Bauer Willi
Kommentare 53

Vertical Farming kann keine Wunder bewirken

Alle Jahre wieder kommt ein neues Heilsversprechen. So habe ich auch gedacht, als ich den Link (unten)  zur einer Reportage der NZZ zugeschickt bekommen haben. Danke an Stefan.

Doch anders als erwartet, beleuchtet die halbstündige Sendung alle Aspekte dieser Technologie und stellt auch kritische Fragen.. Ich sage bewusst nicht “neue Technologie”, denn im Prinzip sind es ja Gewächshäuser “in die Höhe” mit künstlicher Energiezufuhr.

Für den eiligen Zuschauer die Empfehlung,  folgende Sequenzen anzusehen:

  • ab ca. Min 6:00  -> warum viele Farmen in Konkurs gegangen sind
  • ab ca. Min 13:30 -> Kritik an Vertical Farming von einem Gärtner und Regenwurm-Züchter
  • ab ca. Min 16:00–> Nährlösung ist wie Fast Food, steril und keimfrei und deshalb schlecht für das Immunsystem des Menschen
  • ab ca. Min 21:30 -> warum Zweifel an der Wirtschaftlichkeit bestehen
  • ab ca. Min 27:00 -> demnächst sollen Kulturen mit mehr Kalorien auf den Markt kommen… (und nicht nur Salat und Kräuter wie heute)

Im Grund genommen ist es eigentlich ganz einfach: Ich kann maximal nur genau so viel Energie (Kalorien) aus einem System herausholen, wie ich an Energie (Kalorien) hineinstecke.

Bei Landwirtschaft auf dem Acker beziehe ich die Energie von der Sonne und diese ist für uns Landwirte kostenlos. Noch! Wer weiß, was der Regierung noch einfällt…. 🙂

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53 Kommentare

  1. Georg Z. sagt

    Am Ende sieht man kurz die Preise:
    4 oz (~113g) ca. 4$. Ein Salatkopf wiegt ca. gut das Doppelte, müsste also um die 8€ kosten (6 € ohne Strunk gerechnet?).
    Das wird schwer vermittelbar…

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  2. Elvira sagt

    Naja mit Blattsalat wird wohl niemand satt.
    Mit Kartoffelsalat klappts. 😉
    Blattsalat nenne ich auch nicht Nahrung sondern Beilage ohne die es sich auch gut leben lässt.
    Warum wird nicht gleich die Nährlösung ohne Umweg über den Salat verkauft ?
    Ich esse schon ab und zu Blattsalat, zuhause aus dem Garten, ganz natürlich gewachsen. Jetzt ist noch Löwenzahnsaison, da sind auch noch die Bitterstoffe enthalten darüber gerösteten Speck aber auch der dient nicht zum satt werden sondern auch nur als Beilage.
    Also Salat, Gurken Tomaten und Co helfen in keinster Weise gegen Hunger sondern sind einfach nice to have und nicht mehr.

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    • Inga sagt

      Klar,
      hat eben ein paar Vitamine und wenig Kalorien.

      Und etwas Ballaststoffe.
      Sonst nichts.
      Mit saurer Kräutern, Sahne, Essig und Öl kann man ihn aufwerten.

    • Frank sagt

      Blattsalat, Kräutlein & Co. sind nun mal die Lieblinge von indoor gardening, urban gardening, Balkon farming und all diesen spinnerten Typen, die meinen, damit etwas wesentliches zur Ernährung der Welt beizutragen.
      Dieses Jahr mir zum ersten Mal neu aufgefallen: Bei Diskountern a la ALDI: 8 Pflanzkartoffeln (natürlich Premium) für um die 1,50 Euro für den hoffnungsvollen Selbstversorger.

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  3. Elvira sagt

    Blattsalat, kaum Kalorien viel Abfall, viel Flächenverbrauch, im Prinzip ein Luxusgemüse aus viel Wasser.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Mann müsste mal die Bilanzen sehen, dann erst kann man sehen, ob sich Neid lohnt.

