Am Anfang habe ich es eher für einen Scherz gehalten, dass der Wirkstoff Glyphosat in Kläranlagen gebildet werden könnte. Nachdem ich mir die beiden nachfolgenden Sendungen des Deutschlandfunks angehört habe, hat sich diese Meinung geändert. Der Redakteur hat meiner Meinung nach sehr sauber recherchiert und lässt auch Kritiker zu Wort kommen. Doch auch deren Argumente lassen sich wieder entkräften. https://www.deutschlandfunk.de/glyphosat-fluesse-klaeranlagen-gefahren-100.html https://www.deutschlandfunk.de/gift-aus-mysterioeser-quelle-woher-stammt-das-glyphosat-in-unseren-fluessen-dlf-180e4221-100.html Auch die wissenschaftliche Zeitschrift „Spektrum“stellt die Frage, ob Glyphosat (ein Phosphonat) aus Waschmittel synthetisiert werden kann. Wie sonst ist es zu erklären, dass der Wirkstoff über das ganze Jahr in Flüssen zu finden ist, also auch außerhalb der Anwendungszeit in der Landwirtschaft. https://www.spektrum.de/news/glyphosat-entsteht-womoeglich-aus-waschmittel/2210708 Der Industrieverband Körperpflege und Waschmittel gibt eine Stellungnahme ab, wonach eine Entstehung aus Waschmitteln ausgeschlossen wird. https://www.ikw.org/haushaltspflege/kooperation-und-dialog/ikw-stellungnahme-zum-abbau-von-phosphonaten Es bleiben also noch offene Fragen. Für mich ist die Tatsache, dass der Wirkstoff das gesamte Jahr über in Gewässern gefunden wird, die wirklich entscheidende Frage. Den erstens unternehmen Landwirte alles, um einen Eintrag von Pflanzenschutzmitteln jedweder Art in Gewässer zu verhindern, zweitens ist die Anwendung in der Landwirtschaft auf die Zeit der Vorsaatanwendung … Woher stammt das Glyphosat? weiterlesen
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