„Tannenbäume werden teurer“ schreibt die TAZ. Trotzdem ist der Artikel lesenswert, denn er schildert die Situation in bestimmten Regionen Deutschlands, die sich natürlich auch auf andere Kulturen auswirkt als nur auf Weihnachtsbäume.
https://taz.de/Tannenbaeume-werden-teurer/!6112297/
Nur zur Info: Wir haben mit dem Niederschlag von heute 151 mm im September. Und der Monat ist noch nicht vorbei. Die Jahressumme liegt bei 530 mm. Da geht noch was.
In den letzten Tagen hatte ich viel um die Ohren und komme derzeit nicht dazu, eigene Texte zu schreiben.


In Österreich haben wir in Weihnachtsbaum – Kulturen bei den Tannenarten, hauptsächlich bei der Abies nordmanniana, sehr große Probleme.
Im Hauptproduzent – Gebiet, dem Jauerling wütet die Tannentrieblaus Dreyfusia nordmannianae derart, dass hektarweise die Weihnachtsbäume verbrannt werden müssen. Diese Trieblaus befällt jetzt auch schon die Wälder und Kulturen von Abies alba, auch Naturverjüngungen.
Gott behüte Euch vor diesem Schädling, vor allem in Schleswig-Holstein und Dänemark. Sofortmaßnahmen bei erstmaligem Auftritt ergreifen.
Ja , daß Wetter hält uns im „Gange“. Mal zu trocken oder zu naß. Bis zum 30.6. hatten wir nur 191 mm Regen. Juli und August haben noch einmal 101 mm dazu gebracht. In diesem Monat sind es jetzt 8mm , also 300 mm Regen bisher in diesem Jahr. Dafür hatten wir 2024 806 mm Regen und die Drainagen hörten überhaupt nicht auf zu laufen. Erst am 10. März 2025 kam dann nichts mehr. Durch die letzten zwei regenreichen Jahre hat sich der Grundwasserstand um rd. 60 cm erhöht und hat damit einen Höchststand der letzten rd. 50 Jahre erreicht. Trotz der jetzt fehlenden Niederschläge haben wir eine „Super Weizenernte “
bei allen Betrieben hier einfahren können und die Kartoffeln und Zuckerrüben sind auch gut gewachsen. Produktionstechnisch also alles gut , wenn die miserablen Preise nicht wären. leider können wir auf keine Verbesserung der Rahmenbedingungen der Politik nicht hoffen , denn die haben mit Kriegstreiberei , Schuldenorgien , usw. zu kämpfen , daß für die Bürger im Lande keine Zeit mehr vorhanden ist. Von den Wahlversprechen und dem Eid auf die Verfassung ganz zu schweigen. Also müßen wir Bürger sehen wie wir durchkommen und hoffen auf das Beste !? Aber was ist das Beste ? Sichere Renten , Wohlstandssicherung , Frieden, gut laufende Wirtschaft, soziale Sicherungssysteme,günstige Energie ,usw.. , aber hat die Politik in Brüssel und Berlin davon schon gehört ?
Der Winterstollen (ehemals C-Stollen) ist diesen September auch schon viel zu trocken.
Was ist das für ein Stollen?
Inga, es gab Christstollen REWE „Beste Wahl“, Stremellachs, Zigarettenfilter (garantiert alles geklaut) und etwas Gras – gegen einen Zehner (der sofort beim Lieferservice bestellt und verkokst wurde) und ein Dosenbier – vor dem von den kommunalen Grünen gesponsorten Tiny House (1 x 3 m Grundfläche) von Syah unter der Autobahnbrücke. Good vibes.
„Der Winterstollen (ehemals C-Stollen) ist diesen September auch schon viel zu trocken.“
Den Stollen lagert man bis zum Verbrauch unter dem Bett im ungeheizten Schlafzimmer.
Das ist Jahrhunderte alte Tradition. Dort kann er richtig „durchziehen“ und er hat bis zum Verzehr (schmeckt am besten, wenn draußen Schnee liegt) den richtigen Feuchtegehalt.
Ja, verstehe .
Hat schon mal eine Oma gemacht,
während sie an einem Adventsonntag das Mittagessen kochte, legte sie ihn schon mal auf die gute Kuchenplatte uns stellte ihn im Schlafzimmer auf die Frisierkommode.
Die Töchter mit Familie und Hund kamen zu Besuch.
Das Mittagessen wurde eingenommen, der Abwasch gemacht und der Kaffetisch gedeckt.
Nun musste nur noch der Stollen aus dem Schlafzimmer geholt werden.
Einer ging hin, um ihn zu holen,
Er war zum Teil aufgefressen, von dem Hund der selig daneben lag und schlief.
Im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck steht ein Haus, da war der Kartoffelkeller unter dem Schlafzimmer, Zugang nur im Schlafzimmer, dass das Gesinde sich nicht bedienen konnte, genau dahin gehört der Stollen. 😊
September ist ja auch viel zu früh für Christstollen, kein Wunder das er bei den noch hohen Temperaturen austrocknet.
Sag ich als Erzgebirger.
Ich dachte in Fabriken wird er bei Euch schon gebacken.
Im Privathaushalt würde er austrocknen, wenn man ihn nicht richtig aufbewahrt oder verpackt.
Ja, der liegt auch schon im Handel, ist für mich trotzdem Blödsinn so früh damit zu beginnen. Das verdirbt ja den Spass am Jahresverlauf, wenn man im September anfängt, Weihnachtsgebäck zu essen.
Wir sind früher /Anfang 1970er) noch mit dem Handwagen mit den teuren Zutaten (die waren zuvor über das ganze Jahr zu besorgen, wenn es sie gab und dann waren Rosinen auszulesen, Zitronat zu schneiden und Mandeln abzupellen) und den familiären Stollenmarkern zum Bäcker, der verkaufte die Standardzutaten wie Mehl und Zucker dazu und buck die Dinger. 2 Tage später ging es mit den gebackenen Stollen (ca. 30-40 3 Pfund-Stollen) zurück nach Hause, manchmal hatten wir da die ersten Schneeflocken auf dem Weg, also war das immer so etwa Ende Oktober.
Dann wurden die Stollen daheim gebuttert und gezuckert und in zwei alten Holzkommoden in einer Kammer oben im Haus gelagert. Einige wurden zur Oma gebracht, einige zur Tante in den Westen geschickt, die hatte ja schließlich zuvor einige Zutaten ergänzt.
Den ersten Stollen gabs immer zum ersten Advent, den letzten, extra aufgehobenen manchmal zu Ostern.
Wenn es nicht noch ergiebige Regenfälle geben sollte, dann wird 2025 eines der trockensten Jahre, seit ich denken kann. Wir haben bis heute 386mm. Daraus entstand dennoch eine der üppigsten Kartoffelernten. ….👉
P.s. Die Weihnachtsbaum-Industrie muss sich aufgrund des demographischen und gesellschaftlichen Wandels sowieso auf eine Schrumpfung einstellen….wie soviele andere Bereiche auch….meine Meinung.
@R.S.
Unser Sohn verkauft schon die ersten Halloween-Kürbisse. Und garnicht billig. Wer‘S haben will…
Kooo, Kürbisse gehen wie geschnitten Brot. Da fahren Muttis kilometerweit, um die besten Kürbisse zu kaufen. Meine Schwâgerin bemalt diese noch, das läuft dann nochmal besser.Das hat inzwischen bei etlichen zu einem Event-Geschäft geführt.
https://www.google.com/search?client=ms-android-xiaomi-rev1&sca_esv=994d78f707649ee8&kgmid=%2Fg%2F1tlbn68x&q=Hof%20Bartels%20-%20Hofladen%20%26%20Caf%C3%A9&shndl=30&shem=lsptbl1&source=sh%2Fx%2Floc%2Fact%2Fm4%2F2
Dinge die die Welt nicht braucht.
Na, Industrieweizen braucvht auch keiner. Wird aber gerne gepflanzt.
Mach das, was nachgefragt wird.
Oder mach eine Nische.
Aber jammer nicht rum.
Was genau ist Industrieweizen, Didier Terver?
Backweizen für die Backindustrie
oder Futterweizen für die Futtermittelindustrie?
Sie haben verschiedene Eigenschaften.
Weizen ist Getreide, den pflanzt man nicht, den sät man.
„Die Kürbisernte in Brandenburg fällt in diesem Jahr mager aus. Auf dem Kürbishof Riecke in Philippstal rechnet Christian Braune mit einem Totalausfall. Frost, Trockenheit und Regen haben den Pflanzen zugesetzt. Mit neuen Methoden wie Agroforst will er künftige Ernten sichern.“
Vorstehendes ist ein Zitat aus der RBB-Sendung vom 6.9.2025 „Brandenburg-Aktuell „. Der Kürbishof ist ein Ökobetrieb und Herr Braune schätzt den ha-Ertrag in diesem Jahr auf 1t, bei Durchschnittsmengen von sonst bis 20t. Philippsthal liegt an der A115, südwestliche Autobahn aus Berlin.
Demgegenüber scheint man im Oderbruch gerade die Kürbisse zum Verkauf an der Straße zu stapeln, aber vielleicht interpretiere ich es auch falsch.
„Mit neuen Methoden wie Agroforst will er künftige Ernten sichern.“
Der scheint ja komplett verpeilt zu sein…Kürbisernte durch Agroforst sichern. Hauptsache in den Medien oder was?
Der türkische Händler wollte meinen Bruder ködern, er wollte 2ha türkische Kürbisse anbauen lassen, damit er sie nicht mehr importieren müsse. Jaaa, nee is klar, er wollte aber keinen Vertrag eingehen. Er wurde nie wieder gesehen und die Kürbisse seines Ladens kommen von „woanders“ her.
Es ist doch irgendwie gut, wenn die Türken das auch nachmachen,
Das gehört doch gar nicht zum Islam, oder?
Jedenfalls seine Kunden fragen danach.
Inga, echt jetzt? Die essen die Kürbisse. Halloween ist nur für „amerikanisierte“ Deutsche ein Grund, Kürbisse auf zu schnitzen und Kerzen reinzustellen..
Du meinst Zierkürbisse.
Die gibt es auch, es gibt doch so viel Sorten, alle mit unterschiedlichen Eigenschaften.
Wie bei anderen Pflanzenarten auch.
Früher in den 60igern und früher, hat hier man Dickwurzel, Futterrüben dazu genommen weißt du das nicht mehr, Reinhard?
die Türkischen Kunden wollen mittelgroße graue Kürbisse zum essen
Genau Topfheiler! Inga steht irgendwie auf der Leitung. Guckst du Inga:
https://www.bobby-seeds.com/kuerbis-und-mehr…./speisekuerbissamen/maxima-samen-alle/1314/istanbul-tuerk.-honigkuerbis
Keinen Vertrag kann er gegen Vorkasse für die geplante Dauer der Geschichte haben.🤑
Das erinnert mich an einen Bio-Kürbisbauern, der hier mal in der Presse war:
Die erste Saat wäre wegen Regens verfault, die zweite Saat vertrocknet.
Ich frage mich da, wie viel (organischen?) Stickstoff da auf den Acker kam und was wohl daraus wurde. Es wäre wohl besser gewesen, die erste Saat durch ein wirksames Fungizid zu schützen.
Dann wäre es kein Biobauer mehr… Du verstehst aber auch gar nichts.
ich wohne da quasi um die Ecke, das ist mehr oder weniger ein größerer Hobbyanbauer und nicht ernst zu nehmen.
gehört zu unserer Kultur ,
zu unserer invasiven Kultur?
Hat sich so in unsere eingeschlichen.
Kommt aus Amerika, wir müssen ja alles nachäffen.
Kartoffeln kommen auch aus Amerika.
Steckrüben für Deutsche!
Ich meinte doch die Kultur von Helloween. wozu man Kürbisse braucht, nicht die Kürbisse selbst.
Sie kommt wahrscheinlich aus Irrland und die irischen Einwanderer haben diese Kultur mit nach Amerika gebracht.
Der Bauer kann alles was vom Verbraucher erwünscht ist, sogar für sowas nebensächlich Kürbisse anbauen.
wo vor der Tradition von Helloween bei uns Kürbisse angebaut wurden, weiß ich nicht, vielleicht in Österreich, ?
aber dann zu Nahrungszwecken.
Halloween-Kürbisse sind nur kurzfristig ein Geschäft. Seit 2 Wochen läuft das Zierkürbis und Speisekürbisgeschäft. Mein Bruder hat fast 50 Sorten und die Vielfalt begeistert die Kunden…da ist ein Aufwand an Beratung erforderlich, um die Vorzüge der unterschiedlichsten Sorten zu erklären.😎
Man glaubt ja nicht, wie lange sich Frauen in der Kürbisscheune aufhalten können….evtl. sollte ich einen Imbiss- oder Kaffeewagen anheuern….mmmhm ich denk mal drüber nach.🤔
Bin auch so ne Kürbismutti :). Die wachsen, wenn sie mal die ersten Wochen die Schnecken überlebt haben, ganz von alleine. Oder auch nicht, dann sucht man sich beim Bauern nebenan die Schönsten aus. Schön auf dem Hof drapiert und es hagelt Komplimente ohne Ende, und das ganz ohne giessen und jäten.
Kurz vor dem Frost kommen sie dann ins Treppenhaus und werden nach und nach in der Küche verbraucht. Ich liebe Kürbisschnitze mit Olivenöl und Pesto aus dem Ofen.
Nicht das es dem Weihnachtsbaum so geht wie dem Wein:
https://ansage.org/zwangssolidaritaet-in-the-laend-schwarzgruen-will-die-winzerwerbung-enteignen/
Bei uns im unteren Erzgebirge sind ähnliche Niederschläge wie bei R.S. gefallen,
im September bisher 32 mm und seit Jahresbeginn 359 mm.
Trotzdem konnten wir bisher eine gute Ernte einfahren und es stehen sehr gut entwickelte
Maisbestände noch auf dem Feld.
Bei uns nordwestliches Hamburg bis heute in diesem Jahr 521mm. Seit Monatbeginn 12mm jeden Tag 0 bis 2mm.Gute Ernte