Bauer Willi
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Sagt den Bauern endlich die Wahrheit!

Ein Gastartikel von Martin Rücker, dem ehemaligen Geschäftsführer von Foodwatch über die Zukunft der Landwirtschaft und das Zaudern der Politik.

Cem Özdemir will für den Klimaschutz die Zahl der Nutztiere in Deutschland reduzieren und gleichzeitig die hiesige Tierhaltung zukunftsfest machen. Erfolgversprechende Pläne fehlen für beide Ziele. Derweil hängen Bauernhöfe in der Luft oder geben verzweifelt auf – sie haben Besseres verdient.

Von Martin Rücker

Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir hat sich vieles vorgenommen:

Er will das Höfesterben bremsen und die deutsche Tierhaltung „zukunftsfest“ machen.

Er will, dass Landwirte nachhaltiger wirtschaften und in den Tierschutz investieren.

Und er will die Tierbestände reduzieren.

Viele Signale, die zusammen eine janusköpfige Botschaft ergeben: Jene Bauern, die um ihre wirtschaftliche Existenz kämpfen müssen und dazu noch hören, dass sie eigentlich nicht mehr erwünscht sind, sollen bereit dazu sein, für neue Ställe Kredite aufzunehmen und in mehr Tierschutz zu investieren. Das wirft Fragen auf.

Einerseits ist Özdemirs Ziel so klar wie nachvollziehbar: Künftig sollen weniger Tiere (wegen des Klimas) besser gehalten werden (wegen des Tierschutzes), ihre Produkte dafür höhere Preise erzielen (wegen der Bauern). Andererseits bleibt der Weg dorthin jedoch vollkommen offen, zumal wir auch nicht allein sind auf der Welt. Irgendwie soll es ja gelingen, dass eine tiergerechtere und damit teurere Tierhaltung hierzulande nicht dazu führt, dass die Nachfrage nach Fleisch in Zukunft verstärkt aus dem Ausland gedeckt wird und hiesigen Tierhalter erst recht das Wasser abgräbt.

Wer in Özdemirs Ministerium nach den Plänen zu den Zielen fragt, erfährt wenig Konkretes. Fest steht: Eine Ausstiegsprämie für Tierhalter wie in den Niederlanden soll es auf keinen Fall geben.

Geprüft werde derzeit, ob und wie die Zahl der Tiere pro Hektar reduziert werden kann. Damit touchiert das Ministerium die globale Gretchenfrage für die Zukunft der Landwirtschaft: Wer plant und entscheidet darüber, welche Fläche wie genutzt werden darf? Die Frage muss behandeln, wer das System Landwirtschaft möglichst nachhaltig gestalten möchte, und zwar in jeder Hinsicht – Welternährung, Öko- und Klimabilanz, Biodiversität, Tierschutz. Die Debatte kann durchaus auch für Bauern zu unliebsamen Antworten führen. Noch schlechter ist, dass die Ampelregierung bislang überhaupt keine Antworten hat.

Bei den ausgegebenen Zielen setzt die Koalition vor allem auf das Prinzip Hoffnung. Die Hoffnung darauf, dass der Fleischkonsum in Deutschland weiterhin nach unten gehen wird. Und darauf, dass die staatliche Haltungskennzeichnung die Menschen trotz Inflation dazu bringen kann, teureres Fleisch aus vermeintlich besserer Haltung zu kaufen. Das ist arg wenig, für den Tierschutz wie für die Höfe.

Ausgerechnet der Entwurf für das Design (wenn man es so nennen möchte) des staatlichen Haltungskennzeichens steht sinnbildlich für die ratlose Unentschlossenheit der ampelkoalitionären Agrarpolitik. Sollte es den deutschen Tierhaltern helfen, müsste das Siegel ihre Produkte ja attraktiv machen – nur eben bloß nicht zu attraktiv, weil Özdemir sonst Gefahr liefe, den Fleischkonsum insgesamt anzukurbeln. So geriet die Gestaltung des Labels schlicht – oder, wie ein Branchenberater ätzte, wie eine „Mischung aus Tabakwaren-Warnhinweis und Traueranzeige“. Jedenfalls lässt sich dem Siegel ansehen: Hier möchte ein Ministerium den Absatz fördern, ohne den Absatz zu fördern.

Während Özdemirs Beamte über näheren Plänen noch brüten, vollzieht sich die Reduktion der Tierbestände längst von allein. Allerdings nicht in Form eines geplanten und verlässlichen Prozesses, der mehr Tierschutz und Nachhaltigkeit bringt, sondern auf die denkbar grausamste Weise – die Betriebe hören auf, weil sie nicht mehr können. Jeder zehnte verabschiedete sich in den vergangenen zwölf Monaten aus der Schweinehaltung. Eine Entwicklung, die radikal an Dynamik gewinnt, die aber keineswegs neu ist: Waren vor zehn Jahren noch mehr als 30.000 Betriebe mit Schweinen registriert, zählten die Statistiker in diesem Mai gerade noch 18.000. Die Halter geben auf, weil sie keine wirtschaftliche Perspektive sehen oder schon vor dem Ruin stehen. Und weil es keine Ansage gibt, keinen politischen Plan für ihre Branche. „Man lässt uns am langen Arm verhungern“, fasst ein Schweinehalter die Gemütslage zusammen.

Auch wenn das Agrarministerium dies bestreitet, so bleibt doch der Eindruck, dass es ihm vielleicht ganz recht ist, wie sich die Dinge entwickeln. Dass es dies nur nicht so laut sagen möchte aus Angst vor den Protesten der Bauern. Özdemir hat angekündigt, dass die Zeit von „Wachse oder weiche“ mit ihm vorbei sein solle. Das Problem ist, nun heißt es nur noch „weiche“.

Die Bauern haben Besseres verdient. Zuallererst die Klarheit darüber, wer von ihnen mit welchen Tierbeständen in Zukunft noch gewollt ist, wie eine realistische ökonomische Perspektive für Tierprodukte aus tiergerechter Haltung aussieht, und wie der Reduktionsprozess politisch gesteuert wird. Es ist an der Zeit, dass Özdemir den Bauern reinen Wein einschenkt. Über Ziele hat er lang genug gesprochen, nun muss er sie mit Konzepten unterfüttern, statt nur vage Hoffnungen zu präsentieren.

Der Minister selbst hat diese Klarheit übrigens genauso nötig wie die Bauern: Denn mehr Nachhaltigkeit erreicht er nur, wenn er ihre Bereitschaft zum Mitmachen und Investieren weckt.

Dieser Beitrag erschien in ähnlicher Fassung zuerst in der Welt. Martin Rücker arbeitet als freier Journalist und Autor in Berlin. In diesem Jahr erschien im Econ-Verlag sein Buch „Ihr macht uns krank“, eine Bilanz der deutschen Ernährungs- und Agrarpolitik. Website: www.martin-ruecker.com

Gastartikel stellen die Meinung des Autors dar.

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70 Kommentare

  1. Der Verbraucher wird sich beim aktuellen “Mainstream” wohl auf schwierige Zeiten vorbereiten müssen – leider habens einige noch nicht gemerkt.
    Vor einem Jahr noch war Brennholz für 50€/Rm noch zu teuer, die gleichen Leute
    betteln mich heute an, Ihnen Brennholz für 150€/Rm zu verkaufen.
    Ich habe das Brennholzgeschäft aber leider aufgegeben.
    Noch immer beschimpfen uns einige Verbraucher, wenn wir mit den Erntemaschinen zu langsam vor Ihnen herfahren.
    Dabei merken die nicht, dass gerade Ihr täglich Brot geerntet wird!!!!!!
    Manchen ” Idioten ” ist einfach nicht mehr zu helfen, deshalb müssen wir wohl alle
    durch eine gewisse ” Konsolidierungphase”, erst dann kann es wieder besser werden.

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    • Stadtmensch sagt

      Ich vermute, den einzigen Kontakt den ihr mit Städtern habt, sind die Siedler, die sich mit ihrem EFH auf den Acker stellen. Die wollen natürlich Ruhe und Kornblumen und Lerchengesang. Und dann noch schnell schnell hin und her mit den Autos in die Versorgungszentren.
      Für die Betonwüstenbewohner seid ihr so weit weg. Da fehlt die Verbindung von der Auslage im LEH zum Produzenten komplett. Hier bei uns steht Milch im Regal, die 300 bis 500 km rangekarrt wird. Und die Kohrener ist ausgelistet oder die leckeren Lebensmittel von Wurzner. Martwirtschaft halt – muss man nicht begreifen…

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      • Dann müsst Ihr Stadtmenschen eben die regionalen Produkte bei Eurem LEH nachfragen! – Ganz aktiv ( Gespräch mit Marktleiter – wenn ich das hier nicht bekomme, gehe ich woanders hin!!) .
        Ihr Verbraucher habt alles in der Hand – dazu brauchen wir unsere unfähigen
        Politiker doch gar nicht!
        Ihr alleine bestimmt mit Eurem Einkauf, was nachproduziert wird.
        Und kommt mir bitte nicht mehr mit ” wir wollen Tierwohl, wir wollen weniger Pestizide usw”.

        Ihr müsst es kaufen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! nicht nur wollen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

        Und noch eins: Wenn Ihr nur Dreck bezahlen wollt, bekommt Ihr zukünftig nur noch Dreck!!!

        Stellt Euch darauf ein, die Zeit des billigen Durchfressens und dann auch noch Ansprüche stellen ist vorbei!!!

