Bauer Willi
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Bauern, Frust und grüne Kreuze

Selten habe ich so eine ausgewogene und gut gemachte Sendung über Landwirtschaft gesehen, wie diese Reportage von Christoph Würzburger. Unbedingt anschauen, bis zum Schluß. Und dann an interessierte Mitbürger weiterleiten.

Das Geheimnis der Sendung dürfte sein, dass die Landwirte selber erzählen, ohne dass der Redakteur dies groß kommentiert. Auch die Tatsache, dass man auf die Stellungnahmen von NGO’s verzichtet hat, ist so wohltuend für die Grundstimmung dieser Sendung.

Danke an die Landwirtsfamilien (Frenk, Augst, Pfeifer) die das Fernsehen auf den Hof gelassen haben. Das ist nicht selbstverständlich und erfordert Mut.

Ich habe mich in einem Telefonat bei Herrn Würzburger bedankt. Wir haben lange gesprochen und er hat mir erzählt, dass ihn die Lebenswelt der Familien sehr beeindruckt hat. Gemeint ist das Arbeitspensum, das gegenseitige Vertrauen und der familiäre Zusammenhalt. Er hätte auch einige seiner Vorurteile über Landwirte und Landwirtschaft revidieren müssen.

https://www.swrfernsehen.de/doku-serie/aufstand-mit-trecker-bauern-frust-und-gruene-kreuze-100.html

https://www.ardmediathek.de/video/doku-serie/aufstand-mit-trecker-bauern-frust-und-gruene-kreuze/swr-fernsehen/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE0ODg2MTE/

 

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98 Kommentare

  1. Karl Timme sagt

    Past jetzt nicht unbedingt zum Inhalt des Beitrags, aber zu der Überschrift sehr wohl.
    Der Landvolkpräsident Holger Hennies erklärt in einem Video die Auswirkungen der GAP- Beschlüsse auf reine Milchviehbetriebe wie es sie im Niedersächsischen Norden zahlreich gibt. Hierzu die Einführung des YouTube Videos :

    Landvolkpräsident Dr. Holger Hennies erklärt die Auswirkungen der Beschlüsse zur GAP auf die Landwirte einfach, nachvollziehbar und vor allem anschaulich. Seht selbst, wie es ans Eingemachte vor allem für die Milchviehbetriebe geht! Landwirtschaftskammer Niedersachsen und Landvolk Niedersachsen haben noch mal nachgerechnet: Zusätzliche Auflagen in Vogelschutzgebieten und beim Klimaschutz haben existenzbedrohende Auswirkungen auf die Zahlungen. Deshalb: Sprecht mit Euren Bundestagsabgeordneten! Noch sind Änderungen möglich!

    Und hier der Link zum Video:
    https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=oRAIx0mIfCI&feature=youtu.be&fbclid=IwAR0i3qmeDcp3mY1VgaxtkxcMN3hQfXbK5VTg8njJbZWEp9rULhgpfDMF-hk&ab_channel=NDRDoku

    • Smarti sagt

      Dieses Video zeigt das von einigen Wenigen herbeigeführte Ende der Milchviehhaltung in Deutschland sehr anschaulich. Wie bei den Schweinehaltern ist das eine 100 %ige Enteignung – und nur die Betroffenen merken es. Was da wohl los ist, wenn es erstmal die Konsumenten bemerken ? Oder passiert gar nichts, weil die Gehirnwäsche funktioniert? Mittlerweile halte ich auch das für möglich.
      Als Menu gibt es dann täglich Heuschrecken-Erbsenpüree ( weil man die angefressenen Erbsen mit Made so trotzdem verarbeiten kann ) im Gläschen – kann man ja dann wie Gummibärchen in verschiedenen Farben und Geschmacksrichtungen anbieten.
      Die ehemaligen Kuhweiden sind mit Giftpflanzen “verpestet” und können nur noch in der Biogasanlage entsorgt werden.

      • sonnenblume sagt

        Für den Konsumenten wird sich wohl nichts ändern. Das regelt der LEH schon.
        In NRW gibt es jetzt auch eine Volksinitiative Artenschutz nach dem Vorbild aus Bayern, BaWü und den anderen. Die Unterschriften sind zusammen und es geht in den Landtag.
        Es ist schade, das wir mit unserer Arbeit mitten in diesem Hecksenkessel sitzen und dem ganzen Treiben nicht mal für eine Weile aus sicherer Entfernung zusehen können.

          • Smarti sagt

            Biomilchkühe dürfen nicht mehr 24 h angebunden sein. Sie brauchen stundenweise einen Laufhof mit Raufe und/ oder täglich Weide. Nennt sich Kombihaltung. Auch Kälber müssen im Laufstall mit Auslauf ganzjährig oder Weide im Sommer gehalten werden.
            Konvi-Milch aus ganzjähriger Anbindehaltung wird mit saftigem Abschlag für die separate Erfassung eingesammelt ( die Tankwagen haben mehrere Kammern ) und schon jetzt als Milchpulver verkauft oder in Eigenmarken versenkt. Schon seit Jahren “helfen” Berater der Molkereien bei der Umstellung auf Laufstall. Das kam jetzt nicht unerwartet.
            Es würde mich nicht wundern, wenn bei einigen Molkereien bald Milchmengen fehlen.

        • sonnenblume sagt

          Alles wird ausgelistet. ITW-Schweine sind am Markt schon nicht mehr unter zu bringen, weil die Abnehmer den Bonus nicht zahlen wollen. Was geschieht, wenn wir zukünftig die neuen Haltungsverordnungen umsetzen müssen? Alle teuren Haltungsverfahren zum Preis von Stufe eins?

          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Das sehe ich auf die Schweinebauern zukommen, entweder liefern die ITW Schweine zum jetzigen Preis, oder sie müssen den Stall dichtmachen.
            Ich glaube an des letztere.

            • Inga sagt

              Ich höre noch von Künast mit bösen Blick und Wut auf Bauern

              für die Subventionen sollt ihr auch was tun.
              Deswegen die vielen Auflagen.

              Ist denn in der Politik kein Agraringenieur oder Bauer, der das “was” von R. Künast mal analysiert und hinterfragt, um offen zu legen, was das für Folgen hat?

              Die müssen doch mal weiterdenken, die Landwirtschaft ist oder war doch der Stützfeiler unserer Volkswirtschaft.

              Oder ist das seit der EU nicht mehr so?

          • Ferkelhebamme sagt

            Frau Klöckner hat sich doch jetzt eingeschaltet, Aldi vor einem PR-Gag gewarnt und den Handel vor Dumpingpreisen.
            Die zittern jetzt bestimmt vor Angst und alles wird gut…

            Der PR-Gag hat übrigens voll gefruchtet, ich zitiere aus Wissen.MadeMyDay.com:
            “Aldi wirft Billigfleisch aus seinem Sortiment. Spätestens 2030 gibt es keine Fleischprodukte aus Massentierhaltung zu kaufen.”

            • sonnenblume sagt

              Was hat die Dame wohl gedacht, wie sie mit dem Handel zurecht kommt? So naiv muss man erst mal sein. Jetzt erfährt sie endlich wem sie gegenüber steht.

      • sonnenblume sagt

        Greenpeace hat antibiotika-resistente Keime in einigen Schweinefleischproben gefunden. Die Gefahr für den Verbraucher sei gering. Die ev. Kirche schreibt, dass die Tiere aus den schlechteren Stufen 1 und 2 kommen. Wurde bei G. nicht ausdrücklich erwähnt.

        • Ferkelhebamme sagt

          Und was wird aus 10 von 44 Proben, Untersuchung von Greenpeace, aus DEUTSCHEN LEBENSMITTELLÄDEN, bei denen Bakterien gefunden wurden, die gegen GÄNGIGE Antibiotika resistent sind (gesundheitliche Gefahr sehr gering)?
          Heutige Radiomeldung: Greenpeace warnt, dass in 25% PROZENT von DEUTSCHEM SCHWEINEFLEISCH gegen Antibiotika MULTIRESISTENTE Keime gefunden wurden.
          Plus die ministerialen Meldungenzu angeblichen Tierschutzverstößen, Videos von Tierrechtlern, etc. Perpetuum Mobile, zum Kotzen!

          P:S: ein Verstoß ist z.B. auch eine vergessene Unterschrift auf einem Behandlungsbeleg oder sonstige Fehler bei den bürokratischen Dokumentations- und Meldungsmonstern, darunter leidet kein Tier.

          • Ehemaliger Landwirt sagt

            @ Ferkelhebamme

            Es wird leider so kommen, dass die Schweinemast aus Deutschland verschwindet, dass dies für die Schweinemäster und Ferkelerzeuger eine Katastrophe wird, ist für mich klar, aber ich sehe das so kommen.

          • sonnenblume sagt

            Was läuft da im Moment? Versuchen NGo`s und Handel der Politik die Deutungshoheit über die Ausrichtung der konv. LW ab zu nehmen? Obwohl sie schon auf dem Silbertablett angeboten wird? Alles Einflussnahme auf die BW, oder was sonst? Kunden beim Handel und Spenden bei den anderen?

            • Ferkelhebamme sagt

              oder Putin, der geschickt die deutsche Meinung beeinflusst und mit der Schwächung der LW den Wohlstand und die Unabhängigkeit Ds zerstört?
              Immer, wenn sich wieder alle zusammenrotten um aus allen Rohren zu feuern, sehe ich direkt, wie er (oder ein anderer Möchtegern-Weltherrscher) sich in Fäustchen lacht. Es ist so einfach, digital Meinung zu manipulieren…

                • Ferkelhebamme sagt

                  Hast Recht, mich schafft gerade die Bestandsmeldung/-Veränderung TAM, Tierhalterversicherung, Nullmeldung, Tierhaltererklärung Kupierverzicht für 4 VVOs. Das können nur die Deutschen…

                • sonnenblume sagt

                  Ich hab vor Zeiten hier mal geschrieben, dass sie erst Ruhe geben, wenn an jedem Hoftor ein Biosiegel klebt. Und davon sind wir nicht mehr weit entfernt. Ob wir diese Wirtschaftsweise für richtig erachten, ob sie betriebswirtschaftlich und ökologisch sinnvoll ist, spielt dabei keine Rolle. Dieser Umbruch ist gewollt und wird erbarmungslos durchgezogen.
                  Ich könnte mir vorstellen, dass der LEH der große Nutznießer ist, indem er sich an den richtigen Stellen andient und sich damit einen freien und ungestörten Handel sichert. Das braucht natürlich alles Vorlaufzeit, aber wir stehen vielleicht schon bald im Finale. So mein Eindruck. Wie sonst ist die Entwicklung der letzten Monate, oder Jahre, und der plötzliche Schulterschluss zu erklären.

              • Thomas Apfel sagt

                Mach mal n´Beispiel, weil ich das überhaupt nicht wahrnehme. Vielleicht bin ich nicht auf den richtigen Kanälen unterwegs. Aber auf welchen Wegen kommt denn die Meinung der Russen überhaupt zu uns, und wer liest das ? Den Einfluss der Russen auf unsere LW halte ich für absolut marginal.
                Einzig vielleicht, dass unsere Sanktionen deren Landwirtschaft auf die Füße gestellt haben und wir unsere bis dato Exporte woanders unterbringen mussten (oder eben nicht konnten).

                • Ferkelhebamme sagt

                  In der Anonymität des Netzes und der sozialen Netzwerke lässt sich der Pöbel (Tierschützer/-rechtler, Umwelt-, Natuerschützer, Klimaaktivisten etc.) doch wunderbar mit Fakefacts aufhetzen. Wenn so ein Würstchen wie Jan Pfeifer vom deutschen Tierschutzbüro Razzien in Schweinemastbetrieben quasi veranlassen kann, was können dann richtige Profis?

                  Ja,ist gut, ich baue mir jetzt einen Aluhut 😉

                • Ehemaliger Landwirt sagt

                  „Pöbel (Tierschützer/-rechtler, Umwelt-, Natuerschützer, Klimaaktivisten etc.)“

                  Bauern ( Giftspritzer, Insektenvernichter, Glyphosat)

                  Die neuen Graffitikünstler schmieren das auf die Wirtschaftswege. Wer diesen Weg gehen möchte, dem wird in Zukunft ein starker Wind entgegnen. Den Drecksäcken gehört die Restfarbe auf die Nase gesprüht.

                • Reinhard Seevers sagt

                  @Stadtmensch…aus dem verlinkten Text:
                  “Das erfordert nicht weniger als einen Komplettumbau unseres Wirtschaftssystems.”

                  Sag ich doch…

                • Smarti sagt

                  Ferkelhebamme, für mich bitte auch einen grossen Aluhut. Wir haben ( nach zwanzig Jahren Hundehaltung mit Kontrollen ohne jegliche Probleme ) das Veterinäramt an der Backe, weil wir angeblich mit “genkranken” Hunden züchten. Die Hunde haben teils die Farbe merle, sind kerngesund mit Attest. Vorher wurden “nicht angepasste Hundehütten” moniert – unsere Hunde leben frei auf dem Hof und im Haus.. 🙂 haben aber jeder nur fürs Vet-Amt eine eigene Hütte. Weil die Hundis Namen noch nicht lesen können, gehen sie manchmal in die falsche Hütte ( und die ist dann zu gross oder zu klein).
                  Weil bei einer unangekündigten Razzia mit drei Damen vom Vet. Amt und sieben Polizisten bei uns auch nach drei Stunden Hofdurchsuchung nichts “verbotenes” gefunden werden konnte, haben sie dann mal die Hunde unseres Mieters und seinen Wellensittich beschlagnahmt. Einen Durchsuchungsbefehl hat er bis heute nicht gesehen. Die Tiere hat er wiedergekriegt – mit einem Bussgeld von 260.- Euro, weil der Welli einzeln gehalten wurde.
                  Wir haben einige Kühe von uns verkauft, sie leben weiterhin als Gnadenbrot – oder Mutterkühe bei uns in Pension. Jetzt muss mein Mann aufs Polizeirevier ( angeblich können die nicht zu uns, weil sie keinen portablen PC haben ) wegen Ermittlungen über den Käufer von drei Kühen. Angeblich wegen Betrug… die Käufer sind ein kuhverrückter, sehr tierliebender 18 jähriger Bauernsohn in Ausbildung als Landwirt und sein Vater. Die Familie hat Land, aber keinen Stall für Rinder und haben bei uns ein halbes Jahr im Voraus bezahlt. Die Polizei ist auf uns aufmerksam geworden, weil dessen Whats-App “abgehört” wird ( die Polizei hat meinem Mann einige Passagen vorgelesen).
                  Witz in unserer Familie: wir brauchen dringend neue Verschwörungstheorien – die “alten” haben wir alle abgearbeitet…

                • Reinhard Seevers sagt

                  Thomas, das BSI hat doch die russischen Medien schon lange auf dem Schirm. Man hat erhebliche Bedenken hinsichtlich der Beeinflussung der nächsten Wahlen.
                  https://www.freiheit.org/de/information-als-waffe
                  Über facebook und Co wandern sie täglich ins Meinungsbild unserer Bürger, das merkt nur keine Sau.

