Bauer Willi
Kommentare 37

Weltpremiere! Neue Rüben-Hacke

Weltpremiere!!

Stefan hat mit seinem Kollegen Thomas Stangl im Rahmen seiner Promotion eine neue Hacktechnik entwickelt, mit der er auch zwischen den Rüben in der Reihe hacken kann. Das gibt es zwar schon von anderen Herstellern, allerdings arbeiten diese technisch anders, langsamer und nicht so fehlerfrei. Diese Maschine ist 12-reihig, bis zu 2 km/h “schnell” und schafft eine Stundenleistung von bis zu 1 Hektar. Das ist ganz ordentlich.

Was mir Stefan noch sagte: Für den Frontanbau wäre es hilfreich wenn standardmäßig Isobus Tim im Trecker vorhanden wäre. Ich verstehe davon aber nichts.

Was mich besonders freut: Das Video wird hier erstmals einer breiten Öffentlichkeit gezeigt. Die Maschine ist bisher nur in Niederbayern gesichtet worden. Wer in Kontakt mit den Erfindern treten möchte: Stefan Heinrich <stefan@heinrichstefan.eu>

 

Das Video darf die Berufsgenossenschaft aber nicht sehen…

Hier noch weitere Technik die bei Biorüben unerlässlich, aber auch für konventionelle Rüben interessant ist.

 

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37 Kommentare

  1. Der Brandenburgbauer sagt

    Moin, mal eine Bemerkung am Rande, was die Zu.Rübe betrifft. Diese Kultur war mit entscheident das ich 1967 meine angestammte Heimat verlassen habe. Ich hatte eine Delegierung in einen Lehrbetrieb wo ich das erstemal Gerste, Weizen und natürlich Zu.Rüben in Natura gesehen. In meiner Heimat gab es auf Grund der Bodenverhältnisse nur K-K-K.
    Kartoffel , Korn (Roggen) und Kiefern. Als es kurz vor Ende der Lehre zur Auflösung des Vertrages kam war ich sehr glücklich. Mein Delegierungsbetrieb natürlich nicht.
    Für mich war und ist die Zu.Rübe noch immer
    die ” Königin der Feldfrüchte”. Sie ist ein wahres Sonnenkraftwerk.
    Hier einmal der Text eines Schildes vor einem Rübenschlag.
    ” Hier entsteht aus Wasser und Kohlendioxid unter Einsatz von Sonnenenergie Zucker.
    Dabei werden bei einem Rübenertrag von 70 Tonnen pro Hecktar und einem Zuckergehalt von 18% rund 13 Tonnen Zucker gebildet. Ein Hecktar Zu.Rüben bindet 35 Tonnen Kohlendioxid und setzt 26 Tonnen Sauerstoff frei.Der Zucker eines Hecktars Rüben entspricht dem Jahresverbrauch von 400 Menschen. der Sauerstoff reicht für 120 Menschen”.
    Bei dem Zuckerverbrauch wird es wohl wieder Einsprüche geben. Ist denn der noch
    ” Gesellschaftsrelevant ” !!!!,????.

    • bauerhans sagt

      der zuckermarkt wird seit dem ende der kontigentierung von den fabriken überschwemmt,weil die ihren marktanteil steigern wollen,die preise sind “im eimer”.

  2. bauerhans sagt

    solch hackprinzip gab es schon in den 60er jahren.
    Franz Kleine,Salzkotten hatte eine vierreihige selbstfahrende maschine entwickelt,die rein mechanisch arbeitete.
    ich hatte als 15 jähriger bei einer vorführung damit einige reihen gehackt.
    die maschine hatte sich nicht durchgesetzt und wäre sowieso nur für die kleinen rübenbauern interessant gewesen,aber wohl zu teuer.

