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Luxusprobleme

Es ist verdammt schwer, ökologisch korrekt zu leben. Hier ein Beispiel aus England:
Zwei Freundinnen wollen sich treffen. Die Zugfahrt von Newcastle nach Birmingham ist teurer als der Hin- und Rückflug nach Malaga/Spanien. Also treffen sie sich in Malaga und das Geld für 2 Übernachtungen in einem Hostel ist auch noch drin.
Da fragt man sich als Bauer doch, ob nicht all unsere Bemühungen für den Umweltschutz „für die Katz“ sind…

http://www.dailymail.co.uk/news/article-4116836/Two-friends-living-Newcastle-Birmingham-met-Malaga-cheaper-fly-SPAIN-getting-train-other.html

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71 Kommentare

    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Keine Ahnung wie es bei euch in Österreich mit der Bahn aussieht, meine Frau ist mit der Bahn an die Ostsee gefahren und hat ihre Schwester besucht. Seither weiß sie warum manche lieber den Flieger nehmen.

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  1. Friedrich sagt

    @Paulus. Wenn über Methan von Wiederkäuern gesprochen wird dann muß auch festgestellt werden, daß die Biogasanlagen , die mit Mais und Gülle betrieben werden, eine Gegenrechnung aufgestellt werden muß , denn die Biogasanlagen werden mit Methan betrieben und der Mais ,Gras usw. wachsen auf dem Land. Die Windräder stehen fast alle auf ldw.+forstw. Flächen und die PV-Anlagen auf den Dächern der Bauern . Alle Anlagen werden zwar gewerblich , aber als ldw. Nebenbetrieb genutzt. Auch die Anlagen von fremden Investoren stehen meist auf ldw. Grund. Die ldw.fremden Anlagen kann man ja der restl. Volkswirtschaft zuordnen aber nicht die ldw. Anlagen. Ich nutze z.B. meinen PV-Strom überwiegend selbst und das machen viele Bauern. Die Biogasanlagen verbrennen doch mehr Methan als die Wiederkäuer rauspupsen , oder ? Auch sind die Bauern doch die größte einzelne Gruppe die grünen Strom produzieren. — Mit der Wohnhausdämmung muß ich voll Recht geben , baue gerade. Das ist Wahnsinn ! Unsere Umweltministerin redet von bezahlbaren Wohnraum und erhöht ständig mit der Dämmung die Kosten. Habe 2015 noch eine Gasheizung einbauen dürfen. Ab 2016 sind elektr. Wärmepumpen angesagt. Für ein Einfamilienhaus sind das auf Nachfrage 15.000 Euro Mehrkosten , nur um im Jahr 200 /300 Euro weniger Heizkosten zu haben. Die Häuser sind so gedämmt , daß man eine Lüftung einbauen muß , um das Kondensaat/Feuchtigkeit raus zu bekommen. Diese Anlage mit Wärmerückgewinnung kostet rd. 8000 – 10.000 Euro. Ohne diese Anlage ist die Schimmelbildung an den Wänden fast nicht zu verhindern , oder man muß ständig lüften und damit ist die Energieeinsparung wieder flöten. Daran kannst Du sehen , wie blöde unsere Ideologiepolitiker sind. Machen Gesetze und wissen gar nicht was sie tun , nur um der Isolierindustrie Aufträge zu zu schanzen. „Wickert läßt grüßen“?!

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    • Inga sagt

      Tja Friedrich,

      es ist lobenswert, dass du so viel für die Energieeinsparung tust.

      Aber die Felder und Äcker für den Mais und andere Früchte für die Biogasanlage können nur von Bauern betrieben werden.
      Die Bauern pflanzen auch unserer Lebensmittel für Mensch und Tier an.
      Auf diesn Flächen können auch Windkraftanlagen und PVanlkagen stehen und auf den Dächern der großen Scheuen können auch PVanlagen gebaut werden.

      Und wie die Nahrungsmittel wird dieser Strom auch von die Allgemeinheit verbraucht.

      Du hast bestimmt einen anderen interessanteren Beruf, wo mannicht so viel Betreibvermögen braucht!
      Und was du darin erarbeitest wird auch für die Allgemeinheit benötigt, oder?
      Dein Chef, der Arbeitgeber streicht den Erlös ein und Du bekommst davon deinenLohn/ Gehalt.

      Und so geht es dem Bauern auch, er muß von dem Erlös auch die Anlage in Schuß halten, wie jeder andere Unternehmer seine Betriebsanalagen auch.
      Falls er einen Arbeitnehmer hat, ihn auch vergüten!

      Also ist zu wenig erneuerbare Energie da, subventioniert der Staat diese Anlagen!
      Was hast du für ein Problem damit?

      Ja, es kann passieren, dass er falsch subventioniert, die falschen Prioritäten setzt!
      Weil vielleicht diese Prioritäten wo anders hin besser passen!

      Ob du Bauherr da nicht überlegen könntest,wenn du es vorher gewusst hättest,für das viele Geld ein 0-Energiehaus zu bauen-?

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    • Paulus sagt

      Hallo Friedrich, zunächst einmal bedanke ich mich dafür, dass Du auf meinen Beitrag eingehst. Aber ist es nicht so, dass Biogasanlagen weder mit Methan (CH4) betrieben werden, noch in diesen Methan verbrannt wird? Anders würde es nach meinen bescheidenen naturwissenschaftlichen Kenntnissen keinen Sinn machen. Die anschließende Verwendung der im Fermenter erzeugten Biogase ist eine ganz andere Geschichte. Ich weiß aber was Du meinst und denke, wir reden da schlicht aneinander vorbei.

      Wenn es tatsächlich so sein sollte, dass die Bauern die größte Gruppe sind die Grünen Strom erzeugt, dann könntet ihr die Energiekonzerne außen vor lassen und hättet (im Verbund) gegenüber den Netzbetreibern eine enorme Marktmacht. Das scheint mir aber eher nicht so zu sein, insofern bleiben da doch so einige Fragen offen.

      Was die sogen. kontrollierte Lüftung in hochwärmegedämmten Gebäuden betrifft, ist dies tatsächlich der Gipfel des Schwachsinns. Das ist aber ein ganz anderes Kapitel welches bei Bauer Willi nicht zu diskutieren ist.
      So, jetzt wünsche ich noch einen schönen Restsonntag.

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    • Bauer Willi sagt

      Weder lustig noch Zeigefinger. Sondern ein Beleg für die Doppelmoral unserer Gesellschaft, die die Freiheit des Einzelnen über alles stellt. Dies ist nur eine Feststellung, keine Bewertung.
      Sobald in die persönliche Freiheit eingegriffen wird, gibt es Krawall. Die beiden Mädchen handeln nur logisch und nutzen ihren persönlichen Vorteil. Der wäre nicht möglich, wenn die Gesellschaft sich darüber einig wäre, dass Fliegen schädlich für die Umwelt ist und dementsprechend handeln würde. Doch das ist unbequem.
      Bauer Willi

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  2. China, will bis 2025 weitere 6000 Flieger bauen! Gut Flug! 😉
    …vielleicht wird fliegen noch billiger? …trifft jeder seine Freunde etc. irgendwo auf der Welt! 😉

    1+

  3. Friedrich sagt

    Alles toll wenn die Leute ihre Freiheit genießen können. Sicherlich ist das persönliche Gespräch auch besser Auge in Auge zu führen, aber für welchen Preis. In den meisten Fällen wird über unser Klima im privaten Bereich überhaupt nicht nachgedacht. Auch die Politik sieht sicherlich immer nur die Steuern die der Staat einnimmt und greift bei der Masse der Leute nicht ein , weil das ja Wählerstimmen kostet. Dafür wird der Industrie, den Gewerbe-und Handwerksbetreiben sowie der Landwirtschaft kräftig die Daumenschrauben angezogen. Diese Betriebe haben aus wirtschaftlichen Gründen auch ernergiemäßig kräftig eingespart , sodas hier nicht mehr viel zu machen ist. Das Problem mit der Klimabilanz sind heute der Verkehrsbereich (LKW, Auto, Flugzeug) und die Gebäudeheizung , wo immer noch Zuwächse statt Einsparung zu verzeichnen ist. Aber dort sind die Wähler , die man nicht verschrecken darf. Ohne die Einsparung in diesen Bereichen wird es keine Verbesserung der Klimabilanz geben können. Ein paar Faustzahlen : 1 ltr. Treibstoff = 3 kg CO2 + 1 KW Strom = 0,5 kg CO2. Das Flugzeug verbraucht pro Person und Flugkilometer ca. 4 ltr. Kerosin = 12 kg Co2 mit steigender Tendenz , denn die Flugpassagierzahlen steigen von Jahr zu Jahr. Also könnte jeder was für die Umwelt tun, oder ? Aber das Gegenteil ist der Fall. Zur Ablenkung hauen unsere Politiker auf die Bauern ein , obwohl wir in Sachen Klimabilanzfortschritt an erster Stelle stehen , wenn man unsere grüne Energie (PV,Biogas,Windräder) auch anrechnen würde , aber dann hätte man ja keinen mehr auf dem man rumhacken könnte. Mit der Anrechnung der grünen Energie hätten die Bauern schon längst das Klimaziel von 2050 erreicht.

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    • Paulus sagt

      @ Friederich,
      was den Verkehrsbereich betrifft gebe ich dir ja Recht. Bezüglich der Gebäudedämmung kann ich dir mathematisch belegen, dass es zumindest überwiegend ganz großer Schwachsinn ist. Selbst bei der KfW gelangte man schon zu der Erkenntnis.
      Aber was bitteschön haben PV, Biogas und Windräder mit Landwirtschaft zu tun? Auch der Anbau von Energiepflanzen, selbst wenn diese mit landwirtschaftlichen Produktionsmethoden gewonnen werden, ist nach meiner Auffassung der Energiewirtschaft zuzuordnen. Ich denke, da sollte man schon differenzieren.

      1+

      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Da PV & Biogas Anlagen gewerblich betrieben werden, wird die positive Klimabilanz dem Gewerbe zugewiesen, obwohl die Anlagen von Landwirten betrieben werden.

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  4. Schweinebauer Piet sagt

    Moin Willi, ich würde nicht sagen für die Katz. Von uns wird nur mehr verlangt als von den meisten anderen. Das System haut nur hin, wenn alle mit machen.

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  5. Unser Sohn und seine beiden Freunde sind unser “ Trio Infernale“. Einer der drei lebt mittlerweile in Wien, einer hat bereits den Führerschein. Nun hatten sie die glorreiche Idee, sie könnten ihren Kumpel mit dem Auto in Wien holen für die Sommerferien. Das Rechnen begann, die Aktion wurde abgeblasen. Mit dem Lehrlingslohn das Benzin und eine Übernachtung zu finanzieren, war zu teuer. Der Kollege nahm den Flieger. Wien-Zürich-Wien kostete keine 100 Euro.

    1+

    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Am Dienstag könnte ich beim irischen Billigflieger nach London für 14,99 Euro fliegen, Rückflug am Mittwoch 17,73 Euro. Ein normales Bahnticket einfach an die Ostsee kostet 145 Euro im Spartarif 29 Euro, beim Spartarif kann man nicht jeden Zug benutzen.

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      • Inga sagt

        Was sind das nur für Moden?

        Ich dachte wir wollten alle ökologisch korrekt leben, oder?

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          • Inga sagt

            Denk an die
            „Doppelmoral unserer Gesellschaft“
            die Bauer Willi erwähnte.

            Und die Politik besteuert oder subventioniert sie entsprechend.

            Ist das in Ordnung?

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Könnte ich!!!

          Will nicht nach London.

          Habe mal Gran Canaria angeschaut, das wären 280 Euronen hin und zurück, geht aber auch nicht, meine Frau lässt mich nicht alleine nach Gran Canaria. 🙁

          Mitnehmen kann ich sie auch nicht, sie müsste das Geld verdienen, das ich am Strand von Maspalomas versaufen will. 🙂

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          • Inga sagt

            Besaufen kannst du dich auch wo anders oder auch zu Hause, dann spart deine Frau viel Geld.
            😉
            Und unsere Umwelt wird geschont,
            Deine Kinder und Enkel danken es ihr doppelt!

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Meinste am Ballermann?

              Also Enkel habe ich noch keine, meine Söhne waren bis jetzt nicht so fleißig. 😉

              Danken?

