Bauer Willi
Kommentare 69

Messstellen zweiter Teil (Video)

Diesmal geht es um die Auswahl der Meßstellen, deren Zuweisung bezüglich der umgebenden Nutzung und einen Vorschlag, was nun zu tun ist.

Gestern veröffentlicht wurde ein Video des Umweltbundesamtes (UBA) zum Thema Nitrat-Messnetz.

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69 Kommentare

  1. firedragon sagt

    Schon aufgefallen, wie die eine Milliarde in den Medien präsentiert wird ?
    In meinen Augen ein Armutszeugnis der Medienanstalten – warum haben die Bauerbproteste nicht den gleichen Stellenwert in den Medien erhalten ?
    Ihr braucht noch nicht einmal dreimal raten !

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      • firedragon sagt

        Und?
        Bist Du stolz auf solche Kommentare? Ich nicht!

        Ich will das Geld nicht, ich will nicht an Muttis Brust hängen, ich will nicht Spielball der Politik sein, ich will mich nicht für staatliche Gelder rechtfertigen müssen, die ich nicht bräuchte, bekäme ich für meine Produkte den Preis, den sie Wert sind.
        Das geht nicht an die Verbraucher, das ist an den Staat adressiert.

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  2. bauerhans sagt

    Bauer Willi,die koalition will die bauern hinsichtlich Düngeverordnung mit
    1000000000 unterstützen.
    deinem einsatz ist das sicherlich auch zu verdanken,hat sich also gelohnt!

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  3. Karl Timme sagt

    Ich komme gerade von einer Info-Veranstaltung zum Thema rote Gebiete. Hier referierte der Gutachter Herr Dr. Hannappel über das Nitratnetzmess und seinen Untersuchungen hierzu. Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschloßen, ein zwischen Fazit konnte er aber schon ziehen. Es zeichnet sich eine ähnlich hohe Fehlerquote wie in NRW ab ( ca. 60 %). Dazu zeigte er einige der Fehler auf. Das entgültige Gutachten, welches vom Landvolkverband Niedersachsen in auftrag gegeben wurde, wird wohl erst Anfang März vorliegen. Dennoch sollen jetzt schon Normenkrontrollklagen vorbereitet werden, die dann mit diesem Gutachten unterfüttert werden. Dieses bedeutet aber das die noch zu beschließende Düngeverordnung wirksam wird, bevor ein Urteil hierüber gefällt wird. Dann stellt sich bei einem positiven Ausgang natürlich die Schadensersatzfrage und deren Belegbarkeit?

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    • sonnenblume sagt

      Ausgang der Koalitionsvereinbarungen in Berlin. Gelder ja, aber kein Wort zur Entstehung der Problematik. Müssen wir uns, wie Greta Thunberg, auch jeden Tag vor das Kanzleramt setzen und die Wahrheit einfordern?

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      • Ferkelhebamme sagt

        Kam eben als erstes im Radio: Milliarden für Gülleanlagen. Söder nennt es „Bauern-Milliarden“ und sieht es als Zeichen der Wertschätzung.

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        • sonnenblume sagt

          Durch diese Beschlüsse werden wir immer mehr den Zorn der Bevölkerung zu spüren bekommen. Die Verantwortlichen in Bund und Land kaufen sich von jeglicher Verantwortung frei.

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        • firedragon sagt

          Eine Milliarde : bei uns im Radio hat niemand gesagt, die seien für Güllelager im Speziellen. Sollen für Umwelt wegen der Düngeverortnung /Nitrat Belastungen verwendet werden – keine Ahnung.
          Denke mal, dazu gibt es noch den passenden Katalog.
          Desweiteren liebe Mitmenschen, kann ja jeder mal grob selbst rechnen – eine Milliarde durch etwa (wie viele Betriebe haben wir noch?) 270 Tausend oder so, was bekommt dann der einzelne Betrieb im Durchschnitt? Davon dann bitte noch die Steuern abziehen.
          Wenn ich mich jetzt nicht um Nullen verrechnet habe, können unsere Mitmenschen damit noch nicht einmal ein Bad sanieren…

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          • Brötchen sagt

            Drachen, ich denke alles was mit der Düngung zu tun hat, wird darunter fallen.
            Gülle – und Mistlager erweitern und modernisieren. Abdeckungen, Abgabestellen sicher machen.
            Zuwegungen, Verluste usw.
            Ausbringtechnik.

            Wir mussten da schon einiges bauen und brauchen auch noch ein zusätzliches Lager, weil die Kapazität nicht ausreicht. Dieses Jahr geht es aufgrund der Witterung.
            Wegen der kürzeren Zeitfenster der Ausbringung muss man auch schlagkräftiger sein.

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  4. Obstbäuerin sagt

    Egal, was noch ans Licht kommt, Svenja hat immer eine Antwort:
    „Die Länder können gerne ihre Messstellen überprüfen.“ Sie könnten auch noch mehr Messstellen einrichten, sagte Schulze. „Aber es ist vollkommen klar: Wir können das Problem nicht wegmessen.“

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      • sonnenblume sagt

        Frau Schulze wird niemals und unter gar keinen Umständen von ihrer Meinung abweichen. Vielleicht nur durch ein Gerichtsurteil. Das ist schon ein Trauerspiel.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Im Gegenteil, sie wird noch das „Pestizid“- Problem oben drauf satteln und den Bauern vorhalten, dass sie allein für die Glyphosat-Rückstände verantwortlich sind. Das Feld ist schon vorbereitet…

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        • Brötchen sagt

          warten wir es ab, jetzt sind die „Experten“ bei 12 % und haben ja selbst schon festgestellt, das ihnen das Klientel abhanden kommt.
          Hochmut kommt vor dem Fall.

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            • Brötchen sagt

              Frau Schulze und die SPD.

              Diese Frau sitzt auf einem sehr hohen Ross.
              Da das UBA sich auch schon zu Stellungnahmen auf Youtube genötigt fühlt, vermute ich, das die eher noch begreifen, das ihre bisherige Strategie wackelt.

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              • Obstbäuerin sagt

                Die Frage ist jetzt, wer seine Position länger durchhält und wann die Medien sich den Fakten nicht mehr verschließen. Wenn der Skandal die Öffentlichkeit erreicht, wird ihr Posten wohl vakant und das versucht sie mit allen Mitteln zu verhindern.

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Eigentlich sollte sich der Investigative Journalismus doch schon längst auf dieses Thema eingeschossen haben….wahrscheinlich scheuen sie noch zurück, weil sie dann das eigene Weltbild zerstören müssen, und ihre dem vorwiegend Grünen Lager zugeordnete Gesinnung in Frage stellen müssen. Und Steigbügelhalter der Agrarindustrie ist ein ganz schlechtes Image….ich glaube nicht, dass da was kommt.

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  5. Friedrich sagt

    @Timme + Seevers. Transformation oder Veränderung hatten wir schon immer , aber was jetzt unter der Rot/Grünen Merkelregierung abläuft , ist mit der ideologischen Brechstange.
    Das wird sich rächen. Nach dieser Zeit , kommt eine andere Wahrheit und manch einer wird sich erschrecken , welchen Irrweg wir hier gehen ,aber dann hat es ja wieder jeder gewußt, anstatt jetzt seinen Mund auf zu machen. Das machen z.Zeit aus der Mitte heraus nur die Bauern und ansonsten regiert die Minderheitenideologie gegen die Mehrheiten und die sind still , müßen aber später mit den Folgen fertig werden. Meine engl. Verwandtschaft schüttelt über uns Deutsche nur den Kopf, daß wir uns das alles gefallen lassen und sind froh aus dem europ. Irrenhaus entkommen zu sein und zukünftig die Freiheit genießen zu dürfen. Deutsche Alleingänge waren noch nie gut für Europa. Meine Freunde , Proff.,Steuerberater,Unternehmensberater, Rechtsanwälte usw. richten sich schon alle auf das Ergebnis dieser Politik ein .Auch der Bundesrechnungshof hat dem Wirtschaftministerium für die Energiewende ein Desaster testiert. McKinsay hat ein Gutachten für die Bundesregierung zum Blackout erstellt . Als ich das las , haben wir gleich beschlossen , ein weiteres Notstromaggregat zu beschaffen. Auch das Katatrophenschutzamt hat allen Haushalten empfohlen sich für 14 Tage Vorräte anzulegen. In Niedersachsen , kam in den Medien , sollen zig Notstromaggregate für Polizei, Rettungsdienste und Feuerwehr beschafft werden. — Wenn die Politik ehrlich wäre , dann würde man die CO2-Steuer auch erklären , daß man sie zur Deckung der anstehenden Haushaltslöcher braucht und nicht wegen der Klimahysterie erhebt. Ehrlich würde dann nämlich die CO2-Steuer für die CO2-Speicherung eingesetzt und dann müßten die Bauern einen Großteil davon bekommen , weil wir fast die einzigen sind , die CO2 spreichern können. Statt dessen kloppt man auf uns rum und lügt uns an . Diese Politik hat inzwischen zur Spaltung der Gesellschaft geführt und den gesellschaftlichen Konsens zerschlagen. Unserer Politik geht es nur um egoistischen Machterhalt . Das Land und die Einwohner ist diesen Leuten egal. Man kann den Bundespolitikern im heimischen Wahlkreis alles erzählen , aber diese Informationen kommen in Berlin nicht an , weil man nicht in Ungnade fallen will und so kann sich auch nichts ändern.

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  6. Friedrich sagt

    Für mich ist diese Nitratangelegenheit eine einzige , von der 2004 Rot/Grünen Koalition und Ldw.-Ministerin Künast angelegte Sache , um die konv. Betriebe zum Biobereich zu bringen.
    Das ganze beruht auf einer politisch angelegten Lüge , weil man von vorne herein die schlechtesten Nitratwerte melden wollte. Für mich kommt das einem Verbrechen gleich und zeigt mir , daß man schon immer von den Rot /Grünen unseren gesamten Wohlstand vernichten wollte. Wenn man seit 2004 bis heute die ganzen politischen Entscheidungen verfolgt , dann kann man dafür die Bestätigung sehen. AKW-Abschaltung, Industrievernichtung, EEG, Südlink, Bauernhofsterben, wobei die Biobetriebe unverhältnis hoch gefördert werden, Autofahrverbot, E-Autos, O-Zinspolitik , Eurorettung, uvm. . Der Höhepunkt kommt jetzt mit dem Bundesverdienstkreuz für den ehemaligen EZB-Präsidenten. Die EZB hat die deutschen Sparer um viele Mrd. Euro geschädigt und dann das . Ein Witz ! Aber das passt genau in das Rot/Grüne Bild . Das sich unser Bundespräsident für so ein „Staatsschädigendes Verhalten“ hergibt , passt genau . Kann nur alle, auch Nichtlandwirte aufrufen , sich an den LSV-Demos gegen den politischen Irrsin zu beteiligen. Denn schlimmer geht immer . Das werden wir in den nächsten 1 – 2 Jahren erleben müßen.

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    • Karl Timme sagt

      Friederich, du verkennst, das alle Maßnahmen die du aufgezählt hast von den Merkelregierungen beschlossen wurde. Auch die Maßnahmen die die LW betreffen, alles Merkel. Schroeder hat die Deutsche Wirtschaft mit seinen Beschlüßen ( Hartz 4) erst Wettbewerbsfähig gemacht. Daran kränkelt die SPD noch heute. Ich bin nun weder rot noch grün noch gehöre ich einer anderen Partei an, aber die Beschlüße die gefast wurden muß Mann dann den Regierungen zuschreiben, von denen sie gefast wurden.

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    • Schorsch Summerer sagt

      Damit ist das passiert was zu befürchten war. Herzlichen Dank an das Umweltbundesamt. Ihr seid die grössten …….ten.

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    • sonnenblume sagt

      Jetzt werden sie uns erzählen, dass sie alles menschenmögliche versucht haben, Schaden von uns abzuwenden. So langsam verliert man den Glauben an eine Zukunft hier. Von Recht und Ordnung ganz zu schweigen. Hinter all dem steckt doch ein System. Auf jedenfall geht der Glaube an eine Rechtsstaatlichkeit in unserem Land den Bach runter.

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    • sonnenblume sagt

      Offensichtlich hilft nur noch der Weg durch die Gerichte. Es kann doch nicht sein, dass eine Regierung, ganz bewusst, einen ganzen Berufsstand diskreditiert und eliminiert?

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      • firedragon sagt

        Guten Morgen Sonnenblume,

        ich hatte die Info von agrarheute gestern Nacht noch gelesen und war einfach nur sprachlos.

        Es gibt in Deutschland mehrere Messnetze, so die verschiedenen Aussagen. Als normal denkender Mensch muss ich doch davon ausgehen, dass von ALLEN Werten ein Mittelwert berechnet werden kann.
        Das wurde nicht gemacht.
        Warum wurde das nicht gemacht?
        Wer hat das veranlasst?
        Derjenige oder diejenigen gehören zur Rechenschaft gezogen.
        Es kann doch nicht sein, dass in einem Rechtsstaat eine Willkür herrscht.
        Mich verwundert auch immer mehr das Verhalten der EU – kann mir doch keiner sagen, dass die den Mist, den Deutschland verzapft, nicht mitbekommen.

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    • Schorsch Summerer sagt

      Liest man die Erstmeldung genauer könnte man meinen dass die EU-Kommision im grunde genommen genau das verlangt was auch wir Bauern fordern:
      -genauere Abgrenzung roter Gebiete, das erfordert mehr Messtellen und eine Herkunftsanalyse
      -bei Phophat eigentlich genau das selbe, wieso melden die Bundesländer Phosphateinträge in Fliessgewässer ohne die Herkunft zu ermitteln
      -das mit der Düngung auf gefrorenem Boden erschliesst sich mir nicht, ist doch eigentlich verboten

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      • sonnenblume sagt

        Die Frage ist doch, was macht man in Berlin und den Ländern daraus? Gibt es wieder nur einen großflächigen und oberflächlichen Rundumschlag, oder geht man jetzt mal ins Detail. Beim Detail, z.B. rote Messstellen in grünen Grundwasserkörpern müsste man die eigene Arbeit hinterfragen und beim Phosphateintrag die Abwässer der Kläranlagen berücksichtigen. Ob das geschieht? Wer stellt sich selbst und nützliche Kollegen schon freiwillig an den Pranger.

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    • Karl Timme sagt

      Ich hatte mich zu beginn der Grünen Woche sehr gewundert warum BM Klöckner die Bauern vor eine radikalisierung gewarnt hat, ich konnte dafür keinen Anlaß finden. Mit der ablehnung des ohnehin umstritten Referentenentwurf und der Forderung einer weiteren Verschärfung bekommt diese Warnung einen Sinn. Das wiederum legt den Verdacht nahe, dem BMEL lag die Stellungnahme aus Brüssel, zu diesem Zeitpunkt schon vor. Es wird jetzt nach soviel Demo‘s bei gegenteiliger Wirkung schwer werden diese im Zaum zu behalten.

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      • sonnenblume sagt

        Hatten wir so eine Situation nicht auch in 2019? Bis einschließlich der Messe alles im grünen Bereich und dann wurden die neuen Verordnungen vorgestellt. Oder habe ich das falsch in Erinnerung? Man wartet die Großveranstaltung ab, damit man sich in der Zeit nicht aufgebrachten Protesten gegenüber sieht und danach kommen dann die Offenbarungen.

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  7. Ein Privatier sagt

    Off Topic

    Vor 6 Tagen titelte die ZEIT:

    „Bauernproteste: Bauernverband verurteilt NS-Symbolik an Traktoren in Nürnberg“
    https://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-01/bauernproteste-nazi-banner-nuernberg-veranstalter-demonstration

    Gestern entlarvte Tichys Einblick die ZEIT:

    „BAUERNDEMO: Wie die ZEIT „NS-Symbolik“ erfand
    Polizei nach Falschbehauptung von Medien: kein Anlass für Ermittlungen“
    https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/polizei-nach-falschbehauptung-von-medien-kein-anlass-fuer-ermittlungen/

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    • Bauer Willi sagt

      Sehr interessant, weil heute auch die WELT eine Beziehung zur rechten Szene herstellen will.

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Weil derzeit die Trecker Demos schwer anzugreifen sind, nimmt man die zwei oder 3 Schilder um die Landwirtschaft wieder in Misskredit zu bringen.
        Das Eiserne Kreuz war eine ursprünglich preußische, später deutsche Kriegsauszeichnung und das kann ganz legal als Schmuck erworben werden.
        Offensichtlich ist es der Zeit noch nicht aufgefallen, dass selbst die Regierungflieger das eiserne Kreuz tragen.
        Der Reichsadler und die Fahne ist auch nicht verboten, jedoch würde ich die nicht aufhängen, weil die unwissenden gleich Rechtsradikale dahinter vermuten.

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        • Karl Timme sagt

          Ehemaliger, dem schließe ich mich voll an. Auch in Bremen als der Vorwurf der Zerstötung laut wurde (nicht die an den Schleppern) hat LsV sehr schnell reagiert und die Parkflächen wieder hergestellt. Es muß schon für diese Investigativ Journalisten frustrierend sein, wenn bei sovielen Demos so wenig negatives zu berichten gibt.

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          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Ob die Randalierer, die Schäden der hirnlosen Plünderungen und Zerstörungen beim G20 Gipfel von 1917 auf der Schanze in Hamburg den Geschädigten auch ersetzt haben?

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              • Ehemaliger Landwirt sagt

                Wollte nur mal testen,
                ob meine Beiträge auch gelesen werden. 😉

                Der Einser auf meiner Tastatur liegt so verdammt nahe am Zweier.

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      • Ein Privatier sagt

        Hier ist der Link zum von Ihnen erwähnten Artikel. Der Bezug zum Rechtsextremismus im Video ab 00:15 behauptet:
        https://www.welt.de/debatte/kommentare/article205281635/Demonstrationen-Die-Bauern-muessen-ihre-Feindbilder-ueberdenken.html

        „Agrarkrise
        Die Wut-Bauern müssen ihre Feindbilder überdenken

        (…) Die Berliner „tageszeitung“ sieht schon Parallelen zur AfD-Linie – Bauern gegen das Agrarpaket der Bundesregierung. Die Branche wird mit Steuermilliarden aus Brüssel hochsubventioniert. Und doch ist die Unzufriedenheit so groß. Was ist da bloß los? (…)

        Von Veränderungsbereitschaft oder gar Selbstkritik aber ist bei Bauern wenig zu spüren. Sie wollen erst einmal einen neuen Gesellschaftsvertrag aushandeln – aber den gibt es ja längst: das Grundgesetz. Artikel 20a stellt die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere unter besonderen Schutz. Daran können und müssen sich auch Bauern orientieren. (…)

        Als ihre Feinde haben Bauern identifiziert: Grüne, Umweltschützer, Ökoaktivisten, Städter und überhaupt alle, die meinen, alles besser zu wissen und eine ökologische Agrarwende fordern. (…)


        Das Wort „Feindbild“ taucht dreimal auf, das Wort „Feind“ einmal.

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  8. Brötchen sagt

    Vielleicht noch eine Anregung für die Faktenfinder des Videos.

    Eine Übersichtstabelle mit..

    Messstelle wo
    Messwerte
    Besonderheiten der Messstelle
    mögliche Einflussmöglichkeiten

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  9. Thomas Apfel sagt

    Es ist keine Frage, wer Recht hat und wer nicht. Die Messwerte an sich sind objektive Zahlen und können je nach Zielstellung durchaus selektiv ausgewertet bzw. gruppiert und zusammengefasst werden. Die Fragestellung ist, woraus genau das UBA und das Bundes Umwelt Ministerium die „Gefahr für das Grundwasser“ und ein über die belasteten Messstellen hinausgehendes „Grundsätzliches Nitratproblem“ für das Grundwasser in Deutschland ableiten. Und für den Europäischen Vergleich des Zustandes der Grundwasserkörper der Mitgliedsländer (der in Deutschland erklärtermaßen eben nicht das Ziel der Beobachtungen über das Nitratmessnetz ist) müssen gleiche Voraussetzungen für die Erhebung der Ausgangsdaten für die Beschreibung des jeweiligen Problems gegeben sein. Genau hier liegt aber der „Kasus knacktus“: Unsere „“Umweltbeamten“ nutzen diese Interpretationslücke für eine politische Agenda. Die anderen Europäischen Ländern mit viel größeren Problemen mit Nitrat (Holland/Belgien/Dänemark) versuchen, schon um Strafzahlungen zu vermeiden, über eine große Messstellendichte nahe an den tatsächlichen Zustand ihrer Grundwasserkörper heranzukommen. Genau das tun die Deutschen „Nitratmelder“ eben nicht. Hier geht es vorrangig um den Nebeneffekt des politischen Drucks in Richtung Umbau in Öko-Dogma-Landwirtschaft, und die angedrohten Strafzahlungen haben die „Überbringer der selbst gebackenen schlechten Botschaften“ zwar zu verantworten, aber nicht zu tragen.
    Aber so ist das halt, wenn Religions-ähnliche Weltsichten in Wissenschaft einfließen. Es hat selten Fortschritt gebracht, wenn Priester und ihre Gläubigen die Welt erklären wollen.

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    • Lady sagt

      „Die Messwerte an sich sind objektive Zahlen und können je nach Zielstellung durchaus selektiv ausgewertet bzw. gruppiert und zusammengefasst werden. “

      Thomas, sicher ist das Messergebnis im engeren Sinne objektiv und damit wird dann auch eine objektive Datenbasis suggeriert. Aber ist das auch so? Wenn ich eine Aussage über den Sommer in Hamburg machen will, nützen mir objektiv richtige Daten aus Erfurt herzlich wenig! So weit entfernt von der „Wahrheit“ sind nun die Daten hoffentlich nicht. Nur wenn ich sehe, dass etwa ein sehr großer Viehhalter aus Nordwest-Mecklenburg gleich mehrfach im Nitratbericht auftaucht, stelle ich mir schon dir Frage, ob das auch so gemeldet worden ist. Objektiv richtig, aber Sinn der Sache?

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  10. Schorsch Summerer sagt

    Guten Morgen,
    interessant ist an den Antworten des UBA zum Beispiel der Hinweis auf die Düngepraxis in Dänemark. Dass dieses Land die Vorschriften wieder zurückgenommen hat wurde scheinbar noch gar nicht wahrgenommen. Auch erschliesst sich mir nicht warum diese extrem niedrige Messtellenzahl für oberflächennahes Grundwasser ausreichen sein soll. Wir hier haben alle paar km einen neuen Wasserstrom oder Körper. Bei Bauarbeiten mit tieferen Ausschachtungen gibt es immer wieder „Überraschungen.“ Weniger Messpunkte bedeutet nun mal Ausreisser werden höher gewichtet. Hier geht es um sehr viel Geld bei den einzelnen Betrieben also muss genau und Verursacherbezogen gearbeitet werden. Etwas anderes wird auch garnicht funktionieren. Wäre ich ein Österreicher oder Belgier dann würde ich mich ganz schön verarscht vorkommen wenn ich mir diese kreativen „Einsparmassnahmen“ des UBA ansehen würde.
    Das ganze riecht nach Willkür wenn nicht gar Betrug.

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    • Thomas Apfel sagt

      Wie die selektive Wahrnehmung von Vorgängen bei Leuten mit vogefasster Meinung funktioniert.: Ich habe im April 2017 am „Fachgespräch Bunte Landschaften“ der Grünen Bundestagsfraktion teilgenommen. Ziel war , über das UBA und Die Grünen veranlasst und vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung unterstützt,´die Einführung einer „Pestizidsteuer“ nach dem Vorbild Dänemarks. Das Einführungsreferat des dänischen Professors zur Wirksamkeit dieser Maßnahmee kam zusammengefasst zu dem Ergebnis: mit hohem Überwachungs- und Bürokratieaufwand ist Nichts erreicht worden, die Mittelmengen hatten sich erhöht (schwächer wirksame Altwirkstoffe) und das Wirstoffspektrum hatte sich leicht, aber nicht in die gewünschte Richtung, verschoben.
      Fazit der Grünen und des UBA, als hätte der Vortrag nicht stattgefunden: „Ja, und deshalb müssen wir auch so eine Steuer einführen“.

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    • Reinhard Seevers sagt

      „Das ganze riecht nach Willkür wenn nicht gar Betrug.“

      DAS zu beweisen, und öffentlich zu machen ist jetzt Aufgabe der berufsständigen Vertretung. Wo ist eigentlich der investigative Journalismus in Person von Frau Reschke?

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  11. Reinhard Seevers sagt

    Als Laie würde ich mir vorstellen, dass es da eine Vielzahl X an Messstellen in diesem Land gibt, die kontinuierlich messen. Daraus lässt sich doch sowohl eine Wertung ableiten, als auch eine repräsentative Aussage treffen. Warum man drei unterschiedliche Messstellennetze benötigt und dann noch eine selektive Wertung vornimmt, kann ich nicht nachvollziehen.

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  12. Brötchen sagt

    weiß nicht, ob diese komische Grafik mit 1 mg Stufen überhaupt sinnvoll ist. Ich würde lieber eine mit 0,1 mg machen ;)….das suggeriert Genauigkeit!;)

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  13. Mark sagt

    UBA 1:17min
    „…1.Kriterium: Messtellen im oberflächennahem Grundwasser verfiltert sein sollten, dass man die Einträge aus den verschiedenen Landnutzungen entsprechend auch sieht und abbilden kann …“ Das sagt eigentlich alles. In Übrigen werden die Aussagen des QDR – Videos nicht wiederlegt.

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    • sonnenblume sagt

      Genau! Der Teufel steckt häufig im Detail und deshalb ist es wichtig, dass die Problemmessstellen von unabhängigen Fachleuten angesehen und beurteilt werden.

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