Bauer Willi
Kommentare 43

Was ist gerecht?

Überlegungen von Dirk Nienhaus. Nachdenkenswert. Passend zum Wochenende.

Hoffe, dass das mit dem Einbinden des Videos von Instagram klappt. Ist mein erster Versuch..

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43 Kommentare

  1. fingerphilosoph sagt

    Mit der Frage nach „Gerechtigkeit“ hat sich im 6. vorchristlichen Jh. schon Heraklit auseinandergesetzt, der alle Entwicklung (Evolution, Leben) als polares Zusammenspiel gegensätzlicher Kräfte identifiziert. Jedes Phänomen und jedes Ding braucht notwendig sein Gegenteil, um überhaupt zu sein. Ohne Nacht kein Tag, ohne Winter keinen Sommer. In der Auseinandersetzung der Gegensätze entfaltet sich das Sein, die Welt und das Leben. In dieser Zusammenschau der Gegensätze ist Heraklits berühmt gewordener Satz „Krieg ist der Vater aller Dinge“ zu verstehen.

    Wie Yin und Yang stehen die gegensätzlichen Kräfte in einem dynamischen Gleichgewicht. Je größer der Überfluss auf der einen, desto größer der Hunger auf der anderen Seite. Je mehr sich das Leben der Menschen um Gesundheit dreht, desto kränker wird die Gesellschaft, wie man unschwer an der ständig zunehmenden Zahl der Ärzte feststellen kann. Je reicher die Bürger (oder zumindest ein paar), desto verschuldeter der Staat. Deshalb sind die italienischen und französischen Bürger ja auch reicher als die deutschen, während der deutsche Staat weniger verschuldet ist als der französische.

    In dieser Weltsicht ist das Ende aller Auseinandersetzungen, des „Krieges“, wenn man so will, auch das Ende aller schöpferischen Spannungen, das Ende des Lebens, sprich Tod, ewiger Stillstand.

    „Gerechtigkeit“ ist nicht gleichbedeutend damit, einen der Pole gänzlich zu eliminieren, sondern die Extreme in beiden Richtungen zu vermeiden, denn in den beiden Extremen wie „nur Nacht“ oder „nur Tag“ ist Leben (Entwicklung) ebenso wenig möglich wie im totalen Gleichgewicht, sprich als ewiger Stillstand. Die Kunst des Lebens besteht darin, weder aus Angst vor extremen Entwicklungen in ewigen Stillstand zu verfallen noch aus Angst vor dem ewigen Stillstand (Tod) in die Extreme zu verfallen, wozu bspw. staatliche Schulden in Billionenhöhe zählen und Milliardenvermögen Einzelner auf der anderen Seite.

    Im Sinne des dialektischen Prozesses stimmt es nicht, wenn Dirk Nienhaus behauptet, es wären Landwirte gewesen, die den ökologischen Gedanken aufgebracht haben und denen die Artenvielfalt von Anfang an am Herzen lag. Wenn es in dieser Hinsicht Fortschritte gibt, dann sind diese Fortschritte der Auseinandersetzung zwischen den Landwirten und den Naturschützern zu verdanken, und nicht einer Seite allein, weder den Naturschützern, noch den Landwirten.

    Ein Pol wird übrigens nicht nur eliminiert, wenn der Gegenpol sich mit Macht und Gewalt durchsetzt, sondern auch, wenn die Vertreter des einen Pols allzu bereitwillig die Position des Gegenpols übernehmen. Wenn Landwirte sich plötzlich als Naturschützer statt als Nahrungsmittelproduzenten generieren oder Naturschützer sich als Landwirte, dann bricht die Basis für eine sinnvolle Auseinandersetzung zusammen. Und das ist eben das Problem, um das es derzeit geht.

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    • Obstbäuerin sagt

      Im Umkehrschluss würde das bedeuten, wenn die Landwirte aufhören, die Natur nebenbei schützen zu wollen, dann hätten wir eine Basis für eine sinnvolle Auseinandersetzung? Dass die Naturschützer tatsächlich Landwirtschaft betreiben wollen, sehe ich jedenfalls nicht.

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    • Thomas Apfel sagt

      Dazu passt:“Die Welt ist schlicht zu kompliziert für unsere Wildbeuter-Gehirne“ (siehe unten R. Seewers).
      Das Leben ist nicht nur Frontkampf, sondern auch Durchmischung in tausend Schattierungen. Wäre ja zu schön, gäbe es nur klare Schweiss – Warze – Polarisierung.

