Bauer Willi
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Strom – Müssen wir uns Sorgen machen?

In einigen Medien war davon zu lesen, dass wir in Deutschland am 8. Januar kurz vor einem Blackout (Zusammenbruch des Stromnetzes) standen. Fachleute halten diesen für immer wahrscheinlicher. Oder sind das alles Verschwörungstheorien? Ich habe mich mal ein wenig im Netz umgesehen.

https://www.focus.de/finanzen/energieversorgung-europa-schrammte-am-freitag-knapp-am-blackout-vorbei_id_12864728.html

https://crisis-prevention.de/kommunikation-it/schwerwiegender-zwischenfall-im-europaeischen-stromversorgungssystem-am-8-jaenner-2021.html

https://www.heise.de/amp/tp/features/Die-Stromversorgung-ist-massiv-gefaehrdet-5030116.html

Zwar etwas sarkastisch, in der Sache jedoch nahe an der Realität, schildert das nachfolgende Video die Folgen eines tatsächlichen Black-Outs, der, wenn er europaweit eintritt, mehrere Wochen anhalten würde.

Wir haben nächste Woche einen Termin mit unserem Elektriker. Wir überlegen, ein Notstromaggregat zu kaufen. Hat jemand von euch Erfahrungen?

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105 Kommentare

  1. Landmann M sagt

    Also … ich kan es nicht lassen meinen Senf dazu zu geben …

    vorweg, ich stehe zu den erneuerbaren Energien eigentlich eher wohlwollend, das hat nicht zuletzt etwas damit zu tun, dass ich es nicht gerne sehe, wenn wir vom Wohlwollen transatlantischer Partner, osteuropäischer Oligarchen und religiöser Fanatiker angewiesen sind.
    Auch das Verfeuern fossiler Energieträger ist nicht unendlich möglich und sollten wir auch nicht, unsere Nachkommen sollten auch noch was von den Bodenschätzen haben.

    Der Vorfall vom 8.1. war auch nicht wegen Zappelstrom, sondern weil in Rumänien ein Teilnetz wegfiel, vermutlich bedingt durch Schneefall, das kann schonmal vorkommen auch wenn es nicht sollte, so krasse Lastwechsel können das Verbundnetz aus dem Tritt bringen, im Extremfall gehen Kraftwerke wegen Über- oder Unterfrequenz vom Netz und das Verbundnetz zerbricht in Einzelnetze oder es wir eben dunkel.

    Am 8.1. war in Deutschland auch nicht wirklich viel Zappelstrom am Netz, PV war praktisch offline den ganzen Tag durch und Wind kam nach meinen Recherchen kaum über 25% Nennleistung raus. PV Hätte in dem konkreten Fall sogar helfen können, da die Wechselrichter von Jetzt auf gleich weggeschaltet werden können, was bei konventionellen Kraftwerken wegen der bewegten Massen des Generators und der Turbine so einfach nicht geht, in der Vergangenheit waren die PV-Wechselrichter gar auf 49,5 und 50,2 begrenzt, sprich, die hätten sich bei Unter- oder Überfrequenz von selbst komplett weggeschaltet, ist als 50,2Hz-Problem bekannt.

    DAs war es aber auch schon an positivem, wie gesagt, an dem Tag waren die Erneuerbaren gerade mal mit ~25% an der Deckung des Strombedarfes beteiligt, laut dem BMU muss man ja PV noch mächtig ausbauen, ich frage mich da nur … wieviel mehr soll es denn sein? 10-fach? Hundertfach? … Selbst 1000 x 0 bleibt immernoch Null, aber OK, machen wir eben tausendfach, bleibt immernoch das Problem des Strom vom Tag in die Nacht zu speichern, die Ende Dezember immernoch 2/3 des Tages ausmachen, wir müssen in 1/3 des Tages die Energie, die nur mit maximal knapp 20% Maximalleistung bereitsteht erzeugen und auf die Anderen 2/3 des Tages strecken … Ein Wahnsinn.
    Und was tun wir dann mit den Überkapazitäten im Sommer? Weg schalten? Den Strom verschenken? Wie soll sich das je amortisieren?? Bleibt noch das Problem, dass die komplette Leistung, im Dezember, so am Tag ca. 1,5TWh, (1.500.000MWh) in Reserve gehalten werden müsste, auf Standby in Form von Gaskraftwerken die mit Gespeichertem Gas aus der sommerlichen Stromüberproduktion gefüttert werden müssten.
    Das ist die Istsituation, noch nicht realisiert ist die Energiewende zum E-Auto und zur Wärmepumpe. Technisch ist das machbar, es ist aber sehr sehr sehr teuer, wie man ja heute schon an der Stromrechnung sieht.

    Nein, ich denke es werden ein paar Leuchtturmprojekte, wie der gerade in Betrieb genommene Hydroliseur von 100MW Leistung realisiert, wir werden den Strom aus dem Ausland kaufen, vorzüglich innerhalb der EU, polnische Kohle und Französisches Atom beispielsweise. Deutschland ist in der EU wegen seines Außenhandelsüberschusses eh eher argwöhnisch beäugt, der Strommarkt ist da eine willkommene Position hier einen Transfer zu realisieren. Die Kraftwerke sind installiert und laufen, den Elektronen in der Leitung sieht man die Herkunft nicht an und jeder Deutsche konsumiert.
    Dann kann sich unsere Obrigkeit hinstellen und propagieren wie toll umweltfreundlich wir sind und auf die Nachbarn zeigen die dreckigen Strom produzieren die bei uns das Licht am leuchten hält.

    Zur Frage des Notstromes … Also tierhaltende Betriebe sollten unbedingt ausreichende Kapazitäten haben um einen Notbetrieb zu gewährleisten, dass eben im Winter das Schwein nicht im Stall erfriert und die Melkmaschine und Licht im Stall laufen. Ggf. als Maschinengemeinschaft. Im einfachsten Fall kann das n Dieselaggregat sein, man kann aber auch aus der PV mit Akkus und bestimmten Wechselrichtern ein Inselnetz spannen, aber auch da ist das Problem, im Winter großteils nutzlos.
    Aber nicht vergessen, auch den Diesel regelmäßig laufen lassen, sonst hat man im Notfall eben doch gelitten und der Sprit altert auch. Ich selbst hab nen kleinen Dieselgenerator, der hängt nicht im Betriebsnetz, sollte der relevant werden muss ich eben paar Strippen, Verlängerungskabel zu den neuralgischen Punkten ziehen, das ist dann aber auch ein geringer Preis dafür das es weiter geht. Natürlich mit Baustromverteiler, geerdet, mit FI und Leitungsschutzschaltern … Safety first.
    Beim Wohnhaus sieht die Geschichte schon anders aus, da sollte die Betonung auf „Not“ liegen, also Weiterbetrieb der absolut notwendigsten Infrastruktur, das wäre im Sommer der Kühlschrank u. Gefriertruhe, im Winter die Heizung, eine normale Öl- oder Gasheizung hat eben den Brenner und die Umwälzpumpen die zumindest zeitweise weiter laufen sollten, auch Grauwasserhebeanlage wäre geraten, Handy laden und evtl. Funkgerät. Kochen kann man auch auf m Grill und die E-Herd, Kaffeevollautomat ist im Notbetrieb eher Luxus … nicht zu vernachlässigen sind die Anlaufströme, bloß weil n Kühlschrank offiziell nur 150W zieht, wenn der Verdichter startet kann das auch locker der zehnfache Wert sein.
    Eine Möglichkeit hier den Notbetrieb zu realisieren wäre aus dem Campingbereich ein DC-AC Sinusinverter der aus 12V oder 24V gespeist wird, dann kann das Auto oder der Traktor für ne Gewisse Zeit als Generator dienen, natürlich nichts für Dauerbetrieb, dafür aber günstig im Erwerb und wartungsfrei. So um die 2-3kW sollte da aber schon angesagt sein, besser 3, sonst kackt das Ding beim Anlauf des Kapselverdichters ab … aber die Ströme beachten, die können dann beachtlich sein.

    Wie schon gesagt, abgesehen von abgelegenen Weilern oder Höfen, in der Breiten Fläche erwarte ich keine größeren Stromausfälle, unsere europäischen Nachbarn werden uns beliefern … was der dann hohe Strompreis mit unserer Produktivwirtschaft macht steht auf einem anderen Blatt.

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    • Thomas Apfel sagt

      Ich sehe das auch so, es wird wahrscheinlich keinen Blackout geben, unsere Nachbarn werden uns zu entsprechenden Preisen mitversorgen. In dem Vortrag von Dr. Sinn, den Wilhelm Harms eingestellt hat, war m.E. die kurze Bemerkung bezüglich Frankreichs Position bezüglich der Energiewende interessant. Wenn die den halben Energiepreis wie Deutschland haben/hatten und 70 % Atomstrom, ist das Forcieren der Elektromobilität auch der Versuch der deutschen Automobilindustrie zu schaden, oder zumindestens die dann hochpreisige „Kraftstoffversorgung“ für die deutsche Elektromobilität zu übernehmen.
      Mein Eindruck ist, dass es in der EU „Hinterzimmerabsprachen“ gibt, die deutschen Exportüberschüsse und die wirtschaftlichen Ungleichgewichte in der EU über diese (vereinbarte ?) Energie- und Landwirtschaftspolitik Deutschlands auszugleichen.
      Auch die deutsche Geldpolitik im Rahmen der Coronakrise hinterlässt den Eindruck, dass der Verschuldungsgrad in der EU vereinheitlicht werden soll, um die daraus folgenden Lasten in der Zukunft in der EU gleichmäßiger zu verteilen und den spalterischen Druck aus dem Nord- Süd- Gefälle zu verringern.
      Die wäre ein Ritt auf dem schmalen Grad von Messers Schneide, möglicherweise im Merkelschen Jargon aber „alternativlos“.
      Ob diese Gedanken schon „Verschwörungstheorie“ sind, vermag ich nicht einzuschätzen.

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      • fingerphilosoph sagt

        Auf Frankreich kann Deutschland eher nicht rechnen. Atomstrom lag 2005 noch bei knapp 80%, heuer bei 70%: Tendenz also rückläufig. Die AKWs sind zum großen Teil veraltet, mehrere müssten wie Fessenheim in absehbarer Zeit vom Netz genommen werden. Macron will zwar zwei neue Atommeiler bauen lassen, hat das Projekt aber aufgrund der grünen Proteste zwischenzeitlich auf Eis gelegt. Meines Wissens baut Frankreich dafür irgendwelche Phasenschieber, mit denen es sein Stromnetz, wenn notwendig, vom europäischen trennen kann.

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        • Stadtmensch sagt

          Du sagst es!
          Sieht nicht so aus, als könnten wir bei Bedarf einfach „Atomstrom“ aus Frankreich beziehen:
          https://www.heise.de/tp/features/Europa-ist-am-Blackout-vorbeigeschrammt-5028090.html

          „..hat sich die Lage weiter zugespitzt, da der Ausbau von erneuerbaren Energien nicht schnell vorankommt…“

          „Die große Frage ist aber, wie Frankreich seinen Strombedarf decken will? Die Renaissance der Atomkraft über den EPR will einfach nicht gelingen.“

          Wenn alles klappt, kriege ich dieses Jahr eine Geothermieanlage verpasst. Bivalent in Kombi mit vorhandenem Brennwertgerät, PV und passenden Speichern, brauch ich dann fast nix mehr von außen. Zumindest wenn die Sonne scheint und ab +2°C. Und im Sommer entspannt passiv kühlen….

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          • Landmann M sagt

            Geothermie im Sinne von Wärmepumpe mit Kollektor bzw. Sonde?
            Hab ich, feine Sache, auch mit der Kühlung, muß man nur aufpassen das man es nicht übertreibt, kann Schimmel geben.
            PV und Batterie hab ich ebenso, bringt halt von Nov. bis Feb. Nicht gerade viel 🤷‍♂️

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    • Schorsch Summerer sagt

      Dem ist eigsntlich nichts hinzuzufügen. Ich selbst habe auch eine Batterie an der PV. Für eine Melkanlage und den Betrieb der Milchkühlung reicht diese bei weitem nicht. Hier könnt Ihr euch mal ansehen wie das aussieht bei Erzeugung und Verbrauch
      file:///C:/Users/Georg/Downloads/Screenshot_2021-01-25%20Energiebilanz%20-%20Geiging%2011%20-%20Sunny%20Portal.png
      Ähnlich sieht es die VDE
      https://www.vde.com/topics-de/energy/aktuelles/risiko-blackout

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  2. Bauer Willi sagt

    Es ist schon interessant, wie es einzelne Personen immer wieder schaffen, vollkommen unabhängig vom Thema, eine Diskussion in eine vollkommen andere Richtung zu lenken.

    Bei diesem Artikel geht es um die möglichen Probleme der Energiewende. Neben drei Links über Pressehinweise ein Link auf ein Video, das ich nur angehängt, aber nicht kommentiert habe.

    Daraus wird eine Diskussion über den Herausgeber des Videos. Wie absurd! Und wie kann man solche Entwicklungen verhindern. Was tun mit Kommentatoren, die einen Blog so instrumentalisieren?

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    • Arnold Krämer sagt

      Locker bleiben, Willi, Narrenfreiheit gewähren. Herr Niemann meldet sich doch mittlerweile sehr selten und hat nicht den Blog, sondern nur den heutigen Beitrag genutzt, um seine Sicht auf den Publizisten Tichy zu verbreiten. Dadurch hat man auch die Gelegenheit mal woanders nachzuschauen, z. B. bei der Frau Chebli. Ist doch nicht unspannend.

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      • Bauer Willi sagt

        Was sagt denn Frau Chebli über Notstromaggregate? 🙂

        Ne, ich bleib schon locker. Und das E.N. mich ärgern will, weiß ich ja schon seit längerem.
        Ich finde es nur schade, dass die Kommentare um ein doch offensichtlich interessantes Fachthema auf diese Weise gestört werden

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        • bauerhans sagt

          in zon wurde gestern ein artikel über den Schweinestau wieder hoch geholt.
          bemerkenswerte kommentare,auch von landwirten!
          Deutschland schafft sich ab.

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    • Eckehard Niemann sagt

      Es ist schon interessant, wie es manche Personen (hier: „Bauer Willi“) schaffen,
      angeblich nur „beiläufig“ ein heftig rechts-populistisches (und weitgehend falsches) Statement zur Energiewende auf ihre Internetseite zu stellen – und dann zu jammern, wenn dies kritisiert wird (was „Bauer Willi“ egozentrisch so kommentiert, das man ihn „ärgern“ wolle).

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      • Thomas Apfel sagt

        Guten Morgen Herr Niemann,
        Klären Sie uns doch mal auf, was an der Darstellung vom IFO (H.-W. Sinn) rechtspopulistisch und falsch ist. Die Zahlen und die unbrauchbare „Stochastik“ statt Stetigkeit beim Solar und Ökostrom, sowie die Frage nach den nicht vorhandenen Langzeitspeichern sowie der schlechten Effizienz bei der Wasserstoffsynthese, sind Fakten und der Rest ist Mathematik, die ist weder rechts noch links.

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          • Thomas Apfel sagt

            Da Sie ja sonst immer der Lobbykritiker sind:

            Frau Kempfert und Mitautoren sind die Lobby der Windenergie – Industrie schlechthin ! Die Leuphana Universität in Lüneburg ist ähnlich verframet wie die HNE in Eberswalde. Auch alles was von da kommt ist nicht neutral Herr Niemann! Das gehört zu dem Komplex: Jeder schart die „Wissenschaftler“ um sich die die eigene Blase bedienen. Genau das machts ja für den „Otto-Normalbürger“ wie mich so schwierig falsch und richtig zu unterscheiden. Aber darür haben wir ja „Sittenwächter“ wie Sie.

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            • Mark sagt

              Frau Prof. Claudia Kempfert zeichnet sich aus durch die Veröffentlichung hochwissenschaftlicher Literatur wie: „Mondays for future“, „Kampf um Strom“, „Das fossile Imperium schlägt zurück“.

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          • Stadtmensch sagt

            Aus dem Text: „Die Berechnungen Hans-Werner Sinns wurden am DIW Berlin auf Basis offener Eingangsdaten und mit einem simplen, online zur Verfügung gestellten Excel-Tool repliziert.[12] “

            Hans Werner kann man wirklich nicht mehr ernst nehmen. Schon bei der Deutung der Finanzkrise von 2008 fiel er aus allen Wolken, als er erkennen musste, dass Triple-A Ratings einschlägiger Agenturen nur religiöser Humbug sind. Also sogar in seiner Kernkompetenz, der Sozialwissenschaft namens Ökonomie, kam nix Gehaltvolles. Jetzt versucht er es mit Chemie und Physik…

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            • Thomas Apfel sagt

              Hallo, @ Stadtmensch,
              das ist mir zu kryptisch und zu ungenau, gib doch mal als „Digital Native“ (der ich nicht bin) eine Einschätzung der Lage hinsichtlich Herrn Sinn´s sinniger oder unsinniger Zahlen von Dir !!
              Ich bin da zumindestens eher für die „materielle Vorsorge“ als für Vertrauen in die „Digitale Intellegenz“. Vielleicht ein Altersproblem, aber ein klares „Glaubensbekenntnis“ Deinerseits bezüglich der Möglichkeiten die Welt digital zu retten, würde mich sehr entspannen ! Ist die Einschätzung des VDE richtig ?? Und wenn ja, warum ??

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              • Stadtmensch sagt

                Moin Thomas, ich werde meine Zeit nicht mit INSM-Geblubber verschwenden. Das ging mir damals schon so auf die Nerven, dieses Target II Salden Gequatsche. Ängstliche Leute wie Tichy oder H.W.-Sinn sollten sich mal entspannen und in David Graebers Buch „Schulden“ schmökern, damit sie den „richtigen“ Blick für Geld kriegen.
                Das ist jetzt wieder alles sehr ungenau und Ausfluss einer maßlosen Selbsüberschätzung, aber schon aus dem Grund, dass die INSM der Stichwortgeber für reaktionäre Kräfte wie die Afd sind, reicht mir für kompromisslose Ablehnung: https://www.pv-magazine.de/2020/10/19/anhoerung-im-saechsischen-landtag-zum-antrag-der-afd-abschaffung-des-eeg/?utm_source=Bibblio&utm_campaign=Internal
                Ich kann auch Frau Kempferts Anti-North-Stream II Position nicht teilen. Mit der Umstellung auf gasbetriebene BHKW zur Wärme- und Elektrizitätsversorgung spart unser Städtchen demnächst 60% CO2 ein, während der bräsige Bürger nur meckert und sich riesige SUV aufs Grundstück stellt. Nee – hier muss man hart durchgreifen und der Energie den Preis geben, den sie hat: „unbezahlbar“!

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                • Thomas Apfel sagt

                  Oh, Mann, der von Dir eingestellte Link erzeugt bei mir schon von der abwertenden Sprache genau solchen Ekel wie das „INSM Gelaber“. Mehr als spalten geht wohl heutzutage nicht mehr ? Die einseitige negative Zuordnung aller Zweifel an der Richtigkeit gesellschaftlicher Strategien zur AfD, wird den Bürgern, die aus dem täglichen Erfahrungen heraus berechtigte Zweifel an den Aussagen beider Seiten haben in keinster Weise gerecht. Auch Du machst im Moment nichts anderes, als Meinungen, Fragen, Zweifel nach links und rechts, in berechtigt oder unberechtigt zu sortieren. Sachbezogener Diskurs scheint nicht mehr möglich, schade.
                  PS.: Dass die Photovolaik – Industrie in deinem Link ihre Meinug kundtut, ist normal, aber noch keine Antwort auf die Frage nach Langzeitspeichern und unbrauchbarer Volatilität von Wind und Sonnenenergie.
                  Ich habe die Befürworterseite in meiner Familie. Meine Tochter hat eine Firma zur Projektentwicklung von Photovoltaik. Auch ihre Argumente sind lobbyistisch geprägt und keinesfalls immer überzeugend.

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                • Brötchen sagt

                  Thomas haste nicht mitbekommen Stadti ist genau die andere Blase…….bringt nichts sowas zu diskutieren.

                  Am besten konkret am „Objekt“ bzw. zu einer konkreten Frage.

                  Herr N. ist da noch einen Zacken schärfer, da ist es total sinnlos.

                  Ansonsten Daumen hoch!

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                • Stadtmensch sagt

                  @brötchen
                  „ist genau die andere Blase“

                  Nein, ich diskutiere nur gern…

                  Natürlich wirds irgendwann ideologisch, wenn es drum geht, was welchen Stellenwert im täglichen Leben bekommen soll. Ist es die individuelle Freiheit, mal eben mit seinem Drei-Tonnen-Elektro-Tesla die Oma Trude in Hamburg besuchen zu können (Siehe Tichy Interview oben), oder sind es gesellschaftliche „Lasten-“ und Umverteilungen, die wieder Handlungsfähigkeit herstellen.
                  Ist es die individuelle Freiheit, sich eine 240m² Bude auf den Acker bauen zu dürfen oder der Zwang, dieses Produktionmittel nachhaltig, bestimmungsgemäß und vor allem mit einem niedrigen CO2-Footprint zu gebrauchen.

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                • Brötchen sagt

                  Stadti, Du bist mir manchmal etwas zu selbstgerecht und von Dir selbst überzeugt!

                  Alle anderen sind doof, nur Du hast es geschnallt!

                  Etwas mehr Demut wäre angebracht!

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                • Stadtmensch sagt

                  @brötchen
                  ist dir

                  „Das ist jetzt wieder alles sehr ungenau und Ausfluss einer maßlosen Selbsüberschätzung,“

                  noch nicht demütig genug? Ist ernst gemeint. Was kann ich dafür, wenn ein Roland Tichy Angst vor „Smartmeter“ oder „Smartgrid“ herbeiredet. Das ist doch genau die Flexibilität die man fein granular braucht, um Spitzen zu verschleifen. Ergänzend dürfte im Sommer keine einzige Kälte- oder Klimaanlage, kein Fahrzeug oder was auch immer mit fossiler Energie betrieben werden. Im Winter ruht alles Unnötige! Das ist Natur und da müssen wir hin.

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                • Brötchen sagt

                  Herr Tichy hat schon mal eine sehr angegriffene Medienplattform geschaffen. Jetzt mit dem „linken“ Hauptstream mitzuschwimmen, halte ich nicht für besonders mutig.

                  Ich finde auch nicht alles gut, was da geschrieben wird.
                  Aber das ist eben in einem freiheitlichem system so.

                  “ Ergänzend dürfte im Sommer keine einzige Kälte- oder Klimaanlage, kein Fahrzeug oder was auch immer mit fossiler Energie betrieben werden.“

                  Trotzdem must Du eine entsprechende Kapazität zur Abdeckung der Spitzenlast vorhalten!
                  Und wenn das nur für eine Sekunde ist.
                  Da Du ja im I T Bereich tätig bist, was ich vermute, wirst Du wissen, wie empfindlich bestimmte Technik ist, wenn man denen plötzlich den Strom unter den Füssen wegzieht.

                  Klar kann man das auch mit Notstromversorgung abpuffern.
                  Die andere Strategie wäre, das man für den exorbitant hohen Strompreis, eine Versorgungssicherheit garantiert und nicht eine Not zur Tugend erklärt! ( habe ich zur Genüge im Osten gehört, ja wieder die alte Leier)

                  Das eine ist der freiheitliche Markansatz, der andere arbeitet mit Druck von Oben und Repressalien und das jemand nach Nase( progressiv oder reaktionär) bestimmt, wer Strom bekommen darf und wer nicht!

                  Ja und wenn Du das dann gleich als Angst herbei reden titulierst kann ich ja nichts dafür.

                  Oh weh, dem linken progressivem Mainstrean darf man nun gar nichts entgegensetzten.

                  Wir haben kein Notstrom, einfach nicht bezahlbar und bis jetzt hätten wir das noch nie gebraucht.
                  Lohnt einfach nicht und zieht ein Rattenschwanz ohne Ende hinter sich her.

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                • Stadtmensch sagt

                  Jetzt teilst du wieder in links und rechts ein. Ich finde es gut, dass Blogger gibt, die provozieren und mit wenig verbreiteten Perspektiven (Nicht-Mainstream) Diskusssionspunkte schaffen. Aber die die Diskussionspunkte sind auch irgendwann mal „gegessen“. Und dann auf Krampf wie der Herr Sinn mit an den haaren herbeigezogenen Extremfällen…das zermürbt doch nur.

                  „Das eine ist der freiheitliche Markansatz, der andere arbeitet mit Druck von Oben und Repressalien und das jemand nach Nase( progressiv oder reaktionär) bestimmt, wer Strom bekommen darf und wer nicht!“

                  Genau! Bitcoin-Schürfen, Netflix, alles nicht Lebenswichtige muss man abschalten können. Wie es im freiheitlichen Markt zugeht sehen wir ja gerade, wenn eine mit hunderten Millionen gepamperte Impfstoff-Firma einfach Verträge bricht, keine nachvollziebaren Produktionsstrukturen vorweisen kann und an den Meistbietenden verkauft. Bei den Chinesen gäbs das nicht. Und deshalb können die über unser Freiheitsgerede nur lachen

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                • Brötchen sagt

                  „Wie es im freiheitlichen Markt zugeht sehen wir ja gerade, wenn eine mit hunderten Millionen gepamperte Impfstoff-Firma einfach Verträge bricht, keine nachvollziebaren Produktionsstrukturen vorweisen kann und an den Meistbietenden verkauft. Bei den Chinesen gäbs das nicht. Und deshalb können die über unser Freiheitsgerede nur lachen“

                  Die Amis hätten da auch kurzen Prozess gemacht und die Produktion beschlagnahmt.

                  Das liegt nun nicht unbedingt am freiheitl. Ansatz, sondern am Eiteitei Ansatz, piep piep war haben uns alle lieb.

                  Beide Ansätze haben eben ihre Konsequenzen…..

                  Die kann man sich nun je nach Brillenglasfarbe zurechtrücken.

                  Ich für mich habe jedenfalls beschlossen, dass ich mir nie wieder von sogenannten Weltverbesserern vorschreiben lassen werde, was richtig und falsch ist.
                  Damit bist Du mein Feind! So einfach ist das!

                  Wie hieß schon das alte Lied vom Oktoberklub: sag mir wo Du stehst und welchen Weg Du gehst……

                  Und Deinen gehe ich nicht mit!

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                • Brötchen sagt

                  “ Bei den Chinesen gäbs das nicht. Und deshalb können die über unser Freiheitsgerede nur lachen“

                  Wenn man deren System zu Ende denkt, dann kommen die auch noch in extreme Schwierigkeiten und es hat sich ausgelacht.

                  Ich hatte gerade so eine schöne Anfrage von denen bezüglich meiner Webseite, weil eine chinesische Firma den Domänname beansprucht. da haben die mich ganz frech versucht unter Druck zu setzen. Ich soll die doch bei Ihnen für eine kleine Gebühr registrieren lassen.

                  Ich habe denen zurückgeschrieben, nach einigem Mailverkehr….ich liebe chinesische Menschen!

                  Auf Dt. die können mich mal!

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                • Landmann M sagt

                  @Stadtmensch

                  Niemand hat behauptet Demokratie sei einfach und manchmal ist sie auch langsam, per order di mufti geht bei vielem schneller, wie in China (wobei die offiziellen Zahlen da auch so eine Sache sind).

                  Dafür kann der Mufti aber auch alles beschließen, einfach so, wenn er morgen beschließt Dir den Hahn ab zu drehen, weil ihm Deine Nase nicht passt, dann hast Du gelitten.

                  In China werden von jetzt auf gleich ganze Ortschaften eingeebnet, weil die Obrigkeit beschlossen hat da n Industriepark hin zu stellen, einfach so, „schnipp“ … das kann man gut finden … muss man aber nicht.

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                • Stadtmensch sagt

                  „Das liegt nun nicht unbedingt am freiheitl. Ansatz, sondern am Eiteitei Ansatz, piep piep war haben uns alle lieb.“

                  Verstehe ich nicht. Ich bin auch Ex-Ossi und habe mit dem Prinzip „Große Freiheit = Große Verantwortung“ überhaupt kein Problem.
                  Es macht doch auch Spaß, sich an ein paar wohlüberlegte Prinzipien zu halten und das gegen den inneren Schweinehund durchzuziehen. Natürlich muss man das Prinzip auch immer wieder in Frage stellen (lassen). Von außen vor allem…

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                • firedragon sagt

                  Ich habe nicht viel Ahnung von dem Thema, lese allerdings interessiert mit.
                  Es ist etwas frustrierend, dass selbst beim Thema Energie, Ecken entstehen …. mir fällt dazu eine Liedzeile ein … die mich seit Kindertagen begleitet, vielleicht kennt Ihr sie …
                  – …können wir nicht Freunde sein, so wollen wir wenigstens keine Feinde sein…-

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        • Landmann M sagt

          jaaa, aber rechnen und kalkulieren ist heute voll Nazi, heute trifft man Entscheidungen nach Haltung und aus dem Bauch, Mathematik ist voll ketzerisch. 😀

          +3
  3. Ostendorf ( Am Ende mit nur einem "F" sagt

    Moin.
    Gut das auch dieses Thema bei Willy angesprochen wird.
    Ich besitze selber mehr als 2000 PV-Module und habe darüber auch Einnahmen aus einer Windkraftanlage.
    Wer glaubt, man könne mit Cobolden den Strom im Netz speichern, und dieses kostet nicht mehr als eine Kugel Eis im Monat, der hat leider keine Ahnung von Elektrotechnik.

    Hir ein Link zur Stromerzeugung von Anfang Jannuar 2021.
    Rote Linie = Strombadarf ( ca 70 Gigawatt)
    Graue Kurve = Konventioneller Strom ( ca. 61 Gigawatt)
    Grüne+Blaue+Gelbe Kurve = Ökostrom ( ca 9 Gigawatt, davon 4 GW Biomasse und 1 Gw Wasserkraft)
    Wie bitte sollen die 61 GW durch Erneuerbaren Energiequellen ersetzt werden ?

    https://www.agora-energiewende.de/service/agorameter/chart/power_generation/07.01.2021/09.01.2021/

    Auch gibt es keine brauchbare Stromspeicher, Leider hatt Herr Sinn in seinen Video „Die Energiewende ins nichts“ recht !
    Auch die angeblichen Energiespeicher wie Wasserstoff ect, sind eine „Wunderwaffe“ welche nicht funktioniert, weil dort aufgrund der Umwandelungsverluste zum schluß nur ca 20 % der ursprünglichen Energie übrigbleibt ( Leibnitz-Institut 16.12.2010 ) .

    Tabelle Seite 5.
    https://www.leibniz-institut.de/archiv/bossel_16_12_10.pdf

    +3
    • Landmann M sagt

      Korrekt, und die Wechselrichter von PV und Windkraft sind am Verbundnetz nicht schwarzstartfähig und ganz wichtig, keinerlei träge Masse, keine Schwungmasse, die kurze Spikes in der Last durch die schiere Masse glatt bügeln. Sie können nur auf ein bestehendes Stromnetz aufschalten und ihren „Senf“ dazu geben.

      +2
  4. Eckehard Niemann sagt

    @ Bauer Willi:
    Weil es Ihnen ja doch wohl vor allem um die Auswahl eines Notstromaggregats geht und weil die politischen Aussagen Tichys zur Energiewende von Ihnen vermutlich ja nur beiläufig (wenn auch sehr umfangreich) berücksichtigt werden:
    Hier der Hinweis auf einen aktuellen Test der Aggregate:

    Stromerzeuger Test 2021: Die 11 besten Notstromaggregate …https://www.stern.de › vergleich › stromerzeuger
    Die besten 11 Stromerzeuger zur Notversorgung oder für Outdoor-Einsätze im Vergleich – 2021 Test und Ratgeber.

    Wir sind gespannt, für welches Modell Sie sich demnächst nach dem Gespräch mit Ihrem Elektriker entschieden haben werden…
    Aber es lohnt sich sicher, auch bei Herrn Tichy nochmal nachzufragen.

    0
    • Bauer Willi sagt

      Eventuell kommt auch ein BHKW in Frage. Oder auch ein Batteriespeicher. Ich habe davon keine Ahnung. Ich lasse mich da von Experten beraten.
      Das mit der Energiewende bereitet mir Kopfschmerzen, solange mir nicht jemand plausibel erklären kann, wie man die fehlenden 60 Gigawatt durch Erneuerbare ersetzen kann.

      +2
  5. Arnold Krämer sagt

    Herr E. Niemann!
    Sehe ich das richtig bei Ihren Wortbeiträgen (nicht nur heute)? Wenn es fachlich eng wird, versuchen Sie (wenn möglich) die „Falschen“, die etwas „Richtiges“ sagen oder zu bedenken geben, zu diskreditieren.
    Warum muss ich das als immer gleiche Methode auch bei Anderen (unabhängig von der politischen Gesinnung, aber überwiegend in „Ihrem“ Lager) feststellen?

    +11
      • Arnold Krämer sagt

        Ich bemühe mich redlich, habe „Ihrem“ ja auch in Anführungsstriche gesetzt.

        0
    • Bauer Willi sagt

      @Arnold
      ist Dir aufgefallen, das E.N. nichts zum Thema sagt?
      Cui bono? Ich weiß es nicht…

      0
      • Eckehard Niemann sagt

        @ Bauer Willi,
        ist Ihnen aufgefallen, dass Sie selber in Ihrem Text nichts Eigenständiges zu dem angeblichen Tichy-Blackout-Szenario und zum Thema sagen? Cui bono? (soll heißen: „Wem nützt es“) – ich weiß es: das nützt der Unterstützung von Tichys Behauptungen.
        @ Bauer Willi:
        Hier eine detaillierte Auseinandersetzung und klare Widerlegung von Tichys Behauptungen:
        https://www.youtube.com/watch?v=PMIc9kiw69g
        @ Willi: Ich warte auf die von Ihnen ja gern von anderen eingeforderte thematische Auseinandersetzung mit diesen Gegenargumenten gegen Tichy….

        0
  6. Robert Niederprüm sagt

    Hallo Herr Niggemann,

    Wenn das dann hoffentlich eine Frau wird, oder schon geworden ist, dann hätte Paetow doch mit seiner Satire einen wesentlichen Punkt der Debatte aufs Korn genommen.
    Im Übrigen habe ich auch die grosse mediale Welle wahrgenommen und den Rücktritt Tichys. Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass dieser kleine Beitrag sehr viel mit dem Rücktritt zu tun hat. Er mag der Katalysator gewesen sein, nicht aber der Grund.

    0
  7. Friedrich sagt

    E. Niemann

    Das ihnen das heutige Thema nicht passt ,ist doch klar , weil damit die Grüne Ideologie an die Wand gefahren ist. Energiewende ins Nichts , sagt Prof. Sinn und so ist es auch. Die Monatszeitung Tichys Einblick habe ich aboniert, weil ich eine „Andere Sicht “ der Dinge haben wollte, denn ARD, ZDF und meine Tageszeitung (HAZ) liefern nur eine Sicht, die Regierungssicht. Wenn ich überall nur 50% glaube , dann komme ich schon der Wahrheit sehr nahe , so mein Gedanke. Das natürlich ein Urgrüner Ideologe wie sie das anders sieht und seine Felle wegschwimmen sieht , ist mir schon klar, aber wir alle müßen uns mit den vorhandenen Realitäten aus einander setzen und das ist eben die der anstehende Stromausfall und Strommangel.

    +8
    • Eckehard Niemann sagt

      nur 50% von Richtigem = 50% zu wenig
      5% von Falschem = 50% zu viel…
      Soviel von jemand, der beileibe kein „Urgrüner“ ist (= zu 100% falsch)…

      0
    • Eckehard Niemann sagt

      Antwort an „Friedrich“:
      nur 50% von Richtigem = 50% zu wenig
      50% von Falschem = 50% zu viel…
      Soviel von jemand, der beileibe kein „Urgrüner“ ist (= zu 100% falsch)…

      0
      • Eckehard Niemann sagt

        Rückblick auf einen Beitrag von Bauer Willi zum Thema „Niemann kritisiert Grüne“:

        veröffentlicht am 3. Juni 2019 Kommentare 51
        Hallo, liebe Grüne…

        Diesen Brief veröffentlichte Eckehard Niemann, AbL-Mitglied und kritischer Geist, in seiner Publikation „Agrar-Hinweise“, die ich regelmäßig lese. Auch wenn ich mit ihm oft nicht übereinstimme, so spricht mir dieser Brief doch in vielen Punkten aus dem Herzen.

        Hallo, liebe Grüne,

        herzliche Glückwünsche zu Euren neuerlichen Wahlerfolgen, die zeigen, dass Ihr mit Themen wie Klima- und Umweltschutz, Tierwohl und sozialer Gerechtigkeit richtig liegt. Im Bereich der Landwirtschaft plädieren 80% der WählerInnen dafür, dass dies im Rahmen einer bäuerlichen Landwirtschaft umgesetzt wird und dass durch eine solche „Agrarwende“ die bäuerlichen Betriebe gestärkt und erhalten bleiben. Nur die können die sozioökonomischen Träger und Umsetzer der Agrarwende sein – die Alternative wären Agrarkonzerne und nicht Projekte Solidarischer Landwirtschaft (so gut sie auch sind)…

        Verbal würdet Ihr dem sicherlich auch zustimmen.

        Andererseits habt Ihr bei den Landwirten lediglich 5% der Stimmen bekommen – trotz sehr starker Verluste bei CDU/CSU. Das muss Euch zu denken geben, wenn Ihr es mit der Agrarwende wirklich ernst meint. Eine Programmatik von Agrarwende, die bei den Betroffenen und elementaren Trägern (also bei den Landwirten) derart wenig Anklang findet (und sogar Ängste auslöst), kann so nicht richtig oder vollständig sein. Trotz aller agrarindustrieller und Bauernverbands-Propaganda.

        Angesagt ist also auch bei Euch:

        – Überprüfung aller Forderungen, inwieweit sie bäuerlichen Strukturen schaden – und wie sie so gestaltet werden können, dass sie praktikabel und bauernhof-nützend sind (insbesondere bei der zentralen Bedeutung der Erzeugerpreise und der EU-Agrarprämien).

        – Die ja richtigen Forderungen zugunsten des Ökolandbaus ersetzen bei weitem nicht eine Strategie zum Erhalt und zur Ökologisierung der jetzt (und auch zukünftig) übergroßen Mehrheit der bäuerlich-konventionell wirtschaftenden Betriebe (die Ökoforderungen dürfen schon gar nicht gegen die konventionellen Landwirte gerichtet sein).

        – Überzeugt bitte die Öko-Lobbyisten, dass sie ihre Marketing-Strategien nicht weiter aufbauen auf Abgrenzung von konventionellen Bauern (also Berufskollegen). Ausrichtung darauf, dass es im konventionellen Bereich wie auch im Ökolandbau entscheidend darauf ankommen muss, Bauernhöfe statt Agrarfabriken zu erhalten und zu stärken und Agrarfabriken bei der Förderung oder bei den gesetzlichen Rahmenbedingungen nicht weiter zu unterstützen.

        – Sucht bitte verstärkt und gezielt das Gespräch, die Einbeziehung und die Diskussion mit allen Bäuerinnen und Bauern – neben den bisherigen Kontakten zu Umwelt-, Naturschutz- und Tierschutz-Verbänden sowie Bio-Verbänden. Ihr werdet viele überraschend positive Erfahrungen dabei machen, wenn Ihr offen herangeht…

        Mit freundlichen Grüßen
        Eckehard Niemann, AGRAR-HINWEISE

        0
      • Inga sagt

        typisch halbherziger Neugrüner! (nur Mitläufer?)

        Wenn die GÜNEN eine Demokratische Partei sein wollen, dann müssen sich sich von solchen Leuten distanzieren.

        Eine Demokratische Partei reagiert auch nicht über die Köpfe einer Berufsgruppe hinweg, der Zukunft sie sinnvoll ändern will!

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        • Eckehard Niemann sagt

          An „Inga“: Ob Sie Ihren Beitrag vielleicht ganz einfach nochmal auf Logik hin überprüfen?

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          • Inga sagt

            Ich habe nur hierauf gentwortet:
            „Andererseits habt Ihr bei den Landwirten lediglich 5% der Stimmen bekommen – trotz sehr starker Verluste bei CDU/CSU. Das muss Euch zu denken geben, wenn Ihr es mit der Agrarwende wirklich ernst meint. “

            und apperliere an:
            „– Sucht bitte verstärkt und gezielt das Gespräch, die Einbeziehung und die Diskussion mit allen Bäuerinnen und Bauern – neben den bisherigen Kontakten zu Umwelt-, Naturschutz- und Tierschutz-Verbänden sowie Bio-Verbänden. Ihr werdet viele überraschend positive Erfahrungen dabei machen, wenn Ihr offen herangeht“

            Oder wie menen Sie das?

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            • Eckehard Niemann sagt

              Ach, Entschuldigung – ich erkenne erst jetzt, dass Sie mich unterstützen wollten. Danke!!

              0
  8. Christian Bothe sagt

    Das wird nicht der letzte Blackout sein,auch wenn diverse Verbände von “Windmuell” etc. anderes behaupten.Und eine extrem CO2-glaeubige Physikerin befürwortet so eine Entwicklung.AKWs und neue Kohlekraftwerke abzuschalten,ist so dumm und wird sich noch rächen! Renewable Energie hin und her.Denke gerade an den Jahreswechsel 1978/79! Als VEG Direktor war ich u.a.verantwortlich für 400 MK und diese konnten nicht gemolken werden bis ein von der Wismut AG bereitgestelltes Notstromaggregat da war.Es waren Stunden des “Grauens”kann ich nur sagen.Jeder Landwirt
    sollte so ein Ding haben.Nicht auszudenken wenn so etwas heute passiert und auf der Autobahn E-Mobile geräumt werden müssen…

    +3
    • Christian Bothe sagt

      https://www.eike-klima-energie.eu/2021/01/10/europa-ist-vorgestern-wohl-gerade-an-einem-blackout-vorbeigeschrammt/
      Da kann man noch einmal nachlesen, was die physikalischen Ursachen waren und wieso es dazu kommen konnte.
      Noch eine Ergänzung zu meinem Beitrag von heute morgen. 1978/79 waren die einzig stabile Größe in der Strombereitstellung AKWs in Ost und West! Heute sind wir energieseitig ja breiter aufgestellt, und das sollte so bleiben. Nur auf das Märchen von Windstrom und Photovoltaik zu setzen, ist ein katastrophaler Fehler für unsere Volkswirtschaft, zumal AKWs keinerlei CO2 -Emissionen haben…Da hilft am Ende auch der Energieverbund in der EU nichts, obwohl da viele Staaten einen anderen Weg gehen als das Musterländle Deutschland…

      0
  9. Eckehard Niemann sagt

    In dieser Zeitung „Tichys Einblick“, deren Herausgeber in obigem Video mit Plattitüden und Angstmacherei gegen die Energiewende polemisiert, hat „Bauer Willi“ nun auch in der aktuellen Ausgabe einen Artikel veröffentlicht. Laut Wikipedia bezeichnet sich dieses Magazin als „liberal-konservatives Meinungsmagazin“, wobei demnach die Gastbeiträge vom „Wirtschaftsliberalismus bis hin zum Rechtspopulismus“ reichen.

    Etliche Artikel zum Agrarbereich stammen von einem Autor, der laut „muckrack.com“ daneben auch in der „Jungen Freiheit“ veröffentlicht, laut Wikipedia und nach Meinung von Politikwissenschaftlern im „Grenzbereich zwischen Konservatismus und Rechtsextremismus“.

    Tichy selber war wegen eines sexistischen Artikels eines Autors über die SPD-Politikerin Sawsan Chebli in seinem Magazin „Tichys Einblick“ in die Kritik geraten. In dem Magazin heißt es über die Politikerin Chebli: „Was spricht für Sawsan? (…) Befreundete Journalistinnen haben bislang nur den G-Punkt als Pluspunkt feststellen können in der Spezialdemokratischen Partei der alten Männer.“ Daraufhin hatten Staatsministerin Dorothee Bär (CSU) und andere Politiker ihre Mitgliedschaft in der Ludwig-Erhard-Stiftung gekündigt, deren Vorsitzender Tichy bis dahin war (er musste zurücktreten).

    Hier die Überschriften einiger Artikel in TICHYS EINBLICK Ausgabe 01/2021: „Die Regierung ruiniert mit ihren Corona-Maßnahmen nicht nur die Wirtschaft. Die bürgerliche Mitte verliert das Vertrauen in den Staat“, „Die Pandemie überdeckt die Fehler der Politik. Die Nebenwirkungen der Lockdowns werden verheerend für Wirtschaft und Gesellschaft sein.“ „Das politische Amerika ist auf Linkskurs – und bringt den Sozialismus nach Deutschland zurück.“ Und eben auch Willi Kremer-Schillings „Bauernbashing – die bittere Bilanz eines Landwirts, den die Welt nicht versteht.“

    +1
    • Mark sagt

      @Niemann

      Was ist denn nun an den Überschriften verwerflich?? Alles was Ihnen nicht in den Kram passt, wird in die rechte Ecke gestellt-wie nieveaulos!

      +7
      • Eckehard Niemann sagt

        @ Mark: Manche braucht man doch gar nicht in die rechte Ecke stellen – die sind ja schon da oder sind auf dem Weg dahin.

        0
        • Mark sagt

          Das war jetzt aber keine Antwort auf meine Frage. Habe ich aber auch nicht erwartet.

          +1
          • Eckehard Niemann sagt

            @Mark: Sie sollen nicht enttäuscht werden:

            „Die Regierung ruiniert mit ihren Corona-Maßnahmen nicht nur die Wirtschaft. Die bürgerliche Mitte verliert das Vertrauen in den Staat“,
            – Diese Behauptung, dass die „bürgerliche Mitte“ das Vertrauen in den Staat verliere, ist ja nun nachweislich falsch – kann sein, dass Tichys Einblick das gerne hätte…

            „Das politische Amerika ist auf Linkskurs – und bringt den Sozialismus nach Deutschland zurück.“
            – Was für ein horrender Blödsinn – sowohl was die Biden-Regierung betrifft als auch die behaupteten Auswirkungen auf Deutschland…

            Oder finden Sie diese Überschriften zutreffend??

            0
            • Mark sagt

              „Diese Behauptung, dass die „bürgerliche Mitte“ das Vertrauen in den Staat verliere, ist ja nun nachweislich falsch – kann sein, dass Tichys Einblick das gerne hätte…“
              54% der Bundesbürger sind mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung unzufrieden-neuste Erhebung von Infratest-Dimap. Noch Fragen??
              Dass Biden im Vergleich zu Trump eher links anzusiedeln ist bestreiten Sie wohl nicht im Ernst. Dass die Trump-Ära zuende ist wird allgemein begrüßt, vom linken Lager in Deutschland deutlich heftiger. Ganz unverholen verspüren diese Rückenwind. Ist das nun Blödsinn?? Ich bin entäuscht!

              +1
    • Robert Niederprüm sagt

      Hallo Herr Niemann

      Zur vollständigen Information der Mitforisten sollten Sie sie wissen lassen, dass der von Ihnen zitierte Beitrag in der satirischen Rubrik “ der etwas andere Monatsrückblick“ steht. Anders als bei vielen Beiträgen anderer Zeitschriften, wo erst nach der Empörung behauptet wird, es handele sich um Satire – ich denke da z. B. an Polizisten die auf den Müllhaufen gehören – ist er als Satire bereits vom ersten Wort an gedacht und zu Papier gebracht. Und im Magazin genau dort eingeordnet.

      +3
      • Eckehard Niemann sagt

        Hallo, Herr Niederprüm, das sahen und sehen viele aber wesentlich kritischer bzw. weniger verharmlosend:

        Handelsblatt – 24.9.2020
        UMSTRITTENE ÄUSSERUNGEN
        Nach frauenverachtendem Artikel:
        Roland Tichy gibt Vorsitz der Ludwig-Erhard-Stiftung ab

        Nach scharfer Kritik erklärt der Publizist Roland Tichy seinen Rückzug vom Vorsitz der Ludwig-Erhard-Stiftung. Dafür hat vor allem ein prominentes Mitglied gesorgt.

        Berlin Der Publizist Roland Tichy wird den Vorsitz der Ludwig-Erhard-Stiftung (LES) abgeben. Tichy werde Ende Oktober auf der Mitgliederversammlung nicht mehr antreten, hieß es übereinstimmend von Mitgliedern der Stiftung. Sie bestätigte den Rückzug Tichys in einem Schreiben an die Mitglieder. Gründe wurden darin nicht genannt.

        Bis zum 30. September 2020 können nun Vorschläge zur Wahl in den Vorstand eingereicht werden. Die Suche nach einem Nachfolger – es soll nach Möglichkeit eine Frau werden – läuft bereits.

        Ein personeller Neuanfang sei wichtig, schreibt LES-Mitglied Jens Weidmann in einem Brief an alle anderen in der Stiftung. „Ich begrüße, dass Roland Tichy bereit ist, den Weg dafür frei zu machen“, heißt es in dem Schreiben, das Weidmann als Privatperson und nicht in seiner Funktion als Bundesbank-Präsident verfasst hat. Der Text liegt dem Handelsblatt vor.

        Tichy war wegen eines sexistischen Artikels eines Autors über die SPD-Politikerin Sawsan Chebli in seinem Magazin „Tichys Einblick“ in die Kritik geraten. In dem Magazin heißt es über die SPD-Politikerin Chebli, die sich im selben Berliner Wahlkreis wie der amtierende Berliner Bürgermeister Michael Müller (SPD) um eine Bundestagskandidatur bemüht: „Was spricht für Sawsan? (…) Befreundete Journalistinnen haben bislang nur den G-Punkt als Pluspunkt feststellen können in der Spezialdemokratischen Partei der alten Männer.“

        Daraufhin hatte Staatsministerin Dorothee Bär (CSU) ihre Mitgliedschaft in der Stiftung am Mittwoch gekündigt.

        Die Ludwig-Erhard-Stiftung ist eine der anerkanntesten Institutionen auf dem Feld der Wirtschaftspolitik. Sie wurde 1967 vom früheren Wirtschaftsminister und Bundeskanzler Ludwig Erhard gegründet und setzt sich für die Soziale Marktwirtschaft ein. Mitglieder sind Politiker von Union und FDP wie Jens Spahn oder Friedrich Merz, prominente Ökonomen wie Wirtschaftsweisen-Chef Lars Feld oder IW-Direktor Michael Hüther sowie namhafte Publizisten. Die Stiftung finanziert sich aus ihrem Stiftungsvermögen sowie Beiträgen und Spenden.
        Nach dem Austritt Bärs hatten am Donnerstagmorgen auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und CDU-Vizefraktionschef Carsten Linnemann erklärt, ihre Mitgliedschaft in der Stiftung ruhen zu lassen. IW-Chef Hüther sagte, ohne den Rückzug Tichys wäre er den gleichen Schritt gegangen.

        Dadurch war der öffentliche Druck auf Tichy gestiegen. Im Hintergrund drängte offenbar Weidmann Tichy maßgeblich mit zum Rückzug. Er kündigte Tichy seinen Brief an. In dem Schreiben äußert Weidmann deutlich Kritik. Tichy soll dann Weidmann gegenüber erklärt haben, dass er nicht wieder als Vorsitzender der Stiftung kandidieren werde.

        Suche nach einer weiblichen Kandidatin für den Vorsitz
        „Unser derzeitiger Vorsitzender hat die Arbeit der Stiftung befördert, er spielt aber zugleich eine medial sichtbare Rolle als Herausgeber“, heißt es in dem Brief von Weidmann. In „Tichys Einblick“ herrsche ein zuspitzender, oft polemischer Debattenstil, „und es ist wiederholt zu beleidigenden und verletzenden Äußerungen gekommen, die sich mit den Idealen der Stiftung nicht vertragen und eine negative öffentliche Berichterstattung über die Stiftung ausgelöst haben“, kritisiert Weidmann.

        So hätten Mitglieder der Stiftung den Rücken gekehrt und vorgeschlagene Preisträger die Annahme einer Auszeichnung durch die Stiftung abgelehnt. Das Handelsblatt hatte 2018 berichtet, dass der CDU-Politiker Friedrich Merz den Ludwig-Erhard-Preis für seine Verdienste um die Soziale Marktwirtschaft abgelehnt hat, weil er nicht von Tichy geehrt und auch nicht mit ihm auf einer Bühne stehen wollte. Jetzt twitterte Merz, der Kandidat für den CDU-Vorsitz ist, zu Tichys Rückzug: „Die einzig richtige Entscheidung.“

        Auch an vielen anderen Äußerungen Tichys gab es intern immer wieder Kritik. So hatte Tichy vor einigen Monaten in einem Tweet Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Hitler verglichen. Schon damals sagten mehrere Mitglieder hinter vorgehaltener Hand dem Handelsblatt, Tichy sei nicht mehr tragbar.

        Offiziell wollten sie sich aber nicht dazu äußern, sondern im Stillen darauf hinwirken, dass Tichy bei der nächsten Vorstandswahl nicht mehr wiedergewählt wird. Laut Satzung wird alle drei Jahre ein neuer Stiftungsvorstand gewählt. Turnusgemäß steht eine Neuwahl damit in diesem Jahr an.

        Eine mögliche Wiederwahl hat sich mit dem Rückzug Tichys nun aber ohnehin erledigt. Auch der frühere Grünen-Politiker Oswald Metzger wird nicht mehr als Vorstand antreten. Metzger ist Autor bei „Tichys Einblick“.

        Jetzt suchen namhafte Mitglieder eine Frau als Vorsitzende. Das wurde auch schon letztes Jahr versucht, eine Kandidatin hatte aber abgesagt. Doch nach dem Rückzug Tichys, so die Hoffnung, könnte es nun leichter werden, eine Vorsitzende zu finden.
        „Vielleicht gelingt es uns jetzt auch wieder, neue Mitglieder zu gewinnen“, sagte ein prominentes Mitglied, das lieber nicht namentlich genannt werden möchte. „Dann hätte das ganze Theater immer noch etwas Gutes.“

        0
        • Lady sagt

          Herr Niemann
          Roland Tichy war eigentlich schon immer eine Provokation für diejenigen, die sich auch liberal konservativ nennen. Na und? Er ist aus dem gut gepolsterten Nest geschmissen worden, und nun schmeißt er mit Dreck. Er freut sich tierisch, was daraus einige machen.
          Was aber hat das mit dem angesprochenen Thema zu tun? Ist es jetzt bereits rechtspopulistisch, sich kritisch gegenüber der Energiewende auszusprechen? Dann wird es aber langsam mächtig eng in der rechten Ecke…
          Und ich will den Tichy nicht in der Nähe haben . Aber das dürfte bei dem Gedränge schon klappen .

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            • Mark sagt

              Hallo Niemand, vielleicht lesen Sie „Lady“´s Kommentar nochmal, könnte sein dass dann die Freude kleiner wird!

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              • Eckehard Niemann sagt

                Hallo Marx, ich habe den Lady-Kommentar gemäß Ihrer Empfehlung nochmal gelesen – und mein Dank an „Lady“ scheint mir nach wie vor berechtigt.
                Freundliche Grüße
                Eckehard Niemann (man beachte: letzter Buchstabe des Nachnamens ist ein -n und nicht ein -d) Aber man kann sich ja mal verschreiben…

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  10. Heinrich Steggemann sagt

    Seit 2004 läuft auf unserem Sauenbetrieb eine kleine Kraftwärmekopplung um das Flüssiggas effektiver zu nutzen. Bei der Einbindung ins betriebliche Stromnetz wurde gleichzeitig ein Zugang für ein Notstromaggregat installiert. Das schleppergetriebene Notstromaggregat hat uns beim Schneechaos Ende 2005 an den drei Tagen ohne Netzstrom gute Dienste geleistet. War am ersten Abend (Freitag) schon ein wenig unheimlich, bei uns brannte Licht im Stall zur Fütterungszeit, bei den Nachbarn war es dunkel, da erst noch provisorische Zugänge installiert und Notstromaggregate teilweise von weit her herangeschafft werden mussten. Sämtliche Lagervorräte für 400 Volt Steckdosen bei den örtlichen Firmen waren kurzfristig vergriffen. Elektriker hatten ein stressiges Wochenende. Dies war nur ein lokales Problem und fehlende Resourcen konnten aus dem nicht betroffenen Umland herangeschafft werden. Was passiert bei einem grossflächigem Blackout??
    Hier noch ein aktueller Vortrag zum Thema:https://m.youtube.com/watch?v=_jBnhq8qnc4

    +1
  11. Friedrich sagt

    Gut Willi, daß du das jetzt nach dem Fastblackout bringst. Habe dich sicherlich schon mit den Infos dazu genervt. Bei mir hat das ein guter Bekannter schon vor zwei Jahren getan und mich dazu aufgefordert schnell Notstromtechnik für unseren Betrieb anzuschaffen. Der sitzt direkt an der Informationsquelle . Im Herbst 2020 hat die Bundesnetzagentur auch schon gesagt , daß kein Kraftwerk mehr abgestellt werden darf . Bin gespannt ob die Politik das Abstellen vom Kohlekraftwerk in Hamburg Moorburg und das AKW in Grohnde in diesem Jahr verhindert oder einfach uns in den Blackout laufen läst ? In diesem Jahr erntet die Merkelregierung die Ernte ihrer vielen unrealistischen , moralischideologischen Wohlfühlpolitik. — Wir haben in unserer Familienbetriebsgemeinschaft zwei Hofstellen . Da bei mir in der Vergangenheit die Dorfstromleitungen sehr marode waren und wir öfter bis zu acht Stunden Stromausfall hatten, haben wir schon seit zwanzig Jahren den ganzen Hof mit Notstromtechnik (32 KW Aggregat für Schlepperantrieb) ausgestattet. Im letzten Jahr haben wir dann die andere Gesellschafterhofstelle auch komplett mit einem 48 KW-Schlepperaggregat von ENDRESS ausgestattet. Neben dem Stall und Häusern können wir jetzt auch die Getreidefördertechnik einsatzbereit halten , denn der Blackout kann uns jetzt jederzeit (auch im Sommer) treffen. Schon im Juni 2019 hatten wir drei Fastblackouts. Um ein Notstromaggregat laufen zu lassen , muß man das Netz nach draußen trennen. Es darf also kein Strom den Hof verlassen ! Dazu gibt es Umschalter. Das Amt für Katastrophenschutz warnt schon lange vor einem Blackout. Dort gibt es auch Ifos dazu. Jeder sollte sich einmal einen längeren Stromausfall mal vorstellen und dafür Vorbereitungen treffen. Ein kleines 5 KW-Aggregat fürs Haus mit entsprechenden Spritvorrat läst einen da schon ruhiger schlafen , denn Tankstellen , Supermärkte usw. sind dann dicht. Ohne Strom geht halt nichts.

    +5
    • fingerphilosoph sagt

      Hamburg Moorburg ist vom Netz und läuft jetzt noch ein halbes Jahr im Schlafmodus weiter, falls doch die pure Notwendigkeit den Betrieb erforderlich macht.

      +1
      • Paulus sagt

        Fi-phil, du hast das Prinzip oder auch die Geschäftsidee nicht verstanden. 😉 Leichter als durch Nichtleistung lässt sich zur Zeit in der Energiewirtschaft kein Geld verdienen. Vattenfall hat im Fall Moorburg das günstigste Angebot abgegeben, wohlgemerkt nicht für eine Leistung sondern aufgrund des Verzichts darauf. Man könnte auch sagen für nix. Stattdessen plant man dort eine Anlage um grünen Wasserstoff herzustellen, was angesichts der realen Möglichkeiten, was die Ausbeute der Windkraft und der Wirtschaftlichkeit betrifft, eher eine utopische Vorstellung ist.
        RWE power verzichtet mittlerweile gerne darauf den Hambi abzubaggern, bereitet eh nur Ärger. Dafür stehen Entschädigungsansprüche von 3,5 bis 4 Milliarden Euro im Raum, während die Primaten in den Baumhäusern ihren Sieg verkünden. Die Betreiber der Kernkraftwerke gehen aufgrund der vorzeitigen Abschaltung nun auch nicht gerade leer aus. Das können wir uns nun mal leisten, zumindest bilden wir es uns ein.

        +3
        • Bauer Willi sagt

          Ich möchte auch gerne Geld dafür haben, dass ich nichts mache. Tolles Geschäftsmodell!

          +2
          • Arnold Krämer sagt

            Einige Landwirte fordern das auch (mit einer gewissen Berechtigung), weil es Sinn macht mit alten Ställen in Ballungszentren der Veredelung. Was in der Energiewirtschaft aufgrund politischer Entscheidungen passiert, ist dagegen haarsträubend und unverantwortlich.

            0
    • sonnenblume sagt

      Das Scheechaos in 2005 hat uns die Notwendigkeit einer Anlage deutlich gezeigt. Seitdem haben wir eine stationäre Anlage, die den ganzen Betrieb in allen Bereichen versorgt. Einmal den Schalter umlegen und wir sind autark. Etwas anderes kann sich hier keiner mehr vorstellen.

      +1
      • Christian Bothe sagt

        Das sind diese sowieso! Lese gerade einen Kommentar von Bill Gates und dessen Auffassung dazu. E-Mobile im lokalen Raum ja, aber ansonsten sind die Zukunft E-Fuels (synthetische Kraftstoffe) und Biokraftstoffe CO2 neutral aus der LW! Das heißt man kann den Verbrenner ohne Probleme betanken! Musk und seine E-Mobile werden sich totlaufen, denke ich und nur ein Nischenprodukt sein. Wird eine spannende Entwicklung…

        +2
  12. Wilhelm Harms sagt

    Sorry, ich kann nicht anders !

    Mal in Kiel Molfsee gewesen ?
    Freilichtmuseum, Schleswig-Holstein
    Sehr sehenswert – man wird aus unserer Konsum-und Luxusgesellschaft heraus mal wieder geerdet und einiges demütiger wenn man sieht wie beschwerlich das Leben vor 50, 80, oder 100 Jahren war !

    Da gibt es Buttermaschinen die der Hofhund per Laufband antreiben musste.
    Ok, für meinen akuten Bedarf etwas groß aber ich überlege mir Hamster zuzulegen . . . .

    +3
  13. Günter sagt

    Bei ins hat fast jeder ein Aggregat, schon alleine wegen der Kühe die gemolken werden müssen. Wir hatten im Dezember tw. Stromausfälle bis zu 5 Tage wegen der heftigen Schneefälle hier.
    Das „Hauptproblem“ war der Ausfall des Internets für die etwas jüngeren.

    +4
  14. fingerphilosoph sagt

    Einerseits werden der Kauf von E-Autos und der Einbau von Wärmepumpen staatlich massiv gefördert, andererseits werden parallel dazu traditionelle Kraftwerke (Atom, Kohle) stillgelegt. Bei Hamburg wurde letztes Jahr eines der modernsten und saubersten Kohlekraftwerke vom Netz genommen, das, wenn ich mich recht erinnere, gerade mal 5 Jahre in Betrieb war. Der Ausbau der Windkraft ist durch zunehmende Bürgerproteste ins Stocken geraten, das Stromnetz ist veraltet und für den Betrieb aus volatilen, dezentralen Quellen nur mangelhaft ausgerüstet. Das ist schon alles ziemlich problematisch.

    So gesehen, ist der Blackout nur eine Frage der Zeit, wenn denn nicht besonders schlaue Politiker wie bspw. Herr Altmaier eifrig daran arbeiten würden, Gesetzesentwürfe zur Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes einzubringen, dergestalt, dass Stromverbraucher, ob das nun Betriebe oder Private, Alu-Schmelzen oder Wärmepumpen sind, beliebig vom Netz genommen werden können, um sog. „Stromspitzen“ zu glätten, was nichts anderes heißt, dass nicht mehr die Stromerzeugung dem Bedarf angepasst werden soll, sondern der Bedarf den volatilen Stromquellen. Was wiederum heißt, die Wäsche kann künftig nur noch gewaschen werden, wenn Wind weht.

    So gesehen, sind nicht nur Notstromaggregate ein Muss, vor allem für Viehbetriebe, sondern auch Notvorräte und Kerzen für 14 Tage. Und ein Campinggrill natürlich, am besten so einer für 800,- Euro. 🙂

    +6
    • Thomas Apfel sagt

      Hatte ich garnicht so auf dem Schirm. Da ich mein Heizsystem auf dem Hof sowieso grad von Scheitholz auf Gas umstellen wollte (zu faul zum Holzmachen) wird´s dann wohl eher eine Kombination aus Öl und Holz mit integriertem Notstromaggregat. Öl kann ich bevorraten, Holz auch. Außerdem erinnere ich mich grad: Holz machen soll ja auch im Alter fit halten.

      +5
      • fingerphilosoph sagt

        Ölheizungen werden ab 2026 verboten, deshalb ist damit zu rechnen, dass mit den Heizungen auch die Fachkompetenz in diesem Bereich rapide schwindet. Die Frage ist, ob es in 10 Jahren überhaupt noch Monteure gibt, die sich mit Ölheizungen auskennen. Oder Ersatzteile. Neu in eine Technik zu investieren, die politisch auf der schwarzen Liste steht, das muss man sich zweimal überlegen. Schätze mal, da ist der Ärger schon vorprogrammiert.

        +3
        • Mark sagt

          Ein generelles Verbot von Ölheizungen gibt es nicht. Bestehende Anlagen dürfen weiterhin betrieben werden. Der Einbau von neuen Ölkesseln ist ab 2026 allerdings nicht mehr erlaubt.

          +2
          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Das ist auch nicht ganz richtig.
            Auch nach dem 01. Januar 2026 dürfen laut GEG Öl-Heizungen dann noch eingebaut werden, wenn erneuerbare Energien mit einbinden wird. Es können ab 2026 sogar noch reine Öl-Heizungen eingebaut werden, wenn kein Gas- oder Fernwärmenetz vorhanden ist und keine erneuerbaren Energien anteilig eingebunden werden können.

            0
            • Inga sagt

              Also wenn aus unserem Rapsöl Heizöl gemacht wird und
              in der neuen Heizung dann verbrannt wird?
              Und in den alten auch!

              Das ist doch schon lange erdacht!

              Hoch lebe die Ölheizung!

              Zuckerüben kosten nichts mehr, bauen wir eben Raps in Mengen für unsere Ölheißungen an.

              0
        • Mark sagt

          „Neu in eine Technik zu investieren, die politisch auf der schwarzen Liste steht, das muss man sich zweimal überlegen.“ Vielleicht kommt die Politik ja auch zur Vernunft, die Hoffnung darauf sollte man ja nicht aufgeben….

          0
          • Inga sagt

            Raps anstat Mais aufs Feld?

            Was bringt mehr Energie?
            Mais für Biogasanlage oder
            Raps für die Ölheizung?

            Man kann ja auch beide in die Fruchtfoge einarbeiten, oder?

            0
          • fingerphilosoph sagt

            @ Mark

            Ich gehe davon aus, dass es bei den derzeitigen Entwicklungen um einen Paradigmenwechsel geht, nicht um eine zeitweise Verirrung oder Verwirrung. Das agrarisch-industrielle Zeitalter geht zu Ende. Die Generationen, die nun das Ruder übernehmen, wurden von den neuen Technologien konditioniert. Unsere Art der Argumentation verstehen die einfach nicht mehr. Das ewige Geschwätz von „Hoffnung“ hilft da auch nicht weiter.

            0
            • Thomas Apfel sagt

              Ich habe gerade den Link zum VDE angesehen, den Schorsch Summerer oben eingestellt hat. Der gibt ja genau das wieder: Die Hoffnung auf die Lösung durch „Intellegente Technik“ ist bei der nächsten Generation eben nicht Hoffnung, sondern „Gewissheit“. Und auch da bin ich mir nicht sicher ob diese „Gewissheit“ berechtigt ist. Das ist tatsächlich so etwas wie ein Generationenkonflikt, wie es ihn bei gravierenden technisch/technologischen Neuerungen immer wieder in der Geschichte gab.
              Ich kaufe jetzt aber trotzdem ein Notstromaggregat und integriere es in mein Versorgungsnetz. So ein „Intellegenter Stromzähler wird bei mir am Anschluss übrigens gerade zwangsmässig eingebaut, damit man mich bei Problemen automatisch abschalten kann. Bezahlen muss ich den aber selbst.
              „Die Welt wird verrückter mit jedem Tag. Nur ich bleibe weiter Protestant. Und Atheist. Gott sei Dank“ (in Anlehnung an J.-J. Bunuel)

              0
            • Mark sagt

              „Das agrarisch-industrielle Zeitalter geht zu Ende. Die Generationen, die nun das Ruder übernehmen, wurden von den neuen Technologien konditioniert.“ Die Generationen, die nun das Ruder übernehmen, wurden von ideolgisch geprägten Disneytechnologien konditioniert, die in der Realität jäh scheitern werden.

              +1
                • Inga sagt

                  Ja, das ist sehr interssant, dass die Arbeit teuer ist als der Rohstoff,
                  Da aus dem Erlös beider noch unsere Sozialarbeit finanziert wird.
                  Wir sind ein Wohlhabendes Land, das auf Kosten der Rohstoffe dieser Erde lebt.

                  0
                • Brötchen sagt

                  Inga es gibt ja materielle und immaterielle Werte.
                  Der Prof. ist in gewisser Hinsicht „anrüchig“ wegen Kopp Verlag und so.

                  Die immateriellen Werte hat er vielleicht nicht so richtig in seinen Überlegungen drin.

                  Im Krisenfall sind auf alle Fälle materielle Werte, also Produkte die greifbar sind und die man für die Lebenserhaltung braucht, rel. sicher.

                  Für diese materielle Produkte brauchst Du immer irgendwelche Ausgangsprodukte oder Rohstoffe.

                  Lw. hat da eine Sonderstellung, der Boden regeneriert sich ja zu großen Teilen.

                  0
              • fingerphilosoph sagt

                Der Paradigmenwechsel findet statt, unabhängig davon, ob die von Disneytechnologien geprägten Generationen scheitern oder nicht. Das agrarisch-industrielle Zeitalter geht trotzdem unwiderruflich zu Ende. Auch der agrarisch-industrielle Komplex hat eben seine Konstruktionsfehler. Einer davon ist, dass er die Klassengesellschaft hervorgebracht hat. Ein anderer, dass er die Existenz der Menschen über das Geldsystem an permanentes Wachstum koppelt. Gerade die Landwirte sollten doch wissen, dass ihnen Überproduktion nicht zum Vorteil gereicht.

                0
                • Landmann M sagt

                  auauauau … agrarisch-industrieller Komplex … wer denkt sich denn sowas aus. Das Sagen hat schon lange keine Industrie und der Agrarsektor sowieso nie gehabt. Heute haben Medien das Ruder in der Hand, Medien, die in ihre AGBs schreiben was wie von wem publiziert werden darf, was Hatespeech ist und was nicht.
                  Medien, die aufs Geradewohl Profile ihrer Nutzer anlegen und keine Gewaltenteilung brauchen, Legislative, Judikative und Exekutive in Personalunion. Eine sehr bedenkliche Entwicklung, sowas hatten wir schonmal.

                  Was das Geldsystem angeht, ja, per Zinseszinseffekt nimmt die verschuldung pro Kopf permanent zu, solange das gleichmäßig global vonstatten geht ist das auch kein Problem, Problematisch wird es wie in der Vergangenheit wenn sich das Geld einseitig anhäuft, da müsste man ansetzen … das der Kapitalmarkt mit Realwirtschaft nicht mehr viel zu tun hat ist eine Binse.

                  Was der Agrarwirtschaft auf die Füße fällt ist nicht frühzeitig genug die Stimme erhoben zu haben. Wie kann es sein, dass z.T. auf Ministerweisung das Kartellrecht ausgehebelt wurde um auf der Abnehmerseite ein Oligopol von 4-5 Abnehmern mit >80% Marktanteil entstehen zu lassen und unsere Vertreter schauten dem zu?
                  Natürlich, für die Allgemeinheit war dies positiv, die Preise blieben unten, das sie damit die Landwirte parasitiert war und ist den Leuten nicht bewusst, im Gegenteil, es kommt noch der erhobene Zeigefinger von wegen Umwelt und Co..

                  Was die janusköpfige Technologie angeht, die hat eben 2 Seiten. Sie kann vieles vereinfachen, erleichtern, kann aber auch gewaltig auf die Füße fallen in Form von Transparenz. Da wird oft das Argument vorgebracht: Ja wenn man nichts zu verbergen hat kann einem das egal sein. Nein, kann es nicht, weil ich weiß heute nicht was einem morgen nachteilig ausgelegt wird.
                  Wird morgen die Teilnahme an einer Bauerndemo gesellschaftlich geächtet und die Teilnehmer vom Verfassungsschutz beobachtet? Ich weiß es heute nicht, heute ist das alles rechtens und demokratisch, aber morgen? Über Handybewegungsdaten wären die Teilnehmer problemlos zu ermitteln.
                  Um Beim Thema Strom zu bleiben, bekommen Dissidenten dann per Smartmeter die Stromzuteilung gekürzt? Schaltet sich ein Tech-Konzern auf die Smarthomegeräte um eventuell technologiekritische User zu identifizieren?

                  0
                • Landmann M sagt

                  PS: Klassen gab es schon immer und wird es immer geben, das Fett schwimmt bekanntlich oben und das wird auch immer so sein. Selbst im Arbeiter- und Bauernstaat waren einige „gleicher“ als Andere.

                  0
  15. Wilhelm Harms sagt

    FEHLER:
    Ich meinte Energiewende aber Energieende trifft es doch viel schöner !
    Wie doch aus so einer kleinen ungewollten Weglassung so ein tolle treffliche neue Bezeichnung wird 🥵

    +1
  16. sonnenblume sagt

    Wer schon einmal die Erfahrung gemacht hat, fragt nicht mehr ob er ein Gerät kaufen soll, sondern welches für ihn angebracht ist.

    +1
  17. Wilhelm Harms sagt

    Notstrom für Strom in der Not =
    geht !
    Illegalerweise getestet in 1997 (vor 23 Jahren im Februar) als in unserer Region und im 42 Einwohnerdorf über 3 Tage Ausfall war.
    3 KW mit 6,5PS Benziner (fossile Energie) aus dem Baumarkt (gut funktionierendes Ching-Chong Gerät) mit Stecker-Stecker Kabel eine Steckdose im Haus eingeleitet. Der Schaltkreis betraf Heizung und ISDN Telefon sowie 1 PC.
    Lief gut.
    Übermütig aus Luxusbedürnis heraus die Kaffeemaschine (1800 W – siehe Einstanzung an der Unterseite – bitte nur bei entleertem Gerät nachschauen) gestartet.
    Das war dann zuviel des Guten- abgekackt wie ein Fendt wenn er arbeiten muß !

    Fazit:
    Wir konnten uns gut über die 3 Tage retten mit Wärme, Telefon und PC.
    Kafffeewasser und warmes Essen kam vom Gaskocher (fossile Energie).

    Die Grünen haben halt beim Denken kein Glück und regelmäßig kommt noch Pech dazu !

    In spätestens 5 Jahren werden aus den Energieeendeministerien (was für ein Schwachsinnsbegriff)
    nationale Abschaffungsministerien

    +8
    • Bauer Willi sagt

      Abgekackt wie ein Fendt, wenn er arbeiten muss…!?
      Hey, wir fahren einen Fendt… also vorsichtig…. 🙂

      0
  18. Frank Saalfeld sagt

    Guten Morgen Willi,
    Interessant, dass du das aufnimmst. Ich hatte den Focus-Artikel auch gelesen, aber mir nichts davon gemerkt. Lag wohl daran, dass mich dieser Artikel zu sehr an den Roman „Blackout“ von Marc Elsberg erinnerte. In dem es, wie der Titel verrät, um einen europäischen Blackout geht. Übrigens, sehr zu empfehlen, wenn du über das Thema Notstromaggregat nachdenkst. Diesem wird in diesem Roman eine zentrale Stellung eingeräumt. Aber denke immer daran: Was passiert, wenn…?“.

    Grüße
    Frank Saalfeld

    +2
  19. Arnold Krämer sagt

    Notstromaggregat ist für einen landwirtschaftlichen Betrieb unentbehrlich, neudeutsch „must to have“, oft baurechtlich sogar vorgeschrieben.

    +2
  20. Oberländer sagt

    Psst ,
    das ist doch kein Thema für ein
    Super Wahljahr.
    Da haben unsere Energie „Wendehälse“
    doch nur ein Stottern als Antwort

    +11

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