Bauer Willi
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Fragen an den Autor

Andreas Möller, Autor des Buches „Zwischen Bullerbü und Tierfabrik“, geboren 1974 in Rostock, hat Geschichte, Germanistik und Politik studiert, war Journalist beim Hörfunk und arbeitet heute als Leiter Unternehmenskommunikation des Maschinenbauers TRUMPF. Er pendelt zwischen Stuttgart und Berlin, wo er mit seiner Familie lebt.

Herr Möller, was motiviert einen Nicht-Landwirt, ein Buch über den Blick auf die Landwirtschaft zu schreiben? Oder war Ihr Opa Bauer?

Nein, der war Grafiker und hatte nur ein paar Stachelbeerbüsche… 😊 Mich beschäftigte bereits in meinem letzten Buch „Das grüne Gewissen“, wie öffentlich über Technik und Industrie in Deutschland gedacht und gesprochen wird. Und mich stört die oft einseitige Kritik, die es in punkto Landwirtschaft gibt. Das mag auch damit zusammenhängen, dass ich im Mecklenburg der 1970er und 1980er Jahre groß wurde, wo man auf Schritt und Tritt mit der Landwirtschaft in Berührung kam. Das Wort „Herzensangelegenheit“ ist also nicht ganz aus der Luft gegriffen.

 Hört sich an wie eine Standardfrage: Wer ist Ihre Zielgruppe? Oder andersherum gefragt: Wen hatten Sie vor Ihrem geistigen Auge, als Sie das Buch geschrieben haben?

Zum einen Menschen wie mich und meine Freunde, Städter, Zeitungsleser – Leute, die man auf Geburtstagsfeiern trifft und die beim Smalltalk eine ziemlich selbstbewusste Meinung zur Landwirtschaft haben, im Grunde jedoch Stereotype nachbeten. Aber vielleicht können auch die Landwirte aus dem Buch einen Gewinn ziehen, indem sie die Perspektive jener Städter kennenlernen, die um einen Dialog bemüht sind. Die gibt es nämlich auch. Es würde mich zumindest freuen, wenn das Buch auch auf dem Land Leser fände. Wenn ich dort hin und wieder Vorträge halte, denke ich im Nachgespräch oft: ‚Was für gute, richtige Fragen. Wenn davon bloß mehr Leute wüssten.‘

Bullerbü und Tierfabrik. Das klingt wie „Wunsch und Wirklichkeit“. Klar wünscht sich jeder Bullerbü, weiß aber, dass es das nur in Büchern von Astrid Lindgren gibt.  Was steckt hinter diesem Wunsch nach Bullerbü?

Dahinter steckt eine virtuelle Weltflucht, die viel mit der Globalisierung und Technisierung unseres Alltags zu tun hat. Mit der Nachrichtenlage von Syrien bis zu den Problemen bei uns daheim, der man kaum entgehen kann. Aber wohl auch mit dem Wegbrechen alter Gewissheiten, sozialer Strukturen und Milieus – dem ungeheuren Tempo, das wir alle erleben. Niemand will wohl wirklich in die Bullerbü-Welt zurück. Wir nehmen die Vorzüge des modernen Lebens sehr gern in Anspruch, träumen manchmal aber trotzdem von der guten alten Zeit. Denn nur das Gute überlebt bekanntlich in der Erinnerung.

 Welche gesellschaftlichen Gruppen prägen das Bild von der Landwirtschaft? Und entspricht dieses Bild – Ihrer Meinung nach – der Realität?

Ich glaube, dass es anders als vor zwanzig Jahren heute nicht mehr „die Öffentlichkeit“ gibt, sondern Teil-Öffentlichkeiten. Das gilt auch für die Verbände, die immer noch eine starke Stellung haben, gemessen an der Bonner Republik aber nicht mehr die „einen“ Ansprechpartner und Agenda-Setter sind. NGOs, ThinkTanks und andere privat finanzierte Gruppen haben heute einen wachsenden Einfluss auf das Meinungsbild, indem sie Kampagnen umsetzen und dabei den großen Vorteil haben, anders als arrivierte wissenschaftliche Institutionen und Verbände keine Rücksicht auf die Grenzen von Sachlichkeit und emotionaler Zuspitzung nehmen zu müssen. Große NGOs kommen heute auf ebenso viele Mitglieder wie die Volksparteien CDU und SPD mit jeweils um die 470.000 Mitgliedern. Das zeigt, in wieweit sich die Struktur der Meinungsbildung verschoben hat. Ist übrigens kein Alleinstellungsmerkmal der Landwirtschaft, wie mancher vielleicht glaubt, sondern betrifft alle öffentlichen Bereiche.

