Bauer Willi
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Spotify: Vertical Farming -ein Podcast

Das ist jetzt etwas arg viel Englisch. Um was geht es? Ich habe auf Einladung der KWS mit dem Food-Blogger Hendrik Haase darüber gesprochen, ob die Landwirtschaft demnächst “in die Höhe geht”, also quasi Pflanzenanbau im Hochhaus. Klingt vielleicht etwas utopisch, aber es ist ein durchaus spannendes Gespräch geworden, dass man sich hier anhören kann:

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10 Kommentare

  1. Inga sagt

    Die Schweinchen sind heutzutage tatsächlich noch rosa und haben Ringlschwänzchen!

    Manche leben auch auf Stroh und haben Auslauf!

  2. Reinhard Seevers sagt

    Kann man drüber philosophieren…..die Jugend muss ja auch irgendeine Hoffnung am Horizont sehen.
    Ich sehe lediglich Teile der Technologie als adaptierbar. Unser Glaube an die Weltrettung durch ein Mehr an Technologie ist in meinen Augen keine Lösung, eher das Gegenteil.

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    • Stadtmensch sagt

      Bei Minute 15 “Das lockt glaub ich Investoren” hab ich abgeschaltet. Beim Hören ging mir durch den Kopf, wie es NEXAT geschafft hat, eine revolutionäre Technologie zur Marktreife zu bringen: mit jahrzehntelanger praktischer Erfahrung. Anders geht das glaub ich nicht bei solchen “Technologien” an der Schnittstelle zur belebten bzw. realen Welt.

      Und wenn jetzt jemand daher kommt, der “etwas mit Medien” studiert hat und sich “jahrelang mit Digitaltechnik” und “da ist alles klinisch rein” beschäftigt hat, kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass das mehr ist als Gequatsche.

      Ich beobachte ja hier in der Nachbarschaft ein Indoor-Gartenbau-Projekt in Kombination mit Aquaponik. Es kommt aus dem Status Spielwiese für FÖJler (Leute die ein freiwilliges ökologisches Jahr absolvieren) und allerlei staatlich alimentierte “Betreuungs-Angebote” nicht hinaus. So von außen würde ich sagen, da werden noch nicht mal anwendungsbezogene Erkenntnisse generiert. Naja, abwarten.

      Angesichts der selbstverschuldeten prekären Versorgungslage mit Energie und Rohstoffen, wird die Weltrettung durch Technik wohl ausfallen bzw. glücklicherweise nicht stattfinden.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Sehe ich genauso Stadtmensch.
        Die Kollegen versuchen sich mit Fassadenbegrünung an der Weltrettung. Ein Ding der Unmöglichkeit, wird aber medial und ökonomisch hofiert…..Geld ist anscheinend genügend in der Welt, musst nur jemanden finden, der deine Utopien teilt.
        https://youtu.be/3yj_mc50LMQ

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        • Schorsch Summerer sagt

          Andererseits sorgen diese Fassadenbegrünungen für solch eine Masse an Insekten dass ein dauerhaftes Leben in so einem Gebäude eine Herausforderung ist. Es gibt wie immer ein für und wieder, oder gute Insekten (weit weg!) und schlechte Insekten (als nahe und lästige Mitbewohner!).

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          • Inga sagt

            Es soll doch hygienisch rein sein!
            Kein Dreck und keine Insekten.
            Kein Dünger? höchstens Kunstdünger?
            So wenig wie möglich Biologie?
            Ergibt das gesunde Nahrungsmittel?

            Das sol ja über mehrer Etagen gehen.

            An der Fassade ergibt doch keinen Vergleichbaren Ertrag mit den guten Boden auf dem Acker!

            Aber es bringt die Natur in die Stadt und isoliert auch die Hauswände, ist eben energieschonend!

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        • Thorens sagt

          Naja, Fassadenbegrünung hin oder her. Fakt ist, dass durch Bauwerksbegrünungen sich die Bauwerke weniger aufheizen als ohne. Im Sommer ein Gewinn fürs Mikroklima. Selbst habe ich mich etwa 20 Jahre lang beruflich mit dem Thema Dachbegrünung auseinandergesetzt. Ohne entsprechende Bauvorschriften oder öffentliche finanzielle Anreize ist kaum ein Bauherr dazu bereit, die zusätzlichen Kosten für eine (Flach-) Dachbegrünung zu akzeptieren. Ähnlich dürfte es sich bei Fassadenbegrünungen verhalten.

          Immerhin könnte eine Begrünung zumindest bei Flachdächern dazu beitragen, dass Starkregen die Kanalsisation nicht so schnell überlastet, da der Ablauf von begrünten Dächern verzögert erfolgt. Außerdem ließen sich dadurch Ausgleichsflächen einsparen, da ein Teil der Versiegelung durch das Gebäude kompensiert wird. Das wird aber noch immer nur von wenigen Kommunen wahrgenommen. Auch für das Gebäudeklima sind Dach- und Fassadenbegrünungen ein Gewinn. Ob diese Art von Begünungen allerdings signifikant bei der Lebensmittelsicherheit helfen kann, da habe ich meine Zweifel.

          • Reinhard Seevers sagt

            Fassadenbegrünung ist ja nun keine neue Erfindung, gibt es seit Jahrtausenden. Wilder Wein, Efeu, Blauregen und Co. wuchsen immer schon, wenn man sie denn gelassen hat.
            Daraus eine Wissenschaft zu machen ist albern.
            Und Dachbegrünungen sind nur bei flachgeneigten Dächern sinnvoll. Leider ist das flache Dach in unseren Breiten nur mit viel Bauchemie dicht zu bekommen. Ich hatte Mal ein Haus mit Reth gedeckt, Null Chemie oder künstliche Baustoffe, und das Regenwasser tropfte auch noch 3Std nach dem Schauer vom Dach….. Wie sagte unser Prof. immer, das Lebensalter des Daches korreliert mit seiner Neigung: 3Grad = 3Jahre, 45 Grad = 45 Jahre (😉)

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            • Inga sagt

              Kennst du Stadtallendorf,
              da sind auch viele Flachdächer mit Bewuchs schon vor dem Krieg gebaut.
              Warum?
              Zur Tarnung

              War wohl ein militärisch wichtiger Stützpunkt.
              Die wussten damals bestimmt schon, wie sie durch die Kiesschicht auf dem Dach das Wasser abgeleidet haben.

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