Bauer Willi
Kommentare 98

Amos, Marie, Christian, Hubert im Fernsehen

Gestern, Mittwoch, gab es drei Fernsehsendungen mit Landwirt:innen, natürlich zum Thema Protest und deren Hintergründe:

Hier der NDR mit Amos Venema

https://www.ardmediathek.de/video/das/das-mit-landwirt-amos-venema/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjM1MDg0N19nYW56ZVNlbmR1bmc

Hier das ZDF Markus Land mit Christian Lohmeyer

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/deutschland/lanz-bauern-ampel-bahn-agrar-subvention-100.html

Hier RTL und Stern TV mit Marie Hoffmann (ab ca. Minute 34))

https://plus.rtl.de/video-tv/shows/stern-tv-791695

Sehr sehenswert die Sendung Maischberger vom 9.1.  mit Hubert Aiwanger, ebenfalls zum Thema. Aiwanger ist unbequem und unangepasst, das gefällt mir.

https://www.ardmediathek.de/video/maischberger/hubert-aiwanger-und-omid-nouripour-ueber-die-bauernproteste/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL21lbnNjaGVuIGJlaSBtYWlzY2hiZXJnZXIvNTkyMDZhZmYtNGViNy00ZWFkLWFhNDQtZGMzNDg5M2ZhMDU3

 

Hier noch ein Bewertung von Stefan Aust über die Bauernproteste. Er sagt:  es geht um mehr als nur Agrardiesel

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98 Kommentare

  1. Rudolf Weishaupt sagt

    Tja, Amos Venema, habe seinen Kanal „My Kuh Tube“ seit ungefähr zwei Jahren abonniert und schaue regelmäßig rein. Sehr sympathischer Mensch, unaufgeregt, immer informativ und niemals ideologisch! Sehr verdienstvoll, was er mit seinem Vlog macht, positives Bild von Landwirtschaft. Ich weiß schon einiges, aber von ihm kann und will ich immer noch mehr lernen. Ich habe auch angefangen, mir die anderen von Bauer Willi verlinkten Beiträge anzusehen, war mir aber erst mal alles zu lang.

    Die aktuellen Traktoren-Proteste sind sehr wirkungsvoll! Sie haben ja auch ein großes Medienecho erzielt. (Die von unserem Gastgeber, Bauer Willi, zitierten Beispiele stammen übrigens fast alle aus den viel gescholtenen öffentlich-rechtlichen Medien. Und an diese Beiträge halte ich mich.) Nun müssen die Landwirte aber umgekehrt auch damit leben, dass sich das öffentliche Interesse mehr den Details zuwendet. Da wird es richtig interessant!

    Ich halte zum Beispiel überhaupt nichts davon, einen künstlichen Gegensatz zwischen Städtern und Landbevölkerung herbeizureden. Was heißt denn Städter? Was heißt Landbevölkerung? Heute habe ich eine neue Vokabel gelernt: Suburbanisierung. Zitat (Wikipedia): „Die unmittelbaren Folgen sind Pendlerströme zwischen Wohnorten und Arbeitsplätzen, die sich häufig weiterhin in der Stadt befinden, was zu Fahrtkosten, Zeitverlust und Umweltbelastung führt. Außerdem wird die Landschaft zersiedelt, es bildet sich ein sogenannter „Speckgürtel“ um die Stadt.“

    Was heißt denn schon Landbevölkerung? In meinem Dorf gab es vor (gefühlt) 60 Jahren noch 20 oder 30 landwirtschaftliche Betriebe. Heute kenne ich nur noch einen Betrieb, der allein von der Landwirtschaft lebt. Die innerörtlichen Flächen wurden zu Bau- oder Gewerbeland. Am Ortsrand gibt es noch ein oder zwei Betriebe, die Pferde züchten, verkaufen und/oder entsprechende Zusatzangebote machen. Gehören alle 9000 Menschen in meinem „Dorf“ zur Landbevölkerung? Oder sind es eben doch überwiegend „verkappte“ Städter?

    Ich halte überhaupt nichts davon, solche künstlichen Gegensätze (z.B. Stadt/Land) zu konstruieren und sie dazu zu nutzen, Menschen mit Feindbildern zu belegen.

    Und damit bin ich wieder bei Amos Venema: Er würde solche Feindbilder sicher niemals benutzen, er ist das, was man in meiner Familie immer als einen „feinen Menschen“ bezeichnet hat. Nein, dazu ist er zu fein! Es kommt darauf an, Menschen zu verbinden. Ich war in dieser Erwartung eine Zeitlang auch mal zu Gast bei dem Facebook Kanal „Land schafft Verbindung“. Da wurde ich leider enttäuscht.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Ich war auch völlig perplex, dass der Jörges sich so äußert…..ist ja fast anarchistisch. 😎

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      • Reinhard Seevers sagt

        Wendt ist auch schon längst als “rechts” eingestuft…musste bei Wiki nachlesen. Gibt nur noch zwei Richtungen dafür = links, dagegen = rechts.

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        • evo.... sagt

          Man hat gegen Rechts gekämpft, damit auch gegen einen gesunden Egoismus und für Dummheit, aber das eigentliche Problem sind für mich die emotionalen Muster der Deutschs.

          Da braucht man nur mal im Fernsehen Reden von Amis emotional auf sich wirken lassen und dann auch auf die Emotionalität der Übersetzung achten. Die Übersetzungen sind entweder massiv dramatisiert oder verkitscht.
          Wenn ich zurück denke, dann habe ich zum ersten Mal die Auswirkungen von Gefühlen gespürt, als ich mich gefragt habe wie ich den Kindern zu guten Noten verhelfen kann. Später habe ich dann mal einen Kurs bei Frank Frenzel belegt und mir von ihm einen Glaubenssatz gemerkt:

          “Ich achte auf mein Gefühl!”

    • Limes sagt

      bemerkenswert der Abschluss mit dem satz des Moderators “Hans Ulrich Jörges Vielen Dank für das Gespräch”
      Ein Gespräch habe ich da nicht gesehen sondern ein Monolog mit sehr vielen treffenden Aussagen von Jörges begleitet von einem viel sagenden Lächeln der Moderation. Erfrischend und irgendwie aus der Zeit gefallen Jörges konnte ohne die üblichen Unterbrechungen und ohne aus seinem Herzen eine Mördergrube machen zu müßen offen reden.

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    • Ferkelhebamme sagt

      Während andere Redakteure Zahlen lesen, aber nicht verstehen (Gewinne in der LW) und offensichtlich nicht zuhören („Bauern fehlen die Argumente“) und gegen die Bauern stänkern, werden die Kommentare mit Kritik über den Umgang mit den Bauern gefühlt mehr
      https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus249462364/Bauernprotest-Das-Nazi-Argument-der-letzte-Versuch-der-Delegitimierung.html

      Mit Belustigung beobachte ich Özdemir, wie er seine Rolle in dem Schlamassel sucht, um so wenig Image-Schaden zu erleiden wie möglich

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      • Mark sagt

        TV-Tipp zu Bauernprotesten: top agrar-Chefredakteur beim Presseclub jetzt gleich ab 12.00Uhr im ersten Regierungskanal……

        • Ostbauer sagt

          Als ich die Zusammensetzung der “Journalisten” gelesen habe, wußte ich schon, wo die Reise hin geht. Es hätte nur noch Maurin gefehlt.
          Das Schönborn sich für so etwas hergibt hat mich tief entäuscht.(interessiert hat ihn das Thema sichtlich nicht)
          Schulze-Steinmann hatte zwar einen sehr schweren Stand, aber von einem Chefredakteur eines Fachmagazin`s erwarte ich eindeutig mehr!
          Wieder eine Chance vertan.

    • Reinhard Seevers sagt

      Wie gut, dass der Spiegel die Wahrheit für sich beansprucht. Soll ja noch Menschen geben, die in den Spiegel schauen.🥳

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    • Limes sagt

      “Der SPIEGEL bewertet Aiwangers Maischberger-Auftritt …..”
      für die SPIEGEL Bewertung muß man Geld zahlen.. Wer sich eine eigene vorurteilsfreie Meinung bilden will anbei link zur Sendung
      Der SPIEGEL bewertet Aiwangers Maischberger-Auftritt

  2. Andreas sagt

    Der einstimmig angenommene Beschlussvorschlag vom Rechnungsprüfungsausschuss
    vom 15.12.2023 lautet wie folgt:
    „Der Rechnungsprüfungsausschuss fordert das Bundesministerium der Finanzen auf, ihm einen Formulierungsvorschlag zur Änderung des Kraftfahrzeugsteuergesetzes zu unterbreiten, in dem die Steuerbefreiung für land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge zum nächstmöglichen Zeitpunkt aufgehoben wird. Gleichzeitig fordert der Ausschuss das Bundesministerium der Finanzen auf, gemeinsam mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft zu prüfen, ob und wie ggf. ein geeignetes Förderprogramm zur Kompensation aufgebaut werden kann.“

    Der Beschluß wurde einstimmig gefasst. d.h. auch mit den Stimmen der Mitglieder der schwarz/braunen Fraktionen
    http://www.bundestag.de/ausschuesse/a08_haushalt/a08_rpa

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  3. Bauer Fritz sagt

    Wieder eine Blase platzt !
    Es ist nun meines Wissens schon die dritte oder vierte von verschiedenen Medien oder Sendern recherchierte und bestätigte Meldung über den angeblichen Eklat von Schlüttsiel. Alle kommen zu dem Ergebnis: Bei der Blockade der Habeck-Fähre gab es Erstürmungsversuch.

    Wenn man sich nun in Erinnerung ruft, welche Politiker (vom Bundespräsidenten abwärts) und woke Journalisten dieses Nicht-Ereignis sich mit Video-Ausschnitten und (vermutlich gekauften Aussagen) zu einer veritablen Medien-Ente (=Lüge) zusammenbastelten, bis zuletzt hin zur Staatsanwaltschaft, die von weitem ein Verbrechen sah, wo aber gar keines gewesen sein konnte, fällt einem unweigerlich die gedanklich schlüssige Ableitung von Alex Kristan ein zu einem alten Sprichwort:
    “Lügen haben kurze Beine.
    Aber wenn dem wirklich so wäre, müssten manche Politiker
    Eier aus Bodenhaltung haben”.
    (https://www.facebook.com/ORF1/videos/l%C3%BCgen-haben-kurze-beine/388403603219896/) 🙂

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  4. Smarti sagt

    Heute habe ich mal den Podcast von den Herren Lanz und Precht gehört. Man merkt schon, dass Herr Precht die Hosen an hat, aber Herr Lanz hat gekämpft und das wirklich sehr gut gemacht.
    Es ist schon traurig, wie Herr Precht denkt, dass die Landwirte mit drei Kühen und fünf Schweinchen die ganze Welt ernähren könnten. Und wie seine Gedanken für das “Gute” – also in seinen Augen den Wolf retten und Massentierhaltung mit 3000 Schweinen verbieten- für absolut keinerlei anderen Argumente offen sind.
    Peinlich für einen, dessen Beruf ja für Offenheit und miteinander Reden stehen sollte.
    Aber noch lustiger finde ich den Gedanken, dass Herr Precht anscheinend an einem Ort wohnt, wo so viele Menschen auf einem Haufen leben, dass ein Fahrrad normalerweise innert 10 min geklaut ist ! Ich habe noch nie gehört, dass Schweine Fahrräder klauen 🙂 – also ist deren Sozialverhalten in Gruppenhaltung deutlich “strukturierter” als bei den Menschen !
    Ist das vielleicht ein Grund, dass Stadtleute eine “Massentierhaltung” so ablehnend gegenüber stehen ?

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  5. Reinhard Seevers sagt

    Heute lese ich ausschließlich Negatives zu den Protesten….in der Regionalprawda eine ganze Seite negativ konnotierte Leserbriefe, dann Meldungen von 100 Anzeigen gehen Traktorblockaden, und Bundesrechnungshof hat bereits Anfang 2023 in einer Studie die Abschaffung der Dieselrückvergutung als nicht mehr Zielführend empfohlen….🤔

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    • Smarti sagt

      Also ich sehe nur noch Konvois. Solche mit hunderten bis Tausenden Lastwagen oder solche mit vielen Kastenwagen vom Handwerk. Das ist kein Bauernprotest mehr, sondern ein Protest der Handwerker und Mittelständler.
      Wenn so viele protestieren, dann sollten die paar Gegenstimmen nicht mehr stören.

