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Raps-Saat 2017

Am Freitag, 1. September, haben wir den Raps gesät. Wie genau wir das gemacht haben, könnt ihr im Video sehen. Das Saatbett ist wunderbar geworden. Leider hat es am Abend dann in einem kurzen Gewitter von 10 Minuten 5 mm geregnet, obwohl kein Regen vorhergesagt war. Jetzt ist der Boden etwas verschlämmt. Nun sollte der Boden in den nächsten Tagen feucht bleiben, damit sich keine Kruste bildet. Dann würden es die kleinen Keimlinge sehr schwer bekommen das Licht der Welt zu erblicke.

 

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27 Kommentare

  1. Ich frage mich eh, ob man den Raps, wenn es keine Liniensorte ist, nicht eh später säen sollte um ein Überwachsen zu verhindern – zumindest wenn man in derart warmen Boden sät wie 2017—

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  2. Friedrich sagt

    Super Saatbett Willi. Würden euch gerne mal 100 mm Regen abgeben. Seit einer Woche versuchen wir unsere Gründüngung zwischen den Regenschauern rein zu kriegen. Gestern kamen nach dem Grubbern wieder 5 mm Regen . Heute geht wieder nichts. ein Nachbar hat in den letzten Tagen Raps gedrillt . Danach kamen 20 mm Regen. Der wird wohl neu drillen müßen.

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  3. Als Landwirt würde ich dem interessierten Bürger vermitteln wollen, dass bei aller Perfektion der Aussaat die ganze Muehe in wenigen Wochen umsonst gewesen sein kann, wenn der Erdfloh zuschlaegt oder sich Schnecken ueber den jungen Rapsbestand hermachen. Zumindest was Schnecken machen kennt fast jeder aus eigener Erfahrung im Garten oder auf dem Balkon. Fuer den Landwirt macht eigentlich die ganze Perfektion und auch die Auswahl von wertvollem Saatgut keinen Sinn, wenn er es vor Erdfloh und Schnecken nicht schuetzt bzw. schützen kann. Ohne Schutz ist die Aussaat und der Anbau von Raps sozusagen nicht nachhaltig! Rapsanbauer stehen noch am Anfang einer Entwicklung deren Ende sie nicht ueber schauen koennen. Allein der trickreiche Import von gebeiztem Saatgut aus Polen ist keine nachhaltige Loesung. Und darum geht es.

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    • Bauer Willi Was ich interessant finde ist, dass ich die letzten Jahre hier eigentlich kaum Erdfloh bekämpft habe. Die Schadschwelle von 10% Blattverlust auf einem Großteil der Fläche bis zum 4-Blatt-Stadium war nur auf zwei von etwa 10 Schlägen in einem einzigen Jahr massiv überschritten. Viele meiner Kollegen fahren aber bei den ersten Anzeichen schon „prophylaktisch“, was meiner Meinung nach extrem kontraproduktiv ist. All diesen Wahnsinn könnten wir uns mit einer Beize ersparen, Saatgut aus Polen ist definitiv keine Lösung sondern verschärft eher ein anderes Problem – die Außenwahrnehmung der Landwirtschaft in der öffentlichen Meinung wenn der erste entsprechende Fall publik wird…

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  4. Wir haben in Mulchsaat auch nach einer Woche einen recht ordentlichen Aufgang. Aussaat hier (Niederösterreich) eigentlich immer schon um den 20. – 25. August beginnend, im September wird das nix mehr ordentliches

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    • Bauer Willi sagt

      Das hätte keinen Sinn gemacht. Nur am Vorgewende haben wir gegrubbert. Mal sehen, ob wir einen Unterschied sehen.
      Bauer Willi

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    • Im letzten Jahr haben wir am 6.9. gesät und er ist fast schon zu groß in den Winter gegangen. Für die nächsten 14 Tage sind bei uns Temperaturen von um die 20 Grad angesagt. Wie sieht es bei euch mit Schnecken aus?

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    • Das ist ja immer die Sache mit dem zu groß werden. Gehalten bekommt man ihn aber eher noch als den Raps zum Wachsen zu verleiten. Schnecken ist momentan kein Thema, haben nur die Feldränder abgestreut, und es hat bis jetzt ausgereicht. Was aber wieder sehr großes Thema ist, der Erdflo. An den Nachbarschläge wo diese Jahr Raps waren extremer Befall. Die Springen dir auf der Nase rum..

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Nachdem Basta Neu in Deutschland nicht wie zugesagt, zugelassen wurde (In Österreich ist es interessanterweise zugelassen), hat man bei Äpfeln und Zwetschgen ein Problem mit Wurzelschossern. Jetzt gibt es eine Notfallzulassung für Beloukha, das enthält den Wirkstoff Pelargonsäure (Nonansäure), der zu 100 % pflanzlichen Ursprungs ist.

        Bevor keine deutsche Beschriftung auf den Kanister aufgepappt ist, kann es nicht nach Deutschland importiert werden.

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      • Warum dürfen die kein Deutsches Saatgut verwenden?

        Ist das nicht EU-weit zugelassen?
        Na ja, man muß die Standorteigenschaften berücksichtigen, oder?

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    • Isabella Bernd Buss das kommt mir nicht aus der Tüte. Gibt es hier nicht zu kaufen und ist ja wohl auch illegal. Wenn der Erdfloh auftritt, werden wir wohl flächig spritzen müssen. Weil die Beize ja verboten wurde. Ob das für die Umwelt besser ist darf ja wohl sehr bezweifelt werden….

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    • Lumiposa heißt die Beize. Die Beize ist dieses Frühjahr in Polen zugelassen. Wirkt wohl gut gegen die Kohlfliege aber hat nur teilwirkung gegen den Erdfloh. Man konnte Saatgut bekommen. Die Züchter übernehmen aber keine Haftung wenn es Probleme mit dem Saatgut gibt.

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    • Hier Baden Württemberg musste sichergestellt sein, dass dieses Lumiposa-gebeizte Saatgut nur mit Sämaschinen in den Boden kommt, die im Verzeichnis der abdriftarmen Sägeräte des JKI eingetragen sind.

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