      • Reinhard Seevers sagt

        Es geht in meinen Augen gar nicht um Nahrungserzeugung. Es geht allein um die Generierung von Geld und dessen beste Verzinsung. Sonst nix!
        Die Einfärbung des Kapitalismus als Weltrettung ist eine super Idee und funktioniert blendend. Am Ende gewinnen immer Bill Gates and friends. Und die allmorgendlich austehenden Dummen merken es nicht einmal. 😎

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  4. zmp_nachfahre sagt

    Wenn man genug Kunden findet, die es bezahlen wollen/können…?
    Vor so etwa zwanzig Jahren haben wir noch im Rheinland gewohnt und als wir in Bornheim Spargel gekauft haben, hat uns der Bauer stolz sein neues Erdbeer-Gewächshaus gezeigt. Die Pflanzen in Trögen auf bequemer Brusthöhe auf Substrat, alles voll durchautomatisiert. Gedacht war das hauptsächlich dazu, um im Winter Erdbeeren anbieten zu können, zu entsprechenden Preisen, versteht sich.
    Was daraus geworden ist, weiß ich nicht – immerhin war damals Energie und Wasser ja noch erschwinglich…

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  5. Ertl Elisabeth sagt

    Danke für die interessante Reportage. Kommt in meine Sammlung wie z.B. auch die Maienfelder Erklärung.

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  6. Frikadellen piet 45 sagt

    das hört sich sehr interessant an jetzt habe ich nur die Frage was ist mit Spargel und Kartoffeln die werden hier nämlich viel angebaut geht das auch

    • Frikadellen piet 45 sagt

      gerade würde mal viel von Cannabis gesprochen das könnte man vielleicht im Gewächshaus anbauen und der Duft wird dann eingefangen und als Spray verkauft das hat ja auch eine medizinische Wirkung

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  7. Eifelbauer sagt

    “Jeder Noar gefällt sein Kaap” — Jedem Narren gefällt seine (eigene) Kappe.
    Dieser Spruch meiner Mutter fällt mir immer ein, wenn Menschen mit blumigen Worten ihre ach so
    guten und einzigartigen Produkte (oder auch Ideen) bewerben und in den schillerndsten Farben
    schönreden.
    Ich wundere mich immer wieder, wie von Einzelfällen eines erfolgreichen(?) Unternehmens immer
    gleich ein Zukunftsmodell für eine bestimmte Branche oder am besten für die ganze Welt hergeleitet
    werden soll.
    Ist doch schön ,wenn die Dame in Amerika mit ihrer 80 acres Farm erfolgreich ist. Fragt sich nur ob
    dieses Verfahren für alle Welt tauglich oder erstrebenswert ist.
    Derzeit ist es doch gerade im Bereich Gemüse- oder Obstbau so,dass hochspezialisierte und produktive
    Betriebe aufgeben, weil beispielsweise die Lohnkosten für fremde Arbeitskräfte einschliesslich des
    damit verbundenen Organisationaufwands aufgrund gesetzlicher Bestimmungen hier in
    Deutschland die Wirtschaftlichkeit und damit den Fortbestand dieser (teilweise über Generationen
    gewachsenen) Betriebe gefährden.
    Mir ist schleierhaft, wie die “Start-up” -Unternehmen, die sich überall auf der Welt wortreich mit jungen
    innovativen Protagonisten (viele englische und d’englische Vokabeln,viele Erklärungen) die zunächst mal
    Millionensummen investieren müssen auf die Dauer auf diesen hart umkämpften Märkten behaupten
    wollen.
    Man kann nur vermuten, dass mit der vorhandenen Technik (Gewächshäuser,kontrollierte Bewässerung
    und Lichtprogramme) beim Scheitern des schnöden Lebensmittelanbaus vielleicht demnächst ganz
    andere Pflanzen zu ganz anderen Verwendungszwecken hier aufgezogen werden.😉

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  8. Limes sagt

    zwei Betriebe am Niederhein mit Produktion rund ums Jahr
    1. Salat 10 Mio pro Jahr
    https://www1.wdr.de/lokalzeit/fernsehen/duesseldorf/video-nachhaltige-salatkoepfe-aus-willich-100.html
    2. Tomaten Produktion 10 Mio Abpackungen pro Jahr
    ab Minute 7:30 Vorstellung der Tomaten Produktion
    anschliessend eine andere Methode der Tomatenproduktion mit alten Sorten
    https://www.ardmediathek.de/video/der-vorkoster/kuechenliebling-tomate-meist-rot-und-rund-aber-ueberraschend-vielfaeltig/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtNTM3YmE3ZmQtYTUwYy00MjdmLWIxZmMtNGNiNzQ0ZmQ4NmM2

    Der Verbraucher hat also die Wahl und kann nach Geschmack und/oder Geldbeutel auswählen wenn er denn will. Die Erzeugung wird sich getrieben von den Produktionskosten und dem Verbraucherverhalten wohl anpassen.

