Bauer Willi
Kommentare 68

Hamstern für den Blackout

Mittlerweile rechnen viele damit, dass es in nächster Zeit zu einem Blackout über längere Zeit kommen könnte. Was die Bundesregierung in einem solchen Fall empfiehlt, kann man hier nachlesen.

https://www.focus.de/wissen/blackout-diese-ausstattung-empfiehlt-die-bundesregierung-fuer-einen-grossen-stromausfall_id_133097039.html?

Wir haben für unseren Hof Anfang Februar, also vor dem russischen Angriff auf die Ukraine, ein Notstromaggregat bestellt. Die Lieferung war für April  vorgesehen. Die für die Installation beauftragte Firma kann mir auch heute, Ende August, keinen Termin für die Lieferung nennen.

(Aufrufe 2.894 gesamt, 1 heute)

68 Kommentare

  1. Meyer sagt

    Wer noch nichts gemacht hat dem kann gesagt werden , daß ich neulich bei OBI noch kleine Bezinaggregate mit 1,8 KVA und rd. 300 Euro gesehen habe. Hiermit kann man die Heizung , Kühlschrank,Kühltruhe und vielleicht noch eine Kochplatte betreiben. Auch Campinggeräte wie Gaskocher usw. gibt es noch. Dabei sollte man dann aber an Vorräte von Gas und Benzin
    für mind. eine Woche denken.

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    • Inga sagt

      Und wie gut sind die kleinen modernen PV für den Balkon?
      Wenn die fürs Handy usw. reichen, viellei ht auch für’n Kühlschrank?
      Und für eine Herdplatte?

      • Klaus Horn sagt

        Diese Balkon-PV bringen in den Wintermonaten Mitte Oktober bis Mitte März je Monat! durchschnittlich 5kW. Entspricht 1,60€ bei Strompreis 0,32€. Beim Vergleich mit dem Stromabschlag sieht man wie wenig das ist.

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  2. Klaus Horn sagt

    Ein paar Ideen für den “viehlosen Nebenerwerbslandwirt”, Rentner, Angestellten usw. zwecks Wohnhaus- oder Wohnungsversorgung. Jede Zentralheizung braucht Strom. Die Anschlüsse sind meist fest verdrahtet. Hier einen Stecker und Steckdose einbauen, damit die Heizung im Notfalls separat mit USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) kurzzeitig betrieben werden kann. Wegen des hohen Stromverbrauches alte Heizungspumpen durch hocheffiziente Pumpen ersetzen. Eine oder mehrere USV, wichtig ist, daß diese reinen Sinus liefern, kaufen. Preis für 1500VA (ca. 1kW) ca. 175€. Dann einen oder mehrere Wechselrichter (mit reinem Sinus) kaufen, die über die Fahrzeugbatterie (mit laufendem Motor) aufgeladen werden können. Man hat dann ja Zeit, die USV zum Auto zu bringen, zu laden und dann die Heizung für ca. 30 Minuten zu betreiben. Vorsicht jedoch bei Holzheizung. Mit der USV kann man keine Kochgeräte betreiben hat aber Strom für viele Stunden Beleuchtung. Wer Strom zum Kochen braucht sollte sich ein paar Dosen Fertiggerichte einlagern, diese kann man zur Not auch kalt essen. Dann noch Trinkwasser/Getränke. Feuerzeuge, ein paar Kerzen, Autotank immer mind. halbvoll. Vielleicht auch noch Autobatterie checken, daß die noch in einem guten Zustand ist.

