Bauer Willi
Kommentare 58

Deutschlandfunk zum Ärgern

Martin Häusling ist für die Grünen im Europa-Parlament und dort agrarpolitischer Sprecher. Sebastian Lakner ist Agrarökonom und Prof. an der Uni Rostock. Auch er ist bekennender Grüner und nutzt seine Position, um deren Interessen fachlich zu untermauern.

Da hat es Dagmar Klingelhöller, Sauenhalterin und aktiv bei Netzwerk Sauenhaltung Schleswig-Holstein und der ZKHL – Zentrale Koordination Handel-Landwirtschaft nicht leicht. Leider ist auch der Moderator überfordert.

Ich hätte viel Verständnis dafür, dass ihr nach dieser Einführung keine Lust mehr habt, den Beitrag anzuhören.

https://www.deutschlandfunk.de/zur-diskussion-100.html

(Aufrufe 2.037 gesamt, 1 heute)

58 Kommentare

  1. Limes sagt

    mich haben der Name Häusling und die mehr als 40 Minuten abgeschreckt
    Häuslings Positionen sind bekannt und um diese zu argumentieren schreckt er auch vor der Verwendung von hate speech (Hetze Wörter) nicht zurück. Er bezeichnet andere Menschen einschl. seinen Berufsstand, den er angeblich vertreten will, als “Brunnenvergifter”. Schon im Mittelalter wurde “Brunnenvergifter” verwendet zur Stigmatisierung und Diffamierung einer nicht genehmen Ethnie. Er ist Europolitiker der Grünen, Konsequenzen seitens seiner Partei oder bei Medienauftritten sind nicht bekannt, lässt tief blicken, regt man sich doch ansonsten über “bashing” auf.

    6
  2. Ernst Pauli sagt

    Ich finde den Titel “Deutschlandfunk zum Ärgern” von BW nicht gerade optimal gewählt.
    Ja der Moderator war überfordert. Aber die Teilnehmer hatten ihre Ansichten vertreten -über die man diskutieren kann. Und die Teilnehmer versuchen “in den Dialog zu gehen und Lösungen zu finden”.

    Auch wenn Sie keine Lösung gefunden haben – Ich befürchte den grossen Wurf wird es nicht geben – dafür ist es zu komplex.

    Positiv ist, dass Bauern Thema ist mal wieder in der Öffentlichkeit und man kann den Schwung für erste Schritte in die richtige Richtung nutzen.

    Es braucht junge positive Menschen, die sich in und ausserhalb der Verbände engagieren und “in den Dialog gehen und Lösungen finden”.

    “Manche Kommentatoren hier reden von Quatsch oder Schwachsinn, den man sich nicht mehr antun wolle. Von Schwachsinn oder Quatsch darf man aber nicht sprechen.”

    ein Zitat von Arnold Krämer – Hier hat er recht und es bring nix. Diese Kommentatoren bitte raus aus der Blase – konstrukiv und anregende Beiträge schreiben.

    5
    • Reinhard Seevers sagt

      “Hier hat er recht und es bring nix. Diese Kommentatoren bitte raus aus der Blase – konstrukiv und anregende Beiträge schreiben.”

      Was halt Sie ab?🙄

      3
      • Ernst Pauli sagt

        Hier, der eine Kommentator, der hier alles dominiert und uns mit dem Meinungsmacherfreund auf Malle beglückt. 😉

        • Reinhard Seevers sagt

          Ernst, wenn du keine Argumente haben solltest, dann ist ja gut, musst es aber auch nicht extra betonen.

          2
        • Limes sagt

          Ihre Forderung ist eine Vorab Zensur vor Veröffentlichung der Kommentare.
          Das entspricht leider dem heutigen Zeitgeist auch einiger politischer Akteure. Wir waren schon mal weiter als Menschen sich für “Die Gedanken sind frei eingesetzt haben”. Dies Errungenschaft sollten wir beibehalten.
          Hier im Forum geht es um Austausch nicht jeder muß alle Ansichten teilen.
          Falls sie mal ein eigenes Forum aufbauen mit ihren Regeln lassen sie es mich wissen schau dann mal vorbei.

          4
  3. Sonja Dengler sagt

    In der Ampel rumpelt es ja schon lange und sehr heftig. Vielleicht macht jetzt der Bundesrechnungshof dem bösen Treiben ein Ende, hier kann an lesen, was der zur Energiewende auf 58 Seiten der Regierung so um die Ohren haut:
    https://www.achgut.com/artikel/bundesrechnungshof_delegitimiert_habeck_mueller_und_energiewende.
    Im Artikel kann man dann auf “schonungslos offenlegen” klicken und kann den Originaltext lesen. Jetzt wissen wir – allein schon wegen der Energiewende – warum uns diese Regierung so ausblutet….
    ein Hoffnungsschimmer?

    2
    • Ernst Pauli sagt

      Der Rechnunsghof beschreibt kritisch die Herausforderungen der Energiewende.
      Dies ist seine Aufgabe und Teil der Bürokratie, in der offen kritisiert wird/werden darf.

      Wenn Sie ausser alternativen Medien auch andere Medien lesen hier ein Beitrag einer konservativen Zeitung:

      https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/klima-nachhaltigkeit/habeck-zum-rechnungshof-bericht-nicht-nachvollziehbare-kritik-19573480.html

      PS. Der Strompreis für Neukunden ist ca. auf vor “Wladimir Wladimirowitsch” Niveau

      4
      • Arnold Krämer sagt

        Die FAZ gibt hier doch nur die Meinung von Habeck wieder und die Reaktion einiger Verbände. Das hat doch nichts mit einer sachlichen Widerrede zu tun.

        10
        • Ernst Pauli sagt

          da haben Sie recht – FAZ gibt nur wieder, informiert. Ich denke die FAZ wollte auch keine “sachliche Widerrede” schreiben.

          3
      • Limes sagt

        “Der Strompreis für Neukunden ist ca. auf vor “Wladimir Wladimirowitsch” Niveau”
        Wie kommen sie zu solchen schrägen Aussagen. Der Strompreis für Privatverbraucher ist heute etwa 50% höher als vor “Wladimir Wladimirowitsch” Einmarsch. Die Industrie scheint wohl auch Probleme mit den heutigen Strompreisen zu haben, in der Folge läuft eine rege Verlagerung und der Abbau von Arbeitsplätzen.

        9
          • Reinhard Seevers sagt

            Wieso verweist du auf den NDR, hast du keine eigene Abrechnung, die deine Aussage stützt? Also meine Rechnung eines Anbieters, der bei Verivox an erster Stelle steht, der addiert zum Arbeitspreis noch einen Grundbetrag hinzu, so dass der Endpreis dann 39Cent beträgt. Verbraucherveräppelung gibt’s genug, da musste jetzt nicht noch mitmachen.

            4
            • Ernst Pauli sagt

              weil ich von “Der Strompreis für Neukunden” gesprochen habe – und Limes freundlich gefragt hat, wie ich darauf komme. Anbieter kann man wechseln.

              2
              • Limes sagt

                ja die Kurve im NDR Beitrag bezieht sich immer auf Neukundenpreise berücksichtigt nicht die sonstigen Kosten z.B Grundbetrag der sehr unterschiedlich ist und tendenziell gestiegen ist und wohl in Zukunft eher weiter deutlich steigen wird. Stichwort: Netzausbau der muß bezahlt werden über den Grundbetrag oder über Steuern.
                In der Regel hat man dann noch eine Laufzeit von eher mind 1 Jahr. Bei Verivox handelt es sich Lockangebote der Anbieter und von Vervivox trotzdem wer einen Vorteil bei Auslauf seines Vertages sieht kann reagieren.
                zitiere NDR Beitrag
                “Allerdings sei noch nicht klar, wie sich der Markt entwickle und ob er sich dauerhaft stabilisiere, sagt Verbraucherschützerin Julia Schröder. Sich für zwölf oder 24 Monate vertraglich zu binden, stelle daher auch ein gewisses Risiko dar. Deshalb solle der Anbieter nicht übereilt gewechselt werden.”
                Unter Einbeziehung aller Kosten haben wohl viele auch Sparfüchse die Erfahrung gemacht es wurde teuerer und das wird wohl absehbar so bleiben.

                5
      • Sonja Dengler sagt

        Es geht überhaupt nicht um die Artikel, es geht auch nicht darum, welcher Journalist oder welche Zeitung wie darauf reagiert. Es geht einzig und alleine um die 58 Seiten des Bundesrechnungshofes. Und diese Beamten sind nicht irgendwer – sie sind eingesetzt und von unseren Steuern bezahlt, damit sie der Regierung auf die Finger klopft, wenn was schief läuft. ich staune und bin dankbar dafür, dass es das in dieser Regierung noch gibt und dass sie sich trauen, die Wahrheit zu sagen: “der Kaiser trägt keine Kleider!” Totale Versager machen alles kaputt und nun hat eine Behörde auf 58 Seiten wenigstens die Energiewende begutachtet: auf jeder Seite gibt es zu lesen, WIE sehr die Regierung versagt.

        5
  4. Frikadellen piet 45 sagt

    hallo ich wollte es erst hören aber nach lesen zweier Kommentare habe ich lieber Bremen eins gehört

    1
  5. Ertl Elisabeth sagt

    Lackner vertritt zugleich grüne und neoliberale Positionen, was zur Gründungszeit der Grünen undenkbar gewesen wäre. Den Landwirt vor allem als Unternehmer zu sehen, ist halt so eine schicke Mode, der er meint, sich anbiedern zu müssen. Der Mann hat auch noch nicht kapiert, dass man die Börde nicht nach Spanien auslagern kann wie eine Autofabrik. Wenigstens dämmert ihm am Schluss, dass es nicht gut wäre, wenn die Landwirtschaft bei uns ganz aufhören würde.
    Der Neoliberalismus schafft für bestimmte Leute unglaublichen Luxus, aber er versagt zunehmend bei der Versorgung mit dem Lebensnotwendigen. Daher hat er keine Zukunft, und es ist kein Zufall, dass es die Landwirte sind, die mit den Protesten sein Ende einläuten.
    Was die Biodiversität betrifft. so wäre ich dafür, die political correctness aufzugeben und wieder nützliche und schädliche Organismen zu unterscheiden. Dass die industrielle Landwirtschaft als Kollateralschaden viele nützliche Organismen zum Aussterben bringt, ist wirklich ein großes Problem, denn Gift ist kein gleichwertiger Ersatz. Dass aber der Naturschutz sich heute vor allem auf die Schädlinge kapriziert bzw. sie krampfhaft zu Nützlingen umdeutet, ist eine Pervertierung seines Grundgedankens.
    Ich habe mir einmal die Mühe gemacht, die Vögel rund um unseren Hügel zu kategorisieren: 30 Arten sind ausgesprochen nützlich. 11 Arten sind weder nützlich noch schädlich, aber hübsch und singen zum Teil sehr schön, sind also “nützlich” für das menschliche Gemüt. Und nur 7 sind schädlich. Wir werden es nicht erleben, dass der immer seltener werdende Wiedehopf, der sich von Maulwurfsgrillen und Engerlingen ernährt, dieselbe mediale Aufmerksamkeit bekommt wie der Wolf. Aber wenn Bauern die Krähen dezimieren wollen, deretwegen sie letztes Jahr dreimal säen mussten, dann wird das in den Medien gleich wieder skandalisiert.
    Dass der Green Deal als Bürokratiemonster nicht funktioniert, heißt ja nicht, dass er ersatzlos abgeschafft werden sollte. Was man in Brüssel einmal kapieren müsste: Die Natur ist ein Kontinuum, und jeder Hof benötigt andere Maßnahmen, um sich ökologisch zu verbessern. Mit der Gießkanne wird alles nur noch schlimmer.

    13
    • Reinhard Seevers sagt

      Elisabeth, ich finde, du hast es gut analysiert. Allein jetzt fehlt noch die Lösung…..Ich finde auch, dass wir hier im blog auch schon alle Aspekte der Komplexität angesprochen haben. Jetzt fehlt NUR noch die Konklusion zur positiven Wendung. Ich glaube, man wird die Anzahl der Bevölkerung global dezimieren MÜSSEN und die Ansprüche der Verbleibenden erheblich reduzieren MÜSSEN, damit Klima und Arten geschützt werden. Leider werden sich nur wenige freiwillig verabschieden und sehr viele werden mehr von Allem haben wollen. Damit stehen wir wiederum am Anfang….😎

      9
      • Smarti sagt

        Herr Seevers, ich glaube nicht, dass man die Bevölkerung global dezimieren kann – das haben wir schliesslich nicht zu bestimmen und können wir sowiso nicht beeinflussen. Erst die von den ganzen Schützern geschürte Angst verschlimmbessert die Ernährungssituation und die Umweltschäden. Das sind willige Vollstrecker der Kunstnahrungsindustrie und Kriegsmittelindustrie.
        Würden statt dessen Hilfsbereitschaft einander zuhören und Bodenständigkeit an Stelle von Populismus und “ICH WILL” und “es ist mein Recht” treten, dann wäre schon viel erreicht.

        6
      • Stadtmensch sagt

        “Ich glaube, man wird die Anzahl der Bevölkerung global dezimieren MÜSSEN”

        Moralischer Nihilismus wie er typisch ist für Vertreter des “Wertewestens”.
        Wie viel man davon halten kann wird man sehen, wenn wieder mal ein Strommast umkippt und die LEH-Logistik versagt.

        2
      • Ertl Elisabeth sagt

        Reinhard, vor dem EU – Betritt war die Landwirtschaft in Österreich eine Art privater Planwirtschaft. Es gab Erschwerniszulagen für Bergbauern, die Preise für Grundnahrungsmittel waren staatlich festgelegt. Die meisten Bauern sehnen sich heute nach dieser Zeit zurück. Nein, wir waren nicht kommunistisch und wir waren eine funktionierende Demokratie damals. Dass die Abstimmung zum EU – Beitritt nur knapp pro ausging, hat auch damit zu tun.
        Und das ist der Grund, warum die Ideen von Ulrike Herrmann bei uns viel weniger Panik auslösen als bei euch:’
        https://www.youtube.com/watch?v=QpXg6qQPMxc&t=861s

        1
      • Sonja Dengler sagt

        …Anzahl der Bevölkerung dezimieren MÜSSEN” – wie sieht das konkret aus, wie genau stellen Sie sich das vor? Sprechen Sie etwa davon, dass Sie sich selbst töten wollen?
        Oder sprechen Sie davon, dass Andere die Anderen töten also dezimieren sollen?

        • Reinhard Seevers sagt

          Sonja, Sie haben den Sarkasmus nicht erkannt? Und auch nicht weiter gelesen, sodass eigentlich die Unmöglichkeit bereits insinuiert ist? Schade, Textverständnisse sind leider häufig der Grund für Stress im Netzbetrieb. Shit Happens.🥳

          2
    • Stadtmensch sagt

      “Der Neoliberalismus schafft für bestimmte Leute unglaublichen Luxus, aber er versagt zunehmend bei der Versorgung mit dem Lebensnotwendigen.”

      Ganz meine Wahrnehmung. Viele Lebensmittelverarbeiter hierzulande gehören irgendwelchen Kapitalgesellschaften oder Family-Offices oder Konzernen mit monopolartigen Strukturen. Sobald die Kapitalrendite für deren Unternehmungen hierzulande unter 6% geht, verkrümeln die sich:
      https://www.telepolis.de/features/Die-unsichtbare-Krise-Wie-Deutschland-seine-Lebensmittel-verliert-9646678.html

      Merke: es geht im morbiden Finanzkapitalismus okzidentaler Prägung ausschließlich um die Vermehrung von Nullen und Einsen auf der Haben-Seite. Der virtuelle Zaster wird nur dort “investiert”, wo man sich das größte Wachstum verspricht. Und sei es “Künstliche Intelligenz” für Wargames oder Plappersoftware. Niemand stoppt die Überakkumulation. Lieber veranstalten sie in der Ukraine ein Armageddon und hoffen auf weiteres Wachstum durch Wiederaufbau und Kriegswirtschaft.