Die heutige Landwirtschaft, vor allem der konventionelle Teil, wird gerne auch „industrielle Landwirtschaft“ genannt. Auch der Begriff „moderne“ Landwirtschaft wird eher als negativ wahrgenommen, so jedenfalls meine Beobachtung. Wie können die Bauern auch diesem Dilemma zwischen Anspruch und Wirklichkeit herauskommen? Wir können ja nicht mehr mit dem Pferd pflügen…

Ich finde den Begriff „moderne Landwirtschaft“ eigentlich sehr positiv, denn er drückt aus, worum es geht. Und er erscheint mir auch kraftvoller als ein Wort wie „nachhaltig“, das zur Hülse geworden ist. Ich würde das Pferd also nicht von hinten aufzäumen und mir Gedanken darüber machen, welche Begriffe von wem gerade goutiert werden, sondern konsequent verfolgen, was mir glaubhaft und richtig erscheint – ganz nachhaltig gewissermaßen.

Lieber Herr Möller, vielen Dank für die lehr- und aufschlussreichen Antworten. Es sind eben nicht die oft gehörten Standard-Floskeln. Man merkt den Antworten an, dass Ihnen das Thema am Herzen liegt.

Bauer Willi

 

Titelbild: David Ausserhofer

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25 Kommentare

  1. Astrid Muth sagt

    Ich habe Bezug zur Landwirtschaft. Ich sehe sie täglich … diese wahnsinnige Tierquälerei.
    Die Kühe denen die Kälber weggenommen werden. Die Kälber in ihren Plastikgefängnissen.
    Die Schweine in ihrer eigenen Scheiße eingesperrt. Sie werden nie auch nur einen Grashalm sehen oder den Himmel oder irgendetwas was zum Leben gehört, außer Scheiße und Wände in ihren Kerkern.

    Bitte aufwachen! ‚Nutztierhaltung‘ bedeutet Ausbeutung, Misshandlung, Tötung, Gewalt: Kühen die Kälber wegnehmen, den Kälbern die Mütter und die Babymilch nehmen, betäubungslos kastrieren, Schwänze und Schnäbel abschneiden, die Hörner wegätzen, verstümmeln, nach Möglichkeit betäubungslos, weils billiger ist, einsperren, auch in Ketten, zwischen Eisenstangen, in Eisenkäfigen, in ihren eigenen Exkrementen, abschlachten, vergasen, schreddern … Töten bringt Geld … für einen Geschmack auf der Zunge … ein legales Verbrechen!

    Jeder Bauernhof der Tiere benutzt, ist der Vorhof eines Schlachthofes. Der Schlachthof ist die Hölle. Somit ist jeder Bauernhof der Tiere benutzt, genauer: ausbeutet, der Vorhof der Hölle – egal, ob bio oder konventionell, ob groß oder klein.

    Wir brauchen Landwirtschaft = Essen für Menschen !

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Gebetsmühlenartig wird von ihnen ihre Religion hier dargelegt, sie schrecken nicht davor zurück, alle Bauern als Tierquäler zu beschimpfen.

      Gehen sie mal zu einem Bauern und schauen sich die Tierhaltung an.

      Allerdings werden die Tiere nicht am Mittagstisch gefüttert, wie der Fiffi von manchen Tierhaltern.

      Übrigens,
      heute gab es ein Ribeye-Steak vom Vorderwälder Weiderind, gegart im 800 Grad Oberhitzegrill. Lecker!

      https://800-grad-grill.de/

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    • Der Brandenburgbauer sagt

      Moin@Astrit Muth, ist das jetzt Ihre wirkliche Meinung oder haben Sie seeliche Problem
      die Sie mit solch einen Kommentar in diesen Blog abstellen müssen.

