Bauer Willi
Kommentare 79

Einmalig? – Ich befürchte: nein…(Video)

Erstmalig in meinem Leben haben meine Nachbarn begonnen, bestimmte Kulturen zu beregnen. Ich mache mir jetzt ernsthaft Sorgen um die Zukunft. Die äußere ich im Video.

(Ich weiß, der Ton ist furchtbar, aber ich hatte mein externes Mikro nicht dabei, weil ich vorher in den Rüben war. Mit dem Fahrrad. Bin halt manchmal etwas zu spontan…)

(Aufrufe 1.518 gesamt, 1 heute)

79 Kommentare

  1. Anton Mayer sagt

    Lieber Willi
    Erst jetzt stellst du fest das es ernshaft Zeit ist etwas zu tun? Siehst du genau das ist das Problem. Diese Trägheit, dieser Unwille, dieses Unprofessionelle am Menschen, das verhindert seit Jahrzenten eben genau diese Erkenntnis die du jetzt hast. Jetzt… wo es zu spät ist! Es ist leider zu spät!

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  2. Hans-Günter Felser sagt

    Das war heute im „Tagesgespräch“, ein Format im WDR5. Volkes Stimme. Ich glaube nicht, dass alle diese „Laien“ völlig dumm analysieren und argumentieren, wie viele es hier gerne reflexartig darzustellen versuchen.
    Das Thema ist „Dürresommer – Bauern unterstützen?“
    „Die Sonne verbrennt die Felder, Starkregen schwemmt die Erde weg – die Landwirte klagen über hohe Ernteausfälle. Sollen sie Entschädigung bekommen? “
    https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-tagesgespraech/index.html

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    • Brötchen sagt

      Ja im DLF auch. Herr Felser lesen sie mal den Artikel und gucken sie auf die Einsparungsziele. https://www.n-tv.de/wissen/Klima-kippt-viel-schneller-article44504.html

      Und jetzt gucken sie mal auf das Datum.

      es bringt nichts zu streiten, wir wissen frühestens in 50 Jahren was sich wirklich geändert hat, bis dahin schaffen wir es locker unsere Wirtschaft zu ruinieren. wir haben unser Land schon so oft ruiniert, das schaffen wir jetzt auch locker.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Was wollen sie mit ihrem Link sagen?

      Da war einer Hörerin, die meinte die Schweinezucht soll keine Dürrehilfen bekommen-von der Problematik keine Ahnung

      Da war einer Vermieterin von mehreren Wohnungen, das Risiko von Mietnormaden ist da, es ist die Frage, vermietet sie 4 Wohnungen, oder 10, dann ist das Risiko gering, zumal die Vermieter zur Zeit fast jeden Preis verlangen können.

      Dann war noch einer der sprach von „Dumm, Halbidioten, Inzucht“ diese Ausrücke zeigt nur welches Geistes Kind er ist.

      Weiter verlangte einer, es solle nur Großbetriebe geben, was ich Interessant finde, voll gegen des deutschen Volkes Meinung.

      Dann war noch eine Begeisterte von Solawi, das ist schön und Recht, aber sehr begrenzt.

      Bis auf den letzten Beitrag der Zuhörer kann man sagen, dass die Informationen über die Landwirtschaft sehr begrenzt sind.

      Mein Beitrag geht an alle Leser dieses Forums.

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    • bauerhans sagt

      „Ich glaube nicht, dass alle diese „Laien“ völlig dumm analysieren und argumentieren, wie viele es hier gerne reflexartig darzustellen versuchen.“

      die argumentieren mit angelesenem medien/google wissen.

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  3. Stadtmensch sagt

    Aus „Gute Aussichten für morgen“ (von Sven Plöger):

    Mensch verursacht jährlich 36 Milliarden t Treibhausgase (CO2 und andere) mit steigender Tendenz

    0,04% der Atmosphäre ist CO2

    Das gesamte CO2 ist Ursache für 7°C des natürlichen Treibhauseffektes (ohne Treibhauseffekt -18°C im Mittel, mit Treibhauseffekt 15°C im Mittel)

    Differenz = 33°C (davon 21% verursacht von Wasserdampf, 7% durch CO2, Rest andere Gase)

    94% des CO2 sind natürlichen Ursprungs, 6% sind menschlichen Ursprungs

    Aber! 6% von 7°C = 0,42°C

    Die Temperaturänderung der letzten 100 Jahre beträgt 0,8°C
    (0,4°C ist also die Hälfte)

    D.h., der Mensch ist im konservativsten Fall für die Hälfte des Temperaturanstiegs verantwortlich und jetzt kommen alle Rückkopplungseffekte noch dazu:
    – eine wärmere Atmosphäre kann mehr Wasserdampf aufnehmen usw…

    Das heißt, der Mensch verantwortet zwischen 50 und 75 Prozent des Klimawandels
    Die Möglichkeiten der Einflussnahme schwinden mit jedem Jahr.

    Ich grüße alle AfDler und Oberzyniker mit einem zeitlos schönen Spruch:
    „Ich hab die Sonne langsam satt. Ich will, dass diese Welt ihr Ende hat“

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    • Thomas Müller sagt

      Sehr schön, danke !

      Sehr schön ist die Seite der NASA Climate Change die sich auch mit anderen Erklärungsmodellen z.B. erhöhte Sonnenenergie befasst. Dass es eine amerikanische Behörde ist, dürfte manche allerdings in ihrem Klimaverschwörungsglauben bestätigen.

      Besonders lächerlich ist die „These“ von der erhöhten Thermogenese von Meeresorganismen. Jetzt haben sich schon Meerestiere gegen die Menschheit verschworen um gemeinsam mehr Wärme abzugeben. Deutsche Grüne und US-Behörden haben den Klimawandel auf der Agenda. Dann kann er ja nur falsch sein (Ironie).

      Ich grüße dich und alle anderen die an die Kraft der Argumente glauben und sich an tatsächlichen und von anderen eingebildeten ideologischen Linien nicht stören… der unerschütterliche Glaube an die Kraft der Argumente ist der schönste Glaube .

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    • Mark sagt

      „Das gesamte CO2 ist Ursache für 7°C des natürlichen Treibhauseffektes (ohne Treibhauseffekt -18°C im Mittel, mit Treibhauseffekt 15°C im Mittel)“
      Globale Mitteltemperatur 2017 14,83Grad C. Und nun?

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  4. Thomsen Günter sagt

    Die dampfenden Kühltürme im Hintergrund mal wieder als „Beleg“ für die Schuldigkeit der Menschen an den überwiegend natürlichen Veränderungen des Klimas. Das Video könnte so auch auf der Webseite der Grünen stehen.
    Also nun ein Aufruf von Ihnen endlich Maßnahmen anzugehen. Zwei dieser in der Konsequenz drastischen Maßnahmen zerstören hier bereits die Natur, Landschaft und Lebensqualität. Auf zig tausenden von ha Energiemais und allein in Sichtweite hunderte Windindustrieanlagen. V.a. letztere sollen den Hauptteil der zukünftigen Energie liefern. Das es Biogas, bei der teilweise sogar negativen Energie- und CO2-Bilanz (ohne Wärmekonzept), überhaupt noch gibt… ohne Worte.
    Und WK? Gut 30.000 bereichern bereits die Mittelgebirge bzw. die vorher von Industriealisierung weitgehend verschont gebliebenen Natur- und Kulturlandschaften. Grobes Ziel, ob nun vom PIK, BWE oder irgendwelcher Weltretter mind. 120.000 WKA in D.
    Wer so etwas ernsthaft propagiert und für sinnvoll hält ist für mich kein Stück besser als die völlig maß- und rücksichtslosen Ideologen der Grünen. Es ist ein Verbrechen!! an Mensch und Natur und kein Umwelt oder Klimaschutz.
    Die Sinnhaftigkeit der Englandflüge zum Kaffee trinken o.ä. Ihrer Bekannten ist jedoch trotzdem ein Thema und eine Baustelle.

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    • Bauer Willi sagt

      Herr Thomsen, ich habe Ihren Kommentar jetzt mehrfach gelesen. Ich verstehe Sie so, dass die Braunkohlekraftwerke keinen Einfluss auf das Klima haben. Die Veränderungen des Klimas sind natürlichen Ursprungs. Der Mensch kann gegen die „Klimaveränderungen“ nichts unternehmen. Richtig so?

      Ich habe gerade das Sommerinterview mit Herrn Gauland (AfD) gesehen. Er sagt exakt das gleiche. (Bis auf die Aussage, dass Windkraft und Biogas ein Verbrechen sind)

      Ich nehme erstaunt zur Kenntnis, dass dieses Thema extrem polarisiert. Das hätte ich so nicht erwartet. Von Verständnis und Zustimmung bis hin zur Leugnung des menschlichen Einflusses auf das Klima sind alle Meinung vertreten.

      Die Diskussion heute lässt mich ratlos zurück.

      Bauer Willi

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    • Mark sagt

      Die einzige Übereinstimmung mit Ihnen sehe ich in der Tatsache des geringen Einflusses des Menschen auf das „Weltklima“, besonders aber den infantil sinnlosen Versuch der menschlichen Steuerung des Klimas (2 Grad Ziel ist völliger Irrsinn). Ihre Aussagen zur Energiewende, zu WKA´s und besonders Biogasanlagen teile ich jedoch nicht. Dass Biogasanlagen negative Energie und CO2 Bilanzen haben sollen ist völliger Quatsch. Die Energiewende ist erforderlich, um die extreme Abhängigkeit von Energieimporten in Form von Uran, Öl und Gas zu minimieren und eigene Ressourcen zu schonen. Aufgrund der Netzstabilität wird man aber nie völlig auf fossile Energieträger verzichten können. Biogasanlagen sind hier bisher die einzigen alternativen (das Wort erneuerbar ist ja definitv falsch) Energieträger, welche einen Beitrag zur Netzstabilität leisten können, deshalb haben sie eine wichtige Funktion im Energiemix und sind sinnvoll.
      Der AfD geht es in der Diskussion weniger ums Klima, sondern in erster Linie um Abgrenzung zu anderen Parteien und der Bekämpfung der Energiewende bis hin zur Wiedereinführung der Atomkraft.

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    • Thomsen Günter sagt

      Herr Willi, Mark
      1. Richtig Mark, das ist in etwas meine Aussage: „… geringen Einflusses des Menschen auf das „Weltklima“, besonders aber den infantil sinnlosen Versuch der menschlichen Steuerung des Klimas…“ und nicht „Leugnung“ des Einflusses, ich schrieb überwiegend natürlichen Veränderungen. Die begriffliche Nähe zu den Holocaustleugnern oder AFD Nähe dient für gewöhnlich nur dazu weitere Diskussionen zu beenden. Einige Argumente von Gauland und CO sind zudem nicht automatisch falsch.
      2. Agrarindustriegas, eine Bilanz: http://www.ithaka-journal.net/blumen-statt-mais-klimabilanz-fur-biogas
      Wind und NAWARO können doch nicht wesentlicher Teil der Energieversorgung sein, wenn sie bei der Artenvielfalt, dem Naturhaushalt und der Landschaft etc. die Umwelt zerstören, welche angeblich gerettet werden soll. Dann sind die „Erneuerbaren“ in dieser Form und v.a. Dimension keine Lösung sondern ein, wenn auch für viele ein lukrativer, Irrweg und gehören beendet.

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      • Brötchen sagt

        Herr Thomsen!

        Biogas wird nie eine bedeutende Rolle bei der energieversorgung spielen.
        aber, es ist nicht so einfach und wenn man etwas erreichen will muss man klug abwägen.

        Biogas lässt sich speichern! als einzige regenerative Quelle.

        Sie bekommen auch bei einem Umbau der lw. riesige Mengen an Produkten, die sie schwer verwerten können. ist heute schon so. die Veredelung wird nicht mehr werden und Mais wird auch nicht weniger werden, eher mehr.
        das Einkommen pro ha können sie über den Preis der Produkte, ertragssteigerung oder Veredelung steigern. da können sie sich ausrechnen was bleibt. die lw hat transportkapazität Hänger, Traktoren und lader, die zu grossen teilen des Jahres rumsteht. keine Branche hat soviel Kapazität für massentransporte über kurze Strecken.
        ein bhkw rund im die uhr am laufen zu halten. technisch ist eine Herausforderung. nun kann man eins machen, was dt. immer machen, es geht nur der exzess. schönen Tag!

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    • Salamander sagt

      Bei der Energiewende geht es nicht um Schutz von Natur und Umwelt, sondern um die Verlagerung der wie gehabt rücksichtslosen Ausbeutung von fossilen auf erneuerbare Energieträger.

      2017 betrug der Anteil der Erneuerbaren am Gesamtpaket Energie 13,1% inklusive ausgereizter Wasserkraft.
      Für die Energiewende wird mindestens die 7-10fache Menge an Windkraft, Photovoltaik, Energiemais benötigt. 120.000 zusätzliche WK-Anlagen sind absolutes Minimum. Eher 240.000, weil Wind und Sonne selten gleichzeitig auftreten. Ackerflächen zur Energiegewinnung treten in Konkurrenz mit denen zum Nahrungsmittelanbau. Als Zwischenlösung wird auf Erdgas zugegriffen, politisch bedingt verstärkt auf amerikanisches, durch Fracking gewonnenes, eine schmutzige, noch vor 20 Jahren geächtete Technologie.

