Bauer Willi
Kommentare 62

Tag der Lebensmittelvielfalt -Video des DBV

Habt ihr schon mal vom “Tag der Lebensmittelvielfalt” am 31.7. gehört? Der Deutsche Bauernverband hat dazu ein Video machen lassen. Die Zahl der Aufrufe war am 5.August mit 45 noch recht übersichtlich…

Bin gespannt auf die Kommentare

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62 Kommentare

  1. Obstbäuerin sagt

    Wenn das die Zukunft der Landwirtschaft sein soll (und dann noch mit den neuen Auflagen und Verboten) sehe ich schwarz. Diese Betriebsinhaber müssen doch rund um die Uhr an 360 Tagen im Jahr arbeiten. Tiere + Sonderkulturen + Direktvermarktung ist die arbeitsintensivste Variante der Landwirtschaft und je kleiner je höher die Belastung. Da macht man einen Werbefilm gegen den Trend, vielleicht um ihn aufzuhalten aber das Zielpublikum hat kein Interesse daran. Irgendwas läuft schief und im Osten Deutschlands scheint es solche Betriebe gar nicht zu geben. Ich hab die ganze Zeit gedacht, der nächste ist einer aus dem Osten – war nix.

  2. firedragon sagt

    Der DBV ist unter #diedeutschenbauern bei Insta unterwegs.
    Dort werden verschiedenste Betriebe vorgestellt, bzw Betriebe stellen sich dort vor.
    Wissenswertes der LW wird gut erklärt, mit Zahlen und Diagrammen, alles übersichtlich und strukturiert.
    Alles in Allem eine gute Infoseite.

    Das Filmchen übernimmt diese Struktur …
    Ich hätte mir für den “Tag der Lebensmittel” eher so etwas wie eine Hommage an die landwirtschaftlichen Rohstoffe vorgestellt.
    (bitte als positive Kritik verstehen, auch meine anderen Kommentare)

    • Stadtmensch sagt

      Ich weiß nicht wozu man solche Filmchen produziert. Die Konsumenten von Fertiggerichten oder sonstiger hochverarbeiteter Lebenmittel wird man damit nicht überzeugen. Die wollen es genau so haben: überwürzt, nährstofflos, synthetisch…
      Die Übrigen, die noch mit “richtiger” Nahrung aufgewachsen sind, muss man nicht überzeugen. Die sind meist auch schon etwas älter und wissen wie gut es uns hier geht und was für eine köstliche Vielfalt unsere Landwirtschaft hervorbingen kann.
      Genug Süßholz geraspelt. Das muss jetzt für ein paar Tage reichen…

      • Inga sagt

        Das Filmchen wurde produziert für das Gedenken der LebensmittelVvelfalt, die es hier gibt.
        In reiner Form beim bäuerlichen Direktvermarkter zu beziehen oder wenn der Direktvermarkter Stände im LEH haben, wie z.B bei uns im REWE!

        Was wird in der Fernsehwerbung mehr gezeigt,
        Butter, Eier, Milch, Fleisch oder Gemüse?
        oder
        Rennfahrersuppen, äh Tütensuppen oder andere Fertiggerichte von Maggi oder Knorr?

        We4nn es nun modern wird auf den Wochenmarkt zu fahren um dort frische einzukaufen!
        Und die Fernsehköche zeigen, wie man im Dampfdrucktopf einen ganzen Blumenkohl garen kann, ihn dann auf einen Servierteller legt und mit in Butter angerösteten Bröseln bestreut.
        Oder eine Buttersoße und frische Kartoffeln dazu

        Man kann bestimmt auch von Maggi oder Knorr die fertige Buttersoße kaufen
        aber mit dem Kochwasser im Dampfdrucktopf ist doch schon so viel Blumenkohlaroma drin, da braucht es kein künstliches von Maggi oder Knorr.
        Und billiger ist es auch!
        Und geht genau so schnell!