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      • Limes sagt

        Tomaten aus China muß nicht sein.
        die beiden Betriebe am Niederrhein nutzen verantwortungsvoll Wasser aus der Region sowie definierte Nährlösungen und kein chinesisches Wasser.
        Wer 365 Tage im Jahr frisch Tomaten, Gurken, Salat…. konsumieren möchte kauft häufig automatisch Gewächshaus oder vertical farming Ware. Alternativ wird die Ware aus diversen Ländern/Kontinenten eingeflogen wohl auch Gewächshausware.
        Das Wasser oder generell die Produktionsweise bei importierten Lebensmitteln sind ein grundsätzliches Thema unabhängig von vertical farming. Es liegt in der Verantwortung des einzelnen Verbrauchers sich zu informieren und bewusst einzukaufen.
        Bei Lebensmitteln sollte man sensibel sein man denke nur was aktuell über Temu so alles an Artikeln vom deutschen Verbraucher bestellt wird.
        Wer kann und will kauft frisch direkt beim Landwirt oder auf dem Wochenmarkt alleine um die Vielfalt der Angebote aufrecht zu erhalten und Anbieter vor Ort zu stützen die es bei uns zum Glück noch gibt.

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      • Inga sagt

        Richtig,
        Hier wissen wir was wir für Wasser haben und vor allen Dingen was die für Vitamine und Mineralsroffe aus dem Boden un den Slat transportiert haben.

        Aber auf der selben Fläche könnten dahin sichtlich wertvollere Möhren wachsen.

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  9. Thomas Bröcker sagt

    Im Gewächshaus, gleich welcher Art, kann man bisher nur “teures Wasser” erzeugen. Spieleken, die mit Ernährung nichts zu tun haben. Böse gesagt “schön bunt, aber verzichtbar”.
    Da fällt mir bezüglich des Nährwertes nur das alte Lied ein:
    “Tante Paula liegt im Bett und isst Tomaten,
    keine Soße , keine Suppe, keinen Braten
    Gestern war die Tante kugelrund,
    übermorgen wiegt sie noch ein Pfund”

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    • Reinhard Seevers sagt

      Man muss immer den Gesamtzusammenhang sehen. Wenn wiederholt solche Berichte, wie der unten dargestellte gepostet werden, parallel Filme und Pseudo-Wissenschaftliche Veröffentlichungen, dann erfolgreiche start-ups in der “Höhle der Löwen” im TV laufen…dann pflanzt sich etwas in die Köpfe der Menschen:

      “Das gesündeste Lebensmittel überhaupt ist die Brunnenkresse. Die unscheinbare Heilpflanze erreicht in der Studie auf 100 Kalorien 100 Prozent der empfohlenen Tagesdosis der 17 Nährstoffe.”
      https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundheits-booster-das-sind-die-gesuendesten-lebensmittel-der-welt-platz-1-ueberrascht_id_184539180.html

      Geil oder….man muss ca. 900g davon essen, um die 100% zu erreichen, aus Gesundheitsgründen werden nicht mehr als 60g täglich empfohlen….die ticken alle nicht mehr richtig.
      Aber die micro-plants gehen auf die Reise, weil Chantale es der Moni erzählt hat.🤡

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  10. Sonja Dengler sagt

    Ich gehe davon aus, dass diese Art der “Landwirtschaft” die Vorbereitungen sind für diejenigen, die jetzt ganz groß Land aufkaufen und dann natürlich mit wenig Personal den maximalen Gewinn herausholen wollen – der Verbraucher spielt dabei gar keine Rolle mehr, der muss ja sowieso dezimiert werden.
    Wir haben hier nicht zu viele Menschen auf der Erde, wir haben auch nicht zu wenig zu Essen – die Großkopfeten vernichten zuviel Essen – aber ich gehe davon aus, dass die Menschen es hinbekommen werden: zu ihrem Bauern des Vertrauens gehen und einkaufen. Es ist eine Frage der Zeit.