    • firedragon sagt

      Alle Art der mechanischen Bodenbearbeitung ist nur so gut, wie es der optimale Zeitpunkt der Anwendung ermöglicht.
      Frage sollte sein, was kostet der “Spaß”.
      Erhalte ich durch die Nutzung einen finanziellen Mehrertrag. Sprich – wenn gehackt wird, bekomme ich das extra honoriert? (Nein, weil es keinen interessiert)
      Nach der letzten Rübenabrechnung haben wir uns den “Spaß” erlaubt eine Abrechnung von vor zehn Jahren daneben zu legen.
      Grundpreis Rüben damals 30€, heute knapp über die Hälfte (allgemeine Kosten allerdings steigend).

      • Bauer Willi sagt

        @firedragon
        Alle diese Geräte kosten so um die 100.000 €. Stundenleistung so um 1 Hektar, macht realistisch so um die 12-15 ha am Tag. Pro Rübenfeld mindestens 2 Durchgänge.

        Bei Bio-Rübenpreisen von um die 100 €/t kann man das schon darstellen, vor allem, wenn man damit die menschliche Arbeitskraft ersetzen kann. Bei Konvi-Rüben ist eine Wirtschaftlichkeit meines Erachtens nicht darzustellen. Aber es wirklich kalkuliert habe ich es auch nicht.

        • firedragon sagt

          Willi,
          ich hatte bisher nur Zeit, das Hauptvideo anzuschauen.
          Hunderttsd. ist für unseren Betrieb ‘nen Haufen Geld für diese “Spielerei”.
          Außerdem denke ich, benötigen diese autonomen Geräte eine bestimmte Schlaggröße, um tatsächlich effektiv zu arbeiten.
          Wir hatten letztes Jahr über einen Bekannten einen indischen Ingenieur am Hof. Es ging um die Möglichkeit und Entwicklung autonomer Weinbergspritzungen. Wir haben unsere Gegend gezeigt. Autonomes Farming hier bei uns? – Ganz schwierig.

          • Paulus sagt

            Firedragon, das Ding hat mit autonom nicht im Geringsten etwas zu tun.
            Als Maschinenbauer frage ich mich worin die sogen. Erfindungshöhe besteht?
            Ein paar rotierende Qirle die sich zwischen den Rüben auf- und absenken oder verschieben sind nichts Besonderes. So hab ich das Video jedenfalls verstanden.
            Es ist ein Anbaugerät, für dessen Verwendung auch noch ein Geräteträger und ein Schlepperpilot, der zudem noch präzise fahren muss, erforderlich sind. Aus technischer Sicht ist das uralter Adel. Das Wesentliche ist die techn. Sensorik, und die dürfte wohl kaum von den beiden Jungs entwickelt worden sein. Angesichts der Entwicklungen, die ich allerdings nur aus ingenieurwissenschaftlichen Fachberichten kenne, dürfte so ein Ding schon in Kürze Altmetall und Elektronikschrott sein. Damit stellt sich die Frage für wen die Investition noch interessant ist?

            Was ich als landwirtschaftlicher Laie nicht verstehe: Angeblich funktioniert der Bio-Anbau bei Zuckerrüben nicht, genau so wenig wie z.B. bei Raps. Auf einmal scheint es doch zu klappen, dank überwiegend rein mechanischer Technik mit ein wenig sensorischem Firlefanz.

            • firedragon sagt

              Paulus,
              mit autonome “Spielerei” hatte ich die zwei Geräte in den unteren Videos gemeint, die um hdttsd kosten sollen.
              Bio-ZRübe funktioniert schon. Ist wie mit allem Bio – wenn alles optimal läuft (Wetter, Bodenverhältnis, Schädlingsdruck etc) ist alles möglich.
              Im Maschinenbau verhält es sich wohl ähnlich, wie mit der Mode – alles schon mal irgendwie in Teilen dagewesen. Heute, mit Elektronik, Sensorik, neuen Materialien und per Satellit, lediglich auf einen aktuellen Stand gebracht.
              Ist auch nichts gegen einzuwenden, ich denke nur, dass das alles, im Verhältnis, einfach viel zu teuer ist.

            • Karl Timme sagt

              Paulus,
              “Es ist ein Anbaugerät, für dessen Verwendung auch noch ein Geräteträger und ein Schlepperpilot, der zudem noch präzise fahren muss, erforderlich sind. Aus technischer Sicht ist das uralter Adel.”

              Der Schlepper fährt Atonom oder haben Sie einen Fahrer auf dem Schlepper gesehen?
              Die Quirle werden präzise gesteuert und zwar jede Reihe für sich.
              Das was beschreiben hat als Voraussetzung einen präzisen Pflanzenbestand sowohl horizontal als auch vertikal als Voraussetzung.
              Hier aber sehen Sie wie die Quirle bei jeder einzelnen Pflanze Pausieren auch bei einem ungleichen Bestand und Fehlstellen.
              Lassen Sie einal das Video in Zeitlupe laufen, dann werden auch Sie das erkennen!

        • bauerhans sagt

          hier läuft eine im Maschinenring,das hacken kostet 60€ pro ha,30€ zahlt die Wasserkooperation.
          die maschine soll 35000€ gekostet haben.

  3. Obstbäuerin sagt

    Wenn die Insektenliebhaber übernehmen, bekommen wir neben der Beratung ein Insekten-QS übergeholfen, dass uns Hören und Sehen vergeht. Denn schliesslich muss dann geprüft werden, ob wir das auch richtig machen. Wahrscheinlich dürfen wir das dann auch selber bezahlen. Wehret den Anfängen!!!

  4. Mark sagt

    “Wenn wir hier nicht langsam mit einem eigenen Konzept aufschlagen, kommt das wie ein Zunami über uns !” Die Frage ist, wie müsste dies aussehen. Gewiss nicht so, wie das was jetzt mit dem Niedersächsischen Weg oder dem Eckpunktepapier in BW gemacht wird.

    • Der Brandenburgbauer sagt

      Moin Mark und Thomas. Ich gebe Euch beiden in der Sache ja Recht.
      Aber, es ist leider wie so oft hier im Blog, nich das Thema.Ich möchte ja nicht schon wieder “meckern” nur einen Hinweiß geben.

      • Thomas Apfel sagt

        Moin, Brandenburgbauer,
        Ich bin ja auch Technik- affin und das ist gewiss eine tolle Maschine mit Ausbaupotential. Die Frage ist aber, was ist daran, ganz wertfrei und objektiv gesehen, der Vorteil gegenüber einer Herbizidmaßnahme. Die Vorteile sind doch weitgehend “behauptete”. Real wird das Ganze teurer, verbraucht mehr Sprit und “vernichtet” die “Beikräuter” genauso effizient wie ein Herbizid, mit dem Nebeneffekt, dass bodenbrütende Insekten und Vögel gleich mit planiert werden. Mir ist da von vornherein zuviel Dogma (Herbizid = “Spritze” = “Chemie” = “Gift” = “Vergifter”) unbewiesen übernommen. Die Frage, ob hacken besser als Herbizid ist, ist meines Erachtens so generell noch gar nicht beantwortet.

        • Karl Timme sagt

          Herr Apfel,
          war Gestern Unterwegs, bin an unsern Rüben vorbei gekommen. Haben nicht geschlafen, vereinzelt (trotz Bandspritze) Kraut in den Reihen, die Zwischenreihen sauber. Die Bandspritze erwischt nur die Kräuter die durch das Hacken nicht verschüttet werden. Das sollen die obigen Hacken ja verhindern, allerdings fehlt es da noch an der Schlagkraft.

          In dem letzten Beitrag über Zuckerrübenhacken hatte ich das schließen der Wasserkapilaren angesprochen, welches zu einer besseren Verwertung der Bodenwasserkapazität führt. Dieses wurde in verschiedenen Kommentaren angezweifelt. Gestern wurde mir bildlich vor Augengeführt das diese meine Aussage zutrift. Unweit meines Schlages Ein nur gespritzter Rübenschlag der komplet am Boden lag und geschlafen hat.
          War das nur eine Ausnahme? Also Rundfahrt durch die Gemarkung. Die übrigen Schläge, sowohl meine, als die anderen gehackten, zeigeten das gleiche Ergebnis gegenüber den nicht gehackten.

        • firedragon sagt

          Habe mir das Video mehrmals angeschaut (Mittagspause).
          Wenn ich das Bayerische richtig verstanden habe, fahren die dort 4km/h. Desweiteren würde ich gerne wissen, ist vorher eine “normale” Hackmaschine durch, da diese Maschine (wie ich es sehe) nicht die Reihen hackt.
          Und ganz ehrlich, dieses Video zeigt mir nicht, ob die Maschine tatsächlich gute Arbeit leistet, da der Acker sauber ist (zumindest kann ich keine Beikräuter erkennen). Es gibt für mich kein “Vorher – Nachher – Bild” zu sehen. Um die Arbeit beurteilen zu können müsste man diese Maschine tatsächlich in natura begutachten.

    • bauerhans sagt

      von wegen eigenes konzept:
      der bezirkslandwirt vom WLV, A. Tillmann meinte heute in der NW:
      wir müssen mehr roggen und triticale anbauen,die sind trockenheitstoleranter.
      roggen ist hier unverkäuflich und triticale ne unkalkulierbare mimose.

  5. Der Brandenburgbauer sagt

    Moin, Mark nicht gleich wieder das negative in den Vordergrund stellen.
    Die beiden Jungs haben sich doch was einfallen lassen. Das das sicher noch ausbaufähig ist
    steht außer Zweifel.

    • Thomas Apfel sagt

      Das sehe ich genauso, die Herbizidgeschichte ist vielleicht noch lösbar bei Insektiziden geht uns demnächst die Puste aus. Bei mir ist gerade ein Papier zum Insektenschutz vom ZALF und Senkenberg Institut aufgeschlagen, wenn man das liest, hat man den Eindruck, die Landwirtschaft muss in erster Linie Insekten und Unkraut “erzeugen”. Die “Freunde der Krabbeltiere” schlagen jetzt wieder voll öffentlich auf, weil sie Angst haben, sie bekommen nicht mehr genug Geld von den “Förderküchlein” ab. Die wollen uns vollumfänglich “Naturschutz”-beraten und wie die Wilden “monitoren” mit dem erklärten Ziel die Produktionsflächen zu extensivieren. Wenn wir hier nicht langsam mit einem eigenen Konzept aufschlagen, kommt das wie ein Zunami über uns !

      • firedragon sagt

        Die LW könnte mal von ihrem “hohen Ross”, die Menschen ernähren zu wollen, herab steigen…

          • Sie soll wohl auf den neuen Gaul “Natur” statt Nahrung setzen. Blühflachenmangement, Streichelzoo, Alte Haustierrassen…..alles nur zum Anschauen, nicht anfassen bitte.😉

          • firedragon sagt

            Den Zwang ablegen, sich für die Ernährung von fremden Menschen verantwortlich zu machen.

            • Schorsch Summerer sagt

              Der Haken an der Nichtverantwortung ist, dass die Bauern wenn es mit der Vorsorgung mit Lebensmitteln nicht funktioniert diese auch für den Mangel verantwortlich gemacht werden. Niemand wird sich dann erinnern dass man es ja so haben wollte!

            • Smarti sagt

              Eigentlich eine einfache Rechnung: mit den Produkten unseres Hofes ( Milch, Fleisch, wenig Getreide ), ernährten wir vor vier Jahren noch über 2000 Menschen – jeden Tag übers ganze Jahr. Haben diese 2000 Menschen es geschafft, unseren Hof zu “ernähren” ? Beileibe nicht ! ( Und wir haben uns ganze zehn Jahre Zeit gegeben ).

              Natürlich kostet der Umbau des Hofes zum Bauernhofspielplatz auch jetzt noch viel Zeit, Nerven und Geld – aber eine Tendenz ist schon sichtbar: weniger Milchkühe bedeuten zwar weniger Umsatz aber am Ende nicht weniger Gewinn…

              In unserer Gegend spielen wir “zehn kleine Jägermeister” mit Bauernhöfen… oder sechs Lebensmittelketten plus 16 Reithallen “gegen” einen Gemüsebauern und 4 Nebenerwerbslandwirte mit insgesamt knapp 120 Kühen ( soviele hatten wir vor 4 Jahren noch selbst ).

              Diese Schlacht ist verloren – jetzt zählt nur noch mit möglichst wenig Verlust ( auch menschlich gesehen ) auszusteigen.

              • Reinhard Seevers sagt

                Wenn man Mal ernsthaft über die Privilegierung landw. Betriebe im Außenbereich nachdenkt, dann wäre für mich sämtliche Pferdehaltung verboten, weil sie nicht der ursprünglich angedachten Versorgung der Bevölkerung dient….das würde richtig weh tun, nicht nur den ehem. “Landwirten”.

                • firedragon sagt

                  Herr Seevers,
                  das sind alles Zugtiere, Milch-und Fleischliefetanten – reiten ist da nebensächlich.

                • Inga sagt

                  Nein, firedragon,

                  der Herr Seevers meint doch Reitpferde und die kann man als Zugtiere nicht gebrauchen, weil andere Rassen.
                  Deshalb nicht der ursprünglich angedachten Versorgung dienen.

                • Smarti sagt

                  Herr Seevers, dies ist in der Schweiz bereits im Gange ( nur wird dort auch viel mehr finanziell unterstützt- nützt aber nichts, es werden auch rasant weniger Vollerwerbsbetriebe). Wenn in Deutschland nur genügend Landwirte aus der Lebensmittelproduktion aussteigen ( und damit rechne ich) wird so ein Verbot vielleicht auch irgendwann diskutiert. Das wäre für mich als Reitlehrerin aber schlecht. Aber was wollen Landwirte denn machen wenn “der Handel” unsere Lebensmittel nicht braucht ? Sind Naturschutz, Ferienwohnung, Wellnesshotel, Bauernhofkaffee, Blumenfeld, Biogas oder Pferdeheuproduktion eine ursprünglich angedachte Versorgung der Bevölkerung ? Meiner Meinung nach sind es aber eher diese Betriebszweige, die einen mittleren Hof mittelfristig überleben lassen. Die Alternative ist: den Hof auflösen, verkommen lassen oder an “Reiche Pferdeleute” verkaufen.
                  Wenn alle diese Betriebszweige “keine Bauernhöfe” mehr sind, dann wären Landwirte bereits jetzt auf der roten Liste… dann kenne ich statt 100 ? Bauern nämlich genau noch zwei – einer hat 15’000 Hennen und der andere 400 Kühe. 98 Landwirte machen Lebensmittel nur noch nebenher – weil sie denken dass es ihre Verantwortung ist.

                • Reinhard Seevers sagt

                  Das gleiche vollzieht sich überall. Auf Sardinien sind Tausende kleiner Obst- und Gemüsebauern verschwunden….die Ruinen und verlassenen Felder kann man schon länger betrachten….

                • Ehemaliger Landwirt sagt

                  Unsere Obstgenossenschaft hatte mal 10.000 Anlieferer, jetzt sind es noch 1.000.
                  Die Zertifizierung, das heißt deren Kosten haben den Gnadenstoß gegeben.

              • Thomas Apfel sagt

                Wir sind ja auch im Rückbau. Und ich kann nur bestätigen: mit vormals 90 ha hatte ich sehr viel mehr Arbeit als jetzt mit 32 ha, aber auch nicht mehr Geld in der Tasche.
                Allerdings waren in den Jahren mit größerer Fläche auch noch ordentlich Kredite abzubezahlen. Da bin ich glücklicherweise raus. Von 17 “Kleinen Jägerlein” sind jetzt noch 10 da. Demnächst wahrscheinlich nur noch 7.

                • bauerhans sagt

                  Thomas,du musst liebling der politik werden,dann bekommst du auch mehr zuwendung .
                  unser einziger obstbauer hier hatte mal wieder 4000 pro ha an agrarzahlungen bekommen.

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