Bauer Willi
Kommentare 59

Keine Landwirtschaft erspart sehr viele Kosten…

Wir alle wissen, dass ein kleineres Auto mit einem kleiner Motor weniger Sprit verbraucht als ein SUV. Trotzdem werden sehr viele SUV´s verkauft. Noch weniger Sprit wird verbraucht, wenn man überhaupt kein Auto fährt.

Dieser Schluss im Denken steht im nachfolgenden Beitrag. Es ist doch logisch, dass weniger Output auch weniger Input erfordert. Das ist eine mathematische Binsenweisheit und hat mit der Produktionsform erst einmal nichts zu tun.

https://www.faz.net/agenturmeldungen/dpa/oekolandbau-erspart-pro-jahr-300-millionen-euro-folgekosten-18717007.html

Wenn ich also überhaupt keine Landwirtschaft mehr betreibe und keine Lebensmittel mehr herstelle, habe ich die niedrigsten Kosten.

Ist doch logisch, oder?

 

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59 Kommentare

  1. promberger konrad sagt

    Die Landwirtschaft wird halt als ideologische Spielwiese am längsten herhalten müssen.
    An einem Sonntag vor Corona war Habeck auf einem BDM Hoftag in Oberbayern, als man
    noch nicht wusste was er wird. In der Rede war nichts Greifbares dabei, nur dass man sich
    auf Veränderungen einzustellen habe.
    Beim Stallrundgang in einem neu erst bezogenen Stall meinte er mit Blick auf das frische
    Gras und die eingestreuten Liegebereiche suffisant, dasist wohl sonst nicht so und für Heute
    so hergerrichtet. Ich war geschockt . Da ich nur einfaches Mitglied bin und mit der Organis-
    sation nichts zu tun hatte, fuhr ich heim . Der Appetit auf Kaffee und Kuchen war mir ver-
    gangen. Heute ist mir klar da hat im Hinterkopf des Politikers die rote Warnlampe von
    Nabu und vier Pfoten geblinkt. Ja kein gutes Wort über Tierhaltung!
    Ein paar Jahre war Hofreiter da, der hat den Bauern zugerufen “lassts euch nichts gefallen”
    Wäre Er der bessere Landw.minister geworden, wenn jetzt schon Kampfpanzer die neuen
    Heilsbringer sind?

  2. Jürgen Donhauser sagt

    Wie wäre es, wenn wir den Bundestag verkleinern würden. Es ist ja nicht nur der Abgeordnete, sondern da hängen ja noch etliche Mitarbeiter dran. Wenn die alle nicht mehr hin- (Berlin) und herpendeln (Wahlkreis) würden, hätte man umwelttechnisch schon etwas erreicht. Oder würde man bei Errichtung einer Monarchie oder Diktatur noch mehr Einsparung erreichen? Noch besser, man dampft die Verwaltung und Bürokratie drastisch ein und verdonnert dann diese Mitarbeiter ihre Büros zu verlassen um sinnvolle Handarbeit zu verrichten um dadurch Maschinen zu ersetzen die Energie verbrauchen……..
    Bin ich jetzt auf dem Niveau des Artikel-Inhalts angelangt?

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  3. Rudolf Weishaupt sagt

    Keine Landwirtschaft? Darüber redet doch niemand. Natürlich muss und wird es weiter Landwirtschaft in Deutschland geben! Wollen wir mal ernsthaft über Politik reden? (Davon verstehe ich ein bisschen.) Dann ginge es zum Beispiel um die ganz konkrete Frage, ob man von der flächenbasierten Subventionierung abgeht und mehr für qualitätsorientierte Subventionen eintritt. – Zu den Parteien, hier bei Bauer Willi wird ja oft politisch argumentiert, also auf den Punkt:

    (1) CDU/CSU – traditionell immer sehr auf Seiten der Landwirtschaft, auch heute noch, schon allein wegen dem „C“. Im Moment schwanken sie ein bisschen, weil die Wähler jünger und die traditionellen Wähler älter werden und weil das „C“ an Bedeutung verliert.

