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Glyphosat steht im Verdacht…

Am 6.7.2023 hat die EFSA ihre Bewertung abgegeben, die notwendig ist, damit die Zulassung von Glyphosat verlängert wird. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass die Voraussetzung erfüllt sind, dass Glyphosat weiter eingesetzt werden darf. Hier die Pressemeldung der EFSA, die natürlich von den verschiedenen Medien unterschiedlich interpretiert werden. https://www.efsa.europa.eu/de/news/glyphosate-no-critical-areas-concern-data-gaps-identified Die Nachrichten haben heute darüber berichtet. Die faire Darstellung endet allerdings mit dem Satz „Glyphosat gilt als krebserregend“. Hier eine Einordnung dieses Satzes, der im Übrigen auch für viele Produkte des täglichen Lebens gilt. Die Einstufung, die zu diesem Satz führt, wird von der IARC (Internationale Krebsforschungs-Agentur) durchgeführt, die sich mit der potentiellen Möglichkeit zum Entstehen von Krebs durch Stoffe und Verhalten aller Art befasst. (z.B. Rauchen, Schichtarbeit, Sonnenlicht) Wikipedia schreibt dazu: „Die IARC identifiziert in ihren Monographien hazards. Dies bedeutet, die Einschätzung des Potenzials einer bestimmten Substanz einen Schaden zu verursachen. Die Monographien werden dann im Kontext von Risikobewertungen verwendet, in welche weitere Faktoren wie sozioökonomische Aspekte oder nationale Schwerpunkte mit einfließen. Deshalb wird seitens der IARC keine Empfehlung im Hinblick auf nationale Gesetzgebungen gegeben. …

Was haben Aspartam und Glyphosat gemeinsam?

Aspartam ist ein Süßstoff, der in vielen Lebensmitteln, vor allem Getränken, als Ersatz für natürlichen Zucker herangezogen wird. Jetzt hat die IARC diesen Stoff neu bewertet. Er gilt jetzt als „wahrscheinlich krebserregend“ https://kurier.at/wissen/gesundheit/who-suessstoff-aspartam-wahrscheinlich-krebserregend/402504474 Aber es besteht kein Grund zur Panik, denn weiter heißt es: „In die Kategorie „wahrscheinlich krebserregend“ stuft die IARC auch rotes Fleisch, heiße Getränke über 65 Grad ein oder etwa Nachtarbeit. Die Folgen einer solchen Einstufung bekam etwa der deutsche Bayer-Konzern schwer zu spüren, der den Glyphosat-Entwicklung Monsanto übernahm und sich damit eine Klagewelle in den USA einhandelte. Behörden weltweit haben den Unkrautvernichter als nicht krebserregend eingestuft. Allein IARC bewertete ihn 2015 als „wahrscheinlich krebserregend“.  Es ist also alles zu hinterfragen. Rewe sollte seine Wissensseite aber vielleicht doch noch mal überarbeiten. So ganz auf dem neuesten Stand ist man dort nicht… https://www.rewe.de/ernaehrung/wissen/aspartam/ Und dann gibt es noch die üblichen Katastrophenüberschriften: https://www.dasding.de/newszone/suessstoff-aspartam-who-wahrscheinlich-krebserregend-reuters-coca-cola-coke-zero-100.html https://www.morgenpost.de/ratgeber/article238823719/Krebsrisiko-WHO-will-beliebten-Suessstoff-wohl-neu-einstufen.html https://www.nordkurier.de/panorama/who-cola-zero-kann-krebs-verursachen-1726288 Und wie zu erwarten gibt es auch Stimmen, die sagen „Alles nicht so schlimm“ Aber da sollte man darauf schauen, wer es sagt… Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von …

Glyphosat: Aktuelles aus Luxemburg

Diese Meldung wird man vermutlich in deutschen Medien nur selten lesen. Außer bei Bauer Willi 🙂 https://www.wort.lu/de/politik/verwaltungsgerichtshof-kippt-glyphosat-verbot-642ae6e5de135b9236f062ed? Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen Eure Meinung?    

Der Bundestag und das Glyphosat

Warum das BMEL Glyphosat verbieten will und wie die Alternativen aussehen, kann man in diesem Papier nachlesen. Ich muss sagen, ich war erschrocken über so viel… …aber lesen Sie selbst. https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-883606 Hier ein paar Auszüge: „Als mechanische und ökologisch sinnvolle Alternative zum Einsatz von Breitbandherbiziden komme beispielsweise im Ackerbau eine ganzflächige ein- bis mehrmalige mechanische Bearbeitung der Fläche mit einem geeigneten Gerät oder einer Gerätekombination in Frage.“ Meinen die das wirklich ernst? Die ökologische Alternative soll eine mehrmalige ganzflächige Bearbeitung sein? Liebe Leute, das kapiert doch sogar ein Laie, dass das keine „sinnvolle Alternative“ ist. „Breitbandherbizide wirkten nicht nur bei sogenannten Schadkräutern, sondern würden flächendeckend den gesamten Ackerwildkrautbewuchs abtöten. Damit werde nicht nur die Vielfalt der „Flora“ stark reduziert, sondern allen anderen an Ackerlebensräume gebundenen Arten wie Insekten oder Feldvögeln flächenhaft die Nahrungsgrundlage entzogen“ Und wie ist das denn, wenn ich pflüge? Da wird aber erst recht die „Vielfalt der Flora stark reduziert“! Leute, wenn ich eine Kultur säen und ernten will, ist da nichts mit Vielfalt. Unsere Vorfahren vor 12.000 Jahren im „Fruchtbaren Halbmond“ …

Glyphosat nicht krebserregend

Wie die ECHA, die europäische Chemikalienagentur mit Datum vom 30. Mai 2022 mitteilt, wird der Wirkstoff Glyphosat erneut als nicht krebserregend eingestuft. Vorausgegangen war die Sichtung zahlreicher Studien. https://echa.europa.eu/-/glyphosate-no-change-proposed-to-hazard-classification Sie hatte diese Einstufung bereits im Juni 2017 abgegeben: https://echa.europa.eu/-/glyphosate-not-classified-as-a-carcinogen-by-echa Diese Mitteilung ist Teil des gesetzlichen Vorganges, der entscheidet, ob die Zulassung des Wirkstoffes im Herbst 2023 verlängert wird. Dieser Text ist die Weiterleitung einer fachlichen Information und stellt keinerlei Wertung dar.

Wird Glyphosat weiter erlaubt sein?

Diese Meldung ist interessant.  Ein neuer Bericht mehrerer nationaler Sicherheitsbehörden stellt folgendes fest: „Der Berichtsentwurf der vier nationalen Sicherheitsbehörden ANSES (F), Ctgb (NL), Kemi (SV) und Nebih (H) kommt zu der Einschätzung, Glyphosat ist: nicht krebserregend (Kanzerogenität), unschädlich für das Erbgut (Keimzellenmutagenität), nicht reproduktionstoxisch (Reproduktionstoxizität), nicht organschädigend (Zielorgan-Toxizität) und für den Hormonhaushalt nicht gefährlich (kein endogener Disruptor). https://www.agrarheute.com/pflanze/glyphosat-krebserregend-eu-verbot-wackelt-582352?utm_campaign=ah-mo-fr-nl&utm_source=ah-nl&utm_medium=newsletter-link&utm_term=2021-06-16 Jetzt bin ich sehr an euren Kommentaren interessiert. Was wird passieren? Folgt man der Wissenschaft?

Glyphosat in COVID-Teststäbchen?

Die Überschrift täuscht. Es geht Ludger Wess nicht um Glyphosat und auch nicht um Covid 19. Es geht um etwas ganz anderes: Wissenschaft und Vertrauen. Und da gibt es einige sehr bedenkliche Entwicklungen. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen

AstraZeneca und Glyphosat

Ich tue jetzt mal so, als wäre ich Journalist bei der TAZ oder beim Spiegel und hätte gerade kein so richtiges spannendes Thema, das Quote macht. Da fällt mir eine Überschrift wie oben ein und zack, hast Du die Leser auf Deiner Seite. Habe gelernt, dass man das „Clickbaiting“ nennt. Weshalb ich auf diese Überschrift komme? Alle namhaften Virologen sagen: Der Impfstoff von AstraZeneca ist sicher, ist genauso wirksam wie alle anderen Impfmittel, ist sogar leichter zu handhaben. Es gibt, im Vergleich zu den anderen Impfstoffen, genau gleich viele Problemfälle, die außerdem nicht über der normalen Sterblichkeit (ohne Verwendung einer Impfung) liegen. Es gibt keinen faktischen oder wissenschaftlichen Grund es nicht weiterhin zu verwenden. Die Medien sagen: Der Impfstoff von AstraZeneca ist gefährlich, weil in Dänemark und Österreich jeweils ein Mensch nach der Impfung an einer Blutung gestorben ist. Auch wenn kein Zusammenhang nachgewiesen werden kann, so wird doch, wenn auch unterschwellig,  der Eindruck erweckt, dass das Unternehmen Informationen verheimlich hätte. Zusammen mit der, mittlerweile aufgehobenen Entscheidung der Ständigen Impfkommission bezüglich der Einschränkung bei älteren …

Trump, Corona-Leugner und Glyphosat-Gegner

Was haben alle diese Personen gemeinsam? Sie nehmen die Realität anders wahr. Doch woran liegt das? Ich habe mich auf die Suche nach möglichen Gründen gemacht. Und das hier gefunden: Emotionale Beweisführung Dabei betrachtet man die eigenen Gefühle als Beweis für die Richtigkeit von Behauptungen. In Sachen Corona bedeutet das etwa: „Ich fühle mich nicht wohl mit einer Maske, also ist sie schädlich.“ Für Glyphosat heißt das: „ich höre so viel Gefährliches darüber und ich möchte mich keiner Gefahr aussetzen“. Ob diese Gefahr faktisch besteht, spielt keine Rolle bei der Wahrnehmung. Die Bedrohung der eigenen Gesundheit und die der Kinder ist ein Motiv, das starke Gefühle mobilisiert. Aussage eines NGO-Campaigners: „Wenn die Leute keine Angst um ihre Gesundheit und die ihrer Kinder haben, geht das Portemonnaie nicht auf“.  Dann muss man nur noch einen Gegner identifizieren, der sowieso keiner mag (Monsanto, Nestle, Bayer) und man kann seine Argumentation auf den typischen David-gegen-Goliath-Konflikt reduzieren. Das klappt immer. Angst Ein starker Beweggrund ist Angst. Wenn man Angst hat, existiert definitiv ein Grund, um Angst zu haben. Wenn …

Zurück zu Glyphosat

Die Stadt Braunschweig hat zur Beseitigung von Unkraut viele Alternativen ausprobiert, kehrt jetzt aber aus Kostengründen zu Glyphosat zurück. https://regionalheute.de/zur-haushaltsoptimierung-stadt-will-wieder-auf-glyphosat-setzen-1594710754/