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  3. Ludwig sagt

    Ein Freund , ein Energieprof. ,hat mir schon vor fünf Jahren gesagt , daß wir unseren Hof auf diese Probleme vorbereiten sollen. Das haben wir auch getan. Düngerlager erweitert, Dieselvorratsbehälter auf 8 Monate erhöht, Gastanks für die Getreidetrocknung immer voll halten, 11 kg-Gasflaschen vollhalten , Benzinreserve vorhalten, AHL-Tanks immer vollhalten und das wichtigste die Stromproduktion. Für die Getreidefördertechnik und Trocknung wurde ein entsprechend starkes schleppergetriebenes Aggregat angeschafft. Für Haus und Ställe in motorgetriebene Aggregate investiert. Alle Stromanschlüße auf Stromeinspeisung eingerichtet. Auch die nichtlandw. Nachbarschaft über die zwingende Vorsorge informiert , denn bei einem Blackout läst sich die eigene Stromproduktion ja nicht verheimlichen und man muß sich dann ja auch gegenseitig unterstützen, denn irgendwas fehlt immer und man kann dann tauschen. Wenn dann noch die öffentliche Wasserversorgung ausfällt , dann hilft man sich mit unserer Hauswasserproduktion . Also
    nahezu uneingeschränktes Wirtschaften und Leben im Haus möglich. Dazu gehören natürlich auch Vorräte an Getränken und Nahrungsmittel. Kühlschrank und Kühltruhe laufen also weiter und es vergammelt nichts. Wenn man dann noch Mehl , Nudeln , Zucker, Haferflocken , Einmachgläser und Konserven hat , dann kann eigentlich nichts schiefgehen. Die BBK-Liste ist da eine gute Hilfe. Leider wurde man in der Vergangenheit über solche Vorhaben ausgelacht, aber heute warten die Leute auf ihre Stromaggregate über ein Jahr und die meisten Mitmenschen machen garnichts und vertrauen auf unsere Politik. So gestern unser beamteter Brandmeister , der auf Anweisungen von “Oben” wartete und nichts machen will und dieser Ansicht waren 80% der Anwesenden Kommandomitglieder.

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    • sonnenblume sagt

      Selbst in unserer Region, wo alle schon dieses Desaster erlebt haben, sind vieles immer noch mangelhaft auf einen Ernstfall vorbereitet. Immer getreu nach dem Motto, es wird schon nicht so schlimm werden. Ich verstehe es einfach nicht.

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    • Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

      “… dann kann eigentlich nichts schiefgehen.” — Das ist ja alles gut und schön und richtig, Was passiert aber, wenn der Gesamtzustand, in dem wir uns jetzt befinden, noch einige Jahre anhält, z.B. bis zum Jahr 2030 und vielleicht darüber hinaus? Was ist, wenn der Gesamtzustand noch weiter verschlimmert witd? Außer der Agenda 2030 und dem Great Reset gibt es noch die Agenda 21, die bis zum Ende des Jahrhunderts laufen soll. Momentan sehe ich keine gewichtigen stabilisierenden Faktoren, die den verschiedenen Facetten des Wahnsinns entgegenwirken. Die alte Normalität, wie wir sie bis Ende 2019 kannten, soll teilweise irreversibel ausgelöscht werden. Ich sehe eine Schnittmenge mit der chinesischen Kulturrevolution.

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    • Martin sagt

      Hoffentlich ist auch für den Schutz und die Sicherheit vorgesorgt… aber dem Landwirt liegt der Jagdschein nicht fern.

      • Inga sagt

        Ach,
        hat er die Arbeit mit der Veranstaltung und soll auch noch dafür sorgen?

        Unzivilisierte kommen mir nicht in die Bude!

  4. sonnenblume sagt

    Wir würden freiwillig einige Tage auf Strom verzichten, wenn es dafür in der Zeit einen satten Landregen geben würde.

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  5. Wolfgang Kolbe sagt

    Ja meckern allein hilft nicht. In der Drucksache 17/5672 des Bundestagsausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung heißt es zu den Folgen eines großflächigen Stromausfalles. Betroffen wären alle kritischen Infrastruktur, ein Kollaps der gesamten Gesellschaft wäre kaum uu verhindern. Dies wurde 2013 bereits veröffentlicht. Jetzt wird sehenden Auges in den grünen Abgrund gerannt. Nur nicht die eigene hirnkranke Ideologie hinterfragen. Dabei zeigen die stark zunehmenden Braunouts, daß die reale Gefahr wächst. Ich gehe jede Wette ein, das 89 % des größten Schlafhaues der Republik , die Bundestagsmitglieder, diese Einschätzung Nicht gelesen haben. Solange das Geld in die eigene Tasche fließt hat das Stimmvieh stillzuhalten. Dabei wird verkannt, wenn det Blackout länger andauert, sterben Menschen wie die Fliegen. Jeder der kann sollte 100 Liter Trinkwasser bunkern. Omas Einmachmethode ist gut gegen den Hunger.
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  6. Arnold Krämer sagt

    Die Ironie-/Sarkasmus-Kommentare nehmen deutlich zu. Und das ohne Kennzeichnung. Das muss für den weniger gebildeten Leser (gibt es die bei Bauer Willi?) zu Irritationen führen.

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    • Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

      Ironische oder sarkastische Kommentare habe ich hier wirklich ganz ehrlich noch nie entdeckt.

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      • Brötchen sagt

        Ja wo???!!!!!

        Ich freu mich ja schon auf die Abende mit Glühwein auf Lagerfeuer. Wo wir unsere Kühlreiheninhalte im Gulaschkessel vor sich hin blubbern lassen und wir von unserem Heldentaten von früher erzählen können.

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  7. Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

    Statt zu jammern und zu meckern, sollten wir alle kollektiv und auch individuell sehr, sehr dankbar dafür sein, dass wir im besten Deutschland aller Zeiten leben dürfen!

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      • Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

        Dieses Mal wird es klappen! Dieses Mal muss es klappen!
        Alles wird gut und wir alle werden in Frieden, Freiheit und Wohlstand in einer klimagerechten Weltgemeinschaft allerglücklichst und besitzlos zusammen leben!
        Jeder wird mitgenommen, keiner wird zurückgelassen!

        Und wer nicht mitmacht, ist ein …

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        • Christian Bothe sagt

          Hoffe Sie meinen’s ironisch…In der marxistischen Philosophie sprach man dann vom Kommunismus, als höchste Stufe einer entwickelten Gesellschaft…Das haben wir so gelernt oder lernen müssen…

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          • Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

            Wenn Sie bei mir auch nur die kleinste Spur von Ironie entdecken, dann bekommen Sie von mir die Große Sarkasmusspange in Gold verliehen!

            (Ich muss jetzt an Gerhard Polt denken, dessen Ironie auch nicht immer gleich als solche erkannt wurde. Ist ja auch nicht schlimm …)

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            • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

              Unter 750er Gold geht aber gleich gar nichts – soll ja wertbeständig für die Ewigkeit sein…. 🙂

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        • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

          Habe ja anderenortens schon geschrieben, dass der Hirseanbau infolge des rasant voranschreitenden Klimawandels hier bei uns das neue Erfolgsmodell für die Grundnahrungsmittelversorgung werden könnte – alle Menschlein friedlich, fröhlich singend versammelt rund um’s Lagerfeuer, freudig stimmungsgeladen dem munter köchelnden Hirsebrei zuschauend. Diese heile Welten folgen sodann auf die verzichtbaren stylischen Architektenhäuschen, die sich ohnehin in Bälde kaum mehr eine/r leisten kann…, gelle AEdGR 🙂

          Und bis die jeweils täglich wechselnde Kochfee (er-sie-es) das ganze geschmacklich auch perfekt beherrscht, gibt es ausreichend Feuerwasser für die bisweilen etwas irritierten Geschmacksknospen. – Alles aber zeitlich begrenzt nur eine Frage der Gewöhnung…

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          • firedragon sagt

            unkomplizierter Wurzelwicht,
            Hirse haben wir schon einige Jahre wieder im Anbau. Auch dieses Jahr, das Zeug wächst tatsächlich auf dementsprechenden Böden, so vor sich hin.
            Es gibt, außer Hirsebrei, auch noch andere kulinarische Verwendbarkeit.

            An Politiker und dergleichen, die hier mitlesen sollten – Nein, Hirse wächst nicht auf allen Böden und ganz ohne Wasser wird sie auch nix. Also bitte das Zeug nicht hochjubeln, wie ihr es mit dem Dinkel gemacht habt. Danke.

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          • Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

            Setzen Sie mal statt “eine/r” das Wort “jemand” ein. Denken Sie da nicht an Männchen & Weibchen?

            Bei “Kochfee (er-sie-es)” werde ich ums Verrecken nicht an etwas Männliches oder Sächliches denken. Würden Sie Ihrer Tochter einen bärtigen Big Jim schenken, wenn Sie sich ausdrücklich eine Fee wünschte?

            Wie gesagt, wenn Sie das generische Maskulinum nicht verstanden haben, dann haben Sie etwas Wichtiges nicht verstanden. Macht aber nix, Sie sind ja nicht alleine …

            • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

              Mea culpa – ja, ich habe provoziert….

              Was danach aber kommt: Himmel hilf!!!

              Macht aber nix, bleiben Sie das Unikum, in das Sie so gerne zu schlüpfen pflegen; ich werde mich Ihren Eigentümlichkeiten jedenfalls aber nicht unterwerfen lassen.

              Im übrigen: Unsere Tochter ist Ärztin, deren Zeitmanagement infolge Schichtdiensten macht es erforderlich, dass bei ihr in der Küche zumeist der Partner den Kochlöffel schwingt, mit großer Leidenschaft und ohne persönliche Probleme, damit seine Männlichkeit zur Disposition stellen zu müssen. Bei unserem Sohn ist es ähnlich – in seinem Falle mimt auch er regelmäßig den Küchenchef, weil auch dessen Partnerin Ärztin ist. – Alle zusammen haben sie eines gemein – Sie möchten nicht verhungern, am besten -sofern es das jeweilige Zeitfenster zulässt- lecker essen…

              Werden auch Sie hoffentlich jeden Tag entspannt satt, werter AEdGR mit einer treusorgenden Küchenfee an Ihrer Seite…

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                • Inga sagt

                  und nun?
                  Übernimmt sie das Regiment in der Küche?
                  Oder wird es geteilt?

                  Sie ist doch im wohlverdienten Ruhestand, oder nicht?

                • Ehemaliger Landwirt sagt

                  Was ist mit meinem Ruhestand, was die Küche betrifft, schließlich bin ich 10 Jahre älter.😉

    • oberländer sagt

      aber nicht schon wieder ein 1000 jähriges Reich !
      das letzte hat gerade mal recht 12 Jahre gedauert
      bis alles kaputt war.

    • Wolfgang Kolbe sagt

      Ja meckern allein hilft nicht. In der Drucksache 17/5672 des Bundestagsausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung heißt es zu den Folgen eines großflächigen Stromausfalles. Betroffen wären alle kritischen Infrastruktur, ein Kollaps der gesamten Gesellschaft wäre kaum uu verhindern. Dies wurde 2013 bereits veröffentlicht. Jetzt wird sehenden Auges in den grünen Abgrund gerannt. Nur nicht die eigene hirnkranke Ideologie hinterfragen. Dabei zeigen die stark zunehmenden Braunouts, daß die reale Gefahr wächst. Ich gehe jede Wette ein, das 89 % des größten Schlafhaues der Republik , die Bundestagsmitglieder, diese Einschätzung Nicht gelesen haben. Solange das Geld in die eigene Tasche fließt hat das Stimmvieh stillzuhalten. Dabei wird verkannt, wenn det Blackout länger andauert, sterben Menschen wie die Fliegen. Jeder der kann sollte 100 Liter Trinkwasser bunkern. Omas Einmachmethode ist gut gegen den Hunger.
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      • Inga sagt

        Ach, in 2013 wurde sich schon mal Gedanken darum gemacht, das hätte schon viel früher passieren müssen
        und natürlich weiter verfolgt werden müssen.
        Die Angst vor dem Stromausfall beschäftigt schon länger manche Leute.
        Jeder Bauer vom Dorf, weiss was da zu tun ist auf seinem Betrieb. Kann er mehr Verantwortung für Familie und Betrieb übernehmen, als die Politiker für ihre Wählerstimmen?

  8. Obstbäuerin sagt

    Vorgestern rief meine Tochter aus Berlin an und meldete einen längeren Stromausfall. Bei uns gab es davor auch schon einen in einem Stadtteil. Da bin ich erst mal ein wenig Hamstern gefahren. Man weiß ja nie.

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    • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

      Liebe Lady, die verteilt unser Cem Holgersson aktuell noch auf seinen Warnwestchen-Hühnern/Hennen/Gänsen dahinsegelnd, werbend gackernd querein durch/über die Lande.

      Die moderne Mär vom nächsten Immateriellen Weltkulturerbe -DIE(!) Idee schlechthin, geboren im Ländle der Gelbfüsslerkäpsle, ignorant vorbei am Lederhosen-Laptop-Söder, zunächst der Skandal an sich- muss doch erst einmal allen geistig überhaupt auch zugängig sein… 🙂

      Damit kann man(n) gegenwärtig kaum ein allzu großes Bohei machen, nur Insider sind informiert, nicht wenige reagieren mit einem dezenten Schmunzeln: “…Ja hat der wirklich keine anderen Sorgen!?”

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  9. Hans Gresshöner,Landwirt sagt

    Der Renntner gestern abend fuchtelte wild mit den Armen, als ich am Rand des Ackers anfing zu grubbern,es staubte.
    Mitten durchs Feld läuft ein Fahrradweg und es stehen Bäume am Rand,die ein Bürgermeister vor 30 Jahren hatte pflanzen lassen (Anfang der Ökowelle).
    Spannend wirds wenn ich Gülle fahre.
    Das sind die Probleme der Leute hier,es geht uns gut!!

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    • Brötchen sagt

      Sehr guuuuut!
      Im Westen, wo Milch und Honig fliessen sowieso. 😉

      Aber Freibier für alle kommt langsam an seine Grenzen!
      Am Rande:
      Ich rege mich ja über die Annahme auf, das weniger Tierhaltung und weniger Fleisch essen einen Effekt auf Umweltwirkungen der Landwirtschaft hat.

      Meines Erachtens ist das nicht bewiesen und nur eine Annahme!

      Alle Welt plappert das daher.

      Meines Erachtens hat doch sogar die Insektenstudie einen positiven Effekt des Stickstoffes nachgewiesen. Das sind die Kuhfladen usw……

      Deswegen sind auch die Kraniche+Störche immer auf den Flächen wie Mais oder Rollrasenanbau.

      Weil da viele Insekten sind. Die Naturschutzflächen meiden die, oder die Stillgelegten bzw. Biotopwiesen.

      Musste ich mal los werden.

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      • Thomas Bröcker sagt

        Genau so sehe ich das auch! Das war in dem sonst grottenschlechten MDR-Beitrag vor 3 Tagen das einzig Nachvollziehbare. Die gefangene Insektenmasse (Malaise-Falle) war am Intensivacker genauso groß wie an einem Acker mit viel Landschaftsstruktur und Silllegung. Die Behauptung (in Anbetracht der noch gar nicht untersuchten Probe) war: aber in dem Acker mit Landschaftsstruktur ist die Artenzahl in der Probe größer.
        Da werden nur noch vorhandene Erzählungen illustriert und wenn die Wirklichkeit ein anderes Bild zeigt, wird die Wirklichkeit einfach ausgeblendet.

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        • Brötchen sagt

          komischerweise sind die Kraniche bei uns auf dem Rollrasen….gut da ist Wasser….

          das ist biodiverse Wüste ohne Ende…

          Fleischhauer, Broder……Lakner alle plappern das nach

          Das andere ist ja, was würde denn dann statt Futter angebaut werden?

          Die Fragen stellt aber niemand…

          Auf dem Maisacker bei uns, wo jedes Jahr Mais angebaut wird und der auch dieses Jahr nicht soooo schlecht ist, sind massig die Kraniche vom LSG die fliegen im Winter jeden Tag ein…..wieso fressen die denn da nicht……ist da nix oder was…..da sind 1000 ha Gewässer mit allem pipapo…..und 10 Naturparkwächtern usw…..

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          • Brötchen sagt

            nein zum Maisacker…….sind die doof die Kraniche oder was, können die keine Zeitung lesen! :))

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          • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

            „Nicht, wenn die Wahrheit schmutzig ist, sondern wenn sie seicht ist, steigt der Erkennende ungern in ihr Wasser.“ (Also sprach Zarathustra/Nietzsche)

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            • Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

              Bei N. kann man auch irgendwo lesen, dass in etwas ganz untertauchen müsse, um es ganz zu verstehen.

              Meine Formulierung – moderne Wahrheit – war eine Anspielung auf Lüge, Einbildung, Manipulation, Propaganda usw. wie z.B. die moderne Wahrheit, dass wir alle den Klimatod sterben werden, wenn wir nicht Gretas völlig irreale Todesangst teilen und Grün handeln.

  10. Smarti sagt

    Was ich nicht verstehe: Bei der Landwirtschaft möchte der moderne Deutsche bitte keine “Massentierhaltung”, keine “großen Äcker-er nennt diese fälschlicherweise Monokultur” und gerne Bauernhöfe die aussehen wir vor 50 Jahren.
    Noch vor 30 Jahren war ein prall gefüllter Vorratsraum mit Nahrung für mindestens ein halbes Jahr ganz normal. Und heute ? 10 Tage ?! Plus eine Anleitung zum erwärmen von Dosenfutter 🙁 .

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    • Lieschen Müller sagt

      Ich habe in der Zeitung letztes eine Anleitung zum Abwaschen per Hand gelesen! Zuerst die wenig verschmutzten Teile, dann die verkrusteten…..
      Wirklich, wir müssen untergehen 🙂

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      • Brötchen sagt

        das kann ich ja noch von Ostzeiten!
        Bei uns war immer die Frage, wer trocknet ab…..
        Die Idee ich mach Youtube…..wie lege ich Rekord brikett richtig in den Ofen!

        werde ich doch Millionär! Juhu

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        • Thorens sagt

          Wohl dem, der noch einen Feststoffofen hat. Sonst muss auch das Spülwasser kalt bleiben bei Stromausfall, wie überhaupt die ganze Küche. Ich hoffe sehr, ich muss nicht noch im Kugelgrill kochen und backen.

          Und wie kann ich Strom hamstern?

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            • Smarti sagt

              Brötchen, Strom kann man nicht hamstern, aber Du kannst heißes Wasser einfrieren und das dann zum Abwaschen nutzen :).

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              • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

                Super Idee, Smarti – hab gleich zwei(!) neue Gefriertruhen für meine Küchenfee bestellt, für alle Fälle…., Abwasch gibt es ja mehrfach jeden Tag. ;-)))))

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          • Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

            Strom wird professionell am besten durch Einfrieren kochenden Wassers gehamstert. Oder man importiert Grünen Wasserstoff aus Kanada! Beides macht einen Grünen Fuß …

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            • Brötchen sagt

              Wie in den Pudding Pulverminen in Panama
              Diese Rohstoff vorkommen werden immer wieder unterschätzt!

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              • Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

                Ich hoffe, dass die Bürokraten in Brüssel wenigstens die Kakaokühe verschonen werden!

  11. Smarti sagt

    Geht uns genauso. Das alte Aggregat für den Trekker ist bei der Kontrolle nicht mehr gelaufen – Totalschaden. Hätten wir nur letzten Herbst doch noch ein neues gekauft ( aber 8000.- Euro ist viel Geld…). Dann im März bestellt, Vorbezahlt, Lieferdatum jetzt verschoben auf Oktober – mal schauen.
    Das “Schlimmste” bei einem Stromausfall wäre für uns, dass wir die Kühe nicht mehr melken können. Da wir jedoch sowieso kaum mehr Kraftfutter ( eigener Hafer und Erbsen, nicht zum Verkauf geeignet ) füttern, geben die Tiere so wenig Milch, dass man sie jederzeit trocken stellen kann. Mehr Milch würde bei dem heutigen Milchpreis nicht mehr, sondern weniger Gewinn – bzw. noch mehr Verlust – bedeuten. Also haben wir die Kühe in “Wartestellung” gebracht. Gutes Rauhfutter ( Gras und Luzerne ) haben wir ja noch mehr als genug, die Kälber sind gesucht bei den Weiderindermästern und deshalb gut bezahlt.
    Da auch alle Tränken einfrieren würden, müsste man mit “dem Schlauch und der alten Badewanne” tränken – zwar umständlich, aber bei etwa 100 Grosstieren noch möglich.
    Trotz Scheitholzheizung bliebe das Haus kalt, das Wasser abgestellt. Doch wir können draussen auf der Feuerstelle kochen und das Wasser für die “Waschlappen” aufwärmen. Klo-Eimer für Nachts sind gebunkert, die Gefriertruhen werden leer gefuttert, das spart das Einkaufen. Der Garten liefert trotz Hitze wunderschönes Obst (Birne, Zwetschgen und Feigen) und Gemüse.
    Wir Baden-Würtemberger können Alles – Ausser Duschen 🙂 .

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  12. Frikadellen piet sagt

    Moin Landwirte haben ja meist einen großen Vorrat an Nahrungsmittel und wenn Sie ein Schweinestall haben haben sie auch ein notstrome Aggregat für den Schweinestall der wahrscheinlich gerade leer steht also könnte man den Wohnbereich in den Schweinestall legen und alles gut

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    • Smarti sagt

      Zum Glück kann der Landwirt auch Strom legen… :). Aber vielleicht ist der eine oder andere Stadtbewohner im ärgsten Winter plötzlich nicht mehr abgeneigt für ein warmes Zimmerchen mit Kost und Logis ?
      Das würde für beide ein rentables Geschäft.

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