Bauer Willi
Kommentare 67

Die letzte Generation

Was bringt einen bzw. mehrere Menschen dazu, sich selbst die “Letzte Generation” zu nennen? Wenn sie wirklich glauben, dass sie die letzte Generation auf diesem Planeten sind, machen ihre Aktionen ja keinen Sinn. Sie sind die letzte Generation und das wars. Ende, aus die Maus.

Also glauben diese Menschen offensichtlich nicht daran, dass sie die letzte Generation sind. Den Namen haben sie sich gegeben, weil sie möglichst viel Aufmerksamkeit auf sich und ihre Sache lenken wollen.

Was aber sind die Forderungen? Ich habe mir die Homepage angesehen und folgendes unter “Forderungen” gefunden: https://letztegeneration.de/brief-an-die-bundesregierung/

Was nun die konkreten Forderungen an die Bundesregierung sind, kann ich aus dem Brief nicht erkennen.

Welche Aktionen plant die “Letzte Generation”. Das findet man unter “Mitmachen”.  Eine Aktion finde ich besonders interessant: Freifahrten. Hier ein Zitat:

“Wir fahren im öffentlichen Nahverkehr ohne Ticket, um auf die Klimakatastrophe aufmerksam zu machen. Unsere These ist, dass kostenfreie Busse, Straßenbahnen und Nahverkehrszüge Deutschlands CO₂-Emissionen mindern können.

Mit wenig Ausstattung, ganz unkompliziert geht es los. Wir fahren ohne Ticket, bekleidet mit Warnweste. Wir haben Flyer dabei und zeigen die ganze Zeit ein Schild zur Erläuterung der Aktion.”

Sorry, aber ich kann nicht erkennen, wie man mit einer solchen Aktion positive Aufmerksamkeit erreicht. Schwarzfahren als ziviler Ungehorsam? Und überhaupt: irgendwie finde ich gesamte Homepage wenig professionell, eher ein wenig naiv und kindisch.

Nicht neu ist auch die Aktion “Essen retten – Leben retten”.  https://letztegeneration.de/essen-retten-leben-retten/

Lebensmittel aus den Mülltonnen von Supermärkten holen ist seit vielen Jahren als “Containern” bekannt. Es ist zwar juristisch nicht unumstritten, aber doch in weiten Teilen geduldet. Viele Supermärkte spenden zudem Waren an die Tafeln und auc so werden Lebensmittel vor der Vernichtung bewahrt.

Woher stammt das Geld der “Letzten Generation”? Dazu wird auch Auskunft gegeben:

https://letztegeneration.de/wer-wir-sind/

Zitat: “Die Letzte Generation erhält einen Großteil der Mittel für Recruitment, Training und Weiterbildung aus dem Climate Emergency Fund. Seit April 2022 ist sie Teil eines internationalen Netzwerks ziviler Widerstandsprojekte. Es nennt sich das A22 Network.”

Es lohnt sich, auf den Seiten des Climat Emergency Fund und des A22 Network zu blättern. Wie oben zu lesen, ist das Geld für Rekrutierung, Training und Weiterbildung gedacht. Man wird wohl auch in Zukunft noch von der Letzten Generation hören…

Hier noch weitere Links zum Thema:

https://dpa-factchecking.com/germany/221121-99-602624/

https://praxistipps.focus.de/wer-finanziert-die-letzte-generation-erklaert_153804

https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/kaiserslautern/meinung-trainingscamp-der-letzten-generation-in-kusel-102.html

 

(Aufrufe 3.428 gesamt, 1 heute)

67 Kommentare

  1. Sauerlandfarmer sagt

    „Lützerath ist unräumbar“ so lautet die Einladung zur Pressekonferenz u. a. der Aktivisten von „Ende Gelände“ und „Die letzte Generation“ in Lützerath am Sonntag, den 08.01.2023. Der Besucher erhält gratis ein öffentliches Aktionstraining, Pressebriefing und Dorfspaziergang am gleichen Tag. Es wird auch darum gebeten z. B. Gaskartuschen und Batterien (ist das nicht auch eigentlich klimaschädlich?) mitzubringen.

    https://twitter.com/LuetziBleibt/status/1611689845545394176?ref_src=twsrc%5Egoogle%7Ctwcamp%5Eserp%7Ctwgr%5Etweet

