Bauer Willi
Kommentare 20

Wir lieben Lebensmittel…

…sagt ein großer Lebensmitteleinzelhandel über sich selbst. In seinem Werbevideo „SUPERGEIL“ schüttet der Darsteller dann aber Milch und Müsli in die Badewanne.  Und auch sonst finde ich das Video, vorsichtig gesagt, etwas „merkwürdig“. Was meint ihr?

Euer Bauer Willi

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20 Kommentare

  1. Johannes c. sagt

    Also ich kann es aus zwei sichten sehen als Landwirt … bring es mir wenig und ich kann hier den ein und anderen verstehen das das er es lächerlich findet aber ….das Thema mit essen zu spielen finde ich zuhochgeschaukelt in diesem Fall, in youtube findet man wirklich schlimmeres .Zu meine zweite Sicht der Dinge ,da ich auch im Film/Video Bereich tätig bin und es auch 2014 mich gut erinnern kann muss ich sagen ist es ein Medien Streich damals war das Video echt mal was anderen und viel wirklich aus der reihe und hatte noch ein Spruch der eine Zeitlang bis zu ca den 30 jährigem würde ich sagen, auch im Freundeskreis verwändet worde . Und in der Werbung ist das halt der Golde Preis. Ps nach heuten Medien stand würde man sowas auch nicht mehr so bringen … Medien und Konsumenten Meinungen ändern sich halt auch mit der Zeit. Gruß Johannes c.

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  2. Inga sagt

    Dieser Lebensmittelmarkt hat kein Respekt vor den guten Lebensmittel, die ja ein Produkt Gottes Natur sind!

    Den äteren Leuten, die auch andere Zeiten mitgemacht haben, dreht sich der Magen um!
    Die werden diesen Markt von Lebensmitteleinzelhandel meiden!

    Pfui,
    werden sie denken!

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  3. rebecca sagt

    Ein Werbevideo von Anfang 2014. Hat aber lange gedauert bis Bauer Willi die „Merkwürdigkeiten“ aufgefallen sind.

    Oder gibts grad keine anderen Anlässe um gegen Verbraucher, Handel, NGO oder andere die dem individuellen Feindbild entsprechen zu hetzen?

    Statt sich an alten Werbevideos hochzuziehen wäre zielführender sich Gedanken über Werbung insgesamt und im speziellen zu machen. Zu gucken wie sie funktioniert und zu versuchen die Mechanismen zu verstehen um Rückschlüsse für eigene Aktivitäten zu ziehen. Ist natürlich mühsamer als für ein paar Minuten mediale Aufmerksamkeit mittels oller Kamellen zu hetzen.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Heut wieder schlechte Laune?

      Ich möchte mich entschuldigen, dass auch ich dieses Werbevideo albern finde, das inflationäre „GEIL“ kann ich bei Jugendlichen im pubertären Alter noch verstehen, oder sind die Jugendlichen die neue Zielgruppe, die man ansprechen will?

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      • rebecca sagt

        Klar ist das Video albern. Mir gefällt es auch nicht. Aber bekannterweise muss der Wurm dem Fisch schmecken und nicht dem Angler. Oder denen die zufällig danebenstehen.

        Ich finde es auch völlig nachvollziehbar das Edeka auf die jüngeren abzielt die nicht so genau aufs Geld gucken. Statt auf die Rentner oder fast Rentner die nach gründlichen Studium der Wochenprospekte von Aldi zu Lidl fahren weil da gerade das Stück Butter im Angebot und 5 Cent billiger ist.
        Die will Edeka sicher auch, aber die werden auf anderen Kanälen erreicht.

        Unabhängig davon finde ich es bescheuert jetzt über ein vier Jahre altes Werbevideo herzuziehen.

        Dabei gibts so viele aktuelle Dinge. Neuester Hirnkagg der deutschen Bürokraten ist die Forderung an Milchautomaten künftig eine Quittung auszustellen.

        Aber sowas passt scheinbar nicht ins Propagandaschema über die bösen NGO, Verbraucher, Handel und allen anderen die für die schlechte Lage der Bauern hier regelmäßig verantwortlich gemacht werden.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Ich kenne schon den Zweck eines Werbevideos.
          War auch mal bei einem Geburtstag meiner jüngsten Schwester, dort konnte ich von den weiblichen Gästen erfahren, wo der Joghurt am billigsten ist, bis auf meine Schwester fuhren alle mit dem Auto zu dem superbilligen Joghurt, immerhin konnten sie 1 bis 2 Cent je Becher sparen, dann konnten sie für das ersparte einen Tropfen Benzin kaufen. 😉
          Meine Frau kauft öfters im Kaufland nach 21 Uhr ein, weil das Kaufland 200 Meter entfernt von ihrer Arbeitsstätte liegt, da kann sie nach Feierabend noch einkaufen. Die Kunden sind jeglichen Alters, mit eine höheren Anteil von Jüngeren, die kaufen nicht die Lebensmittel die sonst Edeka liebt, nein das geht Richtung Hochprozentiges.

          Wie ist der Spruch nochmal: Wir lieben Lebensmittel, das ist im ganzen LEH so, weil damit Geld verdient wird.

          rebecca, sie werden es kaum Glauben, es gab Zeiten ohne Aldi & Co., ich habe das noch miterlebt. Zaghaft kamen die Verbrauchermärkte, bei uns war es ein Händler, der die Geschäfte belieferte. Die Preise waren günstiger, der Verbraucher hat das gerne angenommen, auch wir. Dann erlebten wir, wie die Discountergebäude aus dem Boden schossen, ein brutaler Preiskampf wurde ausgetragen um das genetisch bedingte „Geiz ist Geil“ der Deutschen zu befriedigen, auf Kosten der Lieferanten,und jetzt kommen wir zur Landwirtschaft.
          Um diesem Spiel zu begegnen, gab und gibt es nur 2 Möglichkeiten, entweder machste mit, oder man hört auf. Alles dazwischen sind Nischen, die inzwischen meiner Meinung nach bereits besetzt sind. Wachsen oder Weichen, das wurde von der Politik mittels Subventionen( zb. Stallbauten) befeuert. Nehmen wir mal an, der Milchbauer sollte den Stall mit 50 Kühen renovieren und fragt nach Finanzhilfen nach, der bekommt dann zu Antwort, für 50 Kühe gibt es nix, aber wenn der neue Stall 100, oder 150 Kühe unterstellen kann, dann gibt es Kohle, was hätten sie gemacht?

          Fazit ist, die Milch und Milchprodukte bleiben billig, man wirft den Bauern angebliche Unfähigkeit um die Ohren und der Verbraucher gibt sich als der Unschuldige an den ganzen Dilemma, und beklagt, dass auf dem Acker Mais steht und keine Blümchen.

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          • Inga sagt

            „Fragt Finanzhilfen nach, der bekommt dann zu Antwort, für 50 Kühe gibt es nix, aber wenn der neue Stall 100, oder 150 Kühe unterstellen kann, dann gibt es Kohle, was hätten sie gemacht?“

            Na klar, Ehemaliger Landwirt,

            diese Subventionen bekommt nicht der Landwirt sondern die Volkswirtschaft.

            Der Landwirt beommt sie nur, wenn er ordentlich viel in Stalleinrichtung investiert!

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Na klar die Hersteller des Stalles greifen die Finanzhilfen ab, hätte das erwähnen sollen.

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          • rebecca sagt

            ehemaliger Landwirt, ich glaub das schon. Ich kenne ja auch die Zeit ohne Supermärkte. Nur bei uns wurden viele Läden HO oder Konsum genannt. Nach der Wende gab es mal eine Zeit mit vielen kleinen Läden. Aber nur kurz, bis Aldi und Co Fuß gefasst haben. Seitdem gings bergab.

            Heute erleben die wieder eine kleine Renaissance. Zumindest hier gibts einige kleine Lebensmittel Läden mit einem Imbiss/Fleischer, einer Poststelle oder anderen mit dem ein Zusatzverdienst generiert werden kann.

            Das sich jüngere über den billigsten Joghurt austauschen ist mir neu. Da gibts wohl territoriale Unterschiede. Von denen die ich so kenne würde heute keiner mehr wegen ein paar Cent weniger für dasselbe Produkt in ein anderes Geschäft fahren.

            Auch bei den späten Kunden von Kaufland, Rewe und Edeka. Sicher wird auch Alkohol gekauft, aber eine ganze Menge kaufen auch für ihren normalen Bedarf ein. Ist wohl auch regional verschieden.

            Die Geiz ist Geil Mentalität gepaart mit der Profitgier weniger hat viel mehr geschädigt als nur die Landwirtschaft.

            Es gibt mehr als zwei Möglichkeiten. Aber es ist sauschwer den dritten Weg zu gehen. Das weis ich selber.

            Im Fall der Subvenbtionen hätte ich mich früher auch für das wachsen mit Subventionen entschieden. Heute nicht mehr. Man muss wohl selber erst einige Erfahrungen machen um besser zu erkennen dass das scheinbar schlechtere Angebot langfristig die bessere Wahl ist.

            Auch beim Fazit bin ich anderer Meinung. Mittlerweile stehen viele Milchautomaten direkt bei Rewe oder Edeka. Und die haben super Verkaufszahlen. Obwohl der Liter Milch ein paar Meter entfernt wesentlich biliger zu haben ist. Sicher muss sich erst zeigen ob das auch langfristig so bleibt. Aber ich denke schon das ein zunehmender Teil der Verbraucher bereit ist mehr zu zahlen wenn es einen entsprechenden Gegenwert gibt.

            Den transparent zu machen wäre eine Möglichkeit damit höhere Preise akzeptiert werden. Verbraucher sind entegegen vielem Getröte durchaus bereit mehr für Tierwohl zu zahlen. Aber eben nicht auf Basis windiger Sigel oder Label die alle durch Skandale und Intransparenz beschädigt werden. Weshalb soll ich wesentlich mehr zahlen wenn ich nicht weis ob der Mehrpreis berechtigt ist?

            Hier gäbe es viel nachzuholen. Das ein höherer Preis für dasselbe Produkt bei entsprechnder Vermittlung funktioniert beweisen die vielen Markenprodukte.

            Es ändert sich aktuell vieles. Wir müssen umdenken. Das dauert. Mit der Geiz ist Geil Mentalität ist nicht einfach alles zu erklären. Geld geht nicht nur für sinnlosen Luxus oder überflüssiges weg. Auch für wichtige Dinge die für Lebensqualität stehen. Die Gesundheit zum Beispiel.

            Essen und trinken ist zwar eine Grundvorausetzung für das Leben. Aber wir müssen auch die Essgewohnheiten ändern. In Deutschland verbreiten sich Kochshows inflationär. Gleichzeitig steigt der Absatz von Convenience Produkten. Wie bescheuert. Viele gucken zu wie mit frischen guten Zutaten gekocht wird und stopfen irgendwelchen billigen Fertigkram in sich hinein. Aber langsam gehts auch wieder weg von viel und billig. Und hier liegen viele Chancen. DIe Spalterei und Stimmungsmache von vielen einschlägig beteitligten nutz dabei allerdings wenig.

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  4. Ich finde es ja bedenklicher wie die Tänzerinnen suggerieren daß die Edeka- Verkäuferinnen „supergeil“ sind so ausgehend von Belästigungen die man sich als Angestellte im Einzelhandel so antun muss…..
    Milch und Müsli ins Badewasser zu kippen bringt wenigstens die Kids auf gewöhnsbedürftige Ideen.
    Zu dem Song hätte ich andere Bilder im Kopf…..Mal den Landwirt, der supergeil Kartoffeln aus der Erde zieht oder so….

    Aber Edeka hat geniale Werbespots, das muss man neidlos anerkennen. Nur dieser hier ist tatsächlich mehr als merkwürdig.

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  5. Zenzi sagt

    Mich läßt das Video kalt weil es langweilig ist, mit zuviel Wiederholung in Text und Bild und die Sequenzen schlecht geschnitten sind. Vom Inhalt, ausser die Eingangsbilder, zielt es wohl auf eine jüngere Bevölkerung ab. Denke, die kriegt EDEKA mit diesem trögen Filmchen auch nicht vom Polster und in den Laden. Richtig gut fand ich damals diese Werbung: https://www.youtube.com/watch?v=V6-0kYhqoRo
    EDEKA tritt dabei in den Hintergrund und offenbart sich zum Schluss nur durch das Logo.
    Die hier ist auch gut gemacht: https://www.youtube.com/watch?v=dgB4pf1MZBA
    Was spassiges: https://www.youtube.com/watch?v=gNgBMoR_Swc

    Die Kunst Werbespots zu drehen ist eine Sparte für sich.

    Im Netz kursiert zigfach schlechte Werbung und die „verarsche“ mit Dialekt oder Ähnlichem. Allerweltsklips, im TV (hab ja keinen) schalte ich weg. Guter Humor ist eine Welt für sich und trifft selten meinen Nerv.

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    • rebecca sagt

      Guck mal die Kunden an, die besonders Abends nach 20.00 Uhr bei Edeka und Rewe einkaufen. Das sind fast alles jüngere die man mit der Werbung erreicht.
      Viele Ältere konnten auch mit der Werbung nichts anfangen. https://www.youtube.com/watch?v=5bGGYqiz3fk
      Die jüngern hingegen fanden es geil.

      Gute Werbung ist nicht so einfach und oft isses bischen wie beim segeln. Je cooler es wird, desto größer ist die Gefahr umzukippen und im Bach zu landen.

      Aber Edeka, bzw deren Agentur machen das insgesamt gesehen schon super.

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  6. Man sollte diese Werbung und Werbung generell in Inhalten und Aussagen nicht zu ernst nehmen. Die EDEKA-Werbung hebt sich von der Werbung der Konkurenz positiv ab, weil sie witzig und kreativ gemacht ist.

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  7. Vielleicht spricht Geschmacklosigkeit wirklich irgendeine Zielgruppe an, professionelle Werbeleute werden ihre Erfahrungen haben. Ich möchte lieber nicht zu dieser Zielgruppe gehören und kann so etwas allenfalls als Parodie auf den inflationären Gebrauch des Wortes „geil“ und Anspielung auf die Geiz-ist-geil Kampagne eines anderen Unternehmens verstehen. Vielleicht wird das Modewort durch solche Übertreibung schneller lächerlich, bei uns zu Hause wird es eh nicht gebraucht. Wir kaufen gerne bei EDEKA, aber bestimmt nicht wegen geschmackloser Videos.

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  8. Ehemaliger Landwirt sagt

    Wer schaut sich ein Werbefilm in dieser Länge an?

    Werbung im Fernsehen ist dazu da, dass man nichts verpasst, wenn man während eines Spielfilmes auf die Toilette muss. 😉 🙂

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  9. Etwas mehr wie merkwürdig. Da sieht man mal wie Wertigkeit von Lebensmittel dargestellt wird. Werbung ist ja okay aber mich würde das nicht ansprechen . Supergeil bezeichnet man mal eine schöne Frau die einem begegnet. Wenn ich gute Lebensmittel verkaufen zeige ich wo sie herkommen und wie sie angebaut werden. Das ist doch das was die Verbraucher im Moment sehr auf der Agenda haben. Müssten die doch auch auch merken . Bei verschiedenen Firmen merkt man das es Wechsel in der Führungsebne gibt. Die jungen kommen ran. Wer bisschen was im Kopf hat findet so was schlicht und einfach albern.

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    • Inga sagt

      Ganz geanu Christoph!

      Wie kann man jungen Leute klar macfhen, dass Lebensmittel, ein Stück Natur, ihre, eine besondere Berechtigung in unserem Leben haben.

      Mit denn geht man anderes um , als wie mit billigem No-name-Lego!

      Ich kenne eine Geschichte, da war Stromausfall, Leute aus dem anderen Bundesland haben mit Notstromaggregaten geholfen.

      So konnten viele Leute ihr Essen auf dem Elektroherd warm machen, oder sie waren gar noch in einer Turnhalle zusammengepfercht und sie haben des Essen gemeinsam im Großen gekocht.
      War eben eine Notlage.

      Junge Leute wissen, dass der We3ihnachstbaum vor der Supermarkttüre bis einem gewissen %satz mehr Kunden bringt.

      Jetzt müssen die jungen Leute Prioritäten setzen.

      Darf der 30ig jährige Supermarktleiter in dieser Situation, wo noch viele Leute wegen Stromausfall nicht in ihre Wohnungen können,

      den Weihnachtsbaum vor dem Supermarkt mit Storm brennen lassen?

      Außerdem sollten sie ja eben in ihre Werbung die ethische Herstellung und Qualiät der Lebensmitteln ver mitteln.

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  10. Der Einzelhandel handelt in Sachen Werbung meiner Meinung nach genauso, wie jeder andere auch. Sie macht die Werbung so, wie der große Teil der Bevölkerung es will. Das ist Entertainment, das ist was Deutsche wollen. Trotz allem ist dieser Einzelhandel für mich ein Einzelhändler, der noch auf einen Teil selber entscheiden darf, wo er seine Lebensmittel her bekommt und wie er sie vermarktet. Das unterstützt regionale Produkte und Produkthersteller. Zudem sind die Mitarbeiter sehr informiert, das kann natürlich aber auch vom Laden zum Laden anders sein.

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  11. „Merkwürdig“ trifft es ganz gut…
    Vielleicht brauche ich ja Nachhilfe in Sachen Humor, aber mich spricht das nicht an, wäre das im Video gezeigte real und nicht inszeniert, wäre ich geneigt, den Herrn zum Psychiater zu schicken…
    Aber vielleicht bin ich ja einfach zu kleingeistig, um den tieferen Sinn zu verstehen – mir erschließt sich zumindest nicht, was daran so „supergeil“ sein soll…
    Und ich würde mir eine andere Art und Weise, Lebensmittel zu bewerben, wünschen!

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