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        • Reinhard Seevers sagt

          Wenn jetzt Bio sogar billiger ist, als konventionell, wird das dann auch automatisch zu Dreck, weil billig…..logisch wäre es ja.🤔😎

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  2. Jürgen Donhauser sagt

    Oh, da wird aber gewaltig wieder mit zweierlei Maß gemessen:
    “Einerseits ist Özdemirs Ziel so klar wie nachvollziehbar: Künftig sollen weniger Tiere (wegen des Klimas) besser gehalten werden” – wenn wirklich das Klima das Ziel Özdemirs wäre, dann müsste er morgen schon die Heim/Haustierhaltung abschaffen, denn die schädigen nur das Klima und bringen aber im Gegenzug keinen Beitrag zur Ernährungssicherheit.
    ” Wer plant und entscheidet darüber, welche Fläche wie genutzt werden darf?” – ganz schön lächerlich wenn man sich vergegenwärtigt, dass wir annähernd 100 ha täglich der landwirtschaftlichen Produktion durch Überbauung entziehen.
    “Die Hoffnung darauf, dass der Fleischkonsum in Deutschland weiterhin nach unten gehen wird.” – der Gesundheitsminister hofft auch jährlich dass weniger Alkohol und Nikotin konsumiert wird. Das läßt sich nicht staatlich regeln! Nicht einmal, wenn man alle Tierhalter aus Deutschland vertreibt!
    “Das ist arg wenig, für den Tierschutz wie für die Höfe.” – wohin die Reise in Sachen Tierschutz in anderen Ländern geht die uns zukünftig versorgen, ist am gestrigen Artikel gut abzulesen!
    “Es ist an der Zeit, dass Özdemir den Bauern reinen Wein einschenkt.” – kann er nicht, weil die Quadratur des Kreises (höchste Standards zu akzeptablen Preisen) noch keiner geschafft hat und auch nicht zu schaffen ist!

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    • Stadtmensch sagt

      Wenn die grünen Kriegshetzer (76% der Grünenwähler für Waffenlieferungen an die Ukraine) noch ein mal irgendwas mit “Klima…” verlautbaren lassen, wird man mich heißer brüllen hören. Glaub der Hauptgrund, warum noch keine Abrahams über die Schwarzerde rattern ist, dass die Dinger so viel Sprit brauchen im Gelände, dass sie unmöglich zu betreiben sind, wenn demnächst dort die Versorgungsinfrastruktur kaputt geschossen wird. Mein Marder hatte dazumals 6l pro Kilometer gebraucht. Ist vergelichsweise winzig. Naja…

      Lasst sie mal jetzt noch Fracking legalisieren und Personentransport durch Braunkohletransporte auf der Schiene ersetzen (Kriegswirtschaft). Nur keine halben Sachen jetzt so kurz vorm Ziel…

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      • Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

        Wirklich witzich – Putler überzieht die Ukraine mit einem Angriffskrieg und bedroht uns alle mit dem Einsatz von Atomwaffen und die Grünen sind deswegen “Kriegshetzer”, weil sie den Ukrainern helfen, Waffen zur Selbstverteidigung zu kriegen, um ihr Land gegen eine (ex?-) Marionette Schwabs zu verteidigen.

  3. “Der Minister selbst hat diese Klarheit übrigens genauso nötig wie die Bauern: Denn mehr Nachhaltigkeit erreicht er nur, wenn er ihre Bereitschaft zum Mitmachen und Investieren weckt.”

    Na guck mal an. Der Beitrag enthält viele richtige Gedanken, auch wenn Herr Rücker vermutlich andere Ziele verfolgt als diejenigen, die sich um den Erhalt ihres Betriebes sorgen.
    Und da stellt sich für mich die Frage, ob wir nicht gerade solche Stimmen besser oder überhaupt nutzen können/sollten. Der Minister braucht Hilfe. Er holt sie sich nur von einer Seite, die mehr oder mehr minder wertlos ist. Wenn jemand wir Herr Rücker durchaus gute und wichtige Fragen stellt, dann erreichen die ev. Herrn Özdemir im Zweifel eher als jeder Versuch von landwirtschaftlicher Seite. Bisher hielt sich da der Kontakt abgesehen von ein bisschen Mähdrescher fahren doch arg in Grenzen oder wurde gleich als “perfide” abgestempelt.

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  4. Unser Minister macht das mit der heimischen Urproduktion jetzt genau so wie die Merkel Fraktion damals mit Russischem Gas.
    Die heimische Produktion wird eingestellt, weil die Ware aus dem Ausland “momentan” billiger ist.
    Das grausame Erwachen für die Bevölkerung kommt dann, wenn aus dem Ausland nichts mehr kommt, weil die Ihre Nahrungsmittel selber brauchen.
    Dann wird’s richtig teuer – so wie beim Gas – aber unsere Politik und auch ein Großteil der Gesellschaft hats leider noch nicht gemerkt – so wie beim Gas.