    (2) SPD – hatte nie viel mit der Landwirtschaft am Hut. Traditionswähler kamen früher aus dem Arbeitermilieu, später auch Beamte und Angestellte, die aber heute häufig grün wählen (siehe dort).

    (3) FDP – von denen hört man seit dem legendären Minister Ertl nicht mehr viel zum Thema Landwirtschaft. Wahrscheinlich wenig Stammwählerschaft unter den Landwirten außer vielleicht bei der Inhaberschaft großer, industriell wirtschaftender Betriebe.

    (4) B90-Grüne – ja, die äußern sich schon zum Thema Landwirtschaft, denen liegt was daran, sie sind aber hier im Forum äußerst unbeliebt. Klimaschutz könnte eigentlich auch im Interesse der Landwirtschaft liegen? Zu ihren Stammwählern gehören sicher auch einige Bio-Landwirte.

    (5) Linke – ??? Wohl kaum Stammwähler unter den Landwirten, ausgenommen vielleicht einige in den neuen Bundesländern, die es unter DDR-Verhältnissen vielleicht besser fanden.

    (6) AfD – tja, die finden wohl einen gewissen Zuspruch. Als Protestpartei sammeln sie vor allem Unzufriedene auf. Da gibt es in der Landwirtschaft ein gewisses Potenzial, wie man in den Kommentaren auf Bauer Willis Seite sieht.

    Sah vor ein paar Tagen ein sehr sympathisches, aber vielleicht auch – sorry, Helmut – ein wenig naives YouTube-Video von Bauer Helmut (MyKuhTube). Er lädt jetzt auf seinem Kanal Politiker ein und bittet sie um Stellungnahme. Er fing mit der CDU an. Meine Prognose: Die werden ihm alle sagen, was er und seine Abonnenten am liebsten hören wollen. Ich bin mal gespannt!

    • Ostbauer sagt

      Ich kann mich noch sehr gut an die Aussagen von Frau Künast Anfang der 2000 -der Jahre erinnern. Sie feierte die Abkehr der produktbezogenen Beihilfen zur reinen Ausgleichszulage zur Einkommensunterstützung auf Flächenbasis als einen Erfolg zu mehr Vielfalt.
      Soviel zur Halbwertzeit von “durchdachten, folgeabschätzenden” politischen Entscheidungen.

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    • Inga sagt

      Die Linken können doch dafür sorgen, dass landw. Arbeit gensu so entlohnt wir wie industrielle Arbeit.
      Dann wären landw. Produkte teurer und man würde weniger vernichten.
      Die verarbeitenden Betriebe müssten ihr Köpfchen mehr anstrengen, um diese Rohstoffe sparsamer un rationeller einzusetzen.

      Und man hätte mehr Respekt vor der Natur und auch Landwirtschaft

    • Burkhard Lehrl sagt

      die Steinkohleförderung im Ruhrgebiet und anderswo wurde auch abgeschafft. Obwohl sie gebraucht wurde.

      • Reinhard Seevers sagt

        Die Alternative zur Steinkohle war, Gas, Kohleimporte, Braunkohle, Öl …..Was ist die Alternative zur regionalen, nachhaltigen Landwirtschaft?

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  4. promberger konrad sagt

    Mein Nachbar mit 50 Kühen, geschätzt 40ha Grünland und 40ha Acker beherrscht Bio
    auf dem Acker, neben dem was verfüttert wird werden 10ha Mahlgetreide angebaut.
    In der Aussenwirtschaft stehen mind. drei Arbeitskräfte zur Verfügung. Als es lossging
    vor 20 Jr. hieß es ein Biobauer benuzt keinen Pflug und Kreiselegge. Das war schnell vorbei,
    die Zahl der eingesetzten Geräte (Tief und Flachgrubber, Schälpflug und mehrere Kulti-
    vatoren und Striegel ) werden immer mehr. Was vor und nach der Ernte auf dem Acker
    rumgefahren wird kann einer allein nicht bewältigen. Wer meint mit ein zweimal Striegeln
    ist es getan, kann in einem Jahr einmal Glück haben oder er macht GPS daraus, damit
    die Wiederkäuer ausser jungen Gras noch was im Pansen haben.

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    • Hans Gresshöner,Landwirt sagt

      Konrad,erfolgreiche Biobauern hier haben den Schwerpunkt auf Hofladen,die verkaufen ihre Ernte direkt und bieten auch Produkte anderer Höfen an.
      Einer hier hat eine sehr weite Fruchtfolge,deren einzelne Früchte nur auf kleinen Flächen stehen z.B. Zuckerrüben um 3ha,die auch mit der Hand gehackt werden.
      Rinder zur Resteverwertung hat der auch. Roggen wird auch angebaut,der das Unkraut sehr gut unterdrückt,aber keine Gerste.

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  5. firedragon sagt

    Es geht um Umweltfolgekosten, die “man” einspart.
    Ich hab da so meine Probleme, wie das gerechnet wird, welcher Eurowert wird da angenommen?

    “… Demnach spart die ökologische Bewirtschaftung umgerechnet auf die Umweltfolgekosten wie Treibhausgasemissionen, Stickstoffbelastung und Pestizideinsatz jährlich zwischen 750 und 800 Euro pro Hektar ein …”

    Zumal ja auch wieder die Schadenszahl 90mdr angeführt wird, die konventionelle deutsche LW verursachen soll – frag’ mich wo die herkommt …

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    • Reinhard Seevers sagt

      “Zumal ja auch wieder die Schadenszahl 90mdr angeführt wird, die konventionelle deutsche LW verursachen soll – frag’ mich wo die herkommt …”

      Und genau solche unbewiesenen Behauptungen sind dann die Grundlage für Veganisten, wie im vorigen Thema, die sich auf solche Zahlen berufen und keinerlei Diskussionen zulassen, weil diese Zahlen ja z.B. in der ZKL beschrieben und mitgetragen wurden. Hieran sieht man schön, wie die Landwirtschaft von Falle zu Falle tappt und es nicht erkennt.

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  6. Ludwig sagt

    Ständig ziehen die Linksgrünen neue Behauptungen aus der Tasche , um den Mitbürgern natürlich wie immer , Angst einzujagen. Wenn ich das weiterdenke , dann wollen diese Leute die Menschen verhungern lassen und natürlich alles für das Leben von uns vorgeben. Wenn man die Berlinwahl anschaut , dann kommen die Grünwähler aus dem inneren Cityring , also den Gutverdienerbereich und basteln sich ihre schöne Welt , ohne einmal selbst im “Schweiße ihres Angesichts” gearbeitet zu haben. Die Antwort der Arbeitenden war eindeutig , denn die haben außerhalb des Cityringes alle Wahlkreise Schwarz werden lassen. Warum wohl ? Gerade diese Grünen aus der Stadt wollen uns hier draußen vorgeben , was wir zu machen und wie wir zu leben haben. Mit Autoverbrennerverbot, ÖL-und Gasbrennerverbot,
    usw. haben die jetzt den Bogen überspannt und der Wähler kommt kommt langsam dahinter , daß es jeden trifft mit den Einschränkungen und das bei drohender Arbeitslosigkeit durch die von den Linksgrünen geförderte Deindustriealisierung . Dann ist “Ende im Gelände” mit Woke , Fake und der Gemütlichkeit. Wenn dann noch in Zukunft mit den Smartmetern die Energie abgestellt wird und stundenweise täglich nichts mehr geht , das E-auto nicht geladen wird , die Vorräte der Kühltruhe und vom Kühlschrank dahinschmelzen und die Leute aufwachen und merken das sie mal wieder den falschen Leuten zugehört haben , ist es zu spät. Bisher sind es doch nur wir Bauern die diesen Leuten Widerstand entgegen setzen. Warum nur ?

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  7. Ehemaliger Landwirt sagt

    Auftraggeber der Studie: BUND

    Wer bezahlt, bestimmt das Ergebnis.

    Das Traurige daran ist, dass die FAZ da mitspielt.

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  8. Smarti sagt

    Ferkelhebamme, und wer ist Schuld, wenn zu wenig Ackerfrüchte da sind ?
    Natürlich der Nutztierhalter, weil ja die armen/ bösen Tiere und so…
    und wer ist Schuld, wenn das Obst und Gemüse immer teurer wird ?
    Natürlich die böse Landwirtschaftsindustrie, weil die den Rachen nicht voll genug kriegt…gestern kostete die Gurke doch noch 69 Cent.

    Wer ist Schuld am Klimawandel ? Artensterben ? Wasserknappheit ? Ganz klar… die Bauern – sagt die Studie XY… und die Medien stürzen sich darauf – deshalb handelt die Politik ( ist ja Volkes Wille…) . Oder hat die Politik die Studie gar mitfinanziert, zusammen mit den Spendern von NABU ?

    Und wer reibt sich bald verwundert die Augen weil es bald keine Bauern mehr gibt ?
    Denn als Mörder, Vergifter und Dummvolk ( das einfach nicht begreift, dass Bio und vegan alleine die Welt rettet ) wollen wir uns ( immer öfter ) nicht weiter für unser Gegner ABRACKERN.

    Eine Population, die zu groß wird, muss sich irgendwie “gesundschrumpfen” – jedenfalls ist das bei den Tieren immer so… noch stemmen sich immer weniger Landwirte sich mit aller Kraft gegen immer mehr Probleme- denn die Folgen von Nahrungsknappheit erwischt als Erstes die, die nichts dafür können !
    Das ist wirklich ein Dilemma, aus dem ich nicht raus komme…

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    • sonnenblume sagt

      Für alles und jedes ist jetzt ein Schuldiger gefunden. Noch nie war das Leben so einfach für die Bevölkerung. Man kann getrost weiterleben wie bisher. Wir müssen nur die Landwirtschaft TRANSFORMIEREN. Dann ist alles gut.
      Eigendlich sollte man in Ruhe abwarten bis alles implodiert. Weil immer mehr Menschen aufwachen und das Spiel nicht mehr mitmachen. Zu hohe Lebenshaltungskosten, keine Jobs usw.
      Aber ich fürchte, selbst dann wird sich der Wind nicht drehn. Denn viel zu viele Schaltstellen sind mit den entsprechenden Personen besetzt.

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    • Ferkelhebamme sagt

      Wir können nicht die Welt retten und die dummen Schafe immer vor den Folgen ihrer Entscheidungen bewahren. Jetzt ist am wichtigsten und dringendsten einen eigenen Weg zu finden, um das zu überstehen und familiär und vllt auch betrieblich zu überleben. Jeder Betrieb, der überlebt, wird ein Gewinn für die Menschen sein. Die müssen wie es aussieht aber leider erst durchs Tal der Tränen, um das zu raffen. Es nutzt nichts, wenn du jetzt vor lauter Verantwortungsgefühl selbst die Grätsche machst.
      Überraschenderweise sind wir nicht mehr für alles verantwortlich: für die Oder-Katastrophe waren es die Bergwerke, behauptet Greenpeace. Und alle Medien verbreiten es wieder fleißig.

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  9. Reinhard Seevers sagt

    Zitat:
    “Die Studie macht klar, dass sich jeder Euro, den wir für die möglichst schnelle Erreichung des 30-Prozent-Ziels einsetzen, am Ende auszahlt», sagte BUND-Landeschef Richard Mergner.”

    Frage: Wer spart das Geld? Wo wird das Geld jetzt verwendet? Woher kommt das Geld in Zukunft und wohin wird es von wem transformiert? Oder ist es lediglich Seifenblasengeld? oder spenden es die konventionellen Bauern für eine gute Welt, in dem ihnen Zusatzkosten aufgebürdet werden??

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    • Brötchen sagt

      da haben wir es wieder, es geht um mehr Geld als Subvention…..
      das wird dann auch so, es gibt wenig Leistung für exorbitanten Preis.

      denke das ist Sozialismus 2.0

      fühle ich mich bald wieder wie zu Hause…

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      • Stadtmensch sagt

        War ja zu Ostzeiten schon ein Meckersack und hab heimlich “Farm der Tiere gelesen”. Warum sollte sich das Prinzip ändern, nur weil jetzt Marktdiktatur ist?

        Heute hocken die ganzen Erben und Neureichen auf dem Lande bzw. besitzen es und machen zunehmend Hobby-Landwirtschaft nach Vorbild König Charles.
        Soll ja schön aussehen und Steuerknete soll auch extra obenauf gepackt werden.

        Oder die Städter, die extra vor den Folgen furchtbarer marktwirtschaftlicher Stadtentwicklung aufs Land geflohen sind – natürlich wollen die es dann schön bullerbü-mäßig haben dort: Schnitter mit der Sense, Ponyhof, verwitterte Scheunen mit Flieder, ein Gespann mit Strohballen drauf…

        Fürs Volk wird billig importiert und hier zu “Industriefutter” verarbeitet. Rest besorgt Netflix. Naja, ich spinne mal wieder meinen Flachs hier…

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    • sonnenblume sagt

      Nur einmal so allgemein. Wie viele Gesprächsrunden und -kreise, wie viele Talkrunden usw. haben sich alle schon mit diesen Themen beschäftigt. Und? ist irgendwo etwas brauchbares und verwertbares dabei heraus gekommen? Außer das alles beklagt wird und Vorschläge kommen die nicht finazierbar und nicht umzusetzen sind? Und im Grunde auch nicht die eine wirkliche Lösung gefunden wird. Es sind Forderungen seitens der Politik ausgerufen worden, die einfach mit der Bevölkerung so nicht zu bewältigen sind. Und ich denke, das man den Menschen diese Forderungen so auch nicht überstülpen kann. Man sollte die Ziele nicht so hoch stecken, dass ein Erreichen fast unmöglich wird. Das fördert Unmut und Unfrieden in der Gesellschaft. Dann kommen die wirklichen Probleme. Denn die Existenz der Landwirtschaft, wie auch immer, und die Versorgung und das Wohl der Bevölkerung hängen doch zusammen.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Gestern bei Talk im Hangar 7 wurde u.a. diskutiert, dass eine politische Ideologie ohne Kompetenz unterstützt von Medien, die nur noch Haltungsmedien sind, einer Mehrheit Dinge aufzwingen, die diese nicht will. Und das war kein AFD – Talk. Die Ursache für das deutsche Dilemma wird immer deutlicher…..irgendwann ist der Bock fett.

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        • sonnenblume sagt

          Habe mir die Sendung angesehen. Sehr interessant. Dabei kamen mir so viele Dinge rund um die LW in den Sinn. Wäre auch den Mitdiskutanten beim Thema Vegan zu empfehlen, sofern sie nicht schon über den Dingen stehen. Einigen Kollegen der Fleischseite wurde ja ein Bildungsnotstand nachgesagt. Aber die Gegenseite würde uns sicher die gleiche Empfehlung aussprechen, weil wir ihre Argumente nicht anerkennen wollen.

  10. Hans Gresshöner,Landwirt sagt

    Wenn der BUND eine Studie in Auftrag gibt,muss natürlich ein Ergebnis im Sinne des BUND dabei rauskommen.
    Der LEH würde dann argumentieren,dass sie jetzt noch mehr auf Importe angewiesen wären,weil ihr Auftrag ja darin besteht, die Bevölkerung zu versorgen.
    Die konventionellen Bauern wären wieder die Schuldigen.

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  11. Ferkelhebamme sagt

    Das passiert, wenn man den Umweltverbänden den kleinen Finger reicht. So geht Öko-Propaganda: eine scheinbar seriöse Studie (man beachte den Auftrag-/Geldgeber), eine dpa-Meldung, unkritische Übernahme durch (scheinbar) seriöse Medien. Prüfung, Folgeabschätzung? Erfolgt nicht. Das Bio grundsätzlich emmissionsärmer und umweltschonender als moderne konventionelle Verfahren ist (pfluglos, precision farming, etc), wage ich zu bezweifeln. Und die Behauptung, dass die Erträge gesteigert werden könnten, ist doch sehr vage.
    Das Schlimme ist, dass man mit sachlicher und fachlicher Argumentation nicht mehr dagegen ankommt. Entweder regelt die Realität das jetzt durch die diversen Knappheiten, die bereits jetzt bestehen und Aufschreie der Entrüstung hervorrufen (wobei das Erst der Anfang ist) oder wir müssen ihnen jetzt zügig geben, was sie verlangen. Im Ackerbau nicht so ein großes Risiko. Learning by doing

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    • Brötchen sagt

      Hebamme gesteigert schon, was denkst du was manche ernten…….bei 15 dt kannst du schnell was steigern….die Differenzen sind sonst der Durchschnitt.

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  12. Otto Loewl in sagt

    falsche Stute. wenn man pro ha. nur Hälfte Ertrag hat hat man natürlich weniger kosten. Beispiel: ein LKW mit 10 to. Ladung braucht auch weniger Diesel wie mit 20 to. Herr Hülsenberg hat Leerstuhl für Öko. Landwirtschaft

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    • Reinhard Seevers sagt

      Hat der Johann König einst schön kolportiert:….”Ich fliege jetzt viel bewusster. Ich nutze den Flieger von Essen nach Düsseldorf, das ist die Strecke mit dem geringsten Kerosinverbrauch.”

      😎

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  13. Smarti sagt

    Ohne dass ich die Studie jetzt schon gelesen hätte – der Artikel hat schon gereicht für “gute Laune” am Morgen. Es ist schon erstaunlich, mit welcher Geschwindigkeit und Härte der Krieg gegen die Landwirtschaft inzwischen geführt wird.
    Erstaunlich vor Allem, weil wir doch von A-Z von den Erzeugnissen der Landwirtschaft abhängig sind – auch Industriell hergestellte Nahrung braucht Landwirtschaft !
    Vielleicht noch wichtiger als jederzeit voll Regale zum günstigen Preis:
    Wenn Wohnraum fehlt, wenn Energie fehlt, wenn bald einmal Wasser für die Toilettenspülung fehlt – das ist alles nicht so toll und gibt ein wenig Ärger…
    Aber man stelle sich vor: wenn hungrige Menschen auf Beutezug gehen… da ist ein Rudel Wölfe ein Dreck dagegen… gerne würde ich die Autoren fragen, was sie antreibt, so eine Lügenstudie zu erstellen. Sehen die die Folgen nicht ?!

    Bayern hat sehr viel mehr Niederschlag und viel die besseren Böden als Baden-Württemberg, Bio ist eine Nische für schlechte Ackerstandorte – oder netter ausgedrückt: für Betriebe, die extensiv wirtschaften mit Milch – oder Mutterkühen.
    Gras braucht weder unbedingt Kunstdünger noch Pflanzenschutz… da ist Bio einfach etwas Taschengeld fürs derzeit unrentable Hobby obenauf. In Bayern ist die Pacht und der Kaufpreis von Landwirtschaftsland so extrem teuer, dass eine extensive ( Low Input – Landwirtschaft ) eigentlich gar nicht finanziert werden kann.

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  14. Marian E. Finger sagt

    Wir brauchen ja auch kein Gas, kein Öl und keine Kohle. Dann lassen wir eben nicht nur das Autofahren und Heizen, sondern auch das Essen bleiben. Kauen und Schlucken ist sowieso zu anstrengend. Ist bestimmt viel effizienter, wenn man damit aufhört.

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    • Stadtmensch sagt

      “Der zehnte sprach ‘mir hat die Faulheit Schaden gebracht, ein gebrochenes Bein und geschwollene Waden. Unser drei lagen auf einem Fahrweg, und ich hatte die Beine ausgestreckt. Da kam jemand mit einem Wagen, und die Räder gingen mir darüber. Ich hätte die Beine freilich zurückziehen können, aber ich hörte den Wagen nicht kommen:”

      https://www.grimmstories.com/de/grimm_maerchen/die_zwoelf_faulen_knechte

      Hab ich den Kindlein gern vorgelesen, damit sie zu folgsamen Arbeitsbienchen werden für die Herren dieser Welt. 😉

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    • Brötchen sagt

      ich hab das doch privat live. habe Gastherme Brennwert 1 Jahr alt.
      abschläge pro Monat 530 Euro.
      wenn ich zähler ablese habe ich das auch gebraucht.
      nur ich habe die Heizung auf 18 grad Raumtemperatur runtergeregelt und heizen nur noch früh 2 h und Nachmittag 3. zusätzlich heizen ich mit Kamin und Holz und Kohle.

      Fazit: ich zahle wie dumm und dusslig und habe fast keine Leistung dafür.
      so zieht sich das langsam durch alle Bereiche.

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      • Brötchen sagt

        zu ostzeiten war es wenigstens noch so. du hast fast nix bezahlt und auch nix für bekommen.
        bzw. haben sie dir Blumenerde zum heizen auf die Straße gekippt.

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  15. evo.... sagt

    Das geht wohl wieder auf die Story von vor ein paar Wochen zurück. Der Hülsbergen aus Weihenstephan.

    Ein Hr. Ströbel aus Triesdorf hat widersprochen und eine eigene Studie gemacht und dann hat der Özdemir die Ergebnisse blockiert. So ungefähr.

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  16. Mark sagt

    Vielleicht kann mal jemand das Einsparpotential berechnen, welches sich ergibt, wenn man auf sämtliche sinnbefreite Studien verzichten würde!

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    • Brötchen sagt

      besser wäre, wenn es Konsequenzen gäbe, wenn sich rausstellt, die Studie genügt Standards nicht.
      1 Jahr Produktion vielleicht….gab’s zu ostzeiten auch……

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  17. Klemens Minn sagt

    Ist da vielleicht nur ein Lehrstuhl auf der Suche nach neuen Forschungsgeldern? Den Eindruck habe ich, wenn man liest dass die Anbaumethoden weiter optimiert werden könnten.

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      • Bergamasca sagt

        Vor allem der Hinweis, dass man gegenüber Ba-Wü hinterherhinke, löst in Bayern reflexartige Reaktionen aus.

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    • Thorens sagt

      Aus dem Lehrstuhl sollte vielleicht ein Leerstuhl werden.
      Auch das sparte Kosten.

      Wenn man sich den Zustand der Infrastruktur in diesem Land anschaut, dann sieht man, wohin Kosteneinsparungen führen können. Wir sollten damit weitermachen und das Tempo noch erhöhen, wenn wir möglichst bald erleben wollen, wie schnell eine Gesellschaft sich arm sparen kann.

      Ein Generalstreik ist hierzulande verboten. Schade eigentlich. Denn wo nichts gemacht wird, rauchen keine Schlote, gibt es keinen Berufsverkehr, wird nichts mehr hergestellt, das in irgendeiner Weise als schädlich angesehen sein könnte und die Kosten sinken auf ein Mindestmaß. Öffentliche Töpfe bleiben dabei natürlich auch leer. Man könnte auf diesem Weg in kürzester Zeit herausfinden, wohin die Apokalyptiker uns führen.

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      • Reinhard Seevers sagt

        “Ein Generalstreik ist hierzulande verboten. Schade eigentlich.”

        Naja, Verdi hat sich gestern gemeinsam mit Friday for Future aufgemacht und für mehr Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und ……mehr Kohle demonstriert.
        Da kommt zusammen, was zusammengehört. Staatlich gepimperte machen sich auf, auf Kosten der Steuerzahler mehr Geld aus dem System zu generieren. Ist besser, als ein Generalstreik….kannste dir nicht ausdenken.
        Das Chaos nähert sich!

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  18. sonnenblume sagt

    Der Artikel spricht von den im Vergleich eingesparten Kosten. Wenn wir die Produktion nun komplett einstellen, dann haben wir die höchst mögliche Einsparung und können der Natur massenhaft Fläche zur eigenen Entwicklung überlassen. Ist doch die Lösung.
    Das Essen kommt aus dem Supermarkt, wie der Strom aus der Steckdose.
    Diese ganzen Rechenmodelle muss man nicht begreifen, oder?

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