Bauer Willi
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Termin: Zukunftskommission im Dialog

Hier die Einladung zu einem Livestream der Zukunftskommission Landwirtschaft, die das Ergebnis ihrer Arbeit der Politik vortragen und mit ihr darüber diskutieren will. Jeder kann diese Präsentation in einem Livestream mitverfolgen:  https://www.zklimdialog.de/

Hier der Einladungstext:

Im Dialog – Zukunft Landwirtschaft.
Eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe

am 19. Oktober 2021, von 15:00 bis 17:30 Uhr

Mit dem Bericht „Zukunft Landwirtschaft. Eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“ ist es der Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL) gelungen, Leitlinien für eine sozial, ökologisch und ökonomische tragfähige Politik des Agrar- und Ernährungssystems zu beschreiben und sich auf Empfehlungen für konkrete Wege dahin zu einigen.

Einstimmig haben die 31 Mitglieder aus Landwirtschaft, Wirtschaft und Verbraucherschutz, Natur-, Umwelt- und Tierschutz sowie aus der Wissenschaft den Bericht beschlossen, der ein deutliches Signal an die Politik sendet: Ökologisch verantwortliche Landwirtschaft kann betriebswirtschaftlich attraktiv und volkswirtschaftlich vorteilhaft sein.

Der Transformationsprozess des Agrar- und Ernährungssystems ist als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu verstehen und umgehend anzugehen. Nur so wird Nachhaltigkeit zum erfolgreichen Geschäftsmodell im Landwirtschafts- und Ernährungssystem, das sich auch volkswirtschaftlich rechnet. Jetzt muss in diese Zukunft investiert werden. Jedes Zuwarten würde teurer und wäre gegenüber der jungen und kommenden Generationen nicht zu verantworten.

Diesen gesamtgesellschaftlichen Ansatz und die mit dem Bericht verbundenen vielschichtigen Folgerungen für die Agrar- und Umweltpolitik in der kommenden Legislaturperiode möchten die Mitglieder der Zukunftskommission Landwirtschaft im Dialog mit Fachpolitiker:innen diskutieren.

 

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41 Kommentare

  1. Reinhard Seevers sagt

    Na, da haben doch alle so unglaublich viel Gutes für die Zukunft der Landwirtschaft erbracht. Man konnte fast ein paar Tränen verdrücken ob der drei Lobeshymnen von Strohschneider, Edenhofer und Freesmann(?)
    Eine vorbildhafte Arbeit, ein gesellschaftlicher Meilenstein…..
    Weniger Quantität, dafür mehr Qualität, vergütet von Bürger und Staat.
    Alle weiteren Gesellschaftsbereiche werden sich daran messen lassen müssen, sagen sie. Buttom-up ist die Devise…schaun mer mal, was der Bodensatz dazu sagen wird und ob die “Gesellschaft” den Euro locker macht für eine schöne neue Welt.
    Ich habe das Gefühl, der Elfenbeinturm ist noch größer geworden am heutigen Tag.

    • Arnold Krämer sagt

      Veerman (NL) sprach davon, dass die Transformation, die auch für die Niederlande angestrebt sei, nur bottum up und EU-weit erfolgen könne. Da sehe ich einen klaren Gegensatz zur Herangehensweise in D.

      Die große Transformation wird in D im Desaster enden, weil bei offenen Grenzen und nationalen Alleingängen mit dem Anspruch 100%iger Erfüllung von Tierwohl (und Ökoproduktion) letztlich Landwirtschaft und LM-Verarbeitung in D auf der Strecke bleiben. Die ländlichen Räume in Westdeutschland werden noch richtig arm werden.

      • Reinhard Seevers sagt

        Sehe ich genauso!
        Das Verrückte an der ganzen Sache ist, dass der Erfolg von der Bonität und der Empathie als auch dem Willen von Millionen Menschen anhängt. Als wenn sich Menschen plötzlich von allein dauerhaft atruistisch verhalten würden.
        Ich glaube man unterliegt einer kompletten soziologischen Fehleinschätzung.

        • Arnold Krämer sagt

          Das Menschenbild vieler unserer Politiker ist bestenfalls als naiv zu bezeichnen. Andererseits unternehmen viele den Versuch der Umerziehung und dauerhaften Meinungsbildung über “soziale” Medien, die Printmedien, die ÖR-Medien (Schule nicht zu vergessen), weil sie wissen, das nicht alles mit Geld (weil soviel nicht vorhanden ist) und auch nicht mit “Peitsche” (= Ordnungsrecht) erreicht werden kann.