        • Inga sagt

          Was hat die ev. Kirche damit zu tun?

          Mischen die sich da auch mit ein?

          Oder haben auch eine Extra Abteilung dafür?
          Die gegen Tiere quälen und verramschen sind, denn das ist ja Sünde!

          Und eine “Dürre Stracke”, Dauerwurst vom Marktschreier auf den Marktplatz rumwerfen ist auch Sünde!
          Sie stammt ja auch vom Schwein!

  2. Knuffel sagt

    Die Probleme die unsere Gesellschaft mit der Landwirtschaft hat sind leicht zu lösen.
    Die bewirtschafteten Flächen werden von der Bundesrepublik übernommen und die Landwirte werden staatliche Angestellte mit den normalen ihrem Ausbildungsstand entsprechenden Einkommen. Die Eigentumsrechte bleiben unberührt. Soll aber heißen
    der Staat bestimmt die Bewirtschaftung und die Vermarktung als Arbeitgeber.
    Das wird den Landwirten angeboten. Da gäbe es bestimmt viele die so ein Angebot wahrnehmen würden. Ebenso würden viele dieses ablehnen aus Überzeugung.
    Würde mich interessieren wie die Landwirte auf so ein Angebot reagieren würden.

    • Inga sagt

      Ja, so war es in der DDR!
      Wieviel Subventionen hat der Staat da bezahlt?

      Aber wenn die Geschulten Landwirte dann für ordentliche Entlohnung, mindest so viel wie in der Autoindustrie, 😉
      bekommen, müssten die Lebenmittel teurer werden, oder?

      Ob dann noch mit dem Ausland konkurrierend zusammengearbeitet werden kann?

      • Inga sagt

        Wieviel Subventinen hat die Landwirtschaft in der DDR überhaupt bekommen?

        Oder ist das in den ordentlichen Löhnen der landw. Facharbeiter eingeflossen?

  3. Thomas Apfel sagt

    Es gibt immer noch einen ungelösten Konflikt: “die Bauern machen das, was sie machen (und vor allem “falsch” machen) aus ökonomischen Zwängen heraus”.
    Das impliziert, dass das was die NGO´s an “Information” über die Landwirtschaft in die Gesellschaft getragen haben auf richtigen wissenschaftlichen Annahmen beruht.
    Genau diese Masse an Falsch- und halbrichtig- Behauptungen hat sich inzwischen zu einem fast unüberwindlichen Wall in der Kommunikation aufgestaut.
    Zum Beispiel die angeführte Thematik “die überbordenden (Umwelt-) Auflagen belasten die Bauern” erweckt ja für Außenstehende nicht zwingend den Eindruck, dass die Bauern Argumente gegen diese Auflagen hätten. Die Obstbäuerin Frau Pfeiffer hat zu mindestens beim Pflanzenschutz gut argumentiert, gleichzeitig aber fachlich strittiges Entgegenkommen gezeigt, indem der gerade in Mode gekommenen Agroforst Raum gegeben wird.
    Dass ich das im Grundsatz trotzdem richtig finde, hatte ich weiter unten schon ausgeführt.
    Meine Hochachtung gilt auch vor allem dem Betrieb Frenk, wo der Betriebsleiter sich derart bei den Demo´s engagiert. Schließlich muß die Familie die ausfallende Arbeitskraft kompensieren.
    Ich war auf den beiden großen Berliner Demo´s, was auffällig war, dass viele Großbetriebe ihre Angestellten mit Maschinen geschickt hatten. Für die ist es halt wesentlich leichter so etwas in die betrieblichen Abläufe einzupassen.
    Auch wenn die Reportage nicht alle “Konstellationen der Landwirtschaft und des Universums” berücksichtigen konnte, mein uneingeschränkter Dank an die beteiligten Betriebe und Herrn Würzburger für diesen tollen Beitrag zum Diskurs über Landwirtschaft.

    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Finde es schon gut, dann man Versuche mit dem Mode gekommenen Agroforst macht, dann sieht man diesen Unsinn, bevor viele Betriebe meinen, dies mitmachen zu müssen.

      Was die Reisighaufen betrifft, vor 10 Jahren bekam man vom Landratsamt eine blauen Brief, die meinten es wäre ein ungenehmigte Abfalllagerung.

    • Karl Timme sagt

      Wie immer gut analysiert. Ihre und die von Herrn Seevers Kommentaren (mitunter ein anderer Blickwinkel) führen dazu, das ich weniger Präsens zeige, einfach um Wiederholungen zu vermeiden.
      Herr Apfel, ich habe mit viel Hochachtung aus Ihren Kommentaren herausgelesen das Sie im Bereich der Landwirtschaftlichen Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation sehr aktiv sind.
      Heute, nach dem ich den Betrieb abgegeben und einen gewissen Abstand gewonnen habe, bin ich wieder verstärkt im nicht Landwirtschaftlichen Bereich Ehrenamtlich tätig. Ich habe festgestellt das bei dieser Tätigkeit einfacher “Messenges” transportiert werden können und diese eher angenommen werden als zu meiner aktiven Zeit.

  4. Jürgen Donhauser sagt

    Also nach dieser hitzigen, kontroversen und teilweise verletzenden Diskussion hier im Block einfach ein guter Rat aus der Bibel: 1 Thess 5,21 “Prüft (hört) alles und behaltet das Gute”! Man kann sich aber auch immer auf das Negative fokussieren, bringt aber weniger Lebensfreude – Schönen Sonntag.

  5. sonnenblume sagt

    Den Film an sich werden sicher alle als Wertneutral und Positiv einstufen. Und mehr kann man in 45 Min. auch nicht bearbeiten, wenn es nicht oberflächlich und nichtssagend werden soll.
    Was aber hier vielleicht angemerkt werden soll von R. Seevers und Brötchen, ist einfach die Tatsache, dass wir 1000 plus x Betriebsformen in D. haben. Es fällt schon auf, dass Direktvermarkter sehr häufig zum Thema LW in den Filmen erscheinen. Die große Masse arbeitet aber eher im Verborgenen als Zulieferer. Das sind dann vielfach die Betriebe, die Ferkelhebamme anspricht.
    Wichtig wäre es m. E., auch die Arbeit in diesen Betriebsformen in guten und neutralen Filmen vorzustellen. Da gibt es einen sehr großen Nachholbedarf.
    Es gibt gute und schlechte Betriebe in jeder Betriebsform, auch bei Direktvermarktern.
    Aber zu 99% wird sehr gute Arbeit geleistet. Und das muss dringend bei der Bevölkerung ankommen.
    PS. Wir haben abnehmenden Mond. Aber der Luftdruckwechsel schlägt vielleicht auch auf´s Gemüt.

    • Paulus sagt

      @Sonnenblume, ich stimme dir weitgehend zu und bin mit meinem laienhaften Verständnis davon überzeugt, dass die Bauern eine gute und beachtenswerte Arbeit leisten. Das ist schließlich ihr Job für den man sie aber nicht ausdrücklich loben muss.
      Und dann kommt so eine Pressemeldung: Da sagt die NRW-Ministerin für LW und Umwelt, das bei 59% unangemeldeter Kontrollen bei Schweinebauern “mindestens” ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz festgestellt wurden. Ich selbst war da sehr überrascht und denke, dass kann man der Öffentlichkeit gegenüber nicht relativieren wie es Seevers hier schon versucht hat.
      Ein Verstoß ist nun mal ein Verstoß. Und genau das bleibt haften.

      • sonnenblume sagt

        Haben die süßen Schweinchen z.B. einen Raufuttertrog geleert und du hast es nicht vor dem Stalldurchgang mit dem Kontrolleur bemerkt, dann hat man schon einen Fehler auf dem Papier. Das können wirklich Kleinigkeiten sein, die absolut nichts mit dem Wohlergehen der Tiere zu tun haben müssen. Da diesbezüglich keine Angaben vorliegen, kann man das als Außenstehender nicht beurteilen.
        Es gibt viele Faktoren die eine Kontrolle beeinflussen können. Das ist doch nicht neu.

        • Paulus sagt

          @Sonnenblume, ich habe ausdrücklich nichts beurteilt! Das steht mir als Außenstehender mangels Informationen und Sachkenntnis auch gar nicht zu. Ich habe lediglich die amtlich festgestellte Zahl oder Menge in den Raum gestellt.

          Ach so, meine Wertschätzung gegenüber den Bauern habe ich hier seit 2016 (?) schon oft genug ausgedrückt, auch wenn es manchmal kontrovers herging. Das ist nun mal Sinn und Zweck einer Diskussion.

          • sonnenblume sagt

            Mein Kommentar war nicht persönlich gemeint, weder bei der Wertschätzung, noch bei der Beurteilung.
            Es ist immer ziemlich dumm, wenn Zahlen ohne Hintergrundinformationen auftauchen. Das ist schon ein gravierender Fehler im Artikel von Frau H.-E. Wenn schon informieren, dann auch richtig. Hinter einer nackten Zahl kann man alles und nichts vermuten. Die Beurteilung bleibt dann dem Leser überlassen und kann so schon einige Mißverständnisse bringen.

      • sonnenblume sagt

        Mit dem Lob ist es so eine Sache. Ein bißchen Wertschätzung wäre schon schön. Aber wir wären sicher alle schon zufrieden, wenn man unsere Arbeit nicht ständig verunglimpfen würde und den ” Tatsachen ” entsprechend berichten würde.

      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Bei einem gemeinsamen Antrag, wurde ein ungeheuerlicher Verstoß festgestellt, ein Bauer hat die Fläche eines im Acker befindlichen Kanaldeckel nicht herausgerechnet.
        Ehrlich gesagt, mir fehlten die Worte, als ich das gehört habe.
        Der Bauer kannte den Abteilungsleiter des RP gut und der meinte so kann es nicht gehen.

        Früher hatten wir den Spruch auf der Lippe:
        Millionen von Idioten werden niemals sterben.

    • Reinhard Seevers sagt

      Im Grunde geht es um Ökonomie, um die Existenz des Einzelbetriebes. Die Emotionen kommen obendrauf oder finden parallel statt. Wenn das Ei 35Cent bringt, kann man sogar alle möglichen Lobreden auf das freilaufende Huhn finden. Für den Kollegen, der seine Milchproduktion mit hohem Niveau und großem Erfolg tätigt, aber dafür einen hohen Aufwand tätigen muss, hat man dann die gleiche Betrachtungsebene gefunden, wie alle Gegner der Intensivtierhaltung.
      Wie hoch muss das Einkommen sein, um die öffentlichen Anfeindungen zu ertragen, und ab wann ist der Einzelne bereit seinen Nachbarn als Agrarindustrieellen anzugehen?
      Komischerweise beschweren sich Biobetriebe häufig über die vielen Nachweise bei Bauantragsstellung: ….wir sind doch keine Massentierhaltung, warum müssen wir das alles nachweisen…?
      Will sagen, immer wenn man sich auf sicheren ökonomischen Terrain meint, wechselt plötzlich die Weltanschauung und die eigene Einstellung…..gilt aber auch für unsicheres Terrain.
      Alles hängt an der nackten Existenz, am Geld. Für Geld würden viele sogar die vielbeschworene Landbewirtschaftung aufgeben und dafür die Natur so herrichten, wie man es ihm vorgibt.

    • Inga sagt

      Dann auf auf den Bauernmarkt, wo man was positives erfährt.

      Jeder Hof muß nach seiner natürlichen Gegebenheit eine Nische finden, wenn er bei dieser politischen Situation am Leben bleiben will.
      Daher die Direktvermarkter.
      Dass die Bauern bei so schwerer Arbeit von der Politik in Konkurrenz geschickt werden, das ist doch von der Regierung unmöglich, wenn das der LEH mal macht, aber die Politik? Keine Ahnung, was die Landwirtschaft alles leistet!

      Wenn die Höfe alle Voraussetzungen zur betreibenden Landwirtschaft haben, dann stören die Anforderung der Politik an sie doch nur, die wollen sich lieber um die intakte Umwelt kümmern, dafür brauchen sie die Kraft und nicht für sinnlose Auflagen von der Politik!
      Die haben die Umwelt schon geschützt und erhalten, damit sie ihr etwas abringen konnten,
      als die Städter, incl. Politiker sich über rauchende Schornsteine gefreut haben und die jungen Männer waren stolz, wenn ihr Auto 20l schluckte. Und tolle Freizeit hatten, während die Bauern mit Mehrarbeit die Kulturlandlandschaft gestalten und erhalten, unter der Berücksichtigung der Gesetzmäßigkeiten der Ökologie!
      Wie nach Gräben schauen usw.

      Wehe die im Büro machen einen Bleistiftstrich zu viel!

      Ja, auch der Persönliche Kontakt wird heutzutage auf dem Bauernmarkt geschätzt, und das wird unsere Gesellschaft brauchen, wenn sie immer mehr von Sozial auf Kapitalistisch gestellt wird.

      Wer weiß, wer alles an unserem Schweinefleisch und Südamerikanischen Fleischhandel weltweit verdient. Die armen in Afrika müssen Hungern, weil sie kein Geld haben, das teurer Nahrungsmittel sich zu kaufen!
      Eine Weizenbörse gibt es ja auch!

      Ja, wir Bauern haben die Kulturlandlandschaft gestaltet, erhalten und so die Evolution beeinflusst, nicht die Grünen (ob die sich gerne mit anderes Leuts Federn schmücken?). Ob sich jemand von ihnen dafür schämt?

      Warum haben die Hähne bei den Hühnern.
      Die Kunden sehen ja die Hühner auf dem Feld und wie sie grünes Gras fressen, und wie davon das Eigelb dunkler wird. Das bezahlen die Kunden gerne.
      Lieber auf dem Land Hühner beobachten und gesunde Eier essen, als für das Mehrgeld, ökologisch und ökonomisch fragliche Artikel im Kaufhaus beim Shopping zu kaufen, die man so wie so nicht braucht!

      Also dann braucht der Mensch shopping für seine fehlenden seelsichen Ausgleich mit unsren nahrungsmittel händisch umzugehn und für das Wissen wo die Nahrungsmittel herkommen.
      Die Welthandel wie die Global Player freut sich zwar,
      aber die eigene Seele braucht das sehen, wo die Nahrungsmittel herkommen, am besten selber Ernten und sie in der eignen Hand zu halten.
      Logisch, das ist ja unsere Evolution. Es ist evolutionär in uns angelegt.
      Die global Player nützen unser Verlangen auf geschickte Weise aus.

      Ja der variable Reifendruck für die Bodenschonung. So schont der Bauer den Boden beim Güllefahren, das High-tech geht immer weiter, typisch Bauer, das brauch tein Privathaushalt nicht!
      Aber durch die Gülle fördern auch die Anzahl der Insekten. Ein ausgebildeter Landwirt kann ohne Verbote die Naturgesetze einhalten. Weil er sie ja besser aus Theorie und Praxis kennt!

      Wie der Thomas Frenk So schön erklärt wie die Flammschutzmittel zugelassen werden.

      Warum müssen wir uns nur so vor den Städtern rechtfertigen, als ob wir Menschen 2. Klasse wären. Ob das alle intellektuell überhaupt kapieren? Wie viel Zuschauer interessieren sich überhaupt dafür?

      Na ja, es werden noch andere Zeiten kommen!

      • Inga sagt

        “Flammschutzmittel ”

        Ich meine natürlich PSM!

        “Warum müssen wir uns nur so vor den Städtern rechtfertigen,”

        Ich denke die meisten hören mangels Interesse doch nicht zu!
        Ihre Vorwürfe an uns haben ganz andere Gründe!
        Und die müssen wir auch berücksichtigen!

  6. Obstbäuerin sagt

    Wenn die 90 % der Bauernfamilien, die konventionell wirtschaften, paritätisch solche guten sachlichen medialen Beiträge bekommen würden, sähe es auch mit der Wahrnehmung der Landwirtschaft im Rest der Bevölkerung sehr viel besser aus. Es ist aber die Ausnahme und das ist die eigentliche Katastrophe. Allerdings bin ich seit dem abgesegneten Schadinsektenschutzgesetz mehr als verunsichert, denn was es für die Praxis wirklich bedeutet, werden wir erst in den nächsten 2-3 Jahren so richtig erfassen.

    • sonnenblume sagt

      In erster Linie sind es Biobetriebe die vorgestellt werden. In diesem Fall lobenswerter Weise konventionelle Direktvermarkter und Sonderkulturhöfe. Aber was ist mit all den anderen Betrieben die die Mehrheit in der LW ausmachen? In dem Bereich mangelt es gewaltig.

      • Obstbäuerin sagt

        Genau, Sonnenblume. Ich schätze, von den 90% sind wiederum maximal 10% Direktvermarkter. Das müsste meines Erachtens die Aufgabe der öffentlich rechtlichen sein, dass die Wirklichkeit auch realistisch abgebildet wird. Dafür bezahlen wir doch oder?

  7. Bauer Fritz sagt

    Mir hat der Beitrag sehr gut gefallen. Es wurde mal über 3 konventionelle Betriebe berichtet, die – obwohl sie in Deutschland 90% der Betriebe darstellen – in der medialen Öffentlichkeit seit Jahren kaum mehr vorkommen. Und wenn, dann meist nur in negativen Zusammenhängen. Als die die alles falsch machen.

    Hier wurde in sehr offener und persönlicher Weise gezeigt, daß alle versuchen, mir ihren Betrieben bestmögliche Erzeugnisse herzustellen und vor allem mir ihren Familien davon leben zu können. Keiner hat auch nur im Entferntesten dem Zerrbild entsprochen, das von den (bösen) konventionellen gezeichnet wird (Geldgier, Tierquäler, Umweltzerstörer, Monsanto-Scheckempfänger etc.).

    Alle versuchen mit ihrem Wissen von guter fachlicher Praxis einen Weg zu finden, die schlechten unfachlichen Gesetze oder Vorgaben irgendwie einzubauen ohne daß dabei zuviel wirtschaftlicher oder agrarischer Schaden angerichtet. Und sie zeigen auf, daß Betrieben eben durch diverse schlechte unfachliche Gesetze oder oder Vorgeben ein Ende gemacht wird.

    Da Folgenabschätzung in den 4 Jahres-Wahlzyklen halt keinen Platz haben.

    Wenn Herr Würzburger sagt, daß er einige seiner Vorurteile über Landwirte und Landwirtschaft revidiert habe, ist zu hoffen, daß er vielleicht auch noch andere Landwirte aus Betriebszweigen sich (und für die Zuseher) anschaut.

    Vielleicht sind dann auch die zufriedengestellt, die selbst an diesem menschlichen und menschennahen Film etwas zu meckern haben.

  8. Thomas Apfel sagt

    Na ja, Ehemaliger, ganz falsch ist das nicht, was sie da macht. Die Frau ist doch blickig, sie hat m.E. eins der besten Statements zum Pflanzenschutz abgegeben, das je im Öffi zu hören war. Sie hat einfach ein Stück Acker als “Strukturelement” geopfert. Das habe ich auch schon verschiedentlich gemacht. Da lasse ich dann auch die “Biodiversitätsaktivisten” sich austoben.
    Wichtig ist, dass der Streifen zwischen zwei konventionellen Anlagen liegt. Mittelfristig lässt sich so nämlich die Mär von den “breiten Auswirkungen des Pflanzenschutzes in die Umgebungsflächen hinein” aus der Welt räumen. Bei uns ist das belegbar, und im Bodenseegebiet sowieso. Zur Biodiv. im Obstbau gibt es im August eine große Veranstaltung in Sachsen (Dürrweitzschen) mit Ergebnissen aus 4 Jahren Monitoring in Sachsen und deutschlandweit..

    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Werde mir den Beitrag nochmals anschauen, bezeichnend war für mich die etwas ältere Dame, die das Lob für den Reisighaufen so ausdrückte, nicht nur Geld, Geld, Geld. Aber von einem eigenen Beitrag sprach sie nichts. Thomas, wir können die Hälfte der Äcker mit Blümchen anpflanzen, auch das wäre den NGOs noch zu wenig.

      • Inga sagt

        Eine3 fien älter Dame darf dohc mal die bauern loben, oder?

        Außerdem wollte sie bestimmt erzählen, solche Reißig habe ich früher fürs Feueranmachen gebraucht.

        Die hatte noch Beziehung dazu.

        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Ein Lob ging an die Frau Pfeiffer (so hieß die, wenn ich mich richtig erinnere), aber andere beschuldigte die Damme, das sie nur auf d Geld aus wären .GELD, Geld; Geld
          Wo hier ein Lob zu erkennen wäre, musst du uns mal genauer erklären.

          • Inga sagt

            Alle Bauern, deren Betrieb gut läuft und dann noch vergrößern oder umstellen, also investieren um den Betrieb für die Zukunft zu erhalten, werden beschuldigt, dass sie nur aufs Geld raus sind.

            Aber dass diese Leute, die da aus Neid beschuldigen, immer von alleine Loherhöhung bekommen, das wissen sie nicht.
            Das ihre Arbeitsgeräte vielleicht genauso teurer sind wie unser Schlepper, das wissen sie auch nicht.

            Die wollen sich mit ihrem Privathaushalt mit unseren Bauernhöfen vergleichen!
            Das hatten wir doch schon.

            Woher bekommt der Bauer Lohnerhöhung?

            und die nette feine Dame hat eben nur den Reißighäufen bewundert.
            ob sie ihn lobend erwähnt hat weiß ich nicht,
            aber sie hatte deswegen Beziehung zu, was jüngere vielleicht nicht mehr haben.

            Jedenfalls hat Frau Pfeiffer erklärt, dass da viele Kleintiere und Vögel drin leben können. Und die ältere Dame hatte zustimmend genickt.

            Das war nur ein Zeichen, oder sie wollte nur damit demonstrieren, das Bauern mit der Natur arbeiten wollen.

            Hatte sie nicht auch erklärt, wie man Spritzmittel einsparen kann?

            Vielleicht machte sie deswegen den Eindruck, dass sie geizig ist. Aber da geht es ja um etwas ganz anderes, nämlich um die Ökologie.

            Vielleicht weiß die neidische Dorffrau gar nicht was das ist!

          • Inga sagt

            Ich habe ihre Aufmerksam als Lob oder Anerkennung verstanden.
            Vielleicht hat sie an Feueranmachen gedacht!

            Dass die ältere Dame die Erklärung von Frau Pfeiffer nicht kapiert hat, das habe ich bemerkt.

            das kapieren doch nur die Bauern und die jungen Leute von heute!

  9. Der Brandenburgbauer sagt

    Moin, als Willi den Blog TV-Tipp am 30.juni ins Netz gestellt hat habe ich folgenden Kommentar dazu geschrieben.
    ” Moin ein sehr informeller Beitragfür mich der 50 Jahre im Osten Deutschlands in der Landwirtschaft gearbeitet hat. Der Beitrag zeigt das jeder von den 3 Betrieben seine Nische gefunden hat.
    Mit der Verabschiedung des verschärften und in meinen Augen skandalösen Insektenschutzgesetzes durch den deutschen Bundestag, besonders durch fast alle Abgeordneten der GROKO , haben die Politiker doch erneut bewiesen das die Landwirtschaft in Deutschland nicht mehr gewollt ist. Das alleinige setzen auf den bäuerlichen Familienbetrieb wird auch nicht ewig von Bestand sein”.
    @ Brötchen und @ Seevers, eure Kommentare nicht nur heute hier im Blog sind oft so verletzent für die betroffenen Landwirte, ihr sollte euch einmal mehr in Demut zu bestimmten Dingen äußern. Eure Überheblichkeit ist öfters nicht zum aushalten. Mit ein Grund für mich, mich nur noch selten im Blog zu äußern.
    Erst Dinge kritisieren und dann geläutert zu Kreuze kriechen das ist unerhlich.
    Ich fand den Beitrag sehr realistisch und war beeindruckt.

    • Reinhard Seevers sagt

      Ich fühle mich jetzt Mal persönlich beleidigt von dir Brandenburger. Ich schreibe seit ca. 15Jahren wo ich kann für die Landwirtschaft, sehe durch meinen Beruf sämtliche Formen der Bewirtschaftung in verschiedenen Bundesländern und habe noch den taglichen Bezug zur bäuerlichen Direktvermaktung meines Bruders, dessen Betrieb auf der Leistung von Eltern und 4 Söhnen inkl. deren Familie seit 40Jahren immer noch existiert.
      Wenn einer eine Empathie aber gleichzeitig auch den Abstand hat, dann bin ich es, auch wenn das arrogant klingen mag. Ich habe nicht den Beitrag kritisiert, sondern das Bild, das damit für mich entsteht …..für andere eben anders.

  10. firedragon sagt

    Was sehr positiv an dem Beitrag ist – die konventionelle / klassische LW kommt zu Wort.

    Ich hoffe nur, den landwirtschaftsfernen Menschen ist klar, es ist egal, ob ein Betrieb beispielsweise 10ha Obstanbau oder 100ha Obstanbau oder mehr betreibt, die Probleme (Schädlingsdruck, Krankheitsdruck) sind die gleichen!

  11. Brötchen sagt

    der eine hebt besonders auf die Hühner ab!

    dazu muss man aber wissen, er nutzt da eben dass know how von den bösen grosskonzernen. dann mit 220 Eier pro henne und wenn er 20 brütende hat, rechnet sich das auch nicht…..
    ich habe zur Zeit 8 brütende hennen.

    bei Hühnern hat man ein kleines Tier, was jedes Tag ein paar Cent ausgibt incl. Verpackung… .hat man jeden Tag ein fertiges Lebensmittel oder cash…..

  12. Reinhard Seevers sagt

    Naja, es wird auch hier ein bestimmtes Bild von Landwirtschaft geschaffen, das einen Großteil anderer Formen ausblendet oder gar nicht erscheinen lässt oder gar als negativ zurücklässt. Der Ackerbaubetrieb der Börde oder der Milchviehbetrieb in der reinen Grünlandregion können keine Kleinteiligkeit, keine Verbrauchernähe bieten und müssen sie auch nicht. Speckgürtel urbaner Zentren können ganz anders auftreten und ein völlig anderes Bild “der” Landwirtschaft bilden. Man muss aufpassen, dass man sich innerhalb der Landwirtschaft nicht eigene Gegner heranzüchtet.

    • Bauer Willi sagt

      @Seevers @Brötchen

      Hier wurde ein realistisches Bild von drei Betrieben gezeigt. Ohne Kommentare von der Seitenlinie. ‘Warum kann man das nicht einfach mal kommentieren? Warum erst mal wieder das Haar in der Suppe suchen? “Eigene Gegner heranzüchtet”… Wie schräg ist das denn? ich bin ziemlich fest davon überzeugt, dass nahezu 100% meiner Berufskollegen diese Sendung gut finden, auch wenn sie selbst die aufgezeigten Möglichkeiten nicht nutzen können.

      Ich habe mich jedenfalls beim ÖR bedankt. Solche Sendungen gibt es nicht oft, Agitation gegen die Landwirtschaft hingegen fast täglich.

      Schönen Sonntag 🙂

      • Reinhard Seevers sagt

        “Ohne Kommentare von der Seitenlinie. ‚Warum kann man das nicht einfach mal kommentieren? Warum erst mal wieder das Haar in der Suppe suchen?”

        Das ist doch einfach nicht wahr. Die Sprecherin hat wohl einseitig eine Sichtweise suggeriert, die eben eine ganz bestimmte Richtung vorgibt. Mit Begriffen wie: …er wettert gegen die Auflagen und Gesetze….” hat sie doch eine Position bezogen. Der Wetternde ist nicht derjenige, der um Anerkennung ringt.
        Ob das 100% der Berufskollegen auch gut finden ist Nebensache, das implizierte Bild ist es, was es ausmacht. Man weiß doch gar nicht, wie sich Agroforst in Verbindung mit Obstbau auswirkt, lobt es aber bereits in den Himmel. Diese Form des Obstanbaus wird nun, medial verstärkt jedem Obstbauer in Deutschland von den regionalen Weltrettungskräften als Beispiel vorgehalten…..aber es gibt weder Evaluationsmöglichkeiten, noch ökonomische Betrachtungen…gut finden ist nicht unbedingt gut sein.
        Fishing for compliments kann ja wohl nicht die Lösung sein.

          • Reinhard Seevers sagt

            Steht doch alles noch so da, wie am Anfang….🤔
            Günter, wenn man in mind. 5 Bundesländern unterwegs ist, und tausende von Betrieben erleben durfte, dann bin ich meiner Meinung nach in der Lage, die Problematik zu verstehen. Wenn ich dann die Zeitungen inkl. der Regenbogenpresse, aktuelle Hörzu z. B. sehr, dann wird das veröffentlichte Bild ein anderes. Ich hab den Beitrag im Übrigen nicht als schlecht kritisiert, ich sehe nur, was es wiederum für ein Bild vermittelt wird, das nicht vollständig ist und auch nicht sein kann.
            Die unterschiedliche Sicht auf die Dinge wird ja auch aus der Zerrissenheit der Bauern selbst sichtbar, da braucht es mich nicht.

            • Günter sagt

              @Reinhard
              Man wird zuerst einmal wieder anfangen müssen in kleineren Einheiten zu denken.
              Mein Sohn ist 14 Jahre alt und im vergangen Schuljahr mußten sie am Anfang bei der Apfelernte 3! Tage mithelfen während des Schuljahres wurden sie immer wieder mit Landwirtschaftlichen Themen konfrontiert
              und jetzt zum Schluss des Schuljahres war Dank des guten Wetters Mithilfe bei der Heuernte angesagt. Es geht auch nur wenn
              alle mitziehen. Eltern, Lehrer und Bauern die sich zur Verfügung stellen. Vor allen Dingen die Eltern aus der Landwirtschaft
              waren dabei maßgeblich beteiligt.
              Es hilft nicht, hier im Blog alles kleinzutreten, es geht um das große Ganze.
              Und darum der Jugend endlich einmal wieder Landwirtschaft Polemik frei darzustellen und mitzugeben dass es mehr erfordert als große Traktoren zu fahren.
              Denn was der Mensch behält sind die Bilder von den Demos und nicht was der Sprecher dort von sich gibt.
              Ich hoffe dass sich in diesen Blog auch Mal wieder mehr Sachlichkeit einstellt.

              • Ehemaliger Landwirt sagt

                “Ich hoffe dass sich in diesen Blog auch Mal wieder mehr Sachlichkeit einstellt.”
                ??????????????????????????????????????????

        • Brötchen sagt

          Reinhard Willi muss sich ja bei den Öffis beliebt machen, weil er eine andere Rolle einnimmt, als der Stammtisch……wenn es den Stammtisch nicht gäbe, weiss nicht was dann wäre….

          • Bauer Willi sagt

            @Brötchen
            Och nö…
            ich muss mich nirgendwo beliebt machen. Und das ist auch nicht der Hintergrund meiner Arbeit, mich bei irgendwem beliebt zu machen. Ich persönlich empfinde Deinen Kommentar als ziemlich primitiv und beleidigend.
            Schönen Sonntag.

            • Brötchen sagt

              Sehr geehrter Herr Willi !

              Du hast mich da falsch verstanden…..

              Wenn ich z.B. als Vertreter eines Vereins im Namen des Vereins unterwegs bin, dann mache ich Smalltalk und gucke da und lobe da und kritisiere nicht unbedingt.
              Ein einfaches Mitglied kann da eher schonmal was kritisches sagen.
              Du bist doch ein Ein Mann Betrieb….also nimmst Du doch diese Rolle als Macher und Aussenminister war.

              Wenn Du z.B. Robert Habeck, bei dem Du ja schon ein Interview bekommen hast, hier hart angehen würdest…..weiß nicht, ob Du dann ein Interview bekommen würdest, oder bei jemand anders.

              Für mich sind das ganz normale Gepflogenheiten des Geschäftslebens….

              Weiß jetzt nicht, was daran nun primitiv und beleidigend ist.

              Ich habe das eher wohlwollend gemeint.

              Ich finde Deine Reaktion schon etwas überzogen und habe mich darüber sehr geärgert, weil ich den Blog auch immer unterstützt habe.

              Ganz schöne Woche ebenfalls!

      • firedragon sagt

        Willi,
        ich bin in etwa auch so ein Betrieb, wie die vorgestellten und meine Region ist vergleichbar.
        Der Film ist gut, er zeigt anschaulich die Arbeitsleistung der Gefilmten und diese legen ihre Problematik dar.
        Allerdings … Diese Art der Betriebe kann die Welt nicht ernähren und auch nicht retten …
        Und so manche Wortwahl stört mich, aber das ist mein persönliches Empfinden.

        Wurde hier bei Dir hinlänglich angesprochen – es gibt, allein in D., so unterschiedliche Regionen und die Diversität der Betriebe hat sich in eben diesen unterschiedlichen Regionen angepasst und entwickelt.
        NS kann nicht plötzlich BW werden und umgekehrt.

        Wir als Betrieb probieren in unseren Arbeitsbereichen (hauptsächlich Ackerbau), wie alle anderen auch, immer mal was aus – hängen es aber nicht an die große Glocke. Hat es Erfolg, folgen uns andere Betriebe – nach mehreren Jahren des Beobachtens und ausloten ihrer betrieblichen Möglichkeiten.

        • Bauer Willi sagt

          Das alles kann aber ein Film nicht in 45 Minuten darstellen. Immerhin sind es drei verschiedene Betriebe und Modelle, die dargestellt werden.

          Und wie einige hier erkannt haben: es geht um die Aussenwirkung des Films auf Nicht-Landwirte. Und die ist wohltuend anders als der Mainstream.

          • firedragon sagt

            “… Und wie einige hier erkannt haben: es geht um die Aussenwirkung des Films auf Nicht-Landwirte. Und die ist wohltuend anders als der Mainstream. …”

            Das haben nicht einige erkannt – das erkennen alle

            “… Das alles kann aber ein Film nicht in 45 Minuten darstellen. …”

            Deswegen wird hier ja drüber gesprochen, oder nicht?

      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Viel leicht sehen wir als Praktiker genauer hin. als alle anderen. Zum Beispiel hat die Gartenbaustudierte Bäume gepflanzt, fern von jedem Fachwissen. Und der vielfach geforderte Agrarforst, ist ein Irrweg, im Schatten wächst nicht einmal Gras richtig. Man sollte dem Volk nicht vorgaugeln, was zum Scheitern verurteilt ist.
        Außerdem hätte ich gerne gehört, wie viel Hühner der eine Betrieb hält, wenn er von der Hühnern leben kann.
        Mit dem Herrn Frenk Senior habe ich manchmal auf dem Markt in Offenburg gesprochen, außerdem kenne ich einige Hofläden, wo die Waren von dem Betrieb verkauft werden.

        Positiv ist, dass man auf die sonst üblichen Beschimpfungen verzichtet wurde und das muss man wohlwollend zu Kenntnis nehmen.

