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Kommentare 158

Eine Einzelmeinung?

Jedenfalls eine sachliche Auseinandersetzung mit einem sehr emotionalen Thema.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kommentar-spritzzeit-verlaengerung-15313295.html

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158 Kommentare

  1. Ich denke beim Thema Glyphost sollte man unterscheden, einmal den jetzigen Anbau und das was in 5-10 Jahren ist.
    Ich denke das Mittel hinterlässt in jedem Fall Rückstände und hat damit auch Einfluss auf uns Menschen. Jedoch haben viele andere Mittel/Sachen/Gewohnheiten auch negativen Einfluss auf unsere Gesundheit. Alles hat doch Einfluss auf uns. Daher denke ich, so lange die Aufwandmengen gering gehalten werden hat es durchaus seine Darseinsberechtigung. Dass natürlich große Argarunternehmen kurz vor der Ernte das Getreide noch abspritzen, um eine gleichmäßige Reife zu erlangen, ist wirklich nicht gut. Dies hinterlässt mit Sicherheit auch mehr Rückstände als die Anwendungen vorher.
    Was meiner Meinung nach viel schlimmer ist, und das hätte man mit dem Verbot zu einem weiteren Teil verhindern können, ist der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen. Hier spielt der Wirkstoff eine Schlüsselrolle. Die Folge von GVO wird sein, und das ist heute in anderen Ländern schon festzustellen, dass sich immer mehr Resistenzen (Superweeds) bilden werden. Die Aufwandmenge wird erhöht werden. Damit steigen auch die Rückstände im Produkt, was wiederrum einen größeren und ggf. schädigenden Einfluss auf uns Menschen hat.
    Und das ist das Schlimme und Beängstigende.

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  2. Ich denke, dass alle Seiten nun wieder runterfahren koennen und sachlich argumentieren koennen.
    Die durch Un-und Halbwissen aufgebauschte Diskussion hilft niemandem.
    Wir Landwirte muessen Sicherstellen dass Glyphosate nur gesetzeskonform angewendet werden.
    Wir werden unsere Produkte verstärkt monitoren.
    Rueckstaende von Glyphosat gehörten nicht in Brotweizen.

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  3. Sonnenblume sagt

    Gäbe es eine Diskussion um Glyphosat, wenn das Mittel nicht von Monsanto, sondern vom Hersteller XY gekommen wäre? Geht es um das Mittel, oder liegt der Ursprung dieser ganzen aggressiven Diskussion nicht viel mehr bei Monsanto? Heute wird es von mehreren Herstellern produziert, das Patent ist doch schon einige Zeit ausgelaufen.

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    • Sonnenblume sagt

      Nachtrag, Monsanto steht für Gentechnik und eben auch für Glyphosat. Und so denke ich, dass das Herbizid nur das Ventil für den Frust und die Wut bezüglich der Firma und deren Produkte ist.

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  4. @all Wer ist hier mit/ in der Landwirtschaft beschäftigt, wer Hobbygärtner/Landschaftpfleger oder ähnliches, wer Verbraucher, besorgt und unsicher? ( Ich frage, um einen vernünftigen Grundstock, zu einer sehr wichtigen Unterhaltung/Diskussion/ Auseinandersetzung mit dem Thema zu finden/legen) Gerne auch Betriebsleiter von Großbetrieben ;), die sich äußern können/wollen

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  5. Was ist daran sachlich, solange wissenschaftliche Studien nicht über jeden Verdacht des Lobbyismus erhaben sind und jeder Zweifel an der Schädlichkeit wiederlegt ist – muss eine Zulassung verweigert werden. Die Bauernlogik, dass in meinem Trinkwasser Glyphosat zu sein hat, das vorher niemals dort war und ich das zu akzeptieren habe – kann wohl nur einem kranken, egoistischen, rücksichtslosen und asozialen Hirn entspringen!

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    • Dieselfahrzeuge sofort verbieten! Die Schädlichkeit ist eindeutig bewiesen! Was soll der Ton mit der Bauernlogik? Halten Sie mich für krank, egoistisch, rücksichtslos und asozial? Genau das haben Sie gerade hier geschrieben.

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    • ..nun mal keine neuen „Schlachtfelder“ eröffnen und beim Glyphosat bleiben sonst fang ich hier die Nitratdiskussion an, bei der Sie auch nicht besser da stehen werden!. Wenn man derartige Entscheidungen „feiert“ die eben dazu führen, dass mein Trinkwasser Stoffe enthält, die dort nie drin waren und auch nicht hinein gehören – ohne dass es eine wissenschaftliche Studie gibt, die über Lobyismus erhaben den Zweifel an der Schädlichkeit wiederlegt dann ist das wohl sehr fraglich- die Entscheidung über Glyphosat haben nicht Sie getroffen sondern ein LW-Minister. Ungeachtet dessen dürfen Sie sich natürlich den Schuh anziehen, wenn Sie meinen über mein Trinkwasser in dieser Form zu bestimmen zu können!

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  6. Über Glyphosat wird immer diskutiert. Warum spricht eigentlich keiner über die Kupferbelastung? Irgendwie wird immer mit zweierlei Maß gemessen. Gerade so wie das Medienfähnchen weht und dem Verbraucher das ganze vermittelt wird. Manipulation an jeder Ecke. Und wer sich damit mal auseinander setzt, wird feststellen, dass es an bedeutend mehr Faktoren liegt.

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  7. Vernünftige Entscheidung. Und die einzig richtige Entscheidung. Wenigstens einer, der dem ideologischem Druck standgehalten hat. Dennoch ist es absurd ueber was jetzt debattiert wird. Am falschesten sind aber diejenigen, die mit dem Narrativ „Verdacht auf krebserregende Eigenschaften“ weitermachen, und diejenigen, die das als Beweis parteipolitischer Kumpanei darstellen wollen. Darauf nochmal einzugehen muss sich der Buerger nicht antun.

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    • Aspirin bei Schmerzen, ist das schädlich? Alkohol massvoll, schädlich? Ab und zu eine Zigarre, schädlich? Aber wenn ich täglich 500 lt Wasser trinke – das wäre dann schädlich…

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    • sachgemäß angewandt und dosiert ist glyphosat genauso wenig schädlich wie Medikamente, die bei Krankheit zweckmäßig in richtiger Dosis angewendet werden

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    • Das wäre vordergründig logisch – allerdings kann sich dabei jeder gezielt für die körpereigene, ganz persönliche Vergiftung entscheiden. (Beim Rauchen allerdings mit Einschränkung, wenn man Mitgeschöpfe zuqualmt.)

