128 Kommentare

  1. Astrid sagt

    Im Supermarkt habe ich die Möglichkeit entweder Biogemüse in Plastik verpackt einzukaufen: will ich nicht.
    Oder konventionelles Gemüse: ist mir zu vergiftet: will ich nicht.

    Bleibt nur die Bestellung von bioveganem Gemüse, direkt beim bioveganen Bauern.

    Solange wir Tierleichen kaufen oder irgendetwas von ausgebeuteten Tieren, machen wir ohnehin etwas sehr falsch, denn wir wollen ja keine Gewalt.

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  2. Eckehard Niemann sagt

    Die bequem-perspektivlose Endlosschleife von „Bauer Willi“: Die meisten Menschen kaufen in ihrer schwachen und individuellen Rolle als Verbraucher nicht so ein, wie es die gleichen Menschen in ihrer stärkeren Seite als Bürger/Wähler in Sachen Umwelt- und Tierschutz für richtig halten und von der Politik als flächendeckend-verbindliche Vorgabe im Lebensmitte-Bereich einfordern.
    Warum in aller Welt thematisiert „Bauer Willi“ immer und immer wieder dieses perspektivlose aber bequem-anprangernde Negativ-Thema – und fast nie das Positiv-Thema „Politische Umsetzung von politischen Umwelt – und Tierwohl-Forderungen von Bürgern“?
    Echtes Interesse an Veränderungen zugunsten von Bürgern/Verbrauchern und zugleich Landwirten sähe anders aus…
    Lieber „Bauer Willi“, traue Dich doch endlich, auch politische Strategien für Veränderungen zu thematisieren!

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    • Ottmar Ilchmann sagt

      Das geht nicht, denn die politischen Lösungsvorschläge für die angesprochenen Probleme kommen nicht von der (für Willi) richtigen Partei! „Politische Umsetzung von politischen Umwelt – und Tierwohl-Forderungen von Bürgern“ verträgt sich nicht mit neoliberaler Deregulierung und Weltmarktorientierung.

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    • Alois Wohlfahrt sagt

      Hallo Herr Niemann,
      was ist denn ihr ständiger Ruf nach „Politischer Umsetzung?“
      …eine „bequem-perspektivlose Endlosschleife!“ Genau das, was sie anderen hier vorwerfen.

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  3. Friedrich sagt

    Letzlich geht es bei dieser Diskussion darum was der Verbraucher für das Endprodukt bezahlt und wir als Bauern für den Rohstoff erhält. Der LEH macht sich doch einen schlanken Fuß und lacht sich doch einen über unsere Diskussion hier und verdient zu unser aller Lasten. Nach dem Motto : Ist der Handel noch so klein , bringt er mehr als Arbeit ein.
    Wenn REWE z. B. mit Antibiotika unbehandelten Tieren an der Fleischtheke rd. 2 Euro/kg Fleisch mehr haben will und der schweinemästende Bauer nur 2 ct/kg mehr Geld haben soll , ist doch das eine Schweinerei , oder ? Auch hat der LEH z. B. den Schweinemarkt außer Kraft gesetzt , in dem er Lieferkontrakte zu festen P reisen für z. B. 1 -3 Monate mit den Schlachtstellen macht. Deshalb sind doch in diesem Jahr als es zu wenig Schweine gab und die Schweinepreise stiegen , Schlachthöfe in die Pleite gegangen.
    Die Familie Albrecht (ALDI) sind nicht umonst die vermögensten Leute in Deutschland. Mit jedem Knallerpreis im LEH gehen Existenzen und Arbeitsplätze kaputt. Ein Markt findet im LEH doch garnicht statt. Die Politik und damit das Kartellamt haben hier geschlafen und sind gefordert. Wie menschenverachtend unsere Spitzenpolitiker sind konnte man gestern in den Nachrichten über den Berliner Terroranschlag in den Nachrichten sehen. Keiner hat sich um die Hinterbliebenen gekümmert , sondern es wurden denen sogar noch Rechnungen für Obduktionen geschickt. (lt. Beckbericht). Denen geht es nur ums eigene Vorwärtskommen. Manche Dinge (Herr Maas) lassen sich eben nicht mit Gesetzen erledigen , sondern der Politiker ist als Mensch gefordert.

