Bauer Willi, Regioday
Kommentare 21

RegioDay – mitmachen

„Die Leute wissen ja heute nichts mehr über Landwirtschaft und Lebensmittel“  Ja, wie denn auch, wenn sie nicht wissen, wo sie sich mit einem Bauern unterhalten können. Also nicht jammern, nicht auf andere warten sondern

Selbst aktiv werden für die Wertschätzung heimischer Lebensmitteln

Das ist die Idee, die hinter dem Regio Day, der am Sonntag, 1. Oktober 2017 bzw. in einem Zeitraum vom 20.9. bis 8.10. stattfindet, steht. Mehr Informationen dazu findet ihr auf unserer Homepage www.regioday.com. Hier das Wichtigste in Kürze:

Was wollen wir?

Dass sich möglichst viele Mitbürger der Vielfalt unserer heimischen Produkte wieder bewusst werden. Die einfache Botschaft: Heimische Produkte sind gut für die Umwelt, die Region, für die Erzeuger, die Verarbeiter, den Handel und natürlich auch diejenigen, die unsere regionalen Produkte verzehren. Wir wollen euch motivieren, mit Aktionen beim Regio Day mitzumachen.

Ladet die Leute auf euren Betrieb ein. Zeigt ihnen, was ihr macht und wie ihr es macht.

Und beantwortet die vielen Fragen, die unsere Mitbürger haben. Egal ob ihr Landwirt, Obstbauer, Winzer, Bäcker, Metzger, ein Handelshaus, ein sonstiges Unternehmen oder eine Organisation seid, die mit Lebensmitteln in Verbindung stehen. Und das sind verdammt viele. Und ihr gehört dazu.

Wer sind wir?

Wir sind so eine Art NGO. Eine NGO für heimische Lebensmittel. Wir wollen aber positive Botschaften unters Volk bringen. Wir sind eine private Truppe, also „Aktivisten“  aus Deutschland, Österreich und Südtirol. Einträge gibt es auch schon in Luxemburg. Die Schweiz ist derzeit noch nicht vertreten, was sich jetzt hoffentlich ändert. Wir, die Initiatoren, haben Bauernhöfe mit Ackerbau und Viehzucht, Wein- und Obstbau. Oder wir verarbeiten Produkte, die aus der Region stammen, zu hochwertigen Lebensmitteln. Zum Beispiel Sarah, die Metzgersfrau. Diese Aktion, diese Kampagne machen wir aus Überzeugung, mit eigenem Geld, wir sind kein Verein, niemandem verpflichtet und auch nicht organisiert. Die Idee verbindet uns.

Was müsst ihr tun?

Euer Hof, euer  Geschäft, euer Betrieb, eure Organisation und deren Mitglieder und Mitgliedsbetriebe oder Filialen melden sich unter www.regioday.com an. Wie das geht, beschreibt ein kleiner Text im „Blog„. Im Bereich „Download“ gibt es Logos und Flyern, die ihr für eure Aktion herunterladen könnt. Kostenlos, wobei wir uns über eine finanzielle Zuwendung freuen würden. Gleichzeitig erfolgt eine Eintragung in eine Karte.(„Verzeichnis“ auf www.mein-bauernhof.de.de ) So können alle Nutzer schnell erkennen, wer was wann und wo veranstaltet oder anbietet. Was ihr macht, ist egal. Ob ihr die Nachbarn einladet, einen kleinen Bauernmarkt organisiert oder einen Tag der offenen Tür, wichtig ist nur, dass ihr diejenigen erreicht, die sich für Lebensmittel interessieren. Weitere Vorschläge gibt es auch auf der Homepage.

Was bringt das?

Wir wollen das Vertrauen in unsere heimischen Lebensmittel stärken. Der Regio Day soll der Treffpunkt für alle auf dem Weg von der Herstellung bis zum Verzehr werden. Natürlich dient er auch als Werbung für die heimische Landwirtschaft, das heimische Gewerbe und den eigenen Betrieb. Wir wollen mit dieser Kampagne eine große Aufmerksamkeit erreichen. Je mehr mitmachen umso eher wird uns allen das gelingen. Wir sind zuversichtlich, dass alle diese gute Idee unterstützen. Auch ihr!

Es grüßen euch

Die Initiatoren (in alphabetischer Reihenfolge)

Alois, Bernhard, Christian, Gabi, Janine, Jessica, Klemens, Sarah, Thomas I, Thomas II, Willi

P.S,: Auch über ein „Gefällt mir“  auf der Facebook-Seite würden wir uns sehr freuen! https://www.facebook.com/regioday/

 

 

(Aufrufe 351 gesamt, 1 heute)

21 Kommentare

  1. Paulus sagt

    Fliegt denn auch an dem Tag des „regioday“ der Schirmherr Johann Lafer mit seinem Helikopter über das Land, oder muss er sein immer gleich bleibendes Gesicht für eine andere Reklame hinhalten? Wir würden diesen Star der Werbewirtschaft, wenn er denn in der Nähe einschweben sollte, schon gerne mal bejubeln und beklatschen.
    Anderseits – die Gerichte unserer (fiktiven) Tante Änne sind auch nicht so schlecht.
    Während Herr Lafer von Jahr zu Jahr zwischen bretonischen Austern und der Sylter Royal in seinem Urteil hin und her schwankt bleibt Änne ihrer Linie treu. Gegessen wird das was im Garten gerade geerntet wird und was von dem letzten Schwein oder Rind noch übrig ist. Punkt!
    Für die nächste Aktion sollten die Bauern mal bei dem Erzbischof von Köln anfragen.
    Dieser Entrückte ist genauso unkritisch und für alles zu haben was vermeintlich gut ist. Insofern gibt es noch Hoffnung.

    2+

    • Bauer Willi sagt

      Mehr fällt Dir dazu nicht ein? Wenn Du wüsstest wieviel Arbeit in der Vorbereitung gesteckt hat, wieviel privates Geld, wieviel Kilometer auf der Straße…
      Und dann auch noch Häme…Mir reichst für heute…
      Bauer Willi

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      • Paulus sagt

        Nein lieber Willi, keine Häme. Falls es so aufgefasst wird bitte ich um Entschuldigung.
        Ich kann die Aktion nur befürworten und hoffe sie führt zum Erfolg.
        Die Kritik betrifft allein diese Galionsfigur bei der alle die ich unserem Familien-, Bekannten- und Freundeskreis darauf aufmerksam machte, schlagartig kein Interesse mehr an der Seite hatten, nachdem ihnen als Erstes dieser dreimal chemisch gereinigte Grinsefroh erschien.
        Wenn die Initiatoren nicht erkennen oder wahrhaben wollen, dass sie mit dieser Figur daneben gepackt haben dürfen sie sich nicht der Kritik verweigern. Einen Johann Lafer mit bäuerlicher Landwirtschaft in Verbindung zu bringen – dazu gehört schon ein eine gewaltige Portion an Naivität oder Phantasie. Das ist alle was ich zum Ausdruck bringen wollte.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      @ Paulus

      Die Werbung mit Johann Lafer soll ja nicht sie ansprechen, sie haben eigene Rinder und Gemüse aus dem eigenen Garten, folglich gehören sie nicht zur Zielgruppe.

      Ist ihnen heute kein Keiler vor die Flinte gelaufen?

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    • Zenzi sagt

      Wen hättest du denn als prominente Figur vorgeschlagen für die RegioDay-Website, Paulus?

      Immerhin haben Willi & Co nicht – ganz Bauern-„like“ – einen aus der Männerriege Rukwied, Sonnleitner, Brunner oder Schmidt genommen, sondern einen Koch. Denn die Bauern stellen, wie immer gern betont wird, Lebensmittel her, auch wenn vieles davon erstmal über den Tiermagen geht…

      Persönlich bin ich auch kein Freund von derartigen Gallionsfiguren, nur um sich dem Mainstream anzuwanzen. Aber „Mainstream“ braucht die Seite nunmal.

      1+

      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Johann Larfer ist ein Bauernsohn!

        Auch ein Alain Ducasse hätten sie nehmen können, auch er ist ein Bauernsohn, jedoch kaum bekannt, da er zumindest nicht im deutschen TV zu sehen ist.

        Und dann gibt es noch einen Wohlfahrt, nein, ich meine nicht den Alois, sondern den besten Koch Deutschlands, den Harald Wohlfahrt, auch er ist ein Sohn eines Bauern.

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      • Paulus sagt

        Schirmherrschaft bedeutet zunächst mal gar nichts. Bei Johann Lafer drängt sich zurückhaltend ausgedrückt der Verdacht auf, dass er diese Aktion allein als Werbung in eigener Sache nutzt. Dieser Mann ist ein Marketinggenie und kritzelt seinen Namen auf alles was man ihm für Geld hinhält und verkauft ebenso sein Gesicht für jeden Quatsch. Selbst Frühstücksbrettchen wurden schon als „Edition Lafer“ verkauft. Bei aller Achtung, unglücklicher hätte man diese Aktion nicht starten können.
        Vielleicht hätte es ja gar keiner sogen. Schirmherrschaft bedurft. Aber die Bauern hielten sich ja schon immer für besonders schlau.

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        • Bauer Willi sagt

          @Paulus
          Schade, dass Du diese Aktion jetzt nur auf die Person Lafer reduzierst. Es war nun so, dass ich den persönlich kennengelernt habe und ihn auf die Aktion angesprochen habe. Als Koch und Landwirtssohn erschien er mir glaubhaft. Ich weiß nicht, ob Du von seiner Aktion mit dem Schulessen gehört hast. Das finanziert er alles aus seiner eigenen Tasche.

          Ich gebe Dir recht mit dem Marketing. Dann schau Dir auch mal andere Fernsehköche an…. Ist da irgendwas anders? Einer von denen kommt sogar aus Rommerskirchen… Der kam für mich aber nun überhaupt nicht in Frage. Ja, wir hätten auch auf eine Schirmherrschaft verzichten können. Haben wir aber nicht. In deinen Augen ein Fehler und damit ist das Kapitel Regio Day jetzt für dich erledigt. Auch eine Möglichkeit….

          Im Übrigen halte ich mich nicht für besonders schlau. Ich verstehe auch den Satz nicht wirklich. Häme?
          Bauer Willi

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          • Paulus sagt

            Hallo Willi, das Thema Regio Day hat sich für mich überhaupt nicht erledigt und ich sagte schon, dass ich es für eine wirklich gute Sache halte. Lafer hin oder her, da sind wir nun mal geteilter Meinung.
            Dieser Schnauzbart aus Rommerskirchen wäre allerdings eine noch größere Katastrophe gewesen. Aus welchem Grund benötigt man bei dieser Aktion überhaupt einen sogen. Fernsehkoch. Die nimmt doch eh keiner ernst. Das habe ich nicht verstanden. Zwei oder drei authentisch wirkenden unbekannten Bäuerinnen oder Bauern mit unterschiedlichen Erwerbsquellen würde nicht nur ich mehr Vertrauen entgegenbringen.

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Der Schnauzbart aus Rommerskirchen hat es bei euch nicht mehr ausgehalten, deshalb ist er nach Südbaden geflüchtet. 😉

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    • Bauer Willi sagt

      Das ist doch mal eine tolle Idee. Ist wirklich nachahmenswert. Es gehört aber auch eine gehörige Portion Risikobereitschaft dazu. Aber wenn wir Bauern uns wirklich als Unternehmer verstehen, sollten wir auch was „unternehmen“. Danke für den Link.!

      Bauer Willi

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  2. Zenzi sagt

    Sehr gute Aktion und hervorragend gestaltete Internetseite. Beim Auswahlkriterium „Bio“ taucht aber nur noch Alois auf…. Wäre gut, wenn die teilnehmenden Höfe ihr eigenes Bild einstellen könnten/würden. Das ist doch heutzutage kein Ding mehr, eben mal Bild mit guter Selbstdarstellung zu machen.
    Hoffentlich finden die Aktionen dieser „offenen Stalltür“ ähnlichen Anklang wie die „offene Gartentür“, die ja nur an 1 Wochenende stattfindet. Wie man hier aber schon an den heutigen Kommentarbeiträgen sieht, scheinen die meisten Landwirte sich nicht angesprochen zu fühlen. Mal schaun wie es nächstes Jahr aussieht…

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    • Bauer Willi sagt

      Ach Zenzi, die heutige „Beteiligung“ zeigt doch nur eines. Zwischen Reden (Kommetare schreiben) und aktiv werden liegen Welten. Bei Facebook sieht es nicht viel anders aus als hier im Blog.
      Sitze gerade im Zug Richtung München. Dort habe ich morgen einen Vortrag vor 800 Landwirten zum Thema „Gesellschaftliche Anerkennung und was wir tun können“. Frag mich im Augenblick, warum ich mir den Stress antue, und zwei Tage unterwegs bin.
      Hätte gerade Lust, wieder nach Hause zu fahren. Arbeit hätte ich da genug.
      Bauer Willi

      3+

      • Zahn sagt

        bloss nicht aufgeben. Ideen brauchen Zeit, steter Tropfen höhlt den Stein..im Hirn ist es wohl ähnlich. Danke für diese Seite und die immer zum Denken anregenden Beiträge!

        1+

        • Inga sagt

          Warum müssen Landwirte immer so viel leisten, nun auch noch Werbung für sich machen und um Verständnis bitten!
          Die andere sitzen 8 Std. tägl. im Büro und haben danach Feierabend.

          Bei den anderen macht ja der Chef oder die Firma Werbung, ach so, die haben ja mehr Arbeitsteilung!!!

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Auch wenn Bauer Willi bereits einen guten Bekanntheitsgrad hat, wissen noch nicht alle vom Willis Block.

      In meiner Gegend vergeht kaum ein Sonntag, wo kein Betrieb ein Tag des offenen Stall hat.
      Fast jede Winzergenossenschaft macht dies und wöchentlich kann unsere mit Führung besucht werden.

      Außenstehende haben keine Ahnung, was an Vorbereitung für so einen Tag notwendig ist, deshalb werden nur Betriebe mit Hofladen daran interessiert sein.

      Von wegen, offene Gartentür nur ein einem Wochenende bei uns, sehen sie hier:

      https://www.ortenaukreis.de/media/custom/2390_2721_1.PDF?1494237564

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