Bauer Willi
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Nahrung von der Hauswand

Mitten in Berlin, an einer grauen Hausfassade, wachsen Algen. Auf dem Euref-Campus in Schöneberg steht die weltweit einzig urbane Anlage, in der Algen für die Lebensmittelindustrie gezüchtet werden. Algen und Lebensmittel – zumindest für uns in Europa, trotz Sushi, immer noch eine gewöhnungsbedürftige Vorstellung. Dabei werden Algen bereits als Bindemittel für Pudding, Eis oder Joghurt eingesetzt. Auch in Kosmetik oder in Zahnpasta finden sie Verwendung und ersetzen dort das teure Biokarotin.

Algen sind außerordentlich proteinreich, bilden Omega-3-Fettsäuren aus und enthalten Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Deshalb werden die beiden Berliner Sorten, die Chlorella vulgaris und die Spirulina platensis, im EUREF-Campus-eigenen Restaurant weiterverarbeitet und angeboten, vor allem als Smoothies und als Saucen.

Der Begriff „Landwirtschaft“ passt jetzt aber nicht mehr…

Mehr unter:

http://foodculturenet.newsmarket.com/NEWS/algen–von-der-hausfassade-zum-sternekoch/s/6cd3f824-62d8-49a8-8ddc-48a6a7862cdd

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2 Kommentare

  1. Gepard sagt

    Algen gibt’s doch in jedem Bioladen. Lässt sich eine Prima vegane Pizza Tonno mit basteln. 😀

    0

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