Bauer Willi
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Ein Landwirt bei Markus Lanz: “Was tun mit dem Wolf?”

Wann schafft es ein Landwirt schon mal in eine größere Talkshow? Ich war 2015 in der Sonntags-Abend-Sendung “Günther Jauch”. Jetzt hat es Christian Lohmeyer zu “Markus Lanz” geschafft und die Position der Landwirtschaft sehr gut dargestellt. Es ging um das strittige und sehr emotionale Thema “Wolf”. Seine Gesprächspartnerin war eine Tierärztin und Tierpsychologin.

https://www.zdf.de/gesellschaft/markus-lanz/markus-lanz-vom-25-oktober-2023-100.html

Ich könnte jetzt meine persönliche Meinung zum Diskussionsverlauf abgeben, will das aber bewusst vermeiden. Bilden Sie sich selber ein Urteil. Was ich aber bewundernswert finde, ist die (relative) Ruhe und Sachlichkeit des Gedankenaustausches, was bei diesem Thema und der persönlichen Betroffenheit von Christian nicht selbstverständlich ist.

Was die Sendung aber auch zeigt: ein Ergebnis wurde nicht erzielt.

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50 Kommentare

  1. Unser Bundeskanzler ist nächste Woche in Polen und Litauen unterwegs um Rückführungsabkommen auszuhandeln.Alle Wölfe ohne Asylrecht werden
    dorthin zurückgeführt und ausgewildert…
    Wie? Polen will die gar nicht zurücknehmen?
    Ich weiß, diese kleine Analogie ist ein arg böser Vergleich.
    Aber Ähnlichkeiten sind nicht von der Hand zu weisen, gehandelt wird erst wenn es beinahe zu spät ist.Was sind wir für ein seltsam blauäugig tolerantes Land ohne an die Folgen für unser Zusammenleben zu denken?

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  2. Ostbauer sagt

    Solange der Wolf nur Schäden in der Landwirtschaft anrichtet, wird die Verantwortung zwischen den politischen Institutionen nur hin und her geschoben. Die einen machen Brüssel verantwortlich, die anderen schieben es auf die nationale Ebene und alle wollen es nur mit Geld regeln. Jetzt haben wir ja in Deutschland noch unbesiedelte Flächen, wo der Wolf sich ausbreiten könnte, wenn er denn wollte, aber er will einfach nicht; zu blöd auch.
    Als erstes müsste man mal den guten Erhaltungsstand der baltischen Gesamtpopulation anerkennen; macht die Politik nicht.
    Der Wolf ist so mystifiziert ihn zu wollen, wie Atomkraftwerke und konventionelle Landwirtschaft auf der anderen Seite; mit Fakten und Argumenten dringt man kaum an die entscheidenen Stellen durch.
    Brandenburg hat die höchste Wolfsdichte der Welt. Auf knapp 30000km² leben hier nach”offiziellen” Angaben rund 700 Wölfe. Nur mal so zum Vergleich; Schweden hat eine Fläche von 447000 km² und hat seinen zu erhaltenen Wolfsbestand auf knapp 400 Wölfe definiert und handelt danach.
    Ist Schweden nicht auch in der EU?
    Selbst wenn man diesen Bestand für Brandenburg akzeptieren würde, müssten bei einer Reproduktionsrate von 20-30% und natürlicher Mortalität jedes Jahr rund 80 Wölfe geschossen werden!
    Alleine diese Zahl zeigt, welch dicke Bretter noch gebohrt werden müssen.

    Ach so, ich hab mich übrigens nicht über die Rückkehr des Wolfes gefreut, Deutschland ist über hundert Jahre gut ohne ihn ausgekommen.

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  3. André sagt

    Also ich habe mir die Sendung von Lanz, vor allem aber das super Facebook “Live” mit Wippi und dem Dr. Michael Weiler angeschaut.

    1. Fazit –> das was Willi zum Ausdruck gebracht hat und ich auch schon in vorangegangenen Threads angemerkt habe: (Auch) die Sendung von Lanz ist Ergebnis offen geblieben!
    Christian konnte sich aber sehr gut positionieren und hat endlich mal die Bühne erhalten, die er verdient. Im Übrigen auch dadurch, dass Anthony Lee (der zuerst angefragt wurde) diese dem Christian überlassen hat. –> Chapeau!
    Es bleibt hier zu hoffen, dass das nicht das letzte Mal war, dass mind. einer von beiden eingeladen wird.
    Die “nette Dame” darf indes halt ihre eigenen Thesen verbreiten und da es Lanz auch nicht besser weiß, bleibt vieles im Raume stehen, was “der Bürger” dann als Gegeben hinnimmt.

    2. Fazit –> Wenn man sich das Interview mit Dr. Weiler anschaut, dann bekommt man den Eindruck, dass fast 90% aller Äußerungen der Dame bei Lanz ad Absurdum geführt werden müssen. Dieser Mann hat aus meiner Sicht ein so exzellentes Fachwissen und geht an alle Punkte dermaßen emotionslos und sachbezogen dran, dass eigentlich er beim nächsten Talk, in welcher Sendung auch immer, eingeladen werden müsste. Wahrscheinlich wird er aber selbst sagen; “Leute, lasst mir meine Ruhe…”

    Ein ganz wichtiges Thema ist für mich mehr oder minder ganz unter den Tisch gefallen, nämlich die “Hybriden”. Wie viele davon gibt es denn wirklich? Ist die angenommene Zahl wirklich so hoch? Zumindest diese “Wölfe” fallen ja automatisch NICHT mehr unter den Artenschutz und müssen demnach entnommen werden!
    Dann geht des doch eigentlich eher drum, ob der Wolf bejagt werden darf, sondern wann es endlich damit losgeht, bzw. braucht es eine Strategie wie man das überhaupt anstellen will, weil die Population bereits jetzt Überhand genommen hat.

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    • Peter Brandt sagt

      Das Hauptthema wurde vergessen! Alle Gründe verlangen die völlige Entfernung dieser Raubtiere aus Deutschland. Historisch, biologisch usw.

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  4. das Problem wird nur politisch gelöst, die erste Partei die eine akzeptable Lösung dafür hat bekommt die nächsten 5 Jahre Zeit das umzusetzen.
    Meist ist es dann radikal und hat Nebenwirkungen.

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  5. Dorfmensch sagt

    Für mich bleiben noch 2 weitere Fragen unbeantwortet, die ich gern an die grünen Wolfsverfechter stellen möchte:

    1. Wieviel Wölfe sollen es denn in Deutschland werden? So viele wie in Norwegen oder Schweden? Bitte eine Zahl nennen!

    2. Der Wolf wird als sehr schönes Tier angesehen, was er zweifellos auch ist. Wie kann man es der Stadtbevölkerung nur antun, dem Wolf nicht den uneingeschränkten Zugang zu den urbanen Räumen zu verschaffen? Der Wolf muss Zugang zu den Innenstädten erhalten.

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    • Heinrich sagt

      Dorfmensch, da Lupus sehr gelehrig ist und nach Frau Dr. Barbara Seibert nachhaltig Konditioniert ist, siehe der Wolf der durch Hannover lief und umgehend zum Abschuss freigegeben wurde, wird er da nicht mitspielen.
      -Ironie off-

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    • Peter Brandt sagt

      Laut BfN sollen es 1.400 Rudel sein, das sind etwa 16.000 Wölfe gesamt. Man muss ja die nicht rudelgebundenen dazu zählen

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  6. Herbert Heuer sagt

    Im Beitrag von Lanz sprach Christian Lohmeyer kurz die osteuropäischen Länder an.
    Es wurde leider nicht darauf eingegangen.
    Wie gehen die damit um?
    Ernst gemeinte Frage, da werden die Wölfe sicherlich ein ähnliches Verhalten an den Tag legen.

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  7. Die Frage ist doch, warum vor 150 Jahren der Wolf vertrieben wurde? Wahrscheinlich nicht weil unsere Vorfahren ihn so „knuffi“ fanden.

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    • Christian Bothe sagt

      Urs: So ist es! Der Wolf gehört nicht hier her und muss dezimiert werden.Das ohne wenn und aber! Dieses dumme Gefasel von Lemke ( studierte Dipl.Agr.Ing…)und irgendwelchen selbsternannten Tierschützern wie die Dame im Studio muss aufhören und die Jaegerschaft sollte handeln, da wo es erforderlich ist!

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  8. Ludwig sagt

    Wenn ich mir draußen bei den Betroffenen die Aussagen so anhöre , dann ist dort Mutlosigkeit und Resignation zu erkennen. Die Politik iat mal wieder feige und der Realität entfernt. Das läst so manchen zur Tat schreiten und das Problem zur Lösung helfen. Nur ein toter Wolf ist ein guter Wolf oder SSS = schießen , schachten , schweigen . So weit kommt es wohl gerade , denn ein Tierhalter liebt seine Tiere genauso wie ein Wolfsfreund und da wäre eine Wolfsbegrenzung auf eine vernünftige Stückzahl sehr hilfreich. Hier versagt die Politik vollkommen und das zwingt manch einen zur Nothilfe. Leider muß es erst einen Menschen
    treffen bis die Politik eingreift und sich hinter irgendwelchen Gesetzen zu verstecken hilft hier auch nicht. Wenn rd zwei Drittel sich von der Politik nicht mehr vertreten fühlen , dann regiert man gegen die Bevölkerung.

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    • Ertl Elisabeth sagt

      Es gibt mittlerweile auch Erfahrungen in der Schweiz, aus denen unsere Landwirte und unsere Politik lernen konnten.
      Die Wolfsschützer tun immer noch so, als ob sie die einzigen wären, die Zugang zu Informationen haben.

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  9. Ich bin nur eine Rentnerin die n
    jeden Tag mit ihren Hunde Gassi geht. Inzwischen nur noch mit Tränengas in der Tasche. Ich trau mich nicht mehr die Hunde ohne Leine schnuppern und rennen zu lassen. Ich weiß nicht wie ein Wolf auf die Hunde reagieren würden, ob ich mit dem Tränengas etwas ausrichten könnte. Ich fühle mich einfach besser damit. Hier wurden auch schon Schafe gerissen Ich bemerke an manchen Tagen am Verhalten der Hunde dass in der Nacht irgend etwas unseren Weg kreutzt auch am Tag zeigen sie diese Verhalten. Ich kenne das Verhalten von Canada wenn Kojoten ums Haus geschlichen sind. Kurz und bündig, ich hab einfach eine beschissene Angst wenn ich alleine unterwegs bin. Über kurz oder Lang werden wir lesen müssen. Dass ein Wolf einen Menschen angegriffen hat. Selbst in Canada wo der Wolf mehr Fläche zur Verfügung hat wurden Menschen von Wölfen angegriffen was dann auch mal leider tödlich für den Menschen endete.

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  10. Ertl Elisabeth sagt

    Es fällt auf, dass Theorie und konkrete Erfahrung miteinander nichts zu tun haben.

    Dass die Abschüsse in Frankreich nichts nützen, ist schlicht und einfach falsch. In den Alpen, wo Herdenschutz sehr schlecht funktioniert, waren die Risse bis 2017 exponentiell auf 10000 pro Jahr angestiegen (Frankreich insgesamt 12000) Daraufhin hat man den Abschuss von Problemwölfen erlaubt. Dadurch ist die Zahl der Risse zwar nicht zurückgegangen, aber auch nicht mehr weiter angestiegen und liegt seither konstant bei etwa 12000 pro Jahr. Das setzt der Weidewirtschaft nach wie vor extrem zu.
    Dass man das Problem so schwer in den Griff bekommt, erklärt man sich damit, dass man mit der Bejagung zu spät angefangen hat. Es sei jetzt viel schwieriger, dem Wolf die Scheu wieder anzuerziehen, als es gewesen wäre, ihm die Scheu zu erhalten, die er aus Italien mitgebracht hatte, wo der Wolf hemmungslos gewildert wird. Man müsste jetzt den Wolf jagdlich rigoros reduzieren, aber das gibt das EU – Recht auch in Frankreich nicht her.

    In Österreich hat man aus diesen Erfahrungen gelernt. Obwohl es bei uns erst wenige Wölfe gibt, ist es in den meisten Bundesländern bereits erlaubt, Wölfe zu jagen, sobald sie gerissen haben. Auf diese Weise ist heuer die Zahl der Risse gegenüber dem Vorjahr um die Hälfte zurückgegangen, obwohl die Zahl der Wölfe trotz Bejagung angestiegen ist.
    Dennoch behauptet auch unser oberster Wolfsschützer Kurt Kotrschal noch immer, dass Bejagung nichts nützt.
    Etwas intelligenter agiert Klaus Hackländer. Um sich nicht wie Kotrschal zu blamieren, fordert er jetzt, dass schwer schützbare Almen aufgegeben werden, um den Wolf besser dulden zu können.
    Andere Wolfsschützer fangen jetzt an, sich selber zu widersprechen. Im folgenden ORF – Beitrag betont eine Wolfsschützerin, dass es keine guten und bösen Tiere gibt, der Wolf daher dasselbe Recht auf Schutz hat wie alle anderen Tiere, muss aber immerhin am Ende einräumen, dass Risserfahrungen bei betroffenen Tierhaltern posttraumatische Belastungsstörungen aus lösen. https://de.wikipedia.org/wiki/Posttraumatische_Belastungsst%C3%B6rung

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  11. Großes uneingeschränktes Lob an C. Lohmeyer, Topauftritt. Fachwissen, gute Argumentation und das richtige Maß an Emotionalität, das verleiht Lohmeyer Gaubwürdigkeit und Authenzität, die sowohl bei den Bauern als auch in der Öffentlichkeit positiv ankommt. Und vorallem kein dummes Funktionärsgesabbel am Thema vorbei, das allenfalls bei seinen Claqueuren gut ankommt.

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    • evo.... sagt

      Ich hab die Sendung gesehen und ähnlich gedacht. Der Lohmeyer ist ja auch Jäger und da hat er Kontakt zu “besseren ” Leuten außerhalb der Landwirtschaft. Jedenfalls hat mich sein Engagement an machen Jäger hier erinnert.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Die Wolfsproblematik hat ja mehrere Ebenen. Da sind die geschädigten Nutztierhalter, die besorgten Bürger, die Wolfs-Jubel-Perser und die davon profitierenden (Wolfscenter Verden z.B.) und die Jäger, die allein für den Abschuss zuständig wären.
        Da die Jagd in einem ähnlichen Licht betrachtet wird, wie die Massentierhaltung, hat es ein Jäger in der Diskussion am Schwersten finde ich.
        Deshalb sind auch so viel Emotionen mit im Spiel.

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        • Ostbauer sagt

          Ich bin Landwirt und Jäger mitten im Wolfsgebiet.
          Als Landwirt mach ich auch Druck in der Wolfsproblematik, als Jäger aber, werde ich einen Teufel tun mich für einen Abschuss zur Verfügung zu stellen.
          Die stecken mir die Hütte an oder sägen meine Kanzeln um; kann ich drauf verzichten.
          Der radikale Abschuss auf ein verträgliches Mindestmaß wird kommen, aber soweit sind wir noch nicht. Je länger wir warten, desto grausamer wird es für alle.
          Besonders für den Wolf.

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          • “Besonders für den Wolf.”

            Ja, genau das ist auch immer das Problem in der Vergangenheit gewesen.

            Mir hat gut gefallen, dass Christian Lohmeyer seine enge Beziehung zu Tieren, zu Hunden und damit auch zum Wolf gleich an den Anfang gestellt hat. Denn gerade “wir” haben uns doch über die Rückkehr des Wolfs gefreut, den ersten Wolf fast gefeiert. Gerade auch die Jäger, die meistens auch Hundehalter sind. So wie viele Weidetierhalter eben auch. Und von solch großen Wildtieren ging schon immer eine Faszination aus . Ich kann nicht mehr sagen, wann und warum die Entwicklung dann so aus dem Ruder gelaufen ist. Aber es war nach kurzer Euphorie doch absehbar.
            Der Erhalt der Weidetierhaltung wird ohne erfolgreiche Bestandsregulierung nicht möglich sein. Aber ohne, dass der besondere Schutzstatus des Wolfs auf europäischer Ebene zurückgenommen wird, wird weitere Zeit verstreichen.
            Jüngst gab es Berichte aus MV, dass der Wolf auch Tiere in Ställen angegriffen hat.
            https://www.nordkurier.de/regional/pasewalk/neue-qualitaet-erreicht-woelfe-dringen-sogar-in-gebaeude-ein-1934957

            Fast kurios hingegen ein Urteil des VG Köln zum Gebell von Herdenschutzhunden. Es ist leider keine Satire,dass die Hunde zukünftig in der Nacht sowie an Sonn- und Feiertagen in einem geschlossenen Gebäude unterzubringen sind. Der Lärm hat die Nachbarn gestört.
            https://www.ovg.nrw.de/behoerde/presse/pressemitteilungen/53_231005/index.php

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            • Diatryma sagt

              Dann kann man die Wölfe doch sicher auch dazu verpflichten, nachts und an Sonn- und Feiertagen keine Herdentiere zu reißen? Nur, ob die auch Pressemitteilungen lesen??

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            • Rubbert sagt

              Moin, viele beklagen sich ja über das Einzelurteil zu den HSH. Aber seien wir doch ehrlich: Niemand würde sich auf Dauer solch einen Lärm von ordinären Haushunden gefallen lassen. Also warum von HSH ? Das ist doch letztlich nur Wasser auf unsere Mühlen. Es geht mittlerweile eben nicht nur darum, daß Nutztiere oder Pferde gerissen werden. Es geht darum, daß der gesamte ländliche Raum betroffen ist durch Einschränkungen in jeglicher Form bis vor die eigene Haustür. Und zwar vor den Haustüren ganz normaler Leute, die gar nichts mit Landwirtschaft oder Nutztieren zu tun haben. Mit “zu dicht besiedelt” ist doch nicht nur Siedlungen und Einwohner/qm² gemeint. Unser gesamtes Lebensumfeld ist von den Auswirkungen betroffen.

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  12. Guenter sagt

    Eine Diskussion darüber ist müßig zu führen,
    Da werden Bauern an den Pranger gestellt wegen der Einhaltung von Tierwohl und Umweltvorgaben sie sind im Zweifel immer verantwortlich. Dann tauchen Bilder auf über gerissene Schafherden und da sind auch wieder die Bauern verantwortlich weil sie keine Hunde und Zäune haben. Wir haben unsere Nachtweide gezäunt, müssen sie aber fast jeden Tag reparieren weil die Zäune durch Wanderer oft beschädigt oder offen gelassen werden, 20 km weg von uns hat ein Herdenschutzhund einen freilaufenden Touristenhund totgebissen, natürlich ist der Bauer schuld. Nein es wird so nicht gehen, weder in Norddeutschland noch bei uns in Südtirol.
    Bei uns kommt noch der Bär dazu ein Link dazu nachfolgend. Vielleicht verändert das die Einstellung wenn nur genug Menschen zum Opfer fallen und dadurch zumindest bei manchen Menschen das Hirn wieder zum Tragen kommt und vor allen Dingen zumindest bei uns die Touristen ausbleiben. Dann ändert sich schnell was.

    https://www.rainews.it/tgr/tagesschau/video/2023/04/italiens-erster-baerentoter-lag-nicht-von-weit-suedtirols-grenze-6b21ee16-c297-4bd0-a7d1-ff64c1a6d32d.html

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  13. Reinhard Seevers sagt

    Wer stellt eigentlich die Frage, wie wir 150Jahrr ohne den Wolf auskommen konnten, und warum jetzt plötzlich tausende Wölfe sein müssen?

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    • Arnold Krämer sagt

      Der Politikbetrieb selbst wird zum gesellschaftlichen Problem, weil er der Gesellschaft Probleme produziert, die dann mit dem Begriff der Rechtsstaatlichkeit einen besonderen Schutzstatus erhalten.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Tja, so kreiert man Schuldige und auch Straftäter.
        Was würde wohl passieren, wenn es kein Rehwild mehr gäbe? Würde es jemand merken? Würde es jemanden interessieren? Würde es jemanden überantwortet? Vielleicht brauchen wir gar kein Rehwild, sondern lediglich Wölfe?

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      • Smarti sagt

        Hach Herr Huber, ich habe Milchkühe, eine Hobbyhundezucht, reite und züchte Pferde. Auf eine Tierquälerei mehr oder weniger kommt es auch nicht mehr drauf an.
        Jetzt ohne Witz: Herr Seevers sagts wie es ist: so kreiert man Schuldige und Straftäter. Bin mal gespannt, für welches der Vergehen ich als erstes im Knast lande.

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    • Rubbert sagt

      Ich habe auch schon öfter solche Fragen gestellt, bekomme aber nie eine Antwort: Was hat sich ganz praktisch in Ihrem Leben verbessert, seit der Wolf nicht nur in unseren Nachbarländern, sondern auch in Deutschland ansässig ist ?
      Keine Antwort auf die Frage !

  14. Frikadellen piet 45 sagt

    guten Morgen wir sollten da mal ganz ruhig an das Thema rangehen momentan ist es überall sehr gefährlich nachts lang zu gehen sei es in der Stadt oder auf dem Dorf da der Wolf über einen lauern kann und ganz entspannt die Leute beißt also sollte man erlauben dass die Jäger ganz ruhig und entspannt den Wolf abschießen

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    • Smarti sagt

      Immer eine Frikadelle dabei haben und wenn der Wolf vor Dir steht: werfen und rennen. Kommt er Dir trotzdem zu Nahe, dann hilft nur noch die Bierflasche über den Kopf ziehen 🙂 .

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      • Fred Huber sagt

        Hallo Smarti! Ich wüsste nicht was es bringen sollte sich eine Flasche über den Kopf zu ziehen. Den Wolf kannst ja nicht meinen, denn das wäre ja Tierquälerei… 🙂

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