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  2. Friedrich sagt

    Ja , Herr Nienhaus wir leben für uns Bauern gesehen, in einer ungerechten Zeit. In den letzten Wochen waren wir noch Systemrelevant und jetzt kommen unsere Linksgrünen wieder daher , um uns das wieder abzusprechen. Die merken jetzt , daß es ihre letzte Chance ist , noch etwas zu drehen , weil die wirtschaftlichen Dimensionen in den nächsten Wochen,
    Monaten und Jahren alles überdecken werden. Deshalb müßen wir uns wehren. Gut , daß der
    LSV wieder Demos für den 28.5. angekündigt hat . Es ist an der Zeit mal wieder Flagge zu zeigen gegen den absoluten Blödsinn von unserer Umweltministerin Schulze , NABU usw. .
    Gut , daß erste Anzeigen gegen diese Ministerin laufen , aber ob unser Rechtsstaat vor Gericht noch funktioniert bleibt abzuwarten.

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    • Inga sagt

      Ja klar, vor allen Dingen muss die Politik etwas gegen die Verteuerung von Obst und Gemüse tun. Es wird jedes Jahr im Frügjahr im LEH etwas teurer, aber in diesem Jahr ist es ja extrem, das war noch nie da,
      Warum nur???

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  3. Ein Privatier sagt

    Das, was im einen Land als gerecht gilt, kann schon im nächsten als ungerecht gelten.
    Insbesondere in der EU gibt es massive Bestrebungen, die Vielfalt der angewendeten Moralen zusammen mit den verschiedenen Kulturen zu uniformieren.

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  4. Arnold Krämer sagt

    Das was Dirk Nienhaus umtreibt, wird treffend beschrieben durch einen Spruch von La Rochefoucauld (franz. Adliger u. Moralist, 17. Jht): „Gerechtigkeit ist nichts als die lebhafte Besorgnis, dass man uns nichts nehme was uns gehört“.
    Es sind die Verlustängste, die die Menschen umtreiben in dieser Zeit. Angst um den Verlust des Lebens (Corona), Angst um die Verlust von Zukunft (Klimawandel, Biodiversität), Angst um den Verlust des Erreichten. Und gerade das Letzte ist bei vielen heute noch aktiven Landwirten mittlerweile stark ausgeprägt. Sie haben nach dem Zweiten Weltkrieg zusammen mit dem vor- und nachgelagerten Sektor technischen Fortschritt in einer nie gekannten Breite und einem nie gekannten Ausmaß realisiert, und dabei (ganz nebenbei) ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen erheblich verbessert. Jetzt, wo sich technischer Fortschritt ohnehin verlangsamt hat, zusätzlich aber einflussreiche gesellschaftliche Gruppen und die ihnen bereitwillig folgenden Politiker fordern, sogar deutliche Schritte zurückzugehen, wieder mit Methoden und auch Risiken zu arbeiten, die man glaubte überwunden zu haben, liegen die Nerven zusehends blank. Wenn offensichtlich nicht einmal die bereits erkennbaren wirtschaftlichen und sozioökonomischen Verwerfungen durch die Coronakrise ausreichen, um in der Diskussion rund um die landwirtschaftliche Produktion innezuhalten, („immer weiter druff“) muss einem als Landwirt wirklich angst und bange werden. Die meisten Landwirte fühlen sich schon länger als Verlierer der gesellschaftlichen Diskussion.

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    • Thomas Apfel sagt

      Man sollte nicht aus dem Auge verlieren, dass es gerade aktuell um ganz konkrete politische Weichenstellungen geht. Gerade wegen der wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronakrise ist es aus Sicht des „Umweltschutz-Geschäftsmodells“ nötig jetzt nochmal richtig auf die Pauke zu hauen. Die Steuereinnahmen, die für die Wachstumshoffungen dieses Wirtschaftszweiges so wichtig sind werden definitiv sinken und es wird bei den dann einsetzenden Verteilungskämpfen wenig für das Modell übrig bleiben. weil Staat und Bürger viel existenziellere Sorgen haben werden. Es geht um die Umverteilung der GAP-Mittel.
      Genau jetzt wäre politisch eigentlich der richtige Zeitpunkt z.B. über (zumindestens temporär) festgelegte Mindestpreise für die Urproduzenten die Ära der Agrarsubventionen einfach zu beenden. Es würden Mittel frei, die dringend in der Wirtschaftsförderung und Sozialpolitik gebraucht werden. Aber die Verlustängste bei „geschenktem“ Geld werden wohl überwiegen.