    Demonstration und niedrigschwellige Aktionen zivilen Ungehorsams werden folgen. Darauf kann sich das Aktivisten Klientel bestens vorbereiten:

    https://www.ende-gelaende.org/wp-content/uploads/2020/09/200918_ID_VW_DE_final.pdf

    Etwa 100 Menschen lebten einst in Lützerath. Aktuell sind ca. 300 Aktivisten auf dem Gelände (das vollständig RWE gehört) und haben mehr Baumhäuser als gewöhnliche Wohnhäuser im Dorf errichtet. Wieviel Millionen Polizeistunden werden bei dieser Räumungs Aktion anfallen? Ich als Ü50 gehöre vermutlich zur vorvorvorletzten Generation und habe folgende Verständnisfragen (Auszug) an die Aktivisten:
    Habt ich nebenbei auch ggf. Zeit einer regulären Arbeit nachzugehen?
    In eurer letzten Steuererklärung ist nochmal welcher Steuerbetrag ausgewiesen?
    Wieviel Jahre habt ihr in die deutschen Sozial Kassen bereits eingezahlt?
    Besitzt und pflegt ihr ein eigenes Grundstück?
    Wie groß ist euer BIO Gemüsegarten?
    Welche Jahres Leistung bringt eure installierte PV Anlage?
    Zu guter Letzt bitte eine detaillierte Erklärung wie die Nettostromerzeugung in Deutschland denn zukünftig ohne fossile Energie funktionieren soll? Aktuelle Werte vgl.
    https://energy-charts.info/charts/power/chart.htm?l=de&c=DE&stacking=stacked_absolute_area

    Vermutlich werden die meisten Aktivisten keine dieser Fragen zufriedenstellend beantworten können. Als vermummte Aktivisten nutzt ihr bewusst illegale Mittel, um den legal beschlossenen Klimaschutz zu erzwingen. Es ist nun einmal ein Fakt, dass man sich nicht auf der Straße festkleben oder verglaste Kunstwerke mit Kartoffelbrei bewerfen oder einfach ein Gelände besetzen darf. Die dort anfallenden Kosten darf dann auch noch die Allgemeinheit zahlen. Tolles Konzept! Glaubt ihr denn wirklich dass ein Autofahrer, den die „Letzte Generation“ von einer womöglich wichtigen Fahrt abhält, ein enthusiastischer Klimaschützer wird? Der „Letzten Generation“ kann man(n) nur eine gewisse Realitätsferne unterstellen. Ihre Form der Proteste beeinflusst den Planeten letztlich nur im Negativen.

    Man möge sich vorstellen, die „Aktivisten“ forderten als nächstes eine politische und kulturelle Annäherung an Russland unter dem Motto Friedensverhandlungen für den Klimaschutz….

    9
    • Bauer Willi sagt

      Meines Wissens lebten in Lützerath einst nicht 100 sondern 60 Personen… Somit ist es auch kein Dorf, diese Definition gilt erst ab 100 Personen.

      4
      • Inga sagt

        Ist das dann nur eine Siedlung?

        Unser Nachbardorf hatte früher auch weniger als 100 Einwohner, keine Schule und keine Kirche, aber einen Bürgermeister .
        Der hatte doch bestimmt auch einen Amtsstempel.

        Oder ist das von Bundesland zu Bundesland verschieden.

    • Hartmut Keller sagt

      Viele hauptberufliche “Aktivisten” sind direkt vom Hambacher Forst nach Lützerath gezogen. Wie ernst sie es mit dem Umweltschutz meinen, kann man im Hambacher Forst heute noch besichtigen. Lützerarth ähnelt heute auch mehr einer Mülldeponie als einem Dorf; und der Müll stammt nicht von den ehemaligen Bewohnern. Schon traurig, dass dieser Konflikt jetzt alleine auf dem Rücken der Polizei ausgetragen wird. Warum muss die Räumung so lange im voraus angekündigt werden? Vor vier Wochen noch hätte man alles an einem Tag erledigen können. Jetzt wird es der größte und teuerste Polizeieinsatz in der Geschichte. Aber ist ja egal, zahlt ja nur der Steuerzahler mit seinem Geld und der Polizist mit seiner Gesundheit.

  2. evo.... sagt

    Mir tun die jungen Leute echt leid. Es ist eine verzwickte Situation. Gleich in der ersten Zeile des Briefes an die Bundesregierung schreiben sie von den heißen Sommern in Europa. Wie ich an anderer Stelle hier schon geschrieben habe, kommen die Dürren von den zigtausenden Windrädern in/an der Nordsee, dem Atlantik und der Ostsee.Dort wird dem Wind die Kraft genommen und deshalb kann heiße und trockene Luft aus Afrika weiter nach Europa vordringen.Die Politik befindet sich nun in einer komplizierten Situation, weil alle für die Energiewende waren und nun nicht sagen können, dass durch die Windräder die Luftströmungen verändert werden. Was würden wohl die Waldbauern sagen, wenn es eine Diskussion gäbe, dass wegen der durch Windräder veränderten Luftströmungen die Bäume sterben?

    Nun schwänzen die “Fridays for Future ” die Schule. Es ist halt angenehmer durch Schule schwänzen die Politik unter Druck zu setzen, als selber was zu lernen. Sinnvoller wäre etwas wie “Sundays searching solutions”. Sonntags sich ein paar Stunden zusammen setzen, was zu lernen/sein Wissen aus zu tauschen und Lösungen zu suchen. Dann würden sie vielleicht auch die Probleme mit den Windrädern erkennen. Statt dessen wollen sie noch mehr Windräder. Nachdem in dieser Richtung aber von der Politik kein Druck mehr kommt, vermute ich dass die Politiker die Probleme erkannt haben.

    Was ich da momentan beobachte bestärkt mich aber in meinen Befürchtungen:

    Was sich um die Grünen und die Bio-Bauern herum entwickelt führt wieder in eine epochale Katastrophe, wie damals mit den Braunen.

    4
    • Reinhard Seevers sagt

      ,…..dann müssen wir eben die Alpen erhöhen, damit die Hitze sich in Norditalien staut…..🤔😄💪
      Evo, gilt deine Theorie eigentlich für jede Windrichtung? Wäre ja ziemlich Gaga oder?

      2
      • evo.... sagt

        Die Alpen höher bauen würde wahrscheinlich nur einen geringen Effekt haben. Wir müssten die Alpen bis zu den Pyrenäen verlängern, weil dazwischen kommt die Afrikaluft nach Europa.

        Ansonsten denke ich schon, dass eine große Zahl an Windrädern die Luftströmungen aus allen Windrichtungen beeinflussen. Neulich hatten die Amis eine Wetterlage für Nordwind und wenn die Windräder im Süden dort den Winden die Kraft nehmen kann die Arktisluft weiter nach Süden vordringen.

        2
      • Inga sagt

        Nein,
        dann müßten wir Windräder auf die Alpen stellen und aus der Nordsee entfernen, damit der Nordwind besser durch kann.
        Und von Afrikawind bleiben wir dann auch verschont.

        Seid wann macht sich die Klimakrise durch immer heißere Sommer bemerkbar?
        Seid wann finden wir Wüstenstaub auf unseren Autos?
        Seid wann sind so viel Winräder im Norden, dass sie den Nordwind blockieren?

        Ist da ein Zusammanhang zu erkennen?

        • Reinhard Seevers sagt

          “Seid wann finden wir Wüstenstaub auf unseren Autos?”

          Seit es Autos gibt!☝️

          “Seid wann sind so viel Winräder im Norden, dass sie den Nordwind blockieren?”

          Es gibt keine derartige Blockade.

          1
          • Inga sagt

            Es gab Jahre im letzten Jahrzent, wo man hier Wüstensand entdeckt hat .
            Der kommt doch mit dem Wind aus Afrika über die Alpen zu uns, oder?
            Das Phänomen tritt doch nur auf, weil zu viel Wind aus Afrika hier her kommt und auch die Hitze bringt.
            Laut Evo verhindern die vielen Windräder im Norden unseres Landes, den polaren Nordwind.

            So da kann man doch untersuchen, wieviel Windräder da optimal sind
            Dann müssten die übrigen abgebaut werden
            und in oder auf die Alpen wieder aufgebaut, da können sie gleichzeitig den Südwind bremsen.
            Und die Südlländer mit viel energiverbrauchenden Autoindustrie können regionalen Strom nutzen.

            • Reinhard Seevers sagt

              Inga, der Sand aus Afrika weht schon seit Millionen von Jahren in unsere Region, nicht erst, seit die Menschen ihre Autos waschen müssen.

              3
              • Inga sagt

                Dann war es mal ein Jahr im letzten Jahrzent, wo es extrem war und durch die Massemedien ging, so dass ich auch mal was davon mit bekam. Beobachtet oder gesehen hatte ich allerdings nichts davo.

                Hat mich sehr an das Jahr in den späten 90igern erinnert, wo die Birkenpollen die dunklen Autos, meins auch gelb gemacht haben.

    • Inga sagt

      Dass wir mit weniger Arbeit und somit billiger ein Schlachtschwein erzeugen, das haben wir nur der Massentierhaltung zu verdanken.

      Das vom ha Traumerträge geholt werden haben wir auch der (Ach so giftigen) Chem. HIGH TECH zu verdanken.

      Dass sie unsere Umwelt trotzdem nicht zerstört der Agrartechnik.
      Vielleicht wegen der Warnung von Club of Rome.

      1
    • Peter sagt

      Du schreibst danach gerne mal: Prost!…heute gerne mit mir…die spinnen hier alle nur noch.

      8
    • Stadtmensch sagt

      Bloß nicht Ferkelhebamme! Die “Klimakleber” können doch selbst sehen, dass man sich locker an die Klimaveränderung anpassen kann: https://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/loipe-103.jpg

      Und wenn hier bald nichts mehr wächst, weil wir einfach kein Glück mehr haben mit stabilen Wachstumsbedingungen für was auch immer, dann importieren wir eben aus Canada oder Russland. Ok, aus Canada (Russen sind langfristig sehr schlecht zu sprechen auf uns). Dort taut ja gerade neues Ackerland auf.

      4
    • Reinhard Seevers sagt

      “Die Letzte Generation – junge, bestens gebildete Menschen – sind verzweifelt…..

      Ich schmeiß mich wech….😄

      11
      • Inga sagt

        Warum sollten die nicht verzweifelt sein.
        Wenn wir erwachsenen alle sündigen?

        Die grün eingestellten Lehrer sollen denen das mal richtig beibringen, wie Natur funktioniert und welche Überlegungen sie zu schützen wirklich effizient sind.

      • Mark sagt

        Wech schmeißen hilft nicht:
        AZ:”Wenn die Gesellschaft in einem Notstand ist – und die Erdüberhitzung ist ein solcher Notstand –, dann kann ziviler Ungehorsam sogar straffrei sein. So sagt Richter Michael Hassemer vom Verfassungsgerichtshof in Rheinland-Pfalz: „Die Konsequenzen, die der Menschheit durch das Unterlassen von Klimaschutzmaßnahmen entstehen, sind jedenfalls so gravierend, dass Rechtsbeeinträchtigungen durch Protest bis zu einem gewissen Maß durch Notstand gerechtfertigt und darum hinzunehmen sind.“ Auch das Bundesverfassungsgericht hat festgestellt, dass die Lebensgrundlagen und Freiheiten der kommenden Generation durch die heutige Politik nicht geschützt werden.” Wir haben mittlerweile eine Gesinnungsjustiz, die einen solchen Schwachsinn legitimiert. Auswandern ist die einzige Chance.

        10
        • Inga sagt

          So straffrei wie die Tat der Berliner Randalierer an Sivester?

          Wenn sich da was ändert,
          dann ändert sich in dem andren Notstand auch was, oder?

    • Jürgen Donhauser sagt

      Den Aufruf zur Unterstützung der “Letzten Generation” durch Landwirte kann auch nur jemand machen der
      a, noch nicht intensiv mit den Leuten der “Letzten Generation” zum Thema Landwirtschaft diskutiert hat (denn da herrschen riesengroße Wissenslücken über die Zusammenhänge – trotz “bestens ausgebildet”), oder
      b, so ideologisch verblendet ist, dass er trotz offensichtlichen Widersprüchen alles auf die Karte “radikale Wende – notfalls mit Gewalt” setzt.

      7
      • Brötchen sagt

        jürgen denkste die von der letzten Generation waren Mal einen Tag im Stall oder Garten…?

        sonst würden die nicht so auf Panik machen.

        gestern kam so eine schnulze im ARD da wurde ein Kind so verrückt gemacht. das das nix mehr gegessen hat. was sicherlich sogar realistisch ist.

        4
        • Inga sagt

          habe ich auch gesehen.
          Ja, es liegt auch an Bildung und Aufklärung
          Da sollen die, die uns so etwas vormachen, mal beweisen, wo sie Wissen her haben,

          Ist es nicht eine psychische Auffäl8gkeit oder Erkrankung, wenn man deswegen Essen verweigert?

          • Jürgen Donhauser sagt

            Ich durfte vor 6 Wochen Vorträge an einem Gymnasium machen. Die Lehrer waren perplex von den Hintergrundinformationen, Erklärungen und Zusammenhängen. “Das wussten wir gar nicht” – so ihre Aussage. Meine Empfehlung: “Es ist immer besser zunächst mit denen zu sprechen die ihre tägliche Arbeit damit verrichten und dies gelernt haben, als nur denen Glauben zu schenken die von Angst machen und Spendengelder leben. Ich wurde inzwischen von den Lehrern wegen einer Podiumsdiskussion angefragt…..

            8
            • Inga sagt

              supper

              Ja alle gebildete Leute wie die Lehrer sollten von sich aus wissen, dass man

              immer zunächst mit denen spicht und sich davon Eindruck verschafft, die ihre tägliche Arbeit damit verrichten und dies gelernt haben, als nur denen Glauben zu schenken die von Angst machen und Spendengelder leben, bzw. sich wie ungebildete Traschweiber im Dorf früher verhalten.

            • Hans Gresshöner,Landwirt sagt

              “Die Lehrer waren perplex von den Hintergrundinformationen”

              Zwei Schwestern,eine Cousine sind bzw. waren Lehrerinnen,hatten früh aufem Hof helfen müssen,Kühe melken,Rüben hacken.
              Das Gequatsche,was die heute von sich geben,kannste nicht am Koppe haben!

              6
              • Inga sagt

                Aber diese Lehrer wollen sich bessern und haben nach Hintergrundwissen gefragt.

                Das müssen die auch, denn die sind ja für die Allgemeinbildung zuständig!
                Auch dafür, was man von Werbung in den Massenmedien und von der von den NGOs halten, bzw. wie umgehen soll.

      • Inga sagt

        Vielleicht suchen die auchlVervbindung zu den Baurn, weil die am Meisten mit der Natur,bz. der Ökologie zu tun haben.

        Vieleicht wollen sie von denen lernen, oder?

        Dann ist eine Demo mit Traktor richitg, denn das heißt
        schaut her
        wir sind beide für die Schonung der Ökologie!!!

    • Inga sagt

      Sitzen die Landwirte und die “letzte Generation” in einem Boot?
      Haben sie Gemeinsamkeiten?

      Werden sie gleichermaßen von der Politik zu wenig ernst genommen?

  3. Steffen sagt

    Hallo Bauer Willi, der Name „Letzt Generation“ hat eine andere Bedeutung.
    Kann man zum Beispiel auf Wikipedia nachlesen:
    „Die Letzte Generation ist ein Bündnis von Aktivisten aus der Umweltschutzbewegung in Deutschland und Österreich mit dem Ziel, durch Mittel des zivilen Ungehorsams Maßnahmen der deutschen und der österreichischen Bundesregierung gegen die Klimakrise zu erzwingen.
    Das Bündnis bildete sich 2021 aus Teilnehmern des Hungerstreiks der letzten Generation. Die Anfang 2022 einsetzenden Aktionen bezeichnen die Aktivisten des Bündnisses als Aufstand der Letzten Generation. Der Begriff wurde von ihnen gewählt, weil die Überschreitung von Kippelementen im Erdklimasystem drohe und sie der letzten Generation angehörten, die noch in der Lage sei, einen Klimakollaps aufzuhalten.
    In der Öffentlichkeit sind die Aktionen der Gruppe umstritten. Aufsehen erregte die Gruppe insbesonders, weil sich die Aktivisten bei vielen Aktionen auf dem Straßenbelag festklebten, es gibt aber auch andere Protestformen.“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Letzte_Generation
    Sie wollen sich nicht von ihren Kindern oder Enkeln anhören müssen: Warum habt ihr nichts gegen den Klimawandel unternommen?!…
    Ihr Motiv ist deshalb klar. Ihre Aktionen sind oft umstritten. Mich stört nur das viele Leute sich mehr über die Aktionen von „Die Letzte Generation“ aufregen als über unsere Regierung. Die lieber wieder das Steuergeld mit einer Energiepauschale verschleudert, wovon der Normalbürger wahrscheinlich genauso viel hat, wie vom Tankrabatt… Anstatt das Geld für sinnvollere Dinge zu verwenden wie den Ausbau in regenerative Energien und sich unabhängig von Gas aus dem Ausland zu machen. Von der Energiepauschale profitieren eher die Energieversorger wie beim Tankrabatt die Ölmultis. Und die Regierung macht lieber regenerative Energien kaputt. Ich kann mir das Ganze nur durch Korruption und Bestechung erklären.

    10
    • Thorens sagt

      “Sie wollen sich nicht von ihren Kindern oder Enkeln anhören müssen: Warum habt ihr nichts gegen den Klimawandel unternommen?!…”

      Einfaches Rezept: Keine in die Welt setzen. Eine Klappe, zwei Fliegen.

      3
      • Inga sagt

        Haben das:
        “Sie wollen sich nicht von ihren Kindern oder Enkeln anhören müssen: Warum habt ihr nichts gegen den Klimawandel unternommen?!…”

        die Grünen vor 40 oder 50 Jahren nicht auch schon gesagt?

        1
      • Stadtmensch sagt

        “Auch im Forst Kasten bei München sorgte Blechschmidt für Aufsehen. Als hier mehrere tausend Bäume für eine Kiesgrube gefällt werden sollten, errichtete er mit anderen Aktivisten Baumhäuser und besetzte den Wald. Als das SEK den Protest beendete, musste Blechschmidt eine Nacht in Haft verbringen”

        Guter Mann! Ich gebe schon auf, wenn ich hier eine leere Baumscheibe nicht auf eigene Kosten mit einem passenden Baum bepflanzen darf.

        2
    • Stadtmensch sagt

      Ach immer die Heulsusen von der letzten Generation…

      Hier, so gehen die Leute des winzigen 1,6t CO² Rucksacks mit der Situation um:

      “Gemüsefelder soweit das Auge reicht, in denen bunt gekleidete Frauen singend am Hacken und Ernten sind. Vor mir auf dem Weg spielt ein Dutzend Kinder Kricket, lachend und johlend. Eigentlich liegt Ausgelassenheit in der Luft”:

      https://www.heise.de/tp/features/Indien-Von-toxischem-Blumenkohl-zu-BlackRock-7450171.html

      Am Ende des Artikels der Hinweis an den geneigten Leser: ” auch Kleinaktionäre in Deutschland können mitverdienen”…
      Psst! Flaschenwasser, Violia, Nestle…

      1
      • Inga sagt

        Wer sind die lachenden fröhlichen Frauen die auf dem Feld arbeiten?

        Bekommen die auch Mindeslohn,
        oder werden die belacht, weil sie Drecksabeit machen?

        Hatten die Feldabeiterinnen in der DDR überhaupt einen Angestrelltenvertrag?
        Die wurden doch besser bezahlt als der Mindestlohn, oder?
        Im Westen die wurden schlechter bezahlt.

        Und wenn es früher mehr Feldarbeiter gab, dann brauchte man weniger PSM oder ach so giftige Pestizide.

        Wer aus unserer Gesellschaft gibt heute noch dafür her?

        Hallo Gesellschaft,wie löst du das Problem?
        Oder sollen das die Bauern alleine machen?

        Wenn das Problem gelöst ist, dann können wir in der ökologisch einwandfreien Umwelt mit bunten Wildblumen am Wegesrand und schön an der frischen Luft spielen.

        2
    • Inga sagt

      Der selben Meinung bin ich auch.

      Das Festkleben ist nur ein Mittel des zivilen Ungehorsams, eine Maßnahme und Zeichen für die deutsche und der österreichische Bundesregierung
      und bedeutet
      auf die Aktion aufmerksam machen, mal über den Sinn und Zweck dieser nachdenken,
      wenn es sich ihre Großeltern schon vor 50 Jahren vorgenommen haben und es dennnoch zu wenig bis jetzt passiert ist.

      Greda will nichts anderes denke ich.

      Also alle Bürger müssen in Ökologie und Landwirtschaft besser geschult werden, es muß muß zur Allgemeinbildung erklärt werden.

      Und nur wer so ein Zertifikat hat, darf da mitrreden,
      besondes in der Landwirtschaft.

      Beides lässt sich mit Gefühlsduselei und Zeitgeist nicht steuern.

    • Christian Bothe sagt

      Der Staat geht viel zu lasch um mit diesen Typen! Nichts weiter wie Krawallmacher und Störenfriede der Gesellschaft! Unter dem Deckmantel Klima kann man ja so einiges verkaufen und mit Friday for Future hat es begonnen! Im Übrigen tut unsere LW sehr viel gegen die Klimaerwärmung als CO2 verbrauchender Volkswirtschaftszweig! Steffen beschäftigen Sie sich mal mit der THG Bilanz der LW( agrarmarketing.de) und unterstützen nicht noch diese Truppen von Klimaterroristen!

      1
  4. Hans Gresshöner,Landwirt sagt

    “….der Hofhund mit den Innereien davonrennt.”

    Hier gabs einen Hofladen,wo der Hofhund nur ab und zu an der Dauerwurst geleckt hatte,mehr nicht! Die Tussen,die da einkauften,merkten das nicht,weil der Einkauf auf einem Blatt Wurstpapier per Bleistift und Kopf gerechnet wurde,das dauerte.

  5. Mark sagt

    In jeder Generation der letzen 2000 Jahre gab es ein paar Spinner, die sich für die letzte Generation hielten. Allen ist gemein, dass diese weder was sinnvolles bewegt noch irgend jemand weitergebracht haben.

    13
    • Wolfgang Kolbe sagt

      Die müssten sich die erste Generation ohne Hirn nennen. Leider ist Schizophrenie nicht pheilbar.

      7
        • Inga sagt

          Ja,
          durch Bildung,
          denn die müssen ja wissen weshalb und wieso sie diese Aktionen machen.

          Wer nur wegen der “action” da mitmacht, wird nicht für voll genommen, bestimmt auch nicht von denen, denen es um die Sache geht.

  6. Jürgen Donhauser sagt

    Zu Beginn der Bewegung ging es der “Letzten Generation” um ein “Essen-retten-Gesetz”. Deshalb suchten sie vor über einen Jahr den Schulterschluss zu uns Landwirten. Sie waren offensichtlich beeindruckt von den LSV-Demos. In einer Zoom-Konferenz hatte ich das Vergnügen unter anderem mit Carla Rochel zu diskutieren. Schon damals war klar, dass sie sich in eine “Weltuntergangsstimmung” verrennen und immer mehr den radikalen Weg beschreiten wollen. Dies lehnten wir Landwirte aber ab.
    Interessant bei der Diskussion war meine Gegenfrage, was sie selbst gegen die Essensverschwendung unternehmen. Antwort: ” Das muß politisch geregelt werden.”
    Meine Antwort: ” Ich würde es besser finden, wenn jeder erst in seinem Bereich anfängt. Ein erste Schritt wäre schon mal wieder selbst zum Kochen zu beginnen, dann hätte man die Vorräte im Blick und könnte alles optimal aufbrauchen. Es ist nämlich eure Generation die wie selbstverständlich auch Nachts um 23:00 Uhr noch etwas vom Lieferservice Pizza o.ä. bestellt und davon ausgeht, dass er noch alles bekommt. Diese Selbstverantwortung kam aber schlecht an…..

    25
  7. Reinhard Seevers sagt

    Die “letzte Generation” bewegt nichts….das “gemeine” Volk ist erbost über deren Handlungen und die Reaktion kommt postwendend. Die Politik schwebt nun in einer Position, in der sie den “Nicht” Verantwortlichen ein Signal der Zustimmung zukommen lassen muss, und gleichzeitig die “Verantwortlichen”, die das Rad am Laufen halten, nicht vergrellen.
    Das wird noch spannend…..😎

    7
  8. firedragon sagt

    “… Was bringt einen bzw. mehrere Menschen dazu, sich selbst die “Letzte Generation” zu nennen? …”

    Naja – wenn ich mir so die Gestalten betrachte und was die so von sich geben – kann ich schon verstehen, warum die sich selbst als ‘letzte Generation’ betiteln …

    13
  9. Hans Gresshöner,Landwirt sagt

    Hier gabs vor 40 Jahren den “Friedenskotten”,wo eine kleine Gemeinschaft wohlhabender Leute einen “Friedensarbeiter” hauptamtlich beschäftigte,der Seminare abhielt,aber sehr unzuverlässig war.Es wurde sehr viel Geld investiert,aber irgendwann gings nicht mehr weiter,die Überschuldung drohte.Da hat man einen Deal mit einer Partei hier gemacht,die ein neues Projekt entwickelte,eine so hohe Miete für das Objekt bezahlte,dass die Schulden abgebaut werden konnten.Nebenbei konvertierte eine Kreistagsabgeordnete,die führend in dem neuen Projekt der Partei wurde, zu der Partei,sodass für die Partei die Mehrheit im Kreistag wieder hergestellt war.
    Alles auf Kosten des Steuerzahlers.

    5
  10. Brötchen sagt

    Ja die müssen jetzt ran die “letzte” nächste Generation.
    Bei uns kam gerade ein Artikel, der Landkreis hat 200 offene Stellen und findet niemand.
    Auch sehr gut dotierte Stellen.
    Der Landrat sagt…..Ursachen; die Babyboomer gehen in Rente und die letzte Generation pflegt ihre Work-Live-balance bzw. die anderen Altergruppen haben auch die Vorteile der Teilzeitarbeit entdeckt.
    Betrifft auch Veterinärbereich und alle “Kontrolleure”…

    Theoretisch müssten die Demonstrierer doppelt soviel arbeiten wie die vorangegangene Generation und wenn die an allem Schuld ist, na dann ran, die sind weg, Weg ist frei, macht und arbeitet!

    https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2022/10/babyboomer-rente-daten-arbeitskraefte-mangel-berlin-brandenburg-berufe-branchen.html

    Das wird richtig lustig hier…..
    Also wie mit der Lücke überhaupt noch was kontrolliert werden soll, wie hier oft kolportiert, mir ein Rätsel.

    Auch Interessant:
    https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2023/01/inflation-berlin-1923-streik-grosshaendler-zentralmarkthalle.html

    P.S. seit dem Skandal im Sender, richtig gute Theman……geht doch 🙂

    3
    • Ferkelhebamme sagt

      Wer irgendwo festklebt hat nunmal keine Zeit sich aktiv zu engagieren.
      Statt sich um wirklich dringende und wichtige Dinge zu kümmern, biedert sich Özdemir genau diesen Gruppen an und möchte nun das Containern legalisieren. Ok, wieviele Anklagen gab es da?
      Außerdem möchte er Hofschlachtungen pushen. Gut und schön, scheitert aber wieder an der Bürokratie: solange jedes Tier von einem Amtstierarzt begutachtet und beprobt werden muss, wird das nichts, denn wie du schon sagst, das Personal in den Ämtern ist einfach nicht da. Mal ganz abgesehen davon, dass man dann schnell bei 100,- EUR Gebühren ist. Und das Personal, welches da ist, muss sich mit zig Bullshit-Anzeigen aus diesen Weltretter-Gruppen beschäftigen.

      8
      • Reinhard Seevers sagt

        ….ich sehe schon die ersten Fotos in den einschlägigen Medien, wie sich die Fliegen auf dem Schlachtkörper niederlassen und der Hofhund mit den Innereien davonrennt.
        Wird dann interessant, was alles unter dem Titel “Hausschlachtung” fallen wird und darf. Anatolische Schlachtrituale am Weidezaun kennt man schon….evtl. mal kundtun? 😎

        4
        • Brötchen sagt

          Du Reinhard erstmal fachlich….

          Du musst als Betreiber eine Zulassung als Schlachtbetrieb haben!
          Die mobile Schlachtung ist “nur” eine “Aussenstelle” von Deinem Betrieb.
          Was Rinder betrifft, ist nur die Tötung mobil…..der vollständige Schlachtkörper geht dann direkt schon im (Kühlfahrzeug) in den Stammbetrieb
          Erfolgt so, wie wenn das Rind dort geschlachtet wäre.
          Das ganze Prozedere muss ein Veterinär begleiten.
          Mal für 3 Rinder mag das gehen……ansonsten die Stunden von dem Veterinär sind sonst unbezahlbar.
          Glaube die Beschränkung sind 6 Schweine und 3 Rinder pro “Vorgang”

          Für Schweine total uninteressant….für Rinder eventuell…..

          Geflügel gibt es ja das schon länger.
          Kommt übrigens aus Amerika und hatte dort einen Boom.

          7
  11. Münsterland Bauer sagt

    Moin
    Na jedenfalls schaffen Sie es mit primitiven Methoden in aller Munde, da könnten wir Landwirte und Vertreter uns vielleicht eine Scheibe von Abschneiden.
    (Sie selbst brauchen sich nicht angesprochen fühlen)
    Viele Grüße

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert