Bauer Willi
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AstraZeneca und Glyphosat

Ich tue jetzt mal so, als wäre ich Journalist bei der TAZ oder beim Spiegel und hätte gerade kein so richtiges spannendes Thema, das Quote macht. Da fällt mir eine Überschrift wie oben ein und zack, hast Du die Leser auf Deiner Seite. Habe gelernt, dass man das „Clickbaiting“ nennt.

Weshalb ich auf diese Überschrift komme? Alle namhaften Virologen sagen: Der Impfstoff von AstraZeneca ist sicher, ist genauso wirksam wie alle anderen Impfmittel, ist sogar leichter zu handhaben. Es gibt, im Vergleich zu den anderen Impfstoffen, genau gleich viele Problemfälle, die außerdem nicht über der normalen Sterblichkeit (ohne Verwendung einer Impfung) liegen. Es gibt keinen faktischen oder wissenschaftlichen Grund es nicht weiterhin zu verwenden.

Die Medien sagen: Der Impfstoff von AstraZeneca ist gefährlich, weil in Dänemark und Österreich jeweils ein Mensch nach der Impfung an einer Blutung gestorben ist. Auch wenn kein Zusammenhang nachgewiesen werden kann, so wird doch, wenn auch unterschwellig,  der Eindruck erweckt, dass das Unternehmen Informationen verheimlich hätte. Zusammen mit der, mittlerweile aufgehobenen Entscheidung der Ständigen Impfkommission bezüglich der Einschränkung bei älteren Personen, fällt ein schlechtes Licht auf den Impfstoff und den Hersteller, der jetzt ein massives Imageproblem hat.

Wie ich jetzt auf Glyphosat komme? Alle Toxikologen sagen, dass Glyphosat eine geringere Toxizität aufweist als Kochsalz. Die Auswirkungen des Einsatzes von Glyphosat auf Insekten sind vergleichbar mit den Auswirkungen des Einsatzes des Pfluges. Mehr noch: beim Pflügen werden Insekten tatsächlich getötet, weil sie vergraben werden. Es ist wie mit dem Impfstoff von AstraZeneca: Es gibt keinen faktischen oder wissenschaftlichen Grund, es nicht weiterhin zu verwenden.

Ich würde mir wünschen, dass die Wissenschaft nicht politisiert wird, sondern als das wahrgenommen wird was sie ist: sie schafft Wissen.

 

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133 Kommentare

  1. Bauer Fritz sagt

    So, die Würfel sind also heute gefallen !
    Gewonnen hat der Satz: „Listen to sience“ und „Unite behind sience“

    Hier ein paar Zitate aus diversen Medien.
    Es fällt mir übrigens auf, daß keine Zeitung von links bis rechts, keine NGO von links bis rechts auch nur die geringste Kampagne gegen den Impfstoff fahren und sich auch keine Fahnenträger-Geschäfte oder -Personen dafür zur Verfügung stehen.
    Dagegen geht bei Glyphosat im Gegenzug doch richtig die Post ab.

    *) Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) sieht den Corona-Impfstoff von AstraZeneca als sicher an

    *) „Die Impfung ist sicher und wirksam“, sagte EMA-Chefin Emer Cooke am Donnerstag.“

    *) „Die Direktorin der EMA, Emer Cooke, sagte, dass man nach der Analyse zu dem Schluss gekommen sei, dass die Vorteile der Impfung die Risiken möglicher Nebenwirkungen „bei Weitem“ überwiegen würden. “

    *) Anschober: „EMA hat klare Entscheidung getroffen“. „Es war richtig, dass wir in Österreich keine vorschnelle politische Entscheidung getroffen haben“, so der Minister. Für ihn sei ein gemeinsames europäisches Vorgehen besonders wichtig.

    Auch Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) sieht die Lösung auf einer „gesamteuropäischen Ebene“. Alle Staaten der EU sollten sich bei diesem Vakzin an die Empfehlungen der EMA halten – statt Alleingänge zu unternehmen.

    *) „Ein positives Nutzen‐Risiko‐Verhältnis besteht unverändert“, hatte das Nationale Impfgremium (NIG) zuletzt zu noch ungeklärten Thrombose‐Fällen nach Impfungen betont.

    *) Am Mittwoch hatte bereits die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für die weitere Nutzung des Impfstoffs plädiert.

    *) Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) zeigt sich bereit für eine eine Fortsetzung der Impfkampagne mit AstraZeneca. „Die Europäische Arzneimittelbehörde gilt als eine sehr strenge Kontrollbehörde. Sie hat die Verdachtsfälle geprüft. Die Entscheidung von heute ist klar.“

    Und damit ihr das ganze Wochenende noch was habt wo ihr euch den Bauch vor Lachen halten könnt, gibt´s noch zwei Stellungnahmen von Politikern als echtes Zuckerl. Bitte raten wer das gesagt hat:

    a) Nach der Entscheidung der EMA fordert ich eine stärkere Ausrichtung politischer Entscheidungen an dieser Behörde. In Zukunft sollten weitreichende Entscheidungen im Einklang mit den Empfehlungen der für die Zulassung zuständigen Behörde – der EMA – getroffen werden“,

    b ) „Wenn jetzt die Europäische Arzneimittelbehörde EMA die Risiken von AstraZeneca im Verhältnis zum Nutzen als vertretbar definiert, bedeutet das trotzdem, dass für viele Menschen ein Unbehagen bestehen bleibt. Dies sei „zu respektieren. Die Problematik mit AstraZeneca hat gezeigt, dass die Bedenken vieler Bürger ernst genommen werden müssen.“

    AUFLÖSUNG:
    a) Das sagt der Grünen-Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen
    b) Das sagt der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Detlev Spangenberg

    Wird super zu sehen, wenn sich bei Glyphosat die Grünen auf die Seite der AfD schlagen.

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    • Smarti sagt

      Bauer Fritz, stimmt – wo weit habe ich gar nicht gedacht. Warum kommt sowas nicht in den Nachrichten ? Auch sogenannte Raucherbeine kommen gar nicht so selten vor, auch das sind Thrombosen ( Venenverengungen, schlechte Durchblutung wegen Gerinnseln ).

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      • fingerphilosoph sagt

        Bei Raucherbeinen sind die Arterien betroffen. Von Arterienverkalkung spricht man, wenn die Gefäße sich aufgrund von Ablagerungen an den Gefäßwänden verengen. Arterien sind Blutgefäße, die vom Herzen wegführen.

        Thrombosen sind Blutgerinnsel, das heißt, es bilden sich Pfropfen im Blut, die das Gefäß verstopfen. Wenn sich eine Thrombose löst, saust der Pfropfen ins Herz und von dort in die Lunge und kann zur Lungenembolie werden. Dabei handelt es sich Veränderungen in der Viskosität des Bluts, nicht um Venenverengungen. Manchmal sind auch die Venen ausgeleiert, sodass sich das Rückflusssystem des Bluts zum Herzen verlangsamt. Das Blut versackt in den Beinen, wird zu dick und bildet Pfropfen.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Bauer Fritz,

      sie vergessen einiges, Thrombosen durch die Pille sind für die Medien uninteressant.

      Bei AZ ächzt man direkt nach negativen Nachrichten.
      Hat Jens Span eine andere Wahl als die Impfung zu stoppen, meiner Meinung nach nicht.
      Aus lauter Angst vor AZ Impfstoff nimmt man lieber eine Infektion mit ungewissem Ausgang in Kauf. Die Welt ist irre.

      Würde mir sofort eine Impfung mit den AZ Impfstoff verpassen lassen, der PC hatte mir letzte Woche Moderna zugewiesen, war auch Recht.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Paradox wird es, wenn Frauen, die sich am Abend Botulinum-Toxin gespritzt haben, am Morgen die Impfung verweigern…schöne neue Welt!😎

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Dieselben haben auch von der Verwendung von PSM angst.

          Kenne einen Heilpraktiker, der nur gesund leben will, deshalb nur BIO.
          Ist ein Kettenraucher.
          Der Heilpraktiker und ein weiterer Gesundheitsbewusster diskutierten in einem Getränkehandel über ein Mineralwasser, das neu eingeführt wurde, über die außerordentliche Qualität dieses Mineralwassers.
          Ein weiter Kunde bekam das Gespräch mit und sagte, mit dem Wasser haben wir bis vor kurzem die Flaschen gespült, er war bis vor kurzem Mitarbeiter dieser Firma.

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      • Inga sagt

        Die Massenmedien werden es schon richten,
        vielleicht sind auch von den Pharmafirmen beeinflußt,

        wie bei der Geschichte um
        Glyphosat und dem AZ Impfstoff

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      • Hartmut Hengel empfielt AZ zwar nicht für Hochbetagten, aber: „Es hat ja nun eine wissenschaftliche Diskussion eingesetzt, den Astrazeneca-Impfstoff so anzuwenden, dass den möglichen Sicherheitsbedenken Rechnung getragen wird. Man könnte sich beispielsweise vorstellen, Astrazeneca nur in den Bevölkerungsgruppen zu verimpfen, in denen keine Sinusvenenthrombosen aufgetreten sind. Nach den bisherigen Eindrücken könnte man meinen, dass vor allen Dingen jüngere Frauen betroffen waren. Man könnte dem Rechnung tragen und den Impfstoff vorwiegend bei Männern anwenden.“

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      • Dann ist ja alles gut, hier in China wollen sich manche ungern impfen lassen. es hängt nicht von der Auswahl ab. Jedem das Seine.
        https://www.fda.gov/media/144820/download. Überarbeitet 12.20.Modena ist ein mRNA Impfstoff mit dem Entzündungshemmer Polyäthylenglkol, der vorher nicht enthalten war bei Impfstoffen und nicht speziell hierfür zugelassen werden mußte, weil er woanders schon verwendet wurde. Nach vier Wochen wird erneut geimpft. Versucht wird nun erst nach 6 Monaten erneut zu impfen. …..Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion können sein:•Atembeschwerden•Anschwellen Ihres Gesichts und des Halses •Schneller Herzschlag•Ein schlimmer Hautausschlag über den ganzen Körper•Schwindel-und Schwächegefühl. Dies sind möglicherweise nicht alle potentiellenNebenwirkungen des Moderna-COVID-19-Impfstoffes.Ernste und unerwartete Nebenwirkungen können auftreten… https://www.modernatx.com/covid19vaccine-eua/eua-fact-sheet-recipients.pdf Es wird Mutationen geben. Aber diese werden mit großer Wahrscheinlichkeit keinen Schrecken verbreiten“, erwartet der Unternehmer Sahin.https://www.esslinger-zeitung.de/inhalt.coronapandemie-biontech-gruender-sahin. In der Nähe von Stuttgart (Plattenhart) empfahl ein Arzt für innere Medin die Nebenwirkungen auf ierst gar nicht zu lesen. Er hatte das in China als falsch produzierte Blutdruckmedikamente, international gemeldet, vielfach verschrieben. Die Bhörden bei uns hatten diese Warnungen sehr spät mitbekommen. Viele Patienten waren sehr beunruhigt, da sie diese weiter verwendet hatten.

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    • Bauer Fritz sagt

      Ich lese gerade daß Vergleich Astra Zeneka mit Anti Baby nicht ganz (!!!) zulässig ist (im Gegenschluß dann aber auch irgendwie nicht falsch ist):
      (https://kurier.at/wissen/gesundheit/thrombose-nach-covid-impfung-warum-der-vergleich-mit-der-pille-nicht-ganz-zulaessig-ist/401219994)

      Na gut, dann halt eine anderer Vergleich. Demnächst fliegt wieder mal ein Asteroid auf die Erde zu. Die Wahrscheinlichkeit, daß er mit der Erde kollidiert liegt bei 1: 250 000.
      Die Wahrscheinlichkeit einer Thrombose durch Astra Zeneca liebt bei 1: 228 000.
      (https://www.welt.de/kultur/plus228404721/AstraZeneca-und-das-Risiko-dass-Apophis-die-Erde-trifft.html)

      Wie schreibt der Autor: Die Entscheidung zeigt, wohin eine Politik der totalen Risikovermeidung führt.
      Das gilt leider für viele andere lebensfremde Entscheidungen.

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      • Klemens Minn sagt

        Ich habe da mal eine Frage zu:
        Demnächst fliegt wieder mal ein Asteroid auf die Erde zu. Die Wahrscheinlichkeit, daß er mit der Erde kollidiert liegt bei 1: 250 000.
        Die Wahrscheinlichkeit einer Thrombose durch Astra Zeneca liebt bei 1: 228 000.
        Auf welchen Zeitraum bezieht sich die Einschätzung?
        Um das Risiko zu vergleichen braucht man nicht nur die Eintrittswahrscheinlichkeit alleine sondern auch den Betrachtungszeitraum.
        Gemeint: Beim AZ Impfstoff bewertet man die ersten zwei Wochen nach der ersten (/zweiten) Impfung? oder wie lange – beim Asteroid pro Jahr oder pro Tag? und ist mit kollidieren der Eintritt in die Atmosphäre gemeint oder Aufschlag auf die feste Erdoberfläche.

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    • Dann lesen sie obiges Interview. Hengel verweist auch nur auf andere Fachleute, aber bei der Trombose gibt er sich sicher. „Darum geht es aber ja gar nicht sonder: Ich bin kein Fachmann für die Nebenwirkungen der Pille. Ich weiß aber auch, dass das Thromboserisiko bei der Pille erhöht ist. Darüber wird auch jede Frau aufgeklärt, die sie verschrieben bekommt. Eine solche Komplikation wie sie jetzt bei der Astrazeneca-Impfung aufgetreten ist, ist allerdings nicht nur irgendeine Thrombose, sondern eine Sinushirnvenenthrombose – also eine sehr gravierende Komplikation“.
      Hartmut Hengel (60) ist Direktor des Instituts für Virologie der Uniklinik Freiburg. Er ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Paul-Ehrlich-Instituts und war von 2007 bis 2017 Mitglied der Ständigen Impfkommission.

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  2. Knuffel61 sagt

    So richtig Tyisch gelangweilte Wohlstandsbürger, selbst der Pflug muss schon als Insektenkiller herhalten.
    Mal an die eigene Nase fassen und sich fragen woran es bei mir liegt, was ich falsch mache,
    auf solche Äußerungen warte ich auch bei Bauer vergebens.
    Wenn es tatsächlich am Pflug liegen würde, müsste es schon über 1000 Jahre keine insekten mehr geben. Das unsere Lebensweise die Ursache ist will wohl keiner sich gerne eingestehen.
    In welchem Dorf darf es noch eine Miste geben, Schlaraffenland der Insekten und Vögel, da wird sofort Klage vom Nachbarn erhoben wegen Geruchsbelästigung. Stadt Imker, so eine Dummheit können auch nur Selbstdarsteller machen. Die Honigbienen der Menschen nehmen den Wildbienen auch noch den letzen Honig weg.
    Unsere Energie intensive Lebensweise und die ungezügelte Vermehrung der Menschen sind die Wurzel des Übels. Wer meint mit Bio die Massen ernähren zu können sollte mal das Einmal Eins lernen. Es würde Zeit über eine Geburtenkontrolle laut nachzudenken.

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  3. Ferkelhebamme sagt

    Die Impfung von Astrazeneca in Deutschland wurd soeben ausgesetzt! 7 Blutgerinnsel-Bildungen unter 1,6 Millionen Geimpften.

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    • Ostbauer sagt

      Kann man nicht darauf bestehen, mit AstraZeneca geimpft zu werden?
      Her mit dem Zeug. Die Wahrscheinlichkeit, vom Blitz getroffen zu werden oder mir morgen einer in die Kiste fährt ist sicherlich höher. Man Leute, wir bewegen uns hier unter`m Promillebereich.
      Gott sei Dank waren vorige Generationen nicht solche Schisser, sonst würden wir uns mit viel mehr Plagen rumschlagen.

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  4. Reinhard Seevers sagt

    „Die Rettung von Leben ist nicht im Allgemeinen die Aufgabe des Staates. Sonst müsste er Autos und Alkohol verbieten. Der Staat stärkt und stützt das Gesundheitssystem, er stellt die Infrastruktur zur Verfügung, um uns auf diese Weise möglichst große Spielräume der Freiheit zu ermöglichen“

    Dieses Prinzip sehe ich tendenziell durchaus als „untergangsgefährdet“ an.“

    Genau so sehe ich es auch…..ähnlich hat es damals Kennedy formuliert: „Fragt nicht, was der Staat für euch tun kann, fragt, was ihr für den Staat tun könnt“
    Wir Deutschen haben häufig den paternalistischen und gleichzeitig fürsorglichen Staat im Sinn, den Gottvater, der alle gleich macht, alle segnet, niemanden vergisst, alle entlohnt, Vollkasko-Vater-Staat.
    Dabei vergessen die meisten Menschen ihr Menschsein, ihr Selbstsein. Sie geben sich vollständig in die Verantwortung anderer um sich hinterher bei den gleichen zu beschweren (über zu viel Bürokratie z.B.). Leben und Freiheit sind nicht allein die Abwesenheit von Krankheit und Tod.
    Ich hatte 1990 das Gefühl, dass die Menschen gerade für diese Form der Freiheit auf die Straße gegangen sind und nicht für einen Gängelstaat, der noch mehr reguliert, als der untergegangene Staat.

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    • Karl Timme sagt

      Reinhard Seevers,

      das Schlimme an dieser Entwicklung ist, die Repräsentanten dieses Führsorgestaates gefallen sich immer mehr in ihrer Rolle.
      Angefeuert durch Mediale Unterstüzung überschreiten sie immer öfter eine rote Linie, so daß die Gerichte schon unzählige einstweilige Verfügungen wegen Gesetzesverstöße erlassen mußte.

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    • Stadtmensch sagt

      „Wir Deutschen haben häufig den paternalistischen und gleichzeitig fürsorglichen Staat im Sinn“

      Was ist falsch daran, in einer arbeitsteiligen Gesellschaft die Verantwortung für eine „enkeltaugliche“ Wirtschaft an die Stellen zu delegieren, die etwas bewirken können?

      Es gibt auch nicht DEN Staat, sondern nur Teilsysteme (Politik, Wirtschaft, Recht, Verbände, Wähler, Lobbygruppen und vielleicht auch noch eine kleine Verbraucherschutz-NGO), die über Verhandlungen Kompromisse aushandeln, wenn Erträge oder Verluste zu teilen sind. Dabei wird noch nicht einmal überparteilich (demokratisch) bestimmt, was als Ertrag und Verlust zu gelten hat.

      Ich warte immer noch auf eine ehrliche Diskussion, wie sich Glyphosat auf das Gleichgewicht im Edaphon und damit indirekt auf die Pflanzengesundheit, die Bodenstruktur usw. auswirkt. Diese ehrliche Diskussion wirds aber nicht geben, weil mit Scheindebatten zugemüllt ist. Jahrzehntelange Glyphosatgaben, 1% Humus, unvermeidlich Fungizidgaben…damit kann man sich doch nicht zufrieden geben!

      Wenn man diesen Ansatz mit der Humanmedizin vergleichen würde hieße das, den Patienten weiter Massen an Fett, Salz und Zucker konsumieren zu lassen, und ihn einfach gelegentlich zu behandeln, wenn er mal wieder umgekippt ist. Das kann ich mir nicht vorstellen, dass man sowas macht…das ist doch sauteuer…

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      • Smarti sagt

        In der Humanmedizin gegen Läuse: Insektizide…Gegen Pilze aller Art: Fungizide und gegen Bakterien Antibiotika, gegen Viren, Salmonellen, Würmer … alles chemisches, giftiges Zeug.
        Manchmal hilft auch einfach Tee trinken und warten oder Homöopathie – manchmal ist der Patient dann ohne Schulmedizin ganz einfach tot.

        Bei nur Bio ist der Boden vielleicht nicht mit Agragr- Chemikalien belastet, aber ob langfristig genug für alle darauf wächst ? Wenn man das mit der Humanmedizin vergleichen würde – bräuchte es keine mehr :).

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      • Thomas Apfel sagt

        Ich bin immer wieder erstaunt über die „konstruierten“ Zusammenhänge zwischen Humusgehalt, Glyphosatanwendung und Fungizidbedarf. Die bisherigen Untersuchungen deuten darauf hin, dass es keine Unterschiede gibt. Wir haben jetzt eine Spezialistin für Bodenbiologie für unser Projekt gewinnen können. Da geht es auch um Vergleiche der Zusammensetzung des Edaphon in langfristiger Bio-Bewirtschaftung und langfristiger IP Bewirtschaftung. In 2 Jahren können wir vielleicht einen Teil Deiner Fragen für den Bereich Obst- und Gemüse beantworten. Es ist übrigens ein ausgesprochen schwieriges Unterfangen Bodentierchen zu quantifizieren, oder einfach gesagt, zu zählen.

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      • Bauer Willi sagt

        „Ich warte immer noch auf eine ehrliche Diskussion, wie sich Glyphosat auf das Gleichgewicht im Edaphon und damit indirekt auf die Pflanzengesundheit, die Bodenstruktur usw. auswirkt.“
        Wie lange diskutieren Sie hier schon mit? Nichts von dem, was wir (auch wir Landwirte) tun, bleibt ohne Folgen. Auch nicht Bio.

        Wir sollten zurück zum Jäger und Sammler. Dann gibt es aber keine Stadtmenschen mehr, weil dieser Globus nur so um die 30 Mio. Menschen ernähren kann…

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        • Stadtmensch sagt

          „weil dieser Globus nur so um die 30 Mio. Menschen ernähren kann“

          Stand das in „Alle satt?“ von Urs Niggli? Dann muss ich das wohl auch mal lesen mit meinen vom Todestrieb glasigen Augen…

          „Nichts von dem, was wir (auch wir Landwirte) tun, bleibt ohne Folgen.“

          Leider wahr:
          https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/david-r-montgomery-dreck-diesen-boden-wird-die-menschheit-bald-nicht-mehr-gutmachen-koennen-11057611.html

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          • Bauer Willi sagt

            Zitat Montgomery: “ Die Kornkammern der Erde, die Lössböden Nordamerikas, Europas und Chinas, lassen sich in großem Stil bewirtschaften, wenn man schonend vorgeht und etwa auf das Pflügen verzichtet. …Dezentral, ökologisch und arbeitsintensiv müsse die Landwirtschaft werden. Nur dann bestehe wenigstens eine Chance, die wachsende Weltbevölkerung dauerhaft zu versorgen.“
            Da steht „arbeitsintensiv“!!! Wen er wohl damit meint???
            Der Mann soll mal nach Nord- und Südamerika fahren und sich dort Landwirtschaft ansehen. Da pflügt schon lange keiner mehr. Wir erst seit 15 Jahren.

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            • Karl Timme sagt

              Habe ich auch gelesen, was ich dabei gedacht habe möchte ich hier lieber nicht schreiben.

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            • Auf dem Lössboden in Stuttgart-Plieningen fragte ich einen Landwirt, der sein Feld mit einem aus Bernhausen getauscht hat, was die Tiefenlockerung nach Getreideanbau bedeuten würde und die Boden Behandlung mit der Spritze nach dessen Durchfeuchtung. Es käme danach Gemüse und das Spritzen bedeute nichts Gutes. „Dann kommt aus Bernhausen nichts Gutes?“ So sei es kurz gesagt für ihn auch zu verstehen.

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            • Um welchen Montgomery handelt es sich hier?
              Ärzte rufen zum Impfen auf. Ärztepräsident Montgomery ist anderer Auffassung
              Unter anderem ein Auslöser des Aufrufs sich impfen zu lassen war eine Aussage des Vorsitzenden des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, der erklärte: Medizinisches Personal und Pflegekräfte sollten nicht mit dem Corona-Impfstoff des Herstellers Astra-Zeneca geimpft werden. Der Impfstoff sei zwar genauso sicher wie die anderen. »Doch die geringere Wirksamkeit lässt sich nicht wegdiskutieren«, sagte Montgomery der »Rheinischen Post« pharmazeutische-zeitung.de/aerzte-rufen-zum-impfen-auf-123876/seite/2/. Er forderte: »Es muss eine Auswahlmöglichkeit der Impfstoffe für die Menschen geben, damit die Impfbereitschaft hoch bleibt.« MP Kretschann hängt sich in der Bild irgendwie da ein :“ Die einen kriegen Campagner, aber die anderen Mineralwasser“. „Champagner, will man meinen ist das Luxusgetränk der Luxus-Gesellschaft. Weit gefehlt! Wer wirklich viel Geld für Getränke zahlt, greift zum Premium-Wasser. Das kann schnell dreistellig werden. Hier die Top Ten der Luxus-Mineralwasser“. https://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/luxus-die-teuersten-mineralwasser-der-welt/6680590. Jetzt blickt es von denen bald keiner mehr!

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              • Ehemaliger Landwirt sagt

                Hallo Herr 0

                In einer Zimmerbar gab es Fiji Water für 8 $ zu kaufen, das war uns doch zu teuer. Um trotzdem die Spitzenqualität zu kosten, kauften wir ein Fläschen für 4 $ im Supermarkt.

                Diese Köstlichkeit schmeckte wie das Wasser, was bei uns aus dem Hahn kommt.

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          • brouss sagt

            Ich denke eher, dass die Böden ausgelaugt wurden. Auf dem Land wurde produziert und in die Städte transportiert. Es gab schon um steinzeitliche Siedlungen herum Nährstoffanhäufungen.

            Wenn wie LW nachhaltig machen wollen müssen wir die Fäkalien aus den Städten,… langfristig wieder in hygienischer Form auf die Felder bringen. Ich würde für Neubauten oder bei größeren Renovierungen heute zwei getrennte Abwasseranschlüsse vorschreiben. Klo solo und alles andere.

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            • Die Nachttöpfe in den Großstädten Chinas wurden vor dem Reformer Deng Xiao Ping in aller Frühe geleert und auf das Land gefahren. Das ist lange her und auf dem Land vielleicht heute noch so. Danach wollten in den Städten Ingenieur*innen, die Abwasserrohre für Wohnungen planten und Baufirmen auch etwas zum Verdienen haben. Bei meinem Praktikumsbetrieb im Frühjahr 1972 jedenfalls kam die Toilettengrubenleerung und der Hühnermist auf die Felder. Erst seit Juli 2019 führte Shanghai die Mülltrennung für jede Wohneinheit ein und durch „Müllvergärung“ oder eine andere Technologie gelangt einiges wieder zurück. Hier im freistehenden Haus wird schon lange jährlich abwechseln, einmal vor und einmal hinter dem Haus eine Grube gegraben und mit Hausabfällen befüllt. Gerade gestern hat meine Frau diese mit Erde zugedeckt und überpflanzt oder sät sie bald ein. Als Erziehungsbeispiele gibt es den „Pizzagarten“ und die „Regenwurmhotel“ Röhren dicht an dicht, versetzbar, die mit Küchenabfällen beschickt werden, zuerst auf dem Dorf im Quigpu district der Stadt Schanghai. Die Shanghai daily berichtete am 15.3.21 S.4 darüber. Organisches Laub von den immergrünen Bäumen, die gerade jetzt, wenn die neuen Blätter sprießen die alten abwerfen oder laubwerfenden Platanen sowie Obstbäumen werden radial ausgelegt, um den Boden zu verbessern und danach mit Gemüse bepflanzt. Davon machen sie dann Pizzas, die hier so teuer sind.

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        • Das gilt nicht nur in der Evangelischen Theologie als ähnlich: „Nichts von dem, was wir (auch wir Landwirte) tun, bleibt ohne Folgen“. So sagte mir Pfarrer Rommel in Villingen-„Niemand geht ohne Schuld aus diesem Leben“. Er selbst Kirchen Lieder Sammler, Komponist von solchen und späterer Chefredakteur des Württembergischen Gemeindeblattes. Damit gab mich an seinem Nachfolger Pfitzenmeier ab, der nichts sagte, um sich nicht selbst schuldig zu machen an anderer Leute Angelegenheiten. Es ging nicht um eine Beerdigung damals sondern: “ Du sollst nicht töten“, eine Beistand zum Wehrdienst verweigern von jemanden. „Niemand geht ohne Schuld aus diesem Leben“.
          Was fange ich jetzt mit Willis Statement nur an? Grüne Kreuze sind doch keine Gotteslästerung, sie gelten Allgemein als sowas banales als Rat eines älteren an die „Grünschnäbel“?

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        • Zurück in die Zukunft zum „Jäger und Sammler?“ Ich warte immer noch auf eine ehrliche Diskussion, wie sich Glyphosat auf das Gleichgewicht im Edaphon und damit indirekt auf die Pflanzengesundheit, die Bodenstruktur usw. auswirkt.“
          Dem Professor Prof. Bayreuther, verstorbener Virologe wurde nachgesagt, dass er jeden Morgen vor seinem Briefkasten saß, um auf die Nachricht des Nobelpreiskomitees zu warten. Wenn sie das Edaphon und seine Gleichgewicht interessiert, dann untersuchen sie es selbst. Sind sie doch Wissenschaftler und Landwirt ! Mir sagte Prof. B.(als, als er mich, seinen Mitbewohner als Mieter mit seinem VW Käfer und Schweizer Ehefrau mit nach Ludwigsburg nahm zu seinem Vortrag über das Altern beim Menschen). Wenn bei mir nicht los wäre, dann soll ich doch etwas machen. Bei Ihnen wäre sonst auch nichts los.
          Darum sollten Sie vorsichtig sein, Clickbait zu verwenden, um ihre Sache oder Anliegen z. B. den Einsatz transgener Pflanzen zur „ewigen“ Nutzung von Glyphosat wieder und wieder zu bewerben? Das Problem bei Clichbait ist, dass die meisten Ihrer möglichen „Kunden“ versuchen, diese „Bevormundung“zu meiden, wann immer möglich. „Schließlich hat niemand das Gefühl gern, getäuscht oder seine Zeit verschwendet zu haben – und wenn Sie also zu oft mit der Veröffentlichung oder Förderung von Clickbait beginnen, könnte Ihre Marke toxisch zum Synonym für fragwürdige Informationen oder verschwendete Zeit werden“.
          https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/publikation/long/2399.pdf …..Für die Diskussion und die Weiterentwicklung der Risikoabschätzung transgener Organismen – sowie für die neue EU Richtlinie – war auch die Konvention zur Biologischen Vielfalt maßgebend. In ihr wurden die Prinzipien „ökosystemarer Ansatz“ und „Vorsorgeprinzip“ erstmals niedergeschrieben und für die verschiedenen thematischen Bereiche – für GVO= genveränderte Pflanzen z.B. im „Cartagena Protocol on Biosafety“ – weiterentwickelt. Letzteres spricht in Annex III, Punkt 9, Absatz g auch über „Risk Assessment“ – beispielsweise von „intended use of the LMO, including new or changed use compared to the recipient organism or parental organisms („Risikobewertung“‎‎- von‎‎ beabsichtigter Verwendung des LMO, einschließlich neuer oder geänderter Verwendung im Vergleich zu dem Empfängerorganismus oder Elternorganismen‎‎“). Der ökosystemare Ansatz kombiniert den Schutz der biologischen Vielfalt mit der nachhaltigen Nutzung von Ökosystemen, also den Erhalt der Ökosystemfunktionen für Land-, Fischerei- und Forstwirtschaft und andere Sektoren. Das Vorsorgeprinzip ist der Versuch, der fehlenden wissenschaftlichen Sicherheit über das Wissen betreffend Art und Ausmaß von nachteiligen Effekten in Entscheidungsfindungen explizit Rechnung tragen zu können. Auch dieses Prinzip trägt dazu bei, dass bei Risikoabschätzungen neben den zu erreichenden Zielen v.a. das „Wie“ der Zielerreichung an Bedeutung gewinnt, wie also ein Ziel mit minimalem Risiko für Mensch und Umwelt zu erreichen ist
          ….Ähnlich wie in der Studie „Zukunftsmodell Schweiz – Eine Landwirtschaft ohne Gentechnik?“ (KOECHLIN et al. 1999) werden auch in dieser Studie – z.T. schon vorhandene, z.T. noch zu entwickelnde – Lösungsansätze der konventionellen und ökologischen Landwirtschaft dargestellt. Ausgehend von der Standardmaßnahme in der konventionellen Landwirtschaft werden jeweils Alternativen dazu in der konventionellen Landwirtschaft, der Landwirtschaft mit Hilfe von GVP und dem Ökologischen Landbau aufgezeigt. Darüber hinaus gibt es noch andere Produktionsverfahren, wie z.B. die integrierte Produktion, (IP) welche hauptsächlich durch den integrierten Pflanzenschutz charakterisiert ist. Das wesentlichste Prinzip des integrierten Pflanzenschutzes ist das Schadschwellen Konzept, wonach je nach Situation zu entscheiden ist, ob eine Pflanzenschutzmaßnahme notwendig ist oder nicht. Alle bereits entwickelten und zur Verfügung stehenden Methoden und Mittel (Pflanzenschutzmittel, Herbizide etc.) sind zumindest von der Konzeption her erlaubt. Die Entscheidung über deren Einsatz stellt hohe Anforderungen an die Betriebsleiter, die sich dabei gerne auf Warndienste stützen. Für die intergrierte Produktion bestehen allerdings weder systematische Ansätze noch internationalen Standards oder Produktionsrichtlinien, wie beispielsweise für den Ökologischen Landbau mit der EU-Verordnung (EWG) Nr. 2092/91. Das bedeutet, dass die IP in verschiedenen Ländern unterschiedlichen Charakter hat. So sind entsprechende Programme in Österreich beispielweise streng auf Kulturarten und nicht auf das landwirtschaftliche Produktionssystem als Ganzes ausgerichtet. Im Gegensatz dazu werden bei der IP in der Schweiz sehr wohl Faktoren wie die Fruchtfolge oder die Gestaltung der Agrarlandschaft (Hecken, Feldraine etc.) mitberücksichtigt. Man kann also davon ausgehen, dass die IP auch einen Beitrag zur Reduktion von Umweltbelastungen leisten kann, der je nach Charakter mehr oder weniger groß ausfällt (z.B. biologische Schädlingsbekämpfung). Im Gegensatz zum gentechnologischen Ansatz, der zwar von der Konzeption her ebenfalls kein systemischer ist, beeinflusst die integrierte Produktion aber Anbauverfahren im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft weit weniger als beispielsweise der Einsatz von transgenen herbizidtoleranten Pflanzen das Unkrautmanagement.Obwohl die Auswirkungen der biologischen Kontrolle seit langem beobachtet sind, werden die Mechanismen, durch die Antagonisten die Kontrolle erlangen, nicht vollständig verstanden. Es wurden mehrere Methoden beobachtet: Einige Antagonisten produzieren Antibiotika, die die Anzahl eng verwandter Krankheitserreger abtöten oder verringern; einige sind Parasiten auf Krankheitserregern; und andere konkurrieren einfach mit Krankheitserregern um verfügbare Nahrung
          …..Stabilität der Maßnahmen Durch den standardmäßigen Herbizideinsatz ergeben sich Probleme mit resistenten Unkräutern bzw. den Folgen von Wirkungslücken. Warum sich Unkräuter trotz des Einsatzes von Herbiziden ausbreiten, kann mehrere Ursachen haben. Jedes Herbizid hat Wirkungslücken, also Un-räuter, die durch das Herbizid nicht oder nur schlecht erfasst werden. Im Schnitt werden von Herbiziden nur 80 bis 90 % der Unkräuter erfasst. Daneben können auch noch das Klima und Wachstumsstadien Einfluss auf den Unkrautbesatz haben. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Entwicklung von Resistenzen. Aus einer einzigen, durch Mutation resistent gewordenen Pflanze kann in wenigen Jahren ein resistenter Bestand werden (OMAFRA 2001). Die in den letzten Jahren immer häufiger zu beobachtende Herbizidresistenz schränkt die Zahl der in bestimmten Kulturen einsetzbaren Präparate ein. Verstärkt wird diese Tendenz noch durch das Auftreten von Kreuzresistenz (darunter versteht man die Resistenz einer Unkrautart gegen mehr als einen Wirkstoff), die dazu führen kann, dass auch Verbindungen aus unterschiedlichen Wirkstoff Gruppen keinen ausreichenden Effekt mehr zeigen (BÖRNER 1997). WEEDSCIENCE (2002) listet (mit Stand 20.05.2002) in Summe 156 resistente Unkrautarten (94 dikotyle und 62 monokotyle Arten) auf . So sind z.B. für die Herbizide Atrazin 63 und für 2,4-D 21 resistente Unkrautarten bekannt. Für den im Rapsanbau häufig verwendeten Wirkstoff Metazachlor der Gruppe Chloroacetamide werden 2 resistente Unkrautarten aus China, Thailand und Australien angeführt. Für diesen Wirkstoff finden sich keine Einträge aus Europa in dieser Datenbank. Die derzeitige Praxis des chemischen Pflanzenschutzes, die in immer kürzeren Abständen zu Resistenzen bei Unkräutern führt, hat natürlich ökologische wie auch ökonomische Schatten seiten. Die Suche nach neuen Wirkstoffen wurde und wird immer aufwendiger und dadurch auch teurer. Insbesondere im Bereich der Herbizide wurde die Suche nach neuen Wirkstoffen sehr kostspielig, denn der Wirkstoff muss eine Reihe von Kriterien erfüllen. Er muss wirksam sein – also möglichst viele Unkräuter gut erfassen d.h. abtöten. Er darf jedoch die Kulturpflanze nicht oder lediglich im sehr geringen Umfang schädigen. Zudem muss der Stoff leicht abbaubar sein, darf nicht in das Grundwasser ausgewaschen werden und muss human- und ökotoxikologisch unbedenklich sein. Aus Kostengründen wird die Züchtung auf Herbizidresistenz forciert, da es günstiger ist, herbizidtolerante Pflanzen für bestehende Wirkstoffe zu züchten, als neue wirksame Substanzen gegen Problemunkräuter zu entwickeln (BECKER 1993). …
          2.3.2 Umweltrelevante Effekte des Einsatzes von herbizidtolerantem Raps Pflanzenschutzmitteleinsatz Der Haupteinsatz von Pflanzenschutzmitteln bei Raps liegt im Einsatz von Insektiziden. Herbizidtoleranter Raps hat keinen Einfluss auf die Verminderung des Einsatzes von Insektiziden. Im Bereich der Herbizide wird vielfach angemerkt, dass die Wirkstoffe Glyphosat und Glufosinat aufgrund ihrer günstigen ökologischen Eigenschaften den Naturhaushalt entlasten (HOMMEL und PALLUTT 2000). Die Herbizidvarianten in Raps (Liberty, Butisan Top, Fusilade Me) und Mais (Liberty, Gardoprimplus, Lentagran) ……
          Die ökotoxikologischen Vorteile z.B. von Glyphosat sind nicht unumstritten. Glyphosat hemmt die ESPS-Synthese (EPSPS 5-Enolpruvyl-Shikimat-3-Phosphat-Synthese) Dieses Enzym nimmt im Sikinsäurezyklus eine bedeutende Stellung bei der Synthese von aromatischen Aminosäuren ein. Der Sikinsäurezyklus kommt nicht nur bei Pflanzen, sondern auch bei vielen Pilzen, Bakterien und Algen und anderen heterothrophen Mikroorganismen vor. Zudem kann Glyphosat auch ins Grundwasser gelangen sofern es nicht an Tonminerale und Humuspartikeln gebunden wird. PECHLAHNER (2002) befürchtet, dass Mikroorganismenpopulationen und mit ihnen verbunden Systemfunktionen erheblich beein-trächtigt werden könnten. Daneben könnten Glyphosatrückstände die Pansenmikroben beeinträchtigen.

