Bauer Willi
Kommentare 85

7 Grad kälter…

Ist es Ihnen auch aufgefallen, dass neuerdings bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit in den Nachrichten über irgendein Wetterereignis berichtet wird, das noch vo wenigen Jahren niemanden interessiert hätte? Und ganz ehrlich: mich interessiert es auch heute nicht, ob es irgendwo in Oklahoma wieder einen Wirbelsturm gegeben hat, der ein halbes Dorf verwüstet hat. Auch die Hagelschauer im Alpenvorland kann mich nicht wirklich aufregen. Beide Ereignisse gibt es seit Jahrhunderten und sie sind für die Region typisch. Allerdings werden Sie heute mehr oder weniger direkt dem Klimawandel in die Schuhe geschoben.

Doch das soll nicht das Thema heute sein. Mir geht seit Tagen etwas durch den Kopf, das ich nicht mehr loswerde.

Was wäre eigentlich, wenn morgen irgendwo auf den Philippinen ein Vulkan ausbricht? Nicht irgend so ein ein kleiner, nein, ein richtig großer, fetter Vulkan, den man nicht auf dem Schirm hatte. Die Aschewolke wird in bis zu 30 km Höhe geschleudert und hat nach wenigen Tagen rund um den Erdball eine dünne Schicht gebildet, die das Sonnenlicht nicht mehr so wie gewohnt durchlässt. Doch anders als erwartet, hört der Vulkan nicht auf, weiter seine Asche in die Stratosphäre zu blasen. Die Ascheschicht um den Globus wird immer dichter, was zur Folge hat, dass die Temperaturen fallen. Und zwar weltweit. Im ersten Jahr um 2 Grad, im zweiten Jahr nochmals um 2 Grad, im dritten Jahr um weitere 3 Grad. Wie die aktuelle Welttemperatur ist, kann man hier nachsehen.

https://meteo.plus/welttemperatur.php

Der Feinstaub, der mit in die Atmossphäre gelangt ist, dient auch als Kristallisationskern für Regentropfen und Schneeflocken. Infolgedessen wird es nicht nur kälter, sondern es regnet auch mehr. Ich weiß jetzt nicht, ob ein Meteorologe das so bestätigen würde, aber ich will es einfach mal annehmen.

Doch was bedeutet diese Entwicklung?

Ich will dies nur aus landwirtschaftlicher Sicht beleuchten. Der drastische Rückgang der Temperaturen wird für viele Pflanzen ein Riesenproblem. Gräser, also Getreide oder Mais wird damit noch am besten zurechtkommen. Zuckerrüben, Raps oder Kartoffeln werden vermutlich deutlich stärker im Ertrag zurückfallen. In vielen Regionen wird der Anbbau auch nicht mehr möglich sein. Wir werden so starke Ertragsausfälle haben, dass die Versorgung der Weltbevölkerung nicht mehr möglich ist. Es wird eine riesige Hungersnot geben, bei der mit großer Wahrscheinlichkeit Milliarden Menschen sterben. Es wird nicht aufzuhalten sein.

Die Erwärmung der Erde

Auch wenn bestimmte Kreise es nicht wahrhaben wollen: Der Anstieg des Kohlendioxid und die Erwärmung hat auf der Nordhalbkugel zu steigenden Erträgen geführt. Bisher hat die Menge der erzeugten Nahrungsmittel immer ausgereicht, die wachsende Weltbevölkerung zu ernähren. Regionale Hungersnöte hatten fast immer andere Gründe, sei es politische Unruhen, regionale Kriege etc.

Was soll der Blödsinn?

Sie werden mir gutem Grund sagen, dass das ja nur eine fiktive Vorstellung sei. Recht haben sie. Ich habe den Text auch nur geschrieben, um sich selbst zu fragen, was wir denn anders machen würden, wenn es tatsächlich so käme? Wir würden mit Sicherheit sofort anfangen, Dinge ganz anders zu diskutieren und vor allem, ganz anders zu handeln. Was würden wir tun, um unsere Häuser warm zu bekommen? Wie würde die Mobilität aussehen? Fragen, die sich jetzt nicht stellen. Aber was wäre, wenn morgen in den Nachrichten gemeldet wird, dass der Pinatubo explodiert ist und große Mengen an Asche in die Stratossphäre schickt?

 

 

(Aufrufe 3.101 gesamt, 1 heute)

85 Kommentare

  1. Willis “Gedankenmodell” ist ja kein Gedankenmodell, wir können mit Sicherheit sagen, dass es größere Vulkanausbrüche geben wird. Wir wissen allerdings nicht wann, wo und wie groß.
    Tambora 1815, Krakatau 1883, Merapi 1930, Mt. St Helen 1980, Nios-See 1986, Pinatubo 1991 (dazwischen habe ich einige ausgelassen).
    Tambora: Durchschnittstemperatur 2° kälter; Krakatau: 0,2 bis 0,8° kälter, Pinatubo: 0,4° kälter.
    Beim Nios-See wurden schlagartig 1,6 Mio Tonnen CO2 freigesetzt.
    Die Abkühlung um 2°C nach dem Tambora-Ausbruch hat zum “Sommer ohne Sonne” geführt – Hungersnot weltweit. Wikipedia sagt “die Zahl der indirekten Opfer ist nicht abzuschätzen”. Bei den anderen wird nichts über Ernteausfälle gesagt. Ich bin ziemlich sicher, dass auch Krakatau und Pinatubo weltweit zu Ernteeinbußen geführt haben. Was bei den von Willi “vorgeschlagenen” Abkühlung um 7° passiert, will ich mir gar nicht ausmalen! Es besteht kein Zweifel, dass die wachsende Bevölkerung den Planeten belastet und wir uns etwas einfallen lassen müssen.
    Ich halte es nicht für richtig den Eindruck zu erwecken, dass wir mit einem Teelöffel eine Badewanne am Überlaufen hindern können, besonders dann nicht, wenn plötzlich die Leitung platzt und sich ein Wasserschwall in die Wanne ergießt (großer Vulkanausbruch).
    Ich glaube auch nicht, dass es viel hilft, wenn wir in Deutschland viele Milliarden in die Entwicklung eines genialen Teelöffels investieren, um der Welt zu demonstrieren, dass man damit eine Kaffeetasse auslöffeln kann.
    Ich habe keine geniale Idee. Sicher aber ist, dass das Problem global angegangen werden muss. Sicher ist auch, dass etliche Jahre Teelöffeln früher oder später durch einen Tambora oder Krakatau zunichte gemacht werden. Wir denken zu kurz.