          Beim Verzehr von Schweinefleisch hat man schon eine Menge erreicht, so drastisch wie der Pro-Kopf-Verbrauch in den letzten Jahren zurückgegangen ist. Das aktuelle Elend vieler Schweinebauern passt doch ganz gut in der Kram, kommt man dem Ziel der Halbierung der Tierzahlen in D in den nächsten 10 Jahren (Aussage Renate Künast, Grüne) schnell ein ganzes Stück näher, ohne dass man dafür Steuergeld für Herauskaufen von Ställen wie in NL in die Hand nehmen muss.

  2. Ludwig sagt

    Was sagten in den letzten Jahren die Volkswirtschaftler zu den politischen Entscheidungen und das gilt auch für die Zukunftskommission Landwirtschaft: Es wird in naher Zukunft der
    Tag kommen , an dem die Systemrelevanten Leute sagen , daß ich da nicht mehr mitmache und der Tag ist in diesem Jahr in vollem Gange. Ob Krankenschwestern , Pflegekräfte, Handwerker,Bauern, Gewerbebetriebe usw. sind am einstellen oder einschränken der Produktion , weil die Bedingungen in diesem Lande nicht mehr passen. Ein Tierplatz der hier eingestellt wird, wird in Spanien usw. neu hinzugebaut und so ist das überall. Die Politik hat die Belastbarkeit der Wirtschaft übertrieben und muß jetzt mit den Folgen fertig werden ? Habe aber den Eindruck , daß es Politik und Mainstream aber noch nicht gemerkt haben . Das Erwachen wird fürchterlich werden. Inzwischen kann ich sagen , daß nahezu alle Schweineställe in unserer Gegend leer sind , oder gerade leer gefahren werden und ein Stall der erst leer ist , wird nicht wieder angefahren.

    • Wieviele Tierplätze die anderswo standen, wurden in D gebaut. Jetzt sind eben andere dran. Deutschland hat fertig.

    • Ferkelhebamme sagt

      „Inzwischen kann ich sagen , daß nahezu alle Schweineställe in unserer Gegend leer sind , oder gerade leer gefahren werden und ein Stall der erst leer ist , wird nicht wieder angefahren.“
      Sauen schlachten nur mit Termin, Wartezeit mindestens eine Woche, der Sauenschlachter sitzt voll. Kann man sich denken, was das bedeutet.

  3. firedragon sagt

    ” … „Zukunft Landwirtschaft. Eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“ …”

    Aha?!
    Da bin ich aber mal gespannt, wie die “gesamtgesellschaftliche Aufgabe” in der Gesellschaft verteilt wird …

    Ich weiß, ist jetzt kein weiterführender Kommentar von mir, aber von “gesamtgesellschaftlich” sind wir ganz weit weg und dieses Wort ruft bei mir nur ein Achselzucken hervor.
    Es ist egal, was letztendlich in Gesetze und Verordnungen gegossen wird – die LW ist alleiniger Umsetzer dieser Aufgaben, die “Gesellschaft” darf die Spielregeln diktieren und den Schiedsrichter spielen …

    • Arnold Krämer sagt

      Gesamtgesellschaftlich kann nur heißen, sehr viel Geld für Investitionen und regelmäßig sehr viel mehr Geld für Nahrungsmittel bereit zu stellen. Die Begeisterung wird sich dafür in weiten Bevölkerungskreisen in Grenzen halten. Und deshalb gibt es auch keine Begeisterung im Berufsstand über “ZKL- und Borchert-Empfehlungen” sondern nur die große Befürchtung, mit nationalem Ordnungsrecht weiter zunehmend unfachlich, aber immer kostensteigernd, gegängelt zu werden

      • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

        Die ZKL betreibt eine unverhohlene Pfründesicherung – nicht mehr, nicht weniger.

        Gerade die kleinen und mittleren Betriebe -die man vornehmlich zu schützen vorgibt- bleiben dabei kurz- bis mittelfristig auf der Strecke.

        Man forciert mithin das geordnet verlaufende Bauernhöfesterben; mit Mrd. aus dem Steuersäckel subventioniert. Schon recht perfide anmutend, oder nicht!?

      • Reinhard Seevers sagt

        Das hat Greenpeace ja auch schon so formuliert und ist deshalb aus der ZK-L ausgestiegen:

        “Wenn wir die jährlich sechs Milliarden Euro Fördermittel, die im Rahmen der GAP nach Deutschland fließen, nicht für die gezielte Förderung von Umweltmaßnahmen auf den Höfen verwenden, fehlen die finanziellen Mittel für den unvermeidlichen Umbau. Darauf zu hoffen, dass die Steuerzahler:innen in Zeiten leerer öffentlicher Kassen bereit sein würden, zusätzliche Milliardenbeträge für die Agrarförderung aufzubringen, wäre fahrlässig. Denn es ist kaum damit zu rechnen, dass sich diese Hoffnung erfüllt. Wenn sich die ökologische Krise verschärft, müssen ordnungspolitische Vorgaben durchgesetzt werden, während gleichzeitig das Agrarfördergeld ungezielt verteilt wird. Das ist ein Subventionsmodell ohne Zukunft, von dem wir uns zum Wohle der Landwirt:innen und der Umwelt besser heute als morgen verabschieden sollten.”
        https://www.greenpeace.de/themen/landwirtschaft/weckruf-gegen-ignoranz

        • Arnold Krämer sagt

          Herr Seevers, ich habe nicht bei Greenpeace abgeschrieben, lese NGO-Internetseiten auch extrem selten. Meine Wertungen sind mir nur mit meinem eigenen kleinen Ökonomen-Verstand eingefallen. Eigentlich müssten die Bauern-Verbandsfunktionäre doch gemerkt haben, welche unrealistischen Ziele und Forderungen formuliert wurden. Ich kann das nur verstehen vor dem Hintergrund, dass auch der wissenschaftliche Mainstream in dasselbe Horn (Große Transformation) tutet und das “Standing” insbesondere des DBV im politischen Berlin im Schwinden begriffen ist. Verständnis für das Verhalten habe ich nicht. Greenpeace scheint mir ehrlicher gehandelt zu haben.

          • Brötchen sagt

            Im Prinzip ist es wie mit der “Energiewende”, es wurden unrealistische Szenarien entwickelt und verfolgt.
            Das gleiche bahnt sich mit der “Großen Transformation” an.

            • Gerhard sagt

              Die Chinesen haben das unter Mao schon mal gemacht, und nannten das den großen Sprung nach vorne. Das Ergebnis waren so um die 5 Millionen Tote. Mann sollte vielleicht nochmal darüber nachdenken.
              Gruß
              Gerhard

    • Christian Bothe sagt

      @firedragon,sehe das ähnlich!
      „Zukunft Landwirtschaft, eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.”
      Es ist doch immer wieder faszinierend aber auch traurig wie sich “Koryphäen” von Wissenschaftlern, “Fachpolitikern” und anderem Klientel Gedanken zur LW machen…Scheinbar haben alle diese Kommissionsteilnehmer usw. vergessen, was LW über Jahrhunderte für die Versorgung einer wachsenden Menschheit getan hat und täglich tut! Gestandene und erfahrene Landwirte in Deutschland, der EU und der Welt brauchen keine Vorgaben wie sie die Produktion in ihrem eigenen Betrieb effektiv gestalten müssen. Der Staat sollte nichts weiter tun als entsprechende Rahmenbedingungen für eine attraktive nachhaltige LW schaffen und diese auch in Brüssel zugunsten unserer Bauern durchsetzen. DBV, AbL, LsV u.a. sollten das entsprechend begleiten und forcieren, unterstützt vom wissenschaftlich technischem Fortschritt. Ständige Eingriffe in die gute fachliche Praxis bringen gar nichts und sind schädlich für eine effektive Pflanzen-und Tierproduktion jedweder Form in der BRD und der EU. Auch NGOs und deren Vasallen leben von den Erzeugnissen unserer Bauern…
      Trotzdem beschäftigt mich die Frage in Zusammenhang mit ZKL und Borchert-Kommission : Wieso wird in anderen Volkswirtschaftszweigen unseres Landes nicht über Gesellschaftsverträge in Form einer ZK (nicht zu verwechseln mit ZK…) verhandelt oder diskutiert bis hin zu empfohlenen Eingriffen in die Produktionsabläufe? Sind denn unsere qualifizierten Landwirte mit ihren langjährigen Erfahrungen über Jahrzehnte hinweg zu dumm LW zu gestalten, und müssen deshalb an der Leine geführt werden? Na ja vielleicht hat die neue Regierung darauf ein Antwort, zumal sich die zukünftigen Koalitionäre mit der Gestaltung eines neuen Deutschlands brüsten…

      • Die neue Regierung muß
        eine Antwort drauf haben, denn die Landwirtschaft ist doch eine wichtige Säule unserer Volkswirtschaft,

        und wie garantiert sie genügend Nahrung trotz Umweltschutzes!

      • firedragon sagt

        Herr Bothe,

        weil Landwirtschaft für Nahrung zuständig ist
        weil Nahrung Leben ist
        weil Leben schützenswert ist
        weil Schutz gewährleistet werden muss

        …vielleicht…

        • Arnold Krämer sagt

          Im Spannungsfeld von Freiheit, Sicherheit und Gerechtigkeit, entscheiden sich die Deutschen immer für SICHERHEIT. Wenn dann noch das Gerechtigkeitsstreben ins Spiel kommt, wird es mit der unternehmerischen Freiheit in diesem Lande und dem politischen Wohlfahrtsversprechen aber ziemlich eng. Warten wir’s ab.

      • Reinhard Seevers sagt

        Wozu benötigt man noch einen Aldi. Es reicht eine örtliche, zentrale, staatlich beaufsichtigte Fleischverteilzentrale in der qualitativ hochwertiges Fleisch der Haltungsstufen 3+4 aus fairer Produktion zu bundeseinheitlichen Preisen verkauft wird…..Aldi, Schlachter und Marktbeschicker sind nicht nötig. Weg mit dem Zwischenhandel!

  4. Christian Bothe sagt

    Meine Meinung dazu eben in Top agrar…So eine Veranstaltung braucht kein Mensch! Einfach mal die Positionen von Prof. Koester und Schmitz dazu lesen (top agrar heute).ZKL ist und war überflüssig wie ein Kropf…Ein für die Ernährung der Bevölkerung verantwortlicher Landwirt wird sich niemals mit den Ergebnissen identifizieren können! Scheinbar haben die Granden von ZKL und Borchert-Kommission in ihrem Glashaus noch nicht erkannt, das man für die Zukunft eine nachhaltige intensive LW unter Ausnutzung maximaler LN für die Ernährungssicherheit braucht! Jegliche Einschränkungen der Nutzung von LN sind kontraproduktiv, der Ausbau der Öko-LW ebenfalls, genauso wie das ständige Gerede von Klima und der verursachenden LW…Am 14.10.21 haben sich unter agrarfakten.de Wissenschaftler und Praktiker zu ZKL geäußert. Lesenswert!

  5. Arnold Krämer sagt

    Die Veranstaltung ist ein Versuch, das Niedergeschriebene den Landwirten zu vermitteln. Von Begeisterung und Aufbruch im Kreis der Betroffenen ist nämlich bisher nichts zu spüren. Im Gegenteil. Nun sind auch die Sommer- und Herbstmonate nicht die klassische Zeit für Landwirte und Landfrauen, sich zu informieren und weiterzubilden. Aber in den kommenden Wintermonaten wird das Thema “Zukunft der Landwirtschaft” neben dem vielen fachlichen Kein-Klein (was aber oft große einzelbetriebliche Auswirkungen hat) ein wichtiges Thema bei den Winterveranstaltungen vor Ort sein. Vermutlich werden damit aber andere Erkenntnissen und Einsichten verbunden sein, als sich das die Mitglieder der ZKL und die meisten Politstrategen denken und wünschen.

    • Bauer Willi sagt

      Die Zielsetzung der Veranstaltung ist nicht (!), das Ergebnis den Landwirten zu vermitteln sondern der Politik. Wer auch immer dafür gerade Zeit hat. (Vermutlich die CDU).

      Bisher haben sich weder DBV, DRV, DLG oder andere landw. Organisationen den Versuch unternommen, es den Landwirten zu erklären.

  6. Smarti sagt

    Gestern habe ich in den Radio-Nachrichten gehört, dass man das Landwirtschaftsministerium abschaffen will, weil es nicht mehr einer modernen Gesellschaft entspricht.
    Die Zeiten unserer Milchabholung haben sich umgestellt, weil diesen Monat drei Betriebe die Milchviehhaltung eingestellt haben. Einer davon über 120 Kühe mit Karussell.
    Eine solche Häufung von Betriebsaufgaben habe ich noch nie erlebt.

    • Elisabeth Ertl sagt

      Wir haben schon seit Jahren kein eigenes Landwirtschaftsministerium mehr. Zuerst wurde es mit der Umwelt zusammengefügt – das hatte ja noch irgendeine Logik. Seit neuestem muss bei uns aber die Landwirtschaft dem Tourismus dienen https://www.bmlrt.gv.at/ – es geht nur noch um unsere schöne Kulturlandschaft, Produktion wurscht. Wir haben Nicht-Landwirtschaftspolitik. Kürzlich bekamen wir gar einen Rüffel von der EU, weil Köstinger noch nicht einmal angefangen hatte, sich mit den Praktiken des LEH zu beschäftigen. Statt Landwirtschaftspolitik haben wir an der Basis sehr viele kreative Köpfe mit Nischenideen, die halten uns noch aufrecht.

