Bauer Willi
Kommentare 39

Pflanzenschutzverbot in sensiblen Gebieten wäre existenzbedrohend

Das Verbot von Pflanzenschutzmitteln in “sensiblen Gebieten”, zu denen in Deutschland auch die Landschaftsschutzgebiete zählen, ist noch nicht vom Tisch. Hierzu hat mir Harm aus Lehrte ein Video geschickt, in dem er schildert, was es für seinen Betrieb bedeuten würde.

In unserem Betrieb liegen auch rund die Hälfte der Flächen in einem Landschaftsschutzgebiet. Folglich mache ich mir die gleichen Sorgen.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

 

Hier noch ein Artikel, in dem man die Karten der sensiblen Gebiete sehen kann. Zum Öffnen bitte rechte Maustaste und dann auf “in neuem Link öffnen”.  Komischerweise ist das nur bei diesem Artikel so, bei anderen Links hat es immer funktioniert.  Aber mit “Links” funktioniert ja heute immer weniger. (mit Rechts aber auch nicht besser 🙂  )

(Aufrufe 2.680 gesamt, 1 heute)

39 Kommentare

    • Andreas Gerner sagt

      In den “sensiblen Gebieten” (und die sind weit gefasst. Da sind alle Wasserschutzgebiete, FFH Natura 2000, Vogelschutzgebiete etc drin.; Zwar hätten die Mitgliedsländer die Option, Gebiete raus zu nehmen, aber machen wir uns nix vor, wenn die Extremisten Özdemir und Lemke das Sagen haben, wird da nix gestrichen; Wir reden von Millionen Hektar Anbaufläche) hätte Pflanzenschutz verboten werden sollen. Im Entwurf noch total. Im “Kompromiss” “nur” der chemisch-synthetische Pflanzenschutz. “Biologischer Pflanzenschutz” wäre erlaubt geblieben.
      Aber auch das ist nicht wirklich was anderes, als ein Totalverbot.
      Denn “Biologischer Pflanzenschutz” ist im Wesentlichen Esoterik. Zumindest im Ackerbau (flächenmäßig mit Abstand am bedeutendsten). Da braucht es Herbizide. Die gibt es biologisch nicht.
      Im Obstbau und Weinbau werden in kurzer Folge immer wieder Unmengen Kupfer, Schwefel oder sonst was ausgebracht und so der Mehltau ein wenig abgemildert. Meiner Meinung nach bleibt das so eh nicht bestehen. Müsste Kupfer sich den gleichen Prüfungen unterziehen, wie chemisch-synthetische Wirkstoffe es müssen, hätte es keinerlei Chance auf Zulassung.
      Die Prüfungen müssen aber nicht erfüllt werden, weil Kupferpräparate auf dem Papier als “natürlich” gelten.

      Mit gleichem Maßstab betrachtet wäre Kupfer jedoch ganz oben auf der Streichliste.

      Auf jeden Fall sind auch die “Teilverbote” gleichbedeutend mit Zwangsbio.
      Man darf nichts mehr, was Bios nicht auch dürfen. Außer mineralisch düngen. Aber wer verunkrautete Bestände düngt, bekommt ein noch größeres Unkrautprobleme.

      Die Extensivierung geht zwingend einher mit sinkenden Erntemengen.

      Folge für den Bauern:
      Will er das irgendwie auffangen, muss er in Bio gehen, um höhere Preise zu erlösen.
      Doch schon heute sind 10% Flächenanteil Bio schon zu viel für den Markt und es bilden sich keine auskömmlichen Preise (s.BioMilch. Zuletzt 8 Ct/l UNTER Kostendeckung!)
      Man kann sich ausmalen, was es bedeutet, wenn SUR weitere 5% in den Markt treiben: Die Preise fallen auf Konvi Niveau. Und das ist für Biobetriebe viel zu wenig. Gewinne nicht möglich. Betriebe, Existenzen, Familien würden in den Ruin getrieben.
      Und das gilt im Übrigen auch für die schon vorhandenen 10% Bios. Auch die ereilt das Schicksal.