      Was mich am meisten stört: dabei reden sie fortwährend von Ökologie und Nachhaltigkeit

      12
      • Reinhard Seevers sagt

        Ja, sehr gut analysiert….aber wie immer, es fehlt die Lösung zur Verringerung oder gar Beseitigung der analysierten Problemberge.
        Also, wenn die Anzahl Menschen nicht reduziert werden kann/soll/darf, dann muss sie eben umerzogen werden. Ist das realistischer und erfolgsversprechender? 😎

        1
    • Peter sagt

      @E.E. “Die Landwirte läuten mit ihren Protesten das Ende des Neoliberalismus ein.”
      …ich lach` mich krumm… Die machen höchstens ein weiteres Kapitel auf, an welchem sich Heerscharen von Bulshit – Jobbern in der Gestalt von Wirtschaftstheoretikern inkl. “Gefolge” abarbeiten können. Irgenwann befinden wir uns dann gepflegt unter der Glocke eines Kommunismus in rosa/regenbogenfarbenem Gewand…und dann ist Schluss mit lustig. …Bis dahin funktionieren alle Nebelkerzen und ein jeder kann sich seine “Villa Kunterbund” gestalten.

      7
  6. Arnold Krämer sagt

    Manche Kommentatoren hier reden von Quatsch oder Schwachsinn, den man sich nicht mehr antun wolle. Von Schwachsinn oder Quatsch darf man aber nicht sprechen. Die drei Diskutanten reden bewusst aber teilweise auch unbewusst aneinander vorbei, weil sie sich in anderen Bereichen/Blasen/Situationen/Interessensphären bewegen.
    Und ein anderer Teil ist mittlerweile auch babylonische Sprachverwirrung.
    Es geht letztlich immer im weitesten Sinne um Macht, konkret auch um betriebliches (Klingelhöller), politisches (Häusling), berufliches (Lakner) Überleben, wobei sich Häusling und Lakner als steuerlich Alimentierte ziemlich leicht tun. Dafür haben diese umso mehr Sendungsbewusstsein und die Landwirtin so wie alle ihre Berufskollegen die geringsten bis keine Machtoptionen.

    14
  7. Ludwig sagt

    Ich höre mir den ganzen Quatsch dieser Leute nicht mehr an , denn diese Herrschaften haben die Realitäten verloren und sind nur noch in ihrer ideologischen Blase gefangen. Täglich kann man deren quere Wirtschaftseinstellung und damit den wirtschaftlichen Niedergang in unserem Lande erleben. Auch den Wohlstand bingen sie so nach unten. Noch knapp zwei Jahre müßen wir diesen Irrsinn durchhalten , denn aufgeben werden diese Irrlichter der Geschichte sicherlich nicht. Dazu sind deren Gehälter einfach zu hoch und es gilt noch die Pension für später zu retten, denn für einen Job später fehlt denen die Fähigkeit. Nur die Leute mit Ideologie volllabern ist deren Können. Wie weit das führt können wir täglich in Wirtschaftsberichten und Arbeitslosenzahlen erleben.Wir Wähler haben es bei den nächsten Wahlen in der Hand , uns von diesem Übel zu befreien . Sollten aber immer dabei bedenken , daß wir mit einer anders gewählten Partei nicht doch wieder die Grünen in der Regierung haben.

    22
    • Auch ich kann mir den ganzen Schwachsinn nicht mehr anhören und informiere mich eher über alternative und unabhängigen Medien.
      Ich wünsche mir einen NEUANFANG in kommunaler Selbstverantwortung-Versorgung gemeinsam mit unseren Landwirten.

      4
    • Andreas sagt

      Ludwig@: Wie weit das führt können wir täglich in Wirtschaftsberichten und Arbeitslosenzahlen erleben”
      Genau Ludwig,
      Die Gewinne der Landwirte waren im letzten Wirtschaftsjahr so hoch wie noch nie .
      Der DAX steigt Woche für Woche zu neuen Höhen.
      Die Arbeitslosenzahlen sind auf einen historischen Tiefstand.
      Das alles trotz Corona und dem Beginn des 3. Weltkrieges.
      Offenbar alles falsch gemacht.

      4
          • Ernst Pauli sagt

            da ist er wieder Ihr Meinungsmacherfreund auf Malle.
            wenn Sie auch “Vera” hören – erstaunlich.

        • Arnold Krämer sagt

          Herr Seevers, Sie sollten etwas gnädiger mit Andreas umgehen. Er hat kurzfristig und isoliert betrachtet ja recht mit den Gewinnen der Landwirte und der Entwicklung beim DAX. Aber bei der Arbeitslosigkeit und der zunehmenden Kurzarbeit auch schon wieder nicht. Die guten Gewinne 22/23 sind in 23/24 auch schon wieder weg (Ausnahme Sauenhalter). Alles ist im Fluss und mit guten Gewinnen werden oft auch nur Löcher der Vorjahre gestopft. Wenn nicht braucht, man das Geld zum Investieren in höhere und deutlich teurere Haltungsformen.
          Andreas denkt wie die meisten Menschen und Politiker eindimensional und ökonomisch etwas naiv.

          6
          • Andreas sagt

            Krämer @ Klar ist es naiv hier die Wahrheit zu schreiben und nicht beim üblichen Ampel-Bashing mitzumachen.
            Wenn die Landwirte ihr Diesel bei den Demos verfahren und ihren Mist statt auf den Feldern lieber auf den Autobahnen verteilen, wird sich das natürlich negativ auf den Gewinn auswirken.

            1
            • Arnold Krämer sagt

              1. Was ist Wahrheit?
              2. Die grundlegenden Fehler der Agrarpolitik sind von der EU- Kommisssion und den CDU-geführten Vorgängerregierungen in Berlin zu verantworten.
              3. Wenn Sie das mit dem Dieselverbrauch bei Demos ernst meinen, denken und schreiben Sie tatsächlich naiv.

              4
            • Christian Bothe sagt

              Andreas: was schreiben Sie wieder für einen Müll! Schauen Sie sich mal die G+V Rechnung von den Betrieben der LW in den Jahren vor 23 an, falls Sie das überhaupt verstehen! Das was unsere Bauern bei den Protesten machen,ist gut und richtig! Nur so geht, um diese „Regierung“ zum Handeln zu zwingen! Jedes Mittel friedlicher Natur ist rechtens…Bedenken Sie einfach mal warum das so gekommen ist, nicht nur bei uns sondern in der EU insgesamt…Hat übrigens diesmal nicht mit Putin zu tun?

              3
              • Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war! sagt

                Was ich nicht verstehe ist folgendes: wir Bauern protestieren im großen Stil mit unseren Schleppern, kommuniziert wird dabei hauptsächlich die Gasölverbilligung und ganz verschwommen noch einige andere Sachen (Bürokratie, Auflagen) unter dem Motto “genug ist genug”. Mit den Meldungen über das angebliche Geheimtreffen in Potsdam wurden die Bauern dann aus den Medien geschossen. Jetzt bringt der DBV einen Imagefilm heraus in dem dazu aufgerufen wird die (uns aufgezwungenen!) Veränderungen auch als Chance zu begreifen:
                https://www.youtube.com/watch?v=Q877E6MDM5w
                Der Punkt dabei ist das es um Veränderungen geht die zu den Gründen für die Demos geführt haben. Was denn nun?

          • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

            …Futterweizenpreis aktuell etwa 130 €/t, Brotweizen 160-170 €/t, Tendenz weiter fallend, Raps unter 400 €/t.

            Demgegenüber die Düngerpreise heute, die ein solches Erzeugerpreisniveau NICHT(!) abbilden.

            6
            • Frank sagt

              “Demgegenüber die Düngerpreise heute, die ein solches Erzeugerpreisniveau NICHT(!) abbilden.”

              Warum sollten sie das auch? Der Stahlpreis oder derbildet ja auch nicht das Erzeugerpreisniveau ab, oder?

    • Smarti sagt

      Ludwig, je mehr ich mich mit der Materie befasse, desto mehr zeichnte sich ab, dass die Grünen nur das (willige, weil sehr dumme Bauernopfer der “Geldelite/ oberen Zehntausend der Welt/ Manager ohne Gewissen/ oder wie auch immer man sie nennen will”. Dass also eigentlich jetzt die Landwirte und der Mittelstand die alten Parteien bekämpfen und umgekehrt, und niemand bemerkt, dass dies eben genau dem Kapital nützt und alle anderen immer mehr schwächt. Egal ob im Thema angeblicher Umweltschutz ( Windräder ) oder angeblicher Tierschutz (Kunstfleisch gegen Abschaffung der Tiere).

      3
  8. Arnold Krämer sagt

    Das Agrarthema generell ist überkomplex. Die Diskutanten springen von einem Thema zum anderen. Produktion, Ernährung, Flächenbindung der Tierhaltung, Renaturierung, Tierhaltungskennzeichnung, 5 xD, Klimaschutz usw, usw. Und jeder ist „Experte“ auf seinem Gebiet. Frau Klingelhöller hat die beste und überzeugendste Argumentation geliefert.

    7
  9. Klartexter sagt

    Man hat ja geplant, AfD Hoecke die Bürgerrechte zu entziehen.
    Sollte man bei Häusling auch drüber nachdenken.

    15
  10. Sonja Dengler sagt

    …der Deutschlandfunk halt, den darf man sich schon lange nicht mehr antun. Das was hier passiert, passiert nicht nur den Bauern also in der Landwirtschaft, das geschieht auf ganz vielen Ebenen: die Experten werden als Verschwörungs-theoretiker beschimpft und die Unwissenden/Dummen sind plötzlich zu “Experten” mutiert, deren Quatsch unsäglich ist.
    Auch im Deutschlandfunk ist das passiert. Das war vor langer Zeit mal ein richtig guter, seriöser Sender – jetzt….. naja, jetzt isser halt nix mehr

    14
    • Ernst Pauli sagt

      “…der Deutschlandfunk halt, den darf man sich schon lange nicht mehr antun.”
      Gut, dass Sie uns hier und Bauer Willi darauf hinweisen. Ich glaube die breite Mehrheit wird sich aus unterschiedlichen Quellen informieren, zuhören – und kontrovers diskutieren.

      1
      • Eifelbauer sagt

        Das mit dem Diskutieren wird in Zukunft schwieriger: Bei Top agrar wird die Kommentarfunktion
        unter den einzelnen Beiträgen abgeschafft. Anscheinend hatte man Schwierigkeiten die ausufernden
        Meinungsbeiträge hinsichtlich Verstössen gegen die Netti-quette zu kontrollieren und im Zaum zu
        halten. Da lobe ich mir doch den Blog bei Bauer Willi, der es als Einzelkämpfer schafft, dass die
        Diskussionen hier in einigermaßen gesitteten Bahnen verlaufen.😉

        7
        • Smarti sagt

          Das wäre sehr Schade, sind doch die Kommentare oft das Beste an Top Agrar. Werde der Zeitung dies gleich schreiben, die haben ja eine Feedback-Stelle eingerichtet.

          2
          • Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war! sagt

            Na dann wünsche ich viel Erfolg. Rufen sie mal die Redakteure an, da bekommen sie nur dumme (Abwehr-) Antworten. Bei “agrarheute” gibt es übrigens schon länger keine Kommentare mehr.

            1
        • Christian Bothe sagt

          Eifelbauer: so ist es! Deshalb habe ich u.a. die Top Agrar nach fast 30 Jahren Abonnement abbestellt!

          3
          • Eifelbauer sagt

            Ich auch !
            Zum Glück haben ja mittlerweile militante Tierschützer*innen und pensionierte
            Amtstierärtzte die erodierenden Abonnements der ausscheidenden Bauern wenigstens
            teilweise ersetzt und diese einseitigen Diskussionsforen durch ihre Beiträge richtig
            aufgemischt.

            4
  11. Ferdinand Schulze sagt

    Diskussionen auf Deutschlandfunk höre ich mir seit mindestens sechs Jahren nicht mehr an, ist nicht gut für meinen Blutdruck; schön, wenn dies andere tun und ein kurzes Urteil abgeben. Dasselbe gilt für Talkshows aller Art in den öffentlich-rechtlichen Medien. Ich halte es eher mit Kontrafunk, Tichys Einblick, der Achse des Guten, Cicero oder NIUS mit Ralf Schuler.
    Wahrscheinlich bin ich ein Rechter, für den Deutschlandfunk dann mindestens Rechtsextremer, wenn nicht gleich Nazi, nur weil ich noch Wert auf grundlegende Erkenntnisse aus Mathematik, Physik, Chemie und Biologie lege.

    24
    • Ernst Pauli sagt

      dies könnte die Folge der einseitigen “Meinungsquellen” sein, die Sie konsumieren. (Information vs Meinung). Einseitige Meinungs-Blasen fördern dies …

  12. Reinhard Seevers sagt

    Drei Experten, drei Brillen, drei Sichtweisen, drei, die sich gegenseitig die Schuld zuschieben…….keine Lösung, weil alles zu komplex. Es bleiben wie immer mehr Fragezeichen, als Ausrufungszeichen.

    8

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert