Bauer Willi
Kommentare 36

FDP – weniger Bürokratie und mehr Forschung

Jetzt hab ich mal im Netz gesucht, was die FDP denn so zur Landwirtschaft sagt. Gefällt mir gar nicht so schlecht…

  • Die FDP hat das Leitbild einer unternehmerischen, mittelständisch geprägten Landwirtschaft. … Wir wollen …das 2-Säulenmodell erhalten: Direktzahlungen der ersten Säule und ko-finanzierte Zahlungen für benachteiligte Gebiete und besondere Umweltleistungen in der zweiten Säule. Wir wollen die unternehmerische Landwirtschaft stärken, Regulierung und Bürokratie abbauen und die Direktzahlungen ab 2020 schrittweise reduzieren. Dafür ist eine stärkere Marktorientierung erforderlich.

Die schreiben immer von „unternehmerischer Landwirtschaft“. Das habe ich bei den anderen Parteien so deutlich bisher nicht gelesen. Mit dem Bürokratie-Abbau könnte ich mich auch sehr anfreunden!

  • Die Bereitstellung öffentlicher und für die Gesellschaft nützlicher Güter durch Landwirte soll weiterhin honoriert werden.

Wüsste ich jetzt gerne, was ihr damit meint: „nützliche Güter“. Doch wahrscheinlich Lebensmittel, die sind ja durchaus nützlich.

  • Landwirtschaft und Gartenbau sorgen für eine regionale Versorgung der Bevölkerung mit qualitativ hochwertigen Lebensmitteln. Wir wollen die Wertschöpfung aus der Landwirtschaft erhöhen, die Entwicklung innovativer Produkte fördern, unternehmerische Aktivitäten in der Direktvermarktung, in Naherholung und Tourismus stärken und die Nutzung nachwachsender Rohstoffe ausbauen.

Bravo! Wertschöpfung in der Landwirtschaft erhöhen, innovative Produkte fördern, Aktivitäten stärken. Lese ich gerne. Und die regionale Versorgung wollen ja jetzt auch alle.

  • Um die Herausforderungen der weltweiten Sicherung der Ernährungsgrundlagen und des Klimaschutzes zu bewältigen, ist die Hinwendung zu Innovationen sowohl bei der Züchtung wie bei der Fortentwicklung der Agrartechnik erforderlich. Die Minderung der Naturbelastung, die Erhöhung der Standards in der Nutztierhaltung und der vermehrte Einsatz nachwachsender Rohstoffe erfordern eine verstärkte Forschung. Wir stehen für eine an der Praxis orientierte Agrarforschung und einen verbesserten Wissenstransfer.

Fortentwicklung der Agrartechnik, mehr Geld für Forschung zur Minderung der Naturbelastung. Gut. Aber mit dem vermehrten Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen werdet ihr Probleme mit den Wählern bekommen. Die sehen das nämlich anders.

  • Die FDP tritt für die verantwortbare Nutzung der Grünen Gentechnik in der Landwirtschaft ein. Die Zulassungsverfahren auf EU-Ebene müssen wissenschaftlichen Kriterien genügen. Die gegenwärtig in der EU praktizierte Nulltoleranz gegenüber sicherheitsbewerteten, aber in der EU nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Sorten verursacht hohe Kosten, schadet heimischen Unternehmen und bringt keine Vorteile für die Verbraucherinnen und Verbraucher. Wir wollen sie durch die Einführung eines Toleranzschwellenwertes nach Schweizer Vorbild ersetzen. Die „ohne Gentechnik“-Kennzeichnung ist Verbrauchertäuschung. Wir wollen auf EU-Ebene durch eine Positivkennzeichnung für mehr Transparenz sorgen.

Wahnsinn! Eine Partei, die sich für eine Nutzung der Gentechnik einsetzt. Wo gibt es denn so was! Klar, dass die Gentechnik verantwortbar sein muss. Was anderes würde ich eh nicht machen. Und das mit der Verbrauchertäuschung sehe ich auch so, wo doch Käse, Bier und Brot schon mit Stoffen produziert werden, die gentechnisch verändert, aber nicht gekennzeichnet sind.

Fazit: Ich muss mir doch glatt überlegen, ob ich zur nächsten Bundestagswahl blau-gelb wähle. Hab ich schon mal gemacht, ist aber lange her.

 

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36 Kommentare

  1. Ich überlege schon eine Weile, ob es nicht gut wäre, die FDP wieder mit von der Partie zu haben.
    Ein bißchen mehr Freiheit, statt dieser um sich greifenden Verbots- und Vorschriftenkultur, das wär doch schön!

    Dabei glaube ich nicht, das die Gefahr besteht, dass es die FDP in naher Zukunft bis zur Alleinherrschaft schafft. Bis zu 18 % reichen völlig!

    Die „ohne Gentechnik“-Kennzeichnung stört mich schon lange. Für mich ist das Verbrauchertäuschung, wenn „ohne Gentechnik“ beinhaltet, dass doch bis zu 0,9% gentechnisch veränderte Bestandteile enthalten sein dürfen. Praktisch ist das wohl nicht mehr anders zu handhaben!

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  2. Mr Tom sagt

    Auch wenn es so manchem Weltverbesserer nicht passen mag, das Programm liest sich aufs erste recht vernünftig. Was daraus in einer möglichen Regierungsbeteiligung werden könnte steht auf einem anderen Blatt.

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  3. sibylle sagt

    an bauerhans,
    die Bürokratie behindert schon das Denken. Ich wollte mich kurz fassen: der größere Teil der Brache gehört einem Bauern, der restliche einem „normalen“ Anwohner. Sonstige Häuser oder von Städtern „bewirtschaftete“ Gärten gibt es nicht. Es ist sonst landwirtschaftlich genutzte Fläche drum herum.
    Also weder in einem Wohngebiet, wo kein Hahn krähen darf, noch an einem Wohngebiet.
    Die Schafe gehören einem Landwirt, es handelt sich dabei um maximal 6 Stück.

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  4. Walter Parthon sagt

    @Andreas Fendt „Heute ist durch mineralischen Dünger und Güllewirtschaft der Grünlandertrag ein Vielfaches“.
    Dieser Satz von dir hat mir gefallen, dabei wird niemand diffamiert.

    Mir gefällt das Papier der FDP auch am besten.
    Was mir Sorgen macht sind die vielen Flüchtlingen die noch kommen werden, besonders die Rolle der Grüne ist sehr ärgerlich

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    • Andreas Fendt sagt

      warum überraschen mich jetzt diese Bedenken wegen Flüchtlingen gar nicht? Vermutlich wird die FDP demnächst auf die polemische Fremdenfeindlichkeit setzen und im Teich der sich auflösenden AFD fischen…

      Ja: „das Boot ist voll“, deshalb lasst sie uns da rausholen und ein würdiges Leben ermöglichen.

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  5. ich bin da ja ambivalent, weil Wahltaktierer. Ohne FDP reicht es bei der nä. Wahl mal wieder für Rot-Grün, mit FDP braucht es Rot-Rot-Grün und da ich die Linken gerne als Regulativ der satten etablierten Parteien dabei hätte (schon wegen der Waffenexporte, gell „wer Waffen exportiert, wird Kriegsflüchtlinge ernten“ recht aktuell) müsste ich doch glatt für die schlimmste Variante für Bauern sein: die FDP. Zur Zeit stabil bei 4%… http://www.infratest-dimap.de/umfragen-analysen/bundesweit/sonntagsfrage/

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  6. Herr Fendt liest mal wieder nur das was er gerne zwischen den Zeilen lesen würde, damit er noch im Recht ist und die anderen alle böse.

    Lesen Sie mal was wirklich geschrieben steht.

    Niergendw steht auch nur im Ansatz was von „jeder soll machen, was er will, ohne Rücksicht auf Tiere , Umwelt und Klima.“

    Schon echt schwer einfach nur die geschriebenen Worte wieder zu geben. ..da interpretiert man am besten schnell seinen Senf mit rein, damit ja niemand es sich zu leicht macht und einfach nur den Text liest. ..

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  7. Rufer aus der Wüste sagt

    Ich bin jetzt am ueberlegen was fuer einen Segen die FDP in der Vergangenheit der Landwirtschaft oder dem Verbraucher oder dem Arbeiter gebracht hat?

    Vertritt die FDP normalerweise nicht die Industrie und die Wirtschaft?

    An den Taten soll man sie messen und nicht die Zeilen auf einem Stueck Papier.

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  8. Andreas Fendt sagt

    ich dachte schon die fallen zu Recht raus aus der Serie, da sie eh keiner mehr wählt und jetzt ist mir noch klarer warum das so ist:
    jeder soll machen, was er will, ohne Rücksicht auf Tiere, Umwelt und Klima.

    Man züchtet den Tieren einfach das Schmerzempfinden weg und die freien unternehmerischen Bauern treibt man in die Abhängigkeit von internationalen Konzernen, die nicht nur Patente auf Gentechnik haben, sondern sich Opas Kartoffelzucht aneignen.

    Selbstversorgung des Volkes ist genauso überflüssig wie Bioanbau. Keine Bürokratie, aber Patente auf alles.

    Volle Fahrt mit TTIP und chinesischen Importlebensmitteln und letztlich geht es den Bauern wie dieser Blödpartei selbst: es bleiben noch 3% Bauern übrig.

    Ich dachte es gäbe für Bauern kein grösseres Selbstmordprogramm wie den deutschen Bauernverband, jetzt ist mir klar, die FDP ist noch schlimmer. Gut, dass die weg sind!

    Jetzt bin ich gespannt, ob in der Serie noch die Piraten und ÖDP zu Wort kommen…

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    • Thorsten S sagt

      Was ist eigentlich mit der ganzen Open Source Gentechnik?
      Und Patente? RR-Sojabohnen kann jeder Züchter heute selbst produzieren und vermarkten, denn es gibt kein gültigen Patentschutz mehr.

      Und Opas Kartoffelsorte kann niemand patentieren. Mich würde überhaupt mal interessieren, wo es Opas Kartoffelsorte überhaupt gibt. Wie hat er diese gezüchtet und erhält die Sorte?

      Wo leben Sie eigentlich, anscheinend nicht in Deutschland oder der USA, eher in Ihrer eigenen Welt.

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        • Thorsten S sagt

          Und die spezielle Broccoli Sorte ist aus Opas Sortenkiste?
          Das Patent ist eigentlich nur für die Züchter ein Problem, die klagen ja auch dagegen. Siehe BDP.
          Dazu muss man sich halt mit dem Sortenschutz auseinander setzen.
          Und Monsanto hat für diesen Broccoli kein Patent, sondern für die USA die Vermarktungsrechte, das Patent hat die Plant Bioscience UK.
          Was will man auch erwarten, wenn bei so einem Thema Then und Ebener als „Experten“ zitiert werden…

          >90% im Handel erhältlicher Brokkoli Sorten sind oder können patentiert werden, da das Hybride sind.

          Und die Anmeldung zu einem Patent (anderer Gemüsesorten) bedeutet noch nicht, dass diese auch patentiert werden.

          Mir fehlen immer noch Opas Sorten oder gibt es diese gar nicht?
          Denn es reicht nicht 2 verschiedene Sorten nebeneinander zu stellen und dann kommt eine neue Sorte heraus.

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          • Andreas Fendt sagt

            wie gesagt, es ist nicht immer einfach, weil schwieriger zu lesen, bis ganz tief in die Sachebene zu gehen und letztlich Wahlversprechen der Parteien an ihrem konkreten Abstimmungsverhalten zu messen. Daher mache ich, wie Willi selbst auch, Gebrauch von (zugegeben unpräzisen) Verallgemeinerungen, wie in dem Fall mit „Opas kartoffel“ umschrieben, was natürlich auch den Hintergrund von „Rettet Linda“ hat. Aber wie konkret die FDP tickt, also abgestimmt hat, habe ich ja soeben auch gepostet. Da kann sich jeder ein Bild dieser Katastrophenpartei selbst machen.

            Klar gibst es Nostalgieker wie bauerhans die solche Pfosten wählen, weil es mal einen Genscher gab, den selbst ich mochte, nur hat das doch Null-komma-null mit dem heutigen Agrarprogramm dieser neoliberalen Globalisierungsbefürworter zu tun. Sie sagen es ja selbst: Agrarprämien abschaffen, bei freiem Markt. Für das erste bin ich auch, aber für einen regulierten Markt, damit bäuerliche Familienbetriebe ohne von Konzernen geknechtet zu werden überleben können.

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            • Thorsten S sagt

              Zu dem haben Sie wieder das Thema verfehlt.
              Es ging um Gentechnik und nicht um Sorten, beides sind doch komplett verschiedene Dinge.
              Gentechnik hat auch nicht direkt etwas mit Konzernen zu tun, gut in Deutschland schon, denn man hat sich ja von Ideologen vernebeln lassen und keine staatliche Forschung mehr.

              Und die Linda war auch ein Medienspektakel und für die „Kämpfer“ ein Reinfall. Ist auch still geworden um die Linda.
              Konnte eh nie verstehen was man an dieser eher unterdurchschnittlichen Kartoffel mit hoher Krankheitsanfälligkeit gefunden hat. Angebaut habe ich die aber gegessen habe ich doch eher besser schmeckende Kartoffeln.

              Und der „freie Markt“ mit Regulierung? Aua.
              Es wäre doch einfacher, wenn Sie nicht immer alles durcheinander werfen und so immer wieder vom eigentlichen Thema abkommen, mag der Grund sein, warum Sie alles nur oberflächlich betrachten.

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      • Andreas Fendt sagt

        Beispiel Änderungsantrag zum Verbot von Biopatenten:
        „Keine Patentierung von konventionell gezüchteten Nutz-
        pflanzen und -tieren“ (Bundestags-Drucksache 17/8344)
        wird die Bundesregierung aufgefordert, sich auf europä-
        ischer Ebene für eine Präzisierung der Rechtsnormen zu
        Patenten auf konventionell gezüchtete Nutzpflanzen und
        -tiere einzusetzen. Gleichzeitig sollen mögliche Grauzonen
        im nationalen Patentrecht präzisiert werden, um entspre-
        chende Patentanträge auch auf nationaler Ebene zurück-
        weisen zu können.“

        Dieser Änderungsantrag wurde mit den Stimmen der Fraktionen der CDU/CSU und FDP gegen die Stimmen der Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bei Stimmenthaltung der Fraktion DIE LINKE. abgelehnt.

        Wie war das, an ihren Taten sollt ihr sie messen! Treibende Kraft bei Gelb-Schwarz für die Ablehung war die FDP!

        siehe auch http://kirsten-tackmann.de/biopatente-fdp-blockiert-union-fallt-um/

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        • Thorsten S sagt

          Für Patente ist nicht die Regierung zuständig, die Nebelkerzen der Grünen mögen Sie befriedigen, gebracht hätten die nur nichts.
          Das Thema ist bei der EU immer noch ein Waisenkind, in der USA ist man da schon weiter, bevor Sie noch mit TTIP um die Ecke kommen.

          Und Patente auf Sorten haben mit der Gentechnik genau nichts zu tun.
          Vielleicht googeln Sie mal sinnvollere Informationen für sich und begreifen erst mal den Unterschied.

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          • Sowas wollte ich auch grad schreiben…Sortenschutz ist nur patentähnlich, hat mit Biopatenten nix zu tun. Da sollte mal eine ganz klare Grenze gezogen werden, was jetzt wozu gehört. Und was das eine oder andere gff. mit Gentechnik zu tun hat. Gehört jetzt nicht direkt zur FDP aber verwirrt nicht nur die Verbraucher, dieses Wirrwarr

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            • Thorsten S sagt

              Gentechnik ist ein technisches Verfahren, die lassen sich halt patentieren.
              Und GVO sind keine Sorten, sondern eine Biotechnologie auch genannt Traits.

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            • Andreas Fendt sagt

              Es wurde doch gar nicht verwechselt, sondern hat beides mit der FDP zu tun. Die sind als einzige Partei eindeutig FÜR grüne Gentechnik (bei der CxU weiss man nix genaues..) UND sie haben durch ihr damaliges Veto in der Koalition mit der CDU/CSU verhindert, dass sich die deutsche Regierung in der EU gegen Biopatente ausspricht. Insofern ist der Kommentar von Thorsten so faslch wie der halbe Rest den er hier schreibt: Die Regierung ist zuständig für Patentrecht, auch wenn die Gesetze in der EU geregelt sind, hat Schland da ein gewaltiges Wort mitzureden.

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            • Das Thema Patente treibt die Leute um: Als ob ein Patent etwas höchst Unmoralisches und Verwerwrfliches wäre.
              Was Bio-Patente betrifft, so gibt es eine eindeutige EU-Regelung in der Bio-Patentrichtlinie 98/44/EG vom 06.07.1998. Da steht klar drin, dass mit normalen Methoden (Kreuzung und Selektion) gezüchtete Pflanzensorten nicht patentiert werden können. Es kann also nur eine neue, bisher nicht bekannte biotechnologische Methode patentiert werden. Und wenn mit deren Hilfe eine neue Sorte gezüchtet wird, fällt dann auch diese Sorte unter das Patent.
              Leider hatten in den vergangenen Jaren manche Firmen versucht, sich neue Pflanzen bis an die Grenze des Erlaubten patentieren zu lassen. UNd mussten dann zurückgepfiffen werden. Das ändert aber nichts an der nach meinem Eindruck klaren Voraussetzung für die Erteilung von Biopatenten.

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      • Andreas Fendt sagt

        Willi, bitte mach es einfach, laut Thorsten S, bin ich ein so einfältiger Bauer, ich versteh nicht mal den Unterschied zwischen einem Patent auf Gentechnik und einem Patent auf eine Züchtung. Die FDP wirds mir nicht erklären, die sind so intransparent wie die Verhandlungen zu TTIP, aber da hab ich sicher mal wieder was nicht verstanden. 🙂

        Und jetzt mach ich wieder, wovon ich garantiert was verstehe: Brot backen, wiederum garantiert ohne Gentechnik und Patente.

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  9. Sibylle sagt

    Die Einschübe nach einigen Sätzen des Parteiprogramms zeigen, daß aus der Sicht des Bauern nicht alles so klar ist. Meinen die Parteien das, was der Bauer verstehen soll? Stimmenfang ist das Ziel! Koalitionen bieten die Möglichkeit die Realität vor die wohlklingenden Worte zu schieben. Warum ist denn alles ganz anders als es in den Programmen steht?
    „Bürokratieabbau“ ein schönes Schlagwort. Aber dann verlieren Menschen ihren Arbeitsplatz!
    Der Unsinn hat Methode. Wenn jemand auf einem ungenutzten Stück Schafe weiden lassen will, dannn muß ein Antrag her „Wo kämen wir denn hin, wenn jeder Vieh halten will“ sagte die dörfliche Verwaltung. Dann geht der Antrag zur Verbandsgemeinde, zur nächsten Stelle in der Kreisverwaltung – alle fern der Wiese – um zu beurteilen, ob da lebende, verhältnismäßig leise „Rasenmäher“ tätig werden dürfen. Sankt Bürokratius!
    Gut, daß man nicht vor jedem Atemzug einen Antrag zur Genehmigung stellen muß. Aber als Problemlösungsvorschlag sei das mal angedacht.

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    • bauerhans sagt

      “ Wenn jemand auf einem ungenutzten Stück Schafe weiden lassen will, dannn muß ein Antrag her“

      wenns innerhalb eines wohngebiets liegt.

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