Bauer Willi
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Tödliche Fallen…

„Männer umschwirrn mich wie Motten um das Licht“ lautet eine Textzeile eines Songs von Marlene Dietrich im dem Film „Der blaue Engel“. Jeder von uns kennt das, wenn er an einem lauen Sommerabend nachts bei Beleuchtung auf der heimischen Terrasse sitzt. Wir alle nehmen das unbeteiligt zur Kenntnis, machen uns aber keine Gedanken darüber, welche Folgen Kunstlicht auf die Insektenwelt hat. Ich bin der Sache mal nachgegangen.

Zuerst einmal die Feststellung, dass es erstaunlich wenig Literatur zu diesem Thema gibt. Ein paar Quellen habe ich unten mal angegeben. Festzustellen ist aber, dass die bloße Zahl von künstlichen Lichtquellen in Europa deutlich zugenommen hat. Jede Versiegelung der Landschaft führt meist auch dazu, das Wohn- und Gewerbegebiete mit Beleuchtung ausgestattet werden, die dann die ganze Nacht über eingeschaltet bleiben. Forscher aus Mainz haben einmal hochgerechnet, dass so jede Nacht alleine in Deutschland etwa 1 Milliarde Insekten diesen Lichtfallen zum Opfer fallen. Entweder sie fallen erschöpft zu Boden oder sie verbrennen schlichtweg an den heißen Birnen. Aber auch indirekte Folgen hat das Licht: Aufgrund der Ablenkung durch das Licht finden viele Falter nicht mehr ihren Sexualpartner und da ihr Lebenszyklus oft nur wenige Tage dauert, ist eine Fortpflanzung nicht mehr möglich. Die Lichtquelle ist in einem Umkreis von rund 25 m relevant und genau in diesem Abstand stehen viele Straßenlaternen, so dass solche Straßenzüge zu einem unüberwindbaren Hindernis werden. Große Städte oder Mega-Citys wie das Ruhrgebiet sind somit riesige tödliche Insektenfallen. Übrigens liegt Krefeld am Rande des Ruhrgebietes und hier wurde ja die viel zitierte Insektenzählung gemacht.

Allerdings spielt auch die Technologie der Beleuchtung eine Rolle. Ich bin jetzt kein Experte, aber es macht einen Unterschied, ob das Beleuchtungsmedium eine Natrium-Hochdrucklampe, eine Metallhalogendampf-Hochdrucklampe oder LED-Lampen handelt. Allerdings sind die Ergebnisse widersprüchlich. Australische Forscher finden eine höhere Attraktivität von LED´s heraus, während eine Feldstudie in Südtirol das genaue Gegenteil feststellt.

Was mich erstaunt, ja erschrocken hat, ist die bloße Zahl der Individuen, die pro einzelner Lampe schnell in die Tausende geht. Könnte das nicht auch ein Grund für den Rückgang der Insekten sein? Und nicht nur auf Insekten hat die nächtliche Beleuchtung einen negativen Einfluss: auch Zugvögel reagieren irritiert.

Als eine mögliche Lösung des Problems schlagen die Forscher eine Reduzierung bzw. Abschaltung der Lampen in Nachtzeiten vor, in denen sie wenig Sinn machen. Von unserem Bahnhof fahren zum Beispiel in der Zeit von 0 Uhr bis 5 Uhr morgens keine Personen-Züge. Der Bahnhof selbst, der Vorplatz, der riesige Parkplatz und selbst die Gleise sind aber die ganze Nacht taghell erleuchtet. Das ließe sich doch mit einer einfachen Zeitschaltuhr leicht lösen und hätte auch noch positive Auswirkungen auf den Stromverbrauch und den CO2-Ausstoß von Kraftwerken.

Doch bevor wir über anders schimpfen kann auch jeder von uns selbst etwas unternehmen. Auf unserem Hof sind alle Lampen mit einem Bewegungsmelder ausgestattet, die auf 60 Sekunden eingestellt sind. Auch eine Möglichkeit, etwas gegen die Lichtverschmutzung zu tun. Vielleicht redet ihr auch mal mit eurer Gemeinde, ob wirklich jede Ecke die ganze Nacht über beleuchtet werden muss? Welchen Sinn macht es, den Weg zum Sportplatz auch nach Mitternacht noch zu beleuchten? Auch menschliche Liebespaare haben es lieber etwas dunkler…

Euer Bauer Willi

Hier findet ihr weitergehende Informationen:

http://www.spektrum.de/news/lichtverschmutzung-bedroht-insekten/1423701

http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1890/14-0468.1/full

http://www.n-tv.de/wissen/frageantwort/Warum-fliegen-Insekten-zum-Licht-article47377.html

http://de.engadget.com/2014/10/17/forscher-finden-heraus-leds-ziehen-fast-50-mehr-insekten-an-al/

http://www.hellenot.org/fileadmin/user_upload/PDF/WeiterInfos/10_AnlockwirkungInsektenFeldstudie_TLMFundLUA.pdf

http://www.chip.de/artikel/Insektenvernichter-Hochspannung-gegen-Insekten_80419624.html

https://www.lidl.de/de/uv-insektenfalle/p196444

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77 Kommentare

  1. Aufklärer sagt

    Darüber las ich die Tage schon hier und da. Das weiß man auch im allgemeinen.
    Recht aktuell https://www.rnz.de/nachrichten/bergstrasse_artikel,-Bergstrasse-Insekten-und-die-Beleuchtung-von-Gebaeuden-Wenn-Lichter-toeten-_arid,286140.html

    bringt dieser recht flott ergoogelte Artikel das Thema gut auf den Punkt. Ich find es passend, weil er es gut an einem einzigen Fall darstellt und wie viel da leichtfertig an Schäden angerichtet wird.

    Landwirtschaft hat einen Anteil, muss ihn haben, sonst würden uns die Viecher alles wegfressen. Lichtverschmutzung ist aber ein viel weitreichenderes Problem.

    Zwei vertiefende Links, die das Thema erörtern und zeigen, das das Allgemeinwissen ist. Nur ist es offenbar nicht so lohnend für die Akteure gegen Insektenschädliche Beleuchtung zu kämpfen, als ihr Feindbild der konventionellen Landwirtschaft in Kampagnen zu attackieren. Letzteres ist Reklame für eigene Bioprofiteure; deren Landwirte, die Biolabel-Industrie und die dahinter liegende Ideologie und ihre Träger sowie Unterstützer. Hinter dem Feindbild kann man sie scharen. Damit kann dann trefflich Geld in „die richtigen Taschen gestopft“ werden.

    http://www.lichtforum-nrw.de/files/lichtforumnrw/Schulprojekte/FSG-Jufo_Insektenanlockwirkung.pdf

    https://www.wien.gv.at/kontakte/ma22/studien/pdf/lichtquelle.pdf

    Und weil das nicht alles ist, sondern Licht auch Profiteure hat und volle Teller bedeuten kann muss das noch rein. Denn es zeigt das auch die Insektenjäger und damit wohl auch die Vögel mit dem Licht ihr Freud und Leid teilen.

    http://www.spektrum.de/news/vom-licht-vergraemt/1190775

    Hier wird auch noch mal mit Zahlen hantiert:

    http://www.spektrum.de/lexikon/biologie-kompakt/lichtverschmutzung-und-ihre-fatalen-folgen-fuer-tiere/7024

    Artikelzitat;“ …Bei einem Leuchtenpool von 20000 Straßenleuchten und einer durchschnittlichen Anflugrate von 450 Insekten pro Leuchte und Nacht errechnet sich für das weiße Licht eine nächtliche Todesrate von drei Mio. Insekten. Für das gelbe Licht der Natriumdampf-Hochdrucklampen ist demgegenüber nur eine Rate von 1,4 Mio. zu erwarten. Für die Bundesrepublik mit einem geschätzten Park von 6,8 Mio. Straßenleuchten (d.h. eine Leuchte auf je zwölf Einwohner), ergibt die Hochrechnung über eine dreimonatige Flugperiode bei Verwendung von weißem Licht die Zahl von 91,8 Mrd. getöteter Insekten. Rechnet man nun noch die Leuchten im privaten Bereich, beleuchtete Reklame- und Schaufensterflächen, Schmuckbeleuchtungen von Sehenswürdigkeiten und Großobjekten und die Beleuchtung von Industrieanlagen hinzu, dann ergibt sich eine weitere gigantische Steigerung für die nächtliche Todesrate von Insekten durch künstliches Licht. …“ – Zitatende.

    Das ist interessant, das dieser Artikel von 2001 ist, das man ihn leicht finden kann. Die Zahlen sind erschreckend. Sie sind – vergleicht man die Zahlen der Fangdaten aus den verlinkten Beiträgen weiter oben, recht glaubwürdig.

    Um die Schäden abzuschätzen, sollte man die Menge der Insektenpopulation beachten / kennen. Zahlen mit einer Spannweite von 125 Millionen Insektenindividuen bis 1-2 Milliarden kommen geschätzt auf jeden Menschen. Biologe anwesend? Genauere Zahlen?

    Wenn ich nicht falsch gerechnet habe, sind das 10 Billiarden Insekten in Deutschland, die es geben soll, irgendwo – nicht immer aber nur mal um ein Gefühl zu haben bei den Verlustzahlen und Bestandsgrößen.

    Einen guten Abend und gute Nacht an alle Fans gepflegter ehrlicher Landwirtschaftsprodukte ohne Ideologieaufpreis.
    Allen Fans der ideologisch geprägten Landwirtschaft eine gute Besserung und einen guten Abend :>

    Ein tippwütiger Aufklärer

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  2. Ich seh das so sagt

    Ich darf einen aktuellen Bericht aus Österreich beisteuern:
    Die Welt wird heller: LED-Trend verstärkt Lichtverschmutzung –
    2 Aussagen daraus:
    *) Kommunen, Unternehmen und Haushalte, die auf LED umsteigen, wollten zunächst sparen. Doch oft verkehre sich das ins Gegenteil, wenn dann das Geld für weitere und noch hellere Lampen ausgegeben werde
    *) In Österreich habe es von 2012 bis 2016 im Schnitt einen Anstieg der Lichtabstrahlung von etwa 50 Prozent gegeben
    (http://derstandard.at/2000068293610/LED-Trend-verstaerkt-die-Lichtverschmutzung)

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  3. Paulus sagt

    Ich vertrete die Auffassung, dass wir uns endlich mal wieder den archaischen Genuss dunkler Abende und Nächte gönnen sollten. Das hat tatsächlich was und ich meine es aufgrund eigener Erfahrung ernst.
    Immerhin hat es so ein komischer kölnischer Kirchenfürst ja schon mal geschafft. Da wurden die Lichter am Dom ausgeschaltet und alle fanden es ganz toll im Dunklen zu stehen. OK, es war nicht ganz so dunkel, sonst wäre Panik ausgebrochen.
    Abgesehen davon, dass in der Mega-City namens Ruhrgebiet die Lichter eh bald ausgehen, sollten wir in der BRD mal wieder mit gutem Beispiel vorangehen. Um 22:00 Uhr muss die Hose kalt am Bett hängen und dann hat auch keiner mehr was auf der Straße zu suchen. Ausgenommen sind Politiker, die sich um unser aller Wohl bemüht die Nächte aufgrund fragwürdiger Sondierungen um die Ohren schlagen.
    Also wo fangen wir an? Bhf. Rommerskirchen ist ja schon mal OK, Hauptstraße und Nebenstraßen auch.
    Lasst uns doch auch endlich die viel geschmähten Kraftwerke abschalten, dass wäre ein ganz großer Schritt zugunsten der Insekten. Sogenannte Kollateralschäden, die jetzt nicht die Insekten betreffen sind hinnehmbar.
    In anderen Staaten werden die nächtlichen Lichter gleichzeitig hell wie nie erstrahlen.
    Wer diesen Blog verfolgt hat, weiß dass ich so einiges für die Insekten tue und versteht mich richtig.

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  4. Friedrich sagt

    Ja Willi , jetzt hast du alles an Argumenten bzgl. der Insekten abgearbeitet . Da mußt du viele Stunden dran gearbeitet und zusammengetragen haben. Alle Argumente liegen auf dem Tisch , einschl. des Beleuchtungsfaktors. Wieder einmal hast du den Grünen und NGOs das Heft des Handelns aus der Hand genommen. Bis deine Arbeit bei den Medien und den Leuten angekommen ist , haben die wieder ein anderes Thema, wolln wir wetten ? Mit den Themen und dem Draufschlagen auf die Bauern wird es aber immer schwieriger ,da schon vieles abgearbeitet ist. Mit Niedersachsen und NRW haben die Grünen schon wieder Regierungsverantwortung verloren . Ich hoffe , daß das so weiter geht und diese Leute verschwinden. — Jeder muß wissen , ob Stahlwerk , Kohlekraftwerk, Autoproduktion usw. , daß alle für die Endverbraucher direkt oder indirekt produzieren. Das gilt natürlich auch für die Landwirtschaft. Nur wenn wir Verbraucher unser Verhalten ändern, wird sich auch auf Seiten der Produktion etwas ändern. Mit Gesetzen und dem Draufschlagen auf einzelne Gruppen ändert man das Verhalten nicht. Verhalten kann man nur durch Bildung und „Vorbilder“ ändern. Aber gerade als Vorbild kann man unsere „Grünen Vielflieger“nicht sehen. Die predigen Wasser und trinken Sekt. Das Verhalten sollen die Anderen ändern.– Willi , vielen Dank für deine Arbeit zu diesem Thema. Das war mal wieder Spitze !!

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  5. Berthold Lauer sagt

    Kurzlich wurde bei uns im Umweltbeirat das ehrenamtliche Monitoring über einen sehr seltenen Falter (Skarabäenscheckenfalter) in einem kleinen NSG vorgestellt. Von 2011 bis 2015 wurde jeweils eine 1-stellige Anzahl von Faltern bonitiert, einmal sogar null, 2016 fünfzig!!!!
    Leider keine Zahlen in 2017. Aussagefähigkeit????Interpretationen???? Schuldzuweisungen???

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    • Bauer Willi sagt

      Kannst Du an die Zahlen kommen? Wenn ja, bitte per Mail an Alois. Adresse steht im Impressum. Wäre wirklich interessant!!!
      Bauer Willi

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    • Sabine sagt

      Äh… bis Du dir sicher, dass es ein Skarabäenscheckenfalter und nicht ein Skabiosen-Scheckenfalter ist? Also, Scheckenfalter werden normalerweise nach ihrer Hauptfutterpflanze unterschieden und einen Scheckenfalter, der räuberisch von Skarabäen lebt, ist mir jetzt neu. Skabiosen sind echte Gartenpflanzen, sie trifft man so gut wie nie verwildert an. Zudem sind sie einjährig, meint, wenn man sie nicht jedes Jahr neu anzieht, gibt es sie schlicht nicht und damit auch ihren Falter nicht. Skabiosen oder Krätzekraut ist ein hübscher Lückenfüller in Staudenbeeten, war aber leider ein Zeit lang ganz aus der Mode. Zur Zeit findet man wieder verstärkt Saatgut und sie wird als Bauern-Garten-Blume und Insektenfutterpflanze mit einigem Erfolg angepriesen und erlebt gerade mit Stockrosen, Malven und anderen Klassikern ein kleines Come Back .

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      • Berthold Lauer sagt

        Entschuldigung, natürlich Skabiosenscheckenfalter. Biotop Kalkmagerrasen, nur Pflegemasnahmen.

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        • Sabine sagt

          Siehste, da geht es schon los. Kalkmagerrasen ist jetzt z.B. in meiner Gegend so gut wie nie zu finden. Was nicht als erste Ursache die Landwirtschaft hat, sondern der Boden gibt es einfach nicht her. Solche Standorte findest Du eher in Osteuropa. Hier sind fast durchgehenden durch „Übernutzung“ geschaffene Flächen. Lässt man die in Ruhe, verbuschen die sofort wieder. Man kann sich auch auf die Suche nach karierten Maiglöckchen machen, die Mama-sagen können. Dass diese Flächen besonders artenreich sind, ist unbestreitbar, aber sie haben hier nix mit Natur zu tun, sondern häufiger mit der bitteren Armut ihrer Bewohner über die letzten Jahrhunderte. Da wo jede noch so schlechte Wiese geheut wurde und jeder noch so mickrige Busch alle paar Jahre für Brennholz geerntet und jedes Blatt als Einstreu zusammengekehrt wurde, findet man solche Flächen.

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  6. Tobias Bokeloh sagt

    Guten Morgen Willi, ist ja interessant, dass du genau dieses Thema hier beschreibst. Habe genau dazu heute morgen etwas auf BBC Online gelesen. Der Beitrag enthält unter anderem einen Link zu einer Arbeit, die zu dem Schluss kommt, dass Lichtverschmutzung zur Störung der Bestäubungsaktivität von Insekten führt. Hier der Link: http://www.bbc.com/news/science-environment-42059551

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  7. Sabine sagt

    Nun, unsere alten Kraftwerke können nachts nicht einfach abgestellt werden und so war es vllt. auch sehr billig die Städte in Leuchtbälle zu verwandeln, selbst die Landstraßen noch bis in jede Ecke auszuleuchten und Reklame Tafeln anzustrahlen, auch wenn sie von niemandem mehr gesehen werden, weil alle in den Betten liegen.
    Vllt. heißt es demnächst wenigstens in den Wohngebieten: Der Letzte macht das Licht aus. Ich fände es mal sehr interessant auszurechnen, wie viel Geld meine Stadt sparen könnte, wenn wir nur noch die Hauptstraßen nach Mitternacht beleuchten und die Straßenlaternen an der Ecke mit Bewegungsmelder auf „OnDemand“ umstellen würden und was wir an Energie und einsparen könnten, wenn Lichtwerbungen nach Ladenschluss einfach abgeschaltet werden. Viele Städte schalten ja schon die Ampelanlagen in der Nacht aus, weil es einfach keinen Sinn macht, nicht vorhandenen Verkehr zu regulieren.
    Wenn das dann auch noch die Motten glücklich macht, ist, denke ich, nichts dagegen einzuwenden. Und das Schreckgespenst der Dunkelflaute verschwindet vllt. so in der wieder wirklich dunklen Nacht.

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    • bauerhans sagt

      „Der Letzte macht das Licht aus.“

      hier gabs endlose diskussionen in den gemeinderäten darüber,nachts aus kostengründen die strassenbeleuchtung abzuschalten,aber da hier nur eine partei das sagen hat,die insbesondere auch mit den stromleuten eng verbandelt ist,wurde nix draus.
      das schärfste argument,was ich gelesen hatte:
      wenn die omma nachts raus muss,orientiert die sich ja an der strassenbeleuchtung!
      wenn die dunkel ist,könnte die omma „sich fallen“……..!

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      • Sabine sagt

        Ja, die Horden von Ommas, die schlaflos durch die Straßen wandern… an die hatte ich so gar nicht gedacht. Also die meisten Ommas hier laufen inzwischen mit eigenem Licht an der Leine herum. Im Moment ist es tres chic Waldi und Wotan in sowas wie eine Lichterkette einzuwickeln, bevor Omma vor die Tür geht. Find ich gut. Mach auf jeden Fall mehr Sinn wie die Straßenbeleuchtung nach Mitternacht.

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        • sonnenblume sagt

          Sabine, ich glaube, dass bauerhans eine schwache Beleuchtung der Wohnung ( Notbeleuchtung) durch die Straßenlaterne meint. So kann Oma dann das Geld einsparen.

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  8. Bei Neumond machen sich die Krefelder Insekten auf ins Ruhrgebiet, ist ja nicht so weit, nur so 25 m. Nee, nur Spaß. Diffuses Licht durch Dunst, Smog* lockt sie natürlich an. In sternenklarer Nacht streben die Insekten direkt zum kleinen Wagen. Irgendwie logisch (kleines Tier, kleiner Wagen). Kein Wunder, dass keiner mehr zu Hause ist.

    *) Oder diffuses Licht durch Feinstaub, Landwirtschaft ist die größte Emissionsquelle dafür, aber das nur am Rande.

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    • Bauer Willi sagt

      Von Feinstaub kann ich Dir ein Lied singen! Im Sommer hat es hinter unserem Mähdrescher vielleicht gestaubt! Und als wir dann die Stoppel gegrubbert haben hat es wieder gestaubt! Ich werde mich zukünftig bemühen, beides zu unterlassen…
      Bauer Willi

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        • Feinstaub gilt seit einiger Zeit als das größte anzunehmende Übel, der Super-Gau schlechthin – unmittelbar nach der Kernschmelze eines Kernkraftwerkes. Er lässt Alkohol, Zigaretten und sogar das ganz superböse CO2 weit hinter sich in der nach oben offenen Katatstropenskala. Feinstaub gefährdet die Gesundheit, ist einfach grauenhaft, muss weg.

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          • Ich will nur nicht, dass mein Berufsstand der Dieselfahrer ständig beschuldigt wird. Dieselfahrer haben auch Familien.

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        • Bauer Willi sagt

          @Adt, hier darf man alles sagen!
          Ammoniak ist ein Gas. Wie wird aus einem Gas Feinstaub? (Gehört das jetzt in die Rubrik Physik oder Chemie? Ich war bei beidem nur Durchschnitt) Bitte helfe mir weiter…
          Bauer Willi

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          • Paulus sagt

            @ Willi,
            schon mal was von Physikalischer Chemie gehört? Als studierter Landwirt ganz bestimmt – hätte er nur aufgepasst. Die Ammoniak-Synthese (z.B. Haber-Bosch-Verfahren) ist ein physikalisch-chemisches Verfahren.
            Wenn der AdT schon klugscheißen darf möchte ich das auch mal. 🙂

            Scherz beiseite. NH3 reagiert unter bestimmten Voraussetzungen tatsächlich mit anderen Bestandteilen der Umgebungsluft zu Feinstaub.

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