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    • Bei Nahrungsmittel aus der Natur ist es nochmal anders , denn wenn man die aus dem Ausland holt, weil sie billiger sind , und unsere vernachlässigt, dann vernachlässigt man auch die Ökologie ubd die ist unbezahbar.

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      • Smarti sagt

        Inga, die Ökologie ( die Natur ) kommt von Alleine, die regelt das selber und zum Beispiel ein Acker könnte auch nach vielen Jahren als Wiese wieder umgebrochen und sofort genutzt werden – das “schadet” dem Acker wohl nicht.
        Aber die bäuerliche Tierhaltung kommt niemals mehr zurück – (politisch, monetär, die Hindernisse sind viel zu hoch), das Wissen und die Genetik unserer Nutztierrassen, geht unwiederbringlich verloren.

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  5. Elisabeth Ertl sagt

    Warum ist der Weg zu den nachvollziehbaren Zielen Özdemirs offen?
    Zunächst wiederum: die Bauern sind nicht die einzigen, die unter den Verhältnissen leiden. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Refeudalisierung im Gange, welcher die Politok offenbar ziemlich hilflos gegenüber steht. Und je besser es den Profiteuren, die ungehinderten Zugang zu Werbepsychologie haben, gelingt, verschiedene gesellschaftliche Gruppen gegeneinander auszuspielen, umso erfolgreicher werden sie sein. Ich will ja den Citizen- consumer-gap keineswegs leugnen, aber die Fokussierung darauf zielt längst nicht mehr ins Schwarze.

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  6. “Sagt den Bauern die Wahrheit” kann für mich nur heissen:

    Kollegen, setzt nicht weiter auf diese Lobby Politik.
    Lasst es doch einfach so weiterlaufen, es kann uns doch nichts besseres passieren!
    Je schwieriger die Produktion wird, desto weniger Ware ist am Markt, desto höher wird “unsere Marktmacht”. Bestes Beispiel = aktueller Milchpreis.
    Diese Regierung wird früher oder später von der Gesellschaft mit der Gerte ausgetrieben,
    da bin ich mir ganz sicher.
    Geht doch einfach ” Habecken”. – soll heissen, wenn die Bedingungen momentan nicht passen, legen wir halt mal eine Produktionpause oder Reduzierung ein.

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    • Stadtmensch sagt

      “Diese Regierung wird früher oder später von der Gesellschaft mit der Gerte ausgetrieben,
      da bin ich mir ganz sicher.”

      Heute in den Versschwörungsmedien:

      “Wenn das Ahrtal den Maßstab liefert, lassen sich die Deutschen widerstandslos ins Mittelalter zurück regieren.”

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        • Stadtmensch sagt

          Keine Chance. Gegen wen soll sich der Volkszorn richten?
          Mehr als Plünderungen, Armee in den Straßen und evtl. ein paar Suppenküchen wirds nicht geben. Vielleicht werden die Politiker-Darsteller ausgetauscht…

          Das wird alles nicht dazu führen, dass sie vor der nächsten Bankenrettung oder vorm nächsten Waffengang freundlich fragen, ob der geneigte Wähler den Preis zu zahlen bereit ist.

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          • Der “Volkszorn” wird sich gegen alle richten, die noch was haben.
            Vor allem gegen die Bauern, die doch dann gefälligst Lebensmittel rausrücken sollten, damit die “schöne ” Gesellschaft weiter nahezu kostenlos gefüttert wird,
            und dann bitte aber mit hochwertigem Fleisch und allem anderen gegen das diese Ignoranten vorher Demonstriert haben.

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  7. Arnold Krämer sagt

    “Sagt den Bauern die Wahrheit” kann nur heißen:

    “Wir, die Agrarpolitiker, haben uns völlig verrannt, wir wissen nicht mehr weiter, wir bitten um Entschuldigung, weil wir schon bei dem Versuch, Probleme zu lösen, die wir selbst geschaffen haben, maßlos geworden sind.
    Wir geloben Besserung, lassen euch zukünftig in Ruhe und werden, sorgfältig vorbereitet, mindestens die Hälfte regulatorischer und bürokratischer Eingriffe bis zum Ende der Legislaturperiode abschaffen”.

    Habe ich heute Nacht schlecht oder gut geträumt?🤔👍😎

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    • Elisabeth Ertl sagt

      Die Regulationswut ist doch auch kein Spezifikum der Landwirtschaftspolitik. Der Satz “Geiz ist geil” hat die Gültigkeit jeglicher ungeschriebener Gesetze außer Kraft gesetzt. Der Skrupelloseste hat den größten Erfolg. Die politische Antwort darauf müssen alle ausbaden.

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      • Arnold Krämer sagt

        Wir reden nicht über etwas Spezifisches der Landwirtschaftspolitik. Das ist klar!
        Regulationswut ist in allen Bereichen festzustellen. Die Gründe liegen jedoch nicht im “Geiz ist geil”, sondern im übertriebenen Streben nach Sicherheit und Gerechtigkeit sowie zunehmender Staatsgläubigkeit und entsprechendem Anspruchsdenken. Und was dann der Staat (noch) nicht regelt, entscheiden dann die Richter.

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        • “Die Gründe liegen jedoch nicht im “Geiz ist geil”, sondern im übertriebenen Streben nach Sicherheit und Gerechtigkeit sowie zunehmender Staatsgläubigkeit und entsprechendem Anspruchsdenken. ”

          Ein weiterer Grund ist , dass unternehmerisches Denken in unserem Land fehlt. Sogar negativ beurteilt wird. Unternehmer, also auch auch Inhaber eines landwirtschaftlichen Betriebes oder auch der Handwerksmeister, kommen in unserem Land gleich hinter Kinderschändern. Erscheint euch übertrieben? Ich bin mir da manchmal nicht so sicher… Also was die Einschätzung der Gesellschaft angeht.

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          • Arnold Krämer sagt

            Unternehmerisches Denken ist schon vorhanden, aber weniger bis kaum in den Regierungen und Verwaltungen. Das ist schon allein für die Selbstorganisation von Behörden ein Riesenmangel und -problem und nicht nur für die Gesetzgebung.

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          • Ostbauer sagt

            “Es gibt Leute, die halten den Unternehmer für einen räudigen Wolf, den man totschlagen müsse.
            Andere meinen, er sei eine Kuh, die man ununterbrochen melken könne.
            Nur wenige sehen in ihm ein Pferd, das den Karren zieht.”
            Winston Churchill
            Ich glaube, das Zitat ist immer noch aktuell!

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            • Ist es Ostbauer.
              Aber wieviele Menschen können heute noch eine Pferdekarre lenken? Das scheitert schon beim Anspannen.

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              • Stadtmensch sagt

                Mein Großer (15) hat neulich eine “Kutscher-Lizenz” gemacht.
                Sein Klassenkumpel einen Jagdschein.
                Ich hab da keinen Einfluss drauf…wirklich…

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          • Stadtmensch sagt

            “Ein weiterer Grund ist, dass unternehmerisches Denken in unserem Land fehlt.”

            Wie soll denn deiner Meinung nach der ideale Lohnabhängige (immerhin über 85% der erwerbstätigen Bevölkerung) unternehmerisch denken?

            Die einzige Freiheit im dritten Stand ist, sich mehr oder weniger erfolgreich zu reproduzieren.

            In diese Kreise wird es der ehrgeizigste Otto Normal niemals bringen: https://www.handelszeitung.ch/unternehmen/jacobs-bruder-wir-traumen-gerne-gross
            Und ehrlich gesagt, will das auch kaum jemand. Falls du da einen Mangel an unternehmerischem Denken bei den fremdbestimmten Malochern siehst, der ist gewollt. Hinter dem ganzen Akkumulierungswahn steckt doch eigentlich nur eine Psychose. Angst vor Selbstorganisation. Angst vor Kontrollverlust. Wass weiß ich…

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              • Stadtmensch sagt

                Wenn wir hier hierzulande schon immer jede Furzidee mit zig Patenten zugepflastert hätten, hätte es nie einen Humus für Entwicklung gegeben. Jetzt ist es zu spät. Du wirst von der Uni direkt in den Konzern aufgesaugt. Das gleiche gilt für kleine Krauter mit guten Ideen…

                Ich finde das gut. Dort herrscht absolute Planwirtschaft und eine mit sehr viel Bürokratie hergestellte Transparenz. Man hat Zeit, auch mal was Marktfernes zu probieren.

                Hofladen-Unternehmer, eBay-Händler, kleine Dienstleister mit “tollen Geschäftsideen” wie “ausgelagertes Sekretariat” ist etwas anderes. Selbstvermarktung liegt nicht jedem.

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                • Brötchen sagt

                  ist ne Mentalitätssache, die über Generationen weitergegeben und entwickelt wird.
                  stimmt in Konzernen ist es manchmal bürokratischer als in einer behörde.

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            • ” Hinter dem ganzen Akkumulierungswahn steckt doch eigentlich nur eine Psychose.”

              Stadtmensch, du dichtest hier anderen Menschen Gendefekte und Psychosen an. Das sagt nichts über diese Menschen, über dich eine ganze Menge.

              • Stadtmensch sagt

                Solche soziologischen Klopper sind natürlich nicht auf meinem Mist gewachsen. Ich sauge es nur auf wie ein Schwämmchen und gebe es bei passenden Gelegenheiten wieder ab:

                “Weber argues that this selfish bent ultimately fuels the capitalist spirit. Just as Christian selfishly focuses on his own spiritual wellbeing, Puritan people feel justified in focusing on their own economic success, which they believe pleases God, even when their neighbors may be destitute. As symbolized by Christian’s selfishness—which the allegory depicts as righteousness—Weber argues that Puritan theology justifies one’s pursuit of personal gain, even at the expense of the social good.”

                https://www.litcharts.com/lit/the-protestant-ethic-and-the-spirit-of-capitalism/symbols/the-pilgrim-s-progress

                Auf deine Einlassungen im Kontext von Unternehmertum und Kinderschändung gehe ich lieber nicht ein. Das ist so eine Fülle von Erzählstoff, da bräuchten wir einen Extra-Blog…

  8. Ludwig sagt

    In den letzten Jahren und jetzt auch ist doch die Planlosigkeit unserer Regierenden mit Händen zu greifen. Wirtschaftliche Kompetenz und Realismus nicht mehr zu finden. Geld verteilen , daß der Wähler ruhig ist und man sich als Politiker als großer Gönner darzustellen, daß ist hier bei der Unfähigkeit angesagt. Klare Kante wie in den Niederlanden mit dem Bauernsterben würde sich hier kein Politiker auch nur ansatzweise trauen. Hier wird es feige und perfiede über den LEH erledigt , den man sich über die vielen Ministererlaubnisse gefügig gemacht hat, erledigt. Auch ein Rücktritt eines Ministers wegen Fehleinschätzungen gibt es hier nicht mehr. Man ist halt mit überbezahlten Gehalt selbstverliebt und sitzt die Jahre ab , statt seinen Eid auf die Verfassung einzuhalten. Der wirtschaftliche Wohlstandsabstieg läuft schon seit vielen Jahren und Corona und die Ukraine haben das nur schneller erkennen und den Abstieg werden lassen. Damit haben unsere Regierenden nicht gerechnet , aber selbst mit ihren Entscheidungen beigetragen. Die dadurch entstehende Energiepreisexplosion setzt jetzt auch die Systemfrage in Gang. Auch der dümmste Bürger kommt jetzt dahinter , daß die Regierenden die Renten schon verfrühstückt , die Währung kaputt , die Wirtschaft ins Ausland und den Wohlstand gesenkt haben. Vernichtender kann doch ein Urteil nicht sein.

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    • Nicht zu fassen,

      Wenn man aus der Rentenkasse in der jetzigen Situation was nimmt, damit Betriebe gestützt werden, damit sie nicht abwandern, ok.

  9. Hans Gresshöner,Landwirt sagt

    Nach wie vor und insbesondere jetzt gilt “gut und günstig”,
    die Verbraucher sparen am Essen!

    Unser “Bundessozialpädagoge” ignoriert das und hält an seinen Zielen fest,die Welt durch scharfe Regulierung bei uns in D retten zu wollen.
    Warum er das macht und warum der Kanzler nicht eingreift,ist mir ein Rätsel.

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    • Arnold Krämer sagt

      Sie wollen den Machterhalt und in diesen Positionen immer mehr Menschen gleicher Gesinnung im Staatsapparat unterbringen. Aus dieser Nummer kommen wir als Fussvolk schon jetzt nicht mehr hinaus. In 14 Tagen um 18 Uhr (LT-Wahl Niedersachsen) wird das Fussvolk sogar den Segen dafür mehrheitlich erteilt haben.

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      • “wird das Fussvolk sogar den Segen dafür mehrheitlich erteilt haben.” Weil wir derzeit eine noch nie dagewesene Gleichschaltung aller “bürgerlichen Parteien (Einschl Grün) und aller etablierten Medien erleben. Dabei steckt m.E. niemand dahinter (keine Verschwörungstheorie), sondern es ist schlicht der den Menschen anhaftenende Herdentieb. (Siehe auch R.D. Precht)

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        • Smarti sagt

          Herr Krämer und Mark
          das mit der “gleiche Gesinnung unterbringen” und “alle Parteien inkl. Medien gleichgeschaltet” plus Herdentrieb, ja das wird es sein.
          Endlich habe ich mal eine plausible Erklärung für dieses unselige Verhalten “der Mehrheit” – das ich einfach nicht nachvollziehen kann.
          Sind die doof ? Die eigenen Ernährer einfach vernichten…
          Also ist die Masse der Menschen einfach eine Herde und die Politiker ( die Leitkühe ) rennen in die falsche Richtung. Immer schneller… dann sind die NGO´s die Cowboys, die treiben die Herde an mit Insektensterben und Weltuntergang ( CO2…).

          Normal kenne ich mich mit Rinder treiben aus… mal überlegen.

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          • Arnold Krämer sagt

            Ich kenne mich auch aus. Rinder werden nicht nur getrieben. Sie werden auch mit Lockfutter in den Stall oder die sonstwie richtige Richtung “bewegt”. Alles genauso wie beim Wahlvolk auch.

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  10. Reinhard Seevers sagt

    https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/fleischersatz-wie-lange-wird-fuer-fleisch-noch-geschlachtet-18333070.html

    ….”Die Ursprünge des Homo Sapiens liegen sechs Millionen Jahre zurück. Seither gab es Schätzungen zufolge rund 100 Milliarden Menschen, die jemals gelebt haben……

    Genauso viele Tiere werden geschlachtet. Jedoch nicht in einem Zeitraum von sechs Millionen, sondern anderthalb Jahren. Tendenz global steigend. Der Schaden an Ethik und Umwelt ist riesig. Jede fünfte Tonne Treibhausgas entfällt auf die Tierhaltung. (😀…geile Behauptung….)

    “….Deutschland ist weit abgeschlagen
    Fisch ist leichter zu kultivieren. Er vermehrt sich bereits bei Raumtemperatur. Diesen Vorteil will Bluu Seafood nutzen. Das Unternehmen hat mit Fischstäbchen und -bällchen sogar schon erste Prototypen entwickelt. Jetzt sucht es Investoren für eine Produktionsanlage, um mehrere Hundert Kilo im Monat zu produzieren.

    Vor zwei Jahren hat das Start-up 7,5 Millionen Euro eingesammelt. In Deutschland ist das der Spitzenwert. Jetzt soll es noch einmal mehr werden. „Die Inflation macht die Leute jedoch sparsamer“, beobachtet Hans-Georg Höllerer, Mitglied der Geschäftsleitung von Bluu Seafood. „Und auch die Investoren werden immer vorsichtiger.“

    Auf deutsches Geld allein kann sich Bluu Seafood nicht verlassen. „In Deutschland ist das Interesse verhalten“, sagt Höllerer. Von Investitionssummen in anderen Ländern können Unternehmen hierzulande nur träumen. Nach den Zahlen von BV4 hat Eat Just aus den USA insgesamt über 700 Millionen Euro erhalten, Future Meat aus Israel knapp 350 Millionen und Mosa Meat aus den Niederlanden fast 100 Millionen Euro.

    Böck von Alife Foods blickt deshalb besorgt auf den Wirtschaftsstandort Deutschland und Europa. „Wenn wir hier den Anschluss verlieren, laufen wir Gefahr, dass wir in zehn Jahren viele Lebensmittel außerhalb Europas importieren müssen.“ Das liegt auch an den europäischen Zulassungsverfahren, die bei neuartigen Lebensmitteln einzigartig langsam sind. Im Dezember 2020 gestatte Singapur als erstes und bisher einziges Land den Verkauf von kultivierten Hähnchen. Die Zulassung dauerte neun Monate; in Europa kalkulieren Marktteilnehmer eher mit bis zu drei Jahren. Deshalb hoffen Alife Foods und Bluu Seafood, ihre Produkte 2025/26 in deutschen Supermärkten anbieten zu können.

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    Wie sie dann bei den Kunden ankommen werden, kann derzeit nur spekuliert werden. Manche Marktbeobachter bezweifeln, ob Fleischliebhaber, die Imitate aus Erbsenprotein im Kühlregal links liegen lassen, wirklich auf die Alternativen aus dem Bioreaktor umsteigen. Umfragen zufolge, die die Studienautoren von BV4 ausgewertet haben, hat jedoch selbst unter den „Boomern“ (1946–1964 geboren) nur jeder Vierte gar kein Interesse am kultivierten Fleisch. Je jünger die Befragten, desto größer war die Bereitschaft. Eine große Rolle spielt auch, wie das Produkt genannt wird. In einem Punkt waren sich deshalb alle Gesprächspartner einig: Sagen Sie bitte bloß nicht „Laborfleisch“. Diese Bezeichnung schrecke viele ab.”

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    • Schmeckt gut sagt

      Wow, wir schaffen es “mehrere hundert Kilo Fisch” in unserer “Produktionsanlage” zu “kultivieren”. Leute, lasst eure Euronen im Geldbeutel – oder steckt damit euer Kaminfeuer an. Ist sinnvoller. Wenn dann die Lebensmittel nicht mehr aus D kommen, liegt es nicht an fehlenden Investitionen, sondern an der völlig verfehlten Agrarpolitik.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Ich behaupte mal, es handelt sich gar nicht um Agrarpolitik, es geht ausschließlich um die Kapitalvermehrung. Der FAZ-Artikel bezieht seine Erkenntnisse ausschließlich von start-up Unternehmen bzw. vom BV4, einer Firma, die start-ups unterstützt, mit know how und der Generierung von Geldquellen. Es ist Fakt, dass die meisten start-up Unternehmen nach der Gründungsphase von headhuntern durchforstet werden, die die Übernahme umsetzen und danach werden die Ideen von dem Globalplayer entsorgt. Das Kapital geht seinen Weg…….auch wenn andere meinen, sie könnten irgendwas “politisch” regeln.
        Das Schlimmste ist, dass die Medien da mitspielen, und es nicht mal merken.

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    • Pälzer Buh sagt

      Kann in Europa (,in Deutschland erst recht nicht) produziert werden da “Laborfleisch” Unmengen an Energie frisst.

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  11. “Sagt den Bauern endlich die Wahrheit!”
    Welche Wahrheit meint er denn?? Etwa die?:
    Ihr müsst bereit sein zur Transformation, weil bisher alles scheisse war, was ihr gemacht habt. Ihr müsst bereit sein, das zu tun was die Gesellschaft/der Vernraucher von euch erwartet. Ihr müsst bereit sein, alle Gesetze und Vorschriften und Verordnungen zu befolgen, weil ihr selbst nichts könnt! Ihr müsst bereit sein, totale Überwachung über euch ergehen zu lassen, weil ihr grundsätzlich Betrüger seid. Ihr müsst bereit sein, alle bürokratischen Hirnfürze aufs Komma genau umzusetzen, weil nur so eine bessere Welt zu erreichen ist. Ihr müsst bereit sein alle Schuld auf euch zu nehmen. nichts zu widerlegen und Proteste zu unterlassen.
    Rücker hat in seinem Artikel einiges angesprochen, was durchaus richtig ist, Dennoch kommt auch bei ihm zum Ausdruck: Rücker befürwortet im Grunde die Transformation mit all den Begleiterscheinungen, die ich erwähnt habe(ohne Anspruch auf Vollständigkeit). Er will sie nur offen ansprechen, damit sie zur Wahrheit werden. Damit ist uns geholfen….

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  12. Reinhard Seevers sagt

    “Geprüft werde derzeit, ob und wie die Zahl der Tiere pro Hektar reduziert werden kann. Damit touchiert das Ministerium die globale Gretchenfrage für die Zukunft der Landwirtschaft: Wer plant und entscheidet darüber, welche Fläche wie genutzt werden darf? ”

    Liegt da ein Denkfehler vor? Deutschland ist nicht die Welt. Und wer die Fläche wie nutzt, entscheidet das Kapital.

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    • ReinerStoff sagt

      “Geprüft werde derzeit, ob und wie die Zahl der Tiere pro Hektar reduziert werden kann. Damit touchiert das Ministerium die globale Gretchenfrage für die Zukunft der Landwirtschaft: Wer plant und entscheidet darüber, welche Fläche wie genutzt werden darf? ”

      Mit der größte Aberwitz an der Sache ist ja, die Anzahl der Tiere IST JETZT SCHON pro ha begrenzt und zwar durch die Düngeverordnung mit ihren 170 kg N tierischer Herkunft!!! Dies sind bei Kühen grob 1,8 pro ha.

      Aber entweder checkt das der Ötzi einfach nicht oder er kann sich als Schaumschläger dafür nicht genug vor seiner grünen Klientel als “Macher” profilieren!

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      • Arnold Krämer sagt

        An der “gewerblichen” Tierhaltung (ohne eigene Flächennutzung) beißt man sich aber verwaltungsjuristisch die Zähne aus. Ansonsten haben Sie recht. Die Vieheinheitenstaffelung, die wesentlich mehr Vieheinheiten je ha zulässt und Betriebe bis 50 ha massaiv begünstigt hat, ist wegen den Umsatzsteuer-Neuregelung weitgehend unbedeutend geworden. Die Dünge-VO erfordert ein lineares Vieh-Flächen-Verhältnis, lässt aber die Abgabe bzw. Aufnahme von tierischem Dünger zu. Das wiederum einzuschränken oder zu verbieten, wird keine Bundesregierung juristisch wasserdicht hinbekommen.

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        • Reinhard Seevers sagt

          “Die Dünge-VO erfordert ein lineares Vieh-Flächen-Verhältnis, lässt aber die Abgabe bzw. Aufnahme von tierischem Dünger zu. Das wiederum einzuschränken oder zu verbieten, wird keine Bundesregierung juristisch wasserdicht hinbekommen.”

          Ich habe zwei Kunden aus dem Biobereich, die wären ohne Aufnahme von organischem “Material” nicht mehr in der Lage etwas zu erzeugen….insofern.🤥

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          • Arnold Krämer sagt

            Ja, die meisten haben immer nur die eine Seite im Auge. BioMist und BioGülle auch aus “Massen-BIO-Tierhaltung” sind sehr gefragt.

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            • Reinhard Seevers sagt

              Nicht zu vergessen, die Hinterlassenschaften aus der feminin konnotierten Hottehüü-Haltung! Viele haben bereits Tränen in den Augen, ob der kostenintensiven Lagerung und Verwertung der Äppel. Umweltschutz muss einen Preis haben; den hat er nun.

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  13. Frikadellen piet sagt

    moin irgendwie werde ich das Gefühl mich los er will der Bevölkerung und sich selber ein guter Minister sein aber der Landwirtschaft hilft ja gar nicht ganz schön bescheuert

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