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  11. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    Franz Alt resümierte dereinst: Die Sonne, die Kräfte des Windes, schicken keine Rechnung. – Das war einmal u. ist längst Geschichte, wie der Journalist seit 2019 selbst auch.

    Alle Verbraucher bekommen heute dafür schon ihre Rechnung präsentiert und dürfen tüchtig latzen, filigran gesteuert über den explizit genau dafür installierten Flaschenhals.

    Vertikal-Farming produziert für Millionen noch mehr Nahrungsmittel, als diese in Summe dato nachgefragt, überhaupt gebraucht würden!? – Salätchen, Obst und Gemüse, schießen in die Höhe, während man den Input dafür gleich in mehrfacher Hinsicht in einem abgehobenen Schwachmatismus weitgehend sinnbefreit zu versenken weiß!?

    Es geht uns augenscheinlich noch immer viel zu gut, ansonsten könnten wir uns von einem „weißen Kaninchen“ nicht in ein solches „Alice-Wunderland“ entführen lassen, es uns nicht leisten, abtauchen zu wollen in die heutige Welt der Monster und Zombies, die nach unseren Bauern-Leben trachten. Alice konnte in diesem für Kinder illustrierten Buch entkommen, die heutigen Kinderbuchautoren sind diesbezüglich weit weniger milde unterwegs…

    Derzeit kostet unser hochqualitativ „wertvoller“ Brotweizen um die 160 €/Tonne, schwarze Sonnenblumenkerne (kein Vogelfutter) maximal 250,00 €/Tonne etc.pp., …sagt uns das nicht mehr als genug!? – Gut genug direkt für die Tonne, in horizontalen Lagen gewachsen, das alt bewährte Muster auch im aktuellen Vegetationsverlauf.

    „The same procedure as every year“, my dear „friends“!

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  12. Bergamasca sagt

    Sehr informative Reportage, danke schön.
    Mir kommt dabei hauptsächlich das Schlagwort “vulnerable Infrastruktur” in den Sinn.
    Angenommen, das Konzept setzt sich großflächig durch – ich möchte mir nicht vorstellen, was da alles an Kapital, technischen und personellen Ressourcen allein in die IT-Security fließen wird. Von den bürokratischen Anforderungen ganz zu schweigen.

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  13. Klartexter sagt

    Kann weder einen Skandal noch eine Verschwörung gegen die Landwirtschaft erkennen. “Die Menschen müssen satt werden”, würde doch immer gesagt mit der “grünen 4” und von Antany Lee…

    Bei Rentabilitätsproblemen sollten sich die Vertical Farmer an Herrn Krämer und Seevers wenden. Dann läuft es rund.

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      • Klartexter sagt

        Der Kommentar von Christina veranlasst mich, dass ich mich nochmals zu Wort melde. Sie hat mich wohl nicht als Troll empfunden und hat Interesse an das PSM HardRock u.a. gezeigt. Es war nicht die Glanzstunde des promovierten Pflanzenbauexperten Dr. Bauer Willi, der den Wirkstoff nicht kannte.

        Ich bin kein Troll sondern “Finger in die Wundenleger” von Pseudoexperten hier im Blog.

        Wenn der Troll unter verschiedenen Identitäten immer wieder auftaucht könnte das daran liegen, dass sie ihn albern immer wieder blockieren.

          • Klartexter sagt

            Das ist ja wieder eine echte Seevers Expertise. Rock ist eine Musikrichtung und hat mit dem Kleidungsstück nichts zu tun. Ich empfehle Ihnen das Rockfestival Wacken um diese Musikrichtung kennen zu lernen.

            Dort wird man Ihre herzliche menschliche Art zu schätzen wissen und werden so viele Freunde haben wie im www. .

            Ich bitte Sie aber, nicht auch noch Christina hier raus zu ekeln. Die ist völlig unschuldig hier im Blog.