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    • Ferkelhebamme sagt

      Während der NDR recherchiert hat, dass die Aff-Fähre kein Erstürmungsversuch war.
      Ein Redakteur-Kommentar in der WN fühlt sich jetzt gestört durch die Demos in Münster, prompt kommt am selben Tag ein Bericht über die Rekord-Gewinne der LW im letzten Jahr.
      Die Presse scheint ratlos, welches Stimmungsbild sie erzeugen soll.

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      • Reinhard Seevers sagt

        “Die Presse scheint ratlos, welches Stimmungsbild sie erzeugen soll.”

        Das sehe ganz genauso! Ich merke, nachdem ich Stern-TV und den podcast bei t-online gesehen habe, dass die Medien einerseits die Bauernlobby als starke, seit Jahre laut protestierende Lobby titulieren, aber gar nicht auf dem Schirm haben, was in den letzten zehn Jahren alles passiert ist. Die ZKL-Ergebnisse sind überhaupt nicht bekannt und präsent. Der Harms von t-online sagt auch noch, es geht um viel Wichtigeres, Grundlegenderes, nämlich darum wie wir unsere Landwirtschaft langfristig aufstellen wollen. Ohne vollgegüllte Felder und mit Glyphosat vergiftete Produkte, weniger Massentierhaltung und mehr Regionalität…..diese fortwährende framing, dieses wording hat er seit Jahren drauf und solche Menschen sind ein Grund, warum ist, was ist. Die schlafen die ganze Zeit und nun versuchen sie wie Kleinkinder eine Begründung zu fabrizieren.

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        • Ferkelhebamme sagt

          Nicht nur die, auch Hendrik Wüst hat scheinbar geschlafen, denn er fordert jetzt eine Agrarkommission zur Zukunft der Landwirtschaft. Peinlich

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            • Smarti sagt

              Wehe, wenn die Bevölkerung es langsam aber sicher checkt, für was von Luschen wir regiert und informiert werden !
              Nächste Woche wird spannend, und ganz egal was passiert.
              Ich freue mich drauf – alles ist besser als es so laufen zu lassen wie es war.

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          • Hans Gresshöner,Landwirt sagt

            Wüst hat nicht geschlafen,sondern muss sich der Politik in NRW anpassen.

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        • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

          Die Presse, allen voran die ZEIT, die immer mehr aus der Zeit gefallen scheint, ist nicht ratlos – viele zensieren gg. die Bauern.

          Das ist maßlos und vor allen Dingen extrem geschmacklos angesichts der aktuellen Lage.

          Positive Zeichensetzungen sehen SO(!) nicht aus….!!!

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    • Bauer Fritz sagt

      Ich finde aber diesen Artikel kann man schon als sehr zutreffend bezeichnen:
      Warum die Ampel ausgerechnet die Bauern opfert (https://www.theeuropean.de/politik/warum-die-ampel-ausgerechnet-die-bauern-opfert)
      “Damit verfestigt sich in der Bevölkerung der Eindruck, dass die derzeitige Politik etwas anderes sagt als sie eigentlich meint. Die Ampel sagt, es ginge ihr um „die Reduzierung klimaschädlicher Subventionen“. In Wahrheit aber braucht sie dringend frisches Geld und schafft es nicht, endlich zu sparen – etwa bei den umstrittenen, milliardenschweren Klimaentwicklungsgeldern.

      Die Sprachverdrehung folgt dann einem propagandistischen Zweck. Denn es handelt sich mitnichten um Subventionen, wenn Bauern bislang 25 Cent Steuern auf einen Liter Agrardiesel zahlen, es künftig aber 47 Cent sein sollen. Beides sind Steuern, einmal moderate, das andre Mal extreme Steuern. Die Ampel versucht über das Subventions-Wording politische Akzeptanz zu schaffen – aber um den Preis der Wirklichkeitsverdrehung. Subventionen sind Staatshilfen, moderate Steuern sind hingegen keine Subventionen, sondern immer noch Steuern.

      Dass das Benchmarking von Extremsteuern als ein neues Normal definiert wird und alles, was darunter bleibt, plötzlich Subvention genannt wird, macht nicht nur Bauern Sorge. Denn dann wären auch normale Einkommenssteuern plötzlich Subventionen, wo doch alle auch Höchststeuern zahlen könnten.

      Die Sprache verrät eine in Schräglage geratene Finanzpolitik.
      Wenn Sondervermögen in Wahrheit Schulden und Subventionen in Wahrheit Steuern sind, dann untergräbt eine Regierung ihr Grundvertrauen.”

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      • Lady sagt

        “In Wahrheit aber braucht sie dringend frisches Geld und schafft es nicht, endlich zu sparen ”

        Ja klar, nur darum geht es . Das typische Problem einer eher linken Regierung, denn sonst droht Liebesentzug. Ganz dreist finde ich übrigens , dass einige jetzt in der Argumentation auf einen Bericht des Bundesrechnungshofes vom Dezember 2022 verweisen Ein Jahr lang war das egal, aber jetzt plötzlich erinnert man sich an die Ohrfeige von damals? Mal abgesehen davon, dass es dort um eine grundsätzliche , weit über die Landwirtschaft hinaus reichende Korrektur der KFZ-Steuer ging. Auch nicht erstmalig. , das Thema ist betagt. Genau dieser Punkt soll ja nun nicht kommen…
        Aber wenn der Kanzler schon kein Geld unter dem Kopfkissen findet, dann wenigstens eine Notlage zum Aussetzen der Schuldenbremse. Etwas arg durchsichtig! Und der aktuelle Haushaltsentwurf für 2024 ist davon unabhängig auch bereits wieder in einigen Punkten verfassungsrechtlich nicht ganz unumstritten. Ob der Kanzler denkt, dass die Finanzwissenschaftler nicht erneut Normenkontrollklage einreichen? Ich würde darauf nicht setzen…, die sind so boshaft.

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  6. Ludwig sagt

    Ja , Herr Aust hat recht , denn es geht wirklich viel tiefer. Alle die die Tierhaltung eingestellt haben , haben einen riesigen Vermögensschaden durch Nichtproduktion und leere Ställe , sowie nicht verkaufbare Einrichtungen erlitten. Wenn ich mir aber die Gewinneinbrüche mit den Maßnamen der Regierung und die geringeren Prämien aus Brüssel ab dem 1. Dezember 2023 anschaue , dann kommt so einiges zusammen. Dieselsteuererhöhung, Maut – die ja von den Speditionen umgelegt wird und wir nicht weitergeben können , muß mit 50 – 70 Euro/LKW-Zug (bei 200 Euro/Tag) gerechnet werden und die geringere EU-Prämie im Dezember. Die Kalkulation mit einem Berater und Spediteur kommt so bei einem Ackerbaubetrieb auf rd. 200 – 250 Euro/ha. Jeder , den Hof liefernde LKW oder abholende LKW für z. B. Rüben, Getreide, Kartoffeln , usw. kostet und das summiert sich, denn die Landwirtschaft ist ein Transportgewerbe wider Willen. Die Summe dieser direkten oder indirekten Kosten wird die Gewinne in den Betrieben pauschal betrachtet zwischen 50 – 75 % reduzieren. -Ein Hammer ! – und deshalb fahre ich so oft wie es geht zur Demo, denn zuviel ist zuviel !!

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  7. firedragon sagt

    Dreifelderwirtschaft ist nicht mit Stilllegung gleich zu setzen.
    Die damalige Schwarzbrache hatte man damals, um Bodenschädlinge auszuhungern, durch mehrmaliges Umbrechen des Bodens.
    Desweiteren wurden zbsp Luzerne angebaut, statt Schwarzbrache. Diese Luzerne dienten als Viehfutter.

    Das nur am Rande.

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  8. Bauer Fritz sagt

    In all den Sendungen fällt auf, daß die Moderatoren ihr “Sendung”-Bewußtsein zum richtigen Framing von Gut und Böse voll intus haben.
    Unbedingtes Abschwören dem Galgen – sonst geht gar nichts.
    Da aber in den Redaktionen die Faktenchecker derzeit Winterschlaf halten (oder Skifahren in Österreich sind), hab ich nur mal ein wenig Google befragt:

    Hier ein paar interessante Schnellergebnisse zum Thema “Die Galgen der Guten und die Galgen der Bösen”
    *) https://www.cicero.de/innenpolitik/bauernproteste-galgen-habeck (leider Bezahlsperre): Die Empörung über symbolische Galgen auf Bauernprotesten als Ausdruck „rechter Gesinnung“ ist scheinheilig. Gehenkte CDU- und FDP-Politiker gehören seit jeher zur linken Demo-Folklore.

    *) https://www.pt-magazin.de/de/gesellschaft/recht/rechte-galgen-%E2%80%93-linke-galgen_1gcs.html
    *) https://www.welt.de/politik/deutschland/article147570729/Ist-ein-Galgen-schlimmer-als-die-Guillotine.html

    Bemerkenswert ist über dies, daß gerade Medienleute so auf den Begriff “Galgen” anspringen. Ich vermute mal, weil sie solche
    a) gegen Politiker täglich einsetzen.
    (https://www.meinlshop.de/de/tama/mikrofonstaender/tama-iron-works-tour-series-low-profile-teleskop-galgen-staender-ms436lbk).
    Es dürfte sich da um “Galgenhumor” handeln ……

    und b) auch privat nutzen: https://wb-grillhandel.at/products/jf-024-galgen-100
    Die Hähnchen haben da eine “Galgenfrist” bis sie essfertig sind.

    oder c) bei der täglichen körperlichen Ertüchtigung ganz selbstverständlich benutzen: https://www.sport-thieme.at/Fitnessger%C3%A4te/Kraftger%C3%A4te/art=2279800
    Darf man da sagen, sie stehen/liegen unter dem Galgen ?

    Also liebe Medien: Laßt die Bauern nicht hängen !

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      • Bauer Fritz sagt

        Daß es ein in vielen Bereichen durchaus ein so benannter gebräuchlicher Gegenstand ist für quasi jedermann.
        Daß er aber dann, wenn er als Demogegenstand von Linken und Linksextremen verwendet wurde und wird völlig unproblematisch und unerwähnenswert ist. Sobald ihn andere bei Demo verwenden ist er Ausdruck von Gewaltphantasien und staatgefährdendem Umsturz.
        Das nennt man dann Framing.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Das sind Scheingefechte….solche Symbolik kann man doch wohl ignorieren, wenn man sich wirklich ernsthaft mit der Problematik beschäftigen will. Will man denn?

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  9. Tobias sagt

    Lohmeyer irrt sich nicht nur bei den 4 % Stillegungen. Denn schon mein Opa wusste von der damals praktizierten Dreifelderwirtschaft, dass sich der Boden auch mal erholen muss. Heute will man davon nichts mehr wissen und nur durch Dünger und Gülle die ständige Nutzung des Bodens kompensieren bzw aufrechterhalten. Und wenn nun 4 % stillgelegt werden müssen, hungert davon auch kein Mensch auf der Welt, da wie wir sehen, dass unsere Läden randvoll sind und in den Ländern wo gehungert wird, sie leer bleiben. Also liegt es wohl eher an der ungerechten Verteilung von dem was eigentlich im Überfluss produziert wird, oder warum können wir sonst Mio. Tonnen Lebensmittel in den westlichen Ländern wegwerfen? Ach ja, können wir uns ja Dank der Subventionen leisten und ist ja wie Herr Lohmeyer meint, auch deren Ziel, denn sie bleiben dadurch billig und unter Wertschätzung.
    Und wenn er dann auch noch sagt, dass auch der Regenwald deshalb abgeholzt werden muss, ist das auch nicht richtig, denn was will man denn von denen in Brasilien verlangen wo wir unsere Urwälder längst abgeholzt und sie durch Forsten ersetzt haben und hierzulande den Arten und dem Boden nicht mal EIN gottverdammtes Jahr Brache gönnen? Wir tauschen damit nicht das Problem, da wie gesagt es an der ungerechten Verteilung der Lebensmittel liegt und nicht an dem Produktionsstandort der nunmal auch natürliche Ressource ist. Bei aller berechtigten Kritik seitens der Landwirtschaft, bleibt das was er da äußert so ziemlich unwidersprochen und einseitig dargestellt. Aber der Mythos lebt^^

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    • Reinhard Seevers sagt

      …”dass sich der Boden auch mal erholen muss.”

      Echt jetzt? 😁

      “Und wenn nun 4 % stillgelegt werden müssen, hungert davon auch kein Mensch auf der Welt, da wie wir sehen, dass unsere Läden randvoll sind und in den Ländern wo gehungert wird, sie leer bleiben.”

