Bauer Willi
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Werden Lebensmittel teurer?

Aktuell wird in den Nachrichten davon berichtet, „dass Lebensmittel teurer werden“. Im gleichen Zusammenhang wird dann auch der Deutsche Bauernverband zitiert, der „Entlastungen beim Diesel“ fordert.

https://www.deutschlandfunk.de/bauernverband-befuerchtet-rueckgang-der-erntemengen-und-steigende-lebensmittelpreise-102.html

Doch wie hängt beides zusammen? Und hängt es überhaupt zusammen? Zunächst einmal die Einschätzung für Deutschland (gilt bedingt auch für Westeuropa):

  • Diesel

Viele Landwirte haben Diesel im vergangenen Winter eingekauft und haben diesen im Tank auf dem Hof liegen.  Grund war damals die bevorstehende CO2-Steuer, die man vermeiden wollte. Ausserdem war im Dezember der Dieselpreis noch vergleichsweise günstig. Nur wer jetzt dringend nachkaufen muss, muss die extrem hohen Preise akzeptieren.

  • Dünger

Hier geht es vor allem um Stickstoffdünger, der mittels des Haber.Bosch-Verfahrens  hergestellt wird. Dieser ist aktuell sehr teuer. Die Preisentwicklung ist hier zu sehen: https://www.agrarmarkt-nrw.de/duengermarkt.shtm

Interessanterweise steigen die Preise für Kali und Phosphor fast gleichsinnig wie für Stickstoff. Ein logischer Zusammenhang besteht nicht, denn Kali und Phosphor sind Mineralien, die abgebaut werden. Es handelt sich um typische „Mitnahmeeffekte“, nach dem Motto „Wenn alles teurer wird, schlagen wir auch was drauf“. Ein wunderbares Beispiel, wie die Wettbewerbsbehörden versagen.

Beim Dünger verhält es sich ähnlich wie beim Diesel: weil die Düngesaison im März/April beginnt, haben sich die allermeisten Landwirte schon seit längerer Zeit mit Vorkontrakte abgesichert. Die Ware liegt beim Landhandel und Genossenschaften. Ein möglicher und wahrscheinlicher Engpass wird später eintreten.

  • Lebensmittelpreise und  Erzeugerpreise

Wir müssen unterscheiden zwischen Erzeugerpreisen und Lebensmittelpreisen. Erzeugerpreis ist das, was der Landwirt bekommt. Lebensmittelpreis ist das, was der Verbraucher im Laden bezahlt. Dazwischen haben wir die verarbeitende Industrie und die „Big Four“ (Aldi, Lidl, Rewe, Edeka und deren Ableger). Hier besteht die Gefahr, dass diese die Preise aktuell erhöhen mit der Begründung, dass sie ja höhere Erzeugerpreise weitergeben müssen. Diese höheren Erzeugerpreise gibt es aber bei den meisten Produkten nicht!!

https://www.agrarmarkt-nrw.de/getreidemarkt.shtm

https://www.agrarmarkt-nrw.de/schweinemarkt.shtm

Besonders beim Zucker sind wir auf einem fast schon historisch zu nennenden Preistief.

https://www.kaack-terminhandel.de/ice/zucker-no-5

Doch nun zum Fazit und der Frage: Werden Lebensmittel teurer? Diese Frage ist sehr einfach mit „Ja“ zu beantworten.

  1. Die Transportunternehmen werden ihre höheren Treibstoffkosten an die Lebensmittelkonzerne weitergeben
  2. Die Lebensmittelkonzerne werden höhere Löhne und höhere Logistik-Kosten an den Verbraucher weitergeben
  3. Langfristig werden die Erzeugerpreise für die Landwirte steigen müssen, weil auch sie ihre gestiegenen Kosten für die Erzeugung im Erlös wiederfinden müssen. Anderenfalls droht die Insolvenz.
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57 Kommentare

  1. Tatsache sagt

    Lebensmittel müssen billiger werden, um die Inflationsrate zu drücken. Und sie werden auch schon billiger!

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    • Ex-Baumschuler sagt

      Das sind ja wieder Tatsachenbehauptungen! – Demnach würde ein „big someone“ die Lebensmittelpreise systematisch drücken, damit der Anstieg der sonstigen Preise im Haushaltsbudget nicht so sehr auffällt. Und keiner merkt’s! – Aber die Idee ist witzig.

      Übrigens, Inflation (Geldmengenausweitung) ist ökonomisch was anderes als Preissteigerungen (durch schlechtere Produktions- oder Handelsbedingungen). Beides wirkt sich aber beim Verbraucher gleich aus, und von daher ist es eigentlich egal.

      Aber wir kriegen ja nicht nur Inflation, sondern sogar Stagflation, und nicht nur Rezession, sondern Depression. Bei solchen volkswirtschaftlichen Verhältnissen wäre selbst Karl Marx überfordert.

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      • Peter sagt

        „Karl Marx konnte nicht gut mit Geld umgehen. Trotz seiner brillanten Analysen des Kapitalismus lebte er privat oft über seine Verhältnisse und war zeitlebens klamm. Sein aufwendiger Lebensstil führte dazu, dass er regelmäßig sein Hab und Gut im Pfandhaus versetzen musste, wobei ihn sein Freund Friedrich Engels oft vor dem finanziellen Ruin rettete…“ so viel dazu… und gleich noch einer: „Skimpflation: Um Rezepturkosten bei gleichbleibenden Endkundenpreisen zu decken, werden hochwertige Zutaten durch günstigere ersetzt (z.B. statt Butter Pflanzenöl), was die Produktqualität verändert.“ …Wir systemischen Sklaven des Systems sollen so abgerichtet werden, dass die passende Ration höchstmöglich verarbeitet ist. Der Preis bleibt gleich oder darf sogar sinken. … und der Inhalt ist bei gleichem Namen einfach nicht mehr der selbe. Wie erklären sich sonst die irren Summen (Steuergelder!), welche für die Forschung zu künstlichen Aromen ver(sch-)wendet werden. Einheitsbrei mit wählbarer Geschmacksrichtung…satt muß der Sklave sein und Arbeitsleistung erbringen, fertig.

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  2. Kemetbauer sagt

    Wenn man sich die aktuellen Nachrichten ansieht, spielen Lebensmittelpreise gerade nicht die Hauptrolle. Viel wichtiger zu sein scheint, dass der Sommerurlaub gefährdet ist. Die deutschen Airlines schlagen Alarm. Die heilige Kuh Urlaubsflug könnte geschlachtet werden. Was spielt es da noch eine Rollen, dass mehr als 10% der Gesellschaft sich die Lebensmittel derzeit angeblich nicht mehr leisten können? Fliegen ist wichtiger als das Essen; zumindest für die Airlines.

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  3. Kemetbauer sagt

    Relativ groß ist das Unverständnis über die Lebensmittelpreise in der älteren Generation, die in der DDR aufgewachsen ist. Sie kennt noch die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln zu wirklich günstigen Preisen und erwartet, dass der Staat gegen die Preiserhöhungen vorgeht. Willkommen in der Marktwirtschaft, kann man da nur sagen.

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    • Stadtmensch sagt

      „Willkommen in der Marktwirtschaft, kann man da nur sagen“

      Seit Jahren versuche ich zu erklären, dass man im Kapitalismus wertewestlicher Prägung im Zweifel vor vollen Speichern verhungert. Gibt viele Geschichten zu Hungerkatastrophen in den ehemaligen Kolonien des zivilisierten, aufgeklärten Westens, die Nahrungsmittel exportieren mussten, obwohl die kolonisierte Bevölkerung verhungerte.

      „Die Geburt der Dritten Welt: Hungerkatastrophen und Massenvernichtung im imperialistischen Zeitalter“, Mike Davis

      Vorschlag: Wenn zunehmend JunglandwirtInnen keine Perspektive in der Landwirtschaft sehen, sie sozusagen „freigesetzt“ werden, könnten sie sich doch in der Kriegswirtschaft verdingen?!

      Ist nämlich noch so ein immanenter Sachzwang einer kapitalistischen „Marktwirtschaft“, der es an an irgendwas mangelt: Märkte, Ressourcen oder wenn mal wieder Kapital vernichtet werden muss, weil einfach zu viel davon da ist. Damit es wieder Wachstum geben kann.

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  4. Jürgen Donhauser sagt

    Für mich ist die Frage „Werden Lebensmittel teurer?“ an sich schon naiv. Wenn alle anderen Kostenfaktoren in der Produktion sich verteuern, wie kann man dann noch eine solche Frage stellen?
    Unabhängig davon steht für mich schon lange fest, wenn eine Bevölkerung für andere Konsumgüter (z.B. Handy) bereit ist immer mehr zu zahlen, für Lebensmittel aber nicht, dann hat sich moralisch etwas gewaltig verschoben. Denn der Lebensmittelpreis hat auch etwas mit Wertschätzung zu tun!

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    • Ex-Baumschuler sagt

      Dann bräuchte man ja eine Art von Wertschätzungssteuer auf die Lebensmittelpreise obendrauf, schon zur Unterstützung der eigenen Moral. Allerdings würde dann alles nur noch teurer. Plus die Coaching-Kosten.

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    • Inga sagt

      eine Städterin im Fernsehen rechnet damit, dass die Landwirtschaftlichen Produkte logischerweise teurer werden müssten, weil der Diesel wegen der neusten Krise auch teurer wird.
      warum soll das der LEH einstreichen?

  5. Limes sagt

    welche Relevanz hat der TAZ Artikel von Maurin und welche Reichweite hat er? Inhaltlich die bekannten Erzählungen insgesamt 4 Kommentare nicht gerade berauschende Resonanz.
    TAZ etwa online 40000 Abo`s Druch Wochentagsausgaben wurden Ende 2025 eingestellt.

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    • schmeckt gut sagt

      Die brauchen „Alarm“, weil sonst garnichts mehr läuft. Vor diesem Hintergrund wundere ich mich immer wieder, warum Redakteure der TAZ in diverse „Fragerunden“ eingeladen werden? Eigentlich kann man im Vorfeld schon „erahnen“, welche Meinung „rausgehauen“ wird.

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  6. Arnold Krämer sagt

    Natürlich werden Lebensmittel teurer! Das ist aber kein linearer oder monokausaler Prozess.
    Das Ausmaß und Tempo der Preisteigerungen hängt vor allem davon ab, wie preiselastisch die Nachfrage reagiert, also die Menschen auf die vom Handel verlangten Preise mit welcher Kaufzurückhaltung „antworten“.
    Wenn die Kostensteigerungen, die in allen Stufen der Erzeugungskette anfallen, nicht vollständig überwälzt werden können, werden die Betriebe unterhalb der Handelsstufen mit den ungünstigsten Stückkosten aufhören müssen. Das können z.B. auch Fleischwarenhersteller sein oder Keksfabrikanten sein.
    Treffen wird es aber immer die Landwirte als „Restgeldempfänger“, es sei denn, ihre Ware (Rohstoffe) ist knapp und kann nicht günstig durch Importware aus der EU oder den Nicht-EU-Ländern ersetzt werden.

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  7. Ludwig sagt

    Natürlich werden Lebensmittel teurer , weil jeder Weiterverarbeiter seine Gewinnmarge halten will. Dumm nur , daß wir Bauern das nicht machen können. Wir müßen jetzt abwarten bis kurz nach der Getreideernte , denn wenn die weltweiten Ernten in der Menge nicht kommen , werden auch diese Preise steigen, denn es geht dann überall um Versorgungssicherheit. Keiner weis heute wieviel Fläche überhaupt bestellt wird, denn wenn ich nur 50 Dollar je Hektar Gewinnchance habe und die Kosten um 50 – 100 Dollar je Hektar steigen , dann wird kaum ein Bauer weltweit eine Einsaat durchführen. In ganz vielen Regionen der Erde werden nur 1 – 3 Tonnen Getreide je Hektar geerntet und das bringt die Unsicherheit. Viele Farmer steigen von Getreide und Mais auf Sojabohnenanbau um , da hier kein Stickstoff benötigt wird und das wird dann ein Überangebot an Soja bringen und dann dort die Preise fallen lassen. Auch hier in Europa werden sicherlich nicht alle Flächen entsprechend des Bedarfes gedüngt werden können , weil teilweise Dünger fehlen wird und die Bodenvorräte in diesem Jahr geringer und die „Roten Gebiete“ plötzlich nicht mehr da sind. Diese zusätzlichen Düngermengen konnten wegen der kurzfristigen Sicht nicht bevorratet werden . Spannend wird es Ende Mai Anfang Juni werden , denn hier steht die letzte N-Düngung an .Ob genügend N-Dünger vorhanden ist und ob die Bauern noch genügend Liquidität haben um das alles zu bezahlen wird sich dann heraustellen. Es bleibt spannend. Unsere Politik steht hier ziemlich ratlos vor dem Problem , genauso wie in der ganzen Energiefrage für den nächsten Winter. Die Gasvorräte nehmen schon wieder ab , statt zu und es passiert nichts. Man ist handlungsunfähig und in der eigenen Ideologiesicht gefangen. Entscheidungen und Taten wären angesagt um dem „Supergau“ zu entgehen. Mit jedem Tag der Untätigkeit schließt sich das Zeitfenster und dem Ende der Regierenden , aber auch mit einem kalten Wohnungswinter für die Bürger in diesem Land.

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  8. Reinhard Seevers sagt

    Beim Rewe gibt es neuerdings eine ganze Regalwand mit „superfood“, „vital-food“, gesundes snack-food etc. Im Grunde alles Nuss-Varianten und/oder Trockenfrüchte. Voll der Trend, gefühlt tausend Sorten gemischter Nüsse und Trockenfrüchte-Chips.
    SÄMTLICHE Zutaten kommen aus Asien, Südamerika, Südafrika, Australien etc. Es ist anscheinend kein Problem für das Kilo „Trendfood“ über 50,-€/kG auszugeben. Die Trendis sind nicht diejenigen, die sich über Lebensmittelpreissteigerungen echauffieren, es sind die rückwärtsgewandten Kartoffeldeutschen und die alten weißen Männer….so scheint es.😁
    (Dieses Produkt kann Spuren von Sarkasmus enthalten)

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    • Sonja Dengler sagt

      Die „ganze Regalwand“ wird einem kleinen Verbraucher-Kreis angeboten und denen ist wirklich nichts zu teuer: die leben für ihren gutgezahlten Job oder haben viel geerbt und versuchen, ihre mangelnde Lebensqualität durch teuer eingekaufte Lebensmittel zu ersetzen.
      Aber Sie dürfen das nicht verwechseln mit dem sogenannten normal-Verbraucher: der muss jeden Euro berechnen und der ist derjenige, der von Staat abgezockt und mit zu hohen Steuern und Abgaben belastet wird. Der kann schauen, wo er bleibt…der wird immer mehr ums Überleben kämpfen müssen – wie Bauern und andere Berufe leider auch.

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    • Smarti sagt

      Seit die geniessbare Tafelschokolade (Lindt) so unfassbar teuer geworden ist, habe ich die Schokosucht der Familie umgeleitet auf Trockenfrüchte und Nüsse. Da man davon weniger braucht, ist dieses Naschen hoffentlich etwas gesünder und bestimmt nicht teurer.
      Wir haben allerdings selber Obst und Walnüsse. So weiss ich immer, was ich spare :).

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      • Bauer Willi sagt

        @Smarti, unser Vorrat an selbst gepresstem Apfelsaft sinkt auch gewaltig. Von den 180 l im Herbst sind nur noch 50 l da. Wird nicht bis zur neuen Fallobst-Ernte reichen 🙁

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      • Inga sagt

        Ja,
        die sind viel gesünder.
        Aber selbstgeerntetes ist langweilig
        Gekauftes ist inteessanter,
        vielleicht, weil im bunten Papier eingewickelt.

  9. Smarti sagt

    Wenn das „Düngen mit Pflanzen“ von Wissenschaftlern der Biofakultät als toll beschrieben wird…
    warum ist dann das „Betanken mit Pflanzen“ so ein Tabuthema ?
    Ob ich nun das Erdgas zur Düngerproduktion mit Leguminosen ersetze,
    oder den Diesel im Trekker mit Raps-oder Sonnenblumenöl ersetze.. ist doch genau das Gleiche.

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    • firedragon sagt

      Smarti,
      mach Dir Deinen Süßram selbst.
      Nimmst die günstigste Zartbitterschoko (im Angebot 20 Tafeln sichern), in der Packung die Schoko in Heißwasser schmelzen. In eine (Plastik)Form Trockenfrüchte (ich nehme Datteln) platt drücken, mit Creme (ich nehme Erdnussbutter) bestreichen, grobes Salz drüberstreuen, (gehackte) Nüsse drauf (ich nehme Erdnüsse), die geschmolzene Schoko aus der Packung direkt drüberstreichen. In den Kühlschrank, wenn fest, aus der Form stürzen und in Stücke schneiden. Schmeckt superlecker und sättigt, außerdem superleich herzustellen.
      So bekommst Deine Nüsse und Trockenobst unter und musst nicht auf Schoko verzichten.

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        • Smarti sagt

          Firedragon, das ist eine gute Idee, das probiere ich direkt mal aus. Datteln lieben wir. Nüsse verstecke ich auch gemahlen im Brotteig, das macht ihn dunkler und ich bilde mir ein, das Brot trocknet nicht so schnell aus.

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  10. Smarti sagt

    Nochmal zum verlinkten Artikel der TAZ: Ein Wissenschaftler, der von Berufs wegen spalten will, ist noch kein „Die Wissenschaft“. Was der in dem Kleinen Artikel für Blödsinn schreibt:
    Biolandwirte bauen mehr Leguminosen an, die sammeln aus der Luft Stickstoff… die eine Ackerfläche gibt es nur einmal – also ist ein „besetzen“ mit nicht für den menschlichen Verzehr geeigneten Pflanzen „nur“ zur Düngung des Bodens zumindest ethisch schwierig. Konventionelle und Biolandwirte mit Rinderhaltung können aber diese Leguminosen nutzen, es ist bestes Rinderfutter, als Silage prima haltbar. Und danach nochmal als Gülle bereit, die Weiden der Kühe zu düngen.
    Also wenn schon so dilettantisch „Hass unter den Landwirten säen“ dann so: Tierhalter haben weniger Mühe mit dem Düngermangel, dieser wird nachproduziert.
    Warum es trotzdem nicht stimmt:
    – hohe Dieselpreise belasten diejenigen am Meisten, die Ackerfläche bewirtschaften, denn gerade Bioflächen müssen regelmässig geharkt werden, sonst sind die Nutzpflanzen von Unkraut überzogen und unerntbar.
    – auch Tierhalter sind auf Transporte angewiesen,
    Schlachthöfe und Molkereien brauchen sehr viel Energie, der Transport der Nahrungsmittel findet auf der Strasse (Diesel) statt. Wenn sich da alles verteuert (muss, sonst ist die Molkerei bald pleite) – bleibt für den Landwirt immer weniger. Gerade beim Milchpreis zu beobachten.
    Die Discounter müssen den Preis niedrig halten, es gibt viel zu viele Läden – und die „klauen“ sich mit jedem neuen „Billigheimer“ die Kunschaft über Milch- und Fleischpreise.
    Was bleibt als Erstes im Regal stehen ? Das teurere Produkt, also die Biomilch.

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    • Kemetbauer sagt

      @S
      Sie sollten sich mal auf einem funktionierenden Biobetrieb umschauen. Das was auch Sie hier zu transportieren versuchen, ist das Bild der Ökos aus der Vergangenheit.
      Kleegras, Pflug, Säkombination (sehr spät eingesetzt) und dann kommt der Drescher als nächste Maschine. So zumindest sieht es bei mir aus. Der Striegel steht schon seit Jahren. Vor einigen Tagen ließ das BMEL mitteilen, dass der durchschnittliche ldw. Dieselverbrauch in D. bei gut 100 l/ha LF liegt. Ich verbrauche nicht einmal die Hälfte.

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      • schmeckt gut sagt

        Kemetbauer, sie verallgemeinern, wie eigentlich immer. Druschfrüchte funktionieren auch im Bioanbau relativ extensiv, bei Unkrautdurchwuchs aber nicht – anscheinend reagieren Sie rechtzeitig mit dem Grubber auf dem Stoppel (Quecke, Wurzelunkräuter…), was aber zusätzliche, dieselintensive Arbeitsschritte bedeutet. Bei O&G funktioniert das aber nicht, weil höchster Unkrautdruck und auch Schädlingsdruck – da Dauerkultur. Verschwinden noch mehr (Bio)-PSM ist Schluß mit lustig in D.

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        • evonik sagt

          Hier hat Bio-Kollege ausgedünntes Kleegras zweimal mit dem Gruber bearbeitet, dann gepflügt, dann Saat und Wiesenwalze.

          Ein anderer Bio-Kollege hat gepflügt, dann Federzahnegge, dann alte Egge und noch nicht gedrillt.

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        • Kemetbauer sagt

          @sg
          Ja, der Aufwand für eine problemlose Kultur ist umfangreich. Aber auch bei der Bodenbearbeitung kann man Treibstoff einsparen. Meine konv. Kollegen schert es nicht, in welchem Zustand sich der Boden nach dem Drusch befindet. 300PS und ein entsprechend ballastierter Flachgrubber, ermöglich die Bodenbearbeitung zu jeder Zeit. Anschließend liegt das gehäckselte Stroh, vermischt mit etwas Boden und wartet auf den Regen. Im Ökolandbau hat man eher das Problem, dass das wieder aufgelaufene Kleegras sich stark entwickelt. Der Boden ist bedeckt und kann bis zur Grundbodenbearbeitung unbearbeitet liegen bleiben. Auch im Spätsommer werden so noch zwischen 5 und 10kg N je Woche in den Boden gebracht. Ein Boden ohne Bewuchs muss natürlich sehr genau auf die Beikrautentwicklung hin beobachtet werden. Grundsätzlich setze auch ich, wenn sinnvoll, Grubber ein. Allerdings nicht solche mit schmalen Scharen. Ich habe 3 Grubber mit verschieden breiten, gefederten Gänsefußscharen. Ganzflächiges Abschneiden des Aufwuchses ist unbedingt notwendig. Außerdem dürfen die Grubber keine rückverfestigenden Nachläufer haben. Das Pflanzenmaterial muss locker auf dem Boden aufliegen. Das Einwandern von Beikräutern vom Ackerrand her, muss natürlich unterbunden werden. Früher konnte man sich noch darauf verlassen, dass die konv. Nachbarn ihre Äcker „sauber“ hielten. Heute ist das oft leider nicht mehr so. Ironie?

      • Andreas sagt

        Kemetbauer @ , bei mir genau das Selbe.
        Dinkel, Hafer und Gerste werden bei mir 1 x gestriegelt, Roggen und Kleegras überhaupt nicht.
        Mein Nachbar fährt 4 x mit der Spritze und mindestens 4 x mit dem Düngerstreuer.
        Was mir ein Rätzel ist, warum verbrauchen die Konvis dafür keinen Diesel ?

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        • Kemetbauer sagt

          @A
          Das innige Verhältnis vieler Bauern zu ihren Persönlichkeitsprothesen, pardon, Schleppern, lässt diese wahrschlich allein von Lust und Liebe laufen.

      • Bauer Willi sagt

        @Kemetbauer
        Machen Sie das auch bei Ackerbohnen so? Mein Bio-Nachbar hat es trotz hacken und striegeln nicht geschafft, die Ackerbohnen unkrautfrei zu bekommen. Den Mähdrescher brauchte er nicht mehr.: nach 200 m war die Trommel dicht. Er hat dann alles gemulcht.
        Aber vielleicht wissen Sie ja, wie man es richtig macht…

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        • Kemetbauer sagt

          @BW
          Ackerbohnen und alle anderen Reihenkulturen kann man natürlich nicht sich selbst überlassen. Dass wir im Ökolandbau mittlerweile viele Nichtkönner angesammelt haben, ist leider eine Konsequenz aus der Förderung. Viele konv. Kollegen, die es schon mit Agrochemie nicht geregelt bekommen haben, versuchen es zum Schluss noch kurz mit dem Ökolandbau. Sie dienen oft nur noch als abschreckendes Beispiel. Reihenkulturen sind striegel- und hackintensiv. Dabei ist zu beachten, dass die Regulierung des Beikrautdrucks schon vor der Saat beginnt. Wer nicht über die gesamte Dauer der Fruchtfolge mit Argusaugen über die Beikräuter wacht, der sollte sich erst gar nicht mit anspruchsvollen Kulturen beschäftigen. Und wer keine ökonomisch sinnvolle Verwendung für mehrjährige Kulturen (z.B. 2 oder 3-jähriges Kleegras) hat, sollte die Finger vom Ökolandbau lassen. Binsenweisheiten, wie Sie sagen.

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          • schmeckt gut sagt

            Ah, jetzt kommen wir der Sache näher. Ist also doch nicht mit 1,4 Akh zu machen? Einen Anhaltspunkt findet man im KTBL. Da alle Landwirte rechnen müssen und auch die Konvis „Chemie“ nicht einfach auf den Acker hauen, weils so toll ist, sondern die sehr teueren Mittel gezielt einsetzen (müssen), gilt auch hier: den Unkrautbesatz genau im Auge behalten und mit möglichst geringem Mitteleinsatz bekämpfen – selbstverständlich während der geamten Vegetation. Ist eine Binsenweisheit.

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            • Kemetbauer sagt

              @sg
              Die Daten zu meinem Betrieb sind, bis heute, über 15 Jahre ermittelt worden. Dazu kommt natürlich noch, dass ich keine Arbeitszeit auf öffentlichen Straßen verjuckeln muss.
              Das KTBL hatte auch bei mir mehrjährig Daten erhoben. Ich fiel dann aus dem Raster wegen „kaum vergleichbarer Bedingungen“.

    • Kemetbauer sagt

      @RS
      Ich werf mich weg! Hier wird doch auch von vielen Kommentatoren keine Möglichkeit ausgelassen sich negativ über den Ökolandbau zu äußern. Wie heisst es doch noch, in Anlehnung an einen Filmtitel: „Die Spalter sind unter uns“. Dazu brauchen wir keine Wissenschaftler und auch keine Presse.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Kemet, es ist wie es ist. Das „Besser sein“ trieft aus allen Poren. Demnächst kommt das Geheule der Biobranche, weil die Lohnkosten und der Diesel zu hoch sind, wollen wir wetten? Wir sitzen alle in einem gemeinsamen Ressourcenboot, da muss man sich gegen den Mitbewerber nicht hervorheben, nur weil man in einem Bereich Vorteile haben könnte …Spaltung eben.

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        • evonik sagt

          Jedenfalls geben die hier zu, dass Bio-Gemüse mit Gülle aus der sogenannten“Massentierhaltung“ gedüngt wird.

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          • Reinhard Seevers sagt

            ….und an den Landstraßen stehen Werbeschilder für Hofläden: „Kartoffeln ohne Gülle“🤔

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          • Kemetbauer sagt

            @e
            Wer sind „die“? Ihre Stammtischkollegen?
            Die Verwendung von Gülle aus „Massentierhaltungsanlagen“ ist untersagt. Aus BGAs mit rein pflanzlichen Stoffen ist die Verwendung in dem Maße erlaubt, wie Nährstoffe vom Biobetrieb angeliefert wurden (z.B. Kleegras).

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            • evonik sagt

              Unser ehemaliger Bio-Biogaser sagt 20 % konventionelle Ware darf er verwenden.
              Jetzt bringen Sie bitte den Nachweis, dass die 20 % von unabhängiger Stelle geprüft werden. Bio-Kontrolle werte ich nicht als unabhänigig.

              Früher ist das mit der Gülle so gelaufen. Ich vermute die Bios haben ihre Gesetze geschönt und dann gibt es ja die variablen Ausnahmesituationen.

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      • Arnold Krämer sagt

        Bio-Betriebe haben eine andere Kostenstruktur als vergleichbare Konvi-Betriebe. Aber in allen Kostenpositionen (auch in den Arbeitskosten) steckt mehr oder weniger Energie. Wenn diese nachhaltig und stetig teurer wird, steigen ALLE Kosten, müssen also entweder überwälzt (vom Endverbraucher bezahlt) oder durch Produktivitätssteiegerung (Stückkostensenkung) aufgefangen werden. Ganz einfach, oder?
        Es ist nur traurig, dass ökonomisch ungebildete Medienleute immer wieder Personen (hier Wissenschaftler genannt) finden, die ein bestimmtes Weltbild zu bestätigen versuchen. Aber mit ungebildeten Menschen kann man’s ja machen.

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        • Kemetbauer sagt

          @AK
          Immer diese hinkenden Vergleiche. Nein, die Ökos haben heute kaum noch höhere AK-Bedarfe. Ich bewirtschafte meine 300ha mit 1,4 AK; incl. Fremdleistungen. Damit liege ich noch weit unterhalb des hier normalen AK-Bedarfs der konv. Kollegen.

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          • Arnold Krämer sagt

            Habe ich AK-Bedarfe angesprochen? Sie wollen mich immer falsch verstehen!
            Es geht doch nicht nur um die Kosten der Arbeitserledigung. Es gibt auch andere Kostenblöcke!

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      • Bauer Willi sagt

        @Kemetbauer:
        „In der ökologischen Landwirtschaft sind synthetische Stickstoffdünger verboten“, sagt Jürgen Heß, Agrarwissenschaftler am Forschungsinstitut für Biologischen Landbau.“
        Das schreibt Jost Maurin. Das ist eine Binsenweisheit, die jeder kennt. Ich kenne den Herrn persönlich und nur schlechte Erfahrungen mit ihm gemacht.

        Bio-Landwirtschaft hat die gleiche Berechtigung wie konventionelle Landwirtschaft.
        Ich habe mit meinem Demeter-Freund ein Super-Verhältnis, weil niemand von uns beiden den Anspruch des Allein-Seligmachenden erhebt.

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        • Kemetbauer sagt

          @BW
          Sind Binsenweisheiten keine Wahrheiten? Ist den konv. Kollegen diese Binsenweisheit peinlich? Oder warum stößt man sich an ihr?

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          • Bauer Willi sagt

            @Kemetbauer
            Doch, auch Binsenweisheiten sind Wahrheiten. Aber was Jost Maurin in Perfektion beherrscht: Durch die Selektion von Fakten ein Bild im Kopf des Lesers zu erzeugen, dass sein Narrativ „Nur Bio ist gut und alles, was mit konventionell zu tun hat ist schlimm, giftig und verabscheuungswürdig“ zu bedienen.
            Suchen Sie mal im Netz nach „Chemie-Willi“, da macht er es genau so. Wobei in dem Artikel sogar noch die angeblichen „Fakten“ falsch sind.

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    • Bauer Willi sagt

      @R.S.
      Jost Maurin ist kein Journalist sondern ein Agitator. Er lässt nichts aus, um die konventionelle Landwirtschaft zu diskreditieren. Dafür scheut er auch nicht davor zurück, Halbwahrheiten zu verbreiten.
      Natürlich hat er recht, wenn er sagt, dass Bio-Bauern keine synthetischen Düngemittel einsetzen. Er verschweigt bewusst die Konsequenzen: niedrigere Erträge. Verschweigen ist fast so schlimm wie lügen.

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      • Kemetbauer sagt

        @BW
        Was wäre denn, wir wir geringere Erträge akzeptieren würden und die Veredlung auf die reale Veredlung reduzieren würden? Es gäbe weniger Schwein und Geflügel na und? Derzeit fallen den konv. Kollegen die Erzeugerpreise beim Getreide und beim Raps auf die Füße. Wie es in der kommenden Ernte aussehen wird, ist noch unklar. Wie viel weniger Getreide müssen wir ernten, um diesem Preistal entkommen zu können? Übrigens, meine Wintergetreidebestände haben hier das intensivste Grün. Den Kollegen fehlt es an finanziellen Möglichkeiten, ihre Bestände wie gewohnt düngen zu können. Ich hätte nicht gedacht, dass ich das noch einmal erleben würde.
        btw: Auch ich habe hier vor Ort keine Probleme mit den konv. Kollegen. Die versteigen sich aber auch, zumindest in meiner Gegenwart, nicht zu abfälligen Bemerkungen über den Ökolandbau.

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        • Bauer Willi sagt

          @Kemetbauer
          Hier fährt gerade der Düngerstreuer aus dem Hoftor.

          Zu der Frage: Wen meinen Sie mit „wir“? Die Landwirte in den Veredlungsregionen in Weser-Ems haben diesen Betriebszweig gewählt, weil der Ackerbau zum Auskommen nicht reichte. In unserem Kreis (Neuss) gibt es mehr Pferde als Kühe. Der GV-Besatz/Hektar dürfte bei unter 0,5 liegen. (ca. 5000 Rindvieh, 7000 Schweine)

          Und ja, die Märkte im konventionellen Bereich sind volatiler als im Bio-Bereich. Aber warum? Weil die meisten Preise auf dem Weltmarkt gemacht werden. Bio ist ein völlig anderer, mehr regionaler Markt mit geringeren Schwankungen nach oben und unten. Und es ist eine Nische.

          Ich freue mich über jeden Bio-Bauern, der reich ist oder wird…

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