    7
    • Reinhard Seevers sagt

      Sehe ich genauso Herr Nellen….wichtig wäre es, bei uns erstmal die Ängste, die Schuldzuweisungen und die Geschwindigkeit zur Änderung aus den gesellschaftlichen Diskussionen rauszunehmen, um den Menschen Luft zum Überlegen und rationalen Handeln zu ermöglichen. Im Moment gibt es eine Hysterie, die niemanden hilft und niemanden motiviert, es sei denn sich festzukleben.

      6
    • Wolfgang Kolbe sagt

      Es gibt auf diesem Planeten 1900 Vulkane. 1200 sind mehr oder weniger aktiv. Einer der schmutzigsten ist der Nyiragongo, in der Rep. Kongo. Er spukt an einem Tag mehr Schwefeldioxid aus, als alle Autos in der EU zusammen. Die Gefahr eines massiven Vulkanausbruchs ist gegenwärtig relativ groß. Einer der größten Hotspots liegt unter der Bucht von Neapel. Die Feuerfelder. Der Vesuv und der Stromboli sind Teil dieses riesigen Vulkangebietes. Der Stromboli, spuckt seit 2000 Jahren täglich Asche und Lava aus. Oder der Yellowstone Park, in den USA. Auch ein Hotspot. Der seit 40 000 Jahren überfällig Ausbruch kann jederzeit passieren. Von der denkbehinderten Politik, werden diese Bedrohungen nicht wahrgenommen. Für mich sind diese Riesenvulkane die wahre Bedrohung der Menschheit. Ein nur mittelstarker Ausbruch reicht aus um alles Leben auf der Erde zu vernichten. Es wird nicht um 7 Grad kälter. Nein die Durchschnittstemperturen werden um 15 Grad zurück gehen. Kann in der Klimageschichte der Erde nachgelesen werden. Noch erwähnenswert, die Eifel Maare. Sie sind auch nicht erloschen. Sie schlafen nur. Das Laacher Maar ist immer noch aktiv. Vor 13000 Jahren war der letzte Ausbruch. Was ich damit sagen will. Die Bedrohungen durch Vulkane sind Realität. Kein Vulkanologe, kann einen Ausbruch vorhersagen. Ach übrigens auch Vulkane stoßen CO2 aus. Wird von der Klimakirche negiert.

      7
  2. Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war! sagt

    …. Dann würde, es tut mir leid es sagen zu müssen, Sven Plöger sagen es liegt am Klimawandel. Doch im Ernst, das mit dem höheren CO2 Gehalt stimmt natürlich, darf aber offiziell nicht gesagt werden. Und da sind wir bei einem Artikel von top agrar über die Aussage von Sven Plöger”Hitze und Starkregen sind das neue Normal”. Beim zuständigen Redakteur habe ich bemängelt das man nur solche Berichte bringt und nie etwas über andersdenkende Meteorologen, Wissenschaftler, usw, wie es sich zur umfassenden Information gehören würde. Als Antwort bekam ich die Aussage, ich könne mich beschweren so oft ich wolle, top agrar würde nur offizielle und anerkannte Quellen zitieren. Aha, der ARD Wetterbericht ist also eine offizielle Quelle, interessant.
    Also, Herr Kremer-Schillings, was nützen solche Gedankenspiele. Wenn es so käme würden selbst unsere landwirtschaftlichen Fachmagazine das Ganze zum Vorteil von wem auch immer verdrehen.

    7
  3. Viktor sagt

    Die Gedanken sind frei .Endlich nicht nur medialen Panikmache .Wenn wir die Medien Redakteure Reporter zu unseren Herrn unserer Gedanken machen als Richter Experten Alleswieser löser aller Probleme . Fahren wir unsere Gesellschaft an die Wand .Seriösen Journalismus wieder ein fordern

    4
  4. Wolf Lützen sagt

    Hallo:
    Brötchen “es gibt aber keine signifikant nachweisbare Zunahme von kurzfristigen Extremwetterereignissen! wie Stürme, Starkregen usw…”
    Das sehen die Münchner und die Hannoversche Rück anders.
    Rudolf Weishaupt: “Was also sollten wir jetzt tun?
    Erstmal nichts. Konkretes.”
    Also Kopf in den Sand und unten halten?

    Warum können die Rückversicherungen überhaupt existieren, wenn sie doch vom Klimawandel ausgehen und vom menschengemachten Anteil daran?
    Wie kann so ein Geschäftsmodell funktionieren, das sich auf die Mehrheit der Klimamodelle und ihre Berechnungen stützt?
    Schönen Abend
    Wolf Lützen

    • Limes sagt

      nur Fragen – keine Lösung
      können sie uns helfen? Sie haben den Kopf ja nicht im Sand. Also was tun sie konkret um den Klimawandel aufzuhalten. Ich meine jetzt nicht was andere tun sollen sondern ihr persönlicher Beitrag.
      Die Rückversicherer gehen wohl nicht davon aus dass der Klimawandel in Kürze für sie zu einer ernsthaften Bedrohung wird denn sie haben ja ihr Geschäftsmodell noch nicht aufgegeben und ihr Vermögen anderweitig angelegt. Die Aktien sind relativ stabil und Dividenden gibt es auch noch.

      5
      • Reinhard Seevers sagt

        Je höher der zu versichernde Wert, umso höher die Prämie. Je mehr zu versichernde Werte, umso mehr Versicherungen. Je mehr verängstigte Wohlstandsbürger, umso mehr Policen sind zu verkaufen…..Arme haben keine Versicherungen und gefährdete Lagen werden gar nicht erst versichert. Ergo, das Geschäft blüht, je mehr Ängste in wohlhabenden Ländern geschürt werden….win-win-win…

        10
        • zmp_nachfahre sagt

          Richtig!
          Für die Versicherung zählt nicht die Anzahl der Schadensereignisse, sondern der zu ersetzende Wert. Wenn im Ahrtal eine schicke Villa weggeschwemmt wird statt des Heuschobers, der dort vielleicht vor 100 Jahren beim letzten großen Hochwasser stand, ist der Schaden halt entsprechend größer. Mehr Hochwasser ist deswegen aber nicht.

          7
        • Limes sagt

          Das Geschäft mit der Angst da sind wir führend. Unter den TOP 3 Rückversicherern weltweit sind 2 aus D. Nr 1 = Munich Re und Top 3 Hannover Rück.
          Je mehr Angst umso besser fürs Geschäft bei definiertem Risiko.
          Schliesse ich eine Elementarversicherung ab mag ich denken das Wasser im Haus kann kommen wie es will bin ja versichert.
          Denkste verändern sich die Gegebenheiten auf einem Grundstück z.B Grundwasser von unten durch Moorvernässung oder sonstige Massnahmen, steigender Grundwasserspiegel wegen einstellen Abpumpen in einem Gebiet mit hohem Wasserstand dann ist dies nicht abgedeckt. Ob Zusatzversicherung möglich entscheidet der Versicherer. Realitätscheck was will die Versicherung leisten erfolgt bei der Umsetzung der Moorwiedervernässungsidee. Betroffene sollten dies überprüfen denn ist der Schaden bereits eingetreten lernt man bin gar nicht versichert.

          1
        • Mark sagt

          Die Versicherungen leben von unbegründeter Angst und Panik. Weil die “Wissenschaftler” des PIK (Potsdam Institut für Klimafolgenforschung e.V.) dies so gut können, werden sie (z.B. Herr Prof. Rahmstorf https://www.pik-potsdam.de/~stefan/Publications/Other/rahmstorf_abrupteklimawechsel_2004.pdf) ständig zu den Jahresversammlungen der Münchener Rück und ähnlicher Versicherungen eingeladen, um dort ihren Panikmüll vorzutragen. Als Dank gibts es dann ein nettes Sümmchen fürs PIK, eine Hand wäscht die andere.

          5
  5. Jürgen Donhauser sagt

    Willi, deinen Vulkan könnte man noch mit einem Meteoriteneinschlag toppen. Würde schneller gehen und die Auswirkungen noch dramatischer sein. Oder das vorübergehende Zusammenbrechen des Erdmagnetfeldes durch einen Polsprung. Damit wären wir ungeschützt der kosmischen Strahlung ausgesetzt und hätten dramatische Klimaveränderungen. Reicht das, oder noch ein paar (nicht menschengemachte) Untergangsszenarien gefällig?

    5
  6. Ludwig sagt

    Mit dem Vulkanausbruch das hatten wir schon einmal vor über 100 Jahren. Da gab es Schneefall im Juni , halbe Ernten und natürlich Hungernöte. Davon will heute fast keiner etwas in den westlichen Ländern hören , geschweige denn Vorsorge treffen. Ganz anders in China . Dort hat man Nahrungsmittelvorräte für mind. ein Jahr.Das ist dort Gesetz ! Hier hat man mit dem Fall des “Eisernen Vorhangs ” alle Vorratslager aufgelöst , oder nur noch für ein Minimum Vorräte eingelagert , aber auch nur für die städtische Bevölkerung. Die Leute auf dem Land müßen sehen , wie sie klar kommen. Die ganze staatliche Vorsorge in allen Bereichen im Katastrophenfall ist als “Mangelhaft” zu bezeichen. Das Bundesamt für Katastrophenschatz warnt seit Jahren , daß die Bevölkerung sich mit Vorräten vorbereiten soll, aber wirklich machen das sicherlich nur Wenige. Auch die Politik verharmlost das ganze natürlich auch mit dem “Besten Deutschland aller Zeiten”. Wenn ich die marode Infrastruktur, Energieknappheit , Wirtschaftsflaute, usw. sehe , dann muß man erkennen , daß uns ständig über die Medien Sand in die Augen gestreut wird. In Wirklichkeit sind wir auf “Nichts” vorbereitet. Da hilft es auch nichts uns vor der Klimakatastrophe ständig in Angst zu halten. Die Wahrheit wird kommen und dann sehen wir das Nichts ! Nach zwei Jahren Ahrtalüberschwemmung kann jeder den desolaten Umgang der Politik und dem Hängenlassen der Betroffenen sehen. Politische Rücktritte wegen Unfähigkeiten fehlen auch und das bei über 100 Toten , die durch rechtzeitige Warnungen hätten gerettet werden können. Der Feuerwehrführer Lussis hat das mit seiner Wutrede entsprechend zum Ausdruck gebracht. Auf die Politik sich zu verlassen sollte sich keiner , sondern selbst Vorsorge treffen , denn der Tag X wird kommen.

    11
    • Thorens sagt

      “Politische Rücktritte wegen Unfähigkeiten fehlen auch…”

      Doch, doch, nachdem der Druck von außen wohl zu groß geworden war, trat der frühere rheinland-pfälzische Innenminister und politisch Verantwortliche für das Desaster zurück – mehr als ein Jahr nach der Katastrophe. Nun schickt er sich an, die Führung seiner Partei SPD im Land zu übernehmen. Darf man erwarten, dass er seiner Partei damit einen Dienst erweist? Andererseits, wenn man auf den Kanzler schaut…

      3
    • Bauer Willi sagt

      Wir waren gerade an der Zugspitze. Dort oben hat es heute 10 cm geschneit. Lufttemperatur um 15 Uhr waren -3.3 Grad C

      1
  7. Elisabeth Ertl sagt

    Mich nervt auch manches: 33 Grad gab es an seltenen Tagen auch schon in den 70er Jahren. Heute warnen die Medien schon bei 32 Grad vor dem Tod. Den Hagel hat man bei uns bis ins 18. Jahrhundert hinein den Hexen in die Schuhe geschoben. Der ist auch nichts Neues.
    Das Problem ist ja nicht, dass es wärmer IST, sondern dass der Prozess rasant weitergeht und JEDES JAHR Katastrophen passieren, die es in dieser Intensität seit Menschengedenken nicht gegeben hat.
    Ziel des Klimaschutzes ist ja nicht, dass alles wieder so wird wie früher, sondern eine Stabilisierung: dass man sich auf gewisse charakteristische Wetterabläufe wieder einstellen kann, auch wenn sie anders sind als früher.
    Immerhin gehörte zu den Ursachen des Zusammenbruchs des römischen Reiches auch eine plötzlich Instabilität des Klimas.
    Gott sei Dank waren solche Katastrophen wie heftige Vulkanausbrüche selten, denn auch sie waren alles andere als lustig.
    Der Vorteil der gegenwärtigen Situation ist ja, dass wir Menschen theoretisch etwas machen könnten, um Katastrophen zu verhindern. Die Menschen früherer Zeiten waren viel hilfloser ausgeliefert.

    5
    • Reinhard Seevers sagt

      “Der Vorteil der gegenwärtigen Situation ist ja, dass wir Menschen theoretisch etwas machen könnten, um Katastrophen zu verhindern. Die Menschen früherer Zeiten waren viel hilfloser ausgeliefert.”

      Tja….mmmhhhmm….jaaa, wir können heute viel früher Evakuierungspläne für Urlauberrückreisen organisieren. Das konnte man frühr nicht! Früher konnte man auch nicht mit 80000 Freunden in einem Fußballstadion einem Rockstar lauschen und sich bei einem herannahenden Orkan sofort auf den Rückweg mit der Bahn machen oder mit tausenden von Autos….neee früher musste man einfach ausharren und beten!
      (Achtung der Inhalt könnte Spuren von Sarkasmus enthalten!)

      12
      • Brötchen sagt

        heute kannste live beim Untergang Österreichs zusehen!

        Früher wäre eine Zeile ganz hinten in der Zeitung gewesen.
        Erinnere mich an einen Starkregen an einem Tag so 1980……das hast Du nur live mitbekommen. Ganzen Tag nur geregnet aber wie…oder die russ. Grippe auch so 1980 dachte ich muss sterben….

        2
        • Reinhard Seevers sagt

          Jepp,
          die Brände in der Heide 1974 und die Orkane 1972 und 1976 sowie den Schneewinter 78/79 haben die meisten Deutschen südlich der Mittelgebirge gar nicht mitbekommen, wie ich in mehreren Gesprächen erfahren durfte….heute wäre es ein Brennpunkt-Thema nach der Tagesschau und live-Schalte ohne Ende.

          13
          • Brötchen sagt

            das war wirklich so in der Zeit! und heute wird jede Schneeflocke berichtet….

            ich erinnere mich noch daran, weil ich mit dem Moped ganz weit weg wollte und mein Vater mich dann doch mit dem Auto gefahren hat. Es hat geschüttet, den ganzen Tag aber wie……das war nirgendwo auch nur eine Zeitungsnotiz wert.

            3
        • Brötchen sagt

          ja sicher, deshalb sehen wir beim Untergang Österreichs zu !

          Chips und Cola liegen bereit! 😉

          2
        • Limes sagt

          Rückblickend kann man spekulieren hätten die Österreicher uns möglicherweise besser nicht mit immer mehr und größeren Skiliften, einem Ausbau von Wander- und Bikewegen mitten durch die Natur in die Alpen gelockt wäre mehr Schnee auf den Gletschern. Es bleibt eine Vermutung. Obwohl, sie selber und wir haben davon profitiert und die Möglichkeiten ausgiebig genossen.
          Ich bedauere es nicht die Erfahrungen in Österreich gemacht zu haben.
          Da sich die Bedingungen vor Ort geändert haben wird man umdenken müßen und die Flächen anders oder gegebenfalls gar nicht nutzen.

          2
        • evo.... sagt

          Die Temperatur weltweit hat sich um 1 Grad erhöht. In Deutschland um 1, 6 und im Alpenraum also um 2 Grad.

          Ich bleibe mal bei meiner Hypothese, dass Entnahme der Energie des Windes im Norden Europas zu Veränderungen der Luftströmungen geführt hat.Die Alpen sind Afrika noch näher als Deutschland und deswegen erwärmt sich dort die Luft noch stärker.

          1
          • Elisabeth Ertl sagt

            Hat möglicherweise mit dem Gesetz der Massenerhebung zu tun. Beispielsweise liegen die Höhengrenzen der Vegetation in den Zentralalpen um ein paar 100 Meter höher als in den Außenalpen. Es ist also in den Zentralalpen wärmer, als es der Höhenlage nach sein müsste (wenn man vom üblichen Temperaturgradienten 1/2 Grad / 100 Höhenmeter ausgeht) Das war immer so.
            Vielleicht verstärkt der Klimawandel dieses Phänomen, aber ich weiß es nicht.

            • Mark sagt

              Der Klimawandel verstärkt alles!!!! So auch die Massenerhebung, die Erdrotation und die Geschwindigkeit, mit der die Erde um die Sonne rast (wie sonst könnte sich eine Klimakatastrophe mit Kipppppunkten ergeben?)

              • Lady sagt

                “die Erdrotation und die Geschwindigkeit, mit der die Erde um die Sonne rast ”

                Dreht sich nicht mittlerweile die Sonne um die Erde? 🤓 
                Man fragt sich in der Tat, warum heute über Wettereignisse derart prominent “berichtet ” wird. Schließlich muss man doch merken, dass die Stimmung in der Bevölkerung auch einen Kipppunkt überschritten hat. Und jede neue vermeintliche Katastrophenmeldung vermindert nur die Bereitschaft, sich für Klimaschutz aufs Konto greifen zu lassen.
                “Toll” auch die jüngste Idee von Herrn Habeck, “Klimapolitische Leitlinien für Exportkreditgarantien”. Und das Ausland freut sich: Der deutsche Wirtschaftsminister ist genau wie der Landwirtschaftsminister schlicht ein Albtraum für die betroffenen Sektoren.
                Und Willi: Hier in MV ist das Wetter deutlich besser als im Allgäu. Und Berge stören auch nicht die Sicht. 😊 Also hier kann man auch prima Urlaub machen.

                4
            • evo.... sagt

              Dazu habe ich jetzt mal dies gefunden:

              https://www.alpenverein.de/natur/naturschutzverband/die-alpen/klima-alpen-klimawandel_aid_27620.html#:~:text=Die%20inneralpinen%20T%C3%A4ler%20sind%20dank,%C2%B0%20C%20h%C3%B6here%20Durchschnittstemperatur%20auf.

              Weniger Niederschlag im Zentrum vor allem im Winter. Dann kühlt es dort schon nicht so aus. Und ich denke die (kalten) Winde werden auch am Rand ausgebremst.

              Was langfristig passieren wird ist, dass sich durch das Abschmelzen der Eispanzer die Massenverteilung der Erde verändert. Das wird mehr Erdbeben und Vulkane geben. Das Wasser läuft in die Ozeane und deren Spiegel wird um den Äquator herum -wegen der Zentrifugalkraft – am meisten steigen. Im Norden steigt der Meeresspiegel vielleicht gar nicht, weil sich durch den fehlenden Druck der Eisschicht der Boden erhebt. Glaub momentan 1 cm pro Jahr. Kompliziert!!

  8. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    Heute Morgen auch im Deutschlandfunk, mahnende Stimmen aus der Wissenschaft:

    Der Golfstrom versiegt.
    Kommt es schon zu einem Kollaps schon ab 2025, wie eine entsprechende Studie besagt?
    Welche Konsequenzen resultierten hieraus für uns!?

    Vor der Küste des US-Bundesstaates Florida misst man ungewöhnlich hohe Temperaturen mit noch weiter ansteigenden Werten. Nahe der Insel Johnson Key vor der Küste Floridas 36,1 Grad messbar Mitte Juli, mittlerweile um die 38 Grad dem Vernehmen nach, in der Nähe des Golfes von Mexiko, im Umfeld der ebenfalls zu Florida gehörenden Insel „Vaca Key“ wurden ebenfalls um die 35 Grad Celsius Mitte Juli registriert.

    Ein Meteorologe des NOAA rekapitulierte, das Wasser sei so warm, dass man sich darin nicht einmal mehr abkühlen könne.

    In schlussendlicher Konsequenz könnte das schwerwiegende Folgen für die Ozeane haben. Seit Wochen schon sind die Oberflächentemperaturen unserer Weltmeere zu hoch – Experten sehen das als Folge des Wetterphänomens El Niño.

    Es drohe eine große Korallenbleiche, was auch zum Aussterben von Meerestieren führe…

    …Das ist jetzt keine „German Angst“.

    Natürlich kann man das mit einem Augenzwinkern allenfalls mit einer Regelhaftigkeit bisweilen abtun wollen, ich persönlich hielte das aber über geradezu fahrlässig oberflächlich.

    5
  9. Rudolf Weishaupt sagt

    Gewiss doch, „nur eine fiktive Vorstellung“. Aber, sozusagen versuchsweise, bleibe ich mal in dieser fiktiven „Logik“. Bauer Willi schließt ja zumindest nicht aus, dass der globale Klimawandel real sein könnte. Was also sollten wir jetzt tun?

    Erst mal nichts Konkretes. Klimawandel hat es ja immer gegeben, manchmal auch durch vollkommen unvorhergesehene Ereignisse.

    Für den – doch immerhin möglichen – Fall, dass es mit der Erderwärmung in den nächsten Jahrzehnten wirklich unerträglich schlimm würde, sollten wir jetzt schon Geologen damit beauftragen, zu erforschen, wie man notfalls einen solchen Vulkanausbruch gezielt und wohldosiert herbeiführen könnte. Vorstellbar wäre etwa die Zündung einer genau berechneten Wasserstoffbombe am geeigneten Ort, vorher würden natürlich alle Sicherheitsmaßnahmen für die Bevölkerung in der Umgebung getroffen.

    2
    • Thorens sagt

      “Vorstellbar wäre etwa die Zündung einer genau berechneten Wasserstoffbombe am geeigneten Ort, vorher würden natürlich alle Sicherheitsmaßnahmen für die Bevölkerung in der Umgebung getroffen.”

      Ich fürchte, so etwas funktioniert nur in Hollywood. Was die genaue Berechnung anbelangt, habe ich so meine Zweifel. Und woher käme hierzulande der Strom für die dann, wenn’s kälter wird, noch notwendigeren Wärmepumpen? Auf Solar könnte man dann doch nicht mehr wirklich setzen. Und wenn die Erde weniger warm wird, wird auch der Wind schwächer. Außerdem kann die Welt sich doch wohl nicht auf “Kernkraft” zur Lösung eines Problems verlassen. Oder was habe ich da wieder nicht verstanden?

      4
      • Rudolf Weishaupt sagt

        Wäre halt sinnvoll, rechtzeitig daran zu forschen! [Immer noch Satire-Modus]

        2
      • Stadtmensch sagt

        Thorens, wir brauchen jetzt “Männer der Tat”. Keine Bedenkenträger und Leute, die den Kopf schief halten und nur reden. 😉

        Warum nicht hausgemachte Probleme mit einem gezielten “Präventivschlag” lösen?
        Was haben wir dann noch für Eskalationsmöglichkeiten wenn das nicht klappt?

        Wo kämen wir hin, wenn wir das Naturprinzip Entropieminimierung auch auf menschliche Gesellschaften anwenden würden und jeden, der nochmal das Wort Freiheit auch nur denkt, 100 Liegestütze machen ließen?

        Ein Unding, die Leute aus ihren SUV zu zerren und sie zu zwingen, sich zu ihren verhassten Zeitgenossen in ein Vehikel des ÖPNV zu gesellen oder mit ihnen in einem Mehrfamilienhaus zu wohnen? Die billige fossile Energie hat unsere Denkmuster unumkehrbar verunstaltet.

        Ironie off

        5
        • Thorens sagt

          Die “billige fossile Energie” ist lediglich das Mittel zum Zweck des beliebten Jederzeit und Überallhin der Leute. Damit haben ganz viele lange und ganz prächtig verdient und die Allermeisten haben es gern gekauft. Diesen Zopf gezielt und präventiv einfach sang- und klanglos abzuschneiden, da ist der Schaden gewiss, an den Nutzen muss man glauben.

  10. Smarti sagt

    Nach langem Nachdenken habe ich was Positives gefunden:
    Bei einem solchen Szenario ist es für Nutztierhalter positiv, dass es immer mehr Veganer gibt. Denn die rauben uns ( hoffentlich ) schon mal nicht die Tiere aus dem Stall um sie zu schlachten und zu verspeisen. Notfalls fressen Schweine auch Knochenmehl, man kann Pferde essen… nur die Kühe und Hühner hätten es sehr schnell sehr schwer, die machen es nicht lange ohne genug artgerechtes Futter.

    6
    • Brötchen sagt

      Smarti was denkste wie schnell Spitzmaulfrösche plötzlich Breitmaulfrösche sind.
      Mein ERweckungserlebnis war zu Ostzeiten in einen überfüllten Zug einsteigen, bei sowas lernste die Menschen richtig kennen….

      6
      • Obstbäuerin sagt

        Ich stand mal als Student von Leipzig bis Halle auf einem Bein, Brötchen.

        1
  11. Marian E. Finger sagt

    Nun ja, solche Vulkanausbrüche hat es ja schon gegeben. Ich meine nicht den von 1816, sondern den vor rund 74.000 Jahren, der manchen Wissenschaftlern als die Ursache für den sog. “genetischen Flaschenhals” gilt, was heißt, dass die Menschheit damals fast ausgestorben wäre, obwohl unsere Vorfahren ja noch einiges mehr ausgehalten haben als wir Heutigen. Es soll ja auch so sein, dass unter der Erdoberfläche mehrere Supervulkane schlummern, die das Potenzial haben, sich in einem solchen Ausbruch zu entladen, bspw. unter dem Yellowstone Nationalpark.

    Nun ja, andererseits gibt es auch Sonnenstürme, die das Potenzial eines EMP haben, also unsere ganze Stromversorgung auf der in diesem Moment der Sonne zugewandten Seite innerhalb einer Sekunde zusammenschmelzen können. Solche Sonnenstürme kommen alle paar hundert Jahre vor und sie machen Lebewesen eigentlich nichts, solange die nicht vom Strom abhängig sind, außer dass sie vielleicht die Mutationsrate erhöhen.

    Klar kann es das alles geben, aber ich hoffe mal, nicht in den nächsten 40 Jahren und was danach kommt, braucht mich wohl nicht mehr zu kümmern. Und ja, man kann schon sagen, dass wir als Menschheit die Weichen nicht auf langfristiges Überleben, also 100.000 Jahre plus, gestellt haben. Wir reden bloß ständig von Nachhaltigkeit, aber wir sind nicht nur von der Landwirtschaft existenziell abhängig, sondern auch von Bodenschätzen und die wachsen nun mal nicht nach. Mit Wetterextremen kommen wir dank zunehmender Fragilisierung unserer existenziellen Infrastruktur immer weniger zurecht, was wohl die eigentliche Ursache für die Klimapanik ist. Und jetzt werden wir auch noch alle Veganer, was unsere Überlebensmöglichkeiten angesichts solcher Katastrophen weiter drastisch einschränken wird.

    Krokodile gibt es übrigens seit 200 Millionen Jahren, Schwalben seit 50 Millionen Jahren.

    9
    • Stadtmensch sagt

      “Mit Wetterextremen kommen wir dank zunehmender Fragilisierung unserer existenziellen Infrastruktur immer weniger zurecht”

      Du sagst es. Jetzt verstehe ich auch, warum man so verbissen an anthropogenen Extremereignissen festhält. Wollen mal hoffen, dass wir mit unserer Regenbogenfahne und unseren Menschenrechten, uns noch ein paar schuldenfinanzierte Waffen leisten können, damit die Ukrainer für uns testen, wie es sich unter SHTF(*) Bedingungen lebt. Jugoslawien hat irgendwie nicht gereicht als Demo. Oder der Datensatz ist weg….

      *) SHTF: Shit Hits The Fan

      4
    • Reinhard Seevers sagt

      “Mit Wetterextremen kommen wir dank zunehmender Fragilisierung unserer existenziellen Infrastruktur immer weniger zurecht, was wohl die eigentliche Ursache für die Klimapanik ist.”

      Sehe ich genauso….auch die horrenden Kosten, die mit Katastrophen verbunden sind, sind Kosten, die entstehen, weil wir eben nicht in Lehmhütten wohnen, die am nächsten Tag wieder errichtet sein können.
      Jede weitere materielle Anschaffung, jede weitere neue Infrarstruktur führt in einer Katastrophe zu höheren Kosten…arm sein ist sexy und nachhaltig! 😉

      9
    • Brötchen sagt

      Die Nahrungsbeschaffung als Steinzeitmensch war schon nicht ganz ohne.
      Es gab auf Arte mal ne Doku, da wurde das nachgestellt in Rumänien.
      Die hatten ständig Hunger und waren fast immer am Limit.
      ZUdem waren das keine Anfänger als Fred Feuerstein, die waren geübt.

      5
      • Reinhard Seevers sagt

        Man muss ja nicht gleich in die Steinzeit zurück fallen, aber weniger ist häufig mehr.
        Wer seine Villa direkt am Meer errichtet oder drei Autos im Carport stehen hat die durch die Fluten einfach weggespült werden, der muss sich nicht beschweren, wenn sie bei einer Katastrophe weg sind….oder?
        Und wer zulässt, dass arme Menschen ohne Eigentum in Behausungen an rutschigen Hängen wohnen müssen, die im Katastrophenfall weggerissen werden, der sollte bestraft werden. Aber, was solls, war immer so, wird so weitergehen…..

        5
      • Marian E. Finger sagt

        Brötchen, ein Hund stammt vom Wolf ab, ist aber kein Wolf mehr. Ebensowenig kann man den heutigen Menschen mit dem Steinzeitmenschen vergleichen, was man aber tut, wenn ein paar Studenten in Rumänien Steinzeitmensch spielen. Stell dir nur mal vor, ein Mops würde in den Karpaten ausgesetzt, um dort Wolf zu spielen …
        Weder die Gorillas noch die Schimpansen überarbeiten sich, was die Nahrungsbeschaffung angeht. Und von denen stammen wir ja schließlich ab.

        • Stadtmensch sagt

          Die Leutchen vor 12000 Jahren hatten sogar Zeit, mächtige Totempfähle zu schnitzen. Es gibt wohl auch heute noch ganz kleine Reste von “Naturvölkern”, die weitestgehend ohne die Segnungen der Zivilisation auskommen: Wochenarbeitszeit für Subsistenzzwecke 19h. Mit einem entsprechenden Darm-Biom kann man eben auch noch Energie aus Biomasse ziehen, die wir mit unserem an Industriefutter angepassten Verdauungshelfern kaum aufschließen können.

        • Brötchen sagt

          Adam und Eva wurden aber aus dem Paradies vertrieben, wo die Gorillas und Schimpansen sassen.
          Gorillas und Schimpansen haben fast ein Wiederkäuergebiss und einen ganz andern Darmtrakt.

          Also könnte das mit dem Paradies ja gestimmt haben, es blieb dann nur Brandenburg.
          Und wir hatten damals ja schon die sächsischen Sklaven für niedere Arbeiten und wir haben diese Pfähle geschnitzt und getöpfert !wusste wir damals schon das Strandurlaub kacke is, töpfern ist angesagt.

          1
    • Bauer Willi sagt

      Marian
      Die Yellowstone-Vulkankammer hat einen Durchmesser von 100 km. Wenn da der Stöpsel wegfliegt, tut uns nichts mehr weh. Das käme dem Meteoriteneinschlag von vor 60 Mio. Jahren gefährlich nahe…

  12. Hans Gresshöner,Landwirt sagt

    Seit Jahren gibt es Waldbrände in Griechenland und seit Jahren beugen die dort nicht vor,obwohl überall Wasser an den Küsten vorhanden ist und man locker Pipelines ins Landesinnere bauen könnte.

    3
    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Hans,
      ohne die Brandstiftungen, gäbe es kaum Waldbrände, dann wären die Brände durch Blitze beherrschbar. Das Brände durch Flaschen, bzw. durch Glasscherben ausgelöst werden, passen besser in Grimms Märchen.

      6
    • Stadtmensch sagt

      In den VT-Medien raunt man, dass auf den abgebrannten Flächen wohl künftig ausrangierte WKA errichtet werden könnten. Oder Freiflächen-PV. Häuser darf man ja nicht bauen, wo mal Wald war. Man wundert sich, warum es in Nachbarländern (z.B. Bulgarien) mit ähnlicher Vegetation nicht brennt. Bei uns haben sie endlich den Typen geschnappt, der in den letzten Jahren hier ständig Strohballenlager abgefackelt hat.

      7
  13. Christian Bothe sagt

    Ist ja eine gute Interpretation zum Thema “was wäre wenn?”Ich denke hier insbesondere auch a die Vulkanaktivitaeten bzw.Voraussagen für den Yellowstone Park auch für die Eifel oder sonst wo auf der Erde! Das oben beschriebene Szenario ist sicher keine Fiktion und könnte so passieren ( hoffen wollen wir’s aber nicht)!

    4
  14. Ursula Fischer sagt

    im Mittelalter hatte Europa eine Warmzeit, die Gletscher waren kleiner, der Meeresspiegel höher, die Insel Juist z.B. durch eine Sturmflut in zwei Inseln geteilt. Dann brachen im pazifischen Feuerring mehrere Vulkane aus und es kam zu einer kleinen Eiszeit mit vielen Niederschlägen und Hungersnöten, die die bekannten Auswanderungswellen zur Folge hatten. Erst seit etwa Mitte des 19 Jhdt. drehte sich diese Situation wieder. Also, Bauer Willi, so fiktiv sind Ihre Gedankengänge gar nicht

    10
  15. Ferkelhebamme sagt

    Hab gestern wider besseren Wissens mal die Glotze angeschaltet: ein ausführlicher Bericht über eine Nabu“Expertin“, die den Rückgang der Falter dramatisch beklagt. Außer auf einer ehemals landwirtschaftlichen Fläche, die jetzt dem Nabu gehört und naturnah gestaltet wurde. Weggezappt: heimliche Videoaufnahmen aus einem Schlachthof, eine ganze Sendung. Weggezappt, Bombardement auf die Häfen der Ukraine, nur kurzer Sachstandsbericht, keine Folgeabschätzungen etc.
    Ein folgenschwerer Vulkanausbruch hätte gg Insekten und Nutztierhorrorgrschichten wohl auch keine Chance.

