Bauer Willi
Kommentare 42

Emissionen als kulturelles Erbe schützen

Der Titel der Petition mag etwas sperrig klingen, die Petition selber finde ich großartig: Geräusche und Gerüche auf dem Land als kulturelles Erbe anzuerkennen. Das Krähen der Hähne, das Läuten der Kuhglocken, der Geruch von Stallmist…

Frankreich hat das gerade gemacht, in Deutschland braucht es 50.000 Unterschriften für ein Quorum. Aktuell haben rund 44.000 Menschen unterschrieben. Ich auch.

Wenn alle, die im DBV oder bei LsV organisiert sind, mitmachen, sollten wir auch die Marke von 100.000 schaffen können.

Mehr Infos im Link.

https://www.openpetition.de/petition/online/ortsuebliche-emissionen-des-landlebens-als-kulturelles-erbe-schuetzen

 

 

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42 Kommentare

  1. Silvia Stengel sagt

    Die Petition wurde am 02.02.2022 im Petitionsausschuss des Bundestages mit über 70.000 Unterschriften eingereicht! Sie ist seitdem in der Prüfung…

    Am 11.05.2022 wurde im Bayerischen Landtag ein Eilantrag beschlossen ortsübliche Geräusche und Gerüche zu schützen- der Bundesrat soll noch vor der Sommerpause hierzu beraten!👍

    Alle die dies noch untermauern und befürworten wollen, können gerne in direkten Kontakt mit Landtagsabgeordneten weiterer Bundesländer treten oder auch Mitglieder im Bundestag und Bundesrat!

    Vielleicht kennt ja der eine oder andere jemanden?😉

    Ich finde es schonmal klasse, dass das Thema aufgenommen wurde und im Bayerischen Landtag diskutiert wurde- auch wenn die Diskussion teils unterirdisch und am Thema vorbei geht und man leider deutlich sieht, dass es nicht um die Sache, sondern nur gegen die jeweilige Opposition geht…

    Hier der Link zur Debatte:

    https://www1.bayern.landtag.de/www/player/index.html?playlist=https://www1.bayern.landtag.de/lisp/res/metafiles/wp18/18_529/meta_vod_42043.json&startId=5

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  2. Bernd sagt

    Schließe mich der Meinung von dem Brandenburger an. Wo kann ich unterschreiben?

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  3. Hans-Jürgen G. sagt

    Moin, danke an alle die unterschriebenen haben. Stand Dienstag 12.00 Uhr 45 005 Stimmen.

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  4. Gephard sagt

    Wenn es wenigstens ums Leben gehen würde. Letztlich geht es doch nur um die geplante Tötung und Vermarktung und das bis dahin leider unvermeidliche Leben.

    Zynisch? Ja, genau!

    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Die neuartigen Leckerlis, wie Heuschrecken und Mehlwürmer, waren auch mal Lebewesen, mir reicht eine Sau und ein bisschen Rind für die Wurst.

      Auch für die Körnerfraktion, müssen Tiere sterben.

      • Inga sagt

        Ja, die armen Blattläuse, die für die Körner sterben müssen!

        Die und die ‘Heuschirechen und die Mehlwürmer haben ja nicht so ein komplettes Nervensystem, wie die geschlachteten Tiere!

  5. Ludwig sagt

    Habe gerade unterschrieben. Da müßten wir uns erheblich mehr Petitionen einfallen lassen , damit uns die Städter, oder auch städtisch lebende Leute auf dem Land nicht immer alles vorschreiben. Tolle Idee.

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  6. Paulus sagt

    Na ja, diese Petition kann ich als Dorfbewohner selbstverständlich unterschreiben.
    In dem rheinischen Kaff in dem ich wohne kräht schon lange kein Hahn mehr und die 3 oder 4 Schafe die unser Nachbar im Hinterland hält stören nun wirklich nicht.
    Als extrem störend empfinde ich diese verdammten Laubgebläse und Benzin-Rasenmäher, etc. Das geht sogar soweit, das selbst ein Hauch von Pulverschnee mit dem Gebläse weggepustet wird. Das ist aber nicht nur ein ländliches Problem.

    Wir haben einen 2. Wohnsitz in Belgien. Dort leben wir in unmittelbarer Nachbarschaft mit Hochlandrindern, Hühnern und seit einiger Zeit auch mit Ziegen. Die Rindviecher können wahrscheinlich gar nicht muhen, jedenfalls hört man sie nur äußerst selten. Die Hühner und Ziegen sind schon besser drauf – wir empfinden deren Lautäußerungen aber nicht als störend. Einzig störend sind diese Knallköppe von Motorradfahrern, die stören nun wirklich diese ländliche Idylle.
    Und wenn mir jetzt noch ein Schwenk nach Paris gestattet ist: In meinem seit Jahren bevorzugten Hotel benötigt man keinen Weckdienst. Ab ca. 6:00 Uhr knattern dort die untermotorisierten Roller durch die Straßen. Entsetzlich! Da lobe ich mir doch die Geräusche auf dem Land, Tauben, Krähen und Kirchengeläut inbegriffen.

    • Stadtmensch sagt

      Siehste, das ist das Problem mit euch “Freiheit liebenden” FDPern. Ihr könnt als Besserleber immer irgendwohin flüchten, wo es einigermaßen erträglich ist. Euch käme es nie in den Sinn, Verbote auszusprechen.

      Ich wohne hier an ner Straßenschlucht, die den Lärm frisierter Auspuffanlagen herrlich reflektiert und nachhallen lässt. Gerne auch nachts. Da ist die Straße frei und man kann schön durchblasen. Im Wohngebiet! Polizei Fehlanzeige. Die stehen nur an Nebenstraßen in den Nobelwohnquartieren und jagen Temposünder. Erzählt mir nichts – ich weiß es besser…

      Dann hätte wir an den Wochenenden noch die Gästeflüge vom nahen Flugplatz, die ganztägig ihre Runden über der Stadt drehen und alles in allem ist es eine schöne Beschäftigungsmaschine. TÜV muss frisierte Auspuffanlagen genehmigen, Hersteller müssen sowas herstellen, Kunden müssen von der Existenz von Tuning-Kits in einer Vielzahl von Magazinen – die gedruckt werden müssen – erfahren.
      Neurologen müssen studieren können, damit sie später kaputtgespielte Städter behandeln können…endlos.

    • Ferkelhebamme sagt

      Auf der Wiese des Nachbarn starten jetzt ständig Motorschirme. Ist total toll, wenn man sonntagsmittags einen Rasenmäher über dem Kopf kreisen hat und auf der nahen Landstrasse Motorräder mit Höllenlärm vorbeiknattern.
      Aber wir mussten für einen schweinestall auf dem Land ein Lärmgutachten machen lassen, dass sich gewaschen hat. Mit total dämlichen Auflagen…

      • Stadtmensch sagt

        Irgendwo hatte ich mal einen guten Vergleich aufgeschnappt. Man kann nicht für alles Gesetze machen. Zum Beispiel wirst du kein Gesetz finden, dass das Essen eines Döners unmittelbar vor dem Zahnarztbesuch verbietet. Man hofft da einfach auf Empathie oder gute Erziehung oder was weiß ich…grausam!

      • Christian Bothe sagt

        Da wäre ich sofort dabei! Selbst in meiner Stadt werden diese Dinger für jedes kleine Blättchen benutzt!Scheinbar fehlen die „Berechtigungsscheine“ für Elastebesen bei den Kommunen…

  7. Silvia Stengel sagt

    @Thomas Apfel:
    „Huch, das Dorf ist weg!“bringt es so ziemlich auf den Punkt! 😂

    Das trifft genau den Kern und wahrscheinlich wird es so kommen, da der bequeme Deutsche ja meist erst handelt, wenn er selber betroffen ist oder wenn es zu spät ist….🥲

    Das ist wahrscheinlich auch die Erklärung dafür, dass in Frankreich in wenigen Wochen über 100.000 für den Hahn Maurice eine Petition unterschreiben und wir hier in Deutschland ein Jahr für knapp 45.000 Unterschriften für ein solches Thema brauchen- zum Vergleich, die Petition gegen das geplante Sonntagsfahrverbot für Motorradfahrer kam in einem Jahr auf über 100.000 Stimmen 😉

    Wir handeln erst, wenn es akut ist und manchmal leider auch zu spät…

    Auch die Politik in Frankreich hat sofort aktiv gehandelt, hier heißt es derzeit noch, da müsse man erst den Dialog führen und sehen was noch zu dulden ist und was nicht…

    Ich hoffe natürlich dennoch, dass wir gemeinsam hier ein Zeichen setzen können, dafür müssen halt alle mitmachen!

  8. Der Brandenburgbauer sagt

    Moin, mir war bis vor kurzem nichts bekannt von dieser Petition. Es ist hervorragend das Willi diese in seinem Blog plaziert hat. Es betrifft ja soviele Seiten des ländlichen Lebens da kann man nur zustimmen.

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  9. sonnenblume sagt

    Hier wird unser Dilemma wieder gut formuliert. Einerseits möchte jeder die Landwirtschaft gläsern, so dass er jederzeit unsere Arbeit begutachten und beurteilen kann, aber auf der anderen Seite soll sie geräusch- und geruchslos vonstatten gehen.

    • Reinhard Seevers sagt

      Ich glaube nicht Sonnenblume, dass man die beiden Kategorien in einen Topf werfen kann. Der eine hat nichts mit dem anderen zu tun. Es gibt keine Zuordnung der einen wie der anderen Seite. Beschwerden kommen aus allen Richtungen und ideologischen Ansichten.
      Wenn die Nachbarin sich über die laute Lüftung der Kartoffellagerung beschwert und die Ursache in ihrer Alkoholsucht und den damit verbundenen Schlafstörungen liegt, dann ist es eben lediglich ein menschliches Drama auf dem Rücken des anderen.
      Wenn der Nächste seine Greifvogelvoliere direkt am Nachbargrundstück einrichtet, dann ist das für den anderen eine Provokation.
      Viele haben eine gute Rechtsschutzversicherung und möchten diese auch mind. einmal im Leben nutzen dürfen. usw.

  10. Silvia Stengel sagt

    Vielen Dank @Bauer Willi und Hans-Jürgen Gresch zur Aufnahme dieser Petition!

    Ja, es wird in Deutschland schwierig werden…-dennoch kann es nicht sein, dass alle nach Tierwohl, Bruderhähnen, Bio, Artenvielfalt etc. rufen, aber dies vor der eigenen Haustür auf einmal nicht mehr akzeptieren.

    Auch haben wir bereits gute Gesetze mit dem BGB 906 (Duldungspflicht von ortsüblichen und unwesentlichen Geräuschen) und auch die TA-Lärm Werte für Einzelschallereignisse, wie dem Hahnenkrähen, ist recht hoch angesiedelt, so dass bei einer Messung zumindest im Dorf-Mischgebiet der Hahn gute Chancen hat.

    Doch das Hauptproblem ist, dass man sich dieses vorhandene Recht nach BGB 906 erst in langjährigen Gerichtsverfahren (meist 2-5 Jahre!) erkämpfen muss.

    Daher ist der Weg Frankreichs gar nicht so schlecht, da durch ein kulturellen Schutz, auch eine Wertschätzung und Stärkung der Nutztierhaltung und bäuerlichen Landwirtschaft erfolgt und schon im Vorfeld eine kleine Barriere zum Klagen erhoben wird, die zudem auch die Vergangenheit betrachtet.

    Denn vielerorts war es früher üblich Nutztiere zu halten, nur durch die Urbanisierung ist diese Ortsüblichkeit teilweise schon verloren gegangen und so greift unser Paragraph 906 im BGB nicht mehr.

    Extremfälle werden auch bei einem Schutz als Kulturgut noch vor Gericht landen, denn dieser Schutz steht ja nicht über den BGB oder der TA-Lärm, aber alle „normalen“ Fälle, wo die Ortsüblichkeit eigentlich offenkundig ist, könnten somit direkt abgelehnt werden.

    Ich denke gerade in der heutigen Zeit, wo durch das Baulandmobilisierungsgesetz diese Art Streitfälle auch noch zusätzlich erzeugt werden und billigend in Kauf genommen werden, ist es nötig auch parallel den Bestand entsprechend zu schützen und den eigentlich allerorts so beliebten Dorfcharakter zu bewahren.

    Mit dem neuen Gebietstyp „dörfliches Wohngebiet“ schützt der Gesetzgeber im BauGB ja auch schon die private Nutztierhaltung, nur bis sich dieser Gebietstyp in den Bebauungsplänen wiederfindet, könnte es für manches Dorf schon zu spät sein….

    • Christian Bothe sagt

      Ein typisches Beispiel für unsere saturierte Gesellschaft! Was würden wohl unsere Altvorderen ,welche mit Haustieren gelebt haben dazu sagen? Geschweige denn die Völker in Afrika( Sahelzone und Nomaden),die unmittelbar mit den Tieren zusammen leben. Wohne ja selber in der Stadt,bin aber auf dem Land groß geworden mit 2 Bauernhöfen.Kein Mensch hat sich darüber beklagt,das die Kühe mal brüllten,die Hühner gackerten ,der Misthaufen roch usw.Hoffentlich beschäftigen sich nicht wieder irgendwelche Gerichte mit solchen Beschwerden…Die Petition ist wichtig und richtig!

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  11. Reinhard Seevers sagt

    Schöne Idee. Leider wird diese Petition in meinen Augen keinen Erfolg haben, da die Gerichte sich auf die TA-Lärm berufen können, die die Belästigung als Maßstab beinhaltet. Ergo wird gemessen, gerechnet und beurteilt….immer im Einzelfall. Eine, wie in Frankreich kulturell basierte Sicht auf die Dinge, ist bei uns eine individuelle Sicht zum Schutz des Einzelnen…..

    • firedragon sagt

      Nicht so negativ Herr Seevers, eigentlich ist die Zeit gar nicht soo schlecht (“gewählt”), dass Dorfgeräusche in den Kulturstatus gehoben werden.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Ich bin nicht negativ, nur realistisch. Habe auch schon zu viele derartige Fälle bearbeiten dürfen, deshalb denke ich, die Chancen einschätzen zu können.
        Wir haben bereits vor 30 Jahren am Schlafzimmerfenster des Klägers gemessen, wie laut es ist, wenn der Nachbar seine Bullen morgens um 6:00Uhr verlädt.
        Leider waren die Verkehrsgeräusche der durch den Ort fahrenden LKW um ein Vielfaches höher, als der Geräuschpegel der Bullenverladung….
        Die Beschwerden haben immer Ursachen, in diesem Fall die Wut des einen auf den anderen, weil der ihm einen 5m Gartenstreifen weggekauft hat.
        Außerdem bekommen wir zukünftig ganz neue Probleme: Hühnerhaltungen in Wohngebieten. Aufgrund von Corona und Weltrettungsambitionen haben sich etliche Menschen drei Hühner und einen Hahn in den Garten gestellt, und nun mucken die Nachbarn auf.
        Es gibt viel zu tun, packen wir es weg!

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        • firedragon sagt

          🙂
          Bei uns sollte das Muhen gemessen werden … das Lauteste war ein vorbeifahrendes Mofa …

          • Inga sagt

            aber nur in der Spitzenzeit, Motorräder fahren viel öfter vorbei.

            Kühe muhen selten, na ja mal 100 oder je nach Größe des Bestandes.

        • Ehemaliger Landwirt sagt

          In den Bebauungsplänen in unserem Ort sind in Wohngebieten keine Hühner erlaubt.
          Wenn der empfindliche Nachbar sich daran stört, einfach 2 Hunde anschaffen, das Bellen ist erlaubt, Eier gibts bei Aldi.😉

          • Inga sagt

            Diese feinen Pinkel

            An unserer Eigentumswohnung in der Stadt dürfen keine Solaranlagen und Sonnenkollektoren aufs Dach.
            Aber Steckdosen für E-Autos wollen sie haben!

            Mal sehen, was die anderen Eigentümer sagen, wenn die Fissilen Brennstoffe teuer oder verboten werden.
            Aber Steckdosen für E-Autos wollen sie haben!

            Bevor wir neue noch modernere Anlage mit fossilen Brennstoff bauen, denke ich die alte Anlage lassen, sie ist er 5 Jahre alt
            und Solarthermie als Ergänzung aufs Dach.

            Das ist dann eigene Energie ohne uns von irgend einer fossilen und deren Anlagebauer abhängig zu machen!

            Dann ist vielleicht noch Platz für eine Fotovoltaikanlage für E-Autos, eigen Gebrauch oder das öffentliche Netz!

          • Inga sagt

            Ich war mal im Neubaugebiet unserer Stadt, da war Hühnerhaltung bestimmt auch verboten, denke ich , aber egal!

            Da fuhr dann ein Auto vor, gelb mit Hühnern bemalt, wollte Eier vom Land verkaufen,
            aus den Lautsprecher kam aufdringlich laut: Kikeriki kikeriki

            eben ein unechtes kikeriki

            Das hat so etwas gestört, der Autofahrer und Verkäufer hat das aber alle 3 Häuser in der Straße , wo er anhielt gemacht.

            An echtes Hahnengeschrei und andere Geräusche von Dorf sind wir ja schon seit der Steinzeit gewöhnt, ist in uns evolutionär verankert,

            aber nicht an künstliches. aufdringliches und ohrenbetäubendes.

            Da fällt mir gerade ein,
            als ich 1970 meine Hausaufgaben gemacht und mein Radio dabei anhatte,
            wurde von Amerika den Wolkenkratzern erzählt und wie wunderbar es ist darin zu wohnen. Wie die Wände alle Geräusche vom Nachbarn abhielten, keine Diele knarrte, kein Geräuschpegel usw.

            Es wurde aber auch davon berichtet, wie sich die darin wohnen den Singles langweilten, weil das ja auch unnatürlich für den Menschen war, ist.

            Man hat wieder künstliche Elemente in die Wände verbaut, die für den Menschen angenehme Geräusche verlauten ließen!

  12. Lieschen Müller sagt

    Klingt schön, aber ich verbinde Dorfgeräusche inzwischen nur noch mit der Kreissäge und dem Quad. Vielleicht noch ein kläffender Hund.

    • firedragon sagt

      Tja, könnte daran liegen, daß man sich als Hühner- und Hahnhalter andauernd vor Gericht wiederfindet und man schließlich aufgibt, weil man schlicht keinen Bock mehr hat, sich mit Paragraphenreitern zu duellieren.

      Ich habe diese Petition schon vor Ewigkeiten unterzeichnet und an alle möglichen Menschen weitergeleitet.

      Was mich etwas irritiert, eigentlich hätte das Quorum dieser Petition binnen zwei Wochen schon erreicht sein müssen. Allein schon durch die Landwirtschaft !!

      Worüber ich mir schon länger Gedanken mache – die Menscheit lebt wie lange schon mit Federvieh zusammen ? Warum ist es überhaupt möglich, auf dem Dorf!, das Krähen eines oder vieler Hähne zur Anklage zu bringen (das Muhen übrigens auch) ? Warum nehmen Gerichte solche Klagen überhaupt an, bzw. wann wurde zum ersten Mal einer solchen Klage überhaupt stattgegeben ?

      Und das Sahnehäubchen überhaupt – Aufzucht von Bruderhähnen, angeblich dringlichst gewünscht – aber mitnichten in der Nachbarschaft !

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Die Krähen leben inzwischen lieber in Kleinstädten, als bei den Bauern und Scheißen auf den Marktplatz. Deshalb werden die Plantanen so gestutzt, dass die auf das Bauen von Nestern verzichten.

        Und weil die Zahl der Geburten rapid abnahm, wurden die Ansiedlung von Störchen unterstützt, man muss sagen, es ist gelungen (bei den Störchen) und die Kirchgänger schützen sich mit Regenschirmen, von den Hinterlassenschaften. Die Begeisterung hat abgenommen.

        Was mich in diesem Zusammenhang wundert, wo nehmen die jetzt das Fressen her, wo vor 40 Jahren die Landwirtschaft am Niedergang angeblich die alleinige Schuld hatte?

        • sonnenblume sagt

          Zum Thema Krähen. Wer die Tiere haben will, muß auch Lebensraum bieten.

          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Da gebe ich dir recht, aber soweit will die urbane Bevölkerung doch nicht gehen.

            • Inga sagt

              aber wenn si ein der Natur leben will!

              Nur Sonne, Gras und Wald?
              Die ha tmehr zu bieten.

              Wer Vögel haben will muß ihnen Platz in der Natur bieten, wer Hühner haben will, muß einen Stall und Auslauf bieten! Dafür bekommt er auch Eier!

    • Thomas Apfel sagt

      So verschieden kann das sein. Ich bin in den Sechzigern/Siebzigern auf dem aufgewachsen.
      Zum Herbst- und Wintergeräuschpegel gehörten die großen Kreissägen einfach dazu, 120- iger Blatt, Treibriemen am “Pionier” und den ganzen Tag das tschinng, tschinng, tschinng beim schneiden. Ist für mich eher so ein Heimatgeräusch.

      • Inga sagt

        Das ist eher ein Spätwintergeräusch aus dem Februar, oder?

        Unser Hof hatte schon Starkstrom, auch für die Dreschmaschine. And die Steckdose konnte auch die Kreissäge.

        Für die Jauchepumpe auch, oder reichte da Normalstom (220V) aus dem Netz?

        Aber mit dem Schlepper, und Treibriemen?

        Ja damit haben auch viele diese Säge und die Dreschmaschine angetrieben,

        Aber das Geräusch ist eine schlimmere Ruhestörung als Kirchenglocken und Hahnengeschrei!

        Aber ich würde es hinnehmen!

    • Inga sagt
  13. Ich habe schon vor einiger Zeit meine Stimme abgegeben, und auch in unserem Dorfladen Werbematerial verteilt. Ja, es wäre wirklich schön, wenn wir das Quorum deutlich übertreffen würden.

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