Bauer Willi
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Das Hochwasser und die Folgen

Das Hochwasser ist noch nicht vorbei, auch wenn es aus dem Fokus der Medien verschwunden ist. Der Frost der letzten Tage hat jedoch die Furcht von Deichbrüchen deutlich reduzieren können. Was bedeutet das Hochwasser für die Natur und damit auch die Landwirtschaft?

In Nord- und Ostdeutschland sind mehrere 100.000 Hektar Ackerland und Weiden überschwemmt. Da das Wasser nun schon mehr als 10 Tage auf den Feldern steht, ist davon auszugehen, dass Wintersaaten wie Winterweizen, Wintergerste und Winterraps nicht mehr zu retten sind. Hochwasserereignisse in der vegetationslosen Zeit (Winter) sind nicht so kritisch wie im Frühjahr und Sommer. Zum einen findet jetzt kein Wachstum statt, zum anderen ist es deutlich kälter und das Wasser meist auch sauerstoffreicher. Aber irgendwann ersticken die Pflanzen dennoch.

Und nun?

Für die betroffenen Landwirte bedeutet dies, dass sie, wenn das Wasser abgeflossen ist, eine Sommerkultur einsäen müssen. Die nächsten Wochen wird dies kaum gehen, weil die Böden so durchnässt sind, dass keine Befahrbarkeit gegeben ist. Die Wahl der Sommerung wird nach der späteren Nutzung entschieden werden. Wer Vieh hat, wird ein Futter wie Sommergerste oder Mais anbauen. Entscheidend wird auch sein, ob genügend Saatgut vorhanden ist, denn es handelt sich ja um ein Ereignis, dass so niemand planen konnte. Die Kosten für die Neuansaat (und natürlich auch für die Erstsaat) müssen die Landwirte in der Regel selber tragen. Von den Überschwemmungsflächen ist wohl kaum ein betriebswirtschaftlicher Gewinn zu erwarten-

Wohngebäude und Stallungen

Neben den Flächen sind auch landwirtschaftliche Gebäude und Wohnhäuser betroffen. Der Schaden, der hier entsteht, lässt sich über eine Elementarversicherung abdecken. Allerdings sind solche Versicherungen nicht ganz billig, vor allem wenn die Gebäude in Regionen stehen, in denen Überschwemmungen häufiger auftreten. Ein größeres Problem entsteht, wenn ich der Nähe der Hofstelle Futter gelagert wurde, dass auch unter Wasser stand. Dies ist nach wenigen Tagen unbrauchbar. Klar ist auch, dass in vielen Fällen ein Auslauf derzeit nicht möglich ist und die Tiere ganztägig im Stall untergebracht werden

Und das Wild?

Das Wild dürfte die überschwemmten Flächen rechtzeitig verlassen haben. Der Lebensraum und damit das Futterangebot ist aber knapper geworden. Die Bevölkerung sollte dies bei ihrem Aufenthalt in der Natur berücksichtigen.

Steigendes Grundwasser

Positiv ist der viele Regen für das Grundwasser. Die Grundwasserstände sind nur noch in wenigen Fällen als normal zu bezeichnen, sehr viele Messstellen weisen extreme Werte auf, wie der nachfolgenden Karte zu entnehmen ist.

https://www.grundwasserstandonline.nlwkn.niedersachsen.de/Karte

Die Medien

Der WDR berichtet, wie konstruktiv und selbstlos die Landwirte mit ihren Maschinen bei der Bewältigung der Katastrophe helfen:

https://www1.wdr.de/fernsehen/aktuelle-stunde/alle-videos/hochwasser-und-landwirtschaft-ein-problem-100.html

Staatliche Hilfen?

Diverse Politiker, darunter auch der Bundeskanzler, haben das Katastrophengebiet besucht. Dabei kam es vereinzelt zu Zwischenfällen. Konkrete Zusagen, ob und wie die Bundesregierung den Betroffenen helfen wird, gab es nicht. Lediglich die Aussage, “dass man niemanden alleine lässt”

https://www.zeit.de/video/2024-01/6344268141112/olaf-scholz-im-hochwassergebiet-wir-werden-niemanden-alleine-lassen

 

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40 Kommentare

  1. PEGGY sagt

    Moin Willi.
    vergiss bitte nicht, dass viele Überschwemmungsflächen an Flüssen typische Grünlandflächen sind. dh hier muss jetzt wahrscheinlich eine Neuansaat statt finden. Diese bringt aber nicht so viel Ertrag (muss sich erst etablieren) und somit wird für Milchviehvetriebe wahrscheinlich eine Menge Grassilage fehlen. Dh Futterknappheit bzw. teurer Zukauf. Es werden also 2024 noch mehr aufgeben, wenn nicht schon bis Jahresende das Kontokurrent (hohe Kraftfutterpreise, nicht kostendeckender Milchpreis) sie dazu gezwungen hat. Was zudem viele noch gar nicht wissen, ab 01.2024 muss Soja zertifiziert sein (entwaldungsfrei), sodass ein zusätzlicher Aufschlag von ca. 15-20 Cent ansteht.

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    • Norbert sagt

      Soll das heißen bis jetzt war es wurscht wo das Soja her kam? Und ob dafür Wald gerodet wurde?
      Woher kam denn bis jetzt das Soja? Und wofür wurde es genutzt?

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      • Ulli Drübbisch sagt

        Ich weiss noch nicht, wie ich es beurteilen muss, aber nach gestrigen MSM-Berichten (ZDF-Info) wird das Soja aus Südamerika primär als Futtersoja angebaut und das “Öko-Soja” kommt aus Serbien und andere Süd-EU-Staaten.
        So kann man auch Öko-Soja gut schreiben und Futter-Soja schlecht.

        • Reinhard Seevers sagt

          Na, dann kauft der Deutsche eben Schweinefleisch aus China, was mit Egal-Soja aus Brasilien gefüttert wurde….ist alles wie immer. 😎
          Was ist denn, wenn niemand mehr nachweisen kann, welches Soja auf welchen historischen Urwaldflächen geerntet wird? …Zertifizierer müssen her, und Kontrolleure. Vorher wird aber noch kräftig Kohle verdient, weil nur deutsche Händler endwaldungsfreies Soja nachfragen, der Rest der Welt macht, was es will. Wie geil ist das denn?😁

  2. Ertl Elisabeth sagt

    Auch der Kanzler hat sich schon wieder eine Lehrstunde über Demokratie nicht verkneifen können. Was können die Bauern dafür, dass es Rechtsextreme gibt im Land. Zwar gibt es leider AfD – SympathisantInnen unter den Bauern, aber da muss erst jemand nachweisen, dass dieser Anteil höher ist als in der Gesamtbevölkerung.

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    • Ex-Baumschuler sagt

      Für die M.M. Warburg-Bank hatte ich die Website gemacht, während Scholzens Cum-Ex-Betrug lief … in einem hippen Großraum-Loft mit Kicker-Tisch, in exklusiver Lage direkt neben dem Hamburger Michel, vorzüglich bezahlt und behandelt. Dafür hatte ich mein Gartenbaustudium und meinen Kleinbetrieb aufgegeben, und ich habe Referenzen ohne Ende, inklusive Liebherr und Deutsche Bahn und noch 30 mehr, in unternehmenskritischen Aufgaben und kleinen Entwicklerteams. Heute gibt’s diese Jobs und Möglichkeiten nicht mehr, und ich wäre lieber beim Gartenbau geblieben.

      Als ich diese Karriere meinem Segellehrer, einem alten Seebären, schilderte, rief er aus: “Aber Gärtner, das ist doch ein Ehrenberuf!” Warum gibt man den auf?

    • Herrmann Michael sagt

      In Bayern waren im vergangenen Jahr Landtagswahlen. Hier haben lediglich 6% der Landwirte AFD gewählt und da waren noch Protestwähler dabei.

    • Ulrich Drübbisch sagt

      Es ist eher ein allg. Problem, denn was kann der Wähler machen, wenn die abzuwählenden Parteien ins gleiche Horn blasen und sonst keine Alternative auftreibbar ist?
      Ich bin auch kein AFD-Wähler, aber…watt nu?

  3. Karla Schwabe sagt

    Ich sehe das genau wie du. Es ist einfach unmöglich. Ich wünsche allen Landwirten eine noch relativ gute Chance für den Erhalt des Hofes. Man sollte mal nicht vergessen, wer uns Bürger überhaupt mit Nahrungsmitteln versorgt. Das Ausland sollte mein Lieferant nicht sein. Ohne die Hilfe der Bauern wären viele Ortschaften während des Hochwassers abgesoffen. Dafür nochmal vielen Dank

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  4. Ludwig sagt

    Nach der Flut kommt das böse Erwachen mit den Folgeschäden. Bei der unfähigen Politik werden wir erleben , daß eine Fluthilfe wie im Ahrtal wohl nur gering oder garnicht erfolgen wird. Für die nassen Häuser werden die Bautrockner nicht ausreichen und den Bauern wird keiner bei der Entsorgung von Hochwassermüll auch keiner helfen , denn alle Flächen müßen mit großen Zeitaufwand nach Abfällen abgesucht und entsorgt werden. Wenn dann die Flächen soweit abgetrocknet sind und beackert werden können, dann fehlt das Sommergetreidesaatgut. Das war nämlich schon vor Weihnachten ausverkauft , weil viele Ackerflächen durch die Unbefahrbarkeit im Herbst mit Sommergetreide bestellt werden müßen und so die Bauern sich damals schon mit Sommergetreide eingedeckt haben. So muß das Saatgut aus den Nachbarländern importiert werden. Der Ertrag beim Sommergetreide ist rund 20% geringer als bei Wintergetreide. Also doppelter Verlust. Zweimal die Bestellungskosten und doppelte Arbeit. Alternativ wäre Mais zu bestellen. So wird der angeblich hohe Gewinn des letzten Jahres mit Verlusten in diesem Jahr zu verrechnen sein. So entsteht für manch eine Bauernfamilie eine richtige Panik und die Banken werden mit Krediten die Einnahmeausfälle überbrücken müßen. Diese großen Ausfälle werden auf Jahre wirken bis wieder normal gewirtschaftet werden kann. Dazu kommen je nach Einzelfall die Schäden auf den Hofstellen und bei den Privathäusern in den Dörfern. Ob sich wohl unsere Berliner Blasenpolitiker das überhaupt vorstellen können und wagen die Steuergelder weiter ins Ausland zu verschenken ? Wohl kaum und so werden die Demos von Bauern und allen anderen Berufsgruppen wohl weiter gehen und so in die Breite der Bevölkerung getragen mit dem Ergebnis der Abwahl dieser unfähigsten Regierung aller Zeiten , aber die merken wohl nichts und meinen die Leute mit Ausgrenzung mundtod zu machen , was noch mehr Widerspruch erzeugt . Deshalb fahre ich am Montag auch zur Demo nach Berlin , um meinen Unmut über diese Leute zum Ausdruck zu bringen .

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    • Karl Wößner sagt

      Ludwig säe Sommergerste, bei uns im Süden ist viel Gerste die nicht als Braugerste läuft weil die zuviel Eiweiß hat.
      Dünge die wie Wintergerste und du wirst über den Ertrag staunen.
      Z.B.die von Ragt.

  5. Wolfsfeind sagt

    es ist besser wenn Olav gar nicht Kommt und einen nicht auf dem Schirm hat.
    Wenn er aber sagt er vergisst dich nicht dann ist es eine Drohung

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  6. Rolf Sieling sagt

    Erstmal sind die ldw Flächen heute unbedingt erforderlich damit das Wasser sich verteilt und nicht die Städte überflutet. An den 1100 mm letztes Jahr ändert Niemand etwas. Wir können über schlechte, vergessene oder geöffnete Deiche spekulieren, am Ende bezahlt es der Bauer allein. Der Unterschied zu 1981 ist aber der Markt. Damals war der Preisdruck aus dem Osten oder vom Weltmarkt nicht da. Weniger Ernte bedeutete gute Preise. Heute erzählt irgendwer etwas von großer russischer Ernte und die Bauern werden veräppelt. Sollen doch China und Russland einen sozialistischen Preis ausmachen, was hat der überhaupt in Europa für eine Aussagekraft? Wollen wir uns in Zukunft aus den Schwellenländern mit prekären Verhältnissen ernähren? Womit wir wieder beim Thema der Woche sind, wo Verbessrungen für die Landwirtschaft kommen müssen. Wir brauchen einfach mehr Flexibilität im Bioernergiebereich oder in der Tierhaltung um Geld zu verdienen.

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  7. Smarti sagt

    Gestern hat auf der Demo spontan ein Landwirt gesprochen, ein sehr netter, hart arbeitender junger Mann, der einer der grössten und erfolgreichsten Betriebe in der Umgebung besitzt. Die ganze Familie ist dabei, sie sind in der regionalen Politik und in der Feuerwehr.
    Vor einigen Jahren hat er die Kühe abgegeben – weil es sich nicht gerechnet hat.
    Dafür hat er sehr viel in eine grössere Biogasanlage investiert, Leute eingestellt und noch dieses Jahr wird er diese schliessen – weil es sich nicht mehr rechnet.
    Dafür hat er ein LKW-Unternehmen aufgebaut, 7 Familien leben davon – und auch die Lastwagen werden vielicht bald still stehen ! Was soll man zu so einem Unternehmer mit kleinen Kindern denn noch sagen ?

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    • Rolf Sieling sagt

      Wir haben die weltweit beste Dieseltechnologie und super LKW, alle Trucker weltweit hätten auch gern sowas, CO2 und Gestang voll im Griff. Wofür war die eigentlich die Maut?

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    • Smarti sagt

      Frau Ertl, es hat in Deutschland wohl auch viel mit Bürokratie zu tun. Es gibt längst Verfahren ( Deiche mit Kies verstärken und zwar so, dass das Wasser zurück laufen kann und auch bei Hochwasser kein Deich bricht ). Aber selbst wenn das Geld dafür da wäre, leben auf dem Einen Abschnitt “seltene Tiere” – dort sind “seltene Pflanzen” – hier gehört es einem Privatier, der nicht zuzahlen will und so weiter und so fort. Und so gehen die Jahre ins Land und es ist nur eine Frage der Zeit bis das Wasser kommt.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Soweit ich weiß, ist doch lediglich ein Deich in der Hollener Ehe bei Leer am 26.12. gebrochen und schon nach kurzer Zeit wieder gesichert worden.
      Binnendeiche sind in der Regel für Wassermassen die kurzfristig anfallen gebaut. Wenn allerdings ein schwerer Boden, wie Marsch- oder Lehmboden so lange mit Wasser gesättigt wird, wie es in 2023 der Fall war, dann saugt sich dieser Boden voll und wird instabil. Er gibt das Wasser auch nur sehr langsam wieder ab. Wenn dann noch Schäden durch fehlende Verdichtung durch Schafhaltung, fehlende Schadnagerbekämpfung und zunehmender Bewuchs dazu kommen, dann sind Schäden nicht ungewöhnlich.

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  8. Bauer Fritz sagt

    Eine wichtige langfristige Funktion von Hochwasser hast du vergessen !
    Ein Hochwasser bietet der Regierung noch nach Jahren die Möglichkeit dieses als Vorwand zu nutzen, die selbstauferlegte Schuldenbremse auszuhebeln. Die Ahrtal-Flut von 2021 wird dafür 2024 genutzt. Man darf gespannt sein ob das Hochwasser 2023 dann 2026 für dergleichen genutzt wird. 🙂
    In beiden Fällen heißt das aber typischerweise nicht, daß die Betroffenen davon ausreichend Unterstützung erhalten …

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    • Bauer Willi sagt

      Das wird nicht passieren. Bundes-Olaf hat doch bei seinen Besuchen die “Anteilnahme” gezeigt. In Leder-Halbschuhen.

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    • Schmeckt gut sagt

      Und genau dieses von der Natur geschaffene Szenario hilft uns bei der Argumentation für/gegen die Wiedervernässung ganzer Regionen. Der Eine oder Andere hat es vielleicht kapiert. Es bleibt spannend.

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    • Ex-Baumschuler sagt

      Die im Artikel geäußerte Idee, gefährdete Keller vorbeugend mit sauberem Wasser zu fluten, ist interessant …

      Mein Kumpel hat in einem solchen Keller seinen Proberaum. Das Wasser hatte von unten hochgedrückt, war nicht etwa von oben rübergelaufen. Dann mussten sie nasse Teppiche rausholen (und diese dann irgendwann, irgendwie auch trocknen, sonst stinken die noch), und das 12.000 €-Schlagzeug steht auf dem Podest (was ist mit Feuchtigkeit und den empfindlichen Trommelfellen?). Dessen Blechgestell inzwischen wahrscheinlich rostig und schlammverkrustet ist.

      Nebenan der Wohnkomplex aus 1.700 Wohneinheiten steht von vornherein auf Stelzen.

      In den anliegenden Flussauen ist alles auf Wasserausgleichsflächen angelegt. Hinterher ist alles verschlammt (weshalb der Boden so fruchtbar ist), der Bauer muss ein bisschen Erde glattziehen, Wege säubern und Treibholz abräumen, aber das Gras wächst von alleine wieder durch. Als nächstes kommen dort die Zugvögel und dann wieder die Rehe und Kühe. Und ich.

      Beim letzten Hochwasser in den Flussauen hier hatte sich eine Ratte auf einen Zaunpfahl gerettet und war dort verendet. – Was für ein Ableben! – Und welche Unkenntnis der Natur, denn das Wasser rollte ja nicht in Wellen, sondern allmählich zunehmend an, und 200 m weiter war der rettende Damm.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Es gibt auch etliche Totalschäden bei Pool-Besitzer, deren Pool nicht gegen Wasserdruck von unten gebaut sind…..shit happens.

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        • Frank sagt

          Man muss den Pool nicht zwingend anders bauen, ein voller Pool hätte schon genügt, gab ja genug Regen. Sonst verhält der leere Pool sich eben wie ein Betonkahn und schwimmt auf, was er schlecht verträgt weil er dafür nicht gemacht ist.

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          • Reinhard Seevers sagt

            Jein, wenn der Wasserdruck von unten höher ist, als der Wasserdruck von Innen, dann ploppt der dünne Kunststoffboden auf. Habe einen Bekannten, dessen Pool voll war und jetzt ist mitten drin ein Springbrunnen.
            Ein vollunterkellertes Haus kann aufgrund der Masse evtl. nicht auftreiben, dennoch kann die Bodenplatte brechen.

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            • Frank sagt

              normal is das aber nich
              Also dass Grundwasser so wie von Ihnen beschrieben aufsprudelt, auch nicht bei Grundhochwasser.

  9. Reinhard Seevers sagt

    Das größte Problem werden die vollen und nicht zu entleerenden Gülle- Mist,- und Jaucheläger.
    Das wird zum Drama.

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    • Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war! sagt

      Da könnte man ja einen Aufruf starten wie bei den Demos wo an einem bestimmten Tag alle Gülle fahren.

      • Smarti sagt

        Und dann fliesst “braunes Wasser” in der Gegend rum ? Das wäre die schlechteste Option.
        Eine Güllelagerbörse einrichten und die Gülletraks aus ganz Deutschland zu Hilfe bitten ? Evtl. mit Spenden von Landwirten finanziert ? Und dann eine Rechnung schreiben an den Orten, wo die Dämme nachweislich wegen fehlender Pflege gebrochen sind.

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          • Smarti sagt

            Frank, stimmt, das habe ich jetzt auch erkannt. Bei den Hochwassern ist es wohl einfach “Natur”, und blöd für den, den es betrifft. Wir wohnen am Berg, da gibt es das nicht, wenn es mal übermässig regnet, dann läuft das Wasser einmal über den Hof und ist am nächsten Tag wieder weg.

            • Frank sagt

              Dass Wasser den Hang runterläuft, kann auch eklig genug werden, wenn es sich in Rinnen o.ä. sammelt und dann neue Wasserläufe bildet und ausspült.

  10. Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war! sagt

    Hier glaubt doch wohl niemand das die Regierung hilft. Das notwendige Geld wird mit der Gießkanne in alle Welt verteilt. Von einer Regierung, dessen Wirtschaftsminister mit Kleidung herumläuft die sitzt wie ein Schlafanzug und der nicht dafür Sorge tragen kann zwei gleiche Socken anzuhaben wie beim Moscheebesuch im Oman würde ich nichts erwarten!
    Zusammenhänge nochmal hier:
    https://youtu.be/eHey1Ke9Tfg?feature=shared

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        • Reinhard Seevers sagt

          Ich empfehle zusätzlich Mariana Mazzucato und Rosie Collington ” Die große Consulting Show”
          Dann weiß man mehr von der Lenkung ganzer Regierungen durch das Kapital.

  11. Frikadellen piet 45 sagt

    guten Morgen von uns aus sieht man das Hochwasser und es ist alles trocken im Keller aber im Dorf haben einige einen feuchten Keller und den Rest hast du gut geschrieben ich bin gespannt was auf dem Acker passieren wird und ob es genug Sommer rum gehen wird ist die große Frage der frühe Vogel fängt meisten Wurm also am besten früh genug bestellen

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    • Frikadellen piet 45 sagt

      damals als Kinder konnten wir sogar auf dem Hochwasser Schlittschuhlaufen das war nur gefährlich meinte Papa weil die Gräben da war das Wasser schon weg und das Eis war in der Luft

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