      Echt jetzt? 😁

      Iss einfach nicht mehr, DANN ist etwas erreicht! ☝️

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        • Reinhard Seevers sagt

          Achja, ich vergaß, das ist ja ein Troll….sorry. Ich kann mir die ganzen Heinzis nicht immer merken.

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          • Smarti sagt

            Hier ist es vielleicht ein Troll – an einem anderen Ort ist es ein Meinungsmacher, der “viel Ahnung hat von Landwirtschaft” und es auch unerschrocken mit den Landwirten bei Willi aufnimmt. Er kriegt viele Likes und “es traut sich kaum jemand, ihm zu widersprechen”.
            Es ist an der Zeit, dass alle Landwirte zusammen halten, und auch alle Mittelständler hinzukommen, um solchen Trollen paroli zu bieten.
            Man sieht ja jetzt, wo es hinführt, wenn man Dummheit einfach machen lässt.

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      • Limes sagt

        “Denn schon mein Opa wusste von der damals praktizierten Dreifelderwirtschaft, dass sich der Boden auch mal erholen muss.”
        ja schon der Opa war evtlein Troll das zeigt sich schon deutlich bei dem Begriff Dreifelderwirtschaft. Er hat die Bedeutung dem Troll Enkel nicht erklären können oder der Enkel hat es nicht verstanden/verstehen wollen.

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    • Eifelbauer sagt

      Es ist schon erstaunlich,wie viele Landwirte jetzt plötzlich die Gelegenheit bekommen ihre Sicht
      der Dinge zu äussern auch im ÖRR!
      Das Bild vom Tropfen der das Fass zum Überlaufen gebracht hat, bedeutet ja aber auch,dass das Fass
      bereits vollgelaufen war,nur dass es anscheinend keiner gemerkt hat! Das ist ein Armutszeugnis nicht
      nur für die Politik,sondern auch die Medienlandschaft in unserem Land!
      Plötzlich werden die Bauern medientauglich!
      Vieĺleicht sollte man sich beispielsweise beim NDR mal Gedanken machen,statt des 120. B-Prominenten,
      Leute vom Land(muss noch nicht mal ein Bauer sein) die auch was zu erzählen haben etwa in die
      NDR- Talkshow einzuladen. Das würde vielleicht verhindern,dass sich Leute wie Dumont und
      Jännike in ihrem selbstgebastelten Weltbild suhlen und keiner in dem woken Stuhlkreis in der Lage ist
      diesen abgehobenen Welterklärern Einhalt zu bieten.
      Es ist doch offensichtlich, schon an der Auswahl der Gesprächsteilnehmer,die sich regelmässig in den
      Gesprächsrunden präsentieren dürfen, dass diese weder fair noch ausgewogen erfolgt (Was ja bekanntermassen eigentlich der oberste Anspruch dieser Qualitätsmedien sein soll).
      Wenn ein Christian Lohmeier,der mit Sicherheit mindestens so medientauglich ist wie ein Herr Lauterbach,ein Herr Kühnert, eine Frau Lang, eine Frau Ecken usw. usw. öfter die Gelegenheit hätte
      in solchen Sendungen seine Meinung aber auch sein Wissen kundzutun wäre der Erkenntnisgewinn
      für die Zuschauer mit Sicherheit wesentlich höher.

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        • Schmeckt gut sagt

          Und es sollten die Verantwortlichen im ÖRR von der bisherigen Vorgehensweise deutlich abrücken: Ab und zu taucht tatsächlich mal ein/e Fachkundige/r in den Medien (Talkshows) auf, der neben Wissen auch unsere Anliegen deutlich vertritt. Sollte diese Person dann noch mit den mainstremgebrieften Moderator*innen anecken, spricht sich das anscheinend schnell rum und diese Person ist ein “verbranntes Kind” und die Fernsehkarriere ist sofort beendet 😉 Hier sticht Christian deutlich hervor. Warum? Weil er, neben Markus und Anthony, in socialmedia so bekannt ist, dass sie zu bestimmten Themen eingeladen werden müssen.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Sehr richtig Eifelbauer!!!
        Die Medien haben immer dumpfe Politakteure eingeladen. Was nützen DBV – Vorsitzende, wenn sie weder die Betroffenheit, noch die Komplexität erläutern können, und sich im Dreierstreit mit NGO-Sprechern rechtfertigen müssen. Die drei Kompetenten von Vorgestern waren eine gute Mischung mit Erkenntnisgewinn. Ich fand den Christian Böttger aber auch super. Wie er mit Witz und Süffisanz die Interna der Bahn offenlegte. Dem hätt ich allein wegen der Kombi aus Wissen und Aussehen stundenlang zusehen können.
        Vielleicht sollten die Medien häufiger “Fachleute” mit Politikern kombinieren und weggehen vom mainstream des Weltuntergangs mit Luisa Neubauer und Veganerin Raffaela Raab…..

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      • Frank sagt

        Das ist nicht nur ein Armutszeugnisse für die “Gegenseite”.
        Da sagt auch was über die Bauern und noch mehr über deren Vertretung, über deren Lobby (nicht aufregen, jeder sollte eine haben, denn wer arbeitet, muss sich und seine Interessen schon mangels Zet durch Dritte wahrnehmen lassen).
        Hab gehört, der Weselsky geht 2024 in Rente ….

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    • Christian Bothe sagt

      Tobias: irgendwie lächerlich, was Sie da erzählen. Ich nehme an der Opa hatte auf den 3 Feldern den ha Ertrag insgesamt, den man heute auf einer AF und einem ha erreicht! Der Acker braucht sich nicht so „ausruhen“ höchstens der Bauer in dem Sinne…Im Übrigen arbeitet er nach guter landwirtschaftlicher moderner Praxis mit Fruchtfolgen etc., natürlichem Dünger, PSM, moderner Genetik und das heutzutage unter den etwas anderen klimatischen Bedingungen! Auch das Wegwerfen kann man mindern indem man Lebensmittelabfälle aufbereitet und der Tierproduktion zuführt( bzw. lässt…)!

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    • Smarti sagt

      Tobias, in der Schweiz gab es für Brache vor über 20 Jahren schon mal richtig Kohle. Das waren noch die Zeiten von Butterbergen und Milchseen.
      Genau solche Meinungen sollten uns Landwirte bestärken, jetzt nicht mehr nachzugeben und unsere Forderungen zu stellen.
      Subventionen müssen unbenannt werden in das, was sie sind: Entgelt für geleistete Arbeiten, Entschädigungen für entgangene Einnahmen durch Billigimporte, Zuschüsse und Prämien für gewollte Zusatzleistungen.
      So ist dann die 4 % Flächenstilllegung freiwillig und mit einer Prämie bezahlt. Tobias will das so und deshalb bezahlt “er” es. In der Schweiz waren es vor 20 Jahren gut 1200.- Euro und jetzt das dreifache- nur mal so zur Einordnung.

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      • Schmeckt gut sagt

        Das ist ja interessant. Kommt das britische Unternehmen, dass die 90 Mrd. Schaden für die ZKL in D ausgerechnet hat, so auf diese Zahl? Würde sich ja in etwa mit den pro ha gezahlten Ausgleichszahlungen in der Schweiz decken 😉 Scheint dann ja ne ganz einfache Rechenmethode gewesen zu sein

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    • Ostbauer sagt

      Schon Konfuzius sagte:
      “Es reicht nicht keine Ahnung zu haben, man muss auch den Mund halten können”
      In dem Sinne…

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  10. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    Unsere (H)Ampelmännlein leben leider ihren offensichtlichen Kodex, untermalt in verstetigten medialen Modi audiovisuell derzeit omnipräsent auf sämtlichen Plattformen:

    „Wer etwas tut hat FEINDE – wer nichts tut hat FREUNDE.“

    Liebe Kollegen:innen, ihr lasst eure Hände viel zu viel wackeln, ohne dass ihr davon (über)leben könnte – wir „WACKEL-AUGUSTE“ sollten unsere Drehzahl erheblich reduzieren, das wird uns mitmenschlich weder gedankt, schon gar nicht anständig ehrlich bezahlt!!!

    Bei den aktuellen Demonstrationen wird jedoch unverkennbar allgemein extrem augenfällig, dass glücklicherweise noch sehr viele „Feinde“ ihre Hände wackeln lassen, ansonsten würde unser aufgeblähter Mittelstandsbauch sehr schnell einer grausamen Zwangsdiät unterworfen, die alle erheblich entschlankte.

    Ein WOHLSTANDSVERLUST der realiter grausamsten Art und Weise….!!!

    Ob unser „WUMMS-Olaf“ das weiß!?…

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    • Stadtmensch sagt

      Unser ferngesteuerter CumEx-Olaf von Großkapitals Gnaden und sein Young-Global-Leaders Kader aus der WEF-Produktion werden uns schon zeigen, wie zeitgemäße Regierungstechnologie geht.
      Die vielen meist unqualifizierten Migranten hier, die nie aureichend in die Sozial- und Umlagesysteme einzahlen können werden, sind ja die Folge des militärisch und wirtschaftkriegerisch flankierten “Gesunden Egoismus” einer abgehobenen Elite im Gefolge des Hegemons.

      Politische Feldhygiene mit AfD + CDU? Wie soll das gehen?
      WEF Regierungskonsulting wird von CSU Frau geführt:
      https://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2023/pressemitteilung.1371585.php

      Sorgt euch nicht. In “Freiheitsgeld” von Andreas Eschbach wird der Weg beschrieben, den wir nehmen werden. Sofern nicht doch noch ein richtig heißer Krieg hier losgeht.

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  11. Frikadellen piet 45 sagt

    Moin, Herr Aust hat gesagt, dass sei unrechweggegebenes Geld,wenn wir mit dem Diesel den Straßenausba finanzieren. Den Anteil, de wir auf dem Acker veerbrauchen, holen wir mit der Rückvergütung wieder.
    ALSO IST ES KEINE SUBVENTION!!!!!!!

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    • R.Müller sagt

      Steuen sind und werden nie für den Zweck verwendet, für den sie angeblich erhoben werden. Das ist Jahrzehnte lang volksverdummend praktizierte Augenwischerei.
      Alles Steuergeld kommt in den großen Bundeshalts-Topf und wird dann erstmal für Bürokratie, Politikerpöstchen und in die weite Welt verschwendet.
      Nur ein ganz kleiner Teil fließt den Steuerzahlenden in Form von staatlich gesellaftlichen Leistung wieder zu.

      7
      • Bauer Willi sagt

        “Nur ein ganz kleiner Teil fließt den Steuerzahlenden wieder zu”. Könnten Sie den “ganz kleinen Teil” beziffern?

        3
  12. Ferkelhebamme sagt

    Wir und unsere Anliegen werden sichtbar und endlich wahrgenommen. das ist gut so. Jetzt müssen wir sichtbar bleiben und das ist gar nicht so einfach. Am Montag hat unser Ortsverband nach der Protestfahrt unter Anwesenheit aller Fraktionen und eines Landtagsabgeordneten der Bürgermeisterin ein Positionspapier überreicht und Stellung bezogen. Die Lokalpresse hat nicht darüber berichtet, weil die Chefredaktion angewiesen hat, dass über die Proteste nun genug berichtet wurde.
    Die WN heult auch schon, dass jetzt doch wohl genug ist, es wird unbequem. Ich denke, es muss klar werden, dass das keine Karnevalsumzüge zur Unterhaltung waren, sondern es wirklich unbequem wird, wenn wir kein Gehör finden und unsere Anliegen, wie von Herrn Scholz in Cottbus, ignoriert werden.

    Außerdem: könntet ihr mal bitte aufhören unter jedem Post die AFD zu thematisieren? Es nervt! Es geht hier nicht um eine kack Partei

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    • Hans Gresshöner,Landwirt sagt

      Die AFD ist aber Realität mit bis zu 23%!
      Alle haben mächtig Angst.

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        • Helmut sagt

          Angst hat man oftmals vor solchem, von dem man wenig weiß.

          Das, was Medien berichten, hat oftmals nichts mit der Realität zu tun. Müsste man sich halt selber schlau machen, um sich von der Angst zu befreien.

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          • Inga sagt

            Das machen ja die Verbraucher nicht ,
            die machen lieber Schuldzuweisungen
            Die Politik und die Massenmedien auch.

            Ist doch leichter, braucht man sich nicht zu sehr anstrengen.

            Schlau, was?

