39 Kommentare

  1. Paulus sagt

    Also, für Kost und Logis und so 10€ Taschengeld am Tag würde ich das unter bestimmten Umständen schon machen. Bei Bauer Willi würde ich ganz sicher nicht darben. Ehrlich gesagt – mehr habe ich jetzt auch nicht und von den 10€ könnte ich sogar noch was sparen. Grundsätzlich betrachtet. 🙂

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    • Bauer Willi sagt

      @Paulus
      jetzt bin ich fast fertig! Blöd aber auch. Aber wenn es ans Schosserziehen geht (Juli) melde ich mich wieder. Bezahle auch Mindestlohn! Das sind mehr als 10 € pro Tag 🙂
      Bauer Willi

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    • bauerhans sagt

      da fällt mir ein,dass ein biobauer hier um 1975 herum 8DM stundenlohn fürs rübenhacken bot,was mir damals recht hoch erschien.

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      • Lutz sagt

        Interessant,
        zu DDR Zeiten wurden bei uns Rüben reihenweise vergeben. Danach erfolgte Rübenverziehen und in der Folge noch 2 x Unkraut hacken. Die Qualität der Arbeit wurde überprüft. Es war auf jeden Fall eine Erfahrung. Rübenreihen gefühlt bis zum Horizont und „LPG-Weiber“ die jedem Jungerwachsenen einfach so davonziehen. Die Arbeit erfordert auf Dauer eine gewisse Zähigkeit. Ob die jeder Kommentator für einen längeren Zeitraum hat wage ich zu bezweifeln. Siehe auch Spargelerente.

        Herzlichen Dank für den Blog

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          >>„LPG-Weiber“ die jedem Jungerwachsenen einfach so davonziehen.<<

          So eine Frau war das non plus Ultra zum Heiraten, jetzt isses zu spät, weil es die Frauen nicht mehr gibt. 😉

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        • bauerhans sagt

          fürs rübenhacken gabs deputatgetreide für die privatviehhaltung.
          ein traktorist,der fürs rübenspritzen zuständig war,erzählte mir,dass die kunst war,äusserst knapp zu spritzen,auch mal rückwärts übern acker zu fahren,dass genug BETANAL für die eigenen futterrüben übrig blieb.

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  2. Hans-Günter Felser sagt

    Wenn ich diesen Beitrag sehe, weiß ich, was in der konventionellen Landwirtschaft grundlegend schief läuft! „Da seht ihr´s!“ – Bauer Willi belehrt die „Biologischen“, was passiert, wenn man nicht Gifte spritzt. Ich sehe einen Unkrautdruck epischen Ausmaßes, der die Weltproduktion an Rübenzucker gefährdet. Und das besserwisserische Nase-hoch hibt es gratis obendrauf. Das Problem sitzt tief in den Köpfen: Der Konventionelle und sein vermeintliches Recht auf Gift. Mit kopfschüttelndem Gruß.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Hat schon wieder einer Gülle ausgefahren?

      Allein schon der Gestank benebelt bei einigen die Sinne.

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    • Hans-Günter Felser sagt

      Der alte Trick mit der „Nullparzelle“ klappt heutzutage aber auch nicht mehr. Damit konnte man Leute beeindrucken, jetzt sogar als Video. In der Zeit, wo das Video entstand, wäre schon alles geputzt. Ich sah ein Stückchen von etwa 2 m² mit etwas Melde… – Umgehend Bundesgrenzschutz und THW anfordern!

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Ob absichtlich, oder zufällig nicht gespritzt wurde spielt keine Rolle.

        Tatsache ist, dass eine mechanische Unkrautbekämpfung jede Menge Handarbeit erfordert, Handarbeit für die sich kein Deutscher bereit erklärt, auch kein Herr Felser, auch die nicht, die bereitwillig den Daumen hoch anklicken.

        Der Hinweis auf Bundesgrenzschutz und THW ist unterirdisch!

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    • Obstbäuerin sagt

      Herr Felser, vielleicht sollten Sie sich mal informieren, welche Gifte den Biobauern so zur Verfügung stehen. Die sind oft giftiger als Glyphosat – z.B. Kupfersulfat. Und außerdem müssen sie häufiger gespritzt werden, als konventionelle Mittel. Das mag im Rübenanbau eventuell anders sein aber im Obst- und Gemüseanbau ist es so. Da kann ich nur sagen: der Bio-Bauer, dem es immer noch gelingt, den Kunden im guten Glauben zu lassen, er wäre in der Lage, ohne PSM Nahrungsmittel zu produzieren. Das sitzt auch tief in den Köpfen.

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  3. Andreas Müller sagt

    @ Willi: auch du musst Mindestlohn zahlen oder beschäftigst Du Zwangsarbeiter?
    …für Kost und Logis kommen noch nicht mal Schulpraktikanten

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    • Bauer Fritz sagt

      Wir bieten ab heuer was Besseres für Mithelfer bei der Rübenarbeit durch Naturnahe – volle Gewinnbeteiligung !!!!

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        • Bauer Fritz sagt

          Für manche ist so eine mehrstündige Naturnähe sowieso schon ein Gewinn in jede Richtung 🙂

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  4. Obstbäuerin sagt

    Hallo Bauer Willi, kann leider nicht kommen, muss Erdbeeren verkaufen.

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    • Bauer Willi sagt

      Das ist schade. Hätte Sie gerne kennengelernt. Aber eine verständliche Entschuldigung… 🙂
      Bauer Willi

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  5. Friedrich sagt

    Willi, und dann störe ich dich auch noch mit einem Telefonanruf bei so einer ökologischen
    Zukunftsarbeit. Aus CO2 Sicht bleibe ich lieber in Südhannover , sonst könnte ich dir ja helfen.

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    • Bauer Willi sagt

      Ja Friedrich, immer umweltbewusst denken. Bisher hat sich aber noch keiner gemeldet, auch nicht bei Facebook. Und Andreas Müller hat außer einem Link, mit dem ich nichts anfangen kann, auch wohl keinen Bock. Der schreibt lieber Kommentare…
      Bauer Willi

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        • Andreas Muuhler sagt

          Wenn es RICHTIGE Menschen gibt,

          muss es auch Menschen geben, die keine RICHTIGE Menschen sind.

          Ist deren Namen zufällig Müller, oder Mueller?

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      • Andreas Müller sagt

        Da hat man natürlich keine Zeit fürs Rübenhacken…

        So gut wie fertig ist nach seinen Worten die Düngerhalle mit einer Lagerkapazität von 5000 Tonnen. Künftig sollen Pflanzenschutzmittel in größeren Mengen gelagert werden können, aber auch ein Verwaltungs- und Bürogebäude entsteht. Das Geschäft mit Pflanzenschutzmittel zählte 2011 zu den besten Umsatzträgern der Genossenschaft. Vor fast genau zwei Jahren waren die Pläne der Buir-Bliesheimer bekannt geworden, in Rommerskirchen einen zentralen Lagerstandort zu errichten.

        https://rp-online.de/nrw/staedte/rommerskirchen/buir-bliesheimer-waechst-weiter_aid-14244673

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        • Bauer Fritz sagt

          Welch ein Neuigkeitswert: 6 Jahre alter Artikel über ein Düngerhalle in einer Genossenschaft.
          Toll.
          Die Menschheit ist nun durch ihren Link um einen Schritt weiter.
          Haben sie nicht noch einen epochalen Link aus der Gründungszeit der Genossenschaft oder wie der Baggerfahrer hieß und wie alt der Betonmischwagen war. Sonst bleiben das doch wirklich halbe Informationen …
          Also bitte weiter recherchieren.

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