            • Reinhard Seevers sagt

              Christina kenne ich gar nicht…aber sie ist sicher nicht böse mit mir. Sie hat wenigstens einen Namen, das ist doch auch etwas.

              p.s.: Rock´n Roll ist auch eine Musikrichtung, Wacken ist Heavy metal.
              Nur so, als Expertise.
              Hau rein!

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              • Klartexter sagt

                Oh je…. LOl.
                Rock’n Roll hat so viel mit Hardrock zu tun wie die Grünen mit der AfD (bildlich dargestellt damit auch sie das verstehen…)

                Aber ganz gut der der Vergleich. Testen sie doch einfach das PSM HardRock zuerst mit 5 ml i.m. und dann ccc alternativ. Aber das geht nur in dieser Reihenfolge.

                Hau rein das Zeug 😁

    • Peter sagt

      “Ich wünsche noch lebhaftes Diskutieren und hoffe, dass Bauer Willi noch lange gesund bleibt damit Krämer und Seevers nicht krank werden, weil denen einen Lebenssinn ohne diesen Blog verloren geht.” …war das doch kein Abschied?

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      • Bauer Willi sagt

        Ich vermute hinter “Klartexter” eine mir seit langem bekannte Person, die in unregelmäßigen Abständen unter wechselndem Pseudonym auf diesem Blog auftaucht, um die Arbeit von Bauer Willi zu diskreditieren und die Diskutanten zu provozieren.
        Deshalb: Don´t feed the troll…

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      • Wilfried Dannheim sagt

        Ich glaube, die Herren Seevers und Krämer haben auch außerhalb dieses Blogs ausreichend Lebenssinn.
        Und jetzt könnte sich ja wieder um das eigentliche Thema, nämlich des Vertical Farming, gekümmert werden.
        Ich habe allerdings nichts beizutragen, weil für mich dieses Verfahren noch zu unbekannt ist.

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  14. Reinhard Seevers sagt

    Ich habe die Vermutung, dass die Diskussion um derartige Anbauverfahren im Fahrwasser der derzeitigen zunehmenden medialen Präsens über steigende PFAS-Nachweise in ,”europäischen” Obst und Gemüse mit Schwimmen und dadurch eine erneute Auseinandersetzung mit konventioneller Landwirtschaft forciert werden soll. Die Rücknahme der SUR liegt ihnen schwer im Magen.

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    • Schmeckt gut sagt

      Ich halte diesen aufgebauschten “Hype” für völlig übertrieben und auch daneben. Wenn start ups meinen in diese extrem risikobehaftete Sparte investieren zu müssen, werden sie auch damit leben müssen, in kürzester Zeit viel Kapital verbrannt zu haben. Ein ha Gewächshausfläche des modernsten Typs in Vollausstattung kostet mittlerweile mindestens 1 Mio Euronen. Dort dann nur kalorienarmen Salat erzeugen zu wollen ist mindestens naiv. Bei anderen Früchten läuft es mal besser, mal schlechter (Tomaten, Gurken, auch im Vorfeld über Genos verkaufte Kräuter). es kommt auf die Nachfrage im Markt an, ob der Preis passt. Schöne Bilder in den Medien reichen da nicht. Der LEH macht den Unterschied – reicht es zum Überleben oder nicht? Warum sollte es bei startups anders laufen?

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      • Bauer Willi sagt

        Genau deshalb (Hype) finde ich die Reportage sehr ehrlich. Sie zeigt auch auf, dass die Rentabilität nur dann einigermaßen funktioniert, wenn man billige Energie einsetzen kann. Und das ist in der Tat naiv.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Wie heißt es im Schlusssatz: “Vielleicht sind wir irgendwann gezwungen, besser als die Natur zu sein…”
          Was für ein dämlicher Schlussatz. Jeden Tag steht ein Dummer auf, im Moment scheinen ganze Horden Dummer aufzustehen.
          Alle schimpfen über die sog. industrielle Landwirtschaft und hier wird sie dann als Hoffnungsträger tituliert? Wie verrückt ist das?

          Und überall nur Salat, Salat, Salat….eigentlich ist das eine Papierfabrik mit ineffiezienter Produktion. Die Geschichtenerzähler gehen nie aus.

          Auch der Bio-Granter erzählt seine Geschichte….er hat Mühe seine so humusreiche Regenwurm-Bodenschicht mit dem Spaten zu lockern und schwadronniert davon, dass Humus Wasser binden würde. Ist es nicht so, dass es die Tonminerale sind, die die Wasserhaltekraft ermöglichen? Aber hee, jedem seine Erzählung.

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          • Bauer Willi sagt

            Die Hybris im letzten Satz ist mir auch aufgefallen. Für wen hält sich die Redaktion?

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          • Bergamasca sagt

            “Was für ein dämlicher Schlusssatz.” Habe ich auch gedacht.

            Überhaupt. In den USA sind die Entfernungen zwar groß, aber ist es wirklich erstrebenswert, fünfeinhalb mundgerechte, sterile Salatblättchen in Kunststoffverpackungen anzubieten, die wahrscheinlich mehr wiegen als der Inhalt, um dann stolz “zero pesticides” draufschreiben zu können?

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            • Reinhard Seevers sagt

              Interessant ist wiederum, dass diese Erzählungen in den Ländern beginnen, die entweder Energie im Überfluss und/oder Geld im Überfluss haben. Solche Erzählungen greifen nie in den Ländern, in denen Wasser wirklich knapp ist und Hunger wirklich stattfindet. Dann aber rumschwadronnieren von wegen “wir” müssen in Zukunft Milliarden Menschen nachhaltig ernähren. Erkennt man (Medien, Journalisten, Bürger) denn nicht diese unsägliche Heuchelei.

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              • Elvira sagt

                Naja mit Blalat wird wohl niemand satt.
                Mit Kartoffelsalat klappts. 😉
                Blattsalat nenne ich auch nicht Nahrung sondern Beilage ohne die es sich auch gut leben lässt.
                Warum wird nicht gleich die Nährlösung ohne Umweg über den Salat verkauft ?
                Ich esse schon ab und zu Blattsalat, zuhause aus dem Garten, ganz natürlich gewachsen. Jetzt ist noch Löwenzahnsaison, da sind auch noch die Bitterstoffe enthalten darüber gerösteten Speck aber auch der dient nicht zum satt werden sondern auch nur als Beilage.
                Also Salat, Gurken Tomaten und Co helfen in keinster Weise gegen Hunger sondern sind einfach nice to have und nicht mehr.

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          • Thorens sagt

            “Ist es nicht so, dass es die Tonminerale sind, die die Wasserhaltekraft ermöglichen?”

            Poren, es sind die Poren im Boden, die Wasser ableiten und Wasser nachliefern und Wasser halten. Das jeweils abhängig von ihrem Durchmesser. An deren Entstehung sind sowohl Tonminerale als auch Humsstoffe wie auch die zweiwertigen Kationen Calcium und Magnesium beteiligt. Das Tonmineral an sich kann kein Wasser speichern.

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        • Ich bin bei Afred Grand und wir sollten uns an die Naturgesetzte halten!
          Ohne Grundlast-Gas-Atomkraftwerke ist die reine Utopie und wenn Groß-Investoren (WEF-WHO etc) einsteigen ist die Gefahr der Manipulation und Erpressbarkeit gegeben.

          Unseren Landwirten kann man vertrauen, aber wenn die WHO-Verträge wirklich zustande kommen wird Vertical Farming, Labor Fleisch, 15 min Städte etc.. zur Realität.
          https://www.kla.tv/2024-04-13/28573&autoplay=true?fbclid=IwAR16r_OcwnEcnqri-qSFqq_RULfnOuTTaNNXsE4VqKej0r18zl38Br6xRZI

          Leider haben die meisten Landwirte es immer noch nicht verstanden was für dramatische Auswirkungen die WHO-Verträge auf unsere Landwirtschaft haben werden.

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          • Reinhard Seevers sagt

            Die Japaner wehren sich wenigstens schon mal gegen die WHO- Pandemieverträge (19000 Menschen auf den Straßen Tokios)….unsere Medien und unsere Öffentlichkeit beschäftigen sich lieber mit wokeness und rääächts…. 😎

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  15. Frikadellen piet 45 sagt

    guten Morgen da bin ich mal sehr gespannt und schaue das später an und auch was der Regierung doch einfällt aber da bin ich sowieso sehr gespannt welche bekloppten Einfälle sie hat

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