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    • Veganer sind durchaus von anderen Veganern genervt, ob aus der Eso-Ecke oder von solchen mit autistischem Kommunikationsstil. Man beschäftigt sich kritisch mit ihnen, in diversen Foren, oder Vorträgen, z.B. der „inkonsequent vegan lebenden“ Historikerin Mira Landwehr:

      Tierliebe und Menschenhass, 30.11.2018, 19 Uhr in Oberhausen.

      Weitere Infos: https://www.google.de/amp/s/aufdemnachttisch.wordpress.com/2018/09/13/vortragsreise-tierliebe-und-menschenhass/amp/ .

      Kommen Sie auch?

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      • „Ich würde mir mehr Bildung über Zusammenhänge in der Landwirtschaft wünschen. Dazu gehört das Wissen, dass es Pflanzenkrankheiten gibt, die sich umso stärker ausbreiten können, je einheitlicher und größer die Flächen bestellt sind, dass Pflanzenkrankheiten behandelt gehören, dass „natürlich“ nicht gleich „gut“ ist, dass in Deutschland 60 % der Ackerfläche (exklusive Weidefläche) für Futterbau genutzt wird und jeweils nur 20% für Nahrungsmittel- und Energieträgererzeugung.“
        Tja AdT, so wie Du permanent stereotype Floskeln gegen die Landwirtschaft, vorallem deren Tierhaltung, auffährst, so bist DU eben auch mit Veganern wie Astrid in „Sippenhaft“, da kommst Du nicht raus, auch wenn Du Dich noch so verzweifelt von ihr abzugrenzen versuchst. Der Zustand von Astrid ist Veganismus in konsequentem Endstadium…

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        • So so, ich befinde mich also in Sippenhaft von Mark. Und, soll ich deswegen jetzt meine Ernährung umstellen? Mentale Sippenhaft reicht dafür wohl nicht aus… 😉 Ich bemühe mich jedenfalls, andere nicht in Sippenhaft zu nehmen, auch wenn sich manche in der Opferrolle ganz wohl fühlen.

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      • Ferkelhebamme sagt

        Unter astrids, maximilians und wie sie alle heißen stelle ich mir langhaarige Studenten oder Hartz4 Empfänger vor, die THC umnebelt mit vorgegebenen Textbausteinen diverse Blogs und Foren trollen. Soll ein ganz lukrativer Nebenerwerb sein… Moderne Propaganda

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        • Wenn’s Ihnen hilft.

          Wenn Sie einen Kurzhaarschnitt haben, dann bestimmt aber einen adretten, der den Blick auf Ihren Schwanenhals und Ihre klaren Gesichtskonturen einer 23-jährigen erlaubt. Neben Ihrer kultivierten, warmherzig-hebammigen Art können Sie auch richtig ferkelhaft sein. Stimmts?

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          • Ferkelhebamme sagt

            Jo, passt! Nur 23 nicht ganz… 😉 Lieber AdT, man muss sich nicht jeden Schuh anziehen. Ich meinte die nervigen Trolle, die hier immer mal wieder einfallen und „Tierquäler!“ schreien. Oder hab ich da zufällig ins Schwarze getroffen? 😉

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  2. Ich würde mir mehr Bildung über Zusammenhänge in der Landwirtschaft wünschen. Dazu gehört das Wissen, dass es Pflanzenkrankheiten gibt, die sich umso stärker ausbreiten können, je einheitlicher und größer die Flächen bestellt sind, dass Pflanzenkrankheiten behandelt gehören, dass „natürlich“ nicht gleich „gut“ ist, dass in Deutschland 60 % der Ackerfläche (exklusive Weidefläche) für Futterbau genutzt wird und jeweils nur 20% für Nahrungsmittel- und Energieträgererzeugung.

    Dann kann der Verbraucher selbst entscheiden, was er für gut befindet, ob er als Paläo-Adept vielleicht sogar 85% Ackernutzung für Futterbau wünscht oder als DGE-Mischkostempfehlungs-Einhalter, der nur halb so viel Fleisch wie der Durchschnitt isst, 30% und erheblich mehr aus einer größeren 1. Säule finanzierte Blüh- und Gewässerschutzstreifen sowie Feldgehölze.

