133 Suchergebnisse für: glyphosat

Ohne Glyphosat – und dann?

Mit dieser Frage setzt sich ein Artikel aus dem „Tagesspiegel“ auseinander. Die Aussage von Prof. Petersen dürfte manch einen zum Widerspruch reizen: „Wenn wir auf Glyphosat verzichten müssen, werden die Ackerbauverfahren nicht umweltfreundlicher, im Gegenteil“. Jedenfalls sind die alternativen Möglichkeiten, wie zum Beispiel der Einsatz des Pfluges, auch nicht ohne Folgen. Aber lest selbst und kommentiert dann. https://www.tagesspiegel.de/wissen/glyphosat-in-der-landwirtschaft-streit-um-den-komplett-ausstieg/22732472.html Euer Bauer Willi 0

Roundup ohne Glyphosat

Noch mal das Thema Pflanzenschutz. Erst dachte ich, es wäre ein Aprilscherz, denn bisher war für mich Roundup der Markenname von Monsanto für Glyphosat. Doch es handelt sich nicht um einen Scherz: https://www.baldur-garten.de/produkt/Herbizide/379/Gartenzubehoer/Pflanzenschutzmittel/Herbizide-Unkrautvernichter/ROUNDUP+AC+Turbo+Unkrautfrei+ohne+Glyphosat/detail.html Oder auch hier, für die „moderne Hausfrau“. (Das ist jetzt nicht meine Wortschöpfung, beschwert euch also beim Betreiber der Seite.) https://www.moderne-hausfrau.de/p/roundup-ac-turbo-unkrautfrei-ohne-glyphosat-2-5-liter-kanister-379-129915/ Hier noch das Sicherheitsdatenblatt: https://www.baldur-garten.de/data/Sicherheitsdatenblaetter/3206_3208_3264_3211_CLP%20Roundup%20AC%20(6).pdf Das Produkt enthält 9,98 Gewichts% Essigsäure. Bei einem Preis von 27 € bzw. 29 € für 2,5 l kann sich jeder den Liter-Preis leicht selbst ausrechnen. Ein erfolgreiches Geschäftsmodell? Man wird sehen. Übrigens habe ich mal nach dem Preis von Essigsäure (60% = Essigessenz) geschaut…Gibt ja Portale, wo man so was im 20 l-Kanister bestellen kann. Vertreiber ist übrigens Scotts Celaflor, die in vielen Ländern mit Monsanto kooperiert. https://de.wikipedia.org/wiki/The_Scotts_Miracle-Gro_Company Übrigens wird seitens der Pflanzenschutzämter von der Unkrautbekämpfung mit Essigsäure (oder auch Salz) abgeraten. Logisch, denn dadurch wird auch der Boden sauer. Dürfte jetzt doch genügend Stoff für Diskussionen sein. Ich halte mich mal vornehm zurück… 🙂 Euer Bauer Willi 1

Glyphosat…?

Wir hatten hier im Rheinland bisher einen relativ milden Winter. Und damit das Problem, dass unsere Zwischenfrucht bisher nicht abgefroren ist. Wir wollen aber möglichst in den nächsten 4 Wochen Rüben säen und dafür muss die Zwischenfrucht irgendwie weg. Jetzt könnte man die mit Glyphosat abspritzen. Wir haben aber eine andere Lösung gewählt… Schaut mal… 0

Interview mit dem WWF: Glyphosat, der Pflug und die Regenwürmer…

Frau Dr. Wilhelm ist beim WWF zuständig für Fragen rund um nachhaltige Landwirtschaft und befasst sich inhaltlich mit zwei Schwerpunktthemen: Soja/Eiweißfuttermittel und Boden. In einem Artikel mit der Überschrift „Bauer Willi und Co. spielen falsch bei Glyphosat“ antwortet sie auf unseren Brief an Ministerin Hendricks. Nachdem wir telefonisch einen Streit über das verwendete Zitat geklärt hatten, haben wir uns aber noch über das Thema Boden und Ökolandbau unterhalten und daraufhin vereinbart, dass wir dieses Gespräch öffentlich führen wollen. Frau Wilhelm, worin besteht der Unterschied, ob ein Bio-Bauer oder ein konventioneller Bauer pflügt? Ein Pflug ist ein Pflug ist ein Pflug. Ich bin zwar keine Bäuerin, aber während meines Studiums waren zum Glück noch zwei Praxissemester notwendig und in diesem Rahmen hab ich auch mal auf einem Biobetrieb gepflügt und während meiner Lehre als Gemüsegärtnerin auch auf einem konventionellen Betrieb. Abgesehen von unterschiedlichen Maschinen konnte ich persönlich keinen Unterschied feststellen. Die Umstände machen den Unterschied beim Pflügen: Wird flach oder tief gepflügt? Sind die Regenwürmer zum Zeitpunkt des Pflügens aktiv oder in Winter- oder Trockenruhe? Gibt …

Nitrat und Glyphosat – ran an die Presse

Genervt durch die Meldungen über Nitrat und Glyphosat im Wasser hat ein hat ein Landwirt in Ostfriesland letztes Jahr sein Drainagewasser von der LUFA auf diese beiden Stoffe hin untersuchen lassen. Das Ergebnis war mehr als erfreulich; in der ersten Probe vom 24.02.2016 wurde folgendes festgestellt: NO3-N 6,84 mg/l DIN EN ISO 13395 D28 NO3 30,28 mg/l DIN EN ISO 13395 D28 Glyphosat < 0,050 µg/l DIN 38407, F 36 AMPA < 0,050 µg/l DIN 38407, F 36   Die zweite Probe , am 25.05 wurde im Beisein der lokalen Presse gezogen. Ein durchaus mutiger Schritt, denn das Ergebnis war nicht vorhersehbar. Es brachte diese Werte zu Tage: NO3-N 3,32 mg/l DIN EN ISO 13395 D28 NO3 14,70 mg/l DIN EN ISO 13395 D28 Glyphosat < 0,050 µg/l DIN 38407, F 36 AMPA < 0,050 µg/l DIN 38407, F 36 Der gesetzlich festgeschriebene Nitrathöchstwert für Trinkwasser liegt bei 50 mg/l, Glyphosat und das Abbaumetabolit AMPA waren nicht nachweisbar! Die Drainage lag in etwa 1m Tiefe, 4 Wochen vor der 2. Probenahme wurde vor der Aussaat …

Unsere Glyphosat-Ersatz-Schafe

Und wieder eine gute Nachricht! In diesem Frühjahr brauchen wir wieder kein Glyphosat einzusetzen, um die Zwischenfrucht zu beseitigen. Unser Schäfer ist wieder da und hat dafür gesorgt, dass das Ölrettich/Öllein-Gemisch bis auf den letzten Halm abgefressen wird. In der Bildmitte übrigens ein „schwarzes Schaf“. Die gibt es ja bekanntlich überall, sogar bei Schafen 😉 . Besonders vorteilhaft: wir haben seit Tagen Dauerfrost, und so können die Tiere keine Bodenverdichtungen durch „Trittschäden“ verursachen. Sollte irgendwo noch ein größerer Rettich stehen, wird der durch die Klauen (ich hoffe, der Begriff stimmt…) verletzt und stirbt durch den Frost ab. Mittlerweile ist der Frost bis zu 20 cm in den Boden eingedrungen und wird eine ganz hervorragende Frostgare hinterlassen. Durch den Wassergehalt und den Frost wird der Boden quasi in kleine Teile „gesprengt“ und so gelockert. Das erleichtert eine spätere Bodenbearbeitung enorm. Für das Getreide sind die Nachttemperaturen von minus 5 Grad nicht kritisch, weil der Boden auch tagsüber nicht auftaut. Sogenannte „Wechselfröste“ mit Plustemperaturen am Tag und Frost in der Nacht sind viel kritischer, weil der Boden sich anhebt …

Und noch mal Glyphosat…

Die Tageszeitung „Rheinische Post“ hat mich gebeten, einen Artikel über die Anwendung von Glyphosat aus meiner persönlichen Sicht zu schreiben. So ein Angebot bekommt man nicht jeden Tag.  Klar, dass das auch zur Widerrede auffordert. Deshalb bitte unbedingt auch die Kommentare lesen. http://www.rp-online.de/nrw/panorama/neusser-landwirt-haelt-plaedoyer-fuer-glyphosat-aid-1.6188069 0

Es geht nicht nur um Glyphosat…

Wenn ich in einer Runde von „normalen“ Menschen zu erkennen gebe, dass ich Bauer bin, dauert es nicht lange, bis das böse Wort fällt: GLYPHOSAT. Und dann geht die Post ab. Dass das ja eine Sauerei ist, dass das überhaupt noch zugelassen ist, dass man das ja jetzt überall findet, in der Muttermilch, im Bier, ja sogar im Urin. Dass das krebserregend ist und man es schon im Grundwasser findet. Das geht ja gar nicht. Eigentlich gehöre so was sofort verboten, aber Monsanto und all die anderen Chemie-Riesen stecken ja bekanntlich  mit der Politik unter einer Decke und man könne den Verdacht haben, dass auch die Behörden geschmiert werden. Und dass mit den Studien sei ja auch alles getürkt, es gäbe ja genügend ordentliche Studien von Greenpeace und Foodwatch, die das Gegenteil beweisen würden. Das ist jetzt nur ein kleiner Ausschnitt von Kommentaren, die Liste ist bei weitem nicht vollständig. Und da stehe ich da, höre mir das alles an, und müsste eigentlich zu mir sagen: Willi, was bist Du doch für ein schlechter Mensch. Weil ich ja auch …

Andreas Kieling erklärt Glyphosat

Andreas Kieling ist eine Person, der man vertraut. Wir kennen ihn alle aus seinen Wildtier-Beobachtungen und finden ihn sympathisch. In diesem Video erklärt er uns und unseren Mitbürgern den Einsatz von Glyphosat und warum deshalb über diesem Weizenfeld keine Vögel mehr fliegen. Sehr emotionales und ruhiges Video, allerdings mit fachlichen Schwächen. Ob das aber jemanden interessiert? Wer kommt mit seiner Meinung in der Öffentlichkeit durch? Der, der sympathisch und emotional ist? Oder der nüchterne Wissenschaftler mit seinen Fakten? Wie denkt ihr? 0