374 Kommentare

  1. Eckehard Niemann sagt

    Lieber Bauer Willi,
    ich möchte Dich gern noch einmal darum bitten, nochmal mit der Lehrerin zu reden und deren Sicht der Sache und des Ablaufs in der Klasse mitzuteilen… Das wäre eigentlich fair und für uns alle wichtig.

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    • Wenn Sie eine Jugendstrafakte mit den polizeilichen Vernehmungsprotokollen zu einer Schlägerei vorliegen haben, lesen Sie bei 10 unbeteiligten Zeugen 10 im Kerngeschehen unterschiedliche Versionen. Wer hat angegriffen, wer sich verteidigt und ggf. unnötig gegenangegriffen (Notwehrexzess)? Für die Strafhöhe wäre noch wichtig, ob das Opfer den Täter provoziert hat. In der Verhandlung gibt es wieder andere Aussagen – von den gleichen Zeugen. Nichts zu machen.

      (Eine pragmatische Richterin diktiert die Zegenaussagen etwas abweichend von dem tatsächlich Gesagten dann geschickt so, dass sie trotzdem revisionsfest mindestens einen Jugendlichen bestrafen kann; wenn dieser nicht angefangen hat, wird er zumindest in Zukunft hoffentlich Spannungen sogleich aus dem Weg gehen und der tatsächlich Schuldige von der Willkür abgeschreckt sein – geht natürlich nur bei jugendtypischen Straftaten mit ein paar Sozialstunden, die den Lebenslauf nicht belasten.)

      Will sagen: Sie werden nicht aufklären können, wie es war. Ist es ein ungeklärter Einzelfall ohne gesellschaftliche Relevanz (hier in 2 bis 31 Versionen), ist er keine Nachricht wert. Deutet sich darin aber ein gesellschaftliches Phänomen an (Bauerkinder werden vermehrt als „Tiermörderkind“ gemobbt), sollte dieses Phänomen im Grundsätzlichen zur Sprache und Debatte gebracht werden. Unten habe ich dafür ein Beispielszenario entworfen.

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  2. Friedrich sagt

    @AdT. Wollte an sich keinen Kommentar abgeben , da ich schon über zehn Jahre keine Schule betreten habe und meine Kinder alle Erwachsen sind. Ich selber wurde auch in den 1960er Jahren gemobbt. Unsere örtliche Gesamtschule war dafür bekannt, nichts gegen das Mobbing zu unternehmen. So haben wir unsere Kinder im Nachbarlandkreis, mit zweiten Wohnsitz bei Verwandten, angemeldet und dort zum ländlichen Gymnasium geschickt. So wurden unsere Kinder nie gemobbt. Für diese Entscheidung sind uns unsere Kinder noch heute dankbar.Wir mußten das Fahrgeld selbst tragen und auch oft mit dem Auto , wenn der Bus nicht fuhr , transportieren. Der Aufwand hat sich in jedem Fall gelohnt.

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  3. Eckehard Niemann sagt

    Lieber Bauer Willi,
    ich wäre Dir dankbar, wenn Du nochmal mit der Lehrerin reden würdest und deren Sicht der Sache und des Ablaufs in der Klasse mitteilen könntest… Das wäre eigentlich fair und für uns alle wichtig.

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  4. Altbauer Jochen sagt

    Die Lehrer fühlen sich anscheinend ganz schön „angepiekst“,
    versteh´ ich sogar,es gibt ja nicht nur negative Beispiele.
    Aber wie sollen sich dann erst Bauern fühlen, bei all den
    Pfeilen die aus verschiedenen Richtungen auf sie abgeschossen werden?

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    • Wie gut, dass die Bauern die neuen Bauernregeln so cool mit Humor und Selbstironie aufgenommen haben.

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  5. Stefan K sagt

    Wie fängt so was an? Hier Beispiele aus der Grundschule, wo ich meinen Sohn hinschicke(n muss):
    Die Schule trägt die ökologische Erziehung in ihren Leitsätzen. Es werden etwa 5-10 Hühner gehalten, Kinder sind für die Pflege verantwortlich. So weit so gut.
    Beispiel 1: Die Kinder sollen sehen, wie Küken schlüpfen. Einen Hahn gibt es nicht, Nachbarn regen sich sonst auf (Auskunft Schule). Idee: Man kauft Eier bei einem Hühnerzüchterverein und legt die dann in den Stall. Erwartung: Die Hennen springen von ganz allein und einfach so auf die Nester und brüten die Eier aus. Ich habe viel Glück gewünscht.
    Beispiel 2: Nacktschneckenplage auf dem verwilderten Schulgrundstück. Wie bekommt man die weg? Ich habe Schneckenkorn vorgeschlagen (in meiner unbegreiflichen Dummheit, denn ich vergaß den ökologischen Grundgedanken). Lösung: Bierfallen. Ich monierte, dass dies Igel töten könne, wenn diese die Schnecken fressen würden. Mehrere Eltern erklärten mir, dies sei doch nicht zu glauben und Quatsch, man hat die Bierfallen aufgestellt.
    Beispiel 3: Ich war mit meinem Sprößling letzte Woche in der Maschinenhalle an der PS-Spritze. Sofort der Kommentar meines (Landwirts-)Sohnes: Spritzt du dann im Frühjahr die Pflanzen und den Boden tot? Ich habe mich echt geärgert darüber, denn wenn ich alles totspritzen würde, könnte ich ja keine nachhaltig hohen Ernten einfahren. Ich hab jedenfalls versucht, ihm das mal von der anderen Seite zu erklären. Andere Kinder haben die Chance nicht….

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  6. Sabine sagt

    Fragt mal bei Kindern nach, die so was hinter sich haben… gab Zeiten, wo gefühlt halb Deutschland Friedensmarschierer waren, da war es ganz, ganz ungünstig als fröhlichen Erzeuger ein aktives Mitglied der Streitkräfte zu haben und nicht in einer Kleinstadt zur Schule zu gehen wo just diese Streitkräfte größter Arbeitgeber war.
    Ich kann Lehrer – mit ganz wenigen Ausnahmen- nicht leiden, bis heute nicht und glücklicherweise bestätigen mir heute morgen wieder Statistiken, dass die noch viel vorurteilsbeladener sind als ich. Doof nur, dass deren Vorurteile so vielen Kindern die Zukunft so schwer machen. Was soll man von Leuten halten, die Kinder nicht aufgrund ihrer Leistung, sondern nach dem Beruf und Einkommen der Eltern beurteilen? Kaum ein Land in Europa, wo Lehrer so sehr auf die Herkunft der Kinder gucken, wenn es um Empfehlungen für weiterführende Schulen geht. Wäre vllt. nicht so tragisch, wenn sie dann in der Breite einen guten Job machen würden und all unserer Schulabgänger top fit fürs Leben wären… is aber nicht so.
    Oh… Lehrer-Bashing? Nee, alles belegbar…. Lehrer werden jedoch, erzählen, dass die Schulen viel zu wenig Geld bekommen, die Klassen zu groß sind, zu viel grundsätzlich Erziehungsarbeit auf sie abgewälzt wird und das mit der Freizeit auch nicht mehr so ist, wie vor Jahrzehnten. … und ich frag mich, was das damit zu tun hat, dass der Job der Eltern wichtiger ist, wie Leistung der Kinder in der Schule. Vllt. beim nächsten Elternabend mal fragen, was genau falsch an läuft.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Für mich war es schwer mich von Lehrer zu trennen, 2 Cousinen waren Lehrerinnen, 1 Nichte ist Lehrerin, eine weitere mit einem Lehrer verheiratet und zu allem Ungemach, die Freundin meine ältesten Sohnes ist auch Lehrerin. 😉

      Sohn eines Landwirtes zu sein, war nicht immer nur Negativ, Firmen wie Daimler, Bosch, Schaeffler und andere in unserer Gegend, nahmen Bauernsöhne bevorzugt als Azubi und das zu einer Zeit, als Ausbildungsplätze Mangelware war.

      Wie sagte ein Ausbilder zu mir, die Kerle saßen alle schon mal auf einem Traktor und hatten Verantwortung, das merkt man bei der Ausbildung.

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  7. Thomas Müller sagt

    Die Story klingt frei erfunden. Wenn Bauern jetzt die Gesellschaft für weinende Kinder verantwortlich machen, ist ihnen nicht mehr zu helfen. So ein Versuch, die Gesellschaft mit dem Druck auf Tränendrüse zu erpressen, sie betreffende Themen auszusparen, ist dümmlich und mimosenhaft.

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    • Bauer Willi sagt

      Blöd nur, dass das keine Story ist und schon gar nicht frei erfunden. Aber das ist typisch: wenn die Argumente fehlen, die Botschaft in Frage stellen. Normalerweise folgt dann noch ein Seitenhieb auf den Autor. Denn haben Sie sich ja noch verkniffen. Danke dafür.
      Bauer Willi

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    • rebecca sagt

      Es gibt schon Lehrer die gelegentlich Unfug erzählen. Insofern kann sich das durchaus so zugetragen haben.

      Die Eltern sollten das mit dem Lehrer oder nötigenfalls mit dem Schuldirektor klären.

      Bemerkenswert ist die hochgepushte Aufregung. Sachlicher Dialog sieht in jedem Fall anders aus als die aufgeregten polarisierenden Dauerposts die in den letzten Tagen so herumgeistern.
      Das BMUB hat ohne Frage eine dämliche Aktion die so nicht geht gestartet.

      Aber die aufgeregten und teilweise hetzerischen Reaktionen sind auch nicht besser.

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Werte rebecca,

        können sie sich vorstellen, das Bauern auch mal die Schnautze voll haben und zurückschlagen?

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        • rebecca sagt

          Werter ehemaliger Landwirt,

          das Bauern auch mal die Schnauze voll haben und ihren Unmut Luft machen verstehe ich völlig.

          Wobei das was in diversen Blogs und bei Facebook läuft mehrheitlich kein „zurückschlagen“ ist sondern einfach nur Hetze und Propaganda die spaltet statt die Wogen zu glätten.

          „Zurückschlagen“ wäre eine eigene Kampagne um die des BMUB zu beantworten und die verzerrte Sichtweise aufzuklären.

          Letztendlich verlieren alle während die nur Scharfmacher auf beiden Seiten profitieren.

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          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Auf einen groben Klotz,
            gehört auch ein grober Keil.

            Jahrelang hat man seitens der Landwirtschaft die Schmähungen über sich ergehen lassen, erst jetzt merkt man, dass nicht alle Bauern mehr durchlassen, das ist halt für viele ungewohnt.

            Für Tatsachen empfänglich sein, diese Eigenschaften haben die meisten der Kritiker verloren, wie man selbst in diesem Block sieht. 🙁

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  8. Bitte nicht auf den Fake-news-Effekt setzen. Dieser Effekt wird uns im Wahlkampf oft genug gehörig auf die Nerven gehen und das Klima vergiften.

    – RT Deutsch und der russische Außenminister Lawrow warfen deutschen Behörden vor, die vermeintliche Entführung des Mädchens Lisa zu vertuschen.
    – Trump warf gestern Medien vor, Terroranschläge zu vertuschen, sogar die in Paris, Nizza und Berlin, über die nun auch in USA prominent und ausführlich berichtet wurde.

    Was ich sagen will: Es wird etwas behauptet, und es gibt genug, die es glauben. Die nicht ganz so Dummen sagen, so könne es gewesen sein oder so sei es im Prinzip. Nein! Fake news bleibt fake news.

    Wenn man meint, dass Medien etwas verschweigen, falsch wiedergeben, herunterspielen, dann kann man konkrete Beispiel anführen.

    Wenn Bauern sich gebasht fühlen, dann reicht es, die betreffenden Sachverhalte anzuführen wie z.B. die neuen „Bauernregeln“. Man muss doch nichts dazu erfinden oder auch tatsächliche Konflikte aus dem täglichen Leben aufbauschen.

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    • Stadtmensch sagt

      Aha, RT-Deutsch ist gleich FakeNews. Ich bleibe dabei: eine Meinung muss man sich erst mal gebildet haben. Dann kommt man auch als linientreuer Medienkonsument der Qualitätsmedien (haben Sie eigentlich ein Abo auf eine überregionale Zeitung?), mit „Alternativen Fakten“ zurecht:
      https://www.freitag.de/buch-der-woche/feindbild-russland
      Da sie aber extra den „Gottesbezug“ der NRW-Landesverfassung hier posten, scheinen sie ja kein Problem mit „Glauben statt Wissen“ zu haben.

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      • Bitte genauer lesen, ich bemühe mich schon um präzisen Ausdruck. Ich habe es auf den Fall Lisa bezogen. Für den Gottesbezug in der gut 67 Jahre alten Landesverfassung kann ich leider nichts. Mir kam es auf das Zitat der schulischen Erziehungsziele an, die zum Teil Grünen und Linken mehr am Herzen liegen als Rechten: Geiste der Menschlichkeit, der Demokratie und der Freiheit, zur Duldsamkeit und zur Achtung vor der Überzeugung des anderen, zur Verantwortung für Tiere und die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen, zur Völkergemeinschaft und Friedensgesinnung.

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      • „Dann kommt man auch als linientreuer Medienkonsument der Qualitätsmedien […], mit „Alternativen Fakten“ zurecht.“

        What? Ich habe durchaus ein FAZ-Abo, beschränke mich aber natürlich nicht auf die FAZ bei Themen, die mich interessieren.

        Reine Meinungsartikel, die Sie anführen, lese ich eher nicht. Mich interessieren Ereignisse. Bei bestimmten Themen möchte ich auch eine Einordnung der Ereignisse. Auf dieser Grundlage bilde ich mir gern selbst meine Meinung; in meiner Freizeit bin ich aber so frei, nicht zu allem eine vorläufig abschließende Meinung zu haben, dann halte ich die Klappe oder unterhalte mich über Trash.
        Wenn über die Wiedergabe von Quellen und die Einordnung beispielsweise russischer Ereignisse hinaus Russophobie erzeugt wird, sollte man es merken. Wenn aber zur Erzeugung von Russophobie Falschinformationen gebracht werden, können auch Sie Schlaumeier es nicht merken. Wenn Sie meinen, dass „die Qualitätsmedien“ sämtlich regierungstreu und einander konform seien, kennen Sie sich nicht aus und sind wahrscheinlich äußerst voreingenommen.
        Mit einer Neigung, Muster zu erkennen, und zwar auf einer Basis, die auch die entgegengesetzte Auslegung zulässt. Das nennt man ambivalente Indizien.

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  9. Paulus sagt

    Sachlich betrachtet hat der Lehrer lediglich Fragen gestellt. Selbst wenn man unterstellt, dass diese eher suggestiv waren, lassen die Antworten der Kinder darauf schließen, dass andere Quellen für ihr zweifelhaftes „Wissen“ verantwortlich sind. Selbstverständlich hätte die Lehrperson das nicht so stehen lassen dürfen.
    Als Jäger kann ich berichten, dass ich als Tiermörder bezeichnet wurde und unsere Tochter extrem darunter gelitten hat. Zum Glück hatten wir Freunde und Verwandte aus der pädagogischen und psychologischen Ecke die nicht falsch angehaucht waren. Mit deren Hilfe und etlichen Essenseinladungen mit bestem Rehrücken haben wir es so halbwegs wieder hinbekommen. Die Nähe zu bestimmten Eltern zu suchen, diese auch noch einzuladen und zwanglos mit denen zu kommunizieren ist mir unglaublich schwer gefallen. Ordentlich zugelangt und getrunken haben ausnahmslos alle. Selbst angebliche Vegetarier mutierten zu Fleischfressern, weil – es war ja wirklich Bio und so. Unser angeblich blutrünstiger Jagdhund, in Wahrheit ein harmloses Mitglied unserer Familie, legte seinen Kopf sanft auf die Knie einer ihm unbekannten Frau …
    Die zentrale Frage „Was sag ich Lena?“ kann nach meiner Auffassung in diesem Forum nicht zufriedenstellend beantwortet werden. Vielleicht sollte man Lena zu einer subtilen, jedoch aufrichtigen Arroganz verhelfen. Bei meiner Tochter war das nicht ohne Erfolg.

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    • Sie bringen Tiefe rein. So muss es laufen! Vielleicht hätte ich sogar nach ein paar Wein etwas Wild gegessen, wobei ich gerade bei Wild dem Gastgeber bislag vorher gesagt habe, dass ich kein Fleisch esse, damit nicht extra für mich ein Tier geschossen wird; aber meine Freundin isst manchmal nicht alles auf 😉
      (Vielleicht war Lena schon vorher subtil arrogant, weil sie von dem fetten Traktor ihres Papas schwärmte und wurde dann gemobbt)

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      • Ich seh das so sagt

        Fetter Traktor zieht nicht mehr, jeder Geländewagen, den nicht nur mehr Anwälte haben, sondern den heute schon jeder in der Stadt wirklich braucht, kann es mit einem Trecker an PS leicht aufnehmen.

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        • Ich bleibe bei der Limo. Aeorodynamik macht beim „Kitchenboy“ vielleicht keinen Sinn, beim Auto aber schon.

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      • Andreas Schmid sagt

        Ach, jetzt müssen schon die Jäger das bei ihren Kindern selber grad biegen, was Tierschützer an den kinderseelen zerstören? Das kann nicht wahr sein.

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    • Stadtmensch sagt

      Bezüglich subtiler, aufrichtiger Arroganz macht ihnen jedenfalls keiner was vor 😉
      Mal angenommen ich würde meine Brötchen in der Rechtsmedizin, Abteilung forensische Pathologie verdienen: keinesfalls würde ich bei jeder Gelegenheit damit hausieren gehen, dass ich nach heftiger Arbeit mit Hammer und Säge am Thorax, ein Frühstück direkt „auf der Baustelle“ einnehmen kann…
      Das gleiche gilt für Bauers-Sohn, der bei seinen Kumpels unbedingt damit prahlen muss, wieviel Hähnen er den Garaus gemacht hat (Wobei ich dieses Bedürfnis einem Kind eher nachsehen würde, als einem Erwachsenen).

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      • Nëckel sagt

        @Stadtmensch, für einige Leute gehört das Schlachten eines Hähnchens zur Nahrungsbeschaffung dazu und ist keine Pralerei sondern Arbeit ( Frauen-und Kinderarbeit vielleicht auch noch in diesem Fall) 🙂 übrigens waren es 10.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Früher haben die Bauernsöhne damit geprahlt, wie viel Weiber sie flachgelegt haben, kurz vor der Verlobung mit der jetzigen Ehefrau, hat sich die Menge jedoch stark reduziert. 😉

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  10. Nach empfundenem Bauer-Bashing jetzt Lehrer-Bashing? Es gibt mit Sicherheit KEINE Lehrer, die Kinder gegen Bauern aufhetzen oder Bauern schlechtmachen. Es ist schon erschreckend, wie viele auf das Narrativ mit dem armen Bauernkind anspringen und sich in ihrem Vorurteil einer linksgrünen Indoktrination durch die Lehrerschaft bestätigt sehen. Klarer Fake-news-Effekt!

    Wie soll sich die geschilderte Szene denn zugetragen haben? Hat der Lehrer die Kinder dressiert, dass sie auf seine Fragen nach dem Übeltäter immer „die Bauern!“ rufen? Da hat wohl jemand zu viel „Die Welle“ gelesen.

    Auch wenn es unter Lehrern überdurchschnittlich viele Grünenwähler geben dürfte, heißt das noch lange nicht, dass sie unprofessionell arbeiten und die für die Heranbildung von Staatsbürgern so wichtigen Unterrichtsprinzipien missachten würden:

    – die Kontroversität, wonach die unterschiedlichen Sichtweisen zu einem Thema vermittelt werden müssen, und
    – das Überwältigungs- bzw. Indoktrinationsverbot.

    Natürlich wird auch Umweltbewusstsein bei Kindern geweckt. Das ist das Erziehungsziel der Schule.

    Umweltbewusstsein und respektvollen Umgang mit Tieren (um beim Thema zu bleiben) vermitteln auch Konservative. Das sind Themen, die sich mit konkretem Lebensbezug des Kindes auch altersgerecht vermitteln lassen. Hetze gegen Bauern durch Lehrer ist nicht kindgerecht und kann lebensnah ausgeschlossen werden. Was sollten die Kinder hierbei auch umsetzen? Das Bauernkind schlagen?

    Dass Kinder sich hänseln bzw. brüsten mit den Autos, Reisezielen, Wohnverhältnissen und Berufen der Eltern, hat es immer gegeben. Das kommt von den Kindern selbst. Meine „grün-ideologisierten“ Lehrer haben mir aber immer das Gefühl gegeben und es von Fall zu Fall auch eindringlich klargestellt, dass jedes Kind, jeder Mensch gleich viel zählt und es auf die inneren Werte ankommt.

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    • Artikel 7 der Landesverfassung NRW zur schulischen Bildung lautet:

      „(1) Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor der Würde des Menschen und Bereitschaft zum sozialen Handeln zu wecken, ist vornehmstes Ziel der Erziehung.
      (2) Die Jugend soll erzogen werden im Geiste der Menschlichkeit, der Demokratie und der Freiheit, zur Duldsamkeit und zur Achtung vor der Überzeugung des anderen, zur Verantwortung für Tiere und die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen, in Liebe zu Volk und Heimat, zur Völkergemeinschaft und Friedensgesinnung.“

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      • Andreas Schmid sagt

        Sie sollten diese Fälle akzeptieren, und in den eigenen Reihen aufräumen. Ein Verbot heißt noch lange nicht, dass es einzelne Lehrer gibt, die sich über das Verbot hinwegsetzen.

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    • Mark sagt

      „Wie soll sich die geschilderte Szene denn zugetragen haben? Hat der Lehrer die Kinder dressiert, dass sie auf seine Fragen nach dem Übeltäter immer „die Bauern!“ rufen? “ Dazu bedarf es noch nicht einmal besonderer Anstrengung der Lehrer, Du und Deinesgleichen leisten hier hervorragende Vorarbeit.

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      • Wir haben eben unterschiedliche Positionen in Bezug auf Tiere und Ernährung. Ich will mich nicht als der große Versteher aufführen, aber ich kann Ihre Position nachvollziehen. Insbesondere wenn Sie von Tierhaltung leben. Ich habe kein schlechtes Gewissen. In einer freien Gesellschaft muss man mit unterschiedlichen Positionen leben können. Ein frommer Muslim muss damit leben können, dass seine Tochter mit 18 Pornodarstellerin wird. Tierhalter müssen abkönnen, dass andere ihr Business Scheiße finden. Im Gegensatz zu manchen Tierhaltern haben die meisten Vegetarier und Veganer als Minderheit praktische Toleranz gelernt. Auch sind diese so dickfellig und so geübt darin, zwischen Person und Sache zu unterscheiden, dass von ihnen wohl die wenigsten Beleidigungen kommen. Aber Tierhalter empfinden vieles zu Unrecht als Beleidigung. Manchmal scheinen sie in ihrem Ehrgefühl so empfindlich wie ein Moslem, der gerade vom Hindukusch emigriert ist.

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        • Mark sagt

          „Wir haben eben unterschiedliche Positionen in Bezug auf Tiere und Ernährung. Ich will mich nicht als der große Versteher aufführen, aber ich kann Ihre Position nachvollziehen. Insbesondere wenn Sie von Tierhaltung leben. Ich habe kein schlechtes Gewissen. In einer freien Gesellschaft muss man mit unterschiedlichen Positionen leben können. Ein frommer Muslim muss damit leben können, dass seine Tochter mit 18 Pornodarstellerin wird. Tierhalter müssen abkönnen, dass andere ihr Business Scheiße finden. Im Gegensatz zu manchen Tierhaltern haben die meisten Vegetarier und Veganer als Minderheit praktische Toleranz gelernt. Auch sind diese so dickfellig und so geübt darin, zwischen Person und Sache zu unterscheiden, dass von ihnen wohl die wenigsten Beleidigungen kommen. Aber Tierhalter empfinden vieles zu Unrecht als Beleidigung. Manchmal scheinen sie in ihrem Ehrgefühl so empfindlich wie ein Moslem, der gerade vom Hindukusch emigriert ist.“

          Guter Mann, selten habe ich einen derart geistigen Wirrwarr vorgefunden wie in diesem Kommentar. Ich empfehle einen Arztbesuch.

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          • Sandra Schobel sagt

            „Im Gegensatz zu manchen Tierhaltern haben die meisten Vegetarier und Veganer als Minderheit praktische Toleranz gelernt.“

            ähm… kann es sein, dass wir unterschiedliche Auffassungen von Toleranz haben?
            Wenn mir mal wieder was unterkommt und ich dran denke, werde ich Dir mal Beispiele für die Toleranz bringen… oder ich empfehle mal auf den gängigen Tierrechtler-Seiten bei facebook die Kommentare zu lesen..

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            • Sehr repräsentativ. Es dürfte einleuchten, dass Veggies deutlich mehr Umgang mit Fleischessern haben als umgekehrt. Glauben Sie mir, als Veggie musste man sich einiges anhören. Vor allem, als man noch jünger war. Anzugtragen verhindert auch einiges. Es dürfte nicht nur mir so gegangen sein, dass man einübt, sich nicht persönlich angegriffen zu fühlen und zugleich freundlich und humorvoll zu reagieren, um die gute Stimmung zu halten. Beherrschung nennt sich das, die hier viele verlieren. Andere Agrarforen sind da viel schlimmer – auf sehr unbedarftes Verhalten trifft man da (gilt natürlich auch für aggressiv kommunizierende Veggies). Betrachten Sie auch Ihr „Lager“ aus kritischer Distanz.

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        • Der Brandenburgbauer sagt

          He, ich finde Deine Vergleiche in mancher Vision echt zum kotzen. Pornodarstellerin, Russophobie, Lena, was hat das noch mit dem Thema zu tun?

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          • Das Thema ist hier Mangel an Toleranz und Egozentrismus. Da offenbart derzeit nicht nur ein Teil der Bauern Defizite, sondern auch ein Teil von Muslimen (im Beispiel ist die Pornodarstellerin, ein ehrbarer Beruf, Tochter eines frommen Muslims, von denen natürlich auch der Großteil aufrichtig ist). Russephobie s. Stadtmensch, weiß auch nicht, wie er darauf kommt.

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        • bauerhans sagt

          „Ein frommer Muslim muss damit leben können, dass seine Tochter mit 18 Pornodarstellerin wird.“

          „ehrenmorde“ geschehen schon,wenn eine muslimin eine liaison mit einem „nichtgläubigen“ hat,wie hier in der nachbarschaft,wo die geschwister ihre jüngste schwester umgebracht hatten.

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          • Dabei ist der Himmel der reinste Puff. Aber ich lass das jetzt. Nachher bringe ich Bauer Willi als Betreiber der Seite in Gefahr. Tja, hier beginnt nun die Selbstzensur. Detmold?

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          . „Im Gegensatz zu manchen Tierhaltern haben die meisten Vegetarier und Veganer als Minderheit praktische Toleranz gelernt. “

          Diese Toleranz kann man mit der Lupe suchen, das gegenteil ist der Fall, Veganer versuchen in agressiverweise ihre Religion zu verbreiten.

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      • Stadtmensch sagt

        >>Du und Deinesgleichen leisten hier hervorragende Vorarbeit.
        Also (das klingt jetzt vielleicht paradox) ich „dressiere“ meine Kinder auf höchsten Respekt vor den Bauern und sie fragen mich schon immer, was es neues bei BauerWilli gibt 😉

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        • Bauer Willi sagt

          Stadtmensch, wo bleibt denn das Niveau?? So billige Kommentare bin ich von Ihnen nicht gewohnt…
          Bauer Willi

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    • Bauer Willi sagt

      AdT, jetzt gaaaanzb vorsichtig. Ich habe hier die Worte einer Bäuerin zitiert und halte ihre Aussagen für sehr glaubwürdig, da ich selber schon mehrfach in Schulen Unterricht mitgestaltet habe. Ausserdem kenne ich viele Lehrer und ihre Einstellung zur Landwirtschaft aus eigenem Erleben.
      Mit den Unterstellungen bitte etwas vorsichtiger umgehen. Ich werde da langsam sehr dünnhäutig…
      Darfst Du jetzt gerne als Warnung verstehen…
      Bauer Willi

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      • Ich kenne auch so einige Lehrer. Und über die Lehrer im Freundes- und Verwandtenkreis lernt man bei Feiern noch mehr Lehrer kennen. Viele scheinen auch die Klischees zu erfüllen.

        Aber stellen wir uns die Hintergründe der Szene in der Schule lebensnah vor. Bauern diffamiert hat der Lehrer wohl eher nicht, aber möglicherweise auch nicht nur die Vorzüge moderner Landwirtschaft, sondern auch die Nachteile besprochen. Vielleicht kam das Thema Tierwohl auf, andere Kinder kamen auf die Beweggründe des elterlichen Vegetarismus oder Biokonsums zu sprechen. Vielleicht wurden freilebende Tiere mit gehaltenen Tieren verglichen, wobei es dann plastisch wurde und die Gefühlswelt der Kinder berührte.

        Da kann es zu Kollisionen mit der Vorstellungswelt und den Befindlichkeiten des Bauernkindes und seinem Verständnis vom Beruf seiner Eltern gekommen sein, auf den es stolz ist. Ja dann weint schon mal ein Kind. Das ist Schule. Auch dort müssen gesellschaftliche Kontroversen kindgerecht berücksichtigt werden und Konflikte ausgehalten werden. Dass der Lehrer das eventuell schon im Unterricht sichtlich betroffene Bauernkind auch ermutigte oder verteidigte, gehört vielleicht auch zur Wahrheit, die das Kind zu Hause dann „vergessen“ hatte. Ich halte so ein Geschehen für viel typischer als irgendwelche einseitige Propaganda durch den Lehrer.

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  11. Lieber Willi, Bauern und Lehrer sind gleichermaßen beliebte Bashing-Berufe. Dabei wären die beiden wie keine zwei anderen dazu berufen einander zu helfen. Schule am Bauernhof macht es vor. Meist sind es Bäuerinnen und Lehrerinnen die hier zusammen voneinander lernen. Nur so kann es gehen. Emotionalisieren, Jammern und Pauschalisieren ist wenig hilfreich. Insofern muss sich dein Post ein bisschen den Vorwurf gefallen lassen, die unkluge Hendricks-Aktion gleichsam kopiert zu haben. Ich unterstelle dir absolut keine bösen Absichten, halte diesen Post hier aber nicht für optimal innerhalb der Debatte. Gut gefallen hat mir der Kommentar von Christian Krupp, einem Lehrer UND Landwirt!

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  12. Mark sagt

    So ein Fall ist absolut realistisch, man kennt dies noch aus BSE Zeiten, in denen Elterninitiativen Bauernkindern den Schulbesuch verbieten wollten. Immer dann wenn ein Hype emotional aufgeladen wird, Infantilisten wie AdT ihre naive Ideologie anderen aufzwingen wollen wird vor nichts zurückgeschreckt. Bauern und Bauernkinder sind in der Minderheit und damit ein leichtes Opfer.

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  13. Andreas sagt

    Ich habe großen Zweifel, dass sich der Fall so zugetragen hat. Denn das wäre eine Straftat die man anzeigen muss.

    Es ist aber grundsätzlich so wie geschildert. Ich kenne einen ähnlichen Fall und das zu 100% sicher. Das Problem ist, dass Kinder nicht dazu stehen können zu ihrem Elternhaus, weil Kinder meinen, die Mehrheit in der Klasse hat recht. So wird ein Keil in die Familien getrieben.

    Ich kann diese Debatten nicht mehr ab. Kein einziger Vorschlag wie was zu tun ist – nur Gejammer.

    Dieser Lehrer gehört hinter Schloss und Riegel. Wenn so ein Fall nachgewiesen wird, braucht es eine echte Bewegung vor Ort. Dies muss sensibel und geschickt gemacht werden damit das betroffene Kind keinen Schaden nimmt. Über Bauer Willi so etwas zu verkünden – das ist Quark. Der Bauernverband ist da einzuschalten und Spitzenanwälte

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      • Andreas sagt

        @Andreas Schmid
        Ha ha… , Bauer Willi helfen??? Der ist der Größte und so von sich eingenommen, da kann keiner helfen.

        Ich bin ein durch und durch hilfsbereiter Mensch. Daran liegt es sicher nicht.

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        • Andreas Schmid sagt

          Du solltest ja auch nicht Bauer Willi helfen, sondern der Mutter! Und Willi hilft dir der Mutter zu helfen. Da bin ich mir ganz sicher, dass er dir dabei hilft die Mutter ausfindig zu machen .

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  14. bauerhans sagt

    das war damals bei den töchtern eines bekannten,die zur gesamtschule gingen,ähnlich,der vater sagte zu mir,seine töchter würden nicht mehr zu besuch bei bauerhans mitkommen,weil der ja ein schlimmer massentierhalter wäre.

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  15. Altbauer Jochen sagt

    Nicht verwunderlich bei der ideologischen Einstellung
    in großen Teilen der Lehrerschaft.
    Fängt schon im Kindergarten an.

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  16. Biobauer Andreas Fendt sagt

    „Ach Lena Du weisst doch daß Dein Papa Biobauer ist und wir unsere Tiere nicht quälen und alles tun, damit wir der Natur nicht schaden. Der Papa spricht mit dem Schulrektor und wird allen Lehrern mal einen Abend Nachhilfe über Landwirtschaft geben und wir rufen jetzt Deine Lehrerin an und laden die und Deine ganze Klasse zu uns auf den Hof ein und dann zeigst Du der Klasse unsere Kühe auf der Weide und daß die Kälber sogar bei ihren Müttern trinken dürfen. Und ich backe einen schönen Apfelkuchen zum Kakao und dann erkläre ich Deiner Klasse, daß es ohne Bauern auch nichts zum essen gibt“

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  17. Und wenn der „Vorfall“ in der Schule an den Haaren herbeigezogen wurde, werden einige behaupten, dann könnte es zumindest so gewesen sein.

    Aber dann hätten die neunmalklugen Kinder zumindest recht.

    Also warum nicht das Tierqual- und Gülleproblem angehen? Der Lehrer müsste aber auch die neunmalklugen Kinder auf ihre Verantwortung aufmerksam machen und ihnen die Möglichkeit einer tierproduktfreien Ernährung aufzeigen.

    Handeln statt Jammern!

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    • bauerhans sagt

      „auf ihre Verantwortung aufmerksam machen und ihnen die Möglichkeit einer tierproduktfreien Ernährung aufzeigen.“

      an der gesamtschule wurde eine mensa eingerichtet,die auch vegetarisches essen anbot,das gesamte mittagessen der mensa wurde aber zu wenig nachgefragt.
      die schüler gingen lieber gegenüber zum fastfood-lokal,eltern und lehrer waren ratlos.
      ein behördenvertreter nahm sich der sache an und machte dem fastfood-betreiber das angebot,die mensa zu übernehmen und dafür sein lokal zu schliessen.
      offensichtlich hat das geklappt,der betreiber ist immer noch da,die mensa gibts auch noch.

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