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  4. Ehrlicher sagt

    Der Lebensmittelmarkt besteht aus drei Bereichen: kleinen Premiumbereich (esotherischer, eesundheitlicher bio etc Trend), dem mittleren Marktsegment un dem Billigsegment (Sonderangebote, Eigenmarken, Discontmarken etc). Das Problem in Deutschland ist vor allem , dass das Premiumsegment deutlich kleiner als 10 % ist und im Bezug auf den Gesamtmarkt nur marginal wächst und gleichzeitig das Billigsegment immer größer wird, d.h. deutlich stärker wächst als das Premiumsegment. Diese Gesamtentwicklung führt zu tendenziell im Schnitt nicht steigenden Preisen, leider! Ich würde mir vor allem wünschen, das Tagessätze für die Lebensmittelversorgung in Öffentlichen Einrichtungen wie Krankenhäuser, Altersheimen, Kindergärten etc. angehoben werden, so dass bewußter eingekauft werden kann für diese Küchen. Ferner muss berücksichtiugt werden, dass der Außerhauskonsum immer mehr an Bedeutung gewinnt und hier der Kunde nicht nachvollziehen kann wo die Produkte herkommen, von Ausnahmen abgesehen! Kurzum Fromme wünsche ändern nix, lasst uns doch einen Volksentscheid für höhere Lebensmittelpreise anstreben, ob der wohl zu gewinnen wäre?

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  5. Berthold Lauer sagt

    Das Problem ist nicht damit gelöst, dass der Verbraucher ander Ladenkasse für die Eier 5 € oder 15 €für das Hähnchen zahlt. Erstens ist dabei entscheidend, wie groß mein Anteil an diesem Verkaufspreis ist und zweitens wie hoch meine Kosten waren.
    Und drittens kommt dann die allzu menschliche Komponente ins Spiel: Wenn ich bei dieser Rechnung kostendeckend wirtschaften kann oder sogar viel Gewinn mache könnte ich doch noch mehr davon machen……. Oder meinen Nachbarn übernehmen …….. selbes Spiel auf höherem Niveau!!! Bei schlechtenPreisen versucht man die Kosten zu senken (z.Bsp. durch Verteilung der Fixkosten auf eine größere Produktmenge), bei guten Preisen versucht man durch Erhöhung der Menge noch mehr Gewinn zu machen. Das ist die Krux, das ist bäuerliche Marktwirtschaft!! Wie kann/will/soll man das regeln???? Freiwillige Selbstbeschränkung?? Doch wieder real existierender Sozialismus????? Quoten??? Mir fehlt die Fantasie.

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    • Ja, meinst du dein Anteil als Bauer, Berthold Lauer?
      Um nicht Massentierhaltung zu betreiben. Klar richtig.
      Selbstverständlich ist der Preis für das Input auch da einzurechnen (abzuziehen).

      Dein Nachbar will sich nicht übernehmen lassen, denn er bekommt ja den selben Mehrpreis und braucht deswegen nicht aufzugeben.

      Bei diesem Preisniveau können wir uns kleine lw. Betreibe leisten, so viel mehr Ökonischen und eine bessere Umwelt= Ökologie insgesamt.

      Freiwillige Selbstbeschränkung?
      Der Bauer bei der „bäuerlichen Marktwirtschaft“ wie du das nennst und
      der Verbraucher an der Ladenkasse!

      Hier eine Antwort von einem Verbraucher dazu:

      Lebensmittelverschwendung ist ein globales Problem – weltweit wird etwa die Hälfte der produzierten Nahrungsmittel verschwendet. Das ist eine Verschwendung von unfassbarem Ausmaß. Durch das Wegwerfen von Lebensmitteln werden enorme Ressourcen verschwendet und es sind hohe Emissionen damit verbunden.

      Was jeder von uns tun kann, damit sich die Situation kurzfristig verbessert? Tipps zur Verringerung des Abfalls im Haushalt und im Alltag findest du ab jetzt regelmäßig auf unserer Seite.

      Quelle Video: WWF Deutschland

      https://www.facebook.com/thinkfood66/?hc_ref=ARTwmZ16NU1C1XEn7yg8PWT8YiPAHEWAh06Gb95d6-wizGh0eNa0TiX9DJOGQlAPEJg&fref=nf

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  6. Wenn der Bauer die Verantwortung für das, was er auf dem Feld und im Stall tut, dem Verbraucher in die Schuhe schiebt, hat er gar keine Moral. Dann ist es ja wohl logisch, dass der Verbraucher die doppelte hat. Irgendwo muss sie ja bleiben, die Moral.

    Ja, Bauer Willi, ich habe nachgedacht und komme zu dem Schluss, dass ich nicht für das verantwortlich bin, was Du auf Deinen Feldern tust. Oder Bauerhans in seinem Stall. Denn wenn ich die Verantwortung für das hätte, was Du tust, Bauer Willi, dann wärst Du ja bloß ein vom Verbraucher ferngesteuerter Roboter. Willst Du Dich ernsthaft so definieren?

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    • Paulus sagt

      Auch wenn ich mich jetzt wiederhole (siehe Beitrag Schuldig!) und Willis immer gleiche Arie nicht mehr so gut bei mir ankommt, sehe ich das etwas anders.
      Verursacher irgendwelcher oder vermeintlicher Missstände was die LW betrifft sind wir in letzter Konsequenz wahrscheinlich alle, auch wenn es in Unwissenheit geschieht. Völlig unabhängig von Moral oder Schuld oder sonst was. Selbst bei jenen, die z.B. aus ethischen Gründen keine tierischen Produkte verzehren lässt sich ein Haar in der Suppe finden.

      Lösungsansätze, z.B. Einkauf in Hofläden, an Milchtankstellen, etc. gibt es. Das ist gemessen an dem gesamten Warenumsatz im LM-Bereich aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
      Ich bin ehrlich, das Fleisch unserer eigenen Freilandrinder, welches der örtliche Schlachter/Metzger vertreibt, wäre mir selbst als Otto Normalverbraucher zu teuer.
      In den Wochenprospekten von REWE, Edeka, Delhaize und Konsorten schaue ich auch schon mal nach Sonderangeboten. Da denke ich nicht an mögliche Konsequenzen die den Erzeuger betreffen. Und ja, es hält sich tapfer das Gerücht, dass man auch Bauersfrauen schon bei Aldi gesehen hat. Die kaufen da aber bestimmt nur Klopapier.

      Es gibt noch genügend andere Aspekte, hier nur einer davon. In meiner ehem. westfälischen Heimat wurde bekannt, dass der größte adelige Grundbesitzer mehr als 1,3 Mio. EUR an jährlichen Subventionen empfängt. Das ist nicht vermittelbar und Willi erzählt uns hier etwas von doppelter Moral. Wir drehen uns im Kreis liebe Leute.

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      • bauerhans sagt

        „Wir drehen uns im Kreis liebe Leute.“

        ja klar,weil wir auch sonst keine probleme haben.
        so isser,der gemeine deutsche,immer am jammern.

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      • Wenn in letzter Instanz „wir alle“ die LW-Missstände verursachen, heißt das bloß, dass keiner Verantwortung übernimmt. Dann sind alle fein raus.

        Wenn ich von Dir rede, Paulus, sage ich: „Paulus ist der, der Freilandrinder hält“. Ich sage nicht: „Paulus ist der, der von Verbrauchern an der belgischen Grenze genötigt wird, Freilandrinder zu halten.“ Ich sehe es schon so, dass Du die Verantwortung für Deine Tiere hast und nicht der Verbraucher.

        Der Verbraucher ist ja bloß passiv. Er kann ja gar nicht anders, als das kaufen, was angeboten wird. Wenn es keine Massentierhaltung gäbe, könnte der Verbraucher kein Fleisch aus Massentierhaltung kaufen. Man kann immer nur kaufen, was da ist.

        Es kann ja nicht sein, dass der Passive mehr Macht hat als der Aktive. Das ist eine Verdrehung, die dem kapitalistischen Denken geschuldet ist. Der Passive ist immer das Herdenvieh, mit dem etwas gemacht wird.

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        • Was soll eigentlich „kapitalistisches“ Denken sein und was wäre die Alternative? Wo gibt es ohne Privateigentum überhaupt Verantwortung und Haftung?
          Falls Du die Wachstumsideologie meinst: Zum Leben und zum Kapitalismus gehören auch Niedergang und Bankrott. Der Wachstumswahn ist eher dem auf ewige Expansion angelegten Kreditgeldsystem und dem staatlich verordneten Geldmonopol zu verdanken. Wo der Zins als Preis des Geldes nicht durch den Markt zustandekommt, wird der Kapitalismus zu Unrecht verunglimpft.

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          • Als ich jünger war, war es bspw. ganz normal, dass man für alte Leute im selben Haus oder in der Nachbarschaft miteingekauft hat. Kostenlos. Heute ist das ein diakonischer oder caritativer Service, für den die alten Leute bezahlen bzw. Pflegegeld beantragen können.