  7. Reinhard Seevers sagt

    Der nächste zug staretet bereits: die ZK-L ist sogar Vorbild für ein neues Kapitel NGO- gesteuerter Spendensammlung. 😎

    “Deutschland braucht, nach dem Vorbild der „Zukunftskommission Landwirtschaft“, eine „Zukunftskommission Wald“. Die nächste Bundesregierung sollte diese einsetzen, mit dem Ziel, zukunftsfähige Konzepte und eine passende politische Rahmengestaltung für den Erhalt unserer Umwelt, ihrer nachhaltigen Nutzung und Wirtschaft und den Klimaschutz zu schaffen. Alles andere ist nicht zielführend.“
    https://www.wwf.de/2021/september/strategielos-durch-das-unterholz

  8. Um Gottes Willen: Edenhofer, Landfrauen und NGO bestimmen, wohin die Reise der Bauern geht. In diesem Zug werde ich nicht mitfahren.

    • Arnold Krämer sagt

      Die Landfrauen haben immer ein wichtiges, im Einzelfall sogar das einzelbetrieblich wichtigste Wort, mitzureden, Mark.

      • Karl Timme sagt

        Im Landfrauenverein sind aber überwiegend “Frauen vom Land” und nicht Frauen, die selbst aktive Landwirtinnen oder Frauen von aktiven Landwirte (Hauperwerb- sowie Nebenerwerbslandwirt*innen).
        Daher ist die Assoziation Landfrauenverband gleich Vereinigung aktiver Bäuerinnen falsch (trifft für den Bauernverband mittlerweile auch zu).
        Ich kenne Ortvorstände der Landfrauen, in denen nicht eine aktive Bäuerin ist!

        • Arnold Krämer sagt

          …..deshalb ist das Verbandspolitische des dlv auch immer mit Vorssicht zu genießen oder abzulehnen, weil berufsschädigend, wie zuletzt der Aufruf zu vermindertem Fleischkonsum.

          • Karl Timme sagt

            Herr Krämer, das ist auch ein Ergebnis der Vorträge und Seminare die durch den Landfrauen angeboten werden, dort halten Ernährungsexperten und Verbrauerberater die gleichen Vorträge wie in der Stadt. Diese werden auch nicht hinterfragt, obwohl hier vor Ort die Möglichkeit Bestände.Mann folgt dem allgemeinen Mainstream.

        • Reinhard Seevers sagt

          Die Landfrauen sind das beste Beispiel für eine infiltrierende vorbereitende Transformation. Über die Mischung und dann die komplette Übernahme der Deutungshoheit ländlicher und landwirtschaftlicher Denke und traditionellen Handlungen, wird eine Einsickerung der mainstream-Denke unmerklich vorangetrieben.
          Das ist in meinen Augen keine aktive, von einer Gruppe iniziierte Vorgehensweise, das ist der logische Weg der Denke der Mehrheit einer bürgerlichen Weltsicht, repräsentiert von aktiven, einem neuen Verständnis von Landleben folgenden Frauen.

          • Uhhh ja, und die Anderen sind alle Spinner… Schon mal darüber nachgedacht dass man selbst der Geisterfahrer sein könnte, wenn alle einem entgegenkommen??

            • Reinhard Seevers sagt

              Nico, Mensch…fühlste dich angegriffen? Ich habe lediglich eine Beschreibung gegeben.
              Lebst du auf dem Land, bist du Landwirt? Schon mal Vorträge vor Landfrauen gehalten? Kennst du Landfrauen oder -vorstände?

              • Ich kenne Bauersfrauen. Und die sind noch arroganter als ihre Männer. “Man” ist für die eine übergeordnete Macht welche die armen Bäuerlein steuert und ihnen aber auch gar nichts zugesteht. “”Man” sollte uns besser bezahlen für unsere Produkte. Kommunismus lehnen wir aber ab….” die denken doch bar jeglicher Realität

                • Ehemaliger Landwirt sagt

                  Mein lieber Mann, du hast nee kesse Lippe.

                  EL, ehemaliger arroganter Landwirt, der sich viel dumme Sprüche von selbsternannten Intelligenzbolzen anhören durfte, von Menschen die meinten, dass es noch dümmere Menschen gibt, wie sie selbst.

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