    Wenn Grundzusammenhänge klar sind, darf sich ein Städter auch mehr Bullerbü wünschen. Wobei ich „Dörfler“ da außer den paar Landwirten nicht ausschließen würde. Städter haben schließlich ihre biologische Vielfalt, wenn sie in den Karreegarten schauen, im Park und im unter Naturschutz gestellten Stadtwald spazieren gehen.

    Wenn die Grundzusammenhänge klar sind, wird auch ein sich als besonders naturverwurzelt begreifender Paläopriester einsehen, warum die Sau nicht suhlen darf, sondern in der eisernen Jungfrau arretiert wird, deren Vorzüge der Tierhalter anpreist. Aber vielleicht geht diesem dann ein wichtiger Endabnehmer noch weit vor Aufkommen der Diabetes mellitus Typ 2 oder des Herzinfarkts abhanden, weil der Vielfleischesser und das Butterfass die Reißleine ziehen. Wenn die Grundzusammenhänge klar sind – und „Details“ wie die eiserne Jungfrau und Kastenstände.

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    • Recht hast du AdT,

      Schon aus ökologischen und auch gesundheitlichn Gründen müssten diese Zusammenhänge in der Schule in einem Extrafach durchgenommen werden und dann von der 1. Bis 10. Klasse immer altersgerecht weiter.

      Früher hiess das dazugegörige Fach Naturlehre, ich glaube das war umfangreicher wie unsere Naturkunde, auf neudeutsch Biologie.

      Wäre gut mal darüber nachzudenken.

      Wie man das in der Sexualaufklärung in den 80igern auch gemacht hat.

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    • bauerhans sagt

      „Wenn die Grundzusammenhänge klar sind…“

      das interessiert doch keine „sau“.

      „Unser Land“ BR am 19.10. stellte ferkelkastration unter betäubung vor.
      was für ein aufwand,mehrere injektionen,45 minuten wartezeit.
      die emotionalisierten sind begeistert,aber bezahlen wills keiner!

      4+
      • Interessiert auch keine Sau. Das Hauptproblem sehe ich in der Naturverklärung, dass Natur eine weise Kraft sei, die man möglichst unberührt lässt. So kommen wir ökologisch und ernährungstechnisch nicht weiter. Es ist die gleiche Ideologie, die auch Kunstdünger, synthetische PSM, Gentechnik, PID, Nahrungsergänzungsmittel, tierfreie Ernährung und bald Lab Meat überspektisch sieht. Billige Pseudoskepsis. Gerade bei Akademikern verbreitet. Höchst uninspirierend und wissenschaftsfeindlich. Nicht dass man zu dem eben von mir Aufgezählten nicht anderer Meinung sein könnte – es ist dieses plumpe Abbügeln als „unnatürlich“, dass die ablehnende Meinung reinen Bullshit sein lässt.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Die meisten Bürger in den Städten, auch auf den Dörfern – seit der letzte Misthaufen an der Dorfstraße verschwunden ist – haben keinen Bezug zur Landwirtschaft mehr, höchstens wenn auf der Landstraße der Trecker mit dem Güllefass den Verkehrsfluss stört.

          Dann kommen noch die Hochglanzmagazine, die eine Landwirtschaft vergangener Zeiten propagiert, eine Landwirtschaft die keiner der früher in der Landwirtschaft tätig war, zurückhaben will.

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      • Mich würde auch mal interessieren, wie viel Stress das für die Ferkel bedeutet.

        Nachher steckt da wieder die Veterinärmedin dahinter, sowohl die Pharmafimen wie auch die Tierärzte,
        oder?

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    • Arnold Krämer sagt

      AdT: weitgehende Zustimmung! Der Landwirt steuert biologische Prozesse, die in Ihrer Komplexität nicht vollständig beherrschbar sind. Pflanzen und Tiere können krank werden und müssen behandelt und geheilt werden. (ohne „Reparaturbetrieb“ geht es auch in der Bio-Landwirtschaft nicht!) Nicht umsonst haben Landwirte zusammen mit Forschung und Wissenschaft viel dafür getan, die Komplexität zu reduzieren. Ja, dies geschah auch mit dem Ziel, die Wirtschaftlichkeit zu verbessern, (was wohl das Ziel allen Wirtschaftens ist) aber auch um die Tiere zu schützen. (Beispiele: Käfighaltung, Schnäbel kürzen, Schwänze kupieren, enthornen, Glyphosat usw.)
      Durch Verbote werden alte Zielkonflikte durch neue Zielkonflikte abgelöst. Dies den Verbrauchern auf breiter Font verständlich zu machen ist anspruchsvoll und schwierig. Die Masse interessiert sich nicht dafür, ist vielleicht auch überfordert und hatte bisher grundsätzlich Vertrauen zu dem, was Landwirte machen. Aber Mißtrauen wird auf allen politischen Ebenen und in vielen Bereichen geschürt. Das ist zum Geschäftsmodell geworden, weil die hocheffiziente Realwirtschaft, zu der auch die Landwirtschaft gehört, immer weniger Menschen benötigt, und die Menschen in den Städten auch was zu tun haben wollen. Dass diese langfristig den Ast absägen, auf dem sie sitzen, steht auf einem anderen Blatt.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Das sich Pflanzenkrankheiten bei größeren Flächen sich stärker ausbreiten, halte ich für einen Unsinn, da bei größeren Flächen das nötige Sachwissen des Bauern besser vorhanden ist, als beim Hobbybauern nebenan.

      Die Medien sollen nicht immer die Mär verbreiten, dass der Bio- Anbau ohne Pflanzenschutz auskommt.

      Vor 150 Jahren sind die Einheimischen wegen Hunger ausgewandert, jetzt kommen Menschen zu uns, auch Dank jeder Menge Lebensmittel.

      Vor 60/70 Jahren haben die Mütter ihren Töchtern das Wissen um eine gesunde Ernährung mitgegeben, heutzutage futtern die Mütter Fertigfutter, da kann man von den Kindern nicht mehr verlangen.

      Fleisch und Wurstkonsum, genau so wie Kohlenhydrate sind halt den Kalorienbedarf anzupassen, auch von Kartoffelchips und Nugatcreme kann man Diabetes bekommen.

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      • Das grössere Fachwissen bei den Bauern hat mit denen ihren grösseren Flächen an einem Stück wohl weniger zu tun.

        Im grösseren Bestand hat der z. B. Pilzschädling viel grössere Ausdehnundsgelegenheit, weil er eine grössere Angriffsfläche hat, deswegen kann er sich ausdehnen wie die Pest.

        Daher stammt bestimmt das Wort „Pestizid“, oder?

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Willst Du bestreiten, dass der Bauer mit großen Flächen kein besseres Fachwissen hat, als der Hobbybauer?

          Sicherlich hat eine große Fläche eine größere Ausdehnungsmöglichkeit der Fläche nach, aber gerade das wird durch das Fachwissen des Bauern verhindert.

          1+
          • Ein Feierabendbauer kann auch eine grosse Fläche haben, und ein Vollerwerbs- und ausgebildeter Bauer auch kleinere. Der Vollerwerbslandwirt hat auch kleinere Flächen, vielleicht von dir gepachtet.
            Aber so ein Vollerwerbslandwirt kann schon mal Flächen zusammengelegt haben, besonders, wenn er der einzige im Dorf ist.

            Deshalb hat er meist die grösseren.

            Und der ist normalerweise ausgebildet.

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        • Der Brandenburgbauer sagt

          Moin Inga, ich war schon seit langem nicht mehr in Willis Blog, aber Ihre Naivität ist weiterhin grenzenlos.

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          • IngaI6 sagt

            Warum naiv,

            Frag den Ehemaligen Landwit mal, was ein Handtuch in Punkto Ackergrösse ist.

            Vielleicht besitzt noch so mancher Nebenerwerbslandwrt noch so einen oder mehrerer.

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  3. Ja,
    Was für gute und richtige Fragen, wenn das nur mehr Leute von wüssten.

    Das hat Herr Müller wohl richtig erkannt!

    2+

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