            Mütter gehen heute arbeiten, um das Geld zu verdienen, damit sie die Krippe und den Kindergarten bezahlen können. Kindererziehung ist heute in großen Teilen ein Produkt, das eben seinen Preis hat.

            Diese Zusatzaspekte wie Tierwohl, Heumilch, freilaufend, die der Alois als „Marken“ an den Mann bringen will, waren mal ganz normale Bäuerlichkeit. Jetzt werden das Produkte, die verkauft werden.

            Kapitalismus besteht darin, die ehemals ganzheitliche Lebensgestaltung zu fragmentieren und in käufliche Produkte zu verwandeln.

            In den Mama-Blogs werden Kinder als Schaufensterpuppen vermarktet. In Bücher-Blogs wird das Lesen vermarktet. Alternatives Reisen im Stil von „Wie schnorre ich mich durch“: ein beliebtes Produkt im Internet. Oder die Diät. Das letzte Date. Oder gleich die ganze Privatsphäre. Der unersättliche Markt ist stets auf der Suche nach neuen Produkten. Das ist „kapitalistisches Denken“.

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            • Im Sozialismus konnten alle Frauen berufstätig sein und die Kinder wurden auf Staatskosten in den Kindergarten geschickt.
              Na ja dafür verdienten die Eltern weniger und brauchten auch weniger Steuern zu bezahlen.
              Im Kapitalismus müssen das die Frauen alle nebenher leisten und dafür kein Geld verdienen, aber dafür hat der Mann genügend verdient, um eine Familie durchzubringen. Eben ein ausreichendes Familieneinkommen.
              Aber Kindergarten konnte man sich sparen, die Frau hatte ja Zeit genug und konnte so nebenher noch soziale Arbeiten in der Nachbarschaft erledigen.
              Nun verdienen sie selber und können ihre Kinder in den Kindergarten schicken und auch fürs 2. Auto und andere Konsumsachen mitverdienen.

              Ja, das alles kann man in Fragmente gestalten, zu einem Produkt erklären so und einen Wert geben.

              Dann handeln wir doch mit diesen Produkten, damit unserer Volkswirtschaft stabil bleibt und nicht mit denen, die unsere Ökologie und Soziologie verderben!

              An denen braucht man nichts zu verdienen, die könnten staatlich geregelt werden.

              Dann wird das Fleisch und die Milch automatisch seltener und teuer, oder???

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      • Bauer Willi sagt

        @Paulus
        Exakt so ist es. Wir drehen uns im Kreis. Mein Problem sind nicht primär die Preise. Mein Problem ist die Anspruchshaltung einerseits (ich möchte bitte nur Fleisch von Freilandrinder) und der Kaufentscheidung (aber es darf aber bitte nicht mehr kosten) auf der anderen Seite. Ruhig billiges Fleisch kaufen, aber dann auch den Mund halten, wenn wieder mal gegen Massentierhaltung zu Felde gezogen wird. Das will ich mit dem Text sagen.
        Bauer Willi

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        • bauerhans sagt

          „Im Sozialismus konnten alle Frauen berufstätig sein“

          mussten berufstätig sein,damit das sozialistische system nicht zusammen brach.
          ähnlich den familienbetrieben hier bei uns,wo die frauen DIE stütze der betriebe waren,aber oft nichtmal rentenversichert.

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          • Brötchen sagt

            das ist Quatsch bauerhans. mein Vater als LPG Chef musste sinnlose arbeiten für die Landfrauen organisieren, damit die alle zu tun hatten. das war pol. agenda, das hat aber wirt. viel verschleiert. das hat er mal in einer nebenbemerkung mir gegenüber geäussert. ich habe ab 14 jede Ferien in dem Betrieb gearbeitet, oft im Stroh. in den 50zigern gab es auch noch arbeitslose. das wusste ich auch nicht, weil das nicht berichtet wurde.

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    • Den Menschen geht es wie den Leuten!

      Also, wenn VW oder ein anderes Unternehmen zu viel Autos/Produkte herstellt, dann müssen die Autos auf Autohalten!
      Wer bezahlt ihm den Input dazu und seine Mitarbeiter und ihre Arbeitszeit?

      Also kann Das unternehmen nur die Autos herstellen die auch gekauft werden.

      Soll Bauer Willi vermehrt Hafer anbauen und keiner hat Interesse daran?

      Wer bezahlt ihm den Input dazu und seine Arbeitszeit?

      Wo ist da Doppelmoral, Fingerphilosoph?

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  7. Lieschen Müller sagt

    Woher soll ich als Verbraucher wissen, dass der Hühnerhalter wirklich 1 cent mehr bekommt? Was macht der Hühnerhalter dann mit diesem Cent? Nach Mallorca fliegen? Ein SUV kaufen? Sich selber Bioäpfel kaufen? Seinen Kindern ein Auslandssemester bezahlen? Den Hof asphaltieren? Den Nachbarn aufkaufen?
    Nein, mit Moral kommen wir nicht weiter. Es geht nur mit Gesetzen: Mindestlohn, Haltungsbedingungen, Gülleausbringung, Monopolverbot, Naturschutz.

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    • Bauer Willi sagt

      Was macht denn der Hühnerhalter, wenn er einen Cent weniger als die Herstellkosten bekommt? Er macht den Laden zu und überlässt den Verkauf demjenigen, der es noch billiger kann. Weil er mehr Hühner hält. Und dann ist es wieder Massentierhaltung, die aber keiner will. Das ist doppelte Moral.

      Also machen wir Gesetze, dass niemand mehr als 5.000 Hühner halten darf. Mindestlohn muss auch gezahlt werden. Die Tiere müssen Auslauf bekommen. Das Güllelager muss für 9 Monate ausreichen. Und um die Hühnerwiese muß dann noch eine Hecke, wegen Naturschutz. Merken Sie was?
      Bauer Willi

      2+
      • Lieschen Müller sagt

        Ja ich merke etwas: wir sind in einer Sackgasse, egal wohin ich mich drehe, ich sehe keinen Ausweg. Auch die Landwirte sind in dieser Sackgasse gefangen. Um zu überleben, muss der Einzelne irgendjemand anderen übertölpeln, ausnutzen, benutzen.

        2+
        • Ja Lieschen,
          sogar die Billigkräfte oder Geringverdiener in der Landwirtschaft (Spargelstecher), Handel oder Gastronomie!

          Und wenn der Hühnerhalter sich keinen Stall und Wiese mehr finanzieren kann, dann geht er lieber anderswo seinen Familienunterhalt verdienen.

          Und wenn zuerst als Billigkraft!

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    • Kaffee auf sagt

      Äh? Das ist aber sehr einfach. Wenn Sie den Anspruch haben zu wissen, was Ihr Hühnerbauer verdient bzw. ob der 1 Cent mehr ankommt, dann haben Sie die Möglichkeit beim Bauern zu kaufen. Und nicht im Discounter. Es gibt aber auch Bauern, die regionale Discounter beliefern, da können Sie dann mal vorbeischauen und mit denen Reden. Nur nach Gesetzen rufen, um es selbst einfacher zu haben kann es ja wohl nicht sein.
      Und wenn Sie ein grundsätzliches Problem damit haben, dass Bauern von Ihren Einnahmen in die Ausbildung ihrer Kinder investieren, Urlaub machen oder SUV fahren (kann je nach Örtlichkeit hilfreich sein), dann empfehle ich selber anbauen oder Hühner halten. Die Nachbarn freuen sich.

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      • Lieschen Müller sagt

        Ich weiß immer gar nicht, was sie mit ihrem Discounter haben. Falls ich mal bei einem Penny bin, da gibt es nur Dinge aus Orten, von denen ich noch nie gehört habe. Ich muss mich schon anstrengen, um Lebensmittel zu finden, die aus der Region sind.
        Ich habe kein Problem damit, dass Bauern Urlaub machen. Nur der Vorwurf der Bauern an die Nichtbauern ist doch der selbe: gebt uns euer Geld und fliegt dafür lieber nicht nach Mallorca. (Dort war ich übrigens noch nie, Kleingarten habe ich, Tierhaltung ist dort verboten)

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        • Kaffee auf sagt

          Es ist bei Discounterware schwieriger nachzuvollziehen, wo der 1 Cent bleibt. Sie wollten wissen, woher Sie wissen können, wo der 1 Cent bleibt. Wenn Sie eigentlich lieber bei Penny kaufen würden, dann fragen Sie doch nach regionaler Ware. Möglichst oft. Wenn das noch mehr machen, tut sich vielleicht auch mehr.

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  8. bauerhans sagt

    die entscheidung ist immer für mallorca!

    so eröffnete prof.windhorst,uni vechta, vor vielen jahren einen vortrag hier vor schweinebauern.
    d.h. der verbraucher gibt lieber wenig fürs essen aus,damit er mehr fürs vergnügen hat.

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