              Der Mann einer Cousine ist mit 57 gestorben und die Ersparnisse waren alle auf seinen Namen angelegt, eine Tochter meinte nur, wie kann man so blöde sein, so viel Geld zu sparen. Sie nahm es trotzdem, obwohl die Rente der Mutter sehr schmal ausfiel.

              Eine gute Ausbildung, mehr dürfen die Kinder meines Erachtens nicht erwarten, unser mühsam Erspartes dürfen wir auch ausgeben, wenn unsere Kinder es genau so machen, können sie es auch zu einem bescheidenen Wohlstand bringen.

              Besaufen, in meinem Alter tut es nicht gut, deshalb genieße ich abends mein Gläschen Wein.

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            • bauerhans sagt

              „wenn unsere Kinder es genau so machen…..“

              die sind aber doch in wohlstand aufgewachsen!
              wie der sohn des profs aus freising,der als dipl.ing. hier in der landkommune die maschinen repariert.

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            • Inga sagt

              sie sind im Wohlstand aufgewachsen?

              Trotzdem muß man die Umwelt für sie weitgehend erhalten. Und sie müssen das nicht nur anerkennen, sondern auch danach handeln.

              Und wenn man Guthaben für sie gespart hat, dann müssen sie gewissenhaft damit umgehen und am besten vermehren, aber bestimmt sehr sinnvoll für sie selbst einsetzen!

              Man muß sie aber darauf vorbereiten, finde ich!

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            • Inga sagt

              Ehemaliger Landwirt,

              „Der Mann einer Cousine ist mit 57 gestorben und die Ersparnisse waren alle auf seinen Namen angelegt, eine Tochter meinte nur, wie kann man so blöde sein, so viel Geld zu sparen. Sie nahm es trotzdem, obwohl die Rente der Mutter sehr schmal ausfiel.“???

              Normalerweise gehört der Mutter die Hälfte davon, da kann die Tochter nicht ran.
              Das Ehepaar hätte ein Testament machen sollen!
              Und ich denke, wenn das Geld während der Ehe angespart wurde, müßte der Frau die Hälfte gehören.
              Egal auf welchen Namen es angelegt wurde.

              Und von der anderen Hälfte, die dem Mann zustehen würde, würde bei dem Tod des Ehemannes dann sein Teil unter Frau und Kindern geteilt werden, also würde die Frau, deine Cousine, die Hälfte davon bekommen und die Kinder die andere Hälfte davon.

              Wenn die Tochter das einzige Kind ist, dann eben nur ein Viertel des hinterlassenen Vermögens,
              oder?
              Somit hätte Deine Cousine 3/4 des gesamten Vermögens für sich!

              Und wenn die Tochter auch sparsam erzogen worden wäre oder wüsste dass die Eltern wie auch die Großeltern immer sparsam waren und dadurch nie Not hatten oder eben immer flüssig waren, dann würde sie nie so plump denken.
              Das grenzt ja an „Groben Undank“!

              Das Sparsamsein ist doch ein Vorteil, oder?
              Andere beneiden einen bestimmt darum.
              Nicht nur um das Vermögen im doppelten Sinne, dass man hat.

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              „Und wenn man Guthaben für sie gespart hat,“

              Die Guthaben haben wir für unser Alter angespart, nicht für unsere Kinder! Derzeit finanzieren wir unserem jüngsten Sohn zu 100% sein Studium, nach dem Master kann er sein Geld so verdienen wie wir auch, durch Arbeit. Dann erben unsere Söhne irgendwann die ganzen Felder, einschließlich 1 ha. mögliches Wohnbauland und 60 Ar Gewerbebauland.

              Dass man die Umwelt so verlassen muss, wie man sie angetroffen hat, steht außer Frage.

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            • Inga sagt

              „Und wenn man Guthaben für sie gespart hat,“

              Das ist ja egal, ob man das Vermögen für die Kinder spart oder für sich selber, um sich selber die Lebensqualtität zu erhöhen!
              Es ist nur gut, wenn es die Kinder nachmachen, um sich das Leben zu vereinfachen.
              also verantwortlich damit umgehen, wie auch mit der Umwelt.

              „Dass man die Umwelt so verlassen muss, wie man sie angetroffen hat, steht außer Frage“.

              Das ist eine andere Frage, aber es genügt ja nur das Bewußtsein dafür und dann den entsprechenden Umgang damit!

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              @ Inga

              Die beiden haben den ersten Fehler gemacht, dass
              1. Das Geld nur auf den Namen des Ehemannes angelegt wurde
              2. Kein Testament erstellt wurde
              3. der Ehemann hatte immer noch seine italienische Staatsangehörigkeit und damit galt italienisches Erbrecht, das bedeutete nur 25% des Erspartes für die Ehefrau.

              Vor ca. 10 Jahren verstarb der Vater meiner Frau, und damit war sie an dem Wohnhaus erbberechtigt. Laut dem Testament wäre beim Antritt des Erbes nur Pflichtteilberechtigte gewesen, aber die Summe im Bar wäre schon happig gewesen, für meine Schwiegermutter als Rentnerin. Selbstverständlich hat meine Frau das Erbe nicht angetreten, das heißt aber nicht, dass sie später auf das mögliche Erbe verzichtet. Ihre andere Erbberechtigte Schwester ist auch den selben Weg gegangen.

              Selbstverständlich ist Sparsamkeit von Vorteil, wenn es nicht in Geiz ausartet. Wenn die Waschmaschine seinen Geist aufgibt, hat es einen Vorteil, wenn man nicht bei der Bank um einen Kredit betteln muss.

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            • Inga sagt

              Ja, dann haben deine Frau und ihre Schwester so ihr Erbe behalten und eventuell vergrößert, indem ihre Mutter drin wohnen bleiben konnte, so haben die beiden ihr Zuhause erhalten.
              Ein Vorteil!
              Und nach dem Tod der Mutter können sie es ja sinnvill anlegen, indem sie das Haus verkaufen oder vermieten und den Erlös dann teilen.

              Und danach müssten sie dann überlegen, wie sie es in die nächse Generation vererben, damit es da unter Cousinen und Cousins keine Schwierigkeiten gibt!

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              „Das ist ja egal, ob man das Vermögen für die Kinder spart oder für sich selber, um sich selber die Lebensqualtität zu erhöhen!“

              Wer jährlich eine Durchschnittslohn verdient hat, hat auch einen Rentenpunkt pro Jahr, das bedeutet 1370 Euro Rente monatlich.

              Folglich müssen bei mir 1000 Euro Monatlich woanders herkommen. Die alte Formel, Hofabgabe, Übernehmer stellt Wohnung, Wasser Strom usw. und der Altenteiler arbeitet mit, funktioniert bei uns nicht, da kein Nachfolger der die Landwirtschaft weiterbetreibt. Folglich müsste ich/wir 180.000 Euro auf der hohen Kante haben, wenn ich 85 Jahre alt würde.

              Da meine Frau einen Rentenanspruch von 1.800 Euro hat, wird es noch für ein Glas Mineralwasser reichen.

              Wohl dem, der was ansparen konnte, andere Altenteiler sind arme Schweine und keinen interessiert es.

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            • Inga sagt

              Ja,
              das weiß ich, bin selber ehemalige Bäuerin oder Ehefrau eines Ehemalligen Bauern!
              sogar mein Schwiegereltern haben für sich und ihren Sohn, meinen Mann freiwilig in die BFA eingezahlt.

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              „Und von der anderen Hälfte, die dem Mann zustehen würde, würde bei dem Tod des Ehemannes dann sein Teil unter Frau und Kindern geteilt werden, also würde die Frau, deine Cousine, die Hälfte davon bekommen und die Kinder die andere Hälfte davon.“

              Die gesetzliche (deutsch)Erbfolge wäre, wenn

              10.000 Euro auf den Ehemann angelegt wurde,
              die Ehefrau erbt 5.000, die andern die Kinder.

              Wenn 5.000€ auf den Ehemann, 5.000€ auf die Ehefrau, dann erbt sie 2.500 von ihrem verstorbenen Ehemann, die Kinder auch 2.500 Euro. Somit verbleiben ihr 7.500 Euro.

              Selbstverständlich ist es besser ein rechts-sicheres verfasstes Testament zu erstellen, solange man noch Testierfähig ist.

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            • Inga sagt

              Klar, Ehemaliger Landwirt, aber:

              Also,
              ich weiß dass, wenn 10.000€ auf den verstorbenen Ehemann angelegt wurde, dass die eine Hälfte die Ehefrau und die andere Hälfte die Kinder erben.

              Aber wie ist es im Betrieb,
              aller Betriebszuwachs, egal ob auf Mann seinen Namen oder der Frau ihren Namen angelegt,
              es ist gemeinsam angeschafft und wird hinterher bei Scheidung geteilt.
              Und bei Tod?
              Der Betrieb soll doch zusammenbleiben, oder?
              Stell dir vor, dein Betrieb würde von Deiner Familie noch bewirtschaftet werden, der Sohn steht in den Startlöchern und will ihn übernehmen, er hat ihn schon in Pacht.
              Nun passiert dir ein tödlicher Unfall. Was dann?
              Wird deine Frau die Hälfte erben und die andere Hälfte all deine Kinder?
              Was macht der Sohn, der den Betrieb führt?
              Muß er den Geschwistern das Erbteil abkaufen, damit es im Betrieb bleibt?
              Deine Frau wird ihres im Betrieb lassen,oder zieht es raus und macht sich mit ihrem Lover ein schönes Leben!
              Und der Betriebsführer?
              Der kann den Laden dicht machen,
              Oder ist Betriebsvermögen etwas anderes?
              Wie kann ein Bauer sein Betriebsvermögen schützen, damit er es von seiner Frau nicht abgenommen werden kann?
              Von so einer Frau die zwischen Privat- und Betriebsvermögen nicht unterschieden kann? Und gierig ist?

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              „Ja, dann haben deine Frau und ihre Schwester so ihr Erbe behalten“

              Bis jetzt lebt sie noch und wenn sie gesund bleibt, kann sie ruhig 100 Jahre alt werden. 🙂

              Erst wenn sie uns verlässt, dann muss man sehen, ob noch was da ist.
              Das ist der Vorteil wenn man was gespart hat, man braucht kein Erbe um die Schulden zu bezahlen. 😉

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            • Inga sagt

              Na klar, ehemaliger Landwirt,

              ach so,
              wenn du schreibst
              „mal sehen, ob dann noch etwas da ist“

              ach so, meinst du die Pflege der Mutter frisst dann mal den Wert des Hauses auf?
              Und deine Frau und ihre Schwester müssen sich den Rest teilen?

              Dann müsste das Haus verkauft werden, oder mit eigenen Mitteln von den Schulden befreit werden.

              Neulich habe ich eine jüngere Enkeltochter von einer Bäuerin getroffen. Diese verwitwete Bäuerin, gerade über 70 lebte in ihrem Häuschen, dass sie und ihr Mann (ich glaubeiden 80igern) als Altenteil in den Garten gebaut haben, alleine.

              Ich fragte die Enkeltochter,
              was macht denn die Oma und der Rest der Familie.
              Da antwortete sie mir, die Oma ist im Altenheim.
              Sie kann nicht mehr alleine wohnen.
              Ich fragte, und wer wohnt in dem Haus (dachte die älteste verheiratete Enkeltochter mit Familie)
              Da antwortete mir die jüngere Enkeltochter,
              nein das Haus ist vermietet und die Miete geht auf ein Sperrkonto und
              diese Miete wird verwendet für Omas Pflege!

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              „Der Betrieb soll doch zusammenbleiben, oder?
              Stell dir vor, dein Betrieb würde von Deiner Familie noch bewirtschaftet werden, der Sohn steht in den Startlöchern und will ihn übernehmen, er hat ihn schon in Pacht.
              Nun passiert dir ein tödlicher Unfall. Was dann?“

              Bei Interesse, wäre ich und meine Frau jetzt nur noch Nießbraucher, das wäre mein Wunsch gewesen.

              Meine Frau erbt laut Testament den Betrieb und die Ersparnisse.
              Natürlich muss, bzw. kann man nach 40 Jahren seiner Frau vertrauen, dass sie das ererbte nicht mit einem Lover verprasst.

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            • Inga sagt

              Ja logo,

              also in dem Fall, dass der Betrieb für den Nachfolger (der wäre ja in auch beruflich drauf vorbereitet) vorbereitet und erhalten worden wäre, würede deine Frau dafür sorgen, dass der Betrieb erhalten bliebe.
              Richtig so,
              aber was sagt der Jurist dazu?

              Besonders wenn die Geschwister deines Hofnachfolgers, wie oben geschildert quer treiben?

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              @ Inga
              „Dann müsste das Haus verkauft werden, oder mit eigenen Mitteln von den Schulden befreit werden.“

              Mein Vater war ein Pflegefall und wir haben ihn gepflegt, dasselbe machen wir nicht nochmal, zumal 2 andere schon geerbt haben und sich nicht an einer möglichen Pflege beteiligen werden, die andere angesprochene wohnt 200 Km weg, was das bedeuten würde für meine Frau brauche ich nicht extra erwähnen. Meine Frau müsste ihr Erbe verdienen, die anderen Profitieren.

              Vermieten könnte nur meine Schwiegermutter, solang sie im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte ist, danach der Inhaber der Vorsorgevollmacht, wer die hat ist meiner Frau nicht bekannt.

              Die angebotene Vorsorgevollmacht hat meine Frau abgelehnt, weil der Inhalt nicht akzeptabel war.

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            • Inga sagt

              „Meine Frau müsste ihr Erbe verdienen, die anderen Profitieren.“

              Das meinte ich doch!

              Mit einem Haus geht ja noch, man verdient sein Lebensunterhalt wo anders.

              Aber mit einem Unternehmen, wo mit man sein Lebensunterhalt verdient ist es schlimmer.
              Er vergleicht sich ja auch nicht mit seinen Geschwistern, wenn er den Eltern, den Erblassern das Nießbrauchrecht gewähren muss.

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      • Ich seh das so sagt

        Ich erinnere mich da an ein „ökologisch korrekte“ Aktion des Unterwäscheherstellers Palmers (aus dem Zeitraum Okt. 2014 bis Juni 2015): Wer um 100 Euro einkauft, erhält einen Gratisflug in 2 europ. Hauptstädte. http://www.urlaubshamster.at/gratis-europaflug-bei-palmers-ab-einer-100e-rechnung/

        Und weil ja alle so ökologisch korrekt denken (aber nicht so handeln – siehe Doppelmoral) war die Aktion so überrannt, daß die Firma dann eher Probleme hatte als gute Nachrede.

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  6. Neulich habe ich einen Film der NASA gesehen: Es wurde gezeigt, wie die nächtliche Beleuchtung unseres Planeten in den letzten Jahren eskaliert ist. Da habe ich mich dann gefragt, warum ich Energie sparen oder ökologisch leben soll.

    Dasselbe habe ich mich gefragt, als ich gelesen habe, dass Deutschland wieder mal Exportweltmeister in Sachen Autos ist.

    Dasselbe habe ich mich gefragt, als ich gelesen habe, dass die Staaten weltweit wieder bedeutend mehr in Rüstungsgüter investieren und alle Staaten aufrüsten.

    Wenn das, was ich an Energie einspare, dann für den Bau eines Panzers benutzt wird: ja danke! Dann verschwende ich die Energie doch lieber selbst und nenne mich Friedensaktionist.

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    • Alois Wohlfahrt sagt

      Hallo Marian,
      nennen wir dieses Gefühl doch Ohnmacht! Was bewirkt dieses Gefühl bei Menschen? Wo führt uns dieses Gefühl hin?
      Alois

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      • Wenn einer wirklich ganz und gar durch dieses Gefühl der Ohnmacht hindurchgegangen ist, sieht er, dass die Welt die Rettung durch den Menschen gar nicht nötig hat, weil sie ganz schön weise eingerichtet ist. Und dann fasst dieser Mensch Vertrauen, nicht zu den Menschen und schon gar nicht zu den selbsternannten Weltrettern, Energiesparern und Spaßverderbern, sondern zu dieser Weisheit, die manchmal mit Gott verwechselt wird, aber nichts mit Gott zu tun hat, weil Gott im Endeffekt ja doch bloß eine Erfindung der Bronzezeit ist.

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        • Stadtmensch sagt

          >>dann fasst dieser Mensch Vertrauen, nicht zu den Menschen

          Ha, habs doch gewusst: Der Fingerphiloph schließt vom Sein auf das Sollen.
          Ein Nihilist ohne Ideale quasi…
          Na dann noch viel Spaß beim Glück-kaufen (wg. Spaßverderber usw)!

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  7. Es lebe die Freiheit, der Wohlstand und Freizeit in all seinen Facetten. Umwelt- und Naturschutz ist sehr wichtig, dafür gibt es aber doch diese Organisationen, denen Spende ich immer einen kleinen Obolus, die kennen sich aus und bewegen was. (I.off)

    1+

    • Die Spendenmafia(diese Organisationen) nützen das fehlende Fachwissen der Bevölkerung voll und ganz aus, schürrt Ängste und betreibt Hetzkampagnen (zB Glyphosat). An solche zu spenden und meinen, selbst für den Umweltschutz nichts tun zu müssen, ist das ernst gemeint??

      1+

  8. bauerhans sagt

    im STERN nr.20 steht ein bericht über gvo-landwirtschaft im norden argentiniens,wo spritzmittel per hand oder flugzeug ausgebracht werden.
    dazu bilder und geschichten von schwerkranken und verkrüppelten kindern.
    die nächsten wochen wirds sicherlich wieder diskussionen über „pestizide“ bei uns geben!

    1+

    • Martin Gork sagt

      In Argentinien werden Zeitschriften auch umweltproblematisch hergestellt, ganze Flüsse werden mit Farben und Druckerschwärze vergiftet und die Menschen erkranken daran.
      Ganze Wälder werden für Papier abgeholzt.

      Wir sollten in Deutschland die Druckereien verbieten!

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      • Zenzi sagt

        Genau. Soviel Papier für die Tonne. Es reicht völlig, im Internet nachzulesen, was auf dem „Versuchsplaneten Erde“ weltweit geschieht. So wie der heutige Medien-Zeigefinger.

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    • Inga sagt

      und dann sind unterere Bauern schuld!!!

      Und unsere Pflanzenschutzmittel sollen verboten werden.

      1+

  9. Ende des EEG und zurück zur Kernenergie und schon ist das Zugfahren billiger… Außerdem sind die Kerosinpreise aktuell zwar günstig, aber Öl wird auch wieder teurer werden.

    1+

  10. Naja es hinkt ein wenig. Nach Málaga müssen beide fliegen. Mit dem Zug müsste nur eine fahren. Und zum Flughafen hin und zurück müssen auch noch beide. Aber die Flugpreise sind schon bescheuert. Aber solch eine Diskussion führen und schon haste dicke Luft im Raum.

    3+

    • Ehemaliger Landwirt sagt

      „Nach Málaga müssen beide fliegen.“

      Nein, nach Malaga müssen die nicht fliegen, man kann auch Zuhause bleiben.

      Die wollen aber zu einen Urlaubsort gehen, der praktisch nur mit dem Flieger erreichbar ist.

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  11. Ökologisch wirklich korrekt gewesen wäre, einen Videochat oder so zu machen.

    Um im Weltenretter-Jargon zu bleiben: Kein Mensch braucht das. Sich persönlich zu sehen, meine ich.

    Nicht einmal die kurze Zugfahrt wäre ökologisch gerechtfertigt. Aus dem selben Grund.

    Leute, einfach mal ein bissi locker bleiben…

    Ach ja – die ökologisch korrekte Forderung wäre jetzt: Bahnpreise verdoppeln! Mindestens.

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  12. Ein gutes Beispiel von sehr vielen. Verständlich ist sowas auf keinen Fall. Dann werden die Bauern gebeutelt mit Vorschriften und neuen Verordnungen die wohlweislich dem Umweltschutz dienen sollen. Der Bauer wird aufgrund von ständigen angriffen von Umweltverbänden als einer der Haupt Verursacher von Umweltverschmutzung dargestellt. Wenn man sich doch mal genau umschaut sieht man mal wer da wirklich die Haupt Verursacher sind. Ich glaube hier müssen mal einige lernen etwas unzudenken.

    4+

    • Genau so ist es: Landwirte sollen dann ihre Ackerflächen für sog. „ökologische“ Ausgleichsflächen opfern, keine Psm mehr einsetzen, und Nahrungsmittel auf den verbliebenen Ungunstlagen am besten mit Pferd und Ochsen erzeugen ….

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