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    • Peter sagt

      Wir wählen eine parteilose Regierung…dass wäre mal was! Sinnvollerweise nach dem Zufallsprinzip, der Auserwählte muss dann die Wahl nur noch annehmen. Bis dahin geht es immer um “k… Parteien” …

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      • Ferkelhebamme sagt

        Wo wird gerade gewählt? Hab ich was verpasst? Wir sollten überlegen, wie wir die erreichte Aufmerksamkeit für uns behalten und was wir jetzt fordern. Denn der Agrardieselbeschluss wird nicht zurückgenommen, das steht ja wohl mal fest. Sonst war alles umsonst, nur einer hat wegen riesiger Aufmerksamkeit profitiert: diese eine kack Partei (ja, ich hab heute gute Laune), die gerade vor Lachen nicht in den Schlaf kommt, weil sie bei jedem Bericht thematisiert wird

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        • Brötchen sagt

          Hebamme,

          Kommentar auf Welt:

          Die Europawahl 2024 findet vom 6. bis 9, Juni 2024 statt. Schon heute bin ich hochmotiviert.

          🙂

          Bei uns ist dann showdown im Herbst…..

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        • Peter sagt

          Wir fordern See-Hafendiesel für alle! …wirklich alle, dann haben wir auch alle hinter uns.
          https://www.getoil.de/see-hafendiesel-roter-diesel
          Die Mindereinnahmen sind durch Ausgabenkürzungen ausschließlich in den Bereichen zu erbringen, bei welchen Gelder außerhalb von Deutschland verschwendet werden. Löhne und Gehälter, welche aus öffentlichen Mitteln kommen, sind pauschal um 4,25% zu kürzen und eine Obergrenze festzulegen. Besoldungen außerhalb von Besoldungstabellen sind nicht (mehr) zulässig….

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          • Reinhard Seevers sagt

            Merkblatt 1111/2 des Gesetzes zum Hafendiesel sagt:

            “Arbeitsmaschinen und Fahrzeuge sind nur dann begünstigt, wenn sie ausschließlich dem Güterumschlag in Seehäfen dienen und
            bestimmungsgemäß abseits von öffentlichen Straßen eingesetzt werden oder über keine Genehmigung für die überwiegende Verwendung
            auf öffentlichen Straßen verfügen. Öffentliche Straßen sind gemäß den landesrechtlichen Vorschriften Straßen, Wege und Plätze, die dem
            öffentlichen Verkehr gewidmet sind.

            Für die Begünstigung ist es unschädlich, wenn Arbeitsmaschinen und Fahrzeuge auf öffentlichen Straßen genutzt werden, um ihre
            jeweiligen Einsatzorte zu erreichen. Arbeitsmaschinen und Fahrzeuge, die für den Verkehr auf öffentlichen Straßen zugelassen sind, sind
            nur dann von dieser Begünstigung umfasst, wenn auf anderem Wege nachgewiesen wird, dass diese Arbeitsmaschinen und Fahrzeuge
            bestimmungsgemäß abseits von öffentlichen Straßen eingesetzt werden.”

            Schicken wir mal an alle Verantwortlichen inkl. Presse und Schlaumeiereien dieses Landes.

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        • Brötchen sagt

          “diese eine kack Partei”

          ja manchmal gefällt mir die SPD auch nicht so richtig 😉

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        • Frank sagt

          Ja, wenn ich nicht so recht wüsste, wie ich politische Aufmerksamkeit erreiche, den Protest am Leben halte und meine Forderungen berücksichtigt bekomme, dann wäre mir natürlich die übliche Ausschließeritis mit ein bisschen Gratis-Mut a la “Kack-Partei” sehr willkommen, es lenkt so schön von der eigenen schwachen Position ab. Zumal ich ja keine anderen Probleme habe, als mich bei den erhofften Geldgebern so ein bisschen zu anzudienen und ja nicht als bös zu gelten.
          Man sollte nur nicht gerade irgendwo leben, wo die AfD bei über 30% liegt und bald gewählt wird, dann könnte das positive Echo einiger Nachbarn, die jetzt noch mit zur Demo kommen, ob solcher Ansagen etwas schwächer werden.

        • Smarti sagt

          Ferkelhebamme, ich komme gerade von der Demo von Waldshut. Es sprachen auch der Präsident von der Zimmermanninnung und er bat uns, auf keinen Fall mehr aufzuhören. Auch eine Brauerei, Metzger und natürlich die Transportunternehmen machen mit. Denn die Maut ist für die der gleiche Hammer wir für uns. Aus Solidarität helfen hier sogar einige Lebensmittelmärkte, indem sie Plakate aushängen, wo die nächste Demo ist.
          Der Zug hat sind noch nicht mal richtig in Bewegung gesetzt !
          Jetzt müssen wir mal Forderungen formulieren. Meine Erste ist die Umbenennung der “Subventionen”. Oder wir fangen an, Rechnungen zu schreiben !
          Diese allgemeine Unzufriedenheit und die Angst vor der Zukunft vieler Menschen kann was verändern – wenn wir es gemeinsam machen. Dann haben auch “Trolle” und die ganzen “Teile und Herrsche” – Herrschaften keine Macht mehr.

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  13. Hans Gresshöner,Landwirt sagt

    Prof. Fratzscher vom DIW ist dagegen, den Anliegen der Bauern nachzugeben,weil das zu mehr Klimaschädigung führt. Er meint auch,mehr Ukrainer schneller in unseren Arbeitsmarkt zu integrieren, hätte Vorteile für unsere Wirtschaft.Der Mindestlohn müsse auch unbedingt steigen,damit die Leute nicht aufs Bürgergeld angewiesen wären.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Fratzscher kann sich mit Kemfert in ein Land ihrer Wahl zurückziehen und im Sandkasten spielen.
      Wie geht das, dass man mit mehr Steuern weniger Diesel verbraucht? Soll man auf Ukrainische Zugpferde zurückgreifen oder evtl. weniger demonstrieren? Ich fass es nicht….

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Prof. Fratzscher schreibt ab und zu Kolumnen in der Zeit Online.
      Seine Beiträge sind von der Realität so weit weg, wie der Mond.
      Den Mann kann man nicht mehr für Voll nehmen.

      7
    • Bauer Fritz sagt

      Es gibt zahlreiche Ökonomen, die nicht das erste Mal – wie soll ich es schonend umschreiben – meinen Fratscher sei ein Quatscher. Hier exemplarisch ein Beitrag aus der FAZ (https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/fratzscher-kann-nicht-mal-excel/) mit der Überschrift „Fratzscher kann nicht mal Excel“.

      Erst kürzlich gab es einen Artikel im Focus mit dem Titel:
      ARD und ZDF machen Leute zu „Experten“, die gar keine sind (https://www.focus.de/kultur/kino_tv/gastbeitrag-von-rainer-zitelmann-ard-und-zdf-machen-leute-zu-experten-die-gar-keine-sind_id_259513194.html).

      Darin der Befund aus einem neu erschienen Buch von Professor Jürgen W. Falter (ein international renommierter Wahlforscher): “Oft sind es gar keine Experten, sondern Menschen, die von Journalisten, die selbst wenig vom Thema verstehen, für solche gehalten werden.” oder “Den Medien ist die politisch „richtige“ Gesinnung oft wichtiger als fachliche Kompetenz.”
      Der Autor selbst faßt es so zusammen: ” Die Dauerpräsenz der “Experten” steht im eklatanten Missverhältnis zur fachlichen Kompetenz.

      Würde mich nicht wundern, wenn die mediale Häufigkeit der Herren Fratscher oder Balmann als Bestätigung der Festlegung gesehen werden kann.

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    • Helmut sagt

      Landwirte als Klimaschädlinge auszurufen –
      kann man noch viel weiter gehen als solch ein Fratzscher?

      Und Menschen aus der Ukraine haben schnell gelernt, wie man sich um Arbeit herum am Leben hält. Aber das haben ja so gut wie die meisten, die hier einreisen gar nicht vor, sich anders als auf diese Art zu bereichern.

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  14. Hohenstaufen sagt

    Aus der FAZ: Die AfD verkündet derzeit täglich, an der Seite der Bauern zu stehen. Doch was tut sie dort, und wollen die Bauern es? Die Landwirte in Deutschland haben jedenfalls keine überdurchschnittlich große Nähe zur AfD – im Gegenteil. Das geht aus Zahlen der Forschungsgruppe Wahlen hervor. Sie befragt regelmäßig Berufsgruppen dazu, wen sie wählen.

    Im Gegensatz zu den Landwirten leugnet die AfD den Klimawandel und ist für den Austritt aus der EU. Subventionen will die AfD laut Parteiprogramm abschaffen – verspricht jetzt aber ganz plötzlich die Verdoppelung der Agrardieselsubventionen, Populismus für Dumme.
    https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/afd-freibier-fuer-alle-rhetorik-lockt-die-bauern-nicht-19441368.html

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    • Schmeckt gut sagt

      so sieht es aus. Da wir Unternehmer sind, ist uns das schon lange aufgefallen und die AFD ist z.B. in Bayer bei den Bauern komplett durchgefallen

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    • Reinhard Seevers sagt

      Verstehe ich jetzt nicht. Wenn Balmann die Abschaffung der Subventionen fordert, warum ist der dann nicht AfD?
      Es sollte mal die Kirche im Dorf bleiben. Populismus für Dumme hatten wir doch die letzten 2 Jahre bereits, insofern nichts Neues. Gibt es eine Partei, die davon befreit ist? Bitte benennen.

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    • Christian Bothe sagt

      Hohenstaufen: Gut philosophiert! Aber ich befürchte die AfD wird uns bei den Wahlen eines besseren belehren…
      Für mich nach wie vor die Kernfrage: wieso konnte sich die AfD so profilieren? Was läuft da falsch in den Demokratien Europas? Wenn ich mir allerdings unsere Ampel anschaue, kann man einiges verstehen bei dieser „intelligenten“ Politik initiiert von „Fachpersonal…“

      6
    • Frank sagt

      Ist schon interessant, dass man sich so gern an der AfD abarbeitet.
      Wer bitte hat uns denn alle, nicht nur die Landwirtschaft, in den letzten, sagen wir mal 10 Jahren dahin gebracht, wo wir stehen? Mit allen Punkten wie z.B.: EU (Regulierung und Erweiterung), Migration (aktuell mal Raffelhüschens Rechnung lesen), Schwerpunkte der Staatsausgaben (Sozialstaat vs. Substanzerhalt und Zukunftsinvestitionen) …?
      Die AfD dient als Popanz, den man bei Bedarf zur Nebelbildung anzündet und in letzter Zeit braucht die Regierung ja glatt Dauernebel, weil alles was sie anfasst missrät.
      Die Masche hat man doch gerade wieder bei den Bauernprotesten erlebt, kaum sind sie auf der Straße, sind die auch angeblich schon rechts unterwandert und wollen Übles.
      Aber gut, arbeitet Euch ruhig an der AfD ab. Das wird recht helfen.

      9
  15. Frikadellen piet 45 sagt

    eben eben gerade hat Julia Klöckner gut geredet und die Rückvergütung richtig erklärt bravo

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  16. Sonja Dengler sagt

    Es kann gar nicht genug Bauern geben, die der Welt sagen, wie es um den Bauernstand steht – ein gutes Lehrbuch wiederholt ja auch die wiederholten Wiederholungen.
    Hoffentlich verbreiten sich die Inhalte der Sendungen, ich werde meinen Teil dazu beitragen. Die Menschen wissen nicht genug darüber, wie es Bauern geht und was an Drangsalierungen alles über sie hereingebrochen ist, das können nur wirkliche Experten sagen.
    Die Tagespost ist übrigens eine sehr gute Zeitung – ich finde es richtig, dass Sie dort ein Interview geben.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Die Überschriften der medial verbreiteten Meldungen beinhalten dauernd den Begriff:”wirklich”.
      So viel Subventionen bekommen die Bauern wirklich….
      Verdienen Bauern wirklich zu wenig….
      Das passierte wirklich in Schlüttsiel….
      usw.
      Alle suggerieren Wahrheit für ihre Inhalte. Solche Phrasen tragen heutzutage dazu bei Stimmung und Halbwahrheiten zu verbreiten.
      Die komplexen Zusammenhänge sind in unseren Medien, die auf Geschwindigkeit und Dichte ausgerichtet sind nicht vermittelbar.
      Der Zuseher oder Leser ist auch gar nicht bereit dies umfängliche zu erschließen. Die Vielfalt der jetzigen Berichte und socialmedia -Beiträge können hoffentlich helfen, dies etwas zu entwirren.

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  17. Frikadellen piet 45 sagt

    moin dann bin ich gespannt weil ich auch schon einiges an Schrott gehört und gesehen habe

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