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Glaube nicht, dass die Politik eine Wende der Subventionspolitik einleiten wird.
        Der Schock wegen der Lebensmittelpreise werden die dem Volk nicht zumuten, zumal nächstes Jahr Bundestagswahlen anstehen.

        Ein Erfolg wäre schon bei der Fleischerzeugung einen Mindestpreis zu erlagen, wenn die Wünsche der Verbraucher erfüllt werden sollen.

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  5. bauerhans sagt

    Dirk,das ist meine antwort:

    der mensch ist emotional,egoistisch und aggressiv!

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    • Ein Privatier sagt

      Der Prozess der Zivilisation unterwirft ihn aber einer zunehmenden Affektkontrolle.

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      • bauerhans sagt

        „Affektkontrolle.“

        wird durch die sozialen medien zunehmend aufgehoben.

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        • Ein Privatier sagt

          Das wird auch durch eine gezielte Förderung von Irrationalität erreicht.

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    • Obstbäuerin sagt

      Bauerhans, Du bist doch auch ein Mensch. Ich glaube nicht, dass Du egoistisch und aggressiv bist, emotional wohl schon.

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  6. Reinhard Seevers sagt

    Harari schreibt in Kapitel 16: „Gerechtigkeit“
    ….“ Die Welt ist schlicht zu kompliziert für unsere Wildbeuter-Gehirne.“…..

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  7. Schmeckt gut sagt

    Zutreffende Fragen, uns Bauern und eigentlich uns alle bewegende Gedanken, und auf der anderen Seite die „Lösungsansätze“ der Politik, die angeblich nur einen Schuldigen ausgemacht. Es ist zum Haare raufen. Danke Dirk, für die deutlichen Worte. Nur ein Hinweis: zur Eindämmung der Corona-infektionen wird weltweit auf Millionen Tonnen Desinfektionsmittel gesetzt. Die Wirkstoffe sind Biozide, wie Pflanzenschutzmittel auch. PSM sind zugelassen und durchlaufen hierfür ein aufwänduges Verfahren. Biozide nicht. Und trotzdem werden sie in der Krise LKW-weise in der Umwelt versprüht – oft nur getestet auf Wirksamkeit auf Viren. Einflüsse auf die Umwelt „müssen“ hingenommen werden. Wir Bauern haben einen anderen Ansatz, denn wir beobachten und bewerten : ob eine Anwendung notwendig ist, wirtschaftlich ist, ob Nebenwirkungen zu erwarten sind (glauben sicherlich die Kritiker nicht, ist aber so) Abdriftmindernde Technik ist Standard und dann sieht man, wie Biozide mit Sprühlanzen kubikmeterweise und Straßen verteilt werden. Das macht mich sprachlos. Kein Wort über die zu erwartenden Umweltschäden. Aber die gibt’s ja nicht. Der Bauer ist ja Schuld. Frau Umweltministerin, schämen sie sich,hier nicht einzuschreiten.

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    • Bauer Willi sagt

      Interessanter Gedanke! Kannst Du mal googeln, was das für Biozide sind ?, wie die Nebenwirktungen sind? und und und…!!!
      Du weißt schon. Kannst mir das auch an meine Mailadresse schicken. Steht im Impressum.

      Danke!!!

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      • Reinhard Seevers sagt

        Ist das nicht ein etwas zu billiger Revanchismus? In einer Notlage die Nebenwirkungen eines Desinfektionsmittels anzuzweifeln? Dann lieber Flugverbot für alle Zeiten fordern, das ist verifizierbar.

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        • Ferkelhebamme sagt

          Mein erster Gedanke bei dieser blinden Desinfektionshysterie war auch, was wir uns da jetzt wohl an resistenten Keimen heranziehen? Wäre bestimmt mal interessant einen Abklatsch von den dauerdesinfizierten Einkaufswagen vom Discounter zu nehmen. Und von der Sprühflasche, die Hinz und Kunz in die Hand nehmen, gleich mit.

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          • Reinhard Seevers sagt

            ….ich glaube kaum, dass sich nach 8 Wochen bereits irgendwelche Resistenzen bilden. Die Diskussion um eine Ansteckung durch Fleisch aus deutschen Schlachtereien ist noch gar nicht erkaltet…… insofern.

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            • Ferkelhebamme sagt

              Ich glaube, du kannst deinen Grill bedenkenlos anschmeißen:
              „Es gibt derzeit keine Fälle, bei denen nachgewiesen ist, dass sich Menschen auf anderem
              Weg, etwa über den Verzehr kontaminierter Lebensmittel oder durch Kontakt zu kontaminierten
              Gegenständen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben. Auch für andere humane
              Coronaviren sind keine Berichte über Infektionen durch Lebensmittel oder den Kontakt mit trockenen Oberflächen bekannt. Übertragungen über Oberflächen, die kurz zuvor mit Viren kontaminiert wurden, sind allerdings durch Schmierinfektionen denkbar. Aufgrund der relativ geringen Stabilität von Coronaviren in der Umwelt ist dies aber nur in einem kurzen Zeitraum nach
              der Kontamination wahrscheinlich.“ Quelle BfR
              Und ansonsten einfach die normalen Küchen-Hygieneregeln beachten. Ohne Desinfektionsmittel.
              Aber wir weichen wieder vom Thema ab…

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              • Reinhard Seevers sagt

                Ferkelhebamme: „Aber wir weichen wieder vom Thema ab…“
                Stimmt, aber die Abweichung geschah bereits bei der Überantwortung einer Schuld von Flächendesinfektion irgendwo auf der Welt an unsere Umweltministerin….. oder gab es in Deutschland irgendwo eine derartige Vorgehensweise?

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              • firedragon sagt

                Themenabeichungen sind ebenfalls interessant und informativ! – wann schnallt ihr das endlich mal?
                Gestern hatten sich Inga, Herr Timme und Ehemaliger Landwirt vom Thema ab „unterhalten“, war interessant zu zulesen (zuhören geht ja schlecht).
                Und es hat noch niemandem geschadet aus oder von Erzählungen zu lernen oder seine Hirntätigkeiten anzuschmeißen.

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            • Ferkelhebamme sagt

              „ich glaube kaum, dass sich nach 8 Wochen bereits irgendwelche Resistenzen bilden.“
              Die bilden sich nicht, die sind schon da. Bleiben wir beim Einkaufswagen: der wird mehrmals täglich mit einem Mittel desinfiziert, das 99,9% der Bakterien und Viren abtötet. Die 0,1% bleiben und vermehren sich fröhlich, weil die Konkurrenz ja netterweise entfernt wurde. Viel Spaß, wenn die in Krankenhäuser geschleppt werden.
              Im Schweinebereich vernebelt man deshalb übrigends nach der Stallreinigung schon mal „gute“ Milchsäurebakterien.

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              • firedragon sagt

                Ferkelhebamme,
                ich habe noch nicht gesehen, ob oder wie der Einkaufswagen desinfiziert wird. Stelle ich mir schwierig vor – der müsste (nach meinem Verständnis) eigentlich nach jeder Benutzung in ein Tauchbad, wenn es einen „medizinisch-vorbeugenden“ Sinn ergeben soll.

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                • Ferkelhebamme sagt

                  Hier steht im Eingangsbereich eine Sprühflasche, so dass der Kunde selbst die Handgriffe desinfizieren kann.

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                • firedragon sagt

                  Nö Ferkelhebamme,
                  gibt’s bei uns nicht. Die Wagen stehen draußen, Desinfektionsmittel ist im Laden – also kappes (oder auch ungerecht).

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                • Inga sagt

                  Ach Firedragon,

                  Phantasie muß man haben.

                  Vor jedem Laden (Edeka, REWE, Roßmann usw.) steht ein Lehrling mit einer Spritzflasche in der Hand und desinfiziert die Stange, wo man mit den Händen dran fasst.
                  Es liegen bei manchen noch Einmalhandschuhe aus.
                  Jetzt ist schon die 2. Generation von der Wagendesinfektionstechnik draußen.

                  Die haben bei einem REWE so eine Kiste von Pape oder was hingestellt.
                  Jeder nimmt sich dienen wegestellten „kontaminierten“ Wagen, fährt ihn unter das Gestell und drückt auf den Knopf, schon ist die Gratleiste des Wagens desinfiziert.
                  Daneben ist noch eine Gelegenheit zum Hände desinfizieren, denn die sind ja vom kontaminierten Wagen schmutzig.

                  Man halt die Hand unter eine Vorrichtung, drückt mit der anderen hand auf einen Knopf, damit Desinfektionsflüssigkeit in die eine Hand fällt und man kann sich die Hände desinfizieren und kann dann mit dem desinfizierten Wagen weiter in den Laden fahren.
                  So wird der Lehrling oder Student eingespart.

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                • firedragon sagt

                  Inga,
                  „toller“ Job für einen Lehrling, das Berichtsheft liest sich am Ende der „Ausbildung“ bestimmt spannend (sowas von ungerecht).

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                • Inga sagt

                  Die Griffleiste meinte ich doch nicht die Gratleiste

                  „schon ist die Gratleiste des Wagens desinfiziert“.

                  Ja, bei der Vorrichtung, wo die Griffleiste desinfiziert wird, könnte man auch den ganzen Wagen desinfizieren.

                  Aber man muß ja sparsam mit dem Zeug sein, denn 1. weiß ich nicht was die Umwelt mit dem Zuviel macht und 2. gewöhnen sich die Viren vielleicht daran, so dass die Desinfektionslösung nicht mehr wirkt, oder?

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                • Inga sagt

                  Das waren nur ein paar Wochen, wo der Lehrling das machen mußte, und die haben sich vielleicht abgelöst, die Lehrlinge!
                  Win Lehrling muß ja alles können, was den Markt betrifft.
                  Er muß auch beim Desinfektionmittelverkauf in Zukunft beratend zur Seite stehen können.

                  Es ist immer gut wenn man weiß was man verkauft, besonders bei Landwirtschaftlichen Produkten,
                  nicht nur Preise drücken, auch wissen was das ist, usw.

                  Das können die ruhig in der Berufsschule lernen.

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          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Habe noch ein paar Liter 75 % Apfelschnaps. Zum Desinfizieren genügt
            70 %.

            Die Frage für mich ist, soll ich das Mittel innerlich, oder äußerlich anwenden.

            Muss mal beim Donald nachfragen. 😉

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    • bauerhans sagt

      “ Frau Umweltministerin, schämen sie sich,hier nicht einzuschreiten.“

      die dame will wählerstimmen generieren,mehr nicht.

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    • Karl Timme sagt

      Ein Hauptbestandteil ist Ethanol, Das Nordzuckerwerk Wanzleben produziert für die Beimengung zum Kraftstoff Ethanol aus Rüben. Die Warenströme laufen jetzt in Richtung Desinfektionsmittelindustrie.

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      • Schmeckt gut sagt

        Mir geht es um die Bilder aus Asien und der Türkei, bei denen „Anwender“ publikumswirksam undefinierte Biozide auf Straßen und Wegen verteilen. Im nächsten Beitrag der Nachrichtensendung wird uns Bauern dann vorgeworfen, dass wir durch den Einkauf von (in den letzten Jahren immer weniger) Soja den Regenwald zerstören und Insekten- und Artensterben fördern. Einen größeren Blödsinn kann man doch nicht verbreiten. Hierdurch wird ja offensichtlich, dass es der Mensch mit seinen Grundbedürfnissen ist, der durch seine Anwesenheit auf der Erde, dieselbe schädigt. Wir Bauern versuchen ein Grundbedürfnis zu befriedigen (Essen) und können nicht den Weltfrieden sicherstellen. Wir sollten uns wirklich schämen 😉 .

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        • Karl Timme sagt

          Wenn wir doch aber mit der Produktion von Ethanol an dieser Umweltdesinfektion beteiligt sind, sind wir doch die Schuldigen, analog zu den übrigen Umweltzerstörungen!
          Basta!

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  8. Reinhard Seevers sagt
    • Inga sagt

      Ja,

      ist an dem Dilemma die Industrialisierung schuld?

      Vielleicht haben sich die Bauern das schon lange durch ihre Köpfe gehen lassen,
      aber die Nießnutzer von ihr, wie Frau Schulz und andere auch zu genüge?

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