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          • Die haben einen Drang zum Leben!«
            SPIEGEL-Redakteur Hans Joachim Schöps über die neue Klasse in Westdeutschland: die jungen Alten *
            27.09.1987, 13.00 Uhr
            Was für den Spiegel alles schon alles wichtig war. Mir geht es wie dem Reiter über den Bodensee. Nachdem er feststellte, dass er über den zugefrorenen See geritten war, starb er vor Schreck noch hinterher, statt sein Leben zu genießen.
            http://www.yasni.info/ext.php?url=https%3A%2F%2Fwww.spiegel.de%2Fspiegel%2Fprint%2Fd-13496000.html&name=Klaus+Bayreuther&showads=1&lc=de-de&lg=de&rg=de&rip=
            „Bisher liegt das höchste urkundlich beglaubigte Alter bei 115 Jahren, aber dabei muß es nicht bleiben. In 20 Jahren, so schätzt der Genetikprofessor Klaus Bayreuther, werden die Gene, die das Altern der Organismen steuern, im Labor isoliert sein – wichtiger Schritt zu Versuchen, in diese Steuerung einzugreifen“. Nr. 31 / 30.07.1989 •
            Titel »Es wird erbarmungslose Kämpfe geben«
            Kriegszustände zwischen den Generationen und eine andere politische Landschaft, neue Lebensstile und veränderte Märkte – das sind einige der revolutionären Folgen, die von der rapiden Zunahme der Alten in den westlichen Gesellschaften erwartet werden. Der demographische Umsturz ist einzigartig in der Menschheitsgeschichte, doch weder der Staat noch die Kommunen oder die Parteien sind auf den Zusammenprall eingerichtet: die Macht der Alten gegen die Ansprüche der Jungen. Wahlen werden künftig von Senioren entschieden. Von Hans Joachim Schöps
            Weitere Wege schilderte der Zellbiologe Ende letzten Jahres in einer Altersstudie: Experimente mit einer speziellen Ernährung bei Ratten hätten erwiesen, daß diese Tiere »eine um 50 Prozent verlängerte maximale Lebensspanne haben«. Tumorerkrankungen und Infektionen gingen zurück, alle möglichen Funktionen blieben länger und besser erhalten.
            Und wenn »die Ergebnisse am Menschen gleichartig sind, so würde das bedeuten, daß die Lebensspanne mit guter Gesundheit bei über 120 Jahren läge«. Nicht auszudenken.

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  5. Obstbäuerin sagt

    Der signifikante Unterschied zwischen Impfstoff und Glyphosat ist die Erprobung in der Praxis. Während Glyphosat schon über 40 Jahre angewendet wird und bei sachgemäßer Anwendung keine Schäden oder Nebenwirkungen nach längerem Gebrauch bekannt sind, wissen wir das bei diesen neuen Impfstoffen nicht. Deshalb würde ich es besser finden, wenn sich Kinder und Jugendliche durch Infektion immunisieren könnten. Schwere Verläufe bei jüngeren sind höchst wahrscheinlich so selten wie schwere Nebenwirkungen. Bei uns in Frankfurt haben wir eine der höchsten Sterberaten in Deutschland (weil wir eine überalterte Stadt sind) aber nur einen einzigen Todesfall unter 60.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      In unserem Kreis hatten wir480 Todesfälle, 19 waren unter 60 alt. 121 zwischen 60 und 79.

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    • In Deutschsprachkurs Büchern stand früher, dass jemand in Frankfurt in Deutschland am Besten verdienen könnte. Dann behaupte ich, dass sich die davon angelockten Zugezogenen durch Überarbeitung und Stress gesünder am Leben gehalten haben, als die „ausgeruhten“ Einheimischen, mit nur einer Ausnahme. Als Erklärung gäbe es noch viele weitere Gründe. Keiner davon hätte viel mit AZ oder Roundup zu tun.
      Im Palmengarten wurde im Oktober/November jeder, selbst wenn weit und breit niemand zu sehen war, von einer versteckten, nicht eigentlich beschäftigten Gartenaufsicht, entweder zum Tragen einer Maske oder Benutzen der Gehwege ermahnt. Für was zahle ich den Eintritt; um mich kommandieren zu lassen? Haben sie so viel Zeit und Muße dort und greifen zur Pestizidspritze ,selbstverständlich mit Mundschutz, und hatten schon früher ohne Aufforderung selbst daran selbst gedacht ? Das Westend Viertel mit den Geschäfthochhäusern und einer Apotheke nur, die groß für den Verkauf von MNS warb. „Wir kriegen das bestimmt Morgen“.
      Manjana. An Langeweile sind auch schon welche gestorben.
      Dennoch kommen viele zum studieren dorthin. Eine jugendliche Stadt nicht nur in der „bekannten“ Straße vor dem Hauptbahnhof, wo mich ein Uniformierter, Teil eines großen Polizeiaufgebot, anhaute: „Noch nichts davon gehört bei Grün über die Straße zu gehen“. Und die noch Fremderen da? Immer auf andere zeigen!
      Lieber sind mir die Alten. Hoffentlich bleiben viele noch am Leben.

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  6. Ludwig sagt

    Unsere Nachbarn haben schon recht , wenn sie von Germanangst sprechen. Ich frage mich auch , wann unsere lieben Mitbürger mal endlich ihr Gehirn einschalten , statt immer diesen Panik- und Angstmachern zu folgen. Ob Glyphosat oder eben dieser Impfstoff ,es wird immer das negative gesucht und im Panikmodus weiterverbreitet. Diese Coronaimpfstoffe sind alle mit der sogenannten Genschere erstellt worden. Diese Genschere ist vom EUGH als Gentechnik in der Pflanzenzüchtung verboten worden. Hier wird es als ganz normal hingenommen. Was ist in den Gehirnen von Politik , Medien und Gesellschaft eigentlich los ? Für mich ist das reine Doppelmoral und Ideologie. Die Gesellschaft wird sich erst wieder ändern , wenn es den Leuten am Hintern brennt . Auch unser Inzidenzwert ein echter Panikmacher für Politik und Medien. In Dubai und Israel ist der Inzidenzwert bei 150/170 und das öffentliche Leben läuft trotzdem mit über 50% Impfquote ganz normal weiter. Auch die wirkliche Coronatodesquote liegt bei uns nur bei 0,25% , also auf Höhe der Vorjahre mit dem Grippevirus. Trotzdem haben wir hier die Germanangst . Weder Politik , noch Medien verbreiten Positives oder Optimismus. ARD und ZDF kann man ja schon garnicht mehr anstellen , denn dann bekommt ja nur noch Panik. Also konzentrieren wir uns auf die verlässlichen Werte , wie Nachbarschaft und Familie.

    +7
    • Das französische Fräulein Morice beim Französisch Sprachkurs, Uni Stuttgart, erklärte uns die „Deutsche Angst“ wie „Sie spinnen die Römer“ oder empfahl den roten Daniel CB. Einen „Lümmel“ nannte ihn unser elsässischer Lateinlehrer. Den kannte ich daher besser als sie und sie glaubte mir nicht, dass er früher rote Haare hatte und im Alter, zuerst gefärbte Haare, jetzt wohl eine Perücke trüge. G r o s s e r, so gedehnt wurde sein Name auf Französisch ausgedrückt. Er war sein konservatives Angst Gegenstück. Zum Gruseln und Gänsehaut kriegen auf beiden Seiten des Rheins.
      Dann führte sie zum Abschiedsfest probeweise den Sozialismus ein. Jeder sollte genau nur ein Stück, das sie bestimmte, mitbringen und das Kollektiv Kaffee und Kuchen zusammen trinken. Leute, die sich nicht gegnseitig kannten, außer eimal die Woche trafen sollten sich gleich vertrauen. Aber jeder brachte Kaffe, Zucker, Löffel und Gebäck für sich selbst mit, zur Vorsicht nicht aus Angst.
      Jetzt kommt es dicke: Die Schweinepest in Deutschland, erstmals waren wenige Fälle eingetreten, nannte sie ein Beweis für die „German Angst“ und ich sagte auch noch, dass Deutschland der weltgrößte Importeur von Nahrungsmittel damals sei auf Französisch und zweit größter Exporteur; dass diese Warnung im Radio richtig sei und normal. Keine Möglichkeit zum impfen damals.
      Ihrer Verzweiflung über uns Deutsche kann sie schnell entfliehen z.B. Auf den Mont Sainte Odile. Dort befindet sich eine ehemalige Klosteranlage . Das Kloster soll von St. Odile gegründet worden sein (nicht vom Hexen- und Narren „Verehrer“ Prediger Geiler von Kaysersberg). Diese (ohne ihn) soll hier gelebt haben und durch das Wasser des Brunnens ihr Augenlicht wieder erhalten haben . Deshalb gilt sie auch als Schutzheilige für die Augenkranken .
      Seit 1935 wird in der großen Kirche für den Frieden gebetet . Menschen aus dem ganzen Elsaß lösen sich gegenseitig ab beim Gebet . Das ehemalige Kloster wird heute für Einkehrtage und Exerzitien genutzt . Nach langen Umbauten gibt es heute auch ein Hostel zu Übernachtungen . Eine Cafeteria mit Selbstbedienung bietet Erfrischungen und sehr guten hausgemachten. Kuchen an . Bei schönem Wetter kann man auch draußen sitzen . Für Gruppen gibt es weitere Räume , die man anmieten kann . Einen Andenkenladen gibt es auch .
      Die Statue der St. Odile steht auf einem Turm und ist bei gutem Wetter , schon von weitem auch aus dem Tal zu sehen . Viele Menschen sehen in St. Odile die Schutzpatronin des Elsaß , die oben auf ihrem Berg steht und über das Elsaß wacht . Kein Wunder , das Mont St. Odile einer der meistbesuchten Orte des Elsaß ist ! Kein Touristenmagnet – nein die meisten Besucher kommen aus dem Elsaß . Für sie ist Mont St. Odile der „heilige Berg“ !

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  7. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    Was mir dazu einfällt kurz und knackig:

    „Schuster, bleib bei deinen Leisten.“

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  8. Inga sagt

    Ja in den 40 Jahren müsste doch die Schädigung von Tallowamin im aufgefallen sein, oder zu mindestens untersucht worden sein.

    Ist es bestimmt auch, nur die Journalisten haben vergessen danach zu fragen, sie sind eben keine Wissenschaftler.
    Kann man denen noch wirklich in der Beziehung vertrauen?

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  9. Christian Suhr sagt

    Man sollte Äpfel nicht mit Birnen vergleichen 🙁

    Astra Zeneca ist ein Vektor-Impfstoff. Aktuell weiß man gefühlt bei keinem Impfstoff, ob dieser wirklich ausreichend lange und gut getestet wurde. Aber man mag mutmaßen, daß die Kampagne gegen AstraZeneca auch darauf beruht, daß dieser nicht mal 2 € die Dosis zu kosten scheint, wer weiß … um noch ein bißchen das Verschwörungstheoretische hier einzubauen, das fehlte nämlich noch …

    Glyphosat ist ein Herbizid, es wurde auch medial populistisch aufgeladen (Symbol). Aber sind wir mal ehrlich: Schon doof, wenn man nicht die Zusatzstoffe mittestet so wie das – wie sich herausstellte – erbgutschädigende Tallowamin, welches vierzig Jahre lang mit eingesetzt wurde? Von der ökologischen Wirkweise von Glyphosat – z.B. bei Gewässerkontakt – mal ganz zu schweigen.

    Und so als abschließender Gedanke:
    Wenn Corona noch weiter mutiert, wirkt AstraZeneca vermutlich genauso wenig wie Glyphosat bei Superweeds, in den USA werden zusätzlich zu Roundup schon Atrazin und 2,4-D eingesetzt (Agent Orange läßt grüßen).
    Und wer weiß, hätte jeder seinen Hintern zu Hause gehalten, bräuchte man womöglich keine Impfungen jetzt, genau so wenig wie man Glyphosat gebraucht hätte im Ackerbau, wenn man nicht immer nur noch billiger noch mehr produzieren wollte. Aaaaaaaaaaaber … wie gesagt, Äpfel mit Birnen 😀

    P.S.: Und man sollte sich nicht mit Clickbaiting legitimieren durch Verweise auf andere Magazine. Clickbaiting machen vor allem rechtspopulistische Medien, wenn es darum ginge. Die arbeiten übrigens auch gern mit hinkenden Vergleichen für ihr Clickbaiting 🙁

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Es ist nichts neues, dass manche Schädlinge, oder Pilze mit der Zeit eine Resistenz bilden, das ist auch ein Zeichen, dass die Natur sich mit der Zeit, sich helfen kann.

      Das Weidenröschen, hat eine natürliche Resistenz, das heißt, Glyphosat hatte von Anfang an keine Wirkung.

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      • Inga sagt

        In Amerika doll sich ja die Natur auch davon erohlen, da muss eon andere Wirkstoff her, Glyphosat ist unwirksam geworden.

        Das hat es.mit den Wirkstoffen in den Impfstroffen gegen Corna gemein.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          In den 70ziger Jahren gab es ein PSM mit dem Namen Benomyl, wurde im Weinbau gegen Botritis eingesetzt. Die Empfehlung war, dieses Mittel nur einmal im Jahr anzuwenden, was manche nicht davon abhielt, es mehrere male einzusetzen.
          Bereits im 2 Jahr hatten sich Resistenzen gebildet, die Folge war, die Fäulnis wurde massiv gefördert.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Dein letzter Satz verstehe ich nicht, bei den Impfstoffen gibt es keine Resistenz, da gibt es Mutationen.

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          • Inga sagt

            Aber bei den Viren.

            Ich vergleiche die Mutation der Viren mit der Mutation der Mikroorganismen der Fäulnis! Sie sind resistent geworden.
            Vor ihrer Mutation haben sie sich von Benomyl bekämpfen lassen.

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    • Dagegen(Mutationen) ist ein Kraut gewachsen: Dreimal impfen und bei Johnson& Johnson nur zweimal. Die chinesischen Impfstoffe Sinopharm und Sinovac, nun in Test dreimal verabreicht, wirken höchstens für ein halbes Jahr bei zweimal und sind mit PCR Tests nicht nachweisbar. Sie verlangen schon seit Novemder 48 Stunden vor dem einchecken sowieso den IgM Antikörper Test zusätzlich, der akute Antikörper im Blut feststellt. In Deutschland werden häufig nur, für schon auch nicht mehr wirksame, aber vorhandene Antikörper, der IgG Test angewendet, ein anderer für diesen Zweck bestimmter Antikörper. Das kostet, wenn es schnell gehen soll, 282 Euro für alle drei ( u. a. komplett nur beim Roten Kreuz, außen und im Transitbereich z.B. des Flughafens Frankfurt). Letzteren fand ich, da er mir dringend ohne Not empfohlen, einfach untergeschoben wurde. Quasi eine „Abgabe zum Kennenlernen des Zwischenstandes bei der „Durchseuchung = Herdenimunität). Auch beim Blutspenden -dort aber kostenlos – wird er mituntersucht.
      Global Times 16.3.21. S.3: Nur Pfizer verabreicht die zweite Dosis erst nach einem halben Jahr probeweise. Die Arabischen Emirate verabreichen von Sinopharm schon drei Dosen für bestimmte Gruppen. Warum sind die Mutanten für Moderna und Biontech, die in der Zwischenzeit entstehen könnten, für sie ein Pappenstiehl (Tieger im Tank)? Wenn nicht, sind ebenfalls häufigeres Imfen mit mRNA Impfstoffen dann doch ebenso gefährlicher als weniger Impfen, als bei Johnson&Johnson?
      „Ein vollständiger Schutz kann in der Regel nur mit zwei Dosen des jeweiligen Impfstoffs erzielt werden. Die sog. Herdenimmunität wird Expert*innen zufolge rechnerisch ab ca. 70%, funktional ab bis zu 90% erreicht. Wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt sind Immunitätsdauer und -wirkung bei Genesenen sowie eine etwaige Infektiosität Geimpfter. Unbekannt sind mögliche Effekte neuer Virusmutationen auf den Schutz beider Gruppen sowie die Dunkelziffer Genesener.
      Grafik: Konstantin Görlich (BZ) Quelle: Landesgesundheitsamt“
      https://www.badische-zeitung.de/aktuelle-daten-zum-coronavirus-in-baden-wuerttemberg-deutschland-und-die-welt

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    • Man sollte nicht…. Dennoch richtig sind Äpfel und Birnen unter den Oberbegriff: Obst zusammen fallend,
      https://smallbiztrends.com/2017/07/what-is-Clickbait-Artikel werden in der Regel unter 300 Wörtern ausgeführt und enthalten normalerweise keine originalen Ideen oder Inhalte. Stattdessen sind sie Zusammenfassungen von längeren Geschichten oder eingebetteten Videos, die anderswo gefunden werden könnten, und beim Kennenlernen nicht unbedingt mit ihrer entsprechenden Überschrift oder Leiste übereinstimmen“.
      Unter den Oberbegriff Immunisierung:Vakkzine und natürliche Immunisierung ( Eine Lücke im Wirkungsspektrum von Herbiziden) z. B.gegen Glyphosat bei Weidenröslein als ertragsminderndes Unkraut oder Ruderalpflanze auf Kahlschlagflächen voM Landwirt oder Forstwirt gesehen. So einfach springt das Gen oder Gene (https://www.uni-bonn.de/neues/gene-im-dornroeschenschlaf ) auch bei uns nicht ohne Hilfe eines Wirkungsbeschleunigers über. Vertikale, horizontale Resistenzen kamen gegen andere Herbizide bei Kamille und Ackerstiefmütterchen schon vor. Im Institute of Agrobiological Resources in Tsukuba Japan gibt es jedes Jahr einen großen Reis Mutanten Garten. Irgendjemand kann damit vielleicht etwas anfangen. Am internationalen Reisforschungszentrum in Los Bagnos Philippinen wurde 1992 ein australischer pensionierter Reisforscher mit seinen Mutanten extra mit frau eingeladen, da dort von Timm Setter Überflutung, Hitze und Wasserstress erforscht werden sollten. Endlich ! Manchmal frage ich mich: warum einfach, wenn es auch kompliziert geht. Bei den lebenswichtigsten Eigenschaften für Pflanzen ist dort keine Mutante mehr zu finden, sondern alles ganz mausetot. Wie bei Glyphosat. Man sollte trotzdem alles sammeln. Der Mensch war schon immer unter Oberbegriff:“Sammler und Jäger“ einzuordnen. Richtig verstandene Philosophie hat auch keinen Nutzen zum Ziel außer, dass etwas „Gescheites“ dabei herauskommen könne. Deswegen „marxistische Wissenschaft“.
      https://www.gelsenwasser-blog.de/glyphosat-und-ampa-problem-fuer-die-trinkwasserversorgung/ Reiniger sorgen für höhere AMPA-Werte
      Bei der Trinkwasseraufbereitung an der Ruhr wird das Rohwasser langsam mithilfe von Sand gefiltert und durch einen Aktivkohle-Filter gereinigt. Beide Methoden halten Glyphosat und AMPA erwiesenermaßen erfolgreich zurück.
      Bei Untersuchungen des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW und der AWWR-Wasserversorger wurde Glyphosat lediglich in sehr geringen Konzentrationen bis zu 0,1 Mikrogramm pro Liter (µg/l, ein Millionstel Gramm) in der Ruhr nachgewiesen. Dagegen wurden höhere Konzentrationen von AMPA gefunden (1 µg/l und mehr). Auffällig: Die Werte korrelieren aber nicht miteinander!
      „AMPA tritt vor allem in Zeiten mit geringen Abflussmengen und einem erhöhten Anteil an gereinigtem Abwasser in der Ruhr im Sommer auf“, erklärt AWWR-Geschäftsführer Ulrich Peterwitz. Dabei nähmen die AMPA-Konzentrationen im Ruhrwasser von der oberen bis zur unteren Ruhr mit steigendem Abwasseranteil zu, sagt der Experte von Gelsenwasser. „Wir gehen daher davon aus, dass AMPA noch durch andere Ursachen gebildet wird und ins Ruhrwasser gelangt, zum Beispiel durch phosphonathaltige Haushaltsreiniger.“
      Entscheidend: In allen Untersuchungen der AWWR-Mitgliedsunternehmen auf Glyphosat wurde dieser Grenzwert der Trinkwasserverordnung sicher eingehalten! Für AMPA, als so genannter „nicht relevanter Metabolit“* des Glyphosats, gilt der Grenzwert aber nicht. Aufgrund des geringen toxikologischen Potenzials wurde auch kein „Gesundheitlicher Orientierungswert“ (GOW) für AMPA im Trinkwasser festgelegt.
      Analysen des Ruhrwassers: Glyphosat / AMPA in der Ruhr bei Fröndenberg und Mülheim.
      Früher, bei Atrazin und Simazin waren die Richtlinien strenger. Null Toleranz im Trinkwasser. Wenn da keine Lobbyisten am Werk waren!

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  10. Walter Parthon sagt

    Impfstoffe: Kälberserum fehlt
    „Impfstoffhersteller und Zulieferer berichten zunehmend über Engpässe“, berichtete die Denkfabrik Chatham House. Die Industrie habe die Produktion von bis zu 14 Milliarden Impfdosen bis Ende 2021 in Aussicht gestellt, drei bis viermal so viel wie bislang. Engpässe zeichneten sich unter anderem bei fötalem Kälberserum als Medium für Zellkulturen ab. Ein unangenehmes Thema, deshalb sind die Fakten wichtig. Wie sind diese?
    – In Deutschland wird kein Kälberserum gewonnen.
    – Fötales Kälberserum wird von ungeborenen Kälbern gewonnen
    – Das Serum wird unter anderem für Impfstoffe benötigt, aber auch zur Immuntherapie. Zellen wachsen „in vitro“ ohne Serum nicht gut, Kälberserum enthält besonders wenige Antikörper.
    – Unsicher ist, ob die Föten bei Blutentnahme noch leben und ob sie in dem Fall Schmerz empfinden. Die gesetzlichen Bestimmungen in Deutschland und Europa zum Schlachtverbot von Tieren im letzten Drittel der Tächtigkeit wurden zumindest mit der Begründung eingeführt, es sei nicht auszuschließen, dass Föten Schmerzen erleiden.
    – Vor Corona wurden geschätzt 800.000 Litern Serum pro Jahr benötigt
    Wir werden in Deutschland jetzt sicher nicht in die Produktion von Kälberserum einsteigen. Ein heikles Thema, das man bisher nicht gelöst, sondern abgeschoben hat. Wie ist eure Meinung dazu?
    #Corona #Kälberserum #Tierschutz #Impfstoff #vegan #govegan #Tierversuche
    https://correctiv.org/…/kaelberserum-grausames…/…
    https://www.n-tv.de/…/Immer-mehr-Engpaesse-bei…

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  11. Bezichtigter Romantiker sagt

    Wasser ist noch weniger toxisch als Glyphosat, dennoch sterben massenhaft Lebewesen an Überdosierung. Sprich: die Toxizität alleine sagt doch nicht viel aus, es kommt auf die Dosis und die Reaktion in Kombination mit anderen Stoffen sowie den Auswirkungen der Abbauprodukte an. Außerdem gilt die Kritik ja nicht nur der etwaigen Giftigkeit, sondern dass Glyphosat ein Symptom für eine krankhafte Wirtschaftsweise ist. Wenn man eine Anbaumethode wie Einzelkultur wählt, die *zide erforderlich macht, läuft da offensichtlich etwas schief. Das nur sowas rentabel zu sein scheint, zeigt ja nur weitere Schieflagen.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Gehen sie mal in ein Weinbaugebiet mit Steillagen und halten das Gras manuell nieder, dann, erst dann können sie über eine „krankhafte „Wirtschaftsweise mitreden.

      So lange das tägliche Fressen in übervollen Ladenfächern liegt, kann man jeden Unsinn verbreiten.
      Und wenn sie meinen, ohne PSM kann man die Ansprüche des deutschen Volkes bedienen, dann sind sie nicht von dieser Welt.

      +8
      • Paulus sagt

        Ehemaliger, es gehört zwar nicht hierhin aber ich hatte schon mal das Vergnügen eine wirkliche Steillage zu besichtigen. Wir haben uns da nur auf den wenigen Treppen und den schmalen Pfaden, parallel zum Hang bewegt. Mir ist bis heute nicht so ganz klar wie dort die Weinlese vonstatten geht, scheint mir eher was für Extremsportler mit den Fähigkeiten von Gemsen zu sein. Dafür, dass die Winzer dort ihre PSM mit dem Helikopter versprühen lassen habe ich volles Verständnis. Unser Führer war übrigens ein Winzer weit über 70, der verlor kein Wort über die Plackerei.

        +3
        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Solche Extremlagen habe ich auch schon gesehen, ich wundere mich, was die so antreibt, sich das anzutun.

          Bei denen findet man häufiger Schienen bzw. Zahnradbahnen für den Transport.

          0
      • Romantiker sagt

        Immer diese Leier davon, dass die einzelnen Landwirte die Menschheit ernähren wollen. Es geht um Profit und den eigenen Wohlstand. Es käme sonst niemand auf die Idee, in so einem extremen Ausmaß zu wirtschaften. PSM dienen dazu, den Ertrag möglichst hoch zu halten. Kulturweisen, die weitgehend ohne PSM auskommen gelten als unrentabel, etwa weil man nicht den Mähdrescher drüberschicken kann. Da zeigt sich doch des Geistes Kind.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Ihr Beitrag zeigt doch welches Geistes Kind sie sind.

          Entweder wollen sie nur provozieren, oder sie haben einen an der …………

          0
          • Romantiker sagt

            Natürlich will ich auch provozieren. Provokation ist doch ein Wesen dieses Blogs und wird gerne von Willi genutzt.

            Möglicherweise habe ich einen an der Waffel, wenn ich es für kurzsichtig halte, zig Hektar mit nur einer einzigen Pflanze zu besetzen oder 1000 Hühne in einen Stall zu pferchen, wenn für die Tiere eine solche Situation nachweislich eine Belastung darstellt.

            Dann erzählen Sie mir doch mal, warum Landwirte genau so wirtschaften, wie sie es aktuell tun. Oder mal alle Sachzwänge beiseite, wie würden die Landwirte denn gerne wirtschaften?

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            • Thomas Apfel sagt

              Mein Multipflanzenkultivierer (Permakultur) ist voriges Jahr gnadenlos im Unkraut ersoffen und die Kartoffeln sind, soweit das Kraut nicht schon die Käfer gefressen hatten, zu stinkenden Phytophtora-Batzen verkommen.
              Ich glaube schon, dass mit entsprechendem Arbeitseinsatz da einiges gehen würde, nur reicht da nicht einmal der 3-fache Preis für die Erzeugnisse um davon sein Leben finanzieren zu können. Alle Projekte dieser Art (ohne ein gewisses Maß an „Monokultur“), die ich bisher gesehen habe, sind querfinanziertes Hobbys.
              Ich suche immer noch Jemanden, der sich an dieser Aufgabe versuchen möchte. Für den Anfang könnte ich erstmal 5 ha guten Boden mit Wasserversorgung anbieten. Na, wär das nicht was für Sie ???

              +1
              • Diese Argmentation las ich schon vor Jahrzehnten im Schwarzwälder Boten. Als mehrere sich dafür anboten Unkraut zu jäten, aber nicht für einen Appel und ein Ei, hörten wir nichts mehr. Nahmen lieber was wässriges mit Chemie.
                Leider ist die Chinesin, die ich kenne auf Trockenböden spezialisiert und als wir beim heißen Wetter die weit auseinanderstehenden Einzelpflanzen goßen, ware sie kaum zu finden. Schnecken hatten aber die Kartoffeln schon erspät. Konnten etwas dagegen von Hand tun. Inzwischen haben sie uns, mit ihrem bienenhaltenden Mann schon überholt. Beide Gärten sind gleichgroß. Wir haben zwei riesige Walnußbäume. Sie bezahlen für eine schonvorhandene Hütte mehr Pacht , Kirsch und Birnenbaum. Wir haben auch noch zwei Hütten und bezahlen weniger. Beides ohne Wasseranschluß. Wir sind auch mit Regenwasser im Vorteil.

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            • Inga sagt

              Mit wenig Aufwand genügend verdienen.

              Pflug oder Grubber, Egge Sämaschine, die ewig halten
              und lauter bunte Blümchen säen,
              aber ausreichend Geld zum Lebensunterhalt dafür bekommen!

              Der LEH kann ja unsere Nahrungsmittel aus dem Ausland holen!

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        • Inga sagt

          Von den billigen Rohstoffen, die wir ernten und Weltmarktpreise bekommen, müssen wir aber die teuren Landmaschinen in Neuanschaffung und Reparatur bezahlen, die von Leuten gebaut und repariert werden, denen ihr Lohnniveau das von westlichen Industrienationen sind.

          Deswegen dürfen wir auf dem Acker nichts umkommen lassen.
          Da hängen auch industrielle Arbeitsplätze dran!

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          • Romantiker sagt

            Dieser Sachzwang ist aber nicht unumstößlich, sondern Resultat einer Entwicklung.

            Meine Kritik zielt doch genau darauf, was Sie beschreiben. Ihr seid quasi genötigt, vieles auf dem Acker umkommen lassen zu müssen, damit möglichst viel Hauptfrucht übrig bleibt. Ihr seid derzeit nicht in der Lage, natürliche Umstände (Nahrungskonkurrenten, Wetterkapriolen …) einzupreisen, weil ihr eure Ware dann nicht los werdet.

            Das mit der Arbeitsplätzen ist eher ein Scheinargument. Damit kann man vieles rechtfertigen. Die Geschichte hat zahlreiche Beispiel parat, die ich hier allen erspare.

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            • Inga sagt

              Genau richtig, wir müssen sehr intensiv wirtschaften, damit wir so viel wie möglich an Kulturpflanzen; Die auif d4emMarkt gefragt sind vomnAcker4 zu jolen.

              Selbstverständlich müssen wir die Beikräuter, deswegen Unkräuter genannt vernichten, damit die Kulturpflanzen gedeihen können.
              Sie sind Konkurrenzpflanzen und
              rahmen den Kulturpflanzen Licht, Luft(CO2), Nahrung und Wasser weg.

              Nur die ‚Kulturpflanzen habe4n einen Marktwert udnwerd4ne b3e4zahlt.
              Mit den Ge4ld kauf34en wir auch unse4eren Kindern Markenklamotten und andere private Sachen und auch Betriebsmittel, wie Dünger. PFM und Landmaschinen, damit wir die Areti verrichten können.

              Also ist auch hier Kaufmännisch Denken vorausgesetzt, wie bei jedem andern Betrieb auch!

              Den Acke4rbau gibt es seit der Jungsteinzeit und ab da haben wir das Getreide, von Frau4enaus Gras g4ezüchtget und angebaut, damit sie ansässig wurden.
              E3iuneneueKultur begann.

              Auch sie mußten das Unkraut jäten.
              Steht das nicht schon in der Bibel?

              Wer die Beikräuter in Massen dabei haben will, der muß zurück in die Steinzeit und Nomade werden!

              Wenn aber diese Kultur nun so viel Menschen hervorgebracht hat und wir wollen sie wieder abschaffen und zurück ins Nomadentum,
              dann kann das diese Welt gar nicht mehr verkraften!

              Und viele müssten hungern!

              IE AUF DEMmARKT GEFRAGT SIND CVOM ACKE$R HOLEN:

              0
        • Inga sagt

          Ja,
          dsa können ja alle Romanitker dieser Erde helfen Unkraut zu zupfen und mit Sense und Sichel die Ernte einzufahren.

          So war es früher, als es noch nicht so viele Maschinen gab.
          Da gab auch weniger Industrie und man mußte sich das Geld in der Landwirtschaft verdienen.
          Es gab weder PSM, Kunstdünger noch Maschinen, alles mußte mit der Hand gemacht werden. Der Kraftstoff hieß Hafer.
          Der einzige Dünger war Mist (Stoh-Güllegenisch) er wurde mit der Hand auf den Wagen geladen, von den Pferden ins Feld gefahren und dort mit der Hand
          gleichmäßig verteilt!
          Da mußten viele Romantiker bei helfen.
          abends gab es dann Schinkenbrot und Pfefferminztee.

          Deswegen hatten ja die Bauern immer so große Herde und Tische in der Küche, dass für alle gekocht werden konnte, die auf dem Betrieb gearbeitet haben.
          Anschließend wurden viel Witze erzählt!
          Romantiker Reinhard May fuhr auch gerne mit seiner Frau zu Ilse und Willi auf das Land, weil die einen Braten in der Röhre des großen Herdes hatten.

          Hach war das so romantisch!

          Einen LEH brauchte man nicht!
          Textilfasern wuchsen auf dem Feld,
          die Frauen konnten Spinnen und weben, auch nähen!
          Häkeln und Sticken auch!
          Zu Essen gab es auch genug, man konnte Milcherzeugnisse selber machen und auch Brot backen, Kuchen so wie so!

          Hausschlachtungen gab es auch!
          Im Garten wuchsen Gemüse und Obst!

          Samstag wurde immer für Sonntags gebacken, alles aus eigenen Erzeugnissen, sogar Obst für die Belag was saisonal da.

          Das wußte Reinhard May auch.

          ah war das so romantisch!

          0
      • Romantiker sagt

        Bio ist doch ach nur ein Feigenblatt. Auch da werden Hühner zu tausenden gehalten, obwohl die Tiere das überfordert. Und Bio-Plantagen sind auch immer noch Plantagen mit einer (möglichst industriefreundlicher) Frucht und den Problemen die man sich damit einfängt (Plagen, stärkere Wetterabhängigkeiten, Krankheitsanfälligkeit).

        Das Problem lässt sich nicht lösen, indem man Konv. einfach durch Bio ersetzt und das System an sich so belässt. Es gibt weiter die Lebensmittelindustrie die auf Masse und Rendite macht und alle mitzieht, die sich daran beteiligen.

        Die Lösung wird nicht allen schmecken, denn ein nachhaltiger und verträglicher Wandel geht nicht mit mächtigen, zentralistischen Megakonzernen. Die beuten immer aus, ohne Ausnahme. Selbst die Bio-Pioniere sind mittlerweile so groß, dass sie in Sachzwängen gefangen irgendwo ausbeuterische Strukturen etabliert haben. Das ist unabdingbar, wenn viele Gehälter zu bezahlen und Handelsverträge einzuhalten sind.

        Um wirklich Krisensicher die Ernährung der Bevölkerung sichern zu können, bedarf es kleiner, regionaler Betriebe und eine dezentrale Landwirtschaft. Erdbeeren aus Spanien gehören verboten oder so teuer, dass sie keine Konkurrenz darstellen. Vorteile durch Lohndumping dürfen nicht an den Kunden durchgereicht werden. Ernteausfälle dürfen zudem nicht zum Existenzrisiko werden, was auch den Druck mindert ausbeuterisch und lebensfeindlich zu wirtschaften. Es ist so zu wirtschaften, dass Wühlmäuse, Schnecken oder Läuse kein generelles Problem darstellen und Menschen dazu bringen, ein selbst erzeugtes Ungleichgewicht durch Massentötung in den Griff zu bekommen.

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        • Inga sagt

          Ja, die Romantiker haben ihre Gene noch aus der Steinzeit,
          in deren Bild haben auch keine Landmaschinen und 40 Tonner Trucks auch keine Fernseher gepasst.
          Die saßen Abends zusammen und haben soziale Menschlichkeit geübt, die brauchten keine Massenmedien!

          Die hatten nur schöne Landschaften mit Blumen, Wildkräutern und Laubbäume, wo ihre Augen dran gewöhnt waren.
          Für die wenigen Menschen, die auf der Erde rumliefen reichten dünn gesäte Getreidebestände für die eigene Familie.
          Die brauchten keine Fungizide, da bildeten sich keine schädlichen Pilzkrankheiten.
          Die brauchten keine Insektizide, denn das Getreide stand nicht so dicht, dass sich da zwischen zu viel Feuchtigkeit und Wärme entwickelte, damit sich zu viele Insekten da wohl fühlten und sich von den Pflanzen ernährten, bzw. sie schädigten.
          Die brauchten keine Herbizide, weil sie das Unkraut selber jäteten.

          Die brauchten keinen Mähdrescher und keinen Traktor und keine anderen übergroßen Maschinen, die nicht ins Landschaftsbild passen.
          Es gab noch nicht mal Chemiekonzerne.

          Medikamente holten sie aus den Wildkräutern.
          Die Bauernomas von Dorf waren sehr versiert drin!
          Die wußten auch wie sie ihren Rückenkurierten weil de4r war ja an di4e schwierige Arbeit noch nicht gewöhnt, weil er ja genetisch noch vor der Steinzeit entwickelt war und noch ist!

          Die heutigen Städteromas haben das ja nicht nötig, die haben ja die Pharmaindustrie oder Apotheke!

          Sind sie eher geistig verarmt?
          Sie träumen von Romantik?
          Sie stören sich an den Trucks, großen Landmaschinen, Windräder, Stromleitungen für Autobahnen, wo die Trucks drauf fahrenkönne4n, damit die Wirtschaftsgüter und auch Weizen von A nach B gefahren werden können, sogar auch umweltfreundlichen Biogasanlagen, die nicht in die Landschaft passen.

          Oder stören die sich an den Biogasanlagen, weil sich damit nur Bauern bereichern?
          Hauptsache deren Einkommen steigt von Zeit zu Zeit!?!

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  12. fingerphilosoph sagt

    Dann spiele ich hier mal den kritischen Leser vom Journalisten namens Bauer Willi. Als erstes fällt mir das Wort „Blutung“ auf, was relativ harmlos klingt, hat doch schon jeder mal geblutet, bspw. nachdem er sich in den Finger geschnitten hat. Hirnblutung, um die es sich tatsächlich handelt, klingt da doch schon anders, denn eine Hirnblutung ist niemals harmlos und oft tödlich. Ich halte also fest, dass der Journalist namens Willi dazu neigt, den Tatbestand der Hirnblutung zu verharmlosen.

    Auch weiß ich aus meiner eigenen Lektüre, dass bei einigen frisch Geimpften Blutgerinnsel aufgetreten sind, und dies nicht nur bei jeweils einer Person in Österreich und Dänemark, sondern bei mehreren Personen, in Norwegen waren drei junge Geimpfte betroffen.
    Ein Blutgerinnsel in Form einer Thrombose oder Lungenembolie ist lebensgefährlich, was Journalist Willi hier schamhaft verschweigt. Als kritischer Leser frage ich mich also, was Journalist Willi bezweckt, wenn er die Hälfte verschweigt und was eher zum Tode führt: eine Infektion mit Corona oder eine Thrombose bzw. Lungenembolie.

    Auch die Todesfälle in Italien hält Journalist Willi nicht für erwähnenswert, alsda mindestens sind: ein 43jähriger Militäroffizier, ein 50jähriger Polizist, ein 62jähriger Lehrer und ein weiterer Militärangehöriger, von dem ich das Alter nicht weiß. Also halte ich fest, dass Journalist Willi ein Journalist der sog. „Lückenpresse“ ist, der mich nicht informieren, sondern mich offenbar beeinflussen will.

    Wenn der Journalist namens Willi mir nun einreden will, dass Glyphosat ebenso harmlos ist wie Astrazeneca, bewirkt er bei mir das Gegenteil von dem, was er offenbar beabsichtigt. Ich werde erst recht hellhörig und sage mir, wenn das, was er mir über Astrazeneca erzählt, dermaßen „geschönt“ ist, dann es es das, was er mir über Glyphosat erzählen will, wohl auch.

    Mit dieser Art der Berichterstattung gewinnt Journalist Willi auf jeden Fall nicht das Vertrauen des Lesers F.

    +5
    • Reinhard Seevers sagt

      …..das meine ich mit Glibbermasse von Ängsten. Niemand hat das eine wie das andere verfiziert. Ist wie bei Nachbarschaftsklatsch, ich kenne einen, der kennt einen, der hat gesagt…
      In den USA werden Menschen in Supermärkten zwischen Orangen und Bananen von Hilfskräften geimpft. Deshalb sind die schon ziemlich weit. Das wäre bei uns undenkbar. Auf Nachfrage, was man bei Nebenwirkungen denn machen solle, antwortet der „Verimpfer“: Nehmen Sie einfach eine Schmerztablette“
      Die Angst beherrscht alle, auf der einen, wie auf der anderen Seite. Angst ist der Hemmschuh bei der Impfung, wie beim lockdown, wie bei den Lockerungen.
      Vielleicht wechseln die Menschen zukünftig ja die Volkszugehörigkeit je nach Angstlage und Vernunftgefühl. Mal geh ich in dieses Land, mal in jenes….😎

      +2
      • fingerphilosoph sagt

        Nein, Reinhard, hier geht es nicht um Ängste. Sondern darum, dass Journalist Willi bereits vor dem Verfassen seines Artikels eine feststehende Meinung sowohl zu Astrazeneca wie zu Glyphosat hatte und seine „Fakten“ entlang dieser vorgefassten Meinung anordnet. Der kritische Leser, der auf dieselben Quellen Zugriff hat wie Journalist Willi, merkt das und steht einer solchen Einflussnahme ablehnend gegenüber, weil er sich verarscht vorkommt, nicht, weil er Ängste hat.

        Im übrigen können Ängste berechtigt oder unberechtigt sein. Mit den Technologien, über die wir heute verfügen, können wir nicht mehr so umgehen wie der Neandertaler mit seinem Feuerstein. Es macht schon einen Unterschied, ob mit einem Knopfdruck nur ein Lagerfeuer oder ein Atomkrieg entfacht wird.

        Im übrigen sind die Amerikaner doch viel angstbesessener als die meisten anderen Völker. Die fühlen sich offenbar ja nur sicher, wenn sie 10x so viele Waffen haben wie alle anderen Völker zusammengenommen. Und vor einer Corona-Infektion haben gerade die Amerikaner Angst. Biden trägt ja zwei Masken übereinander. Als ob das viel nützen würde.

        +3
        • Reinhard Seevers sagt

          Was solls, die einen sagen so, die anderen so….je nachdem, wer welche Ängste hat, wird er schon wissen, wer ihm beisteht.
          Ich halte es mit dem Ontologischen Sparsamkeitsprinzip: Wenn es Millionen hilft, muss man nicht Einzelne Problemfälle als Hinderung anführen, das ist unlogisch.

          https://www.mdr.de/wissen/corona-astrazeneca-impfungen-ema-ueberprueft-nebenwirkungen-102.html

          „UPDATE 12.03. ANAPHYLAXIE JETZT OFFIZIELL NEBENWIRKUNG
          Anaphylaxie ist eine starke allergische Reaktion. Bereits im Zusammenhang mit mRNA-Impfstoffen war über solche Nebenwirkungen bei Corona-Impfstoffen berichtet worden. Auch bei Astrazeneca hatte die Europäische Arzneimittelbeörde EMA allergische Reaktionen als mögliche Folge der Impfung beschrieben. Nach Überprüfung von insgesamt 41 Fällen bei fünf Millionen Impfungen kam die Behörde jetzt zu dem Schluss, Anaphylaxie offiziell als Nebenwirkung zu benennen, die gemeldet werden muss. „Diese Informationen unterstreichen auch die Notwendigkeit einer angemessenen medizinischen Behandlung im Falle eines anaphylaktischen Ereignisses“, so die EMA. „Personen, die nach der ersten Dosis des Impfstoffs eine solche Reaktion entwickeln, sollten keine zweite Dosis erhalten. Dieser Rat, der auf alle in der EU zugelassenen COVID-19-Impfstoffe abgestimmt ist, bleibt unverändert, und die Aktualisierung der Produktinformationen erfordert keine Änderung der klinischen Praxis.“

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          • fingerphilosoph sagt

            Ich halte es auch mit dem Ontologischen Sparsamkeitsprinzip. Es würde genügen, die Risikogruppen, also die Hochbetagten wie den Ehemaligen Landwirt 🙂 zu impfen. Für Menschen unter 60 und ohne nennenswerte Vorerkrankungen bedeutet Corona ein geringes Sterberisiko. Hier können die Nebenwirkungen der Impfung gravierender ausfallen als die Schutzwirkung. Ich erinnere an die Berichte, wonach es beim Krankenhauspersonal nach der Impfung viele Krankheitsfälle gab, hier beispielsweise:

            https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Emden-Viele-Krankmeldungen-nach-Corona-Impfungen-in-Klinik,emden1370.html

            Außerdem wird ja konsequent mit zweierlei Maß gemessen. Wenn die mit und an Corona Verstorbenen als Pandemieopfer gezählt werden, müssten der guten Ordnung halber auch die mit und an der Impfung Verstorbenen zu den Impfopfern gezählt werden. Das geschieht nicht und das ist eine absolut unwissenschaftliche Vorgehensweise.

            +4
            • Die Hochbetagten, um 90 sind weniger durch überschießende Abwehrreaktionen bei sich selbst gefährdet, als andere, die durch sie angesteckt werden könnten.
              Ab 16 wird inzwischen in China geimpft. Beim geplanten chinesischen Imppass wird auch bei Impfung (ab 70 ohnehin nicht in Quarantänehotels, sowie bei Herzkrankheiten, Kinder unter 14 nur mit Begleitperson) erfolgt weiterhin Quarantäne , auch bei den eigenen Impfstoffen. Ansteckung sei weiterhin möglich. Der CT Wert muß zusätzlich bestimmt wird, was dann Fachleute bewerten müßen.
              https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.neue-corona-variante-in-der-bretagne-nachweis-ueber-pcr-tests-koennte-erschwert-sein.d5a3b2da-56f6-4563-bd56-48be3c782e0c.html
              Paris – Frankreichs Gesundheitsbehörden haben eine neue Variante des Coronavirus gemeldet, bei der ein Nachweis über die herkömmlichen PCR-Tests erschwert sein könnte. Es habe mehrere Patienten gegeben, die typische Symptome von Covid-19 aufgewiesen, aber ein negatives PCR-Testergebnis erhalten hätten, teilte die Generaldirektionen des französischen Gesundheitsministeriums mit.

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              • China impft mittlerweile offiziell 16 bis 59 jährige mit ihren Impfstoffen. In Schanghai sitzen Hochbetagte, bei für sie gewohnten Kälte, vor dem Kulturzentrum im Freien, ohne Masken, bevor es erst seit gestern (19.3.) wieder einen bekannten neuen Fall in ganz Festland China gibt, in der Stadt Xian, der hausgemacht ist.
                SHANGHAI, 17. März (Reuters) – China meldete vier neue COVID-19 Fälle auf dem Festland am 16. März, nach 13 Fällen einen Tag zuvor, sagte die nationale Gesundheitsbehörde des Landes am Mittwoch. Die Zahl der neuen asymptomatischen Fälle, die China nicht als bestätigte Fälle einstufen, stieg von sieben Fällen am Vortag auf 15 .Die Nationale Gesundheitskommission erklärte, dass alle neuen Fälle importierte Infektionen aus Übersee seien.
                mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/corona-virus-covid-diese-altersgruppen-sind-stark-von-coronavirus-betroffen-100.html
                Um die Situation in den einzelnen Bundesländern besser einschätzen zu können, vergleichen ich sie jeweils mit den Werten für ganz Deutschland. So wird sichtbar, ob und inwieweit einzelnen Altersgruppen vom bundesweiten Durchschnitt abweichen.
                In Sachsen-Anhalt ist es die Altersgruppe der 30- bis 34-Jährigen, die mir sofort aufgefallen ist. Während deutschlandweit 8,8 Prozent der Infizierten (bis zum Zeitpunkt der Datenerhebung) aus dieser Altersgruppe stammen, sind es in Sachsen-Anhalt 13,3 Prozent. Das ist der für das Bundesland höchste Wert aller Altersgruppen:
                Abgesehen von dieser Ausnahme bewegen sich die Anteile der übrigen Altersgruppen mit kleineren Abweichungen auf dem bundesweiten Niveau. Warum ausgerechnet die Gruppe der 30- bis 34-Jährigen – zu der ich nebenbei gesagt selbst gehöre – bislang so häufig unter den Infizierten in Sachsen-Anhalt vertreten ist, geht aus den RKI-Daten nicht hervor. Und wahrscheinlich ist es zu diesem Zeitpunkt auch noch zu früh, um mögliche Gründe dafür zu finden. Ich denke, dazu wird im Nachgang der Corona-Pandemie noch die ein oder andere Forschungsarbeit publiziert werden.
                Bei den Daten aus Thüringen sind meiner Meinung nach zwei Aspekte interessant. Zum einen sind die 25- bis 29-Jährigen deutlich seltener unter den Infizierten vertreten als bundesweit. Dafür sind es die 40- bis 49-Jährigen etwas mehr:

                Es gibt radikale Befürworter für die generelle Impfpriorisierung einzelner Altergruppen, ohne dass die Daten dafür inzwischen in momentanen Erhebungen noch eindeutig sprechen würden, was diese aber nicht zu stören scheint.
                Im Frühjahr waren in Baden- Württemberg die Corvid 19 Infizierten im Mittel 50 Jahre alt. Grund für die Impfpriorisierung jetzt ist das Impfen als lebensverlängernde Maßnahme von Hochbetagtern in der ersten Stufe gewesen. Im Haus meiner Mutter in Rottweil starb lange letztes Jahr lange vor Pfingsten eine 50jährige Polin, die Dialysepatientin war.
                https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-03/bund-laender-konferenz-impfung-corona-bundeslaender-kanzleramt?cid=56367401#cid-56367401Querflöte #30.6 — vor 5 Stunden
                Que Che
                Es handelt sich um das Verhältnis des Sterberisikos nach Covid Infektion einer Altersgruppe (ü80 , 70 bis 79 , usw ) zur Altersgruppe der 30 -jährigen.
                Das deutsche Durchschnittsalter beträgt 44,5 Jahre.Natürlich ist da noch etwas Verknüpfungsrechenarbeit zwischen der Tabelle der Altersverteilung und der Tabelle der Todesfälle notwendig.
                Aber Lauterbach sprach auch schon vom Faktor 600 bei den über 80 und als Unzumutbar für diese.
                Also keine Altersverteilung der Verstorbenen und kein abs. Sterberisiko.
                Antwort auf #30.4 von Que CheJa: an der Sie dramatisch gescheitert sind.
                #30.4 — vor 6 Stunden 3
                Ihre Tabelle zeigt die Altersverteilung der Verstorbenen. Ein gewaltiger Unterschied zum Sterberisiko eines Menschen in einer bestimmten Altersklasse aktuell.den Hausärzten schon recht…
                Antwort auf #29 von Tulius R.
                Querflöte #30 — vor 7 Stunden 8
                „Grundlage der Impfpriorisierung ist die veränderte Impfverordnung des Bundes vom 11. März mit ihren drei Kategorien (80+, 70+, 60+ Jahre und jeweils bestimmte Berufsgruppen)“
                Unverständlich ,dass viele dieser Berufsgruppen in allen 3 Kategorien nach Ellenbogen und Lobbyarbeit vorgezogen werden.
                Hier zum verdeutlichen dieses extremen Missverhältnisses :
                Erhöhtes Expositionsrisiko aufgrund des Berufes maximal um den Faktor 2,2 ( ! ) bei Kindergärten und Vorschulen zum Bevölkerungsdurchschnitt . Andere Berufe weniger !
                https://www.bkk-dachverband.…
                Sterberisiko nach Alter gegenüber dem 30 jährigen um den Faktor :
                586 über 80 Jahre (!)
                228 70-79 Jahre (!)
                120 60-69 Jahre (!)
                10 40 bis 49 Jahre
                1 bis 2 30-39 Jahre
                1 bis 2 20-29 Jahre
                0,1 10- 19 Jahre
                0,1 bis 9 Jahre
                https://de.statista.com/info…
                https://www.bpb.de/nachschla…
                Während 90 jährige immer noch nicht geimpft sind, sind die besonderen Berufsgruppen fast durch In Niedersachsen nur die Hälfte der über 80-jährigen.
                Ostern werden sich die Ü60 auf den Intensivstationen tümmeln.
                Allein deshalb gibt es einen scharfen Lockdown.

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        • Die Maske mit Ventil, zum langen Benutzen, die einen selbst schützt und darüber die andere, die Fremde schützt, ist sehr sinnvoll. erstmals wurde mir beim Testzentrum Flughafenzum Übergeziehen und nochmals in Schanghai am Flughafen nach 12 Stunden bei der Ankunft gegeben. Als Dauer Blutspender am Katharinenhospital Stuttgart musste ich meine abnehmen und hätte nur ihre Operationsmaske tragen dürfen. Andere hatte schmutzige Tücher angehabt. Da sie mehrere Termine mit solchen „Lappen“ gleichzeitig vereinbart hatten, bleibe ich nun nach 100 Mal weg. Da kam einer zu spät, rannte zur Toilette bei heißem Wetter, konnte sich dabei die Stirn frisch machen. Immerhin wurden die Temperatur wenigstens im Ohr gemessen.

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    • Klemens Minn sagt

      Ergänzen möchte ich: Wenn man zwei Aspekte in einem Atemzug nennt, stellt man einen Zusammenhang her. Damit schafft man eine gemeinsame Gruppe, das führt dazu, dass man statt zwei kleinerer Gruppen eine große hat. Dies ist besonders dann zu beachten, wenn die Schnittmenge an sich klein ist.
      Die höhere emotionale Verbundenheit bei einer Gruppe, die eine Sache ablehnt und Nachteile befürschet, im Vergleich zu denen, die sich nicht oder nur wenig mit dem Aspekt beschäftigt haben, ist zudem zu beachten.
      Hinzu kommt: Gönnt man eventuelle Vorteile dem anderen.
      Daher binn ich der Meinung, Aspekte, die nichts miteinander zu tun haben, sollte man möglichst nicht verquicken.

      +3
    • Paulus sagt

      Fi-phil, ich muss hier mal das Wort für Bauer Willi ergreifen und hoffe er gestattet es mir. Willi ist ein Agrarblogger der sich etwas zur Aufgabe gemacht hat, kein Journalist. Ich fange jetzt nicht wieder an von wegen Mission oder so, sonst regt er sich wieder unnötig auf.
      Ein Journalist (sofern man ihn als solchen bezeichnen kann) ist zur Neutralität verpflichtet, es sei denn der Beitrag ist als Meinung gekennzeichnet. Ein Blogger bewegt sich auf einem völlig anderen Gleis. Dort erwarte ich zwar Informationen aber nicht zwingend, oder auch als Letztes, Neutralität. Ich denke, damit weiß auch jeder halbwegs gebildete Teilnehmer eines Blogs ganz gut umzugehen.
      Und nicht zuletzt ist astreiner und sauberer Journalismus nicht angreifbar; ein Blogger hingegen schon.

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      • fingerphilosoph sagt

        Paulus, aus Deinem Kommentar muss ich schließen, dass Du den Artikel gar nicht gelesen hast. Da sagt Bauer Willi nämlich, dass er jetzt mal so tut, als wäre er ein Journalist …. 🙂

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      • Bauer Willi sagt

        Ich bin gerne angreifbar! Und ich erhebe auch nicht den Anspruch, fehlerfrei zu sein.

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        • „Stellen sie sich vor, sie seien eine Dampfmaschine“
          Das Zitat „Pfeiffer, mit drei f“ aus Heinz Rühmanns berühmtem Film „Die Feuerzangenbowle“ von 1944 kennt fast jeder. Dass dabei unter anderem die Stadt und das Schloss ob Ellwangen als Kulisse dienten, wissen allerdings nur Eingeweihte. Der berühmte Film spielte im heutigen Ellwanger Landgericht.
          Ich vestehe den Vorspann als „Satire“ und übertrieben. Heinrich Spörl will auch in „Zur Hölle mit den Paukern“ übertreiben.

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        • Was nun Bauer Willi? Nun auch Arzt? Deutsches Ärzteblatt 13/2021
          Freitag, 2. April 2021
          ……Dass die Hintergrundinzidenz venöser Thromboembolien weitaus höher war, als sich aus den vermeintlichen Impfkomplikationen errechnen ließ, war für den „news-flow“ in dieser Phase der medialen Aufmerksamkeit unerheblich. Völlig egal war dabei auch die Unterscheidung von thromboembolischen Ereignissen, wie sie häufig in der Allgemeinbevölkerung vorkommen, und den extrem seltenen Sinusvenenthrombosen als komplett andere Entität.Viel aufregender erschien den medialen Experten, dass gleich mehrere Staaten einen Impfstopp verhängt hatten. Auch wenn ein postulierter Zusammenhang zwischen Thrombosen und Impfungen nicht dadurch an Wahrheitsgehalt gewinnt, dass viele ihn teilen und daraus voreilige Schlüsse ziehen.War da was?Auch anderswo geht es beim Impfen eher…..
          War da was? Auch anderswo geht es beim Impfen eher gemächlich zu – niedrige Fallzahlen machen’s möglich. Unser Blick nach China, Kirgistan, Kasachstan. …Geimpft wird i n China bereits seit Juli 2020 auf der Basis von Sonderzulassungen, die aktuell für insgesamt vier Impf Substanzen bestehen. Alle chinesischen Entwicklungen sind klassischer Natur, also abgetötete oder modifizierte Erreger oder Vektorimpfstoffe. Alle aktuellen Zulassungen gelten nur für Personen unter 60 Jahren, so dass gerade die besonders gefährdeten Altersgruppen nicht geschützt werden können. Für keinen Impfstoff konnten Phase-3-Tests vorgewiesen werden (jedenfalls nicht öffentlich nachvollziehbar), alle Tests mussten in anderen Ländern erfolgen, da es in China mangels Infektionsfällen kein Umfeld gibt, das sich für einen Test der Wirksamkeit eignen würde. Im Gegenzug gegen die Testmöglichkeiten wurde den Partnerländern die vorrangige Versorgung mit Vakzinen zugesagt. Die in den USA und Europa verwendeten mRNA-Impfstoffe haben bislang – trotz wohl dokumentierter Phase-3-Tests – keine Zulassung in China erhalten, obwohl es sogar eine Kooperation des deutschen Lizenz Inhabers BioNTech mit dem chinesischen Pharmaproduzenten FOSUN gibt und dieser mit der Produktion bereits begonnen hat. ( Global Times vom 2.4.21 schreibt, dass diese eingeführt werden sollen, da Nanopartikel, die für Lipide zur Einschleußung benötigt werden in China kaum hergestellt werden). Gesundheitsitische Gründe sind dafür nicht zu erkennen.Alle diese Aspekte lassen vermuten, dass China mit dem Impfen gemächlicher umgehen wird als Länder mit hoher Inzidenz – und damit auch, dass die Abschottung nach außen noch länger dauern wird.Einerseits bekunden etwa 80 Prozent der Bürgerinnen und Bürger in Umfragen, sie seien zur Impfung bereit. Andererseits gab es in der Vergangenheit spektakuläre Impfskandale, und die chinesische Öffentlichkeit hat für Gesundheitsthemen ein Elefantengedächtnis. Zudem ist das persönliche Infektionsrisiko tatsächlich sehr niedrig – das legt nahe, zwar grundsätzlich impfbereit zu sein, aber keineswegs zu drängeln. Insgesamt liegt der Prozentsatz der geimpften Personen noch unterhalb der deutschen Marke. Allerdings: Wenn China Gas geben will, dann wird das auch gelingen. Die Fachliteratur geht davon aus, dass mRNA-Impfstoffe leichter für den Einsatz gegen Mutantenstämme modifiziert werden können. Wenn das so ist, benötigen die chinesischen Produkte eine vergleichsweise lange Reaktionszeit, wenn neue Virus Varianten aus dem Auslandsverkehr drohen. Alle diese Aspekte lassen vermuten, dass China mit dem Impfen gemächlicher umgehen wird als Länder mit hoher Inzidenz – und damit auch, dass die Abschottung nach außen noch länger dauern wird. Alexander Kallweit, FES Peking Kasachstan. Das größte Land Zentralasiens, ist nicht immun gegen das Coronavirus. Mit knapp 265 000 Fällen – gemäß offiziellen Angaben –, bereits zwei Lockdowns und enormen ökonomischen Konsequenzen, ist wie überall auf der Welt die erfolgreiche Umsetzung einer Impfstrategie für das Land von enormer Bedeutung. Das möchte man zumindest meinen.
          Doch das Impfen begann langsam: Am 1. Februar 2021 startete Kasachstan mit nur einigen Bevölkerungsgruppen der öffentlichen Versorgung – hier vor allem medizinischem Personal, der Polizei, der Feuerwehr und einigen Lehrerinnen.Eingesetzt wurde der russische Impfstoff Sputnik V. Bisher wurden ca. 20 000 Impfdosen verabreicht. Nach dem Plan des kasachischen Gesundheitsministeriums sollen bis Ende 2021 etwa sechs Millionen Menschen – ein Drittel der Bevölkerung – geimpft werden. Neben dem russischen Impfstoff, der in kleinen Mengen beschafft wurde und in der Folge nun per Lizenz im Norden des Landes produziert wird, soll auch der in Kasachstan entwickelte QazCovid-in Impfstoff eingesetzt werden. Dieser befindet sich derzeit in der dritten Phase der klinischen Studien und wird spätestens ab dem Herbst 2021 zur Verfügung stehen.Zudem verhandelt das kasachische Gesundheitsministerium mit verschiedenen Herstellern, darunter Sinovac, Sinopharm und Biontech/Pfizer. Ob, wann und wie diese Impfstoffe in Kasachstan eingesetzt werden, beziehungsweise wann die allgemeine Bevölkerung in welcher Reihenfolge geimpft werden soll, ist nicht so recht klar. Auch Daten zur Impfbereitschaft in der kasachischen Bevölkerung stehen nicht zur Verfügung, allerdings gehen diverse Verschwörungstheorien durch die sozialen Medien, die auf eine allgemeine Verunsicherung bzw. fehlendes Vertrauen schließen lassen.Kasachstan scheint jedoch einen eigenen Weg zu gehen, der nur zu einem Teil auf schnelle Impfungen setzt. Ein weiterer Baustein mag eine bereits hohe Durchseuchung sein.Kasachstan scheint jedoch einen eigenen Weg zu gehen, der nur zu einem Teil auf schnelle Impfungen setzt. Ein weiterer Baustein mag eine bereits hohe Durchseuchung sein. Inoffizielle Schätzungen gehen davon aus, dass bereits größere Teile der Bevölkerung (genannt wurde bis zu einem Drittel) im letzten Jahr erkrankt waren. Die Altersstruktur des zentralasiatischen Landes (Medianalter 29 Jahre) und die damit einhergehende niedrige Sterblichkeitsrate verhinderte wohl Schlimmeres. Diese Vermutung ist nicht zuletzt der Tatsache geschuldet, dass sich die Fallzahlen nach zwei harten Lockdowns im letzten Jahr auf einem niedrigen Niveau mit nur wenigen Ausschlägen halten.Derzeit sind große Teile des Landes im sogenannten „grünen Bereich“ und Einschränkungen des Lebens kaum noch vorhanden. Im vorläufigen Pandemie Höhepunkt im Sommer 2020 sah der zentralasiatische Staat anders aus: volle Krankenhäuser, ein überlastetes Gesundheitssystem und ein scharfer Lockdown, der von Straßen- und Ausgangssperren bis zur allgemeinen Maskenpflicht das volle Repertoire der Möglichkeiten ausschöpfte . Ob sich Kasachstan hier mit großen Schritten, wie in den sozialen Medien heiß diskutiert, der Herdenimmunität genähert hat, bleibt dennoch eine – wenn auch plausible – Spekulation.Sicher ist jedoch, dass nach den harten wirtschaftlichen Schockwellen, die 2020 im Zuge der Lockdowns durch das Land zogen, erneute Einschränkungen für die Wirtschaft – vor allem den Dienstleistungssektor, kleinere und mittlere Unternehmen sowie Selbstständige – kaum zu stemmen wären. Fehlende Diversifikation und durch Ressourcenabhängigkeit bedingte Volatilität der Wirtschaft sorgen dafür, dass die kasachische „Bazooka“ (frei nach Olaf Scholz) schmaler ausfällt: Nachdem in den vorgenannten Lockdowns ein „Sozialgeld“ von knapp 95 Euro an Bedürftige, die immerhin bis zu 50 Prozent der arbeitenden Bevölkerung ausgemacht haben sollen, gezahlt wurde, ist der Staatshaushalt erschöpft.Ein weiterer Lockdown würde die kasachische Wachstumspolitik nicht nur gefährden, sondern um Jahre zurücksetzen. Auch auf den sozialen Frieden und den gesellschaftlichen Zusammenhalt hätte ein solcher Weg, wie in allen Ländern, negative Auswirkungen. Der gegenwärtige Minimal Kurs der pandemie bedingten Einschränkungen ist damit einer wirtschaftspolitischen und auch – derzeitig gültigen – epidemiologischen Bewertung geschuldet. Mit dem Hochfahren der Impfquote und der damit verbundenen Implementierung einer kohärenten Strategie könnte die zentralasiatische Republik sicherstellen, dass zwei Krisen mit einer Spritze gelöst werden.
          Christoph Mohr, FES AlmatyKirgistan Für all diejenigen, die sich endlich nach der Rückkehr zur Normalität sehnen, ist Kirgistan derzeit so etwas wie das Traumziel. Bereits nach der Einreise findet man sich beim Verlassen des Flughafens in Bischkek in einer Menschentraube ohne Abstand und Masken wieder. Das gesamte öffentliche Leben scheint weitgehend ohne pandemie bedingte Einschränkungen auszukommen. Also zurück zum Status quo ante? Nicht ganz. Nach dem es im Frühjahr 2020 zu einem mehrwöchigen restriktiven Lockdown inklusive Ausgangssperren kam, hatte sich die damalige Regierung entschieden, noch vor dem Sommer einen Großteil der Beschränkungen aufzuheben. Die wirtschaftliche Notlage der Menschen ließ angesichts leerer Staatskassen und unzureichender sozialer Sicherung für die politisch Verantwortlichen scheinbar keine andere Lösung zu – zumal die Parlamentswahlen im Herbst 2020 unmittelbar bevorstanden. Als Folge erfasste die Pandemie Kirgistan dann in den Sommermonaten des vergangenen Jahres mit großer Wucht: Viele Menschen fielen der Erkrankung zum Opfer, die hohe Zahl tödlicher Verläufe offenbarte die miserable Situation des Gesundheitssystems, das auch unter normalen Bedingungen an der Belastungsgrenze arbeitet.Alle Vorsicht, die nach den Eindrücken des Sommers in der Bevölkerung vorhanden war, schien sich im Zuge der politischen Proteste nach den von Betrugsvorwürfen überschatteten Wahlen und der folgenden politischen Krise verflüchtigt zu haben. Heute sind die neuen Entscheidungsträger um Konsolidierung der Macht und politische Stabilität bemüht. Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie hätten eine weitere Verschlechterung der ökonomischen Situation zur Folge und würden die politische Fragilität kurz vor den wichtigen Lokalwahlen, die mit der Abstimmung über eine neue Verfassung gekoppelt sind, verstärken.Angesichts der offiziell niedrigen Inzidenz Werte mit derzeit landesweit unter 50 neuen Fällen pro Tag, verschreibt sich die Politik der Hoffnung, dass eine weitere Welle der Pandemie ausbleibt und die Bevölkerung durch die hohen Ansteckungszahlen im vergangenen Sommer zu weiten Teilen immunisiert ist. Eine Validierung der Daten ist nicht möglich, es existieren aber aktuell keine alarmierenden Berichte aus den Krankenhäusern, die die niedrigen Zahlen in Frage stellen würden. Gleichzeitig setzt man auf den Start der Impfungen.Die kirgisische Regierung hat Anfang Februar eine Impfstrategie gegen das Virus vorgelegt. In einer ersten Phase, die etwa 200 000 Personen (etwa 3 Prozent der Gesamtbevölkerung) umfassen soll, ist beabsichtigt, die Beschäftigten im Gesundheitssektor sowie Personen, die durch ihre Tätigkeit in besonderem Maße einem Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind, zu impfen. In einer zweiten Phase ist die Impfung weiterer Risikogruppen vorgesehen. Bestenfalls ab Juni sollen dann Impfstoffe für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung stehen. Der Beginn der Impfungen der ersten Phase der Impfstrategie ist für März vorgesehen und soll vermutlich mit dem russischen Impfstoff Sputnik-V erfolgen.Im Rahmen der Impfdiplomatie spiegeln sich die bekannten Muster der externen Einflussnahme auf das kleine zentralasiatische Land wider.Präsident Sadyr Japarov, der seit Ende Januar im Amt ist, hat bei seinem Antrittsbesuch in Russland Ende Februar um 500 000 Dosen des Vakzins gebeten. Der russische Impfstoff ist bislang der einzige, der von der kirgisischen Arzneimittelbehörde zugelassen wurde.  Weitere 504 000 Impfdosen des Herstellers AstraZeneca werden im Rahmen der COVAX-Initiative erwartet. Auch der Nachbar China hat die Lieferung von Impfstoffen mittlerweile zugesagt, was durchaus auch auf die politische Dimension der Impfstoff Beschaffung und -verwendung verweist.Im Rahmen der Impf Diplomatie spiegeln sich die bekannten Muster der externen Einflussnahme auf das kleine zentralasiatische Land wider: China versucht seinen Einfluss im kleinen Nachbarstaat weiter auszubauen, doch scheitert abermals an der mangelnden Soft Power. Zu weit verbreitet sind Sinophobie, Misstrauen und Skepsis gegenüber China in der kirgisischen Bevölkerung. So ist es wenig verwunderlich, dass eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Central Asia Barometer im Februar ergab, dass die Befragten mehrheitlich (75,5 Prozent) Russland für „am besten geeignet” halten, um dem Land bei der Bewältigung der Covid-19-Krise zu helfen. Gerade einmal 7,5 Prozent der Befragten gaben an, dass die Volksrepublik China hier der beste Partner für Kirgistan sei.Anzunehmen ist also, dass es gegenüber dem chinesischen Vakzin weitaus mehr Vorbehalte geben wird als gegenüber dem russischen Fabrikat. Mit Blick auf die Impfbereitschaft in der Bevölkerung kann das ein entscheidender Faktor sein. Bis sich diese Debatte dann vielleicht auch öffentlich entfalten wird, muss aber erst einmal Impfstoff im Land sein. Bis dahin gilt: abwarten und gesund bleiben.    Alexander Rosenplänter, FES Bischkek! Alexander KallweitPekingDr. Alexander Kallweit leitet das Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Peking. Zuvor war er Leiter der Abteilung Internationaler Dialog der FES in Berlin. Weitere Beiträge Christoph P. MohrAlmatyChristoph P. Mohr ist Regionaldirektor der FES in Kasachstan und Usbekistan. Er ist Mitherausgeber des Bandes „Flucht, Migration und die Linke in Europa“ (Dietz 2017). Weitere Beiträge Alexander RosenplänterBischkekAlexander Rosenplänter leitet das Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kirgistan. Davor war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Büro der Stiftung in Shanghai und im Referat Internationale …

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          • Mir wurde um 2000 von der Apothekerzeitung, die von Stuttgart aus über Ärztekongresse berichtete, auch schon der Besuch solcher außerhalb angeboten, weil der Hauptberichter in Stuttgart war, und jemanden gegen Vergütung für weiter weg suchte. Das lehnte ich dann ab.
            ‎Asien: Indiens smarte Impfstoff-Diplomatie | IPG Journal (ipg-journal.de) Global: Impfkampagnen in den USA, Dänemark, Chile | IPG Journal (ipg-journal.de).
            Folgen Sie Ihrer Gruppe oder Ihrer Moral? Die In-Gruppe fördert unmoralisches Verhalten, während die Out-Group dagegen puffert ‎‎ ‎‎Marc-Llus Vives‎‎,‎‎ Mina ‎‎ ‎‎Cikara‎‎,‎‎ ‎‎ ‎‎Oriel FeldmanHall‎‎ ‎‎ ‎‎ ‎ ‎ ‎‎ ‎‎ ‎‎Erstveröffentlichung‎‎ 19. März 2021‎‎ ‎‎Forschungsartikel‎ https://doi.org/10.1177/19485506211001217‎Artikelinformationen
            Abstrakt ‎‎Die Menschen lernen, indem sie andere beobachten, wenn auch nicht einheitlich. Ein unmoralisches Verhalten zu erleben, führt dazu, dass Beobachter unmoralische Handlungen begehen, insbesondere wenn der Täter Teil der Gruppe ist. Gilt konformistisches Verhalten bei der Beobachtung der Out-Group? Wir führten drei Experimente (‎‎N‎‎ = 1.358) durch, in denen untersucht wurde, wie die Beobachtung eines (im)moralischen In-/Out-Group-Mitglieds Entscheidungen in Bezug auf Gerechtigkeit veränderte: Strafen, egoistische oder unehrliche Entscheidungen. Nur unmoralische Gruppen verstärkten unmoralische Handlungen, während das gleiche unmoralische Verhalten von Out-Groups keine Wirkung hatte (Experimente 1 & 2). Im Gegensatz dazu hat eine mitfühlende oder großzügige Person die Menschen nicht moralischer gemacht, unabhängig von der Gruppenzugehörigkeit (Experimente 1 & 2). Als es ein Schlupfloch gab, um Betrug zu leugnen (Experiment 3), änderte weder ein unmoralisches Mitglied der Gruppe unehrliches Verhalten. Verglichen mit der Beobachtung eines ehrlichen Mitglieds in der Gruppe werden die Menschen selbst ehrlicher, nachdem sie ein ehrliches Out-Group-Mitglied beobachtet haben, was zeigt, dass Outgroups die Moral verbessern können. Abhängig von der Schwere der moralischen Aktion lizenziert die Gruppe unmoralisches Verhalten, während die Out-Group puffert.‎‎Schlagworte ‎‎ ‎‎Konformität‎‎, ‎‎Entscheidungsfindung‎‎, ‎‎interfraktionelle Prozesse‎‎, ‎‎Moral‎‎, ‎‎Normen‎‎

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    • W. Nellen sagt

      Was die „Lückenpresse“ von Bauer Willi angeht, so stimme ich (in Bezug auf AstraZeneca) voll zu! Er hat den Vergleich zu den durchschnittlich auftretenden Thromboembolien weggelassen: die liegen (bisher) um einen Faktor von ca. 50 höher als bei den bisher ca. 5 Mio. Geimpften. Was er auch ausgelassen hat: das Risiko einer Thromboembolie bei einer Coronainfektion ist m.W. um den Faktor 10 erhöht, Wenn man etwas aus den Zahlen schließen möchte, dann eher, dass der Impfstoff vor Thromoembolien schützt (den Schluss zieht niemand! Man braucht genauere Untersuchungen und die werden angestellt – und das ist auch richtig. Grund zu einem Medienhype gibt es aber gar nicht.)

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      • brouss sagt

        Eine mir bekannt gewesene Cafe-Besitzerin ist Silvester 2019/2020 mit 56 an einer Thrombose gestorben. Die hatte ein paar Wochen trockenen Husten und dann Thrombose.
        Trockener Husten und Thrombosen sind ja Corona-typisch und deswegen vermute ich, dass Corona schon länger hier war. Als Gastronomin hatte sie auch einen exponierten Beruf.

        Wenn sie geimpft gewesen wäre, wäre sie wahrscheinlich noch am Leben.

        Vielleicht waren die Impfembolie- Opfer schon mit Corona infiziert und die Impfung hat die Auswirkungen verstärkt.

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      • Bauer Willi sagt

        Ich habe zwei Herzinfarkte hinter mir. Morgen würde ich mich ohne Zögern mit AstraZeneca impfen lassen. Wenn ich denn einen Termin bekäme.

        Aber eigentlich wollte ich hier keine Diskussion um den Impfstoff auslösen.

        Schon interessant, wie viele Virologen wir hier im Blog haben.

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        • Die Trombosen treten in Blutgefäßen des Hirns auf. Dann träte das vergrößerte Risiko eines Hirnschlages auf. Ein Phlebologe Spezialist für Blutgefäße könnte weiterhelfen zu dem sich jeder Arzt ausbilden lassen kann.

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    • Bauer Willi sagt

      @Fingerfilosof
      Nachtrag 22:30

      Nachrichten melden: 7 Verdachtsfälle bei 1,5 Mio. Impfungen. 3 Fälle mit Todesfolge.

      Nachrichten melden: In Frankreich dürfen jetzt auch Apotheker impfen. Mit AstraZeneca.

      Nachrichten melden: Großbrittanien impft weiter

      Der Vertreter der Hausärzte eben im Fernsehen: „Wir müssen unseren Mitmenschen wieder einen Wertehorizont geben. Selten ist selten.“

      Dass ich eine Thrombose als harmlos bezeichne, ist eine -doch relativ boshafte- Unterstellung.

      Zu dem restlichen Kommentar äußere ich mich nicht.
      Gute Nacht.

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      • Karl Timme sagt

        Das die Verhütungspille mehr Trombosen auslöst als AstraZeneca wurde in der Sendung nicht bestritten. Einen Zusammenhang zu anderen Medikamenten mit Trombosegefahr wurde nicht ausgeschloßen, wird jetzt untersucht, kann bis zu 10 Tagen dauern. Alle vier Teilnehmern sind von einer Wiederzulassung ausgegangen.

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      • Bauer Fritz sagt

        Noch deutlicher kann man die Pervertierung des Vorsorgeprinzips gar nicht mehr verdeutlichen. Egal wo, sobald bei der 17ten Stelle nach dem Komma auch nur eine 1 steht, pinkelt sich die Vollkasko-Generation ins Beinkleid (und allen voran die Politik).

        Weil es muß 100% Sicherheit geben (am besten gleich 200% oder noch mehr) und daß überhaupt irgendwann jemand stirbt (woran auch immer) gilt sowieso als völlig unzumutbar.

        Und zu guter Letzt muß auch mindestens 1 daran schuld sein (Person, Land, Berufsstand, Bauteil, Arzneimittel, Pflanzenschutzmittel, Firma, …..)

        Wäre nicht in ganz Europa ohnehin schon eine Mangel an Impfstoffen, könnte man sicher sein, daß Astra Zeneca schon morgen medial als Teufelszeug („Frankenstein-Serum“ aus allen Impfplänen gestrichen wäre.

        Aber warten wir mal ab, vielleicht kommt auch das noch …

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      • Der Lympfdrüsenkrebs, für deren Entschädigungen Bayer Millionen bis Milliarden zu zahlen hat, von Richtern für Recht befunden, ist auch selten.

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  13. Bruddler sagt

    Contergan wurde damals von Wissenschaft und Politik auch lange als sicher propagiert, bis ab 1961 die wahren Gefahren sichtbar wurden ….

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    • Christian Suhr sagt

      Asbest ist auch schön. DDT, die ganzen PCBs allgemein … Und selbst die Nazis haben sich schon Methamphetamine (Pervitin) reingeworfen … Guter Hinweis übrigens!

      Manchmal wirkt es eher wie Werbung für Bayer und Co., wenn man hier so mitliest, leider 🙁

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Auch Landwirte sind froh, dass DDT nicht mehr gebraucht wird, man sollte nicht vergessen, dass auch in Europa das DDT Menschenleben gerettet hat.

        In den Malariagebieten dieser Welt, wird dieser Wirkstoff immer noch gebraucht.

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      • Bauer Fritz sagt

        Es mag ihnen entgangen sein, daß seit Jahrzehnten Arzneimittel (und auch Pflanzenschutzmittel) aus dem Programm genommen werden und neu hinzukommen. Das nennt man Fortschritt durch neue Erkenntnisse in Anwendung und Forschung. Nur die Dauerbedenkenträger und Vorsorgefetischisten würden heute noch in Erdhöhlen wohnen – war ja die gute alte Zeit damals ….

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        • Paulus sagt

          Bauer Fritz, es gibt durchaus noch Menschen die in Höhlen wohnen. Ich war mal auf Teneriffa, ist ja irgendwie ein Touristenparadies mit ewigem Frühling. Dort leben angeblich hunderte von Aussteigern in naturbedingten Höhlen. Wir hatten dort mal
          so annäherungsweise Einblick in die Höhle einer Frau. Die Dame schien durchaus glücklich mit ihrem Dasein zu sein. Ein Freier am Tag reichte ihr für mehr als zum Leben. Abgesehen von der monetären Geschichte kam sie nach eigenen Angaben auch sonst noch auf ihre Kosten. Mit Kultur, nicht nur mit archaischer, konnte sie auch noch aufwarten. Sie spielte Flöte, Gitarre und malte auch noch. Was will der Mensch mehr?

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      • Thomas Apfel sagt

        Contergan (Thalidomid) ist andererseits nach wie vor das einzige Mittel, das gegen Lepra wirkt und wird nach wie vor eingesetzt. Es ist auch in der Krebstherapie und bei Autoimmunkrankheiten sehr wirksam.

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        • Wikipedia: bei Erythema nodosum leprosum: Thalidomid oder Clofazimin[60]

          Wirksam bei der Behandlung des Erythema nodosum leprosum (ENL) ist der Wirkstoff Thalidomid. Aufgrund der schädigenden Nebenwirkungen während der Schwangerschaft auf das ungeborene Kind (Embryopathie) gelten strenge therapiebegleitende Sicherheitsvorkehrungen. Alternativ zu Thalidomid wird Clofazimin eingesetzt….. In den USA wurde Contergan die Zulassung verweigert, es wurde aber zu Testzwecken verteilt, nachdem der US-amerikanische Hersteller Richardson-Merrell die Zulassung im September 1960 erstmals beantragt hatte. Die zuständige Sachbearbeiterin der US-Gesundheitsbehörde FDA Frances Oldham Kelsey hatte sich nicht auf die Angaben der Firma Richardson-Merrell verlassen, die keine Testergebnisse beinhalteten. Stattdessen wurden nur generelle Aussagen Grünenthals und des Marketing-Departments von Richardson-Merrell angegeben, und Geschäftsleute und Politiker übten Druck auf Kelsey aus. Sie forderte Richardson-Merrell auf, Tests durchzuführen und die Ergebnisse mitzuteilen. Die Firma weigerte sich und verlangte insgesamt sechsmal erneut die Zulassung zu gestatten, was jedes Mal abschlägig beschieden wurde. Im Jahre 1962 zog Richardson-Merrell dann den Antrag auf Zulassung zurück. Trotzdem wurden insgesamt 17 Kinder mit Contergan-bedingten Missbildungen geboren.[8]

          Im Januar 1968 stand der frühere Laborleiter Heinrich Mückter und weitere verantwortliche Mitarbeiter der Grünenthal GmbH vor Gericht. Dieser Prozess endete im April 1970 mit einer Einstellung des Verfahrens wegen geringfügiger Schuld der Angeklagten und mangelnden öffentlichen Interesses an der Strafverfolgung. Dies galt einigen als ein Justizskandal. ….

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      • Smarti sagt

        Herr Suhr, möchten Sie erleben was passiert, wenn von heute auf morgen keine „-ide“ mehr eingesetzt werden könnten ?
        Wenn solche „…ide“ von der Gesellschaft nicht mehr gewünscht sind, dann ist es vielleicht eine Idee auf dem Preisschild Herkunft und eingesetzte Mittel anzuführen anstatt nach Lust und Laune ( und Land ) Pflanzenschutzmittel zu verbieten, gegen Entgelt „notfallzulassen“ oder …
        Wenn 95 % der Artikel im Einzelhandel solche Informationen bieten merkt vielleicht auch der Eine oder Andere, dass die restlichen 5 % nicht für Alle reichen – dass also Bayer und Co nicht nur böse sind.
        Wer denkt, dass ein Konventioneller Landwirt auf Bio umstellt und danach gleichviele Lebensmittel herstellt, der wird sich erschrecken. Und wer auch denkt, dass Bio dann noch gleich günstig ist wie jetzt ….
        Ach ja, wir sind Neu-Bios …

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    • fingerphilosoph sagt

      Und da wir schon dabei sind: Schon die alten Römer kannten die Bleivergiftung. In den Fabriken, wo Tetraethylblei, also verbleites Benzin, hergestellt wurde, erlitten die Arbeiter Psychosen und Lähmungen. Es gab auch Todesfälle. 1925 wurde verbleites Benzin deshalb verboten, allerdings nur kurzfristig. Erst in den 1970er Jahren begann man den Gebrauch von verbleitem Benzin einzuschränken, in Europa verboten wurde es erst 2000. Sowohl der Wissenschaft wie der Politik und der Industrie war es jahrzehntelang scheißegal, dass Tetraethylblei bereits in geringen Dosen toxisch auf lebende Organismen wirkt, schließlich war es viel wichtiger, dass der Motor rund läuft.

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      • brouss sagt

        Entlang viel befahrener Straßen hat man damals eine Intelligenzminderung bei Kindern diagnostiziert.

        Und weil ich schon beim Verkehr bin:

        Wir haben immer noch ca. 3000 Verkehrstote im Jahr. Wen störts?

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      • Eine „Plombose“ wurde bei einem Mitschüler festgestellt und ich war perplex, dass er als Notar es noch bis zur Pension durchstand. Es hatte nichts mit Blei zu tun.
        In Europa ist der Quecksilberverbrauch sehr begrenzt. In den nächsten Jahren wird es eigentlich hauptsächlich in Zahndichtungen verwendet werden, da die Verwendung von Quecksilber in der Industrie verboten ist. Veröffentlicht 2018-10-17
        Letzte Änderung am 2020-11-23 Original Paskutinį kartą keista

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  14. Schaefer sagt

    Hallo, wer eine autoimmunerkrankung hat, und nur ansatzweise einen kausalen Zusammenhang mit einer Impfung bei Ärzten erwähnt hat, wird abgewatscht. Impfungen dürfen keine schwere Nebenwirkungen haben. Dementsprechend wird das medizinische Personal eingenordet. Deswegen bin ich mir sicher, das wenn so etwas öffentlich wird die Dunkelziffer um ein Vielfaches höher ist. Aber das nennt man heutzutage Kollateralschaden.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass meine Impfung mit Moderna zu einem leichten Schmerz im Oberarm geführt hat, war nach 2 Tagen weg.

      Meine Frau hat beide Spritzungen mit Biontech hinter sich, war nicht anders, als bei einer Grippeimpfung.

      Wenn man nach etwas negativem sucht, wird man es auch finden.

      +3
    • In Deutschland wird die Polio-Impfung ab dem 18. Lebensjahr nicht mehr routinemäßig aufgefrischt. Sie wird lediglich als Reiseimpfung in Risikoregionen empfohlen, wenn die letzte Impfung mehr als 10 Jahre zurückliegt. Die Kostenübernahme erfolgt durch die Krankenkasse bei entsprechender Indikation (Reise in ein Polio-Risikogebiet).
      Impfstoff
      Seit Mai 1998 wird nur noch der IPV-Impfstoff (Spritze) empfohlen, da bei der Schluckimpfung Lähmungen mit einer Häufigkeit von ca. 1 : 4 Mio. bzw. 1 : 15 Mio. bei Kontaktpersonen auftreten können.
      Grundimmunisierung
      Standardimpfung im Kindesalter: In der Regel erfolgt in den ersten 12 Lebensmonaten mit 3 Impfungen die Grundimmunisierung.
      Im Jugendalter (i.d.R. zwischen 9. und 17. Lebensjahr) erfolgt die Auffrischimpfung.

      Erwachsene mit oben genannter Grundimmunisierung und mindestens einer Auffrischimpfung, gelten als vollständig immunisiert. Bei fehlender oder unvollständiger Grundimmunisierung bzw. ohne einmalige Auffrischimpfung muss entsprechend nachgeimpft werden.
      Impfschutz

      10 Jahre (die routinemäßige Auffrischung für Erwachsene die in Deutschland leben wird nicht mehr empfohlen, sondern
      nur mehr bei Reisen in Polio-Risikogebiete).fit-for-travel.de/impfung/polio/?gclid=Cj0KCQjw0caCBhCIARIsAGAfuMzMJgIX8y4c7Re1JII3RQMTQr4Z3yJlCWEKB4v8aEpXnGgE79c7El4aAqiwEALw_wcB
      Paul Josef Crutzen [ˈkrutsə] (* 3. Dezember 1933 in Amsterdam; † 28. Januar 2021 in Mainz) war ein niederländischer Meteorologe und Atmosphärenchemiker …
      Heute, wie damals gilt in GB: „richtig oder falsch; es ist mein Land“. Margret Thatscher sage damals. “ es war ein britischer Staatsbürger, der das Ozonloch fand. Daher geben wir Geld für die Forschung. Die Schwedisch Britische Firma genießt den Vorzug in GB. Was sagen die Schweden dazu? Tegnell: Eine Vorsichtsmaßnahme Auch Schweden stoppt Astrazeneca-Impfungen

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  15. Reinhard Seevers sagt

    …nützt aber wenig, wenn Politiker so viel Angst vor Wahlverlusten haben, dass sie sich mehrmals wenden müssen, um nicht aus dem Karussel der Politik zu fliegen. Wer soll den Mut aufbringen, und sich gegen den mainstream stemmen?
    Wenn einer den Mut aufbringt, eine unpopuläre Entscheidung zu fällen, dann wird er gnadenlos von irgendeiner Seite angeschossen. Deshalb wird unsere Gesellschaft langsam aber sicher in einer klebrigen, undurchdringlichen Glibbermasse aus Ängsten, vermeindlichen Gefahren und infantilen Lebenseinstellungen zum Stillstand gebracht, befürchte ich.

    +13
    • Ehemaliger Landwirt sagt

      „Deshalb wird unsere Gesellschaft langsam aber sicher in einer klebrigen, undurchdringlichen Glibbermasse aus Ängsten, vermeindlichen Gefahren und infantilen Lebenseinstellungen zum Stillstand gebracht, befürchte ich.“

      Nicht gebracht,
      wir sind schon lange in der Situation, wo Politik mit Ängsten gemacht wird und das Volk schreit danach.

      Obwohl kein Fall bewiesen ist, dass PSM einen gesundheitlichen Schaden erzeugt hat, geht die Angst um. Dass mangelnde Hygiene in der Küche zu vielen Krankheiten führt, ignorieren viele.

      Hat man die Politik schon mal gehört, dass sie auf die Hygiene hingewiesen hat, nein, man reitet auf den Glyphosat herum.

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      • brouss sagt

        Der Erfinder des

        https://de.wikipedia.org/wiki/Ames-Test

        Bruce Ames behauptet eine Tasse Kaffee hätte mehr krebserregende Stoffe, als ein durchschnittlicher Verbraucher in einem ganzen Jahr an Pestiziden aufnimmt.
        Ich rechne dem Ames etwas Wissen zu. Wenn man dann die grassierende Pestizidangst sieht und Kaffee ist Kult. Nur noch Trallala in der Gesellschaft.
        Lasst die Grünen an die Macht. Das gibt ne epochale Katastrophe und parallel
        muss man sich Gedanken machen, wie man wieder aufbauen kann.

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    • Thomas Apfel sagt

      Zu der gefühlten Überhandnahme von geschürten Ängsten und der daraus resultierenden Spaltung der Gesellschaft, habe ich einen interessanten Satz des italienischen Philisophen Georgio Agamben gelesen:
      „Was ist das für eine Gesellschaft, die an nichts mehr glaubt, als an das eigene Überleben?
      Es handelt sich um eine jener „gleichsam objektiven Verschwörungen“ für die Focault aufgezeigt hat, dass sie auch ohne „identifizierbares Subjekt im Hintergrund“ auskommen.“
      („An welchem Punkt sind wir?“ Turin-Kant-Verlag 2020)

      Genauso fühle ich mich jedenfalls manchmal.

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        • Reinhard Seevers sagt

          2021 wird ein ganz schlechtes Jahr…die Vorboten sind erkennbar: Angie hört auf, Dieter hört auf, Jogi hört auf…und mir ist auch schon ganz übel…🤢

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        • Thomas Apfel sagt

          Das ist immer das Problem, wenn man einzelne Sätze zitiert. Im weiteren Text ist nicht das „Überleben der Gesellschaft“ gemeint, sondern die Reduzierung des Menschen auf das „nackte Leben“.

          „Das nackte Leben ist der Zustand,auf den der Staat Menschen reduzieren kann, wenn er ihnen alle bürgerlichen Rechte nimmt. Dieses aus dem Betrieb der Politik ausgeschlossenen Leben ist dann freigegeben für Misshandlungen aller Art bis zur Tötung, die das politische System sonst verbietet.“………

          „Leben ist nur dann Kategorie die mit der Politik und der intellektuellen Auseinandersetzung in einem verbindlichen Verhältnis steht, wenn es nicht mehr „nackt“ sondern in irgendeiner Weise „gefüllt“ ist.“…….

          Ich denke, es geht eher um die Frage inwieweit sich (derzeit temporär) ausgesetzter Freiheitsschutz in nicht mehr temporäre Machtstrukturen wandelt, die unter dem Vorwand „Das Leben“ zu schützen, gesellschaftliche Gruppen auf das „nackte Leben“ im o.g. Sinne zu reduzieren.

          In Zusammenhang mit den Luftfahrtschutzgesetzen hat Schäuble das so formuliert:

          „Die Rettung von Leben ist nicht im Allgemeinen die Aufgabe des Staates. Sonst müsste er Autos und Alkohol verbieten. Der Staat stärkt und stützt das Gesundheitssystem, er stellt die Infrastruktur zur Verfügung, um uns auf diese Weise möglichst große Spielräume der Freiheit zu ermöglichen“

          Dieses Prinzip sehe ich tendenziell durchaus als „untergangsgefährdet“ an.

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          • fingerphilosoph sagt

            Ich beobachte, dass die allermeisten Menschen ein Leben in Unfreiheit wählen würden, wenn sie im Ringen um die Freiheit ihr eigenes Leben verlieren könnten. Die Androhung eines Strafzettels oder die Abstempelung als unsolidarisch genügt bereits und die Mehrheit verzichtet auf ihre Grundrechte samt Freiheit.

            Es ist doch nicht so, dass die Regierung Merkel den Lockdown gegen den Willen der Mehrheit durchgesetzt hat. Im Gegenteil. Die Regierung passt ihre Maßnahmen der jeweils öffentlichen Meinung sehr flexibel an, siehe die Sache mit der Inzidenz 35 oder gar 10. Dieses Ziel war ja sofort wieder vom Tisch nach nur einigen halbgaren Unmutsäußerungen seitens der Bevölkerung.

            Freiheit ist nicht etwas, das den Menschen seitens einer Regierung oder einer sonstigen Macht gewährt werden kann, denn so verstanden, erweist sich die Idee der Freiheit als selbst verschuldete Unmündigkeit und führt sich damit selbst ad absurdum.

            Mit Technologien, die es einzelnen Menschen ermöglichen, auf einen Schlag Hunderte oder Tausende, vielleicht sogar Millionen von Menschenleben zu vernichten, hat die Politik mitnichten die Aufgabe, den Einzelnen möglichst große Spielräume der Freiheit zu ermöglichen. Je mehr Macht die verschiedenen Technologien zur Verfügung stellen, desto mehr müssen die Regierungen die Einzelnen logischerweise kontrollieren. Oder anders: für unsere Technologien bezahlen wir mit dem Verlust der Freiheit. Schon lange vor Corona haben wir uns pro Technologien und gegen die Freiheit entschieden. Corona legt nur offen, was diese Entscheidung konkret bedeutet.

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          • In Zusammenhang mit den Luftfahrtschutzgesetzen hat Schäuble das so formuliert:……
            @Thomas Apfel meinen Sie den Juristen Dr. Wolgang Schäuble. Flugzeugabschuss bei Terrorgefahr Widerstand gegen Schäubles Quasi-Verteidigungsfall
            Mit einer Grundgesetzänderung will Innenminister Schäuble den Abschuss von Passagierflugzeugen bei Terrorgefahr möglich machen. Doch gegen die Pläne, einen „Quasi-Verteidigungsfall“ in die Verfassung aufzunehmen, regt sich energischer Widerstand. Die Grünen warnen vor der „Lizenz zum Töten“.
            Spiegel 02.01.2007, 06.54 Uhr.Dürfen wir Unschuldige töten, um andere Unschuldige zu retten?“ Sie steht damit für den Kern der Verantwortungsethik, bei der ein Mensch nicht zum Objekt gemacht werden darf. Die Argumentation: Weil es in moralischen Fragen keine Sicherheit gibt, muss allein die Verfassung Richtschnur sein – und eben deshalb stehe an erster Stelle des Grundgesetzes, dass „die Würde des Menschen unantastbar ist.“ Heißt: Kein Mensch darf einen Menschen gegen einen anderen Menschen aufrechnen. Nicht im Tod und nicht im Leben. …Darf man einen Passagierjet im Terror-Fall abschießen? ARD-Zuschauer sagen: Ja!
            http://www.news.at/a/abschuss-flugzeugen-terrorgefahr-

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