Bauer Willi
Kommentare 155

Eine bemerkenswerte Demonstration…

Gleich in mehrfacher Hinsicht war die vergangene Woche eine bemerkenswerte Demonstration:, denn

  • alle Veranstaltungen verliefen ruhig und ohne Krawall
  • es gab viel Lob von den Ordnungskräften
  • es gab viel Sympathie von der Bevölkerung

Die Veranstaltung am 15.1. war zudem noch eine bemeuurkenswerte Demonstration der Solidarität, denn an den politischen Gesprächen im Nachgang zur Veranstaltung am Brandenburger Tor waren auch kleine Verbände wie AbL und BDM vertreten. Die Freien Bauern waren nicht eingeladen.

Nach der Woche der “Bauernproteste” an der sich mittlerweile auch andere Organisationen beteiligen, muss man fragen, welche Ergebnisse erzielt wurden. Und da ist die Aussage des  Bauernpräsidenten Rukwied  typisch, denn sinngemäß sagt er, dass es alles Themen sind, über die man schon seit 30 Jahren redet. In die gleiche Richtung äußert sich auch Theresia Schmid von der Landjugend. Sie wäre erschrocken gewesen, wie wenig die Frationsvorsitzenden von der Landwirtschaft wüssten.

Alle Hoffnungen liegen jetzt auf dem kommenden Donnerstag, wo die Regierung im Rahmen der “Haushaltsbereinigungssitzung” über das Thema Agrardiesel spricht. Sollte die Steuererhöhung bis dahin nicht vom Tisch genommen werden, “hält man sich weitere Aktionen vor”.’

Was mir aufgefallen ist: heute war Cem Özdemir nicht zu sehen. Und der Bundeskanzler auch nicht, aber von ihm kennt man das.

  • “Bauern-Soli”

Herr Özdemir schlägt eine baldige Einführung einer Tierwohlabgabe vor. Diese wird medial umgeschrieben in “Bauern-Soli”.  Dieser Begriff ist eine Unverschämtheit. Ganz ehrlich, die Gesellschaft soll, wenn sie mehr Tierwohl will mehr Tierwohl an der Ladenkasse bezahlen und wenn sie das nicht will, gibt es auch nicht mehr Tierwohl. Punkt. Wir brauchen keine “Spenden” für etwas, was andere von uns wollen.

https://www.welt.de/politik/deutschland/video249543298/Neue-Steuer-So-sieht-die-geplante-Umsetzung-des-Bauern-Soli-aus.html

  • “Wir nehmen euch den Diesel-Zuschuss dafür bekommt ihr weniger Bürokratrie”

Das ist der Vorschlag von Christian Lindner. Ganz ehrlich, für wie dumm hält er die Bauern?

Hier noch eine Umfrage von MDR am 15.1. zur Zustimmung zu den diversen Demos

 

Und diese ernüchternde Umfrage ist auch vom 15.1. 2024. Dazu passt auch der Spruch “Dem Deutschen ist Moral sehr wichtig, deshalb hat er auch zwei”.

 

 

Einen guten Betrag hat der Focus geschrieben: https://www.focus.de/finanzen/news/gastbeitrag-von-gabor-steingart-deutschlands-bauern-sind-nicht-links-oder-rechts-sondern-einfach-nur-sauer_id_259576302.html

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155 Kommentare

  1. Reinhard Seevers sagt

    Frau Diekmann hat in einer Kolumne bei t-online “Die Getöse-Republik”
    u.a. geschrieben:

    “Unterschätze niemals die schweigende Mehrheit
    Und ich habe leider noch etwas für Sie, was man doof finden kann (falls es Sie tröstet: Finde ich auch): Schweigen ist nicht laut, auch wenn Poeten gerne Gegenteiliges behaupten. Die schweigende Mehrheit darf man nicht unterschätzen. Schauen Sie mal auf die Bauernproteste. Wir alle reden darüber. Klar: Sternfahrt nach Berlin, die Hauptstadt voller Monstertrecker, deren Hupen kilometerweit zu hören sind. Es ist beeindruckend, auf vielen Ebenen. Nur: Das waren rund 8.000 Bauern. Und jetzt raten Sie mal, wie viele Höfe es in Deutschland gibt? Etwa 260.000. Verstehen Sie mich nicht falsch; ich will das Anliegen der Landwirte nicht delegitimieren. Aber in Relation setzen; Kirche/Dorf, Sie kennen das. Fakten sind manchmal auch leiser, leiser zum Beispiel als Bilder.
    Die Mehrheit aber muss ja nicht leise sein. Und wie wir sehen, spricht sich das gerade rum: Seit Tagen gehen Menschen auf die Straße, gegen die AfD. Diese Kundgebungen wie in Leipzig oder hier in Berlin sind größer als die Bauerndemo.”

    Sie ist anscheinend nicht überzeugt, dass es der Mehrheit um anderes geht, als denen, die sie anscheinend als “relevanter” zu sehen scheint…..frei nach dem Motto: Es stehen mehr hinter den AFD-Gegnern und damit gegen rechts, als hinter den lauten wenigen Bauern…..wenn sie sich da mal nicht getäucht haben wird….warum sie das in Relation stellt ist auch merkwürdig oder?

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    • firedragon sagt

      Es waren mehr, als 8.000 Menschen dort.
      Ausserdem wird eines vergessen – es gab zeitgleich zur Demo in Berlin, viele weitere im ganzen Land.
      Nicht jeder lw Betrieb konnte sich nach Berlin aufmachen.

      • Limes sagt

        zur Anzahl Teilnehmer bei der Bauern Demo gibt es widersrpüchliche Aussagen. Medien und Rukwied berichten von mehr als 30000. Es waren ja nicht nur Landwirte mit Maschinen dort sondern viele sind aus ganz D mit Bussen angereist.
        Am Ende ist es auch nicht relevant Demos verschiedener Anliegen über die Anzahl der Teilnehmer miteinander zu vergleichen.
        Wird aus durchsichtigen Gründen so gemacht um einen breiten gesellschaftlichen Konsens der oft in dieser Form nicht besteht zu vermitteln um politische Ziele zu legitimieren.

  2. Thomas Bröcker sagt

    Marian E. Finger: “In keinem anderen Wirtschaftszweig gibt es eine derartige Spaltung von “guter” und “böser” Landwirtschaft”
    Genau DAS ist die Hauptursache für das heutige Dilemma. Es ist die von der Bio-Landwirtschaft und vor allem vom BÖLW und vielen anderen Akteuren aus diesem Bereich über Jahrzehnte praktizierte Marktabgrenzung durch “madig machen” der modernen Landwirtschaft.
    Das ist beim Endverbraucher im wesentlichen nicht angekommen, aber bei den arroganten Meinungsmachern in den Medien durchaus. Immer wieder heruntergebetete Lügen und Halbwahrheiten sind durch die mediale Präsenz zu “Glaubenssätzen” geworden. Über die Verflechtung von NGO´s , den Medien als Nachbeter und Prediger dieser Glaubenssätze und die in der Politik und in die Verwaltungen installierten “Brüder und Schwestern in diesem Glauben” werden diese Glaubenssätze mit aller Gewalt durchgeprügelt und in Gesetze, Verbote und Verwaltungsvorschriften gegossen.
    Ähnlich der Inquisition im Mittelalter werden “Abweichler” und Zweifler zu Ketzern erklärt. Das ist sowas von widerlich, dass man gar nicht soviel fressen kann, wie man kotzen möchte.
    Der heutige Agrarkongress des Umweltministeriums war wieder eine Präsentation dieser “feuchten Träume”. Es ging im Kern nur darum Ökolandbau zu fördern und den “restlichen Bauern” die Notwendigkeit der Einschnitte in ihrem Bereich zu erläutern.
    Zu Finanzierung und Wirtschaftlichkeit der angestrebten Wege fällt denen nichts ein, als vage Antworten und Nischenbeispiele (Moornutzung) sowie der Ruf nach der (seit Jahrzehnten angestrebten Umverteilung der GAP in den Ökolandbau.

    Wenn “der Rest” der Bauern … also die “böse” Landwirtschaft … also die Mehrheit der Betriebe den Kampf gegen diese Lügen nicht aufnimmt … und zwar offensiv und nicht defensiv … dann ist die ganze Auflehnung für die Katz und führt ins Chaos.

    Wir (die Nicht-Bio´s) sind keine Brunnenvergifter, Bodenzerstörer, Artenvernichter sondern die Ernährer der Republik.

    Wenn wie Gestern Abend in der ARD wieder die Krefeld-Studie nach vorn geholt wird, ist es aber langsam genug mit den Lügen ! Diese Studie ist lediglich der Beweis, dass Naturschutzmaßnahmen und die Einschränkung der landwirtschaftlichen Tätigkeit zu Arten und Masseverlust bei Insekten führen kann. Es ist unglaublich, wie es möglich ist, über behauptete Zusammenhänge (mit Pflanzenschutz z.B.) die Ergebnisse einer solchen Studie ins Gegenteil und in Diffamierung der modernen Landwirtschaft umgewandelt werden konnte.

    Leute, die Zeiten der Zurückhaltung und das “wir sind doch alle Bauer” muss in diesem Zusammenhang ein Ende haben. Sonst hört dieser Spuk der Vernichtung der modernen Landwirtschaft nie auf !

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    • evo.... sagt

      Ich bin landwirtschaftlich nur Autodidakt und freue mich, wenn ein Vollprofi zur gleichen Meinung kommt. Jeder Konvi, der einem Bio billig Stroh, Gülle oder Sonstiges verkauft (schenkt) ist im Grunde ein Verräter.

      Die Bios sind nur freundlich zu den Konvis, weil sie auf deren Flächen spekulieren und billig Ware (s.o) von ihnen wollen. Was sich um Bio herum entwickelt wird nicht gut ausgehen.

      Mittlerweile bin ich z.B. überzeugt, dass die Pflanzenzüchtung ein größeres Problem ist, als ein paar Spuren von einem Pestizid. Wenn die Biobauern besonders gesunde Sorten anbauen, dann sind da nur die Pflanzen gesund. Da züchtet man ,trivial formuliert , das Gift gleich in die Pflanzen hinein und das völlig ungeprüft. Da arbeitet Monsanto gewissenhafter.

      Momentan haben wir ganz ähnliche politische Erscheinungen wie in der Weimarer Republik:

      Damals sollen die Bauern schnell die Nazis gewählt haben, weil man sich bessere Preise erhoffte. Heute stellt man um auf Bio, weil man sich mehr Geld erhofft.

      Auch hier im Blog hier wird auf den Kapitalismus geschimpft. Das erinnert mich an Dr. Goebbels. Dessen 3. Frau hatte dem arbeitslosen Dr. Goebbels einen Job bei ihrer Bank besorgt. Den hat er aber nach einem halben Jahr hingeschmissen, weil er nicht für das System arbeiten wollte.

      Demeter wurde gegründet.

      Die politische Mitte ist schwach, weil sie als erstes an ihr eigenes Auskommen denkt.

      Die Braunen hatten dann das modernste Tierschutzgesetz der damaligen Welt.

      Die Hetze gegen Monsanto hat für mich den gleichen charakterlichen Hintergrund wie die damalige Hetze auf die Juden.

      Özdemir ist Veggie wie der braune Führer auch war.

      Und mittlerweile vorgestern hat die Dagmar von Cramm ein Video zum Veguanary auf YT gestellt:

      https://www.youtube.com/watch?v=rnRKSZ1E3V0&t=149s

      Ich habe den ersten Kommentar geschrieben und darauf hingewiesen dass lt. Udo Pollmer Tofu dement macht:

      https://www.youtube.com/watch?v=vgYQT89UHls&t=96s

      15 min später war der Kommentar wieder gelöscht.

      Bei der Dagmar von Cramm geht es mir auch genauso, wie bei der Marie von Schnehen:

      Die sieht selber nicht gesund aus und möchte anderen Leuten von gesunder Ernährung erzählen. Und jemand hat doch mal den Spruch raus gehauen:

      “Nur in einem gesunden Körper wohnt auch ein gesunder Geist.!”

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  3. Ludwig sagt

    Ich erwarte von der Ampelregierung nichts mehr , außer deren Rücktritt. Bis sich ein richtiger Umschwung im Denken der Politiker umsetzt und dann zur Handlung kommt , wird einiges an Zeit vergehen. Wir dürfen nicht vergessen , daß schon vor zwanzig Jahren diese Politik mit Frau Künast ihren Anfang nahm. Erst wurden dann die Milchviehbetriebe fertig gemacht und in den letzten fünf Jahren ging es an die Schweinehaltung. Mit der SUR sollte es jetzt an die Ackerbauern gehen und damit allen Betrieben sollte der Garaus gemacht werden. Jetzt haben es also alle Bauern kapiert was für eine “Landwirtschaftsvernichtende Politik” schon lange betrieben wird. Enteignung heist das Wort! Das haben genügend Vertreter auch in der Agora agrar mit vorbereitet. Hier sollen auch CDU und DBV – Leute mit dabei gewesen sein. Es kommt also alles nicht von ungefäir. Seit 2019 und 2022 sind wir
    nun mit den Schleppern in Berlin. Damals haben alle Parteien und Medienhäuser die Türen zu gehalten. Letzlich haben uns alle Parteien nicht haben wollen. Doch jetzt zeigt sich , daß man uns viele Jahre nur vertröstet hat und Zeit schinden wollte bis alle Höfe platt waren. Doch unser konsequenter harter Widerstand und die vielen Fehler gegen die ganze Bevölkerung hat uns nun alle auf die Straße gebracht. Sicherlich haben auch die vielen Fehltritte bei den Coronamaßnahmen die Politik bei vielen nackt aussehen lassen.Heute kann sich kein führender Ampelpolitiker mehr ohne Buhrufe unter das Volk wagen , weil die Selbstbereicherung der Politiker himmelschreiend ist. So soll auch jeder Dritte Abgeordneter der Ampelparteien im Bundestag ein Staatssekretär sein. Auch der sogenannte Bürgerrat ist wohl auch dosiert ausgesucht worden um dem dummen Pöbel da Draußen was von Demokratie vorzugaukeln und das alles sollen die 18 Millionen Leistungsträger bezahlen. Immer wenn in Deutschland die Regierenden die Bevölkerung zu sehr ausgeplündert hat , gab es einen Aufstand. Das war 1524 , 1824 und jetzt 2024 so . Es ist also der Dritte Bauernaufstand , der Veränderung brachte bzw. jetzt bringen wird. Diese Lunte ist auch jetzt gelegt und wird einiges hinwegfegen. Deshalb der hitzige und undemokratische Widerstand dieser Leute. Angst vor Veränderung zieht überall in die Politikerbüros und das ist gut so , wenn man nur noch an sich denkt und nicht mehr den Amtseid einhält.

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    • Bauer Willi sagt

      @Ludwig
      Das alles trifft auch auf die CDU zu. Die AfD hat keine Meinung zur Landwirtschaft.

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      • Frank sagt

        Aha.
        Keine Meinung also dort, das war vor fast 3 Jahren
        https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2021/kw12-de-landwirtschaft-826554
        oder dort, voriges Jahr
        https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-931070
        Und dann läuft es nach dem üblichen Muster, die AfD macht Vorschläge, die werden nicht diskutiert, sondern blöd von oben herab weggedrückt und was haben die Etablierten dann gemacht, oder gar besser gemacht?
        Langsam müsste einem das gewohnheitsmäßige “aber die AfD will doch nur” doch mal komisch vorkommen, gerade wenn alle andere so sichtbar “erfolgreich” arbeiten.

        Und auch hier https://www.sueddeutsche.de/politik/afd-bauern-landwirte-1.4764413 wird vor 4 Jahren über die “keine” Meinung der AfD zur Landwirtschaft berichtet.

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        • Ertl Elisabeth sagt

          Da sieht man doch, dass sie alles falsch interpretieren: Die wollen doch Regionalität nur im Sinne ihrer Blut-und-Boden-Ideologie. In einer globalisierten Welt geht es nicht völlig ohne Handel. Nur muss dieser Handel fair sein, die ökologischen und ökonomischen Gegebenheiten berücksichtigen, und in einer Welt, die 8 Milliarden Menschen zu ernähren hat, muss ein Land wie Deutschland sich in der Bilanz Import/Export mindestens selber mit Kalorien versorgen können, weil das die globale Verantwortung fordert und wir eben in naher Zukunft auch noch viel mehr Zuwanderer zu versorgen haben werden. Die Zuwanderer kommen nämlich genau dann, wenn wir ihnen das Essen zu Hause verweigern oder gar wegnehmen.

  4. Limes sagt

    Der “GAP-Strategieplan Bericht ab 2021” für die Bundesrepublik Deutschland gültig ab 2023 bis 2027 umfasste Stand 22.11.2022 Version 2.0 sagenhafte 1880 Seiten, die überarbeitete Version 3.1 vom 6.12.2023 umfasst 2218 Seiten d.h ein mehr von 338 Seiten oder plus 18%. Von 18% träumen mittlerweile einige der Urheber dieser Ausgabe.

    Übrigens der Ampel Koalitionsvertrag hat inkl Deckblatt 178 Seiten. Die Aussagen oder besser Ansichtserklärungen sind wage formuliert. bis auf einige Ausnahmen wo man trotz unsicherer Rechtslage festlegt was man unbedingt nicht will.
    Die Umsetzung der GAP Richtlinie wird bei Landwirten intensiv mit umfangreicher Bürokratie im Detail überprüft. Was man vom Koalitionsvertrag nicht unbedingt sagen kann. In den letzten beiden Jahren wird von Ampel Parteien gebetsmühlenartig von einem Bürokratie Abbau gesprochen damit Deutschland schneller wird wie passt das zu den 2218 Seiten?
    Ich versteh`s nicht?

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  5. Smarti sagt

    Am 18. Januar findet eine Sternfahrt des deutschen Güterkraftverkehrs nach Berlin statt. Die Veranstaltung wird von einer grossen Kundgebung vor dem Brandenburger Tor am 19.Januar begleitet. Da ist sie doch, die Unterstützung.

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    • Bauer Willi sagt

      @Smarti
      Bin gespannt, wie dann am 20.1. die Demo von “Wir haben es satt” medial verwurstet wird.
      Die bezeichnen sich ja auch als Bauern-Demo…

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      • Smarti sagt

        Ich hätte da ein gutes Thema:
        Diesel für Biolandwirte – Steuern erhöht
        Schiffsdiesel für Importware, gentechnisch verändert und frisch vom Regenwald – keine Steuererhöhung, da haben wir doch alle mal gemeinsam was satt.

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  6. Ertl Elisabeth sagt

    Rekapitulieren wir einmal die Entwicklung seit dem 2. Weltkrieg:
    Phase 1:
    Bis 1970 war das Ziel der Mechanisierung und des Chemie-Einsatzes die Versorgungssicherheit der Bevölkerung.
    Phase 2:
    Dann übernahmen – jedenfalls in Österreich – die Sozialisten das Landwirtschaftsministerium. Sie forcierten die Industrialisierung der Landwirtschaft mit 2 neuen Zielsetzungen:
    a) Die teilweise noch für Kost und Logis in einer patriarchalischen Agrargesellschaft dienenden Knechte und Mägde wurden daraus befreit und konnten befriedigendere Lebensläufe einschlagen. Eine positive Auslese bei den Erben ließ nur noch die Fähigsten und Motiviertesten zurück,
    b) Die Lebensmittel wurden billiger, die Bevölkerung konnte zu Wohlstand kommen.
    Phase 3:
    Arbeit an der Produktqualität: Überproduktion und ökologische Schäden führten zum Aufstieg der Biolandwirtschaft.
    Ab 1987 bereiteten ÖVP – Minister unser Land auf den EU Beitritt vor: die Biolandwirtschaft wurde mit großzügigen Prämien gefördert und Österreich auf dem EU – Markt als “Feinkostladen Europas” positioniert. Auf diese Weise ruhte der Strukturwandel bei uns bis 2007, es gaben nur ganz wenige Höfe auf.
    Phase 4:
    Der Strukturwandel nimmt wieder Fahrt auf mit einer neuen Zielsetzung: Gewinnmaximierung (wessen eigentlich???) durch Ersatz noch so sinnstiftender menschlicher Arbeit durch Maschinen. Viele Selbstmorde bei den Verlierern.
    Phase 5:
    Das Pyramidenspiel strebt seinem Zusammenbruch entgegen:

    Wie weit sich die heutigen Grünen von der Lebensphilosophie der späten 70er Jahre entfernt haben, zeigt ein Interview mit einer damaligen Gallionsfigur, Kaspanaze Simma
    https://www.youtube.com/watch?v=zcjdxlH3vtk&t=275s
    (leider im Vorarlberger Dialekt)

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    • Reinhard Seevers sagt

      Elisabeth,
      Landwirtschaft folgt der Gesellschaftlichen Entwicklung damals, wie heute. Heute meint man, dass es richtig sei, wie man damals meinte, dass es richtig gewesen wäre.
      Landwirtschaft kann nicht von sich aus etwas verändern oder beeinflussen.
      Würde man dem Landwirtschaftsgesetz folgen und würde sich Politik und Gesellschaft an das Gesetz halten, müsste man sich um die ökonomische Situation eigentlich keine Gedanken machen. Aber anscheinend gelten bestimmte Gesetze nicht immer.
      Leider ist das Recht nicht einklagbar…..tja, so ist das mit Gesetzen und angeblichen Gesellschaftsverträgen. Wenn nun ein neuer Gesellschaftsvertrag geschaffen werden soll, würde ich sagen : Fickt euch!

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      • Bauer Willi sagt

        @R. Seegers
        hier lesen auch zart besaitete Menschen mit. Also bitte demnächst: FCK euch…
        Danke 🙂

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    • Stadtmensch sagt

      Zu Phase 4 gäbe es für Leute mit Medienkompetenz (Schwurbeln filtern) ein paar Erklärungen:

      https://www.anti-spiegel.ru/2024/warum-die-kleinen-bauernhoefe-im-westen-in-die-pleite-getrieben-werden-und-worum-es-wirklich-geht/

      Kurzfassung: alle Agenden zur Rettung von Allem werden von Stiftungen sehr einflussreicher, vermögender Leute initiiert und mit reichlich Steuergeld zur Umsetzung ausgestattet. Wie von Zauberhand wandert das Steuergeld zu den Unternehmen des Stifters, die diese Agenden umsetzen.

      Wie kann man diese als ökologische Transformation getarnte Refeudalisierung FCKen?

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  7. Georg Johann Brand sagt

    Technischer Fortschritt befördert den Strukturwandel, denn durch den Fortschritt kann mit weniger Personal mehr Fläche und größere Ställe bewirtschaftet werden.
    Das betrifft nicht nur die Landwirtschaft, sondern ist in vielen andere Branchen ähnlich.
    Der Unterschied ist, dass der Markt, der von der Landwirtschaft bedient wird, relativ statisch ist, denn die Bevölkerung in Deutschland wächst nicht, im Gegenteil, zukünftig ist von einer Schrumpfung auszugehen. Und eine Erweiterung der Absatzmöglichkeiten durch Exporte, so wie es die Industrie erfolgreich macht, wird so lange kein Weg sein, so lange Umweltorganisationen jedes Kilogramm Käse und jede Dezitonne Qualitätsweizen die einen Kunden im Ausland findet, als Beleg für eine umweltschädliche industrielle Landwirtschaft anprangern und bekämpfen,
    Der Unterschied des Strukturwandels in der Landwirtschaft zu anderen Branchen ist aber auch, dass der Landwirtschaft Umweltleistungen und Produktionsverzicht abverlangt wird, ohne dafür ausreichend und kostendeckend zu bezahlen. In diese Kategorie fällt auch das, was die Ampel beim Agrardiesel umsetzen will. Solche einseitigen Belastungen führen zu einem beschleunigten Höfesterben und letztlich auch zu einer Reduzierung unserer Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln. Und letztlich ist dies auch klima- und umweltschädlich, denn die Lücke wird geschlossen durch Importe mit denen nicht nur Ware, sondern aufgrund geringerer Standards, virtuell auch Umweltschäden uns Tierleid importiert wird.
    Solange sich das nicht ändert – und eine Änderung ist kaum zu erwarten, wenn man die aktuellen Diskussionen über Agrarsubventionen liest – wird das Höfesterben nicht nur weitergehen, sondern beschleunigt werden. Die kürzlich veröffentlichte Einschätzung eines Branchenanalysten dass von den aktuell 256000 Betrieben bis 2024 nur noch 100000 bestehen werden, ist daher wahrscheinlich realistisch.

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    • Arnold Krämer sagt

      Sehr gute Beschreibung des ganzen Dilemmas und dann dazu noch der Tierschutz im Grundgesetz.

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    • Reinhard Seevers sagt

      …ja aber…..dadurch werden 90Milliarden Euro an Umweltschäden verhindert….das muss es uns doch wert sein. (sorry hatte mich im ideologischen framing verfangen)😎

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      • Limes sagt

        Na Ja die 90 Mrd kursieren ja immer wieder in den Medien als Modellrechnung.
        Den kordischen Knoten könnte man doch einfach lösen in dem man den Verursacher zahlen lässt. Das sind ja nun mal die ca 80 Mio Deutsche die Verbraucher der Erzeugnisse. Anteilig sind das dann 1125 € p.a. je Einwohner. 😉

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    • Mark sagt

      “Die kürzlich veröffentlichte Einschätzung eines Branchenanalysten dass von den aktuell 256000 Betrieben bis 2024 nur noch 100000 bestehen werden, ist daher wahrscheinlich realistisch.” D.h., 156000 fallen dieses Jahr raus??
      Was die Stellung der Landwirtschaft am Markt betrift, kommen noch wesentliche Besonderheiten hinzu:
      1. ein Großteil des LW- Outputs ist standartisierte ware, die einfach international austauschbar ist
      2. viele Produkte sind verderblich und nicht lange lagerfähig
      3. häufig handel es sich um lange Produktionszyklen, kurzfristige Markanpasszngen sind nur schwer möglich
      4. die Produktionsmengen unterliegen oft natürlichen, nicht steuerbaren Schwankungen
      5. ein Großteil des LW Outputs geht nicht an den Endverbraucher, sondern als Rohstoff an die Verabeitungsindustrie
      6. Durch die atomistische Anbieterstruktur hat ein einzelner Betrieb keinen Einfluss auf den Markt
      7.
      8.
      All dies führt dazu, dass die Landwirtschaft häufig eine extrem schlechte Stellung am Markt hat und keine Kosten weiter geben kann,, d.h.alle Kostensteigerungen trägt zunächst mal der Landwirt.

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      • Smarti sagt

        Mark, es sollte 2040 heissen, nicht 2024. Aber dieses Jahr werden wohl aus lauter Wut mehr als sonst ein paar Jahre früher als geplant aufhören.

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      • Riesbauer sagt

        Die DZ-Bank Studie rechnet eine Reduzierung der landw. Betrieben auf 100000 bis 2040, nicht bis 2024!

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      • Heinrich sagt

        Mark,
        7. der Kapitalrückfluß beträgt (bis auf einige Produktionszweige) ein Jahr und mehr

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      • Ertl Elisabeth sagt

        7. Du kannst eine Textilfabrik in Europa abbauen und in Ostasien wieder aufbauen, weil dort günstigere Produktionsbedingungen herrschen, aber die Börde bleibt, wo sie ist und wird für die Welternährung trotzdem gebraucht. Die ganze Globalisierung funktioniert für die Landwirtschaft nicht, das hat ja Prof. Binswanger betont.

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      • Marian E. Finger sagt

        8. In keinem anderen Wirtschaftsbereich gibt es so viele selbsternannte “Experten”, die sich in die Betriebsführung mit unerwünschten/ kontraproduktiven/ traumtänzerischen Vorstellungen und Vorschriften einmischen und dem Unternehmen vorschreiben, wie er seinen Betrieb zu führen hat. In keinem anderen Wirtschaftsbereich gibt es eine derartige Spaltung von “guter” und “böser” Produktion wie in der Landwirtschaft.

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        • Inga sagt

          Richtig,
          woher nehmen die Leute die Fechheit?

          Im landw. Unternehmen ist es auch so
          alle Geschwister oder andere Verwanden mit anderen Berufen wollen einem Vorschriften machen.

          Achten die die Forschung unf Lehre nicht, die es in der Landirtschaft gibt?
          Oder wissen die davon gar nichts?

          Wie auch die Chemielehrer in der Schule, die den Bauerkindern vorwerfen, dass ihr Papa die Umwelt vergiftet.

        • Ertl Elisabeth sagt

          Das glaubst nur du, dass es die in anderen Bereichen nicht gibt! Frag einmal einen Arzt! Der Patient weiß dank Dr. Google alles besser.

          • Obstbäuerin sagt

            Das kann man, glaube ich, nicht ganz vergleichen. Die moderne Medizin steht in der Politik und der Wissenschaft nicht in der Kritik.

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            • Smarti sagt

              Obstbäuerin, ja das stimmt. Und es macht doch langsam die Runde, dass Landärzte immer seltener sind, aber für die Gesellschaft wichtig ist. Unsere Gemeinde hat im alten Rathaus ein modernes Ärztehaus eingerichtet, mit Startkapital.
              Wir haben weniger Landwirte, die Lebensmittel produzieren als Ärzte in der Gemeinde. Ich könnte ja mal fragen…

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          • Limes sagt

            der Unterschied Patient zu Landwirt ist in diesem Fall wohl der Patient ist überzeugt er kann krank werden und zweifelt nicht an der Notwendigkeit der Behandlung seiner Krankheit. Die meisten nehmen dann nach dem Gesppräch mit dem Arzt ein Arzneimittel.
            Beim Landwirt der übrigens regelmässig Sachkundeprüfung ablegen muß (wie oft macht das der Arzt?) unterstellt man aus der Ferne er muß keine Arzneimittel (PSM) einsetzen und falls doch handelt es sich um ein “Gift”.

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    • Ertl Elisabeth sagt

      Das “Gute” laut Balmann ist, dass bei diesem massiven Höfesterben die Pachtpreise für die Konzerne sinken.

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      • Georg Johann Brand sagt

        eine Beurteilung die für mich nur schwer nachvollziehbar ist, denn für PV Freiflächenanlagen werden Pachtpreise bis zu 5000€ geboten. Und die Fläche wird auch knapp durch Maßnahmen wie die Nationale Moorschutzstrategie, das Aktionsprogram Natürlicher Klimaschutz, den Green Deal und den Ausbau des Ökolandbaus, immer noch 20 Tha/a für Siedlungsgebiete ,,, usw.

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        • Reinhard Seevers sagt

          ….”eine Beurteilung die für mich nur schwer nachvollziehbar ist,…”
          Welche Beurteilung ist denn gemeint. Ich erkenne den Bezug gerade nicht.

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        • Ertl Elisabeth sagt

          Das wird alles kompensiert durch Labornahrung, die ja auch in den nächsten 10 Jahren kommt, wie Prof. Lin-Hi betont. Da wächst dann alles stockwerkartig in hohen Türmen …..

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      • Bauer Fritz sagt

        Ich denke auch, daß er da wie so oft daneben liegt.
        Es wird nur den Trend verstärken, daß immer mehr Firmen sich Land kaufen.
        In der Kurzsichtigkeit (um nicht zu sagen er Dummheit) von politisch Verantwortlichen, wird sich dort über kurz oder lang das gleiche Problem herausbilden, wie bei den LEHs. Wenige werden den vorgelagerten Markt an erzeugten Lebensmitteln gleich mitkontrollieren und mitbestimmen.
        Dann wird es bald ähnlich heißen wie früher: Statt “Gegessen wird, was auf den Tisch kommt.” heißt es dann, “Ihr dürft essen, was wir euch vorsetzen oder was wir euch erlauben zu essen. Weil wir wissen was Gut für euch ist.”
        Aber das ist dann sicher die Schöne Neue Welt.

        “Agrarholdings mit riesigen Flächen
        Je nach Bundesland besitzen die Holdings insgesamt zwischen 230.000 und 300.000 Hektar. Typisch ist dabei: Das Geld, mit dem die Holdings zusammengekauft werden, stammt in der Regel aus völlig anderen Quellen als der Landwirtschaft. Große Investoren mit vielen tausend Hektar Ackerland sind zum Beispiel das Pharma-Unternehmen Merckle, der Remondis-Gründer Rethmann, der Heiztechnik-Hersteller Martin Viessman, sowie Möbelfabrikant und Mischkonzernbesitzer Steinhof. Dazu kommen der Großindustrielle Silvio Dornier, sowie der Einzelhändler Aldi Nord.” (https://www.agrarheute.com/politik/reichsten-bauern-ueberhaupt-keine-landwirte-615316)

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  8. Frank sagt

    “Und da ist die Aussage des Bauernpräsidenten Rukwied typisch, denn sinngemäß sagt er, dass es alles Themen sind, über die man schon seit 30 Jahren redet.”

    Und deshalb wird jetzt, ganz typisch, erstmal geredet und bitte nicht weiter protestiert.

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  9. Obstbäuerin sagt

    Meine Befürchtungen scheinen sich zu bewahrheiten. Die Demonstrationen der Bauern werden jetzt umgenutzt. Saßen die Bauern (Konvi und Bio) bei den Kürzungen und Protesten noch im selben Boot, geht es jetzt wieder an die Spaltung. Hört es sich doch so an, als ob Özdemir plant, die Flächenprämie für die Öko-Betriebe noch weiter anzuheben (Agrarkongress) und sie damit für die ausfallenden Dieselentlastungen zu entschädigen. Dann werden sie sich sehr schnell von der gemeinsamen Linie entfernen und die Transformation der gesamten Landwirtschaft (whs) steht wieder an erster Stelle. Wie das verhindert werden kann und die Forderungen weiter mit ganzer Kraft in die Öffentlichkeit getragen werden können, das ist jetzt die Frage.

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    • Smarti sagt

      Obstbäuerin, wir als Landwirte sind zu unwichtig und unser Ruf ist zu schlecht um alleine etwas zu bewirken. Solange “ein Anderer” eine Steuererhöhung aufgebrummt bekommt, ist der Rest nur froh, dass es ihn in dieser Runde nicht erwischt hat. Also es sagen alle, dass sie die Landwirte bedauern, nur nützen tut es uns nichts.
      Aber wenn jetzt viele andere Mittelständler zusammenhalten und immer mehr dazu kommen, dann kann und wird eine Lawine entstehen, die auch wirklich ein grosser Teil der Bevölkerung mitnimmt.
      Das war Karma, dass die Regierung Maut und Agrardieselrückerstattung gleichzeitig beschlossen hat.

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      • Inga sagt

        Ganz bestimmt,
        aber daran konnte man auch erkennen,
        dass die Politik zu kurzatmig ist.
        zu unüberlegt handelt.

        werden da Alternativparteien gebraucht?
        Die Freien Wähler wurden genannt?
        Vielleicht gibt es noch mehr?

        Oder ob die Ampel jetzt zur Besinnung kommt?

  10. Hans Gresshöner,Landwirt sagt

    Lena Ganschow war gestern abend spät in der ARD unterwegs,um gegen das 6.Artensterben auf dieser Welt zu Felde zu ziehen.Naturschutzgebiete Nähe Krefeld spielten auch eine Rolle.

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    • Obstbäuerin sagt

      Sie hat dem Zuschauer auch ganz kindlich bei Allem, auch bei den massenhaft auftretenden Wildgänsen, ein breites “Lächeln” gezeigt. Zum Glück zu später Stunde.

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  11. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    Übrigens, nochmals randständig repliziert:

    Sogar ein Bauernpräsident Rukwied übte sich medial fatalerweise in horizontalen Betriebsvergleichen in einem irrlichternen Zahlen-, Daten- und Faktenwerk mittels Präsentation von Teilwahrheiten im Hinblick auf die Einkommensentwicklung auf unseren Höfen – niemand kommunizierte im Korrektiv, dass der gemeine Bauernstand überhaupt nicht als Monolith gesehen werden kann/darf und man deshalb eher vertikale Betriebsvergleiche bemühen müsste, um entsprechend ehrlicher abbilden zu können. – FAKE NEWS also aus der Führungsetage unserer „EINEN STIMME“ (die eine solche nicht ist!), womit man die Stimmung gegen die Bauern noch vor Beginn dieser Protestwelle gehörig anheizte.

    Als Erfüllungsgehilfen war da unsere 4. Macht im Staate übereifrig bemüht, transportierte die vielen hasserfüllten Bauerngegner-Stimmen und ließ Erklärungsversuche erst gar nicht zu, indem man rigoros jede Bauernstimme wider den demokratischen Grundsatz der freien Meinungsäußerung hier in Deutschland sofort zu zensieren wusste. Eine ZENSUR, die unter den fadenscheinigsten Argumenten mit der hauseigenen „NETTI”quette gerechtfertigt wurde – damit an Scheinheiligkeit kaum mehr zu überbieten. Aber auch so kann man gut und gerne die hauseigene Stimmungslage in die Öffentlichkeit verfrachten mit dem Hintergedanken der „notwendigen Hirnwäsche“ für die eigene Leserschaft – …und dabei kommt ein grottenschlechtes Demokratieverständnis vollkommen ungeschönt ans Tageslicht.

    Zeiten, die man vergessen glauben meinte…!!!

    Gerade eine aus der Zeit gefallene “ZEIT” lieferte dahingehend die grandiosesten Steilvorlagen, die sehr tief blicken lassen. Deutschland ist offensichtlich in keiner sehr guten Allgemeinverfassung.

    Wen wundert es da noch, dass Olaf Scholz mit den Seinen aktuell grandiose weniger als 15% Zustimmungswerte “feiern” muss, während die AfD immer weiter wie der Phönix aus der Asche emporschießt… Alles selbstgemachtes Leid!!!

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    • Hans Gresshöner,Landwirt sagt

      Kein Wunder,dass Demos organisiert wurden/werden,ein Verbot der AFD zu beschleunigen.

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      • Smarti sagt

        Herr Gresshöner, irgendwo habe ich gelesen, dass man sich nicht traut, die AfD zu verbieten. Denn dann müsste das Verfassungsgericht über die Richtigkeit des Verbotes entscheiden. Wenn der Schuss aber nach hinten los ginge, dann hätte die AfD den Höchstrichterlichen Segen… und das will niemand riskieren.

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  12. Arnold Krämer sagt

    Die Demonstrationen kommen eigentlich Jahre zu spät. Der Anfang für den Niedergang ist längst gemacht zuz Merkels Zeiten und kaum noch zu stoppen. Der ländliche Raum wird massiv geschwächt und durch noch mehr Umverteilung vom Steuerzahler an wirtschaftende (landwirtschaftliche) Unternehmen auch nicht “gerettet”.

    Heute morgen diese Meldung! Passt wie die Faust aufs Auge!
    https://www.agrarheute.com/management/vion-schliesst-emstek-weitgehender-rueckzug-deutschland-615321

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    • sonnenblume sagt

      Die Soli-Abgabe, wenn so etwas kommen sollte ?, wird voll durchschlagen. Deutsche Ware wird nochmals wesentlich verteuert und Einfuhren günstiger. Oder würden auch Importe damit belastet? Der Verbraucher kann den Euro nur einmal ausgeben. Das hat man in Berlin noch nicht verstanden, oder will es auch nicht verstehen. Keiner kann von einer Produktion leben die total am Markt vorbei geht.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Der Soli kann nicht funktionieren, weil ja die Bedingungen für die Tierhaltung nicht feststehen und nie einvernehmlich feststehen werden.

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        • sonnenblume sagt

          Laut Topagrar sind Özdemir und Lemke nicht abgeneigt und rühren die Werbetrommel.
          Und dann steht das Urteil zur Tierhaltung noch aus. Auch hier weiß noch niemand wie das ausfallen wird und was dann noch auf die Tierhalter zu kommt.

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          • Arnold Krämer sagt

            Klar doch, dass die Grünen für die Abgabe sind.
            Sie sind a) staatsgläubig und überzeugt von planwirtschaftlicher Steuerung und b) können sie damit die ungeliebte “Massentierhaltung” in D noch weiter zurückdrängen.
            Läuft doch, wenn der Berufsstand dann auch noch mitspielt. Der kennt es ja, nach dem Staat zu rufen.

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            • sonnenblume sagt

              Die Argumentation unserer Vorstände ist mir häufig sehr suspekt. Gerade was die Tierhaltung betrifft. Liegt wohl daran, dass sie die ganzen Fallstricke nicht kennen, erkennen, oder richtig zu werten wissen.

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              • Arnold Krämer sagt

                Die Tierhalter haben meist zuwenig Zeit für Verbandsarbeit. Ganz oben stehen und reden meist die Ackerbauern.

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                • sonnenblume sagt

                  Da bin ich ganz bei Ihnen. Hatte nur nicht den Mut es so deutlich zu schreiben.

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Winterdach schüürt sick de Ackerbuur de Strümp an Oaben twei. Dat weer jümmers so. Vondaag fööhrt se naa Berlin…..hebb ick soo hört.😎

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              • Heinrich sagt

                Herr Krämer, Ausnahmen bestättigen die Regel.
                Habe als Futterbaubetrieb sogar den Zuckerrüben
                Anbauerverband Nordost Niedersachen mit gegründet.

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                • Inga sagt

                  Das kommt auch auf die Familienkonstellation an,
                  Wenn man noch einen Geländegängigen Opa hat und eine tüchtige Ehefrau?

            • Reinhard Seevers sagt

              Ich prophezeie eine Katastrophe. Am Ende wird es eine ideologische Tierrechtsdiskussion werden, bei der es nicht mehr um Nutztierhaltung geht, sondern um heiteitei und Quälerei aus der Sicht urbaner femininer Aktivisten. Das hat man doch am Sonntag beim Presseclub gut erleben dürfen, wie Leute wie Frau Theile von der ZEIT ticken, und welches wording dort hochfährt….keine Chance!
              Der Soli ist der Strick für die gesamte Tierhaltung. Der Tierschutz im GG ist die Ursache…hatte ja keine Sau sich gegen gewehrt.

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              • Arnold Krämer sagt

                Die Mehrheit für Tierschutz im GG hat damals Stoiber im Bundesrat sichergestellt.

                Das Bundesverfassungsgericht muss noch über den Normenkontrollantrag des Landes Berlin zur Vereinbarkeit der Tierschutz-Nutztierhaltungs-VO (Schwein) mit dem Tierschutzanspruch im Grundgesetz entscheiden. Der arme Richter!

                Das Urteil kann den “Tod” der deutschen Nutztierhaltung zur Folge haben. Vielleicht geht’s aber auch anders aus. Vor Gericht und auf hoher See……

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                • sonnenblume sagt

                  Die Hoffnung stirbt zu letzt. Woran soll man noch glauben wenn man die Entwicklung der letzen Jahre sieht?

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Wissen Sie noch, wer zus. mitgespielt hat im Kontroll- und Nachweisdschungel der Tierhaltung? Die Julia,,,,,
                  https://www.youtube.com/watch?v=x0F9wG0bge8

                  Die sind alle aufgesprungen auf den heiteitei Zug des Guten im Namen des Wählers…..kannst alle in die Tonne kloppen.

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                • Heinrich sagt

                  Ich prophezeie ein durchreichen des Soli zum Erzeuger, er bezahlt Ihn dann selber.
                  Eine Zweckgebundene Steuer gibt es nicht, siehe Aufbausoli Ost.
                  Wie Herr Krämer schon geschrieben hat, eine Weitere Masse mit der man Arbeiten kann.

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                • Smarti sagt

                  Das ist ja sehr “ermutigend” was Ihr da so prophezeit. Und meistens kommt es noch schlimmer als man denkt. Also wenn wir Tierhalter sowiso geschnetzelt werden, dann können wir auch gleich kämpfen bis zum Schluss ! Adrenalin im Körper senkt wenigstens das Schmerzempfinden.

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                • Hans Gresshöner,Landwirt sagt

                  Stoiber hatte seinerzeit auch den Weg vom Hauptbahnhof zum Flughafen in M erklärt…….ob er da jemals angekommen war??

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              • Inga sagt

                Diese urbanistischen Feminisrinnen müssen erstmal nachweisen, dass sie von
                modernem Stallbau und Viehaltung Ahnung haben,
                Sonst werden sie mundtot gemacht.

                Wir haben andere Probleme und können uns um ungebildeten Dummschwätzer nicht kümmern.

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            • Smarti sagt

              Ich möchte keine Almosen sondern weniger Bürokratie. Und dann würde ich die Bevölkerung ( oder die “wir haben es satt Leute” ) fragen, ob es richtig ist, den deutschen Landwirten die Dieselsteuer zu erhöhen, während Schiffsdiesel und Kerosin für Landwirtschaftliche Importware nicht angetastet werden.

              1
  13. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    Typisch Hydra „STAAT“:

    Mit dem sogenannten Bauern-Soli/Tierwohlprämie verhält es sich sprichwörtlich „baugleich“ wie parallel hierzu mit der Treibstoffsteuer; letztere soll uns Bauern jetzt um die Ohren fliegen, wird damit situationsbereinigend umgewidmet, obgleich diese zweckgebunden für den Straßenbau bestimmt ist und für sonst nix. Deshalb(!) zahlen die Bauern auch einen verminderten Dieselsteuersatz.

    Diese 100-120 Liter/ha Dieselverbrauch pro Jahr werden immerhin zu mindestens 80 Prozent auf der Fläche eingesetzt. – Wieso hat Christian Lindner als Bundesfinanzminister das gestern gegenüber den Bauern nicht grundehrlich resümiert!?

    Im eigentlichen müßte demgemäß eine Rückerstattung von nicht nur gut 20 Cent, sondern weit eher mehr als 30 Cent pro Liter auf unseren Bauernkonten ankommen.

    Noch eklatanter -das wurde gestern ebenfalls nicht thematisiert- wie gierig greift Vater Staat, in persona unser Bundesfinanzminister Christian Lindner, ab, wenn BIO-Diesel zum Einsatz kommt!?

    Den Gipfel an Scheinheiligkeit beim Salatessen stellt es dar, dass die Streichung des Erstattungsanspruches bei BIO-Diesel bzw. Pflanzenöl bei 45 Cent/Liter anzusiedeln ist. Sagenumwogene 50 EURONEN pro Hektar „frisst“ der Staat für den Einsatz von CO2-neutralem Treifstoff und kommuniziert dabei noch irrlichtern, wir Bauern hätten keine Alternativen. Rhetorischer SCHWACHSINN erster Sahne!!!

    Dabei hat unser Minischter Cem Holgersson beim Salat-Buffet gestern sich beinahe an einem Salatblättchen „versehentlich“ verschluckt, wenn ihm viiiielleicht(!?) so langsam schwante/”gänserte“, warum Salatöl in Bälde sehr viel teurer werden muss. Özdemir arbeitet gekanntermaßen ja nur mit Sprechzetteln, vielleicht hat ihm das einer seiner Berater aber endlich auf einem Salatblatt kredenzt – ihm den dringend notwendigen „Ah-Moment“ geschenkt!? 😉 – Ja fürwahr, die Zusammenhänge sind viel zu komplex, für alle(!) – nicht nur für jeden außenstehenden Otto-Normalbürger, um diese ad hoc korrekt erfassen zu wollen.

    „I HAVE A DREAM“ träumte dereinst Martin Luther King.

    Ja, auch ich hatte/habe einen ganz persönlichen Traum: Wenn alle die Schlepper, die in der letzten Woche auf deutschen Straßen unterwegs waren, zukünftig einen Pommes-Geruch hinterlassen werden, dann, ja dann wird es uns Bauern in Summe sehr viel besser gehen.

    Man stelle sich vor, Traktoren so weit das Auge reichte am gestrigen Tage vom Brandenburger Tor bis zur Siegessäule, die Luft durchzogen mit diesen verlockenden Gerüchen, die die Mägen der Menschen am dortigen Platze zum Knurren brächten – Hunger, unbändiges Hungergefühl, das gestillt werden will. Eine förmliche Double-Win-Situation für uns Bauern!!! – Alles Stand heute nur ein Träumchen, aus dem man leider immer wieder erwachen muss, um im Wachzustand sehr hart auf dem Boden der Tatsachen zu landen.

    Wenn sich die Realitäten aktuell ebenso fortentwickeln, wie anlog hierzu in Rückschau dereinst Martin Luther Kings herzerfüllte Träumereien zum Scheitern verdammt waren, dann wird sich auch für uns Bauern kurz- bis mittelfristig sehr wenig zum Guten wenden, weit eher steht in Erwartung dass bestens geübt noch viel schlimmer nachgebessert wird.

    I HAVE A DREAM…

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    • Smarti sagt

      Wurzelwicht, das miese an der Geschichte finde ich ja auch: selbst wenn wir auf die Subventionen verzichten würden, müsste man ja trotzdem den selber angebauten Biodiesel versteuern, sonst ist das Steuerhinterziehung.

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  14. Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war! sagt

    immer wieder diese Hinweise auf die “friedliche” Demonstration. Natürlich bin ich gegen Gewalt, aber eine Demo muss provozieren, sonst ist sie wirkungslos. Meines Erachtens muss sich der Bauernverband zunächst erstmal bei den Demonstranten in Schlüttsiel entschuldigen, denn das Ganze ist mittlerweile ja wohl als harmlos einzustufen. Die Rolle von Theresa Schmidt, neben anderen Personen aus der Landwirtschaft, in der Agora Agrar, die die derzeitige Transformationspolitik fördert und zu endlosem Geldausgeben für Klimaschutz führt, wäre noch zu klären. Oder sagt sie dann, ich wusste garnicht das das so ist. Hier ist mal eine Meinung zur Diskussionskultur:
    https://vera-lengsfeld.de/2024/01/15/nur-zahmer-protest-ist-guter-protest/

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  15. Heidrun S sagt

    sektsteuer, Kaffeesteuer und nun eine HK-1-3 Steuer oder soll vielleicht doch eher eine Omnivorensteuer dabei rauskommen, in dem nämlich auch Bio-/Freilandhaltung noch mal besteuert wird? Hoffentlich beim Großhandel, denn wir reden gerade von Bürokratieabbau und dazu gehört doch keine neue Kontonummer für eine neue Steuer im.Buchhaltungsprogramm, wenn ein Bauer noch Bodenhaltung verkauft?
    Gedanken einer Kundin

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  16. Ertl Elisabeth sagt

    Das alles atmet doch den Geist des Herrn Balmann. Der kann ahnungslosen Politikern alles erzählen:
    Eigentlich sollten wir ja schon längst digitalisierte Konzern-Landwirtschaft haben. Aber ihr Politiker schlagt euch noch immer nostalgisch mit diesen teuren Museums-Bauern herum. Na, wenn die Bevölkerung wirklich diese Retro-Bauern will, soll sie halt für sie spenden wie für aussterbende Graureiher und Waldrappe.

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    • Hat Herr Balmann denn so unrecht?
      ” Bauern treiben sich selbst den Pachtpreis und somit die Produktionskosten hoch”
      Ich denke, dass ein kleinerer Landwirt mit viel Eigenfläche, bei einer kompletten Einstellung von Agrarsubventionen weniger Probleme hätte als ein Großbetrieb.

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      • Ertl Elisabeth sagt

        Aber Herr Balmann plädiert doch nicht für kleine Betriebe mit Eigenfläche …

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      • Reinhard Seevers sagt

        Das ist so! Die Ursachen sind aber auch hierbei vielfältig. Einige bekommen den Hals nicht voll, andere stehen in Konkurrenz zu Investoren oder Großbetrieben, wie Gemüsebauern. Wir haben bei uns auch derartige Situationen, in denen viehhaltende Betriebe mit hohem Pachtanteil Flächen verlieren, weil der Verpächter die Dollarzeichen im Auge hat und die Kollegen gegeneinander auflaufen lässt. Es ist, wie immer in der Landwirtschaft, nicht schwarz oder weiß….es ist mausgrau.
        Und wenn dann Behörden für Stallbaumaßnhamen, die ja so extrem “vereinfacht” wurden neuerdings, Pachtverträge mit mind. 15 Jahren Dauer fordern, dann ist eben das Roulette gestartet.

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      • Frank sagt

        Der kleinere Landwirt mit dem Eigenland wäre doch immer noch reichlich Regularien unterworfen? Schließlich darf man doch in Deutshland selbst als vernünftiger Mensch nicht einfach wie und was man will.
        Anstelle der Pacht muss er halt eine angemessene Verzinsung für das im Boden gebundene Eigenkapital erwirtschaften, da hängt die Rechnung dann vom Einstandspreis ab und wenn der Bodenpreis recht steigt, muss er natürlich das Gemüt haben, mit seiner erwirtschaften Verzinsung zufrieden zu sein, statt Kasse zu machen, ein Wertpapierdepot zu füllen und den Hausgarten zu bewirtschaften. Das wären dann noch weniger Probleme.

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        • Smarti sagt

          Frank, richtig. Man könnte auch etwas Land von seinem Hof verkaufen, sich einen Harvester kaufen und den als Wohnmobil ausbauen :). Habe gehört, es sollen ja in Berlin Dauerstellplätze geschaffen werden.

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      • Obstbäuerin sagt

        Das wird wohl so sein, wenn er sich und seine Familie noch intensiver an der Arbeit beteiligt. Je kleiner der Betrieb, um so höher die Selbstausbeutung. Ein Modell, was den jungen Landwirten nicht mehr so unter die Haut geht.

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        • Heinrich sagt

          Wie Wahr.
          Aber nach Jahren des Wirtschaftens kommt es dann doch dazu, oder der große Schritt mit Familienfremden Arbeitskräften wird getan.

      • Limes sagt

        “Ich denke, dass ein kleinerer Landwirt mit viel Eigenfläche, bei einer kompletten Einstellung von Agrarsubventionen weniger Probleme hätte als ein Großbetrieb.”
        Aus eigener Beobachtung führt es beim”kleinen Landwirt” zu einer noch höheren Selbstausbeutung oft der ganzen Familie. Fehlende Erträge werden durch Nebenerwerbstätigkeiten zusätzlich zum hohen Arbeitseinsatz im Betrieb ausgeglichen. Im schlimmsten Fall wird das Kapital für notwendige Investitionen in Maschinen, Stallungen… investiert (um nicht zu sagen verbrannt) um dann irgendwann fest zustellen man ist nicht wettbwerbsfähig mit einem Großbetrieb.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Das wäre zwar richtig, aber es gibt keinen Zwang zur Selbstausbeutung. Jeder kann sich dem entziehen.

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          • Limes sagt

            dem haben sich in den ldw Betrieben in den letzen Jahrzehnten Mio entzogen. Viele konnten jedoch nicht und mussten vor allem im Westen weiter machen Stichwort Altersversorgung denn sie waren ja Unternehmer und keine Angestellten.
            Heute erleben wir ähnliches z.B im Gastgewerbe da wird noch im hohen Alter weitergearbeitet nicht nur aus Lust am Job sondern weil man muß. Gilt auch für andere Unternehmer wie Metzger, Handwerker…
            Taucht alles in keiner Statistik auf und damit nicht präsent für “Experten” aber relevant um zu verstehen was wirklich vorgeht. Gewerkschaften die ja einen hohen Einfluss auf die Politik haben interessieren solche Lebensentwürfe ebenfalls nicht.

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          • Manuela sagt

            Herr Seevers, ich vermute Sie sind nicht derjenige in der Ahnenreihe, der “es nicht geschafft hat”.
            Auch wenn das letzte Schliessen der Hoftüre in aller Regel weiss Gott ganz andere Gründe hat.

  17. “Reden wir über steuerfreie Risikoausgleichsrücklage und Gewinnglättung”
    Wenn das in großem Umfang ( 40 % vom Umsatz und 5 Jahre ansparbar),
    dann dürfen die gerne die Agrardieselbeihilfe abschaffen oder?

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    • Ertl Elisabeth sagt

      Die Subventionen müssen schließlich alle weg. Basta. Es geht auch anders, sagt Herr Balmann.

      • Reinhard Seevers sagt

        Die Abschaffung der Subventionen war auch Thema im Petitionsausschuss. Man warf dem AfD -Abgeordneten vor, dass sie ja gegen die Abschaffung der Subventionen seien…….wem oder was ist nu die Stange zu halten?

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  18. Malte Voerste sagt

    Ich war gestern total enttäuscht. Eine blutleere Rede von Rukwied und Auflösungserscheinungen der Demonstration noch während Lindner gelabert hat. Die Bauern rückten schon ab in die Wärme der Restaurants. Der Karren sitzt tief im Dreck und anstatt ihn rückwärts herauszuziehen soll mit dem Tierwohlsoli weiter in die falsche Richtung gefahren werden. Verschlimmbesserung. Die einzig wahre Demonstration fand an gleicher Stelle um 16 Uhr statt als bei den Freien Bauern die Stimmung kochte und die eigentlichen Beweggründe zur Sprache kamen. 90% wurden vorher planmäßig eingelullt..

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    • Bauer Willi sagt

      @Malte Voerste
      Es gibt also dumme Bauern, die vor dem Brandenburger Tor stehen und die “wirklichen Bauern” sind die “Freien Bauern”?

      Sind Sie Mitglied der “Freien Bauern”?

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      • Malte Voerste sagt

        Ihre Schlussfolgerung teile ich nicht. Ja, ich bin Mitglied bei den FB. Vor dem 18.12. hieß es , daß man sich nicht aufspalten solle. Leider mussten die FB die seit dem 8.12. vor Ort waren den Platz räumen. Der große Verband hatte den Platz für den 15.12. schon reserviert. So weit so gut. Deshalb musste eine spätere Veranstaltung folgen. Jeder Verband hat eigenes Heimrecht. Besser wäre es gewesen gemeinsam aufzutreten.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Mit Verlaub, aber der Vortrag von Anthony Lee bei den Freien Bauern ist Wasser auf die Mühlen der Medien. So eine Sprache mit einer hasserfüllten Stimme und dem Hang sich in einer von ihm selbst geschaffenen Stimmung feiern zu lassen, das war grenzwertig und hat in meinen Augen alles mit dem Arsch eingerissen, was er sich mühsam über lange Zeit aufgebaut hat.

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      • Malte Voerste sagt

        Ich kann Ihnen nicht zu 100% widersprechen. Trotzdem ist er ein Zugpferd. Der Druck muss aufrecht gehalten werden. Über Herrn Lees Motivation kann ich nur spekulieren.Herr Rukwied hatte am 18.12. laut gebellt. Diesmal hat er nur ein bisschen geknurrt. Für den großen angekündigten Showdown war mir das zu wenig.

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      • Mark sagt

        @ Reinhard

        Gibt es dazu ein Video?? Ohne es gesehen zu haben: so eine Demo hat immer auch eine gewisse Eigendynamik und reisst die Redner ein STück mit. Das hat man bei Ruckwied gesehen, dem ist auch stellenweise der “Gaul” (besonders bei der ersten Demo) durchgegangen und selbst Lindner war erregt. Insofern muss man hier tolerant sein und nicht alles auf die Goldwaage legen.

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          • Mark sagt

            Danke für den Link

            Naja, zunächst ist anzumerken, dass die Perspektive der Aufnahmen echt unterirdisch ist. A.Lee hat natürlich das Problem, dass schon den gesamten Tag Reden gehalten wurden, da zu später Stunde noch was zu reissen, die Zuhörer zu begeistern ist schwierig. Also, ich konnte nichts anstößiges in der Rede erkennen, dass auf einer Demo bisweilen etwas derber formuliert wird, ist ja fast ein Muss. Eingerissen hat er m.E. nichts!!

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            • Reinhard Seevers sagt

              Mark, ich finde es nicht authentisch, wenn da einer vor mir steht, der lauthals wiederholt “Ich hab die Schnauze voll”, der als Quereinsteiger Ackerbau auf Topstandort betreibt, ein drei Sterne Hotel betreibt, mehrere hundert kwp PV auf den Dächern hat, sich in teurer Barbour -Kleidung ablichten lässt, die Jagd liebt und auslebt, dreimal im Jahr aus einem Urlaubsdomizil postet, keine Nutztiere hält…..aber die Schnauze voll hat. Für mich ist das tooo much, zu dick, zu unglaubwürdig. Jeder hat eben seine Sicht.

              1
      • Eifelbauer sagt

        Anthony Lee ist schon speziell,obwohl er natürlich seine Fans hat. Mir persönlich auch etwas zu
        platt und provozierend,eher Säbel als Florett!
        Wer mich echt überzeugt und als Allzweckwaffe für die Medien auf der Seite der Bauern tätig
        werden könnte ist Christian Lohmeyer. Der redet ohne Punkt und Komma,was er sagt hat Hand und
        Fuss, er ist authentisch und brennt für seine Themen! So einer hat auf der Bühne gefehlt.
        Wenn ein solcher Aufwand für eine solche Kampagne betrieben wird mit einem SEHR hohen
        persönlichen Einsatz tausender Menschen des ganzen Berufstandes und darüber hinaus vieler nichtlandwirtschaftlicher
        Unterstützer dann gehören unabhängig von der Vereinszugehörigkeit (so ähnlich wie bei der
        Nationalmannschaft) die besten für die Aufgabe in die Mannschaft. Das müssen von Fall zu Fall je
        nach Veranstaltung noch nicht mal dieselben sein.
        Vielleicht liegt Anthony’s Zukunft ja eher im politischen Gewerbe…..

        7
  19. André sagt

    Hallo Willi,
    Ich hoffe die Nase läuft nicht mehr allzu dolle…
    Wie immer gut zusammengefasst! Vielen Dank.
    Jedoch gerade diese BILD “Umfrage” ist bereits seit gestern Abend komischerweise “gedreht”.
    Der obere Balken liegt nun bei satten 45%, der 2. Balken dafür bei 33%.
    Wieder einmal lässt sich hier auch mehrfach abstimmen. Ein gefundenes Fressen also für alle möglichen Bots…
    Und für Stimmungsmache eine perfekte Ergänzung.
    Die größte Lüge jedoch ist für mich die Berichterstattung nahezu aller Sender, die Live bei den Reden von Lindner, etc. dabei waren.
    Es gab so gut wie KEINEN Schwenk der Kamera in die Massen. Man hat nie wirklich eine Totale gesehen mit dem, was da wirklich los war.
    Was der Mensch auch noch hat, sind Ohren. So wurde dem Zuschauer per Filter vorgegaukelt, (obwohl Lindner teilweise geschrien hat), dass es ja gar nicht sooo laut war.
    Könnt ihr euch noch daran erinnern, wie SKY in Zeiten der Pandemie bei Fussballspielen in leeren Stadien eine Option angeboten hat, wo man sich die Stadionatmosphäre eines vollen Stadions einblenden lassen konnte?
    Genau so, nur andersrum gestern in Berlin.
    Ich glaube das geht nicht mehr lange gut. Ich warte mittlerweile nur auf Schlagzeilen, wo es “plötzlich” erste Ausschreitungen gibt…

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    • Bauer Willi sagt

      @Andre
      war heute morgen beim Arzt. Geht leider immer noch nicht viel besser.

      Was die Berichterstattung angeht: Ich weiß nicht, wer da die Verantwortung trägt. Was ich merkwürdig finde: Als ich 2018 bei “Wir haben es satt” gesprochen habe, war die Bühne so groß, dass es das ganze Brandenburger Tor verdeckt hat. Sie war auch rund 2 m hoch, so dass alle die Redner sehen konnten. Eben professionell.

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    • Heinrich sagt

      Welt TV hat Gestern von 5.00 Uhr ab live berichtet.
      Dabei als Beifahrerin einer Spediteurin von Krefeld aus und als Beifahrerin auf einem Schlepper von Brandenburg aus. Interviews wärend der Fahrt.
      Auch die Veranstaltung der freien Bauern mit Interviews wurde gesendet.
      Unterbrochen nur von den normalen Nachrichten.

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    • Peter sagt

      Die sogenannte normale Berichterstattung kann man doch schon lange voll vergessen. Es gibt aber genug „Kanäle“, welche ein paar andere Blickwinkel zeigen. Mein Favorit, wenn der Clip nicht gefaked war (davor ist man nie sicher…), ist die „heldenhafte“ Verteidigung einer Batterie Miettoiletten durch die Berliner Polizei. (:-)))

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  20. Klartexter sagt

    Wie geht es denn weiter?
    Wann stimmt der Bundestag ab und wie stimmen die Abgeordneten?
    Stimmt es, das Union und AfD zustimmen wollen?

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  21. WolfgangS sagt

    Guten Morgen.
    Ich bin enttäuscht! Nach Lindners Rede wissen wir, der Agrardiesel kommt weg und wir wollen reden. Reden über Dinge, die so überfällig sind (bessere Rahmenedingungen, Stilllegung, Tierwohl etc.). Reden über Dinge, die kein Politiker ändern will, oder kann (Bürokratieabbau 😂 das wurde noch nie besser!).

    Warum hat dem Lindner keiner gesagt, erst kommt die Steuererhöhung beim Agrardiesel weg und dann müssen wir reden!

    Warum waren die freien Bauern nicht eingeladen? Habe ich da was verpasst?

    Für die paar Reden fahren tausende Landwirte aus der ganzen Bundesrepublik nach Berlin?!

    Die Berichterstattung der öffentlichen Medien: Der „Streik“ (es war eine Demonstration) ist vorbei. Es wird geredet….

    Kommen wir nun zu den wichtigen Themen: Südschnellweg Hannover – erste Ausschreitungen zwischen den Aktivisten und der Polizei…..

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    • Reinhard Seevers sagt

      “Die Freien Bauern waren nicht eingeladen”

      Sie haben aber einen Wagen mit Rednern gehabt, auf dem dann Anthony Lee eine für mein Verständnis komplett “overpast” – Rede gehalten hat. ” Die da drüben im Affenkäfig…” und dergleichen. Ich habe das Gefühl, dass Anthony in einer Endorphin – Phase ist und nun überdreht. In dem Maße, wie Medien (NDR- Kommentar) sich auf die Bauern zubewegt, in dem Maße scheint sich der LSV wegzubewgen….das war voll drüber.

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      • Smarti sagt

        Herr Seevers, die Medien springen doch auf Action ! Insofern kann Herr Lee mehr bewirken als Herr Ruckwied. Und das was Herr Lee sagt, stimmt schliesslich. Er holt die Landwirte ab und gibt ihnen etwas Hoffnung und kampfgeist.
        Sonst können wir ja gleich ein Loch buddeln und uns hineinlegen…

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        • Reinhard Seevers sagt

          Die Aufmerksamkeit hat die Öffentlichkeit doch erreicht. Wenn man sich aber auf ein Podest stellt und “die da im Affenkäfig” benennt, dann wird man nur schwer Gesprächspartner finden. Denn man selbst möchte auch nicht als Dumpfbackiger Bauernlümmel tituliert werden. Anthony hat viel erreicht, keine Frage, aber das hätte er nicht nötig gehabt.
          Ich hätte es gut gefunden, wenn man die Petenten Hofmann und von Schnehen hier mal zu Wort kommen lassen würde, in dem die vorgelegte Argumentation ihrer Petition und auch die darauf folgende Aussprache in den Vordergrund rückt. Junge Frauen, kompetent und rethorisch gut….mit einer in meinen Augen herausragenden Überzeugungskraft, die die grölenden Männer eigentlich obsolet macht.
          Es wäre so wichtig diese Ausschussitzung zu streamen….

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    • Mark sagt

      Der BDM und die ABL waren eingeladen, weil sie die Stiefellecker der links-grünen Regierungsmehrheit sind. Dem Bauernverband sind die Freien Bauern eh ein Dorn im Auge, die wollen die Freien Bauern auch nicht. Politisch lecken die FB keiner Partei die Steifel, also will sie auch keiner dabei haben. Aber gerade deshalb sind die Freien Bauern für die Bauern sehr wichtig.

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    • Eifelbauer sagt

      Gestern Abend auf der Heimfahrt ein Video von Markus Wipperfürth in dem er seine ernüchternde
      Einschätzung des Demonstrationsverlaufs in Berlin schildert:
      Kurzzusammenfassung mit einem uralten Spruch meiner Meinung nach am besten beschrieben:
      “AUSSER SPESEN NICHTS GEWESEN!”

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      • Smarti sagt

        Eifelbauer, ja, mit dem Resultat und so miesen, schwachen Reden habe ich echt nicht gerechnet. Ich fühle mich echt verarscht. Muss man wirklich die Landbevölkerung, den Mittelstand gegen die Regierung aufhetzen ? Ich wollte, es wäre anders. Aber scheinbar will die Ampel das nicht begreifen, was sie da gerade provozieren.

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    • Bauer Willi sagt

      Ich habe immer wieder Telefonate mit Reinhard Jung von den Freien Bauern. Wir kennen uns aus den ersten Tagen dieser Organisation und er wollte mich immer dabei haben.

      Mittlerweile bin ich froh, nicht Mitglied geworden zu sein, weil ich die Aktivitäten dieser Vereinigung immer weniger nachvollziehen kann. Geht mir bei der AbL auch so. Beides sind irgendwie Splittergruppen mit einer sehr spezifischen Themensetzung.

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  22. Schmeckt gut sagt

    Danke, Willi. Genau meine Gedanken. Lindner hat voll blank gezogen in seiner Rede. Es geht um “Schwindelig reden” und “Spalten”. Liebe Regierung, wir sind Unternehmer und nicht blöd. Ihr und nicht die Bauern fahren Deutschland an die Wand.

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  23. Arnold Krämer sagt

    Tierwohlabgabe ist eine zusätzliche Steuer, die a) die Verbraucherpreise erhöht und damit die Nachfrage senkt, b) vermutlich zusätzlich in der Erfassung mit MWSt belastet wird, deshalb besonders den Finanzminister erfreut und c) später wie andere Steuern auch nicht zweckgebunden verwendet wird, sondern im Rachen eines unersättlichen Staates verschwindet. Immer mehr Geld, das vom Verbraucher über den Staat Staat umverteilt wird, verschärft die sozialistische Planwirtschaft. Es gibt schon genug Auswüchse.

    Tierwohlabgabe heißt noch mehr Steuergeld beim Verbraucher/Steuerzahler einsammeln und dann mit viel bürokratischem Aufwand (natürlich unvollständig) umverteilen an Landwirte bzw. überwälzt an Stallbaufirmen verteilen, um einer besonderen Moral zu genügen. Was soll der Sch… Irgendwann wird auch die Mehrheit der wirtschaftsungebildeten Deutschen verstehen, dass diese Regierung (die Vorgänger waren auch nicht viel besser) auf einem Holzweg ist.

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    • evo.... sagt

      Und vor allem glaube ich nicht, dass es langfristig was bringt. Das gibt (für die meisten) nur eine Verlängerung des Leidens. Wenn wir verhindern wollen, dass der ländliche Raum sich zum billigen Rohstofflieferanten entwickelt, sollten wir mit innovativen Produkten die Herrschaft über die Food-Theken im LEH anstreben.

      Herr Seevers:

      Ernährungsforschung ist angesagt!

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      • Reinhard Seevers sagt

        Der Bürgerbeirat hat auch eine Abgabe auf Fleisch und Milchprodukte empfohlen….DAS ist demnächst ein weiterer Leitfaden für alle, die gegen Massentierhaltung und Fleischkonsum sind. Begründet wird es mit dem Gesundheitsaspekt. So lange es keine abschließende und gesetzliche Definition von Tierwohl gibt, so lange wird es weder eine sichere Tierwohlkennzeichnung, noch eine Nachfrage, noch eine Investitions- und Planungssicherheit geben. Da sie sich nie auf einen gemeinsamen Nenner einigen werden, wird die Tierhaltung weiter ds Sorgenkind der deutschen Agrarbranche bleiben.

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        • Obstbäuerin sagt

          Was für eine Überraschung, dass genau die Ziele erarbeitet wurden, die von den Grünen genauso erwartet und erwünscht waren. Und immer mit einem prozentualem Ergebnis von 70-80% Zustimmung. Ob das eventuell an der Auswahl der Teilnehmer liegen könnte?

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          • Limes sagt

            das ist wie bei den Brühwürsten.
            Die Moderatoren haben wie die Metzger so lange gekuttert, gemischt, gebrüht bis etwas genehmes herauskam.
            Brühwürste schmecken nicht jedem aber wer einen guten Metzger hat wird sie mögen und sich den Verzehr von keinem Bügerratmetzger vermiesen lassen.

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    • Ertl Elisabeth sagt

      An der Umverteilung von unten nach oben wird nicht gerüttelt. Die Reichen werden jährlich reicher. Die Arbeitsscheuen finden sich beileibe nicht nur an der Basis!! Viel schlimmer sind die, deren “Arbeit” der Börsencomputer macht. In meiner Jugend hielt man sich von Börsenspekulanten fern wie von Zuhältern. Heute sind sie die Graue Eminenz der Politik.
      In Österreich versucht der Sozialist Babler eine Retro – Politik Arbeitnehmer versus Arbeitgeber, um die es schon längst nicht mehr geht, und die nur über unbezahlbare Kollektivverträge die KMUs ruiniert. Die Fronten verlaufen mittlerweile in Wahrheit ganz woanders: Finanzwirtschaft versus Realwirtschaft; versklavter wirtschaftlicher Mittelstand gegen überbordende machtgeile Bürokratie mit urbane Arroganz.

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      • Reinhard Seevers sagt

        “Die Fronten verlaufen mittlerweile in Wahrheit ganz woanders: Finanzwirtschaft versus Realwirtschaft; versklavter wirtschaftlicher Mittelstand gegen überbordende machtgeile Bürokratie mit urbane Arroganz.”

        DAS sehe ich auch so Elisabeth. Der Bürger wird nur als Mittel zum Zweck missbraucht, merkt es aber nicht. Gestern kam ein Vorschlag, der aus den USA übernommen werden könnte: 2% Reichensteuer…würde bei uns einen hohen zweistelligen Milliarden-Betrag bringen. Prompt der Einwurf, dann würden die Investoren abwandern…..ich denke nicht, wenn sie denn endlich Planungssicherheit erhalten würden. Und wenn das Klima “wir gegen die” aufhören würde.

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  24. Frikadellen piet 45 sagt

    guten morgen noch mal jetzt mal ernsthaft ich glaube viele Politiker kenne nur den Stoff ihres Anzugs aber nicht was die verschiedenen haltungsstufen bedeuten oder was es bedeutet einen dieselrückvergütung Antrag zu stellen und so weiter die wissen gar nicht was wir alles leisten müssen wahrscheinlich setzen sie in Abstimmungen und haben ein Butterbrot mit billigem Fleisch in der Hand und denken dass sie Gutes tun

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  25. Carsten Stegelmann sagt

    Der Özdemir will doch alle für dumm verkaufen, Lindner spricht von Bürokratie Abbau und Özdemir braucht für diesen „Bauernsoli“ eine neue Behörde! Ganz ehrlich die haben doch alle Zuviel Gras aus den leeren schweineställen geraucht!

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  26. Frikadellen piet 45 sagt

    guten Morgen Ich hoffe nicht alle mit neuen geputzten Treckern weil es ihnen nicht so gut geht finanziell

    • Smarti sagt

      Piet, im Juni ist dann eine Demonstration mit Cabriolet und Frikadellen-Grill-Party. Das ist noch lange nicht vorbei.

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