        • Inga sagt

          Man macht mehr Geschirr
          Töpfchen und Schneebesen für Soße, Tasse und Gabel zum Mehlrühren zum Andicken der Buttersoße!

          schmutzig, aber die Geschirrspülmaschine läuft doch so wie so.

    • Brötchen sagt

      vielleicht auch noch interessant:

      AFP Bericht auf Yahoo…

      Ein Mandelbaumbauer muss seine Bäume aufgeben. Die Zahlen dahinter sind interessant…

      “Es gebe einfach nicht genug Wasser für all die Mandelbäume, die einen extrem hohen Wasserbedarf haben, sagt Hartwig. “Es tut weh, solche Entscheidungen zu treffen”. Das überrascht nicht; der kalifornische Mandelmarkt ist fast sechs Milliarden Dollar (fünf Milliarden Euro) wert.

      80 Prozent der Mandeln weltweit kommen aus Kalifornien, der Umsatz verdoppelte sich in den letzten 15 Jahren, auch aufgrund der steigenden Nachfrage nach pflanzlichen Ersatzprodukten wie Mandelmilch. Die kalifornischen Mandeln werden bis nach Indien oder Australien geliefert – diese Zeiten könnten nun vorbei sein.”

        • Brötchen sagt

          da sagst es…….Inga!

          8 Mrd bekommt die dt. LW Förderung über die EU……

          diese kleinen süßen Mandeln verbrauchen ja auch 10000 l Wasser pro Mandel, diese bösen niedlichen Tierchen…. 😉

          in dem Artikel steht, es wird modernste Bewässerung mit Tropf und so benutzt…..

          Ich mach auf Mandeln…….;)

            • Paulus sagt

              Ausgerechnet mit Wissler kommst du um die Ecke. Wir haben wiederholt in seinem Vendôme gegessen. Ich sag jetzt mal so – wenn dir das jeden Tag vorgesetzt würde, erwachte in dir eine starke Sehnsucht nach einer ganz einfachen Pommesbude, mit Currywurst und so.
              Wissler ist ganz sicher ein begnadeter Koch, daran besteht kein Zweifel.
              Seine Piccata vom Kalbshirn fressen die Leute aber nur weil sie eben von Wissler kommt. Und würde er Piccata vom Hammelhoden in ein Menü einbauen, würden sie auch die mit der gleichen Begeisterung fressen.
              Verstehe übrigens gar nicht weshalb es keine ordentliche Soljanka mehr gibt. 😉

              • Brötchen sagt

                Du Paulus der geht mir am A….vorbei

                geht nur um die Aussage, das die eben den größten Teil von ihrem Programm einstampfen könnten

                und weil das heute dort veröffentlicht wurde…

                Köche finde ich zu 90 % überbewertet

                • sonnenblume sagt

                  Egal, was wir von der Zunft halten, diese Leute können viel für uns tun. Ihre Werbung ist mehr wert, als der oben gezeigte Film. Nur müsste man sie dazu bringen, auch die normale konv. LW in ihr Programm ein zu beziehen. In der Regel geht es immer um Bio und mit viel Glück konv. Direktvermarkter. Letzteres immerhin. Ich kann jetzt nur von dem schreiben, was ich so im TV sehe.

              • sonnenblume sagt

                Ist das nicht mit vielen Dingen so? Ich erinnere an den fetten Speck aus Italien. Kommt so ein Produkt vom deutschen Hersteller, dann ist es Igitt. Der passende Hintergrund ist die halbe Miete. Unverständlich, aber wahr.
                Da es die deutsche Küche in der allgemeinen Wahrnehmung eh ziemlich schwer hat, wird das vielleicht auch auf die Produktion übertragen? Oder warum werden soviele ausländische Produkte hoch gepriesen und bevorzugt?

                • sonnenblume sagt

                  Hier noch ein Beispiel, wie der Handel und die Verarbeitung bei uns auch eine Menge kaputt machen. Vergleich das Bündner oder Walliser Fleisch mit unserem Rauchfleisch. Gleiches Material und ziemlich genaue Zubereitung wie Walliser Fleisch. Wenn man viel Glück hat, bekommt man entsprechend lange getrocknetes und festes Material. In den Supermärkten ist es meistens viel zu feucht und im Grunde halb gereift. Beim Metzger sieht das dann etwas besser aus. So kann man den Ruf auch schädigen.

                • Paulus sagt

                  @Sonnenblume, ein Erlebnis in der D’-dorfer Delikatessa hatte ich hier schon mal geschildert. Da kauften die Damen diesen fast streichfähigen Lardo und schwärmten davon. Gleichzeitig kauften sie Minutenschnitzelchen und legten Wert darauf, dass da kein Fitzelchen Fett mehr dran war.
                  In vielen Restaurants gibt es eingangs diese Schmalztöpfchen mit ein paar Scheiben vom Baguette. Die werden ausgekratzt bis zum geht nicht mehr. Ich habe noch Hoffnung für die Schweinebauern.

                • sonnenblume sagt

                  @Paulus, wie kann man das erklären???? Man muss nicht alles verstehen, oder????

                • Inga sagt

                  Hat die Landwirtschaft und der DBV damit etwas zu tun?

                  also im Schwarzwälder Schinken muß drin sein

                  mit schwarzwälder Buchenholz geräuchert?
                  Muß der Schinken im Schwarzwald hergestellt (geschlachtet) sein
                  muß dessen Schwein da gemästet worden sein
                  Muß es dort geboren worden sein?

                  Wie sieht es mit Tiroler Schinken aus?
                  und mit Bündner oder Walliser Fleisch !
                  oder italienischen Bauchfleisch?

                  und die Werbung macht ihre Spielchen damit.
                  Die Kunden fallen drauf rein!

              • Inga sagt

                Der Suppe werden sie, die Werbefachleute einen anderen Namen gegeben haben.

                Vor 3 Jahren habe ich sie bei Magdeburg noch gegessen.

                Ist eben ein Armeleuteessen aus der DDR, oder?
                Gab es die da auch schon vor DDR-Zeiten?
                In Russland heißt die Borschtsch
                Wie bei uns Quer durch den Garten!

                Was hat das mit Werbung zu tun?

        • Thorens sagt

          …mmhhh – und auch mit dem Kürbisanbau für geröstete und gesalzene Kürbiskerne.

          Ja, der DBV. Meiner Meinung nach kommt der schon seit Jahren seiner ursprünglichen Aufgabe kaum noch nach. Andere Berufs-/Industrieverbände wissen sich da besser in Szene zu setzen.

          Mein erster Gedanke zum Filmchen war: ja, na und?
          Gut gemeint ist noch nicht gut gedacht und aus gut gedacht wird nicht immer gut gemacht. Nichts gegen die mitwirkenden Landwirte, doch die Aussagekraft halte ich allenfalls für mäßig und es weckt auch nicht mein Interesse.

          Das ist nur mein persönliches Empfinden und weil danach gefragt wurde, gebe ich es hiermit preis. Vielleicht bin ich aber beruflich auch nur zu nah an der Landwirtschaft, damit dieses Video mir Appetit auf mehr zum Thema machen kann. Das mögen Andere anders sehen.

          • Reinhard Seevers sagt

            Für mich ist der DBV gar nicht zuständig und eben auch nicht in der Lage Werbung für Landwirtschaft zu machen. Der DBV sollte sich auf die reine Vertretungsarbeit beschränken. Werbung ist etwas für Profis und Menschen, die damit eine Profitsteigerung verbinden.

            • Inga sagt

              Der Handel eben, der unsere Milch vermarkten will, z.B.!
              Die Leute die aus landw. Produkten eine Ware machen.
              Bäcker Metzger Molkereien oder Einzelhandel!
              Oder Verarbeitungsbetriebe, wie
              Koppenrat und Wiese – die Tortenfabrik
              Regenwälder Mühle die Wurstfabrik
              Müllermilch die Molkereiprodukte

              Oh Gott,
              dass sich die Städter ohne Werbung nichts vorstellen können.

              Die Historie der landw, Vermarktung ist älter als die Reklame im Fernsehen.

  3. Brötchen sagt

    Ja Willi, Du ich habe selbst schon an Filmen mitgearbeitet auch ähnliches Dunstkreis…..

    Zielgruppe wird jeder Bürger sein……

    also Freibier für alle……..

    Zielgruppenspezifische Info ist natürlich immer wirksamer…..

    also für Jugendliche, Kinder, Frauen, Männer 😉 ……..

    z.B. heute zeigt euch Otto, wie man aus Papas Stereoboxen zwei prima Hamsterkäfige basten kann….

    Reichweite muss man sich ja erarbeiten oder über “Influenzer” wie das neudeutsch heißt…….kann man sich nicht aus dem Stand herbeizaubern

    Ich vermute der 2. Pkt geht in dem allgemeinen Geschäftsbetrieb des DBV meist etwas unter…..

    • Brötchen sagt

      wie z.B. jetzt herrscht ja gerade Aufregung über die sexistischen “Vorschriften” der Anzugsordnung beim Beachvolleyball.

      Glaubt man den wirklich die Mehrzahl der Leute guckt sich ein Spiel allein wegen der spannenden Spielzüge an. Und als Resultat hat die Sportart deshalb die Medienpräsenz wie Trockenangeln?

      Ich sage mal, ja ich gucke das nur wegen dem schönen Ball und weil die da so gekonnt rumhüpfen….ich lass mal die H…..runter

      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Wollte mal nach Bangkok reisen, alleine, aber meine Frau glaubte mir nicht, dass ich nur die schönen Häuser anschauen will.

        Aber Du, da bin ich mir sicher, schaust nur das Runde an, den Ball natürlich.😜😜

  4. Bauer Willi sagt

    Gestern abend hatte das Video bei Youtube 45 Aufrufe. Aktuell (10:20 Uhr) sind es 150….
    Das sind 300%!!! mehr
    Geht doch. 😉

  5. firedragon sagt

    Ich hatte das Filmchen schon gesehen … kann man so machen, es gibt verschiedene Geschmäcker.
    Allerdings werden nicht die Lebensmittel in diesem Beitrag in den Vordergrund gestellt, sondern Menschen stellen (elanlos) ihre Betriebe vor.

    Mein Geschmack wäre ZBspl gewesen, tolle Aufnahmen der Rohstoffe, ihre Optik in Nahaufnahme, Vielfalt in (schneller) Bilderfolge gezeigt, Ernteverfahren, evtl noch Verarbeitungsschritte mit fertigen Produkten, alles mit passender Musik begleitet.
    Keine Stimmen, kein Text … ist nicht nötig, Bilder und Musik können für sich selbst sprechen und hinterlassen Wirkung.

    Man kann, wenn richtig gestaltet, Agrarrohstoffe unter die Haut bringen – Unterbewusstsein ansprechen.
    Dieses Filmchen ist emotionslos und hat bei mir nur einen resignierten Seufzer hervorgerufen.

    • Inga sagt

      Vielleicht braucht man Vorwissen, um den Film zu verstehen.
      Jeder Betrieb ist nach Lage und Ökologie anders,
      Einer mit natürlichem Grünland hat viele Milchkühe, da Milchpreis im Keller ist, macht man nach Omas Rezept aus einemTeil der Milch den Käse selber und verkauft ihn auf dem Wochenmarkt, so ist der Milcherlös höher.
      Läuft es gut, baut man an und verlässt alle Milch.
      Der Obstbaubetrieb hat sich auch wegen natürlichen Umeltfaktoren dazu entschieden Obst anzubauen und vermarktet es selbst, vielleicht noch in Form von Likör oder Marmelade.
      Ja und dann, Firedragon könnten die Bilder oder Filmchen durch mehr auf die Produkte zugeschnitten sein, z,B. wie die aus der Erde, der Milch, von Bäumen oder Sträuchern gewonnen Rohmassen wie Kartoffeln Gemüse, Käse und Obst weiterverarbeitet werden.
      Ein echter Städter weiss das heutzutage nicht mehr.

      Der Film ist nur für Bauern.

  6. Bauherr sagt

    Etikettenschwindel des DBV. Sonnleitner wird den Worten zitiert „Kornkraft statt Kernkraft“ und auf mehr als 10% der Ackerfläche wird Strom erzeugt und keine Nahrung.
    Eine Stadt wie Frankfurt kann man auch nicht so versorgen und Direktvermarktung bleibt ein Nische-eine gute Nische.
    Bringt uns das Video weiter?

    • Inga sagt

      Das sind doch nur ein paar Beispielbetriebe, Bauherr
      Die meisten Betriebe wirtschaften wie Bauer Willi,
      Die Einkommensituation ist doch heute so, das man ausserlandwirtschaftlich noch etwas dazuverdienen muss oder eben den Arbeitsintensiven Betriebszweig der Direktvermarktung passend zu seinem Betrieb, aber auch Familie dazu ausbauen muss, damit es zum Lebensunterhalt reicht.
      Warum müssen Bauern so viel mehr für ihren Familienunterhalt leisten?

      • Bauherr sagt

        Der Ursprung jeglicher Nahrung ist der Grund und Boden. Wenn Bauern vom Hof allein nicht leben können, liegt dies an hohe Pachtpreise.
        Ich wollte den Finger genau in diese Wunde der Existenzvernichter vom Bauernverband legen, die nur noch die Interessen der Sofapflüger vertreten.
        Im Video ist natürlich kein Direktvermarkter zu sehen, der aufgeben musste weil der Biogaser dessen Land beschlagnahmt hat.

        • Inga sagt

          Direktvermarkter, die Sonderkulturen anbauen
          können auch höhere Pachtpreise bezahlen.

          Nur die Bauern, die übliche Marktfrüchte wie Rüben, Raps, Weizen Gerste, anbauen, so wie es früher war, die können diese Pachtpreise nicht mehr bezahlen!

          Deswegen ist das Bauernsterben seit dem 2WK.
          Darunter leidet auch die Biodiversität!
          Warum die Bauern von ihrem eigenen Hof nicht mehr leben können, steht in Bauer Willis Buch “Sauerrei”

          Deswegen müssen sie sich Alternativen aussuchen, wie Direktvermarktung oder Biogasanlagen!

          Ein Direktvermarkter gibt höchstens aus gesundheitlichen Gründen auf, aber nicht aus wirtschaftlichen.

          • Inga sagt

            Aber vielleicht können Biogasanlagenbauern besser zahlen als Gemüseanbauer zum Direktvermarkten, da bin ich übergragt.

        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Könnten sie mal genauer darlegen, wie der DBV angeblich nur noch die Verpächter vertreten?

          • Bauherr sagt

            Ich habe vom Bauernverband geschrieben und nicht vom DBV im Berliner Elfenbeinturm. In den Landesverbänden sind sicher 60% der Mitglieder keine aktiven Landwirte.
            Als ich die letzte Vertragsverlängerung über den Verband gemacht habe, konnte ich klar erkennen, auf welcher Seite das Herz der Berater schlägt.
            Der BV ist hauptverantwortlich für die Überförderung von Biogasanlagen, weil man der Politik einen Bären aufgebunden hat. Nochmal: Kornkraft statt Kernkraft… Zitat DBV Präsident a.D.

        • Inga sagt

          Dann passen die Pachtpreise, die nichtlandw. Verpächter fordern nicht bei die vom Bodengeholte Nahrungsmittel, das ist dann eben ein künstliches, von Menschen gemachtes Ungleichgewicht.

          Aber nicht von den bösen Bauern verursacht, sondern von der Industrie, die unnatürlich hohe Preise zahlen kann und auch fordert, z. B. für unsere Landmaschinen.
          Und wen so ein Verpäxhtee in der Industrie arbeitet, der will für sein Ackerland Baulandpreise oder die passenden PachtprPachtpreise!

  7. Jürgen Donhauser sagt

    Professionell, sympathisch und innovativ – wie man den DBV halt so kennt (Ironie off).

    • sonnenblume sagt

      Alles in allem spiegelt das Video unsere Situation sehr gut wieder. Die offizielle Außendarstellung der Landwirtschaft ist einfach antiquiert. So kann man keinen Blumentopf gewinnen. Ist das so gewollt, weiß man es nicht besser, oder ist es der Vorstandsriege schlicht weg egal?

      • Reinhard Seevers sagt

        Sonnenblume, das ist aber die Millionen-Dollar-Frage: Wie soll und kann sich die Landwirtschaft präsentieren? Ich glaube es gibt keine allgemeingültige Darstellungsform. Es sei denn, man beschränkt sich auf die Erfüllung von Träumen, Gefühlen, Lifestyle-Wünschen, Kindheitserinnerungen, Weltrettung, Wohlfühlcharakter….aber wenn ich eine Bäuerin mit einem Huhn auf dem Arm erzählen lasse, wie große der Hof ist, seit wann er besteht und dass sie ihre Tiere lieb hat, dann hat man nicht verstanden, woraus Werbung besteht und welche Botschaft eigentlich vermittelt werden soll und muss. Aber vielleicht ist “Altbacken-Sein” ja auch ein Attribut, das es zu vermitteln gilt…muss dann aber anders daherkommen, finde ich.

        • sonnenblume sagt

          Der Kommentar von firedragon zeigt eine Darstellung auf, die meiner Auffassung entgegen kommen würde. Zwischendurch vielleicht zwei oder drei gute Hinweise auf die deutschen Landwirte. Aber das Produkt sollte im Vordergrund stehen.
          Schaut man sich heute Werbung an, so gibt es sie auch von – bis. Für alle Altersklassen ist was dabei. Und wen spricht diese Werbung an? Mit Sicherheiit nicht diejenigen, die wir erreichen wollen und sollten.

        • sonnenblume sagt

          Apros ” Altbacken-Sein”. Mit dieser Werbung lockt man heut niemanden mehr hinter dem Ofen hervor, auch keine Anhänger der guten alten Zeit und was es sonst noch für Lifestyle-Wünsche gibt. Dafür haben wir doch die ” Landlust.”

          • Brötchen sagt

            Sonnenblume,

            ich sehe den Film nicht als Werbung, sondern mehr als Informationsfilm.

            Finden diesen jetzt nicht so schlecht.

            Kommt immer drauf an, was im Auftrag festgelegt wurde.

            Beim DBV ist ja immer alles ein Kompromiss von vielen Ideen und Meinungen….und Kompromisse sind bei Marketingsachen immer nicht so gut…

            Wie gesagt, ich sehe das eher als kurzen Infofilm über Betriebe und was die für eine Produktpalette haben.

            Selbst der beste Film hat keine Breitenwirkung, wenn der nicht in die entsprechenden Kanäle reingedrückt wird.

            Der Film soll ja gerade kein!!!! spezielles Produkt bewerben….

            • Bauer Willi sagt

              Erste Frage: wer ist die Zielgruppe?
              Zweite Frage: wie schaffe ich eine große Reichweite?

              • firedragon sagt

                Zielgruppe, in diesem Fall, alle.
                Gestaltet sich knifflig aber nicht unmöglich – da kann LW eigentlich aus den Vollen schöpfen, weil sie alles bietet … Arbeit, Kreativität, Natur, Schönheit, Knowhow, Wissen, Innovation, Technik, Faminiensinn, Tiere, Entwicklung, Architektur, Körper, Gefühl …

                Hm … Reichweite, das ist so eine Sache … alle verfügbaren Netzwerke nutzen, aber vor allem, raus aus der eigenen Berufsgruppe …

              • Inga sagt

                1.) für die Bauern

                2.) eine größere Reichweite schafft der Film im SWR Die Fallers:
                https://www.swrfernsehen.de/die-fallers/fallerhof/article-swr-20860.html

                Der Schauspieler der Bauer Karl Faller spielt, lebt deswegen extra auf einen Bauernhof, Milchviehbetrieb, damit er die Rolle mit Sorgen der Milchbauern gut weitergeben kann.
                (Zufällig ist der Schauspieler vor wenigen Tagen verstorben)

                Aber da kommen alle Sorgen eines Bauernhofes vor, besonders eben der Kuhstall. auch Direktvermarktung und Generationenkonflikte.
                auch die Sorgen andere Familienangehörigen, die nichts mit dem Hof zu tun haben klommen dran, muß ja spannend bleiben.

                Wenn man so einen Film mit mehr landw. Themen und Direktvermarktung dreht , schon hat man die Verbindung zwischen Verbraucher und Bauern,
                Biogasanlagen und Blühstreifen alles kann zum Thema werden,
                auch ein Bioenergiedorf usw.

                Das muß so interessant werden, dass es als Serie in das Abendprogramm der ARD kommen.
                Vielleicht jede Rundfunkanstalt eine Bauerngeschichte
                SWR: Fallers
                RLP: ein Weingut
                Hessen: einen Spargelhof
                Bayern: Bergbauern
                usw.

                Diesen Film mit mehr

            • sonnenblume sagt

              Der Film zeigt keine Bewegung. So steif. Das können auch die Sprecher nicht wettmachen. Das ist mir jetzt als größtes Manko bewusst geworden. Lebensmittel sind immer in Bewegung. Sähen und pflanzen, wachsen, reifen, verarbeiten. Das könnte etwas Information mit Werbung werden. Zeitraffer usw. Es gibt doch unzählige Möglichkeiten. Landwirtschaft ist ” Leben und lebendig ” und das fehlt dem Video.
              Ich habe zwar null Ahnung was eine gute Werbung ausmacht. Aber so könnte ich mir das vorstellen.

              • Inga sagt

                Warum muß es seine Werbung sein,
                es dient zur Aufklärung, wie landw. Betriebe umgestaltet werden können, um en ausreichendes Familieneinkommen zu erzielen.

                Das geht nun mal nicht mit einem 8 Stundentag!

                Man hätte zeigen können, dass diese selbst verarbeitende Lebensmittel auch gesunder und billiger sind, da nicht industriell verarbeitet und durch viele Hände geht, die auch daran verdienen wollen, wie die verarbeitende Industrie (mit Farbstoffen und Haltbarkeitschemikalien), der Zwischenhandel und der LEH!
                .

                • sonnenblume sagt

                  Selbst die Aufklärung hätte Bewegung gebrauchen können. Jetzt sind es, mit Ausnahme der Wurstverkäuferin wo es einmal einen Kameraschwenk gibt, bildlich wenig attraktive ” sprechende Stillleben”. Es hätten doch im Hintergrund Filme ablaufen können, passend zu dem, was sie erzählen. Nur als Beispiel wenn man das vorliegende Material als Basis nehmen will.

                • Inga sagt

                  Ja richitg, Sonnenblume,

                  der Film ist nur für Bauern
                  für Verbraucher müßte da mehr Infomaterial drin sein.

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