        • Stadtmensch sagt

          “Zum Beispiel hat die Gartenbaustudierte Bäume gepflanzt, fern von jedem Fachwissen.”

          Hab ich mir auch gedacht. Viel zu tief irgendwie.
          Bei dem köstlichen Boden würde es vermutlich auch anwachsen, wenn man verkehrt rum pflanzt..

          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Entweder macht man das Pflanzloch größer, oder man schneidet die Wurzeln an, was fachlich besser wäre, aber der Beitrag ist ja nicht für Obstbauern.

  13. Brötchen sagt

    am Anfang der ausgefranste Hammer zeigt, der wurde oft benutzt. beim Bello habe ich das noch nie gesehen!

    gute Sendung!

  14. Thomas Apfel sagt

    Meine Hochachtung und mein Dank an die Beteiligten, sowohl die Betriebe, als auch an den Macher der Sendung. Die Praktiker bringen die Probleme weit besser und authentischer auf den Punkt als die Verbände.
    Trotzdem fokussiert auch dieser Beitrag auf die kleineren Betriebe und die Direktvermarktung. Dieses Maß an Belastung und Selbstausbeutung in den diversifizierten selbst vermarktenden Betrieben wird nicht das Zukunftsbild der Landwirtschaft sein. Der Trend zur arbeitsteiligen Spezialisierung erleichtert auch das Leben und verringert die Belastung der Familien.
    Der Obstbau/Spargelbetrieb ist schon ein Schritt in diese Richtung. Die Arbeitsbelastung im Betrieb Franz mit Tieren, Acker, Bäckerei und Käserei, setzt einen enormen Zusammenhalt in der Familie voraus, der weder immer gegeben, noch selbstverständlich ist. Die mit arbeitenden Großeltern sind auch eine Voraussetzung dafür.

      • Stadtmensch sagt

        Ich wäre als Opa auch froh, wenn ich mich in so einem Betrieb noch nützlich machen könnte. Für die Enkel ist es gut, wenn sie so rein wachsen können.
        Die Alternative ist Bespaßung in Freizeitparks und “gestaltete” Freizeit. Wenn man auf sowas angewiesen ist, wird’s ganz schnell öde.
        Aber ok, das ist jetzt meine subjektive Meinung.

        Ich kannte mal einen Handwerksmeister, der im Betrieb seiner Eltern auch schon in jungen Jahren mit eingespannt war (mit drei gings mit Fegen los). Er ist angesichts der heutigen Befindlichkeiten der Jugend ziemlich skeptisch geworden…Wird wohl recht behalten der Mann…

        • firedragon sagt

          ” … Ich wäre als Opa auch froh, wenn ich mich in so einem Betrieb noch nützlich machen könnte. Für die Enkel ist es gut, wenn sie so rein wachsen können. …”
          Nützlich ja, hin und wieder.
          In solchen Betrieben ist es allerdings oft so, dass dieser “Opa” nicht ausfallen darf und wenn es auch nur das Reparieren von allem Möglichen rund um den Hof ist.
          Und das mit den Kindern oder Enkeln, wenn die da so reinwachsen … Ja, sie können schon in jüngsten Jahren viel lernen und ja, sie werden im späteren Leben von diesen Erfahrungen profitieren. Aber, eins darf man nie unterschätzen – Familie und Betrieb ist schon fast untrennbar. Was als familiärer Zusammenhalt in den Himmel gehoben wird, ist zeitweise der Tanz auf dem Drahtseil.
          Nur so am Rande …

          • sonnenblume sagt

            Und der Tanz auf dem Drahtseil kann schnell zur Katastrophe werden. Wehe wenn unvorhersehbare Ereignisse auftreten für die man trotz guter und umsichtiger Planung auf die schnelle keine Lösung findet.

    • Bauer Willi sagt

      Die Sendung ist vom SWR = Südwestdeutscher Rundfunk. Daher sind auch alle Betriebe im Südwesten. Und dort sind die Strukturen nun mal anders als in BB, MV, SA oder Niedersachsen.
      Arbeitsbelastung und Zusammenhalt der Familie wird sehr gut gezeigt. Ja, da darf niemand ausfallen…
      Die psychische Belastung war ja im Film vorgestern zu sehen. Da sehe ich mittlerweile das größere Problem. Viele Betriebsleiter wollen einfach nicht mehr und die Perspektiven für die Nachfolger werden auch durch die Zukunftskommission nicht aufgezeigt.

      • Ferkelhebamme sagt

        Dem SWR wurden nach bekanntem Schema Bilder aus einem Schweinestall vom deutschen Tierschutzbüro zugespielt. Lt. einem agrarheute-Bericht war der Landwirt krank und gibt die Tierhaltung auf. Vllt. macht sich der SWR mal die Mühe, den menschlichen Hintergrund (Burnout?) für solche Tragödien zu hinterfragen? Und sich nicht von einer zweifelhaften Organisation einspannen zu lassen (die das offensichtlich wusste und seelenruhig 3 Wochen Filmchen gedreht hat, um sich über schlimme Bilder zu freuen, statt für Hilfe zumindest für die Tiere zu sorgen??)und noch nachzutreten.
        In dem obigen Bericht, den ich auch sehr gut fand, haben alle eine Lösung in einer kleinen Nische gefunden. Die Realität auf dem Großteil der Höfe sieht aber anders aus. Ich sehe gerade viele Familien kaputtgehen, weil sie dem wirtschaftlichen und psychischem Druck nicht aushalten und eben keine Lösung finden.
        Suizid, Burnout, Scheidung sind in unserem Bekanntenkreis keine Ausnahmeerscheinung mehr, das ist so erschreckend.
        Auch um meine Familie mache ich mir große Sorgen, schlaflose Nächte wie im Film auch beschrieben, kenne ich zur Genüge. Flüchten wäre die einfachste Lösung. Aber ich würde mit meinem Mann auch in einen Pappkarton ziehen.

        • Reinhard Seevers sagt

          Eben Ferkelhebamme…und welche Schlussfolgerung zieht man aus dem Bericht wieder: Bauern sind Massentierhalter und Tierquäler….egal wo, egal wie groß….
          Das Bild aus dem einen Film wird mit einem anderen sofort konterkariert.

          • Inga sagt

            Ja hast recht,

            ein Städter weiß j auch nichts von anderen bäuerlichen Strukturen wie in Großbetrieben wie in Ost- und Norddeutschland.

            Die denken ja jeder Bauernhof wäre gleich, wie eine Autofabrik der anderen!

  15. Günter sagt

    Für mich die beste Dokumentation der letzten Jahre. Es muss viel mehr davon kommuniziert werden. Besonders in den Schulen sollte viel mehr Wert auf die Dinge gelegt werden, die für die Zukunft wirklich wichtig sind.
    Für mich war der Film besonders emotional,
    ich habe schon erlebt wenn die ganze Familie nicht mehr schlafen kann.
    Und dass die Hähne Günter heißen,
    ein gutes Ohmen……

      • Günter sagt

        Eben, das ist ja das Problem,
        ich bin eher auf Rente oder max. Bergmahd eingestellt

      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Der letzte gemeinde Ziegenbock hieß Erich, wie der Bürgermeister.

        Einen Bürgermeister haben wir noch, aber keinen Bock. Der letzte wurde arbeitslos.😉

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