      Folge für die Flächen:
      Top Standorte werden wie/als Bio weiter betrieben. Mit massivem Einsatz von Pflug, mehrfache Stoppelbearbeitung, mehrfaches Eggen, Striegeln, Hacken.
      Eher schwache Standorte, wo es sich eh schon kaum mehr gelohnt hat, werden zu häufig geschnittenem Luzerne oder Kleegras.
      Beides ist in Vogelschutzgebieten fatal!!!
      Die mit viel Aufwand stabilisierten Bestände z.B. der Wiesenweihe werden im Handumdrehen ausgerottet. Denn die brauchen bis in den August Schutz durch die umstehenden Pflanzen (idR Weizen).
      Wird schon ab April gestriegelt oder gemäht, sind die Nester kaputt, ehe sie sich finden lassen (Weibchen lässt sich erst vom Männchen füttern, wenn die Küken geschlüpft sind. Vorher kriegt niemand mit, wo die Nester sind).

      Folgen für die Warenströme:
      Die massiv geminderte Erzeugung bleibt nicht folgenlos. Die Märkte sind offen, also hungert und verzichtet niemand. Stattdessen wird der Fehlbedarf aus Drittländern importiert. Mit all den Rückständen und dem CO2 Rucksack.
      Und dass die Drittländer genug haben, um das zusätzlich exportieren zu können, weiten die ihre Produktion aus.
      Doch wo?
      Schließlich ist bereits alles freie für Nahrungserzeugung geeignete Land der Welt in Nutzung.
      Dort wo heute Regenwald steht. Ja Regenwald, der wichtige C Speicher und mit Abstand artenreichsten Lebensraum der Welt.

      Kann das UNTERM STRICH also die Biologische Vielfalt schützen?

      Nein.
      Und Wiener´s “aus den Augen-aus dem Sinn” schadet sowohl dem Klima als auch der Biodiversität.

      Zum Glück hat das EU-Parlament die Pläne vorerst beerdigt.
      Das war eine demokratische Entscheidung, die Wiener klar verloren hat.

      Dass nun die Kommission das Vorhaben nicht fallen lässt, sondern weiterverfolgen will, zeigt wie Demokratie mit Füßen getreten wird.

      Als wenn ein Elfmeter so lange wiederholt wird, bis der Ball drin ist.

      5
  1. Wolf Lützen sagt

    @Seevers: ” Weltrettungswahn” So ein Unfug: laut UNEP laufen wir-ja WIR- auf eine Erderwärmung
    um 2,5 bis 2,9 Grad bis 2100 zu. Das dürfte für unsere Enkel heftig werden.

    1
    • Reinhard Seevers sagt

      Ja Herr Lützen, dann regeln Sie doch einfach mit dem Thermostaten die Temperatur runter….wo der Thermostat hängt? Keine Ahnung, sie wissen es doch sicher.
      Der Deutsche Thermostat kann auf Null gesetzt werden, das wird das Klima nicht interessieren…vielleicht aber Ihr Großväterliches Gewissen beruhigen.

      2
  2. Andreas Gerner sagt

    Maximale Ungerechtigkeit.

    Spulen wir mal zurück in die 50er.
    Damals war bei uns Flurbereinigung.
    In meiner Flur haben die damals verantwortlichen (meine Vorfahren und deren Kollegen) entschieden, dass Obstwiesen erhalten werden, Gräben nicht verrohrt werden, kleine Parzellen am Waldrand bleiben, Hecken bleiben und sogar neue Windschutzstreifen angelegt werden.

    In Fluren nebenan wurde deutlich mehr ausgeräumt.

    Nun ratet, wo in den 80ern und 90 ern Biologen rum liefen und großzügig Vogelschutzgebiete, FFH Gebiete und Natura 2000 Gebiete kartierten und auswiesen….
    Natürlich wurde beteuert: Für die Landwirtschaft hat das keine Auswirkungen.
    Darum galten Landwirte auch nicht als Betroffene und hatten kein Einspruchsrecht.#
    Man musste das so hinnehmen.

