Bauer Willi
Kommentare 30

Einfache Lügen haben es leichter als komplizierte Wahrheiten

Das schweizerische Portal swiss-food.ch hat sich mit den typischen Narrativen zur Gentechnik beschäftigt und bringt die Fakten.

https://swiss-food.ch/artikel/mit-falschen-erzaehlungen-gegen-gentechnik

In ungewohnter Schärfe wenden sich 110 Nobelpreisträger gegen Greenpeace.

https://biooekonomie.de/nachrichten/neues-aus-der-biooekonomie/warum-110-nobelpreistraeger-fuer-gruene-gentechnik-werben

Diese Nachrichten sind nicht neu. Aktueller ist da diese Meldung, in der sich Wissenschaftler an die EU wenden:

https://www.welt.de/wissenschaft/article249635234/Genschere-Nicht-Gentechnik-ist-das-Problem-sondern-Gier.html

Trotzdem werden vonden immer gleichen Personen die gleichen Narrative politisch instrumentalisiert. (Sarah Wiener hat sich mittlerweile zurückgezogen)

https://www.martin-haeusling.eu/?view=article&id=3086:newsletter-dezember-2023&catid=40

Interessant auch, wie Professoren, die vom Staat bezahlt werden, mit eigenen Firmen Geld verdienen und in privaten Blogs ihre Meinung kundtun und dabei verschweigen, welcher politischen Partei sie angehören.

http://www.sebastian-lakner.de/

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30 Kommentare

  1. Hohenstaufen sagt

    Ohne Gentechnik geht in der modernen Medizin nichts mehr. Es ist schon lange her, dass z.B. das Insulin vom Landwirt kam – nämlich aus den Bauchspeicheldrüsen geschlachteter Schweine und Rinder. Insulin wird seit den 90ern nur noch gentechnisch hergestellt. Leider blockierten die Grünen in Hessen damals die deutsche gentechnische Insulinproduktion, was u.a. zum Untergang der Phrmafirma Hoechst führte. Wir sollten heute als – noch- Forschernation an der Spitze der Anwendung gentechnischer Innovationen stehen – sei es in der Medizin oder Landwirtschaft.

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  2. Franz sagt

    Moin
    Mal so eine Frage an die Runde, wie neutral ist ein Beitrag zur Gentechnik wenn unten Powered by Syngenta und Bayer steht? Bin nur bei Swiss-food.ch drüber gestolpert. Ich sehe da zumindestens einen kleinen Interessenskonflikt, da ja beide Konzerne recht deutlich machen wofür sie stehen.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Vielleicht sollte jemand bei Correctiv anfragen, ob sie nicht die Unterschriften von Greenpeace und NABU drunter setzen können…dann wird’s schon recht sein.😉

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  3. Ludwig sagt

    Minister Habeck fühlt sich von der Wirklichkeit umringt und macht trotzdem seine sektenartige Ideologiepoltik weiter. Hat er nicht einen Eid auf das Grundgesetz abgegeben ?
    Aber er wußte mit Deutschland noch nie etwas anzufangen.Entsprechend verhalten die Grünen sich bei allem was ihnen gefühlt unangenehm ist. Gentechnik =hoch gefährlich— Verbrennerautos = Klimakiller—- konv. Landwirtschaft=umweltgefährllich , usw.. Mit dieser Politik geht hier alles den Bach runter. Die Grünen sind beratungsresistent , verbohrt, Vertreter der Frankfurter Schule und wollen hier alle Bürger enteignen, eben so wie in der DDR , aber natürlich besser machen. Das ganze hat mit Künast und Merkel begonnen und soll jetzt in dieser Regierungszeit umgesetzt werden, denn danach wird diese Leute keiner mehr wählen. Bezeichnend ist schon , wie zu DDR-Zeiten, daß die Regierenden Demonstrationen gegen die Opposition organisieren , statt normalerweise die Opposition gegen die Regierenden und dann noch die Opposition verbieten. Wer jetzt den Schuß noch nicht gehört hat das wir in eine Staatswirtschaft a la DDR 2.0 laufen , dem ist nicht zu helfen.
    Wir Bauern und der Mittelstand versuchen mit Demos dagegen aufmerksam zu machen.
    Die Dieselrückvergütung war nur das Streichholz für die Zündschnur .

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    • Wolf Lützen sagt

      Die Regierung organisiert keine Demos, das kriegen Burger auch so hin. Wieso kommt hier die AFD- Erzählung hoch?

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      • zmp_nachfahre sagt

        Schon richtig – die Regierung hat das an (N)GOs und Konzerne delegiert, wie auch die Zensur, Kontensperrungen, Gewaltanwendungen (natürlich “nur” gegen Sachen und auf jeden Fall aus “ehrenwerten Motiven”, wie dann vom Gericht bescheinigt wird).
        Die Organisatorin in München z.B. war eine bekennende Linksextremistin und in Stralsund wurde ein Lehrer, der auf der Bühne die Nationalhymne anstimmen wollte, erst vom Veranstalter abgedrängt und dann von der Polizei “in Gewahrsam genommen”.
        Wenn das unsere “Bürger” sind….

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        • Reinhard Seevers sagt

          Man muss sich nur die Medienresonanz für die Maischberger-Sendung anschauen. Da kommt einem die Galle hoch…als wenn alle Medien vom Staat vorgegeben bekommen hätten, welchen Text sie bringen sollen. Dabei ist die Sendung komplett anders gelaufen. Nicht Chrupalla ist ins Trudeln gekommen, sondern Sundermann und Maischberger. Man fasst es nicht.

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    • Wolf Lützen sagt

      Verbrenner Autos sind klimaschädlich.
      @Seevers Sie sind für Deportationen mißliebiget Mitbürger? zmp Wo gibt es Zensur?
      Bauern demonstrieren eigenverantwortlich,
      Demonstranten gegen die AFD sind Marionetten?
      Können Sie anders als in Verschwörungszusammenhängen denken?

      • Reinhard Seevers sagt

        Na Herr Lützen, was möchten Sie mir denn für Gedanken in den Mund legen? 🤪
        Sie müssen keine Angst vor “Deportation” haben, obwohl Sie mir missliebig sind.🦄

  4. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    Wir brauchen Gentechnik – ja, das sehr wohl, sehr dringend moderne Züchtungsmethoden, die den gegenwärtig mannigfaltigen Herausforderungen gerecht werden.

    Was wir parallel damit einhergehend allerdings NICHT(!) brauchen können, ist eine Nahrungsmittelproduktion in Ausschließlichkeit, die uns noch weit größere Überschüsse erzeugen lässt. – Das füllt in erster Linie weit rasanter unsere bereits überlaufenden Tonnen, nicht aber die Konten des kleinen tumben Bauern, jedes gemeinen Bürgers. Damit greift man allenfalls dem gemeinen Bauernstand höchst effizient weitaus tiefer in dessen ohnehin leeren Hosentaschen.

    Was in dieser Thematik also schleunigst in Nachbesserung vordringlicher novelliert gehörte, ist das aktuelle Patentrecht. – Geistiges Eigentum, das der Homo sapiens fortentwickelte im Verlaufe unserer Menschheitsgeschichte und damit heute Gemeineigentum abbildet, darf nicht patentiert werden zugunsten fresswütiger Konzernestrukturen, indem man Gensequenzen mittels der Genschere minimalst verändert und damit über die Aneignung eben dieser wenigen „Schnipselchen“ unmittelbar eine perfide Gelddruckmaschine in Gange gesetzt wird, welche direkt am Auslass absolut kanalisiert in die Schatzkammern unserer handverlesenen Dagobert Ducks weltweit umgeleitet wird.

    Damit driftet die Wohlstandsschere noch weiter auseinander, im zeitlichen Verlauf heute absehbar, bis eben diese ignorant forcierten sozialen Verwerfungen irgendwann einmal blutige Bürgerkriege auslösen werden…!!!

    Wir produzieren derzeit Lebensmittel für den Export und für eben diese Produktionen importieren wir die (teure) Energie. Das ist ein schwerlich noch zu rechtfertigender Widerspruch in sich. – Haben wir nichts, rein gar nichts dazugelernt!?

    Ergo muss endlich die Bevormunderei der Praktiker auf dem Acker, in den Ställen, rigoros aufhören. Die Bauern benötigen Beinfreiheit, um als maßgebliches Puzzleteil auch zum Wohle unserer dekadenten Wohlstandsbürger die eigenen Mikroökonomien erfolgreich fortentwickeln zu können.

    Wir Bauern können nämlich tatsächlich mehr! – Wir Bauern schaffen Zukunft!

    …Und im Abgang noch die „Glaubensfrage“: Wo trifft man realiter mehr geballten Sachverstand an, als in der Gruppe dieser 110 Nobelpreisträger, die es endlich wagen, sich in einer entsprechenden Schärfe medial mit erhobenem Zeigefinger zu Wort zu melden!?

    Vielleicht dürfen wir künftig wieder auf eine Wissenschaft vertrauen/hoffen, die Wissen schafft!? Die Verballhornung des gemeinen Volkes mittels medial kommunizierter ausschließlich verbrämter Ideologien sollte schnellstens gestoppt werden, um nicht den Rest an Glaubwürdigkeit vollends aufs Spiel zu setzen…!!! – Dazu ist so einige beherzte Aufräumarbeit auf nicht wenigen Großbaustellen dringend vonnöten.

    Die jetzige Ampel meint oftmals zu wissen, man kann sie allerdings ganz augenscheinlich nur schwerlich schalten und walten lassen; es reicht einfach nicht, puren Willen zu demonstrieren, während es grundlegend am nötigen handwerklichen Rüstzeug massiv mangelt. Daher bekommen wir aktuell keine wasserdichten Gesetze geliefert. Scholz hat Führung versprochen – aber bitte doch nicht mittels Gesetzen, die löchriger kaum sein könnten, wie sich im Nachgang herauskristallisieren lässt. – Deshalb, genau deshalb geht aktuell der Mittelstand, die finanzielle Basis unseres Wohlstandsbauches, auf die Straße. Zuviel reden drein mit einer festen Meinung – das notwendige Wissen ist dabei leider grundlegend kontinuierlich im Mangelzustand!!!

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    • Thomas Bröcker sagt

      Die Steigerungsmöglichkeiten des Ertrages sind beim Pflanzenbau bei unserer schon sehr intensiven Produktion wohl eher gering. Das dürfte für den globalen Süden ein weit größeres Potential haben. Daher denke ich nicht, dass Überproduktion unser Problem wird.
      Problematischer ist wohl der angestrebte Abbau der Tierhaltung. Immerhin generiert die Tierhaltung derzeit fast 2/3 der landwirtschaftlichen Einkommen. Was bei der ganzen Reduktionsphantasie immer vergessen wird: bei uns kommen nach wie vor fast die Hälfte der Kalorien für die Ernährung aus der Tierproduktion (47 %). Bei der ganzen Diskussion um Trog oder Teller wird immer vergessen, dass im Gegensatz zu Pflanzen die tierischen Rohstoffe zu annähernd 100 % genutzt werden. So gesehen ist der Faktor Flächenverbrauch, für die für unsere Ernährung geeigneten Kalorien, beim Tier eben nicht 3 sondern 1,5 z.B. gegenüber pflanzlichen Lebensmitteln.

      Die Gentechnik wird bei und vor allem zur Resistenzzüchtung dringend benötigt.

      Wenn die Ernteverluste der Kleinbauern allein durch schlechtes Saatgut zwischen 30 und 50 % liegen, gibt es kein Argument gegen geprüftes sicheres Saatgut mit bekannten Eigenschaften.

      Problematisch sehe ich eher die Tendenz größerer Marktteilnehmer sich die gesamte vertikale Wertschöpfung vom Acker bis zum Ladentisch einzuverleiben.
      Hier könnte denen der leichtere Zugang zu eigener Züchtung (wegen der verfügbaren finanziellen Ressourcen) den Weg zu Clubsorten oder halt nur intern im eigenen System eingesetzten und verfügbaren Sorten eine enorme Marktmacht generieren. Man kann ja niemanden zwingen seine Züchtungen auf den allgemeinen Markt für Saat- und Pflanzgut zu bringen.
      Damit wären sie in der Lage ,durch allein verfügbare Sorten mit besseren Eigenschaften und besserer Wertschöpfung, andere Teilnehmer vom Markt zu verdrängen und den nächsten Schritt im Wachstum einzuleiten …. dem sehr viele andere weichen werden.

      Im Prinzip habe ich die Anfänge davon schon 2018 in Kent gesehen (Driskoll´s Beerenobst).

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      • Reinhard Seevers sagt

        “Problematisch sehe ich eher die Tendenz größerer Marktteilnehmer sich die gesamte vertikale Wertschöpfung vom Acker bis zum Ladentisch einzuverleiben.”

        Ich denke, das ist das Ziel aller Anstrengungen, politisch, wie ökonomisch. Niemand hat mehr ein Interesse an diversifizierter, vielfältiger, regionaler Produktion in den Händen von ungebildeten rechtsdrehenden Bauernlümmel. Es wird “groß” gedacht und auch umgesetzt. Ende aus!

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        • Brötchen sagt

          Ist doch im Osten schon so.

          Denken tut da keiner, das ruckelt sich ganz einfach.

          Mit den paar Leuten, die hier noch rumspringen oder die irgendwo zu aquirieren sind, geht das gar nicht mehr anders.
          Denke man muss gucken, egal wo man tätig ist, tun sich immer Lücken auf.

        • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

          Ein äußerst gewagte Expertise, werter Herr Seevers. – Obacht!… 😉

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        • Schmeckt gut sagt

          Nein, uWw, keine gewagte Expertise, sondern gelebte Wirklichkeit. Wie Thomas angemerkt hat, wird mehr und mehr ein Anbau in größten Einheiten gedacht und auch geplant. Sortenumstellung im Obstbau wird immer schneller gefordert oder vermeintlich “ältere” Sorten ausgelistet. Deutsche Beeren werden in der Hauptsaison zu Billigstpreisen (Konkurrenzpreise: Weltmarkt) gelistet, wenn Südamerika oder Südafrika als Anbieter einsteigt (die Konzerne wie Driscoll´s, hortifruit, dole…) wird der deutsche Anbau nur “geduldet”, wenn eine Angebotslücke dies erfordert. Frühzeitige Auslistung droht jederzeit. Ähnliche Entwicklungen laufen auch beim Baumobst, hier dauert es nur länger. Diejenigen, die eingreifen könnten und diese Entwicklung auch beobachten, tun nichts, lassen es laufen (billige Versorgung) und stellen sich in die Öffentlichkeit und “prahlen” vom “bäuerlichen Familienbetrieb”. Es ist eine unmoralische, unfaire und perverse Entwicklung im Gange. Vertikale Integration inklusive (Edeka, Lidl … kauft Verarbeiter, Baywa kauft internationale Zuchtunternehmen…)

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          • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

            …auch Sie reden und argumentieren vorstehend einzig und alleine rund um das Thema “Nahrungsmittelproduktion”. – Ein Tunnelblick für meine Begriffe.

            Wem hilft viel!?

            In dieser Frage habe ich mich glasklar positioniert u. ein Umdenken eingefordert.

            Vielleicht nochmals konzentriert vorurteilslos nachlesen…!?

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            • Schmeckt gut sagt

              Welchen Einfluss sollen “wir” Bauern denn auf die Politik der Konzerne üben können, denn diese importieren doch z.B. Südfrüchte, billige Rohstoffe (Milch, Getreide, Eier…, auch Edelfleischteile) und exportieren (immer weniger) überschüssige Nahrungsmittel? Es wird zur Zeit nicht mehr Export, sondern die Situation entwickelt sich zum sehr deutlichen Importüberschuss, auf den die Bauern überhaupt keinen Einfluss haben. Diese Situation wird komplett falsch diskutiert, weil eine “Transformation” (ich verabscheue dieses Wort) der Nahrungsmittelherstellung nur durch die Konzerne verändert werden kann. Wir Bauern haben nicht nur keinen Einfluss, eine Mitsprache wird zwar öffentlich eingefordert, aber insgeheim mit allen Mitteln verhindert. Meine Gegenfrage lautet also: Wer soll ihre Ideen denn umsetzen?

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            • Thomas Bröcker sagt

              Ich sehe da immer noch einen Unterschied zwischen dem was gerade aktuell passiert und was passieren sollte. Also, die betriebliche Perspektive auf der einen Seite (Anpassung an die politischen und wirtschaftlichen Aktivitäten) und die Versuche Politik zu beeinflussen auf der anderen Seite.
              Dass die Entwicklung von Rewilding, Abschaffung der intensiven Tierhaltung und Extensivierung der Pflanzenproduktion der falsche Weg ist und in die Abhängigkeit von anderen Ländern führt, ist für mich unstrittig. Ebenso unstrittig ist für mich, dass der Pflanzenschutz nicht der Treiber von Artenverlusten ist und wir mit seiner Abschaffung an dem Ast sägen, auf dem wir sitzen.
              Trotzdem versuche ich natürlich unseren Betriebsverbund anzupassen:
              Bio-Schiene, da wo es Sinn macht fördern (derzeit 8 % der LN), Photovoltaik auf allen geeigneten Dächern und auf dem Feld, sowie Versuche den intensiven Obst- und Gemüseanbau in der Spur zu halten und Strukturelemente in der Landschaft schaffen und erhalten … soweit das finanziert wird.
              Ansonsten wird hier in Brandenburg mit schwindenden Viehbeständen ohnehin Mais für Biogas DIE Alternative.

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              • Reinhard Seevers sagt

                Es herrscht anscheinend ein Rechtfertigungszwang agrarischer Handlungsweisen, die einer individuellen ökonomischen Überlebenstrategie diametral entgegensteht. So wie man nicht versteht, wie das C- Rohr bedient werden muss, damit das Feuer gelöscht werden kann, dennoch gleichzeitig Öl ins Feuer gießt und den Feuerwehrleuten sagt, wie das Feuer richtig gelöscht werden kann und muss.

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      • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

        Solange die Bauern einzig in der Nahrungsmittelproduktion verhaftet bleiben, ist das Erreichen einer solchen Zielmarke der absoluten Marktmacht ein sehr leichtes Spielchen.

        Daher brauchen wir hierzu entsprechende Gesetzesvorlagen, die diesem Treiben entgegenzusteuern wissen ehe es zu sät ist und parallel dazu Wertschöpfungsalternativen für unsere Höfe.

        Die den Bauern derzeit zur Verfügung stehenden Instrumentarien sind allenfalls als geradezu lächerlich zu bewerten.

        Man schießt allseits mit Kanonen auf uns Spatzen…

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        • Reinhard Seevers sagt

          Die meisten sind doch bereits vielbeinig aufgestellt. Neben der normalen argrarischen Produktion laufen PV, Windenergie und Biogas parallel mit. Was soll denn noch kommen, Altenpflege, wie die Lindhorst -Gruppe? Dann nebenher auch 24000ha bewirtschaften? Das ist doch das, was wir skizziert haben…was möchtest du denn?

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      • evo.... sagt

        Thomas Bröcker hat geschrieben:

        . Bei der ganzen Diskussion um Trog oder Teller wird immer vergessen, dass im Gegensatz zu Pflanzen die tierischen Rohstoffe zu annähernd 100 % genutzt werden. So gesehen ist der Faktor Flächenverbrauch, für die für unsere Ernährung geeigneten Kalorien, beim Tier eben nicht 3 sondern 1,5 z.B. gegenüber pflanzlichen Lebensmitteln.

        Ich will mich da auf keine Zahl festlegen, aber die Tendenz halte ich für richtig. Es heißt schon lange-und hab noch nichts gegenteiliges gehört- dass Nährstoffe aus tierischen Lebensmitteln besser verwertet werden können als aus pflanzlichen Lebensmitteln. Wenn die Evolution den Menschen zum Pflanzenfresser gemacht hätte, wäre es umgekehrt.

        Die Gentechnik wird bei und vor allem zur Resistenzzüchtung dringend benötigt.

        Das sehe ich kritisch. Wenn wir immer mehr Resistenzen in unsere Pflanzen züchten, werden auch die Leuts daran sterben. Meiner Meinung nach haben wir da momentan schon Probleme. Deshalb meine Forderung:

        Einen Test auf Bekömmlichkeit entwickeln.

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  5. Sonja Dengler sagt

    An unseren Apfelbäumen würden heute keine saftigen, knackigen Äpfel hängen, sondern nur die ungenießbaren Holzäpfel – hätten nicht kluge Pflanzer/Bauern eingegriffen und gezüchtet.
    Es ist ja auch erstaunlich, dass man angeblich gut ist, wenn man gegen Gentechnik ist – aber uns Menschen hat man in Corona-Zeiten zumuten wollen, flächendeckend MRA-Impfstoffe, die in menschliche Gene eingreifen auszuprobieren….

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  6. Thomas Bröcker sagt

    Danke für die vielen interessanten Quellen. Ich habe kurz mal in Sebastian Lakners Blog geschnuppert. Insbesondere seine Einlassungen zum Agrardiesel und den “umweltschädlichen” Subventionen lassen erkennen, dass den deutschen Agrarökonomen und Agrarökologen der Ursprung, der Sinn und die (gewollte) Auswirkungen auf die Preisbildung bei Lebensmitteln bei den Agrarzahlungen der EU komplett vom Bildschirm gerutscht sind.
    Die Agrarzahlungen sind eine Subventionierung der Preise im LEH und werden von denen auch gnadenlos eingesetzt.
    Der damalige Chef der EDEKA hat auf einer Podiumsdiskussion auf der Grünen Woche 2012 dafür einmal sehr klare Worte gefunden.:
    Auf das Statement eines Schreiberlings ” die Bauern bekämen ja schließlich genug Geld von der Gesellschaft geschenkt und sollten doch dann auch gezwungen werden es für Gemeinwohlleistungen einzusetzen” kam folgende Antwort: “Meine Herren, wir sind Kaufleute … die Agrarsubventionen werden von uns selbstverständlich komplett eingepreist”.

    Herr Lakner ist inzwischen auch auf der Ebene “ich kommentiere so, dass es mir und meiner Firma nützt” angekommen. Das “Ingenieurbüro für Naturschutz und Agrarökonomie” ist sicherlich eine gute Ergänzung zum Professorengehalt.
    Das wäre ja kein Problem, wenn es nicht den Blickwinkel und die Argumentation im Eigeninteresse verändern würde.

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    • Hauke Jaacks sagt

      Im Prinzip bekommt auch er eine Art Subvention für seine Tätikeit als Prof und will Andere belehren was sie in ihren Beruf falsch machen.Die Landwirtschaft in der Ukraine ist aber wichtig ohne die Auflagen der EU.

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    • sonnenblume sagt

      Gesehen in der Diskussion bei Lanz am 9. 1. 2024. Man redet immer zum eigenen Vorteil.

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  7. Frikadellen piet 45 sagt

    guten Morgen dann bin ich gespannt wann die ersten gentechnisch veränderten Pflanzen in Deutschland wachsen dann einen guten Tag und sturmfest und erdverwachsen

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