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      • Thomsen Günter sagt

        @seltene Kleinechse Das klingt fast so wie die Antwort von einem Social Boot. Einfach mal was raushauen um zu provozieren. Es soll aber auch echte Menschen geben, die so etwas ernsthaft als Zukunftsvision vertreten. Genauso wie die Zurechtrechnerei von dem Stadtmensch (s.o.) wohl als stichhaltiges Argument dienen soll.
        Wir leben 5,5 müNN und ich habe Null Angst vor der nur ein paar km entfernten Nordsee. Nicht mal für meine UrUrUrUrenkel. Die haben Zeit und dürften ausreichend (das reicht um bessere Alternativen zu entwickeln, wie die z.Z. propagierten zerstörerischen EE- Visionen) Intelligenz mitbekommen um sich anzupassen. Dann muss eben hier und da mal mind. bewässert werden etc..
        Wenn Ihre Angst vor den Folgen des weitgehend natürlichen Klimawandels tatsächlich so unendlich groß ist, dass Sie 240.000 WKA in D als einen gangbaren und dazu noch lebenswerten Weg in Betracht ziehen, dann müssen Sie doch für Atomenergie sein? Oder haben Sie da auch Angst?
        Nochmal!! Die Kollateralschäden durch die Vermeidungsstrategien zumindest bei Wind und dem neuen deutschen Gas (nicht Reststoffe) sind für die Natur, Artenvielfalt und Landschaft deutlich negativer wie irgendwelche Wetterkapriolen. Sofortiger Stopp von Biogas per Nachwachsender Rohstoffe. Den Diesel und die eingesetzte Energie können wir besser direkt verbrennen. Dann bleibt für die Natur ausreichend Fläche zwischen der nahrungsmittelerzeugenden Landwirtschaft um sich anzupassen.

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        • Salamander sagt

          Ich habe nicht gesagt, dass ich 240.000 WKA für einen gangbaren und lebenswerten Weg halte. Was ich gesagt habe, ist, dass es bei den Erneuerbaren Energien nicht, wie allseits behauptet wird, um den Schutz von Natur und Umwelt geht, sondern, wie gehabt, weiterhin um die rücksichtslose Ausbeutung der Natur inklusive ihrer Zerstörung.
          Ich habe keine Angst vor der Zukunft, ich sehe den Menschen, wie er ist. Der Mensch zerstört die Natur auch dann, wenn er vorgibt, sie zu retten. Offenbar kann er nicht anders.
          Sie sind also der Ansicht, dass die Natur sich an die Landwirtschaft anpassen muss?

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          • Thomsen Günter sagt

            @Salamander Entschuldigung, habe u.a. Ihr „wie gehabt“ in meiner fast schon Wut über viele EE Befürworter und dem was sie rücksichtslos anrichten überlesen. Und ja, klar kann die Natur auch gut mit der Landwirtschaft, siehe Artenvielfalt der Kulturlandschaft früherer Jahrzehnte oder heute noch in Osteuropa etc., leben. Aber um dies zu können und um sich an evtl. Klimaänderungen anzupassen braucht die Flora und Fauna anders genutzte Kulturlandschaften sowie zusätzlich deutlich mehr ungenutzte, naturnahe Lebensräume. Z.Z. passiert bei uns täglich genau das Gegenteil in der LW und oben drauf noch die negativen Auswirkungen der E-Wende.
            Ihren vorletzten Satz erlebe ich hier an der Schl.-Holst. Westküste bereits mind. hundertfach bis auf 400m an mein Haus heran. Der Habeck, die neue Grüne Ikone der scheinheiligen Umweltschützer, hat mit der CDU und FDP (zuvor mit der SPD) soeben durchgesetzt die Windindustriegebiete nochmals deutlich auszuweiten. Und dann kommt der Herr Willi mit seinem Video und redet davon endlich ernsthafte Maßnahmen anzugehen. Was soll das denn anderes sein als u.a. mehr WKA? Vielen Dank!

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            • Brötchen sagt

              Herr Thomsen!

              der gleiche Gedanke kam mir auch!
              Bei uns in BB klatschen sie ein windrad nach dem anderen hin, es gibt gegenden da sind sie wirklich kaum zu zählen und es reicht noch nicht wieder 200 ist der Plan. ja und das perfide ist, wir haben nichts davon, weil die meisten geldgeber nicht vor ort ansässig sind. Wir haben dagegen die höchsten strompreise, der willi hat hier mal geprahlt, wie wenig er für strom bezahlt. bei meiner Mutter habe ich mal einen Bruttopreis von 50 cent/kwh gesehen, ich bin bald vom Stuhl gefallen, für Strom. Die Herstellung im Braunkohlenkraftwerk Jänschwalde ist mit 3 cent kostendeckend. Das ist verdientes Geld, kein umverteiltes! Und das Kraftwerk wird natürlich zuerst geschlossen, da bin ich mir ganz sicher! Die im Rheinland bleiben stehen.
              Nun hat die Politik das nach langen Jahren auch schon mitbekommen, als Ausgleich bekommt man jetzt einen Batteriespeicher gefördert. Ganz tolle Idee.
              Ich wäre dafür, das je nach Grünwähleranteil die Windkrafteignungsgebiete ausgewiesen werden, aber in den Städten!
              Ich habe nichts gegen Windräder, ist mir eigentlich egal, weil das ist Kapital investiert, zwar sinnlos, aber was soll’s.
              Was mich ärgert ist die ungerechte Umverteilung und die Fledermäuse und Greifvögel tun mir leid.

              2+
            • Salamander sagt

              Ein fundamentaler Konstruktionsfehler der Demokratie besteht darin, dass bei Entscheidungen nicht insgesamt Vor- und Nachteile sachlich abgewogen werden, sondern dass minimale Vorteile zugunsten eines großen Prozentsatzes der Wählerschaft deutlich anders gewichtet werden als maximale Nachteile zu Lasten eines geringeren Prozentsatzes der Wählerschaft. Deshalb gehören Fehlentscheidungen ebenso wie Ungerechtigkeit zum Wesen der Demokratie. Noch abstruser wird es, wenn es sich um eingebildete Vorteile wie Klimarettung handelt. Sicher, Menschen tragen zum Klimawandel bei, aber deswegen können sie es nicht „retten“.

              1+
  5. Sabine sagt

    Klar könnte man was ändern, allerdings würde das dann alle betreffen. Es gäbe viele Jobs, die wegfallen und andere müsste man sich erst ausdenken.
    Z.B. Jeder Bürger bekommt ein maximal Volumen für den Verbrauch fossiler Energie und Rohstoffe zugeteilt. Dann kann er sich überlegen, ob er im Sommer eine Flugreise machen möchte, lieber im Winter die Wohnung heizt oder für seine Fahrt in den Urlaub auf die Autofahrt zur Arbeit verzichtet und lieber das Rad nimmt. Er könnte sich auch überlegen, ob ihm eine Plastiktüte oder Flip-Flops lieber sind. Vllt. überlegt er sich dann auch, ob es jedes Jahr ein neues Handy sein muss oder ob er dann doch lieber seinen Anteil an „Erden“ in einen Speicher für Solaranlage investiert.
    Das Tolle daran: Er könnte weiter Schnäppchen jagen.
    Kopf-Kino einschalten. Pärchen im Supermarkt Spätwinter 2020:
    „Schatz, guck mal, die Paprika kosten zwar nur 99 Cent, kommen aber aus Spanien und haben 50 Energy-Points, lass mal lieber die Rote Beete kaufen, die kosten die Hälfte und sind mit 2EPs ein echter Schnapper.“
    „Ähh, schon wieder Rote Beete Salat?“
    „Willst Du jetzt im Sommer nach Malle, oder nicht?“
    „Wenn Du nicht dauernd deine doofen Fußballspiele auf diesen Energiefresser von Fernseher gucken müsstest, könnten wir auch mal was anderes essen als Rüben.“
    „Jetzt geht das wieder los. Ich krieg von Matze und Jo echt genug EPs überschrieben und die haben bis auf 2 Spiele diese Saison immer mitgeguckt. Wenn Du unbedingt Paprika und Tomaten haben willst, kannst Du ja die Kapseln für deine beknackte Kaffeemaschine wieder zurücklegen.“
    “ Die Männer von meinen Kolleginnen gehen alle in eine Sportsbar zum Fussballgucken, da muss niemand zwei Wochen hintereinander Mohrengemüse futtern, nur weil der gnädige Herr einen eigenen Fernseher im Monsterformat baucht.“
    „Ja, so sehen die auch aus.“ ….
    Super, oder? Man könnte sich über ganz andere Dinge streiten als Paar.

    6+
    • Inga sagt

      Und wie seiht es dann in der Frankfurter Fressgas aus?
      Oder in anderen Fußgängerzonen und Einkaufsgalerien?

      Und in den Kantinen?

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  6. Hans-Günter Felser sagt

    Astronaut und Geophysiker Dr. Alexander Gerst sagt: “Es ist ganz deutlich, dass wir keinen “Planet B” haben…” “Die einzige Chance, die wir Menschen haben, ist, auf diesen Planeten aufzupassen. Und noch dazu ist erschreckend, wie klein der eigentlich ist” “…es ist tatsächlich manchmal sehr bedrückend, aus dem Weltraum auf diese Erde runterzuschauen und zu sehen, wie wir Menschen damit umgehen”

    1+
  7. Berthold Lauer sagt

    Ich will gar nicht bestreiten, dass der Mensch seinen Anteil am „Klimawandel“ hat, am ehesten an der Geschwindigkeit der Veränderung. 7 Mrd. Menschen können nicht ohne Auswirkungen bleiben, insbesondere nicht, wenn sie den Lebensstil weiter Teile der nördlichen Halbkugel pflegen. Aber Klimawandel ist ein langfristiger Prozess und nich 3 heiße Sommer. Und Klimawandel ist ein Prozess, mit dem sich unsere Erde nur zu gut auskennt. Das hat sie schon oft überstanden. Die Episode „Mensch“ ist nur ein Wimpernschlag im Vergleich zur Dimension erdgeschichtlicher Entwicklung. Glaubt irgendjemand wirklich, solche Prozesse auslösen und dann einfach wieder stoppen zu können? Solange der Mensch imstande sein wird, sich an verändernde Bedingungen anzupassen, wird er überleben. Ansonsten…. Die Erde wird ihn nicht vermissen!!!

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    • Bauer Willi sagt

      Ähnlich hat das heute Abend Herr Gauland im Sommerinterview auch gesagt. Sinngemäß: „Die Klimaveränderungen sind ein natürlicher Prozess und der Mensch kann dagegen nichts unternehmen.“
      Bauer Willi

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      • Brötchen sagt

        Hier auch eine sinnvolle Meinungsäußerung…https://vera-lengsfeld.de/2018/08/10/klimaschutz-wirkungskos-die-heisszeit-kommt/#more-3362

        Man kann ganz verschiedene Schlussfolgerungen ziehen und die sind alle berechtigt.

        Der gauland hat die Meinung auch schon vor der Wahl geäußert und er war der einzige. und die Meinung teile ich.
        Hier noch eine Meinung, glaube der Autor ist bekannt….es ist eben alles nicht so einfach, wie manche tun..
        https://vera-lengsfeld.de/2018/08/08/ist-die-erderwaermung-wirklich-menschengemacht/

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      • Berthold Lauer sagt

        Leider kann ich Herrn Gauland nicht verbieten, sich meine Meinung zu eigen zu machen!! Und es liegt mir auch nichts ferner als als mich auf dem Niveau eines Herrn Gauland zu bewegen!! Es kann aber auch nicht sein, dass eine Meinungsäußerung mit dem Verweis auf eine Äußerung Gauland diskreditiert wird.
        Ganz sicher könnte man vieles unternehmen, aber welche Gesellschaft wäre denn zu so vielen schmerzhaften Einschnitten und zu so viel Verzicht bereit, und zwar weltweit und sofort und nicht erst nach den nächsten 50 Klimagipfeln. Ganz abwenden wird man diesen Prozess ganz sicher nicht (mehr) können. Und bleibt eigentlich nur, Strategien zu entwickeln, da mit umzugehen.

        1+
  8. Hans-Günter Felser sagt

    Ich möchte einmal einen Weg unter vielen vorstellen, was getan werden kann.

    Ich bitte um knapp 6 Minuten Ihrer Zeit, ein kleines Video, schon paar Jahre alt: https://www.youtube.com/watch?v=FdkrIRjM_bY

    Selbstverständlich müssen auch in anderen Bereichen Maßnahmen vorgenommen werden, keine Frage. Zum Thema hier die Forderung an den Städtebau:
    http://debeste.de/49248/Deswegen-brauchen-wir-in-den-St-dten-die-B-ume

    Es braucht eine gewaltige konzertierte Anstrengung, dass wir unser Klima noch retten können!

    3+
    • bauerhans sagt

      bäume im/am acker führen bei mir immer zu minderertrag der kultur,besonders zu sehen beim mais.
      da der holzverkauf in meinem wald übers forstamt immer ein zuschussgeschäft war,nutze ich das holz jetzt als hackschnitzel zum heizen.

      2+
      • Hans-Günter Felser sagt

        an bauerhans: Ich denke, diese anhaltende Dürre und der Wasserverlust wird wohl auch in der Zukunft zu Minderertrag bis zu ganzen Ernteausfällen führen.
        Ist denn der Leidensdruck erst erreicht, wenn nichts mehr da ist, worüber es sich zu diskutieren lohnt?
        Es ging bei dem Beispiel auch nicht in erster Linie um die Verwertung der Bäume, sondern darum, die Äcker zu retten.
        Wer einmal bei sengender Sonne eine Autopanne auf freier Fläche hatte, weiß um den Segen schattenspendender Bäume.
        Bäume, die den Wind bremsen, die Feuchtigkeit abgeben und halten, den Boden kühlen.
        Gehen Sie doch mal in der Affenhitze zwei Stunden über ihr Feld und dann zwei Stunden durch den Wald. Was fällt Ihnen auf?

        – Hat denn Jemand dieses Jahr positive Erfahrung gemacht, wo ausreichend Bäume neben dem Acker verblieben sind? Hatten die Bäume einen Einfluss? Wo vielleicht weniger Hitzeschaden war beim Mais etc. , als auf total freier Fläche ?

        3+
    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Sie glauben wohl jeden Unsinn der verzapft wird, wenn es nur in ihrer Ideologie passt.

      Bäume und Baumstreifen sind immer mit einem Minderertrag verbunden, der nicht durch den Holzertrag kompensiert wird.

      Im Elsass habe ich noch keine Energiebäume im Rapsfeld gesehen und das Elsass soll auch zu Frankreich gehören.

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  9. Hans-Günter Felser sagt

    Wer beregnen oder andere Formen der Bewässerung als zukunftsträchtige Maßnahme einstuft, soll doch einfach mal schauen, was das auf lange Sicht bewirkt. Weltweite, abschreckende Beispiele gibt es zu Hauf und stetig werden es mehr.

    „Die Hauptprobleme der Bewässerung sind jedoch die Versalzungen bzw. Vernässungen der Böden und die Erschöpfung der Grundwasservorräte. “
    Quelle https://de.wikipedia.org/wiki/Bew%C3%A4sserungsfeldwirtschaft
    Ich empfehle die intensive Studie des Artikels.

    Was andere schon erlitten haben, brauchen wir doch nicht auch noch zu leiden, wie dumme Lemminge.

    4+
    • Richtig, eine flächendeckende Beregnung bringt natürlich auch Nachteile mit sich.
      ( In unserer Gegend allerdings keine Versalzung. )
      Sie müssen aber auch zugeben, dass bei den heutigen Qualitätsansprüchen,
      eine kostendeckende Produktion anders nicht möglich sein wird.
      Man muss z.B. bei Kartoffeln ein bestimmte Sortierung erreichen, bei Blattgemüse
      schönes dunkles – welkefreies Laub usw.
      Welchen Vorschlag haben Sie um, um die Bevölkerung sicher zu ernähren und gleichzeitig den Bauern auch ein ausreichendes Einkommen zu ermöglichen?
      Es gibt nur zwei möglichkeiten:
      1. Die Natur ausbeuten – koste es was es wolle.
      2. Deutlich höhere Nahrungsmittelpreise ( wenn wir die Staatsalmosen abschaffen wollen)
      Ich schätze der Verbraucher wird sich auch in Zukunft für das erstere entscheiden.

      6+
  10. Der Klimawandel ist nicht mehr aufzuhalten.
    Wir müssen uns darauf einstellen, dass eine gewinnbringende Produktion
    in Zukunft nur noch mit zusätzlicher Bewässerung möglich sein wird.
    Ich denke auch, dass dann Getreideanbau in den meisten Regionen Deutschlands
    unwirtschaftlich ist. ( Ist ja heute bei 15-18 €/dt auch schon unwirtschaftlich ).
    Unsere Erde verträgt eben auf Dauer keine 8 Mrd Menschen mit dem Lebensstil eines Europäers.

    4+
  11. Ostendorf ( mit nur einem "F" am Ende) sagt

    Nach der „Dürre“ im Jahr 2003 wurden von Klimaschützern und Grüne die Biogasanlagen und Nachwachsende Rohstoffe als Klimaretter gefeiert.
    Mit dem Efekt, daß in Borneo und Sumatra große Tropenwälder für die Palmölproduktion für die Biodieselberstellung gebrandrodet wurden.
    Dabei wurde alleine durch die Brandrodung , soviel CO² freigesetzt, das es über 80 Jahre Palmölproduktion breauchte um diese auszugleichen.

    Ich haben mir einmal des „Spaß“ erlaubt, die Ammoniakbelastungen aus meinem 1500 Schweinestall mit Zahlen des KTBL und des SMUL nachzurechnen.
    Ergebniss:
    Mein ungefilteter Schweinestall mit 1500 Mastschweinen, prodoziertim Jahr die gleichen „Klimagase“ als ob ich mit meiner Fünfköpfigen Familie von Bremen nach Mallorca zum Urlaub FLIEGE !

    Sollte ich bei diesem Schweinestall sogar eine Abluftreinigungsanlage für den „Klimaschutz“ einbaue,n erhöht sich aufgrund des hohen Stromverbrauches und der dadurch endstehenden Klimabelastung bei der Stromherstellung, sogar die Gesammten Klimagasproduktion.

    Sprich: Der vermeindliche Klimaschutz erhöht die Klimagasproduktion.

    8+
  12. Obstbäuerin sagt

    Hallo Bauer Willi, wir haben doch für jede Branche Berater, die gut bezahlt werden. Von denen müssten doch jetzt Empfehlungen kommen, wie wir mit dem Problem zukünftig umgehen müssen. Welche Strategien vernünftig sind, um die trockenen Perioden ohne große Ausfälle zu überstehen und natürlich eine betriebswirtschaftliche Betrachtung, denn es muss ja auch bezahlbar sein. Von unserem Berater habe ich aus dem Fernsehen erfahren, dass er den Anbau von Aprikosen empfiehlt. Allerding hat er dabei vergessen, dass wir hier in Brandenburg regelmäßig strenge Frostnächte im April und Anfang Mai haben, die Aprikosen nur selten überleben. Selbst die Bäume gehen daran kaputt. Da fühle ich mich schon mit dem Problem alleingelassen.

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    • Bauer Willi sagt

      Die Berater empfehlen, über eine Beregnung nachzudenken. Was glauben die denn, was ich den ganzen Tag tue? Dafür brauche ich keine Berater:
      Mein Rat an Dich: kernlose Weintrauben für den Direktverzehr. Wein hält mehr Frost aus. Vielleicht nennst Du dann deine Website „Weingalerie“, statt Apfelgalerie.
      http://www.apfelgalerie.de/
      Klingt doch auch nicht schlecht, oder. Für die hippen Berliner sicherlich bald ein Wallfahrtsort.
      Diese Beratung ist kostenlos.
      Bauer Willi

      1+
      • Obstbäuerin sagt

        Danke für den Rat, Bauer Willi, aber Wein (blauen und grünen, kernlos und mit Kernen) bauen wir schon an, vermarkten allerdings nur direkt. Mehr als 30 kg gehen nicht am Tag und eine Steigerung ist nur moderat drin. Ohne Bewässerung geht es im Obstbau gar nicht mehr und die Kosten steigen, während die Preise stabil auf einem niedrigen Niveau dümpeln.
        Die Website gehört zum Laden in Berlin, den meine Tochter betreibt. Wir sind nur die Hauptlieferanten.

        0
    • Hallo Obstbäuerin,
      verlässt Du Dich etwa noch auf Empfehlungen „irgentwelcher Berater“?
      Dann tust Du mir echt leid. Denk doch einfach mal selbst nach.
      Wenn Du das nicht willst, hier ein kleiner Strategietipp:
      Mach einfach das Gegenteil vondem was dir die Berater erzählen,
      dann liegst Du sicherlich nicht ganz falsch,

      1+
      • Obstbäuerin sagt

        Hallo Tom, eigentlich wollte ich darauf hinweisen, dass wir gar keine Beratung bekommen, es sei denn wir schauen ab und zu mal fern. Mit dem Gegenteil liegst Du gar nicht so falsch – wir werden auf keinen Fall Aprikosen in Größenordnungen pflanzen aber das hätten wir auch ohne den Fernseh-Rat nicht gemacht.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Bei uns bietet das Landratsamt und die Obstgenossenschaft eine Beratung an, ist gut, besser ist ein privater Berater, kostet etwas Geld, lohnt sich.

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  13. Friedrich sagt

    Mit unter denke ich , daß es gar keinen Klimawandel gibt , sondern von der Politik und Wirtschaft nur als Geschäftsmodell betrachtet wird, um die Wirtschaft anzukurbeln und Geld zu machen . Die Fluggastzahlen haben sich in den letzten 20 Jahren verdreifacht (von 42 auf 112 Mill.), die Autobahnen sind zum Transportlager der Industrie „Just in Time“ geworden. So könnte man das noch ständig weiter aufzählen. Bei uns dürfen die Autobahnen doch nur ohne Tempolimit befahren werden , um den Absatz der schweren Autos zu erhöhen. Bei uns auf den Autobahnen herrscht Krieg und keiner tut etwas dagegen . Auch unsere Grünen haben das nie durchgesetzt. Wie beschaulich ist dagegen die Landwirtschaft , die uns am Leben mit der Ernährung hält , aber die soll „Schuldig sein ? Ein Witz. Wir werden alle verarscht , oder ? Auch die Energiewende hat den Kleinverdienern über Energiesteuern eine zweite Abgabe gebracht. So werden die kleinen Leute klein gehalten.

    8+
  14. Altbauer Jochen sagt

    Mir kommt es so vor, als versuche man von manchen Seiten den Eindruck zu erwecken der Klimawandel liege einzig und allein an der „falschen“ Landwirtschaft !
    Was manche unsere Mitbürger sich ganz selbstverständlich erlauben,
    -da ist ein Flug in die Emirate nur ein Minibeispiel ,
    das geht doch manchmal auf keine Kuhhaut mehr !
    Ich will mir irgendwelche Aufzählungen ersparen,-jeder weiß doch
    selbst was los ist.
    Den Rülpser einer Kuh thematisiert man aber lieber
    als die, -wieviel tausend ?- Düsenflieger und
    Kreuzfahrer die jeden Tag starten.
    Man kann ja über die Art und Weise der landw. Produktion
    diskutieren, am Ende ist die Erzeugung von Nahrungsmitteln
    aber Notwendigkeit,- die Energiefressenden Spaßfaktoren aber sind
    reiner Luxus. Immer nach dem Motto -man gönnt sich ja sonst nix.

    10+
  15. Borchert Alexander sagt

    Liebe Blogger,
    Bauer Willi hat so recht.
    Ich habe mal einen Vortrag gehalten als die 2. Biogaswelle rollte. Da kam folgende Erkenntnis. Warum sind heute 7,5 Mrd Menschen möglich??
    Weil wir vor 300 Jahren eine zweite Sonne entdeckt haben. Öl, Kohle und Gas ist nichts anderes als gespeicherte Sonnenenergie. Diese setzen wir in 300 Jahren plötzlich frei. Das muss Auswirkungen haben.
    Das heisst aber, dass wir nur eine einzige nachhaltige Energiequelle haben: „Die Sonne“. Vielleicht noch etwas Geothermie. Übrigens Wasserkraft und Wind ist auch nur durch die Sonne möglich.
    Unser einziges Problem ist die mangelnde finanzielle Bereitschaft, uns endlich mit Strom- oder Sonnenspeicherung zu beschäftigen. Der Schlüssel für eine nachhaltige Energieversorgung liegt in der Speicherung der Sonne.

    3+
    • Bauer Willi sagt

      Das Beispiel mit der 2. Sonne ist sehr gut. Werde ich mir merken.

      Hat allerdings einen kleinen Haken: Die zweite Sonne hat von Millionen von Jahren geschienen und damals einen Vorrat angelegt. Dann ist sie erloschen. Heute nutzen wir die Vorräte (fossile Energie) von damals. Damit konnten wir so viele werden, wie wir heute sind. Wenn die Vorräte aufgebraucht sind, wird dieser Weg rückwärts gehen. So weit, bis es reicht, die verbliebene Menschheit mit der EINEN Sonne am Leben zu halten.
      Keine schönen Aussichten…
      Bauer Willi

      4+
      • Borchert Alexander sagt

        Die Aussichten sind trübe….
        Ich glaube genau das befeuert diese Diskussion, die immer nur auf gegenseitige Schuldzuweisungen abzielt. Wir sollten erkennen, dass wir alle im selben Boot sitzen. Vielleicht kannst Du morgen bei Deinem Interview die Journalisten ins Boot holen. Fordere sie heraus, mit Dir Lösungen zu suchen. Nur dieser Dialog wird uns weiter bringen. Diese Herausforderung ist mit den alten politischen Methoden nicht zu schaffen. Ich gebe die Hoffnung nicht auf….

        0
        • Bauer Willi sagt

          Die kommen von Frontal 21. Habe ihnen im Vorfeld schon gesagt, dass ich dieses Format für Schrott halte. Hat die zwar etwas geschockt, aber se kommen trotzdem. Bin gespannt, was dann gesendet wird. Aber versuchen werde ich es… 🙂

          2+
  16. bauerhans sagt

    der kartoffelgrossbauer hier (200ha kartoffeln auf tauschflächen) beregnet auch,wo er die möglichkeit hat,seine fläche bei mir in der nachbarschaft ist erntereif,das kraut abgestorben.
    im STERN nr.33 jammert ein bauer aus mcpomm,dass die folgen der dürre sicherlich auch an der „industriellen produktion“ in der landwirtschaft liegen und die bauern „zum teil selbst schuld“ sind.
    er denke jedenfalls über den umstieg auf bioanbau nach.
    selten so einen unsinn gelesen!

    3+
    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Wer sich bei den Medien nicht auskennt,, der sollte einfach die Klappe halten.

      1+
      • Bauer Willi sagt

        Den Kommentar verstehe ich nicht. Am Montag nachmittag kommt das ZDF zu mir auf den Hof und macht ein Interview mit mir. Kläre mich auf, was Du damit meinst. Vielleicht kann ich es ja nutzen…
        Bauer Willi

        0
        • Brötchen sagt

          Willi er bezieht sich auf das bsp im Stern.

          Meine Erfahrung mit den Medien ist, wer mit dem teufel isst, muss einen langen löffel haben. Der Mark hat in einer gewissen weise schon recht. Manch einer liebt es eher unkonventionell und hat seinen eigenen schädel und dem ist alles was die Masse will, suspekt und mach einer heult mit den Wölfen. Dafür bekommt man dann auch ein bisschen Ruhm ab..

          0
        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Ein unüberlegtes Wort, daraus wird ein Strick gedreht.

          So ist es auch in dem Stern Interview, wo der MV Bauer sagt er denkt an Umstellung weil er der“industriellen“ Landwirtschaft an der Dürre die schuld gibt.

          Es ist nicht nur Quatsch, sonder eine Dummheit so etwas zu sagen.
          Der Verbraucher, – der eh gegen die moderne Landwirtschaft ist – , glaubt man braucht nur BIO zu machen und die Probleme sind gelöst.

          Daher:
          Wer sich bei den Medien nicht auskennt,, der sollte einfach die Klappe halten.

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        • Bauer Fritz sagt

          Was Fachleute von Journalisten erwarten:

          a) Meinungsmache durch das Fernsehen. Bereits in den 70er-Jahren (!!!) warnte Vicco von Bülow (Loriot) davor. https://www.facebook.com/Informationsschalter/videos/1749781261993722/

          b) Haltung ist kein Journalismus
          https://www.cicero.de/kultur/journalismus-medien-haltung-markus-soeder/plus

          c) Hans Mathias Kepplinger: Die Mechanismen der Skandalisierung. Warum man den Medien gerade dann nicht vertrauen kann, wenn es darauf ankommt. Lau Verlag, 4. aktualisierte und erheblich erweiterte Auflage, Reinbek 2018,
          Rezension: Wie Medien Skandale machen (die eigentlich keine sind)
          https://www.theeuropean.de/rainer-zitelmann/14481-die-mediale-inszenierung-von-schauprozessen

          Ich nehme an, wenn die Frontal-Typen zumindest mal in diese Spiegel schauen, könnte man hoffen, daß sie erkennen, welchen Schrott sie produzieren (- aber sicher bin ich mir da nicht).

          1+
        • Bauer Fritz sagt

          Was Fachleute von Journalisten erwarten:

          a) Meinungsmache durch das Fernsehen.
          Bereits in den 70er-Jahren (!!!) warnte Vicco von Bülow (Loriot) davor.
          https://www.facebook.com/Informationsschalter/videos/1749781261993722/

          b) Haltung ist kein Journalismus
          https://www.cicero.de/kultur/journalismus-medien-haltung-markus-soeder/plus

          c) Hans Mathias Kepplinger: Die Mechanismen der Skandalisierung. Warum man den Medien gerade dann nicht vertrauen kann, wenn es darauf ankommt. Lau Verlag, 4. aktualisierte und erheblich erweiterte Auflage, Reinbek 2018.
          Rezension: Wie Medien Skandale machen (die eigentlich keine sind)
          https://www.theeuropean.de/rainer-zitelmann/14481-die-mediale-inszenierung-von-schauprozessen

          Wenn die Frontal-Typen mal frontal in diese Spiegel schauen, könnte man hoffen, daß sie vielleicht selbst merken, welchen Schrott sie raushauen – aber sicher bin ich mir da nicht.

          0
  17. Thea S sagt

    Selbst wenn der Mensch für den Klimawandel verantwortlich sein sollte, wie lange würde es dauern, bis klimarelevante Maßnahmen und Verhaltensänderungen in Deutschland das Klima so beeinflussen würde, daß es zu keinen Dürreperioden bei uns mehr kommt? Wenn es wirklich langfristig heißer und trockener wird, wie uns jetzt erzählt wird, müßte der Landwirt nicht dann seine Produktionsweise anpassen? In Italien wird Mais z.T. mit Untergrundbewässerung angebaut, Kartoffeln im Supermarkt kommen aus dem trockenen Ägypten, und Israel produziert sehr erfolgreich Obst und Gemüse in der Wüste. Eine Anpassung an das neue Klima wäre eine unternehmerische Entscheidung, die schneller Einkünfte sichert als das Hoffen auf ein Zurückdrehen des Klimawandels durch deutsche Verhaltensänderungen oder die Forderung nach staatlicher Hilfe.

    1+
    • Bauer Willi sagt

      Ich soll also beregnen, damit andere weiter ihrem Lebensstil nachgehen können?
      Bauer Willi

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      • Thea S sagt

        Nein, Bauer Willi, Du sollst nicht beregnen, damit andere weiter ihrem Lebensstil nachgehen können, sondern Deine Zukunft selbst in die Hand nehmen, anstatt zu hoffen, daß „die Anderen“ (weltweit!) ihren Lebensstil ändern werden, und daß diese Änderung in Deiner Lebenszeit und der Deines Sohnes Erfolg zeigen wird. Ja, man sollte etwas gegen den Klimawandel unternehmen, sofern das menschenmöglich ist. Aber man sollte eben auch die Anbaumethoden und die angebauten Arten und Sorten rechtzeitig anpassen.

        0
    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Am Nil laufen die Wasserpumpen rund um die Uhr, ob das auf die Dauer gut geht, das bezweifle ich

      Israel hat die Tröpfchenbewässerung erfunden und manche Kulturen wie Erdbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren, in Gewächshäusern werden mit im Boden verlegten Schläuchen bewässert. Bei Äpfel ist eine Überkronenberegnung notwendig, wegen einer Frostberegnung. So rückständig sind die deutschen Obsterzeuger auch nicht, wie manche Verbraucher glauben.

      Übrigens.
      Meine Tomaten im Hausgarten werden auch Tröpfchenbewässert.

      1+
  18. Mark sagt

    Willi, jetzt bist Du und viele andere dort angekommen, wo man Dich haben will. Hitze und Dürre sind natürlich eine Plage, besonders für Bauern, und wenn nun welche kommen und erzählen, man müsse nur dies und jenes tun, und die Plage verschwindet wieder, und wenn man es nicht tut, dann wird die Plage noch viel schlimmer, dann glaubt man denen irgend wann, überhaupt dann wenn dies überall und permanent wiederholt wird. Es war ein sehr heißer Sommer, und kühler Verstand sowie rationale Perspektiven sind aus dem Fenster entwichen wie Rauch im Wind. Mit der Abschaltung von Braukohlekraftwerken und der Einführung von Tempolimits werden wir das Klima nicht beeinflussen, was nicht heissen soll, dass dies aus anderen Gründen sinnvolle Massnahmen sein können.
    Übrigens:Warum fliegt Deine Nachbarin in die Vereinigten Emirate? Ist es ihr hier zu kalt??

    5+
    • Bauer Willi sagt

      Was soll die Bemerkung „haben sie dich da, wo sie dich hinbekommen wollen“? Ich kann selber denken. Station Elsdorf (10 km von mir) misst 1,5 Grad mehr in 30 Jahren. Noch mal 30 Jahre und nochmal 1,5 Grad? Ich verlasse mich gerne auf Fakten.

      Ob wir Menschen, die Menschheit was tun kann? Nichts zu tun, wäre sicher verkehrt. Dein Freund Trump ist ja auch der Meinung, dass es den Klimawandel eigentlich nicht gibt und wenn doch, dann die Chinesen daran schuld sind.

      Dein Kommentar hilft mir nicht weiter. Sorry

      Bauer Willi

      1+
      • Mark sagt

        „Was soll die Bemerkung „haben sie dich da, wo sie dich hinbekommen wollen“? Na, die Klimaalarmisten jubeln jedenfalls, laut neuestem Politbarometer (was zeigt, das Klima zum Politikum mutiert ist) glaubten im heissen Jahr 2015 erst 48% an den MENSCHENGEMACHTEN Klimawandel, 2018 schon 68%. Ziel sind wohl 100%, dann kann man auch jeden Unsinn beschließen. Dass es wärmer wird, habe ich nie bestritten, das Klima hat sich schon immer gewandelt und wird sich auch weiterhin wandeln, ob es den Menschen passt oder nicht. Wenn Du Dich so auf Fakten verläßt hast Du sicher auch geklärt, ob Elsdorf die Daten auch von Wärmeinseleffekten bereinigt hat.
        Was ich nicht verstehe, ist, dass Du mir eine Freundschaft zu Trump unterstellst, ich muss auch nicht alles verstehen, macht mich aber trotzdem nachdenklich.

        4+
        • Bauer Willi sagt

          Nichts für ungut, Mark. Das mit dem Trump ist mir nur so rausgerutscht. Wollte dich nicht verletzen.

          Ich bin nur am Ende dieses Tages sehr frustriert. Ist mir auch ziemlich egal, ob Elsdorf eine Klimainsel ist, weil ich 20 m von der Klimastation gearbeitet habe. Ich lebe nun über 60 Jahre im Schatten von 4 Kohlekraftwerken und schaue täglich auf die Kühltürme. Und da macht man sich so seine Gedanken.

          Bauer Willi

          0
      • bauerhans sagt

        „Dein Freund Trump..“

        das ist doch mein freund.
        ich konnte in den letzten wochen an der amerikanischen börse soviel verdienen,dass ich die verluste aufem acker mehr als ausgleichen konnte.
        ordnungsgemäss versteuert!

        0
        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Jetzt fehlt nur noch, dass Du auch eine PV Anlage auf den Dach und eine Biogasanlage hast.?

          Welcher Tower in New York gehört dir jetzt wieder?

          0
  19. sonnenblume sagt

    Hallo Bauer Willi,
    eine vergleichbare Dürreperiode wie wir sie in diesem Jahr erleben, hat es vor knapp 60 Jahren bei uns schon mal gegeben. Wie es anderenorts war, dass weiß ich nicht. Erstens war ich noch zu jung und der Informationsfluss war ja auch noch recht begrenzt. Zudem waren die meisten Betriebe noch anders strukturiert, sodass man noch keine Bewässerung hatte oder gebrauchte.
    Aber das soll nicht von Deinen grundsätzlichen Überlegungen ablenken.
    Wie viel hat sich seit der Zeit in D. verändert. Zum Guten, aber auch zum Nachteil.
    Wir müssen uns alle wohl oder übel an einen etwas bescheideneren Lebensstil gewöhnen.
    Grundsätzlich würden wir sicher damit zurecht kommen, denn heute leben doch viele, nicht alle, in vielerlei Hinsicht im totalen Überfluss.
    Aber das ist jetzt auch nur meine Meinung.

    1+
    • sonnenblume sagt

      Dazu ist mir soeben noch ein Beispiel eingefallen. Die Altkleidersammlung. Es wurde berichtet, dass sich die Menge derartig gesteigert hat, dass man sie nicht mehr bewältigen kann. Vor allem viel Billigware und wenig oder gar nicht getragen.
      Auch hier werden Ressourcen unnötig verbraucht.

      3+
    • Bauer Willi sagt

      Das es schon mal so war, tröstet mich nicht. Es regen sich nicht nur Zweifel, sondern ich weiß von der Wetterstation hier im Kreis, dass in den letzten 30 Jahren die Durchschnittstemperatur um 1,5 Grad angestiegen ist. Das sind Fakten. Es hilft wohl nicht mehr, die Situation schönzureden oder gar zu leugnen.

      Bescheidener Lebensstil: ich erlebe gerade das Gegenteil. Ich soll für eine Nachbarin nach dem Garten schauen. Sie fliegt heute für eine Woche in die Vereinigten Emirate. Urlaub. Und wir beregnen hier. Kann es nicht doch sein, dass da ein Zusammenhang besteht?
      Bauer Willi

      0
      • sonnenblume sagt

        Das war eine reine Feststellung, dass diese Wetterextreme nicht so ganz neu sind. Wie war das denn damals bei Euch?
        Ich habe ja geschrieben, dass sich in den letzten Jahrzehnten soviel verändert hat. Die Bevölkerung ist gewachsen, wir leben recht üppig. Die Erde ist wohl in einem ständigen Wandel. Aber wir sollten achtsamer mit ihr umgehen. Vieles was wir machen ist nicht Notwendig. Wir sollten den Wandel durch unser Tun nicht noch beschleunigen. Dazu zählen auch all die Dinge die Du aufgezählt hast.

        1+

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