    13
  16. Mark sagt

    “Ist es Ihnen auch aufgefallen, dass neuerdings bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit in den Nachrichten über irgendein Wetterereignis berichtet wird, das noch vo wenigen Jahren niemanden interessiert hätte?” Und wenn die Wetterereignisse das gewünschte nicht hergeben, hilft man eben ein bischen nach;

    https://weltwoche.ch/daily/ein-video-aus-einem-flugzeug-zeigt-die-wahren-ausmasse-des-inselbrandes-von-rhodos-sie-sind-viel-geringer-als-die-medien-behaupten/

    6
    • Reinhard Seevers sagt

      Dunja Hajali war gestern wieder ein Vorreiter des Katastrophen-Geseieres. Sie hat schon mal ein Szenario für die Mittelmeerregion in den nächsten Jahrzehnten entworfen und sieht eine Wende in der Touristikbranche….was regt sie sich auf? Es wird kommen, wie es kommen wird. Wenn es drei Jahre nacheinander wieder normal sein sollte (was ja nach ihren Worten nie wieder der Fall sein wird) dann fliegen sie wieder, die Touristen.
      Irgendwie erscheinen Journalisten ausschließlich einer Sache verpflichtet: der Verfolgung eines verordneten mainstreams und den daraus zu ziehenden Einschaltquoten = Geld.

      14
  17. firedragon sagt

    “… Aber was wäre … ?”

    Es würde etwas dauern, bis der hiesigen Bevölkerung klar wird, wie ein großer, langanhaltender Vulkanausbruch und Ertragsausfälle miteinander zusammenhängen. Wenn sie es begreift, werden Hamsterkäufe stattfinden, die könnten ausarten.

    Da ich schon immer von Naturgewalten fasziniert bin, ist ein Vulkanausbruch nichts Abstraktes für mich.
    Das ist wohl auch ein Grund, weswegen wir Vieh und Geflügel halten, möglichst viel Heu und Stroh, sowie Getreide einlagern. Und alles nicht zu knapp kalkulieren. Ein Kartoffelkeller ist auch noch vorhanden.
    Wir würden nicht gleich in Panik verfallen.

    7
    • Stadtmensch sagt

      “Da ich schon immer von Naturgewalten fasziniert bin”

      @Drachen, das nenne ich mal Dekadenz! 😉

      ich bin gerade von einer “Rüsselkäfergewalt” fasziniert. Der ganze Rosenkohl und Brokkoli hinüber. Mist!

      Zum Glück ist es nur Hobby und ich kann mal was mit Netzen und Nematoden versuchen.

      4
      • firedragon sagt

        Stadtmensch,

        während Du Deine Käfer durchfütterst und vor Glück in einen Supermarkt gehen kannst, weil es bei Dir nur Hobby ist, ist mein Job kein verfluchtes Hobby – wer von uns ist dekadent? Erfreue Dich an Deinen Käfern, laut NABU und Herrn Özdemir sichern die unsere Nahrungsgrundlage 😉

        12
        • Smarti sagt

          Apropos Käfer: bei Fb in einer Gartengruppe wurden Kartoffelkäfer und deren Larven gezeigt… acht von zehn Leute haben Allen Ernstes behauptet, dass ihre Hühner diese übelst stinkenden Käfer fressen würden… niemals ! Die haben entweder noch nie Kartoffeln angebaut oder keine Hühner – oder beides.
          Also das mit der Selbstversorgung bei einer Naturkatastrophe könnte auch schwierig werden.

          5
      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Über was beklagt sich der Stadtmensch, das Gemüse ist voll BIO.😉

        6
      • Limes sagt

        Stadtmensch
        ärgerlich das ist Natur aber seh es positiv es kam zu einer Vermehrungen von Insekten und war damit ein Beitrag zu mehr Biodiversität. Zwar punktuell aber Kleinvieh macht auch Mist
        P.S zum Glück gibt es irgendwo Profis die uns mit Rosenkohl und Brokkoli in Zeiten des Mangels versorgen

        5
      • Inga sagt

        Warum ist das dekadent, wenn man von Narurgewalten fasziniert oder Respekt hat, Stadtmensch?

        Bauern mussten schon immer damit leben und fertig erden.
        Das gehört zu ihrem Berufsbild!

        2
  18. Bergamasca sagt

    … und das hat bekannterweise mit den Anlass zur Gründung der Universität Hohenheim gegeben: https://www.uni-hohenheim.de/geschichte-1800-1932
    Als heuer in Italien bis in die zweite Junihälfte hinein die Tomaten im Feld frieren mussten, haben die hiesigen Medien schon gleich mal “das Jahr ohne Sommer” ausgerufen. Vorgestern hat eine Kollegin aus Süditalien ein Foto vom Thermomometer geschickt – 43 Grad im Schatten.

    3
  19. Reinhard Seevers sagt

    Ist doch bereits Realität….heute morgen 11Grad, und wieder Regen. Die ganze Woche ist Regen und Kälte angesagt. Die Ernte kann immer noch komplett in die Hose gehen. Die Touris reisen ab, Frust über den Sommerurlaub in der Heimat. Sommer 2023, ein Reinfall.
    Übrigens 1816 hat der Vulkanausbruch in Indonesien eine mehrjährige Hungersnot ausgelöst…..

    9
    • Bauer Willi sagt

      Allgäu um 7 Uhr:
      7 Grad
      26 mm seit Mitternacht
      80 mm in den letzten 9 Tagen

      7
      • Christian Bothe sagt

        Schaue täglich den Wetterbericht von Servus TV an( übrigens der beste im deutschsprachigen Raum)! Dort wurde gestern von einem ganz normalen Wettergeschehen im Juli( was den Kälteeinbruch diese Woche betrifft) gesprochen! Im Gegensatz zu Ploeger, der immer “Panikmache” ( Top agrar) gestern verbreitet, auch im Widerspruch zu Kachelmann…

        3
      • Ehemaliger Landwirt sagt

        50 mm in den letzten 2 Tagen. In den letzten Wochen war es bei uns trocken, im Gegensatz zu Norddeutschland.

        1
  20. Frikadellen piet 44 sagt

    moin es würde ein Notfallplan erstellt werden wie die Photovoltaik Anlagen schnell gereinigt werden dass die trotz der wenigen Sonne noch Strom erzeugen können Wochen später würde es das behandelt werden was du gerade angesprochen hast

    2

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert