26 Kommentare

  1. Biobauer Andreas Fendt sagt

    Unser Willi, ein Wecker-Fan?

    Dann habe ich auch noch einen vom Botschafter des Monsanto- Tribunals:

    Jeder
    der nicht mitschwimmt im Strom der Gesetze
    und der sich täglich wandelnden Verordnungen
    ist verdächtig
    und wird angenehmsten Falls
    noch als Spinner verlacht
    der nun mal vom harten Brot der nackten Tatsachen
    noch nie gekostet hat.
    Als ließe sich jedermanns Wahrheit
    durch Mehrheitsbeschlüsse beschliessen
    und Recht durch Gesetze.

    (Zweiter Brief aus „Und die Seele nach außen kehren“ 1981)

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      • Biobauer Andreas Fendt sagt

        ja klar, immer ein Rebell oder a Revoluzzer, wie Wecker sagen würde.

        Wer von einem 8 Hektar Hof gut leben kann ist nie unverdächtig 😉

        „schafft Huren, Diebe, Ketzer her und macht das Land chaotisch, dann wird es wieder menschlicher und nicht mehr so despotisch..“

        (aus demselben Weckeralbum wie das Video oben)

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        • bauerhans sagt

          „Wer von einem 8 Hektar Hof gut leben kann ist nie unverdächtig“

          1972 traf ich einen mit 5ha,der gemüseanbau für den grossmarkt(versteigerung) betrieb,nur mit 3 familienarbeitskräften und wenig aufwand.
          die preise waren so auskömmlich,dass der gut zurecht kam.
          ein biofreak hier hatte sich mit 3ha 1980 neu gegründet und gemüse,eier und wurst fürn hofladen produziert, aber ständig probleme,die arbeit zu schaffen.
          nach 15 jahren war schluss.
          ein nebenerwerbler hier hatte 1950 4ha übernommen und im laufe seines lebens 8ha zugekauft und komplett neue hofgebäude erstellt.
          der arbeitete von morgens 5.30 bis 22.00 und am wochenende verkaufte er in der stadt eier,wurst,gemüse und kartoffeln.
          der hatte als kleinster bauer den ersten mercedes.

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          • Biobauer Andreas Fendt sagt

            der bauer hans der einen kennt, der einen kennt, der weiss, daß der Biobauer Blödsinn erzählt… die Platte hat nen knacks…

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            • Inga sagt

              Wer weiß wo der Nebenrwerbsbauer seinen Mercedes her hat, evetnuell gebraucht oder geerbt!
              Oder wieviel verdiente er nebenlandwirtschaftlich?
              Das hätte dann mit Bioanbau weniger zu tun.

              Er hat nur ehrlich in Bio angebaut und diese Früchte ehrlich auf dem Wochenmarkt direkt verkauft, wo er ehrlich sein Geld bekam!

              Das geht alles nach natürlichen Abläufen
              und nicht nach Menschgemachten, wie Monsanto und andere es wollen.
              Um ihre Ideen durchzusetzen, müssen sie ja die natürlichen und ehrlichen Abläufe als Altmodisch dahinstellen, damit sie Recht behalten. Das ist das selbe wie Laut Schreien!

              Wer laut schreit hat Unrecht, wie die Botschafter des Monsanto- Tribunals behaupten.

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    • Walter Parthon sagt

      Artikel Bauernverband SW
      Danke Robert.
      Die Geflügelpest ist für betroffene Landwirte eine echte Katastrophe. Tausende Tiere werden gekeult. Nun ist es auch eine Katastrophe für Landwirtschaftsminister Robert Habeck, den aggressive Protestaktionen von Gegnern der Geflügelkeulung erreichen. „Ich erhalte Briefe, in denen die Keulung infizierter Bestände mit dem Holocaust verglichen wird“, sagt er laut sh:z. Außerdem leide inzwischen auch seine Familie unter den Protesten. „Uns wurden Tierkadaver nach Hause geschickt.“
      Das Problem scheint zu sein, dass er sich zu sehr auf die Seite der Landwirte stellt. Und damit den Protest derjenigen herausfordert, die sich nicht damit anfinden können, dass die Fakten sind wie sie sind. Nun wird offenbar, dass Robert Habeck, anders als Anton Hofreiter, sich nicht auf eine Seite schlägt, sondern auf die Seite der Fakten. Dass er sich auf Wissenschaft verlässt und nicht auf Ideologie. Habeck betonte erneut, dass in alle Richtungen ermittelt werde, wie das gefährliche Virus sich im Bundesland verbreitet habe. „Alternative Fakten helfen uns dabei nicht weiter.“
      Bemerkenswert, was Dieter Schulz im sh:z kommentiert: „Dass Robert Habeck aber jetzt tote Vögel nach Hause geschickt werden, dass er dadurch über die Bedrohung seiner Familie unter Druck gesetzt werden soll, das geht zu weit. Das hat mit Widerstand nichts zu tun, das ist Terror. Und gegen diesen muss sich Habeck nicht allein zur Wehr setzen, gegen diesen müssen er und seine Familie geschützt werden.“
      „Wer derartige Grenzüberschreitungen in Zeiten postfaktischer Wahlk(r)ämpfe und populistischer Hetzparolen ernsthaft stoppen will, muss diese als das benennen, was sie sind: staatsgefährdende Straftaten. Wer Politiker mit Terror – welcher Form auch immer – bedroht, bedroht unsere Demokratie. Und die muss sich dann wehrhaft und entschlossen zeigen.“
      Wir freuen uns nicht, dass Robert Habeck nun das erlebt, was viele Nutztierhalter Alltag nennen. Wir danken ihm aber, dass er sich und den Fakten treu bleibt. Und wir denken an seine Familie.
      Wir leben in einer Zeit, in der die Wahrheit einen Preis hat. Zahlen wir ihn oder nicht?
      http://www.shz.de/…/hass-tiraden-gegen-robert-habeck-haben-…

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      • Sabine sagt

        Na, Walter, nicht jeder, der die Verbreitungstheorie des FLI anzweifelt, ist ein Alu-Hut-Träger oder Öko-Terroristen. Das Problem mit der derzeigtigen Geflügelpestverordnung ist, dass sie seiner Zeit mit der ganz heißen Nadel gestrickt worden ist. Auch wenig pathogene Stämme, die du sie in jeder Wildvogelpopulation findest, werden zum Todesurteil für Hausgelügel. Nehmen wir den ersten, ja mit einem unglaublichen Shit-Storm, herbeigetrotzdem Ausnahmefall, Wörth. Da wurden Anfang des Monats ein kleiner Teil des Rassegeflügels in einer Zucht-und Erhaltungsanlage positiv für H5N8 beprobt und es wurde auf schnellst mögliche Keulung gedrängt, obwohl dort auch „Rote Liste“-Arten und -Rassen bei waren. Wir „Kleinen“ hatten genau 48 Stunden, um ein weiters Vorgehen wie in Schwante zu verhindern. Und wer bezweifelt das Schwante tierschutzwidrig war, darf mir gerne erklären, warum ich einen Schlachtschein machen muss, um meine Tiere zu töten, es aber völlig in Ordnung ist, sie mit ungeeignetem „Werkzeug“ zu erschlagen, wenn sie einen Virus in sich tragen. Die Kante eines Gartentischs ist für mich noch nie ein tierschutzkonformes Werkzeug zur Tötung einer Ente gewesen, für das Vet-Amt in Schwante unglaublicherweise schon.
        Die Gemeinschaft der Rassegeflügelzüchter und Hobbyhalter hat sich zum ersten Mal mit Rechtsmitteln und ja, auch mit E-Mail und Briefen gegen die Tötungsanordnung, richtig laut gewehrt. Wir haben den E-Mail-Server des Vet-Amts und des Landrats mit Protestschreiben lahmgelegt, da waren sicher auch weniger freundliche E-Mails bei. Die Vereinsmitglieder haben Presse und Nachbarn alarmiert und haben vor dem Gelände „Wache“ geschoben, weil in der Tat das Risiko bestand, dass ein Keulkommando während der Nacht anrückt um Tatsachen zu schaffen. Bei der letzten großen Welle waren wir völlig unvorbereitet und das einzige was vielen Vereinskollegen übrig blieb, war die Feder der Tiere, die sie wegen der Stallpflicht verloren haben, an die zuständigen Behörden zu schicken. Die sich damals auch aufgeregt haben und zu unrecht verfolgt fühlten. Was damals als Akt der Trauer gedacht war, war damals auch für einige Amtsleute eine Terror-Vorstufe.
        Jetzt ist die Anlage in Wörth ein vom Vet-Amt abgenommener Schutzbezirk mit hohen Hygieneauflagen und unter tierärztlicher Kontrolle und keines, nicht eins, der Tiere zeigt irgendein Krankheitsanzeichen. Die sind gesund, trotz angeblich super-gefährlichem Virus.
        Vogelkundler, die man befragt, sagen schon lange, dass viele verschiedenen Virusvarianten in ihren verschiedenen mehr oder weniger häufig krankmachenden Eigenschaften schon lange nicht nur bei Wildgeflügel vorkommt, und dass sie nur äußerst selten zum Problem für die jeweilige Population werden.
        Problematisch werden sie jedoch häufig in großen Betrieben wo viele Tiere auf kleiner Fläche gehalten werden. Tiere die ihr Leben lang aufgestallt sind. Häufig der einziger Kontakt zur Außenwelt in diesen Haltungen ist der Einstreu und das Betreuungs-Team, wobei letzteres oft durch Hygiene-Schleusen die Ställe betritt. Dort schlägt der Virus zu und Tiere verenden und nun soll ich meine Tiere aufstallen und ähnliche Hygienemaßnahmen vorhalten? Es hat den Virus nicht aus den großen Ställen ferngehalten, aber wenn ich im Schutzanzug durch den den Stall turne, bleibt der von meinen Tieren weg? Das ist moderner Regentanz, nichts weiter.
        Man kann sich streiten, ob es nun Vielzahl, der Platz, die Futtermittelzusätze oder eben auch der recht einheitliche Genpool ist, der die gorßen Ställe besonders anfällig macht und nicht nur Infektionen, sondern auch Krankheitsausbrüche bzw. neue Kombinationen der Viren fördert. Hobby-Züchter halten naturgemäß recht wenig von inzuchtbasierten Hybridstämmen, auch weil ein so verschmälerter Genpool eben nicht nur einheitliche Leistung, sondern auch einheitliche Anfälligkeiten befördert. Wir kennen das auch in der Hobby-Zucht, da gibt es Rassen und Stämme, die sehr viel empfindlicher für Erkrankungen wie Mareksche Lähme oder Kokzidiose-Infektionen sind als andere. Solche besonderen Anfälligkeiten auszukreuzen, gehört zu den Zielen eines guten Züchters, noch bevor er sich über die korrekte Befiederung oder Körperhaltung Gedanken macht. Erst ein gutes Fundament, dann das Haus, dann der Anstrich. So ist mir zumindestens das Züchten beigebracht worden.
        Herr Habeck fühlt sich nun bedrängt, er fühlt eine Belastung auch in der Familie. Wer sich weit aus dem Fenster lehnt, muss sich nicht wundern, wenn er raus fällt. Ich halte nichts davon, Tiere, die aufgrund der Stallpflicht – nicht wegen einer Erkrankung, sondern wegen der Haltungsauflagen – verendet sind, an einen Minister zu schicken, der Nutztiere eh für überflüssigen Schnickschnack hält, weil es ja andere Lebensmittel im Überfluss gibt. Allerdings halte ich sehr viel davon solchen Leuten immer und immer wieder zu sagen, was sie mich können. Und Politiker, die wie Herr Habeck ihr Mäntelchen in jeden Wind halten, einfach nicht mehr zu wählen.
        Es ist schon erstaunlich, dass der Mann…. wieviele ? 47?…. Lenze brauchte, um zu lernen, dass wer austeilt, auch einstecken muss. Ich finde sein öffentliches Gejammer über die pösen, pösen Hobbyhalter echt lächerlich. Gibt wohl kaum eine Bevölkerungsgruppe, die handzahmer ist und wo Bürgerlichkeit breiter vertreten ist, wie bei den Hobby-Geflügelzüchtern… ja wir sind echt manchmal unseren Karikaturen sehr ähnlich.
        Aber im Fall Robert schreit gerade irgendwas in mir: Man up you bloody wimp! You’re up against Hen-Cuddlers, not the IRA! … oder äh… Nehm es wie ein Mann, doofes Weichei, eine Gegner sind Hennenkuschler nicht die RAF.
        Ey, man kann sich auch wichtig machen, in dem man Opa Hühnchen zum Terroristen erklärt. Kann mal jemand bitte diese Profilneurose aus der politischen Freak-Show voten.

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  2. Andreas sagt

    Bauer Willi scheint mit den Diskussionen auf seiner Seite nicht zufrieden zu sein, oder wie soll man das verstehen?
    Wer ist laut?
    Was ist laut?
    Was bedeutet stark? Trump ist stark. Erdogan ist stark. Dieter Bohlen ist stark. Bauer …

    Ratlos bleibt man zurück… 🙁

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    • Brötchen sagt

      Den Eindruck habe ich auch und ich wäre an seiner Stelle auch nicht zufrieden. Ich muss mal wieder auf tichys-einblick verweisen, da kommen richtig gute Diskussionsbeiträge. Im letzter zeit auch nicht so gute. Diskussionen untereinander sind immer im Web schwierig, da sollte man keine Illusionen haben. Liegt auch an den orginalbeuträgen, bloss das stemmt man alleine nicht. Muss sich auch entwickeln, dafür braucht es ein gewisses Klima. Viel Erfolg dabei hier! Viele Künstler leben im märchenwald, das wird in letzter Zeit im deutlicher. Schlaue vermeiden es sich konkret Pol. Zu äußern und sind sehr vorsichtig. Z.b Joseph Hader bei SchmidtBauers Gipfeltreffen br mediathek.

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      • Bauer Willi sagt

        Ach Brötchen, es geht doch auch gar nicht darum, ob ich zufrieden bin oder nicht. Ich möchte Denkanstöße liefern und manchmal, so wie hier, denk-„würdige“ Texte einfach weitergeben. Ich freue mich über jeden, der das versteht. Wenn einer es nicht kapiert, ist das ja nicht mein Problem. Ist ja schließlich mein Blog 🙂
        Bauer Willi

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  3. Konstantin Wecker hatte in der Tat einmal gute Lieder. Schade, dass er sich doofgekokst hat.
    Seine jüngste Kostprobe:

    „Warum ich kein Patriot bin?

    Weil ich gut ohne Patria leben kann,
    ohne eine
    in einen Nationalstaat gezwängte
    Heimat,
    ohne Vaterland.
    Weil die ganze Welt, ja das ganze Universum,
    meine Heimat ist
    und weil ich mich den Tieren fernster Kontinente
    manchmal näher fühle
    als gewissen Menschen meines Heimatlandes.
    Weil ich da zu Hause bin,
    wo ich mir in der Stille selbst begegnen kann,
    wo herzliche und offene Menschen meinen Weg säumen,
    egal
    wo mich das Schicksal gerade hin verschlagen hat.
    Weil mir mein Klavier heimatlicher ist
    als ein grenzbewehrtes,
    von Uniformierten bewachtes Land.
    […]
    weil Patriotismus ein erster Schritt ist
    zu Überheblichkeit und letztlich
    zu bewaffneten Auseinandersetzungen.
    […]
    Nationalismus ist eine lebensbedrohliche Seuche
    und der Patriotismus dasselbe
    in folkloristischem Gewand.
    Ich bin kein Patriot,
    weil nur Idioten
    wieder diesem billigen Lockmittel
    verantwortungsloser Menschenfänger
    auf den Leim gehen.“

    http://hinter-den-schlagzeilen.de/2017/01/25/konstantin-wecker-warum-ich-kein-patriot-bin/

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    • Brötchen sagt

      Den Eindruck habe ich auch und ich wäre an seiner Stelle auch nicht zufrieden. Ich muss mal wieder auf tichys-einblick verweisen, da kommen richtig gute Diskussionsbeiträge. Im letzter zeit auch nicht so gute. Diskussionen untereinander sind immer im Web schwierig, da sollte man keine Illusionen haben. Liegt auch an den orginalbeuträgen, bloss das stemmt man alleine nicht. Muss sich auch entwickeln, dafür braucht es ein gewisses Klima. Viel Erfolg dabei hier!

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    • Der Brandenburgbauer sagt

      @H????.In diesem Block wollen wir doch über etwas anderes Reden, oder habe ich da etwas falsch verstanden? Willi hat einen Satz, aus seinem Lied zitiert, und diesen zur Diskussion gestellt. Das finde ich schon mal sehr Gut. Warum dann von Deiner Seite solche Seitenhiebe?

      1+
    • Ich seh das so sagt

      Sie sollten mit solchen Schnellschußaussagen wie „doofgekokst“ etwas zurückhaltend sein. Er hat Drogen genommen, er wurde verurteilt, er hat seine Schuld abgebüßt und eingesehen.
      Aber nach diesem Fehlverhalten als Menschen hat er dennoch z.B. für sein politisches Engagement den Kurt Tucholsky-Preis erhalten und wurde 2007 zusammen mit Eugen Drewermann mit dem Erich-Fromm-Preis ausgezeichnet. Also von doofgekokst wohl keine Spur.
      Ich bin nicht der Verteidiger des Herrn Wecker, aber das wogegen er kämpft (vor allem gegen Neonazis und Faschistoides oder Extremes von Links oder Rechts unter dem Deckmantel der Alternative) kann so falsch nicht sein für Bürger die ein wenig geschichtliches Bewußtsein habe.

      Seine Lieder sind und waren immer hörenswert, seine Konzerte sehenswert. Auch sein Buch ist lesenswert. Vor allem auch deshalb, weil m.M. seine Gedanken in den Liedern und seine Musik zumindest Hirn und Herz beschäftigen oder anrühren (zumindest bei jenen die eines oder beides sich vielleicht erhalten haben).

      In einer Zeit auch, wo nur noch das Laute wahrgenommen wird, statt das Lautere (oder die Lauterkeit), mag so ein Lied eben schon daran erinnern, daß es viele Menschen gibt, „die wollen ganz einfach nur anständig sein und die brauchen keine Belehrer“.
      Ich glaube auch nicht, daß Willi den Verweis auf das Lied wegen einer Unzufriedenheit mit der Diskussion hier im Forum gebracht hat, wohl viel eher mit dem nur Lauten aber immer Sinnentleerterem im Bereich des Öffentlichen oder Veröffentlichen.

      Dass tut es manchmal einfach gut, sich zurückzulehnen, Kopfhörer aufsetzen und ein gutes Lied hören – so wie dieses.

      4+
    • Gephard sagt

      Ein sehr schlauer Text, abgesehen von der Pauschalverurteilung, aber die gehen auch Nichtkoksern über die Lippen. Insofern belegt das keine Verdummung Weckers. Drogen machen auch nicht pauschal dumm, sie erweitern oftmals das Bewusstsein um weitere Dimensionen. Klar, in unserer Kultur werden Drogen eher gegenteilig genutz, also zur Übertönung von negativen Gefühlen und so.

      Übrigens ist das Sprichwort, dass Genie und Wahnsinn nah beieinander liegen nicht nur ein dahergelabertes Sprichwort. Aber man macht es sich ja gerne leicht, sobald man bei einem Menschen etwas zu kritisieren entdeckt hat, meint man eine vollständige Demaskierung zelebrieren zu müssen. Und dann wird so ein Mensch gerne soweit auf Makel reduziert, dass man sich nicht nur nicht mehr mit seinen Äußerungen beschäftigen musss, sondern solchen Menschen werden dann auch gerne gleich Rechte abgesprochen. Solche eine Haltung wird nicht nur durch die Medien befördert, sondern auch durch die Literatur, die gerne einfache Charektere zeichnet. Einige Religionen mischen da ebenfalls gehörig mit.

      2+

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