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  8. Eine Anwendungskontrolle/Verschärfung wäre jetzt sinnvoller, als diese populistische Panikmache. Ich weiß nicht, was es bringen soll, Fehlinformationen so dermaßen zu streuen, und nicht die Ursachen für unsachgemäße Anwendungen besser zuu verfolgen. Wir setzen Glyphosat in der Einzelpflanzenbekämpfung, mit der Rückenspritze ein, um Knöterich zu bekämpfen. Es gibt keine Alternative dazu. Die Bahn und der Bürger spritzen es, um Wege Unkraut frei zu bekommen, jedoch wird das nicht einmal erwähnt. Kein Verbraucher bezahlt einen Mehraufwand an Handarbeit, geschweige denn, ist auch nur ein Deutscher Arbeiter für das Unkrauthacken zu finden. Die Spannen in der Industrie und Politik werden immer größer, die industrielle Landwirtschaft wird von den Lobbyisten gefördert ( KTG Agrar Kg mit 35.000ha Bioanbau Pleite, Geschäftsführer bekommen Abfindungen) und der kleine Landwirt ( Familienbetrieb) muss sich der Hexenjagt aussetzen, weil er greifbar und die Verbraucher fehlinformiert sind. Eine Schande!

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  9. Solange diese immensen Mengen an Haarfärbemitteln, Zigaretten und Antibabypille freiwillig konsumiert werden, lass ich mir als Bauer kein schechtes Gewissen machen.

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  10. Interessant wie viele „Experten” sich zu solchen Themen äußern. Oft sind die am lautesten die sich dann Chiasamen oder ähnliches „Superfood“ im Internet bestellen und sich dann berufen fühlen hier zu heimischer Landwirtschaft, Jagd, Fischerei, etc ihren Senf dazugeben zu müssen !!!

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    • Und wer weiß, welches eventuell schädliche, hier nicht zugelassen Pflanzenschutzmittel bei dem Wachstum dieser Pflanze Chia von irgendwo in der Welt, ich glaube China benutzt wurde!

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  11. Diese Seite hier war echt mal gut. In den Anfängen ein Leuchtturm. Eine Stimme der Vernunft. In der letzten Zeit ist sie leider zunehmend zu einer Plattform für Agrarlobbyimus verkommen. Sehr schade.

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    • Meinen Sie? Ich stelle hier eine Meinung vor. Wo ist eine Wertung? Ihr Vorwurf ist mir nicht neu, ist auch beim Thema Insekten immer wieder gemacht worden. Neutralität bis zur Selbstaufgabe? Bitte um Vorschläge…

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    • Bauer Willi, ganz genau: Neutralität. Den Zusatz „bis zur Selbstaufgabe“ können Sie weglassen. Neutralität!!! Das wäre schon mal ganz gut. Ich frage mich, wie die Landwirtschaft vor 100 Jahren funktionieren konnte, als es diese Chemiekeulen noch nicht gab? Ja, werden Sie sagen, da vergleicht man Äpfel mit Birnen. Damals war die (landwirtschaftliche) Welt noch eine andere. Und ja, das mag sein. Aber sicherlich keine schlechtere. Da war natürlich der Ertrag deutlich geringer. Und es gab noch nicht so viele Menschen, die ernährt werden mussten. Es wurde aber eben auch nur für den Bedarf produziert, und nicht weit darüber hinaus. Man kann es nicht oft genug sagen: 30% der Lebensmittel landen im Müll. Und zum Abschluss noch eine Sache. Das im Artikel ist nicht einfach EINE Meinung. Es ist eine Meinung, die es der Landwirtschaft sehr bequem macht, weil sie ihr sehr entgegen kommt. Das als einfache nur EINE Meinung zu bezeichnen ist lachhaft. Die unbestrittene Mehrheit der Meinungen, insbesondere die neutralen, objektiven, die, die keine Interessen vertreten, besagen etwas anderes.

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    • Ein Urteil sollte ich mir zu einem Thema aber nur bilden, wenn ich mich mit der Materie auseinander gesetzt habe. Und damit meine ich nicht, die Schlagwörter und medialen Beiträge aufmerksam lesen, sondern Ahnung von einem Thema haben, es gelernt haben, „drin stecken“. Es ist unfassbar anmaßend, wie sich aufgebauscht durch die Medien, Urteile von Leuten erlaubt werden, die von Landwirtschaft 0,0 Ahnung haben. Ein ganzer Berufsstand wird diskriminiert und diffamiert. Ich erkläre doch dem Zahnarzt, Dachdecker usw. auch seinen Job nicht. Man muss nicht immer mit allem konform gehen, aber diese Art und Weise der Gegner ohne Ahnung ist beschämend.

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    • Dominik Boisen Sie bestimmen was richtig und falsch ist und werfen anderen Befangenheit vor. Es zählt nicht die von Ihnen „unbestrittene Mehrheit der Meinungen“. Meinungen sind manipulierbar und es gibt genug Fälle in der Geschichte, in der die Mehrheit der Meinungen in den Untergang geführt haben. Wenn Sie die gute alte Zeit wiederhaben möchten, dann bitte nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch in Ihrem persönlichen Alltag. Aber dazu ist niemand bereit, weil er gerne die Vorteile des Fortschritts für sich in Anspruch nimmt. Das zu viele Lebensmittel im Müll landen, finde ich auch zum Kotzen. Ändern Sie es!

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    • Jacqueline Stepien, was glaube Sie, wie viele Menschen mir meinen Beruf erklären!? So ist das eben, wenn man einen Beruf hat, wo man für Menschen arbeitet. Da geht es Ihnen als Landwirt nicht anders als mir als Rechtsanwslt. Aber wissen Sie was: Gerade deswegen lasse ich mir auch was sagen. Weil es um Menschen geht. Da unterscheide ich mich dann offenbar vom Landwirt, denn der Landwirt ist ja augenscheinlich über jeden Zweifel erhaben.

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    • Bauer Willi, den Vergleich mit dem Dritten Reich finde ich ein bisschen sehr bemüht. Aber gut, das ist Geschmackssache. Was den Rest betrifft: glauben Sie mir, ich ändere das. Jeden Tag. Aber ein Schwalbe macht leider noch keinen Sommer…

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    • Dominik Boisen, „der Landwirt“ – jeder ist individuell (ich bin zum Beispiel gar keine gelernte Landwirtin) und daher kann man gar niemanden über einen Kamm scheren. Ich weiß nur, dass man mit mir und mit Landwirten die ich kenne oder mit denen ich zusammen arbeite sehr sachlich diskutieren kann. Nur wird das ja meist nicht getan. Man steht sofort am Pranger von Leuten ohne Ahnung. Viele Landwirte aus meiner Region haben zum Beispiel ihre Hoftore offen, jeder kann gucken kommen und sich Abläufe erklären lassen. Aber es kommt keiner. Man liest nur die angeblichen Missstände eines ganzen Berufsstandes bei Facebook, mehr nicht.

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    • Dominik Boisen das 30% der Nahrungsmittel nun im Müll landen hat das nun etwas mit Glyphosat zu tun?
      Oder doch eher mit dem Konsumverhalten der modernen Menschen.
      Und eines können sie glauben, der Bauer, bei dem wird nichts weggeschmissen.
      Wenn dann liegt es daran ,weil heute kaum noch einer Tiere hat, kein Schwein im Stall welches die täglich frischen Reste mehr frisst. Also füttern sie ihr Schwein selber nach ihren Vorstellungen, das reduziert das wegschmeißen und wenn sie die Bedürfnisse beachten(Rationsberechnung für Schweine)freut sich das Schwein.

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    • Isabella Bernd Buss, hängt nicht alles mit allem zusammen? Und dass der Bauer nichts wegwirft, glaube ich Ihnen sofort. Bei mir in der Nachbarschaft (ich lebe auf dem Land in Mitten von landwirtschaftlichen Betrieben) gibt es mehrere Bauern, die zwei verschiedene Sorten Tiere halten: die Tiere, die sie verkaufen und die Tiere, die sie für sich selbst nutzen. Ich denke, das „warum“ erklärt sich von selbst…

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    • Dominik Boisen Was soll die Interpretation mit dem Dritten Reich? Gehts noch? Ich habe von „Fällen in der Geschichte“ gesprochen! Jetzt reicht es aber langsam! Wenn ich, so wie Sie mir unterstellen, ignorant wäre, würde ich mir dann die Mühe machen, den Dialog hier aufrechtzuerhalten. Herr Dominik Boisen Sie legen sich die Dinge gerade so aus, wie es Ihnen passt. Und genau das werfen Sie mir vor. Ich denke, es ist besser, wenn wir den Dialog an dieser Stelle beenden…

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    • Dominik Boisen was sind sie doch für ein aroganter Vollpfosten. Sie wollen Sachlichkeit, und färben das Glyphosat dem Landwirt in’s tägliche Brot. Wie auch Ihr Beispiel mit verschiedenen (Sorten sagten sie) Tierarten halten. Wenn mal jeder Jurist sich so sehr an Fakten halten würde, wie es denn der Landwirt tuen muss, hätten sie weniger Zeit, so einen ausgemachten Blödsinn von sich zu geben.

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    • Herr Boisen … Ich rede mir die Welt, wie sie mir gefällt?

      Die Schlachtereien haben Wünsche, die der Lieferant erfüllen muss ( z.B. 100kg Schlachtgewicht ) … Wenn sein eigener Geschmack ein anderer ist, wird er sich auch andere Schweine halten.

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    • Dominik Boisen Das „warum“ erklärt sich allerdings von selbst, aber bestimmt nicht so wie Sie es vermuten. Das Schwein, das Rind, das Huhn was der Großhandel vom Bauern verlangt, ist für den Massengeschmack gezüchtet. Genauso wie die Kartoffel oder anderes Gemüse. Wenn man aber für sich selbst etwas Gutes möchte, nimmt man nicht diese Züchtungen, sondern wo noch vernünftig Fett dran ist oder was schmeckt. Solche Sachen nimmt einem der Großhandel aber nicht ab.

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    • Dominik Boisen die Landwirtschaft hat vor 100 Jahren genau so funktioniert wie die Werktätigen vor 100 Jahren. Sechs Tage Woche, 60 oder 72 Arbeitsstunden. Krankheiten, Geld nur für Wohnen und ein bischen was anzuziehen. Ok Anwälte hatten auch damals schon ein schniekes Leben darum verzeih ich Ihnen Ihre Ahnungslosigkeit. Übrigens die Landwirte haben immer noch eine sieben Tage Woche mit vielen Stunden und nicht Montag bis Freitag und Mittwochs Ruhetag😉. Einen schönen Feierabend noch ist ja schon 14 Uhr durch.

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    • Bauer Willi, also hören Sie mal, wen wollen Sie hier eigentlich veräppeln? Auf welches historische Großereignis, bei dem die manipulierte und fehlgeleitete Meinung der Massen in den Untergang geführt hat, haben Sie denn konkret angespielt? Ist aber letztlich auch egal. Es interessiert mich nicht. Das hier ist zu einem hochgradig unglaubwürdigen Lobbyistenforum geworden. Das was ehemals gut durch einen einzelnen Bauern, dem im positiven Sinne der Kragen geplatzt ist, begonnen hat, ist zu einer professionell geführten Organisation der landwirtschaftlichen Interessenvertretung geworden – mit einem Redaktionsteam, das höchstwahrscheinlich genauso auch in irgendeinem Verband agieren könnte. Nur dass man sich hier eben den Anstrich des sympathischen „Bauer Willi“ gibt, der den Menschen die Welt erklärt und erläutert, warum das alles alternativlos ist, wie es gegenwärtig in der Landwirtschaft läuft. Da rollen sich einem die Fußnägel auf. Für den Verbraucher hat das absolut keinen Mehrwert.

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    • Claus-Philipp Graf aber der Kunde des Großhandels ist der Verbraucher………. und wenn wir ehrlich sind wissen wir doch alle selber welche Stücke vom Schwein am längsten in der Truhe bleiben.
      Es ist ja gut gemeint das Tier richtig groß und fett zu füttern aber da kommt dann doch das wegschmeißen. das ist bei den Selbstversorgern nicht besser wie bei anderen.
      Der Handel ist im Grunde der lange Arm der Verbraucher.
      Ende aus.
      Auch mit dem Sonntagsbraten klappt nicht, oder aus wievielen Sonntagsbraten besteht ein Tier?

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    • Dominik Boisen es gibt nur eine Möglichkeit hängen sie ihren Beruf an den Nagel und werden sie Landwirt.
      So oft Wie Sie ihre Meinung wiederholen haben sie sicher reichlich Ahnung um alles richtig zu machen.
      Nur Mut.👍🏻

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    • Kerstin Miala, ich finde nicht, dass das geballter Schwachsinn ist. Die Landwirte sind doch auch nur hilflos. Und das, was sie hier schreiben, ist nichts anderes als Ausdruck ihrer Hilflosigkeit. Wirklich etwas ändern wird sich nur dann, wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen, anstatt sich gegenseitig zu bekämpfen und zu beschimpfen. Und gerade deswegen ist es wichtig, dass man miteinander im Gespräch bleibt. Auch wenn der Ton hier von Seiten der Bauern tatsächlich ein bisschen rauer wird… Aber vielleicht das verstehen. Die stehen halt sehr unter Druck.

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    • Dominik Boisen: Das stimmt nicht so ganz. Unsere Landwirte stehen auch unter Druck, ev noch grösser als die Deutschen und dennoch wurde massiv gegen Glyphosat gestreikt und Frankreich hat mit Nein gevotet. Also….es geht doch. Aber vielleicht bekommt Jeder das, was er verdient

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    • Kerstin Miala, Ja, das ist wahr. Man kann aber den französischen und den deutschen Lebensmittelmarkt nicht ohne weiteres miteinander vergleichen. Der Preisdruck in Deutschland ist in Norm. Großhändler und allen voran die Discounter diktieren die Preise. Die spielen die Musik und die Landwirte haben gefälligst zu tanzen. Überleg mal, was die Franzosen von ihrem Budget für Lebensmittel ausgeben und vergleiche das mit dem, was die deutschen bereit sind, für Lebensmittel auszugeben. Bei den deutschen muss alles billig, billig, billig sein. Wenn wir in Deutschland französische Verhältnisse hätten, wäre vieles leichter.

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      • Schmeckt gut sagt

        Na geht doch. Vernünftige Argumentation. Aber wie bitteschön wollen wir eine Verbesserung erreichen? Mit Kleinen Einheiten und Direktvermarktung? Dann habe ich zwei Fragen: Träumen Sie? Oder werben Sie für ihren Hofladen? Denn anders kann ich mir ihre vorgebrachten Argumente nicht erklären. Nur mal so nebenbei: mittlerweile werden tatsächlich über 50 % aller Lebensmittel über die Discounter gehandelt. In Frankreich sind die Zuwachsraten der Discounter so hoch, dass die Vollsortimenter (und Bauernverbände) große Angst haben, in den selben Strudel zu geraten, wie in D. Also wie wollen Sie die Situation verbessern?

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    • Wir Landwirte sind nicht hilflos … Zumindest nicht bei diesem Thema … Wir leiden unter Stimmungsmache, den Kampf gegen Probleme, die gar nicht unsere sind!
      Sie würden auch beißen, wenn jemand sagen würde “ Deutschlands Juristen sind korrupt“ weil es die südamerikanischen Juristen auch sind!

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    • Ich wäre vorsichtig mit solchen Aussagen. Ich habe nicht die höchste Meinung von Juristen. Gerade weil ich selbst einer bin und deswegen das Innenleben dieser Zunft sehr gut kenne… Kritik ist hier sehr wohl in vielen Bereichen angebracht. Und ich verschließe mich nicht davor.

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    • Autsch …

      Aber sie wissen, worauf ich hinaus möchte … Der Missbrauch von Glyphosat findet nicht in Europa statt und dennoch sitzen wir auf der Anklagebank … Und das wissen auch einige Politiker. Verbunden mit der unbelastbaren Beweisführung seitens der „Kläger“ … Im Zweifelsfall für den Angeklagten … 5 Jahre Bewährung. 😉

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    • Karsten Spanier, ach wissen Sie, mir geht es nicht um Rechthaberei. Das ist so ähnlich wie mit dem Klimawandel. Dafür gibt es keine alleinige Ursache und keinen alleinigen Schuldigen. Die Summe der Ursachen macht die Problematik aus. Und ich bin weder Biologe, noch Chemiker. Ich habe also keinen fachlichen Hintergrund, um das kompetent beurteilen zu können. Was ohnehin schwierig werden könnte, wenn nicht einmal die Fachleute sich einig sind. Was ich aber sehe ist, dass es enorme Probleme gibt, dass wir drauf und dran sind, den Karren an die Wand zu fahren, dass wir aber nur darüber diskutieren, wer für die Einstellung des Navis zuständig ist und die Verantwortung für den „falschen Weg“ hat, anstatt das einfach mal einer das Lenkrad in die Hand nimmt und beherzt gegensteuert, bevor es knallt. Das macht mich einfach sehr ratlos… Wenn man in einem Boot sitzt, dass ersichtlich ein Loch hat und zu sinken droht, kann die Gefahr nicht dadurch abgewendet werden, dass man versucht den Schuldigen zu finden, der das Loch ins Boot gebohrt hat. Und auch punktuell ein bisschen Wasser mit dem Eimer aus dem Boot zu schöpfen, wird das Boot langfristig nicht vor dem Sinken bewahren können. Hilfreicher wäre es, das Loch abzudichten, damit nicht noch mehr Wasser ins Innere dringt.

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    • Dominik Boisen Dann sollte man aber durchaus auch berücksichtigen, wer ebenso mit im Boot sitzt, bzw betroffen ist. Nicht jeder Landwirt ist zu pauschalisieren, anzugreifen, nur weil er gerade greifbar ist. Wie ich schon mehrfach sagte und es noch einmal betone : Der allgemeine bäuerliche Familienbetrieb, ist genau so betroffen, von Unsicherheit, Gesundheit, Mitgefühl, Sorgen und mehr als bedacht, sein Gut, das Land und die Tiere, wie auch seine eigene Familie nach bestem Wissen und Gewissen gesund und langfristig zu versorgen/ernähren. Jeder industriell geprägte Betrieb, egal ob Landwirtschaft, Deutsche Bahn oder andere Industrielle Betriebe, lassen Ihren Vorstand weiter ziehen, wenn er Mist baut ( Politiker ebenso) Bloß weil hier Landwirte mit reden, heisst es nicht diese pauschal für Politik und Gestze verantwortlich zu machen, als grundsätzliche Umweltsünder, Tierquäler und sonstiges darzustellen/ anzugreifen. Wir sind genauso darauf angewiesen, uns auf Forschung/Wissenschaft, als auch auf Grenzwerte und Gesetze ( Politik) verlassen zu können. Wir suchen Lösungen, Möglichkeiten mit dem industriellen Preiskampf, dem Preisverfall, dem immer weniger geschätzen Mittel zum Leben und dem steigenden Druck der Geiz ist geil Wegwerfgesellschaft zu überleben. Wir stehen in der Kritik, wir werden angegriffen UND müssen den Kampf für die Lobbyisten kämpfen, den diese verschuldet haben. Leute, wacht mal auf…..schaut wo die riesen Spannen und Abfindungen bezahlt werden….🤨

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    • Uwe Reifenrath, danke. Das ist der erste wirklich vernünftige Kommentar, den ich hier von einem Landwirt lese. Weil er das ganze Spektrum, die ganze Bandbreite der Problematik aufzeigen. Das geht sicher nicht darum, irgendjemanden alleine verantwortlich zu machen und an den Pranger zu stellen oder zum sprichwörtlichen Abschuss frei zu geben. Und das würde der Sache auch nicht gerecht werden. Ich bin mit sehr vielen Landwirten in Kontakt. Einerseits deswegen, weil mich das Thema einfach persönlich sehr interessiert, zum anderen deswegen, weil ich eben, wie schon mehrfach erwähnt, auf dem Land lebe und hier von vielen Landwirten umgeben bin. Ich kann ihnen eigentlich gar nicht entkommen. Ich bin kein Stadtmensch, der das alles aus der Distanz beurteilt, sondern jemand, der mitten drin ist, statt nur dabei. Und ich kenne viele Landwirte, die ihrem Beruf sehr ernst nehmen, die sich ihrer Rolle bewusst sind und sich große Sorgen machen. Aber ich kenne eben tatsächlich auch einige Landwirte, bei denen ich mich ernsthaft frage, ob die nicht so etwas ähnliches wie einen Berufsethos haben. Oder vielleicht auch einfach nur einen gesunden Menschenverstand. Jeder gibt immer vor, achtsam und sorgsam und umsichtig zu sein und höchst verantwortungsvoll zu agieren, ich kenne aber nunmal ein paar Landwirte, denen all diese fragwürdigen Entwicklungen vollkommen egal sind. Das würden die vielleicht nicht unbedingt in einem Zeitungsinterview bekennen, aber hinter vorgehaltener Hand oder auch einfach nur im persönlichen Austausch ist da manch einer geradezu erschreckend ehrlich. Denen geht es einfach nur darum, mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel Geld zu verdienen. Die betrachten sich als Teil eines Systems, von dem sie meinen, dass sie es eh nicht ändern können, haben mehr oder weniger ihren Frieden damit gemacht und versuchen, das Beste für sich heraus zu holen. Da sind einige regelrecht gleichgültig und haben vollkommen resigniert. Die haben keinerlei Anspruch, ihre Sache gut zu machen. Für die ist die Natur, in der sich bewegen, mit der sie arbeiten und aus der sie ihre Früchte ziehen, nichts anderes als ein Mittel zum Zweck. Und das finde ich einfach schlimm.

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    • Schwarze Schafe gibt es leider überall. Leider gibt es im Osten bzw in Regionen, welche durch die industrielle Landwirtschaft geprägt sind, Zustände, welche geduldet, gewollt oder sogar gefördert werden. Ich kann aus Ihrem Profil leider nicht erkennen, aus welcher Ecke Sie jetzt kommen, jedoch kann ich zuversichtlich sagen, das hier im Rheinland der größte, beste und genauste Kontrolleur der eigene Berufskollege um die Ecke ist. Für mich ist auch kein Großbetrieb greifbar, geschweige denn ein Politiker. Verbraucher sind schwarz oder weis. Die, welche in der Landwirtschaft groß geworden sind, oder im Umfeld ( älter Familienangehörige) haben, sind zugänglicher als andere. Beispiel : An einem Neubaugebiet Gründünger gehächselt. Junge Frau spricht micht an, und sagt :“ Sie Umweltverpester, das stinkt, hören sie sofort auf!“ Ein paar Stunden später weiter im Feld kommt ein älteres Ehepaar, und sagt :“ Toll, das es noch Landwirte gibt, die dem Boden etwas gutes tun, und der Geruch ist wunderbar“ ……. Dieses Spiel setzt sich im Netz intensiver, aggressiver und niveauloser fort. Wo soll man da ansetzen?

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    • Uwe Reifenrath, Gründüngung ist übrigens nicht nur sinnvoll, sondern auch noch eine schöne Sache. Sie sorgt, quasi als Abfallprodukt, für blühende Felder Ende Oktober/Anfang November.

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      • Schmeckt gut sagt

        Was für Insekten (allgemein) – bei einem Goldenen Herbst – gut sein kann, ist für Bienenvölker manchmal schwierig zu überleben. Die Völker kommen bei zu strker Tracht im Herbst nicht zur Ruhe und bilden keine Brut für die späteren Winterbienen. Sommerbienen im Spätherbst führen zu sterbenden Bienenvölkern (überspitzt formuliert). Fragt die Imker. Gebe ich hiermit nur weiter und freue mich auf die Reaktion 😉

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    • Uwe Reifenrath, das ist mir persönlich noch nie passiert. Aber ich komme auch nicht ursprünglich hierher. Ich komme aus einer Region, wo der Landwirt „Winzer“ heißt.

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    • Uwe Bison nene, ich bin mehr für heimisches (eigentlich nur) Obst…… Also Pflaumen (Prumme hier im Rheinland), Bananen sind rein Hochzeitstechnisch nicht so meins 😉

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  12. Wer sich hier für die „falsche“ Seite positioniert, kann mit einem enormen Shitstorm rechnen. So manche Partei positioniert sich jetzt noch schnell auf der „richtigen“ Seite, was durchaus Stimmen bringen kann. Die Problematik wurde ja auf Teufel komm raus von den bekannten Gut meinenden Gruppen inklusive NGOs und Presse emotional so hoch gekocht, dass sich der Betrachter zu 100% sicher sein kann mit einem Verbot richtig zu liegen. Fach Meinungen unerwünscht. Es kann jeder für sich selber entscheiden was eingekauft wird. Kauft Bio ein und es wird frei von Glyphosat sein. So einfach kann das jeder für sich selber entscheiden. So geht es mit vielen Dingen im Leben. Lasst das Auto stehen und die Abgase werden weniger. Macht das Licht aus und den PC, schon können einige Kraftwerke abgeschaltet werden. Jeder soll sich selber an die eigene Nase fassen und nicht immer mit dem Finger auf die Bauern zeigen.

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  13. Die Wut der SPD ist verlogen, denn wenn es um Kohle geht (ich meine den Rohstoff) interessiert diese Partei der Umwelt- und Gesundheitsschutz ja auch nicht die Bohne, da haben Partei- und Gewerkschaftsinteressen immer Vorrang.

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  14. Also alle die hier so tolle Kommentare abgegeben wie Gesundheitsschädlich doch Glyposat sein soll, informiert euch doch erstmal wieviel jährlich nachweislich durch rauchen an Krebs sterben, waren es 60 oder 90000 – und alle rauchen freiwillig, oder
    Vielleicht für Bauer Willi ne Aufgabe zu recherchieren wieviel es wirklich sind

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    • Es gibt noch so wahnsinnig viel mehr Umwelteinflüsse die krebserregend sein können die ausschließlich von der Wohlstandsgesellschaft produziert werden 🤔

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    • Hans Bär das ist genau das, was mich so fasziniert. Das Rauchen ist freiwillig und fügt schaden zu, lebensmittel mit nachgewiesenen Glyphosatspuren sind freiwillig, alkohol ist freiwillig.
      Natürlich könnt man sagen Alkohol und Zigaretten braucht man nicht zum überleben. Aber dann könnte derjenige noch immer bio kaufen oder selber anbauen/ernten.
      Da werden dann die meisten mit ihren eigenen Gewissen konfrontiert (geiz ist geil mentalität)^^

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    • Hans Bär würde ich nicht sagen. Vl geben sie dir hier nicht recht. Aber wenn in dem moment ein kritischer Gedanke entsteht dann hat man schon gewonnen 🙂
      Viele wollen halt ihre Welt nicht bröckeln sehen. Das ist beängstigend. Und im zustand der angst fällt der verstand aus. Darum kannst so schwer mit denen diskutieren.

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    • Gerold Bollinger natürlich. In allem was man tut oder nicht tut MUSS man die Verantwortung übernehmen. Das kann man sich nicht aussuchen. Darum hats keinen sinn bei wem anderen (Bauern) die schuld ALLEIN zu suchen.

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    • Solche verkorkst verblendete Gestalten wie Gerold Bollinger wissen wahrscheinlich nichtmal wieviele Hunderttausende Tonnen an Kerosin über D abgelassen werden oder das die Kreuzfahrtschiffflotte AIDA mehr Dreck und Feinstaub auswirft wie unsere gesamten Lkws in D, aber immer schön gegen die Landwirtschaft
      Aber Kerosin ist ja total umweltfreundlich, ebenso Feinstaub 🙄🙄🙄

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  15. Denkt überhaupt jemand darüber nach, was im Falle eines Verbots die Alternativen wären? Viele glauben scheinbar, dass sich alle ökologischen Probleme mit einem Verbot auf einmal lösen lassen. Krebs ist besiegt, das Insektensterben aufgehalten und die Agrarchemie zerschlagen. Zumindest liest es sich oft so.
    Aber was passiert realistisch? Am wahrscheinlichsten ist dass einfach ein anderes Totalherbizid auf den Markt kommt, das bisher auf dem Markt nicht Konkurrenzfähig zu Glyphosat war. Worauf dann ein Unternehmen erstmal wieder ein patent hat und seine Monopolstellung ausnutzen wird. Vielleicht wird das sogar Bayer/Monsanto sein, damit hätten die meisten Gegner sich selbst ein Ei gelegt 😉
    Oder es wird wieder mehr gepflügt, was auch nicht unbedingt besser für das Bodenleben ist. Und selektive Herbizide werden doch eh ausgebracht, also ist alles in Grunde noch schlechter als vorher.
    Die Monsanto-Gegner sollten lieber mal Lösungen präsentieren, wie wir ohne chemischen Pflanzenschutz für alle bezahlbare Lebensmittel produzieren sollen, dann bräuchten wir diese ganze Diskussion gar nicht führen.

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    • Ich liebe dieses einfältige Video! Denn es zeigt wie engstirnig die Gegner sind!
      Er will es nicht trinken, daraus schließen die Gegner immer gleich eine Gefährdung. Doch um es Mal so zu sagen, auch den eigenen Urin zu trinken ist harmlos, aber will man das? Ich jedenfalls empfinde beim Gedanken daran nur Ekel…

      So und erneut zur IARC, die hat mittlerweile eingeräumt dass sie nicht die Studie des Leiters der Auswertungen mit einbezogen hat, welche gerade da fertig wurde und keine Belege für eine krebsauslösende Wirkung erbringen konnte. Damit wäre dann die Stufe 2a unhaltbar gewesen!

      Die IARC ermittelt auch nicht dein Risiko, sondern die Fähigkeit eines Stoffes.
      Um den Unterschied zwischen BfR und IARC Mal bildhaft zu machen; Die IARC ermittelt dass dich ein Sturz aus einem US-Militärjet bei voller Flughöhe und Geschwindigkeit tötet. Das BfR sagt aber, dass du gar nicht in die Nähe einer solchen Maschine kommst und somit für dich kein Risiko besteht.

      By the Way, das JMPR gehört sowohl zur FAO als auch zur WHO und sieht ebenfalls keine gesundheitliche Gefahr!

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      • Ich seh das so sagt

        „Doch um es Mal so zu sagen, auch den eigenen Urin zu trinken ist harmlos, aber will man das? Ich jedenfalls empfinde beim Gedanken daran nur Ekel…“

        Angesichts der unüberschaubaren Ernährungstrends sei daran erinnert, daß es doch glatt auch mal einen gab mit Urin:
        1) Ein ganz besonderer Saft – Urin Taschenbuch – Mai 1999″
        2) Urin: Ernährung, Rezepte und mehr | EAT SMARTER (!!!!!!)
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        Ich nehme aber mal an die geldgierige Getränkelobby hat diesem Megatrend mit diesem Flüssigkeits-Perpetuum mobile mit unsachlichen Argumenten und gekauften Studien den Garaus gemacht.
        Und das obwohl viele deren Produkte fast genauso schmecken. 🙂

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    • Kochsalz ist auch ungefährlich, aber ich würde keine ganze Tasse davon zu mir nehmen wollen 😉
      Studien zur Gefährlichkeit eines Stoffes ohne Berücksichtigung der Dosis sind unseriös, denn im Prinzip kann man dann Gefährlichkeit für jeden Stoff beweisen.

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    • Kennen Sie den Autor? Kennen Sie andere Artikel von ihm? Ich schon, und da wird nicht mit Kritik an der Landwirtschaft gespart. Es ist billig, die Person zu diskreditieren, wenn einem die Meinung nicht gefällt.

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  16. Persönlich wäre ich dafür, dass Round up und andere Glyphosathaltige Mittel nicht mehr für den einfachen Bürger zu kaufen sind. Es gibt so viele Gartenbesitzer, die das Zeug unverdünnt benutzen. Und ja, auch diese Leute sorgen für Insektensterben.
    Wenn sich endlich die Regierung und Behörden mal gegen die riesigen Agrarholdings, welche Landwirtschaft nur für die Geldvernichtung nutzen, da sie ihr Kapital meistens aus ganz anderen Bereichen beziehen, stellen würden. Solche Firmen haben genügend Geld um unüberlegt Chemie einzusetzen. Jeder normale Landwirt überlegt zwei, dreimal ob eine Anwendung wirklich notwendig ist.
    Ebenfalls bin ich dafür, dass der Konsum von Zigaretten und anderen Tabakwaren verboten wird. Da ist die krebserregende Wirkung sehr wohl bewiesen.

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  17. Sachlich? Vernünftig? Der Autor zweifelt doch lediglich Argumente der Glyphosatgegner an. Dabei liegt die Beweispflicht (dass das Mittel weder krebserregend noch umweltgefährdend ist), doch beim Hersteller Monsanto/Bayer, der dieser bisher aber nicht nachkommt. Aus Vernunftperspektive gibt es nur eine Entscheidung (und die hat die europäische Umweltbehörde und nicht etwa der Rat zu treffen): Verbot des Einsatzes in der Landwirtschaft!

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    • Wie gedenken Sie etwas zu beweisen was nicht vorhanden ist Herr Marty Maddel Mehler? Beweisen Sie mal, ob es keine unsichtbaren Einhörner gibt, die um die Erde fliegen.Die Hersteller, es sind ja weit mehr als Monsanto, haben alle erforderlichen Studien und Berichte vorgelegt die für eine Zulassung von Nöten sind.

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    • Verbot nur für Glyphosat? Oder aller „Pestizide“? Also auch Kupfersulfat im Bio-Landbau? Die Studien zu Glyphosat betragen etwa 90.000 Seiten. Was wäre, wenn da noch 10.000 Seiten dazu kämen.Würde Sie das beruhigen? ….

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    • Selbstverständlich kann man in (Tier)versuchen ermitteln, ob eine Substanz cancerogen ist. Da niemand damit rechnete, dass Glyphosat in den menschlichen Verzehr geraten würde, musste der Hersteller diese Versuche nicht machen.

      Nun ist die Situation in der Landwirtschaft allerdings ganz anders. Glyphosat wird nicht nur vor Beginn der Vegetationsphase des Getreides ausgebracht, sondern auch vor der Ernte zum „Totspritzen“ der Nutzpflanzen. So gelangt es in den menschlichen Verzehr, beispielsweise ins Bier.

      Zudem ist die Artenvernichtung durch das Neutralisieren der Äcker ein Riesenproblem. Wir MÜSSEN Glyphosat schnellstmöglich verbieten.

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    • Bauer Willi Wieso denn Kupfersulfat verbieten? Das wird oberflächlich gegen Pilzkrankheiten gespritzt, beispielsweise bei Tomaten, solange die Pflanzen noch klein sind und keine Blüten tragen.

      Beruhigen würde mich, wenn Glyphosat verboten wäre.

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Wird etwa Gyphosat auf Tomaten gesprizt, wenn noch keine kleine Tomaten dranhängen? Ihre Argumentation ist unterirdisch.

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    • Marty Maddel Mehler
      Ich denke nicht dass man Glysophat verbieten muss/soll.
      Besser wäre es wenn man dieses Mittel so einsetzen würde wofür es früher mal gedacht war, nämlich nach der Haupternte um die „ wichtigsten Unkräuter zu bekämpfen, aber nicht auf die Ähren zu spritzen welche Tage später geerntet werden.
      Bei uns in der Schweiz ist das Verfahren welches in der EU und Nordamerika erlaubt ist verboten.

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    • Marty Maddel Mehler Ich höre das immer als Hauptgrund, dass Glyphosat zum Totspritzen vor der Ernte benutzt würde. Ich persönlich kenne keinen Landwirten, der das macht, höre aber von Großbetrieben im Osten häufiger davon. Damit kommen wir wieder zu dem Punkt, das der bäuerliche Betrieb mit den von Lobbyisten gepushten Großbetrieben ( Massentierhaltung) über einen Kamm geschoren wird. Wie wäre einfach eine verschärfung der Anwendungskontrollen, unsachgemäße Anwendung gehört nicht nur verboten, sondern bestraft. Also auch bei der Bahn, dem Kleingärtner, dem Hausbesitzer etc. Dieses verblendete Feindbild geht mir ehrlich gesagt auf den Keks. Populismus und Hexenjagt……. Sachlichkeit fehlt bei den Meisten so arg, das die Wahrheit gar nicht mehr durch kommt.

      1+

    • Passt perfekt dazu, dass Ost- und Niedersachsen-Biere am stärksten mit Glyphosat belastet sind.

      Ich habe jahrzehntelang in der Lebensmittelindustrie und für die Landwirte gearbeitet. Der Verbraucher hat nicht die geringste Chance, sich auch nur gegen 5 % des Missbrauchs zu wehren, der seitens der Hersteller gegen ihn betrieben wird. Warum die das machen, ist aber auch klar. Gewinnmaximierung bzw. Rettung des margenschwachen Geschäfts.

      Die Lebensmittelerzeugung muss komplett umgekrempelt werden. So kann es jedenfalls nicht weitergehen.

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    • Marty Maddel Mehler Das Übel ist dabei, wie ich schon sagte, dass der bäuerliche Betrieb GENAUSO darunter leidet, wie der Verbraucher. Aber der Verbraucher pauschalisiert…. Industrielle Landwirtschaft und die Geiz ist Geil Billigwegwerfgesellschaft ist das Übel, neben den Spitzenverdiensten in der Wirtschaft 😉

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    • Uwe Reifenrath Verstehe ich alles. Irgendwo müssen wir anfangen. Wir wollen kein Gift im Essen! Wir wollen unser Trinkwasser weiterhin trinken können! Auftrag an unsere Politiker: stellt das sicher! Sofort!

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      • Sabine sagt

        Ja, das wäre toll. Also ein Sofort-Verbot von oralen Verhütungsmitteln, Weichmachern vor allem in Reifen und Schuhsolen, aller ABs, die sind eh nur was für Weicheier… und Anti-Schimmelzusätzen in Farben, Putzen, Dämmmaterialien… äh, oh, wichtig keine Kombi-Produkte aus Dünger und PSM und Chlorchemie basierter Reinigungsmittel- Chlorchemie ist bäh-, Abschaffung aller Verbrennungsmotoren. Letzteres ganz wichtig, nicht nur wegen dem Feinstaub, jeder weiß, dass man das Gas was aus dem Auspuff kommt nicht einatmen sollte. Ich erkäre mich schon mal bereit ein paar Workshops abzuhalten: Vom Schaf zum Pullover in 10 einfachen Schritten. Am ersten Tag zeige ich, wie man eine Garage zu einem tiergerechten Schafstall umbaut. Und eine Wochenende zur Hühnerhaltung auf Terrasse und Balkon. Mein Besuchshuhn Piepiena wird als Co-Moderatorin da sein und freut sich schon. Ich denke, Alois könnte einen fröhlichen Workshop zur Familienkuh, ihrer optimalen Haltung im städtischen Umfeld machen und Willi ein Buch über ertragreiche Selbstversorgergärten beisteuern. Vielleicht mag Piet auch was zu der Sau als Haustier machen. Gift wird es weiter in Luft und Wasser geben, allerdings wird das dann niemanden mehr kümmern, weil jeder damit beschäftigt ist, seine Viehcher zu versorgen und Unkraut zu hacken.
        Wenn wir alles aus dem Verkehr ziehen, was in irgendeiner Form gesundheitsschädlich ist, wird es echt eng mit der Industriegesellschaft.

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    • Soweit mir bekannt ist die Vorerntesikkation in Braugerste in der BRD verboten. Wir haben allerdings nur einen Selbstversorgungsgrad von ca. 60%.

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    • Wenn man Glyphosat zur Abreife in Braugerste spritzt sind die Werte, die die Gerste bräuchte um Braugerste zu sein hinüber. Es ist dann nur noch Futtergerste. Zudem muss jeder Landwirt eine Schlagkartei führen, in der er angibt, was er auf welchen Schlag ausbringt. Ich sehe das größere Problem tatsächlich auch eher im Kleingärtenbereich. Glyphosat kann jeder frei erwerben. Ich führe oft Diskussion mit Kleingärtnern die dieses Mittel speziell für Gehwege und oder Hofeinfahrten suchen. Dort gehört es definitiv nicht hin und kommt so auch in unsere Gewässer. Für diese Bereiche gibt es sogar Alternativen, aber da steht Bio drauf (soll nur heißen, dass es sich biologisch abbaut) und somit ist ein Großer Teil der Anwender schon der Meinung, dass die Alternative keine ist. Marty Maddel Mehler wenn sie Pflanzenschutzmittel schon pauschal als Gift sehen, schauen Sie sich mal die Gefahrensybole auf Haushaltsreinigern an. Die Dosis macht das Gift. Ich glaube auch nicht, dass sie ihre Toilette mit Kernseife reinigen oder?

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      • Schmeckt gut sagt

        Ihren Kommentar habe ich leider erst heute morgen gefunden. Viele Verbraucher denken ja, Essigsäure wirkt (durch die verätzende Wirkung) einigermaßen gegen Kräuter auf den Gehwegen – und es darf auch als Herbizid eingesetzt werden (ist ja natürlichen Ursprungs). DAS KANN EIN GANZ TEURER IRTUM WERDEN. Essigsäure ist als Pflanzenschutzmittel nicht zugelassen. Sobald Pflanzen damit in Berührung kommen, wird der Einsatz als „Herbizid“ bewertet. Also lasst die Finger von Essigsäure auf Gehwegen. Neu zugelassen ist Finalsan (Pelargonsäure). Der Einsatz auf Gehwegen (die nicht landwirtschaftlich genutzt werden) ist aber nur mit Genehmigung erlaubt. In den allermeisten Fällen bleibt also nur eine mechanische Entfernung.

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    • Regina Tripp Hey, meine Frau nimmt jetzt Cola dafür, getrunken wird nur noch Wasser….Wie sehr sich doch der Verbraucher über uns aufregt ( Landwirte Glyphosat >giftig, Cola gut :D)

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    • Marty Maddel Mehler, Cola….da wird das Klo so richtig sauber 🙂 Essig ist schlecht für die Pflanzenschutzspritze, wobei der Normalbürger eher die Gießkanne benutzt 🙂

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    • Danke für den Tipp. Das muss an der Phosphorsäure liegen, die da drin ist.

      Über Coca-Cola und die AFDA könnte ich Bände schreiben. Die AFDA war für mich als Lebensmittelentwickler früher die letzte Instanz, deren Zulassung quasi die heilige Messe. Dann kam Coca-Cola mit Aspartam an. Die AFDA verweigerte jahrelang die Zulassung, da eine Unbedenklichkeit nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden konnte. Ein paar Jahre und ein paar Millionen tote Ratten später kippte die AFDA dann doch um und ließ es zu. Warum wohl?

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    • Marty Maddel Mehler
      ausreichend ist relativ. Sicher sind die Produzentenpreise bei uns in der Schweiz höher als bei euch in Deutschland. Nur darf man nicht vergessen dass bei uns die Lebenshaltungskosten um einiges höher sind.
      Das heisst: schlussendlich haben wir nicht sehr viel mehr im Geldbeutel nach allen Abzügen als ihr in Deutschland.
      Auch bei uns sind viele Landwirtsbetriebe auf Nebeneinkünfte angewiesen um zu überleben.

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    • Die Lebensmittel in der Schweiz sind teurer und besser als bei uns. Der Preisdruck für die Erzeuger ist geringer, sie arbeiten also sorgfältiger. Schweizer Lebensmittel-Hersteller des Mittelstands können idR ihre Produkte kaum in Deutschland vermarkten, weil es sich nicht rechnet.

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Warum kommen die Schweizer massenhaft nach Deutschland um Lebensmittel zu kaufen, wenn die Schweitzer Qualität angeblich besser sein soll?

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    • Marty Maddel Mehler : Wenn ich also ein Experiment mache und es kommt heraus, dass in keinem Versuchstier Krebs induziert wurde, ist die Substanz also gänzlich unbedenklich? Oder vielleicht nur für den getesteten Fall unter den gegebenen Umständen? Ich meinte es eigentlich etwas anders. Wenn positiv auf einen diskreten Zustand teste, so kann ich den belegen. Um eine allgemeine (kontinuierliche?) Unbedenklichkeit zu beweisen, müsste ich doch all diese diskreten „Arbeitspunkte“ durchtesten. Die muss ich kennen, um im Umkehrschluss aus der Gesamtheit dieser negativen Ergebnisse eine Aussage treffen zu können. Und ich behaupte, das ist eine Menge, die mit der Wissenschaft ständig wächst. Diesen absoluten Zustand einer „Totalerkenntnis“ werden wir aber nie erreichen. Wie auch? Daher können wir Ergebnisse nur extrapolieren und empirische Aussagen treffen. Oder anders gesagt, das Auto musste erstmal gebaut werden um einen Unfall zu bauen oder die Elektrizität (er-)/gefunden werden, um zu verstehen, dass Strom töten kann… Das Vorsorgeprinzip einer 100% Sicherheit und die Forderung, dass Wissenschaft und Politik immer „alles sicherstellen sollen. Sofort!“ Halte ich für etwas unwirklich und naiv, sorry!

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    • Marty Maddel Mehler Oh mein Gott: Dass zu erklären würde jetzt länger dauern. Nur ganz kurz: Kupfersulfat ist etwa 10mal toxischer als Glyphosat, aber im Bio-Landbau zugelassen. Darüber hinaus ist es ein Schwermetall, dass sich im Boden anreichert. Das ist nicht reversibel. Klingt bei Ihnen ja niedlich: wird ja nur oberflächlich draufgespritzt….

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    • Diana Cola Ich bin selber 3 Tage in Den Haag zum Tribunal gewesen. Daher brauche ich mir keine Fernsehberichte dazu anzusehen. Hier sind schon genug, die aus dritter und vierter Hand berichten, selber aber den Hintern nicht hochbekommen.

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    • Marty Maddel Mehler Wie oft denn noch! Vorerntebehandlung ist verboten! Eine Lüge wird auch durch mehrfache Wiederholung nicht richtig 🙁 Oder hat das System?

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    • Das System heißt Aufklärung. Es mag verboten sein, wird aber praktiziert. Wie kommt das Glyphosat denn sonst ins Bier? Und dann mal was zum guten Ton: wir diskutieren hier. Es macht wenig Sinn, Menschen mit anderer Meinung hier als Lügner zu bezeichnen. Und ahnungslos bin ich sicher nicht: ich habe sehr lange für die Landwirtschaft Biogasanlagen gebaut, da ist man jeden Tag vor Ort und sieht, was die tun. Was meine fachliche Ausbildung betrifft, bin ich Dipl.Ing. Chemieingenieurwesen, also weiß ich schon, was Kupfersulfat ist.

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    • Marty Maddel Mehler und es wird kontrolliert, in MVP wurden 20 Betriebe erwischt, die dürfen mit hohen Strafen rechnen. Aus deutscher Braugerste kommt vermutlich kein Glyphosat, denn das würde die Keimfähigkeit soweit herabsetzen, dass der Brauprozess nicht mehr gegeben wäre. Das war schon 30 Jahren verboten, durch die Mälzereien und nicht durch die Politik.

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    • Marty Maddel Mehler wie soll man Beratungsresistente Menschen aufklären?
      Und sind Sie der Meinung, dass Import-Braugerste ohne Keimfähigkeit gebraut werden kann?

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    • „Ausnahmslos“ alle Bakterien stimmt so auch nicht. Und der Pflug oder die Bodenbearbeitung haben sehr gravierende Auswirkungen auf Bodenbakterien, wer mal 3, 4 Jahre auf den Pflug verzichtet, der wird Ihnen das bestätigen können.

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    • Ich sage ja, dass der Verzicht aufs Pflügen positive ökologische Auswirkungen haben kann – meinten Sie das? Und meine Behauptung ist nicht, dass Glyphosat unbedingt alle Bakterien gleich schädigt. Es ist bekannt, dass es auf manche mehr, auf andere weniger schädigend wirkt. Aber alle Bakterien teilen sich den Shikimisäureweg, an dem G angreift. Daher liegt es nahe, dass gezielt die Wirkung auf bakterielle Endosymbionten der Insekten (wie z.B. Wolbachia) untersucht werden muss. Hier können wirklich belastbare Daten gewonnen werden. Ergebnis: offen.

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