    Nun kommt die grüne TV-Hexe um die Ecke (Ich meine nicht Bibi Blocksberg, sondern die, die keinen Schulabschluss und keine Ausbildung geschafft hat und reihenweise Betriebe an die Wand gefahren hat) und erklärt all die Kartierten Gebietsarten zu sensiblen Gebieten. Und erreicht, dass dort kein Pflanzenschutz stattfinden darf.

    (Kompromiss: “biologischer PS” bleibt erlaubt. – – – – Lachhaft! “Biologischer PS” ist kein PS , sondern Esoterik! Würde es funktionieren, warum sind dann die Bio Erträge so gering und warum muss so aberwitzig viel geackert, gehackt, gestriegelt und abgeflammt werden bis der letzte Tropfen Diesel verbrannt und der letzte Bodenbrüter ausgerottet ist?)

    Also kurzum:
    Der überwiegende Teil meiner Flächen wäre dann Zwangsbio.
    Das ist der Lohn (oder die Strafe?) dafür, dass damals so viel Natur erhalten blieb. Verbote, die Betriebe mit hunderten Jahren Tradition in der Existenz gefährden.

    Und anderswo: Belohnung für das totale Ausräumen. Denen verbessern sich sogar die Marktchancen weil aus sensiblen Regionen ja kaum noch Warenangebot kommt.

    Was wäre die Botschaft dahinter ?

    Eindeutig:

    Macht bloß nix freiwillig !!! Die Strafe dafür kommt so sicher wie das Amen im Gottesdienst.

    15
    • Andreas Gerner sagt

      Dabei wäre doch gerade in den ausgeräumten Zonen wichtig, (wieder) Inseln zu schaffen oder?

      Die als “erhaltenswert” kartierten Zonen in meiner Flur sind entstanden unter den Bedingungen, die wir hatten.
      “Trotz” oder “wegen” erlaubtem Pflanzenschutz.

      Erhält man das so wie es ist, indem man die Bewirtschaftung verändert?

      Nein. Man verändert die Gebiete.

      Zum Positiven?

      Die Krefeld Studie zeigt: Nein !!!

      Einstmals landwirtschaftliche Flächen wurden zu Naturschutzgebieten umgewidmet. Anfangs (war für die Insekten nach Acker alles wohl noch in Ordnung?) waren haufenweise Insekten unterwegs. Also zählte man mal mit Fallen aus.

      Etwa 30 Jahre später hat man durch Unterlassung bzw krasser Extensivierung der Bewirtschaftung (keine Düngung, keine Fruchtfolgen,…) “geschafft”, dass die Lebensräume ausgekargt und damit offenbar für die Insekten weniger lebenswert wurden.
      die Masse an Fluginsekten wr in der erneuten Zählung um beispiellose 72% !!!! geringer als bei der Zählung früher!

      (Als Ursache wurde im Nachgang paradoxerweise immer wieder die “intensive Landwirtschaft genannt)

      Also tut man der Vielfalt einen gefallen, wenn man die Bewirtschaftung so enorm einschränkt?
      Wie wird das umgesetzt werden?
      Einige Gegenden fallen komplett aus der Bewirtschaftung (siehe Krefeld was dann passiert).
      Anderswo konzentriert sich die 4% Zwangsstillegung halt auf die “sensiblen” Flächen.

      Und erfolgt ein Ausgleich?

      Allenfalls am Anfang.
      Später wird das eine 100% Pflicht Regel und auf dem Schaden bleibt der Flächeneigentümer bzw. der Landwirt zu 100% selbst sitzen.

      PS: Ganze Landstriche bester Bodengüte, etwa Ochsenfurter Gau sind Vogelschutzgebiet wegen der arg selten gewordenen Wiesenweihe.
      Mit viel Aufwand hat man den Bestand wieder stabilisieren können.
      Das Gelege kommt/käme im weizen prima damit klar, wenn da mal drüber gespritzt wird.
      Was nun, wenn wegen PSM-Verboten auf drei- bis fünfmal geschnittenes Kleegras umgestellt wird? Oder wenn der Striegel im Frühjahr 5 mal durch die Reihen kämmt?

      Nichts anderes als Ausrottung!!!

      Wenn das geschafft ist, beantrage ich, dass in der Literatur die Wiesenweihe umbenannt wird in Wienerweihe.

      10
    • Reinhard Seevers sagt

      Echt? Wer verhungert ist, der braucht keine sensiblen Gebiete mehr. Denk naoch mal scharf nach.

      5
    • Limes sagt

      “Sensible Gebiete sind in ihrer Existenz bedroht.”
      Sie haben es unklar formuliert. Präzesiere ihre Aussage. Der Landwirte im Video als auch andere Landwirte in sensiblen Gebieten sind in ihrer Exsistenz bedroht

      3
    • Peter sagt

      KaZA in Europa…wir brauchen nur noch einen passenden Namen; was drumherum passiert ist sch.-egal. Dann kommen viele, viele umweltbewusste Touristen aus Afrika und beleben die Wirtschaft der Indigenen.

      4
  3. Thomas Bröcker sagt

    Ein großes Problem ist die gegenwärtige “Datenerfassungswut”. Mit der schieren Menge an erfassten Daten sind alle hoffnungslos überfordert. Jeder greift sich aus dem Pool das, was für seinen Horizont passend erscheint und illustriert damit seine Unfähigkeit das Ganze zu interpretieren. Gestern zum Thema Digitalisierung in einer Sendung folgender Kommentar eines EDV Fuzzis: “Wir können im Moment noch viele Dinge im täglichen Leben analog erledigen … das Problem dabei ist, dass dabei keine Daten generiert werden.” Daten sind eigentlich die Basis für vernünftige Weiterentwicklung von allem … nur sind sie auch die “Droge” der Gegenwart … und die Macht hat derjenige, der den “Drogenhandel” in seiner Hand hat und beherrscht.
    Immer mehr und genauere Daten machen die vielen Bullshit-Jobs überhaupt erst möglich … auf der einen Seite. Auf der anderen Seite können wir tatsächlich nur so Zusammenhänge besser erkennen … wenn nicht neue Erkenntnisse ständig durch alte, aus Eigen- und Partikularinteressen entstandene Erzählungen und Dogmen ausgebremst würden:
    Beispiel Artenvielfalt und Insektenmenge:
    Die Erzählungen zum Insektensterben basieren auf Untersuchungen, die allein von der Methodik überhaupt nicht in der Lage waren die reale Situation richtig einzuschätzen. Die Hauptschwierigkeit ist sowieso immer die Herangehensweise bei der Auswahl der richtigen Punkte und Strukturen der Datenerfassung.
    Erst das DNA-Meta-barcoding legt hier die wirklichen Verteilungen von Arten und Masse offen. Das müsste zu einer ganz neuen Herangehensweise bei diesem Thema führen … tut es aber nicht, weil zu Viele sich mit den alten Erzählungen gut (bezahlt) eingerichtet haben. Das gilt für den “Normalo” genauso wie für den “Medien-Beschäftigten” (“Medienschaffende” trifft den gegenwärtigen Zustand dieser Branche einfach nicht mehr). Das Problem ist, dass die Wissenschaft nicht mehr frei agiert und durch die “Erzählungserfinder und “Bewahrer” gesteuert wird. Das geschieht über die Bezahlung über Projekte, die immer gleich nur unter Vorbehalt, dass bestimmte Dogmen nicht in Frage gestellt werden, vergeben werden.
    Irgendwie sind wir in einer Zwischenwelt in der das “analoge wirkliche Leben” in Datenfluten (die dann nur noch durch KI zu beherrschen sind) ersäuft.
    “Senza Anima” … “ohne Seele … ist mein Grundgefühl für den derzeitigen Zustand der Gesellschaft.

    13
  4. Vollblutwinzer sagt

    Ich bin Winzer im vollerwerb mit 6 ha Fläche so wie viele andere in der Region, die ist geprägt vom Weinbau.
    unser ganzes Tal, mit Ausnahme der Wohnbebauung ist mit vier Schutzgebietskulissen belegt. Natura 2000, Landschaftsschutzgebiet, Vogelschutzgebiet und FFH Gebiet.
    uns wurde beim letzteren gesagt es diene zum Schutz unserer Betriebe und zum Erhalt der von uns geprägten Kulturlandschaft.
    Nach Protesten wurden die Weinberge ausgeklammert, doch schon ein Jahr später, still und heimlich vereinnahmt.
    Ca. 60% der deutschen Rebfläche liegt im Schutzgebiet und für die betroffenen Winzer wäre dies ein Berufsverbot.

    Viele unserer Probleme haben wir der vorherigen Regierung, unter schwarzen Beteiligung zu verdanken, doch rot grün arbeitet auch nicht lösungsorientiert.

    6
  5. Arnold Krämer sagt

    Wann entlarven die Medien, und nicht nur Bauer Willi, die Verlogenheit Brüsseler und Berliner (Agrar-) Politik. Da werden von den Grünen Krokodilstränen vergossen und düstere Prognosen hinsichtlich der Wirtschaftsentwicklung abgegeben, weil man nach dem BVerfG- Urteil jetzt nicht mehr mit Milliarden um sich werfen kann. ( siehe gestrige Politiksendungen). Dabei ist es doch die Politik, die in ihrer Maßlosigkeit der angeblichen Klima- und Weltrettung Arbeitsplätze vernichtet.

    40
    • Reinhard Seevers sagt

      Das haben wir alle nur nicht verstanden Herr Krämer. Nach deren Ansicht muss man erst das Tal der Tränen durchschreiten, um am Ende der Sieger zu sein. Die Decarbonisierung ist gem. Verfassungsgericht unumgänglich….das Gericht hat aber nicht gesagt, dass zur Erreichung des Zieles die Ökonomie an die Wand gefahren werden muss. Das wiederum haben die Ökospezies nicht bedacht in ihrem Weltrettungswahn. Nun kommen zwei für sie schwärzeste Dinge zusammen: Die Fortführung des bösen Glyphosat und die Wegnahme ihres Spielzeugs: dem Geld der Steuerzahler.
      Bemerkenswert gestern Abend war, dass Dobrindt die Sprechweise der AFD 1:1 übernommen hat und niemand ihn einen Rechtsextremen genannt hat. Für wie blöd will man die Menschen denn noch halten?

      24
      • Brötchen sagt

        Reinhard, über den Fond hätten das die Bürger nicht gemerkt, was das alles kostet.
        Brauch ich Euch nicht erzählen, meines Erachtens sind die ganzen Vorhaben, der sogenannten Transformationen und der AK Rekrutierung unfinanzierbar, Fehlinvestitionen, die nur Kosten generieren und keinen Nutzen.

        Ich habe mich schon länger gewundert, das man so gut wie nichts hört.

        Z.B. Energiekosten der Gemeinden und der gesamten öffentlichen Hand.

        Denke das bricht sich jetzt langsam Bahn.

        Bezeichnend ist das plötzlich die Gastronomen auf die “Barrikaden” gehen.
        Aber ich hab von keinem die wirklichen Ursachen gehört, selbst ein Herr Rosin bemängelt vordergründig nur die Mwst. Erhöhung.
        Dabei sind die meisten Kosten eigentlich schon längerer Zeit viel zu hoch.
        Das hat ja jetzt nochmal einen Schub gegeben.
        Mit der entsprechenden Verknappung in manchen Bereichen, wird für Lebensmittel noch eine weitere Erhöhung kommen.

        17
        • Damn immer diese Mehrwertsteuer sagt

          Das iat ja keine richtige Erhöhung. Die MwSt wurde ja vorher gesenkt und soll zum alten Stand zurück.

          • Reinhard Seevers sagt

            Scholz hat aber öffentlich zugesagt, dass die Reduzierung nicht wieder zurückgenommen wird…..kannste nachschauen, ist alles auf youtube festgehalten. Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, hieß es früher.

            3
            • Limes sagt

              Scholz ist entschuldigt! Er kann sich nicht erinnern was ihm seine Berater auf den Zettel geschrieben haben.

              3
          • Limes sagt

            Manche denken wer ins Restaurant geht hat genug Kohle die kann man abgreifen.
            Es betrifft ja nicht Ausserhaus ( Currywurstbude, Döner,….) da bleiben 7% die 19% sind für Restaurantbesucher. z.B Rentner die in ihr Restaurant zum günstigen Mittagstisch oder Frühstück gehen um soziale Kontakte zu pflegen schauen in die Röhre. Ja und Studenten müßen nicht ausgehen die sollen lernen damit sie schnell Steuern zahlen können. Müßen halt selber kochen oder liefern lassen (7%).
            Mc, Burgerking etc werden wahrscheinlich eine Mischkalkulation machen aus 19% im Restaurant und 7% Drive in.

            • Der Pfeffer in der Schokolade sagt

              Es wird einfach wieder auf die Mitarbeiter umgelegt. Mehr Stunden, Betrug beim Mindestlohn, Betrug um Trinkgelder, falsch ab- oder gar nicht berechnete Überstunden.

              Ach so, da würde sich ja gar nichts verändern.

    • Heute abend bei Haf eine Wiederholung der Sendung von gestern, zwar mit anderen Schauspielern, aber inhaltlich das gleiche. Heute gleich 3 Vertreter der Regierung und einer der Scheinopposition, dazu ein regierungsfreundlicher Schreiberling und ein ebensolcher Wissenschaftler. Was soll man dazu noch sagen? Volksverdummung im Quadrat.
      Den Vogel schiesst Habeck ab: nachdem er vor ein paar Wochen dem Gericht noch gedroht hat mit, im Falle eines solchen Urteils verantwortlich für eine Katastrophe zu sein, schiebt er heute die Verantwortung der CDU zu: “wenn jetzt alles sehr viel teuerer wird können sich die Leute bei der CDU für ihre Anzeige bedanken”. Auf die Idee, selbst rechtswidrig gehandelt zu haben kommt er nicht! Es ist nur noch Wahnsinn.

      13
  6. Joachim Kaiser sagt

    Mit der Politik, die wir im Moment in Deutschland und auch in der Europäischen Union haben, wird die Artenvielfalt bei Pflanzen und Tieren sehr stark sinken.
    Ob es uns danach wieder gelingen wird lasse ich mal dahin gestellt.

    4
    • Peter sagt

      Politik dreht weder an der Schraube “Artenvielfalt” noch am “globalen Thermostat”, alles medialer Unfug zur Ablenkung der eigentlich wichtigen Themen.

      11
    • Limes sagt

      “Mit der Politik, die wir im Moment in Deutschland und auch in der Europäischen Union haben, wird die Artenvielfalt bei Pflanzen und Tieren sehr stark sinken.”
      bezüglich der Artenvielfalt ist es völlig aber für die Lebensmittelproduktion ist es gewiss oder haben sie das Video mit den Aussagen des Ldw nicht verstanden

      3
        • Limes sagt

          Ach Danke @Inga habe etwas hinter “völlig” vergessen nähmlich “ungewiss”
          d.h richtig ist: “bezüglich der Artenvielfalt ist es völlig ungewiss….”

          1
  7. Reinhard Seevers sagt

    “Wir freuen uns, wenn Sie uns begleiten, um die Stärken dieser Region zu stärken und Chancen für die Zukunft dieser einzigartigen Kulturlandschaft zu eröffnen.”

    Aus der Website zur Bewerbung “Weltkulturerbe” des Alten Landes. Kann mir nicht vorstellen, dass nach einer evtl. Anerkennung noch ein Tropfen Apfelsaft aus der Region kommen wird…..
    Dann ist das Welterbe nur noch Makulatur und die Äpfel kommen aus Moldawien.

    13
  8. Bergamasca sagt

    @BWilli, es fehlt anscheinend die Verlinkung zum Artikel. Jedenfalls funktioniert es bei mir nicht.

    1
  9. Frikadellen piet 45 sagt

    guten Morgen das Video beschreibt die Situation sehr treffend einmal sind die Betriebe bedroht aber auf der anderen Seite was passiert anschließend in den Regionen wenn dort kein Anbau der stattfindet ich glaube da denkt die Politik nicht drüber nach

    3

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert