Bauer Willi
Kommentare 82

Özdemir und die Dürre

Es gibt einige erstaunliche Erkenntnisse, die Herr Özdemir im Interview mit der FAZ äußert. Leider ist für mich als Landwirt nichts dabei, dass mich hoffen lässt.

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/cem-oezdemir-im-interview-ueber-die-klimakrise-und-duerre-18271679.html?

Übrigens habe ich mal gezählt, wie oft Cem Özdemir beim Erntebericht 2022 das Wort “Klimakrise” verwendet. 14 mal in 16 Minuten. Der Begriff “Bauer/Landwirt” kommt 5 mal vor.

Das Video wurde bis Montag abend 29.8. um 22 Uhr 283mal aufgerufen. So viele Menschen interessieren sich also für die Ernte 2022.

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82 Kommentare

  1. Schorsch Summerer sagt

    Zur allgemeinen Erheiterung jetzt auch das noch: Man kann ja wirklich gar nichts mehr essen. Schon gar nicht das was wir früher auch nur in Maßen und nicht in Massen gegessen haben.

    Auszug aus Focus Online:

    Studie zeigt: Zu viel Fisch erhöht das Risiko für schwarzen Hautkrebs

    Roher Thunfisch – wie man ihn häufig in Sushi findet – weist hohe Mengen an Quecksilber auf. Forscher haben einen Zusammenhang zwischen dem regelmäßigen Verzehr von rohem Fisch und der Entstehung von Hautkrebs festgestellt.

    FOCUS-online-Autorin Laura Stunz

    Donnerstag, 01.09.2022, 11:41

    Die Häufigkeit von schwarzem Hautkrebs steigt stetig an. Eine neue Studie aus den USA zeigt nun einen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Fisch und dem Risiko, am malignen Melanom zu erkranken.

    Wie sagte der seelige Paul Quai Au ( Inhaber des ersten Chinesischen Restaurants in Rosenheim) mal grinsend zu dem skeptischen Blick eines Freundes in den Kochtopf:
    “Was Bauel nicht kennt, nicht flisst!”
    Wir wussten schon warum.

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  2. Franziska Uber sagt

    Erwartet ernsthaft jemand, dass Politik von kompetenten Leuten gemacht wird? Es geht nur darum, Päöstchen lukrativ zu verteilen.

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  3. Schorsch Summerer sagt

    Noch so einen kritischen Artikel zur neuen Weltreligion Veganismus gefunden. Pflanzenmilch wurde doch immer als das Nonplusultra herausgestellt. Und siehe da:
    (Ich kopiere nur Ausschnitte)

    Welt
    Wissen
    Weltraum Natur & Umwelt Gesundheit Psychologie
    4
    Ernährung
    „Hafermilch ist nicht gut für den Körper“
    Stand: 13:54 Uhr | Lesedauer: 13 Minuten
    DIE WELT Fotoshooting 27.09.-07.10.2016 Cornelia Karin Hendrich Foto: Claudius Pflug
    Von Cornelia Karin Hendrich
    Redakteurin
    Jessie Inchauspé hat einen Master in Biochemie gemacht und ist Bestseller-Autorin

    Quelle: Osvaldo Ponton
    Probleme wie Heißhunger, Migräne, aber auch Herzkreislauferkrankungen – all das kann mit dem Blutzuckerspiegel zu tun haben, sagt die Biochemikerin Jessie Inchauspé. Sie hat Tricks gefunden, um diesen flach zu halten und die Lebensqualität zu steigern.

    Als die französische Biochemikerin Jessie Inchauspé nach dem Studium in einem Gesundheitstechnologie-Startup im Silicon Valley arbeitete, ließ sie aus Interesse ein Glukosemessgerät an ihrem Körper anbringen. Durch die Haut an ihrem Oberarm wurde eine winzige Nadel gestochen, darüber ein Sensor befestigt, der den Blutzuckerwert in Echtzeit übermittelte. So gewann sie detaillierte Daten darüber, welche Auswirkungen welches Essen auf ihren Blutzuckerwert hat.

    Inchauspé sagt, unser Körper spreche mit uns, man müsse nur richtig zuhören. Mit unserer Art zu essen verhindern wir demnach, dass wir morgens fit und gut erholt aufwachen. Und mehr noch: Auch chronische Krankheiten des Herzkreislaufsystems oder Arthritis könnten damit in Zusammenhang stehen.
    Mein Konzept basiert darauf, dass die meisten Menschen jeden Tag starke Glukosespitzen haben, ohne es zu wissen. Die meisten Lebensmittel, die wir zu uns nehmen, verursachen starke Blutzuckeranstiege und danach wieder einen Blutzuckerabfall. Dieses Auf und Ab ist mit vielen Symptomen und Krankheiten verbunden – von Akne über Falten und Diabetes bis hin zu Heißhungerattacken und Unfruchtbarkeit.

    WELT: Was genau passiert, wenn wir eine Glukosespitze haben?

    Inchauspé: Diese Glukosespitzen schaden unseren Zellen. Jede Glukosespitze stresst sie, was zu Entzündungen im Körper führt. Mit der Zeit können die Zellen überdies nicht mehr so effizient Energie erzeugen. Zudem wird mit jeder Glukosespitze der Alterungsprozess beschleunigt, innerlich und auch äußerlich. Freie Radikale und die Entzündungsprozesse können zu rheumatoider Arthritis und Arthrose führen. Und schließlich lösen wir mit jeder Glukosespitze die Ausschüttung von Insulin in unserem Körper aus.

    WELT: Welche Folgen kann das haben?

    Inchauspé: Zu viel Insulin führt mit der Zeit zu Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes, zu Fruchtbarkeitsproblemen und anderem. Die Symptome der Glukosespitzen sind individuell, manche Menschen fühlen sich zittrig, ein wenig schwindlig, nicht besonders wohl. Bei anderen kann es zu einer Migräne kommen. Bei manchen Menschen wie bei mir können Glukosespitzen mentale Probleme auslösen. Ich glaube, all diese Symptome sind der Versuch des Körpers, uns mitzuteilen, dass eine Glukosespitze auftritt und nicht gut für uns ist.
    Diese Glukosespitzen schaden unseren Zellen. Jede Glukosespitze stresst sie, was zu Entzündungen im Körper führt. Mit der Zeit können die Zellen überdies nicht mehr so effizient Energie erzeugen. Zudem wird mit jeder Glukosespitze der Alterungsprozess beschleunigt, innerlich und auch äußerlich. Freie Radikale und die Entzündungsprozesse können zu rheumatoider Arthritis und Arthrose führen. Und schließlich lösen wir mit jeder Glukosespitze die Ausschüttung von Insulin in unserem Körper aus.
    Aus Studien wissen wir, dass wir die Glukosespitzen um bis zu 75 Prozent reduzieren können, wenn wir die Lebensmittel in einer bestimmten Reihenfolge essen. Und zwar sollte man zuerst das Gemüse essen, dann Proteine und Fette und schließlich Stärke und Zucker. Wenn Sie ein klassisches Gericht mit Kartoffeln, Roulade und Mischgemüse vor sich haben, beginnen Sie mit dem Gemüse, essen dann das Fleisch und hören mit den Kartoffeln auf. Sie werden sehen, dass sich Ihr Körper leichter anfühlen wird, Sie werden mehr Energie haben und weniger Heißhunger während des Tages spüren.
    Hafer ist ein Getreide, Hafermilch wird aus Haferkörnern hergestellt. Haferflocken enthalten eine Menge Glukose. Im Vergleich zu anderen Milchprodukten wie Kuhmilch erzeugt Hafermilch bei den meisten Menschen einen großen Glukosespike. Hafermilch ist deshalb nicht gut für den Körper. Es ist besser, Kuhmilch oder auch Mandelmilch zu trinken. Man sollte vor allem morgens Hafermilch nicht auf leeren Magen trinken.

    Der Artikel ist deutlich länger und ausfürhlicher

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  4. Inga sagt

    Dann sofort auf Bauern hören und mit der Umweltbelastung aufhören.
    Keine Privaten Autofahrten mehr, keine Erdversiegelung und Schottergärten mehr,
    Nur noch regionale Lebendmittel verbrauchen und keine mehr vernichten. Usw.

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  5. Eckehard Niemann sagt

    Hier ein Link zum Anklicken zum Erntebericht des Bundesministeriums:
    https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/DE/_Landwirtschaft/Pflanzenbau/Ernte-Bericht/ernte-2022.pdf?__blob=publicationFile&v=3 ——
    Bitte das Original lesen anstelle der Verballhornung des “Bauer-Willi”-Links – und erst dann über – berechtigte – Kritik nachdenken. Vielleicht sogar über das Zählen von darin enthaltenen Begriffen hinaus. —– Nicht nur ich finde es – gerade nach diesem Sommer – wichtig, dass die Klimakrise einen zentralen Bestandteil des Ernteberichts ausmacht. Und wenn diese Internetseite von “Bauer” Willi immerhin 3.627 mal aufgerufen wird, so ist auch dies – gemessen an der Zahl der LandwirtInnen oder der BürgerInnen keine Zahl, mit der man messen könnte, wie viele Menschen sich für die Ernte 2022 interessieren würden. —- “Bauer” Willi, bleib/werde bitte unpopulistisch/sachlich… Ganz viele Menschen interessieren sich doch für die Klimabeeinflussung derErnteergebnisse und für die Lage der Bauern/Bäuerinnen, ohne dass Sie die Internetseite des Bundesministeriums anklicken. —-
    Ist der Klimawandel für “Bauer” Willi denn wirklich nur ein nachrangiges Thema? Das mag ich nicht glauben…

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    • Eckehard Niemann sagt

      Nur um etlichen KommentatorInnen die Arbeit zu ersparen: Auch ich habe massive Kritik am Agrarminister Özdemir – aber diese meine Kritik bezieht sich mitnichten darauf, dass er den Klimawandel thematisiert….

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      • Eckehard Niemann sagt

        Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart
        Armselig

        Armselig
        In einem – mittlerweile (warum?) gelöschten Beitrag bezeichnet “Bauer” Willi mich als “armseligen Menschen”: Ich habe bei Google mal nachgeschaut, was er in seiner personen-kritischen Anmache damit wohl meinen könnte: —–
        Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart
        Armselig —–
        “Armsêlig, -er, -ste, adj. et adv. durch einen hohen Grad anhaltender Armuth elend. 1) In eigentlicher Bedeutung. Ein armseliger Mensch. 2) In weiterer Bedeutung, für elend, unglücklich. So werden in den Rechten Witwen, Waisen, alte, abgelebte, sieche Leute u.s.f. armselige Personen, Personae miserabiles genannt. Im gemeinen Leben hingegen hat dieses Wort etwas verächtliches bey sich. Ein armseliges, elendes, Leben. Armseliger Genuß ohne Ruhe, elende Freuden, die der Geitzige genießt! 3) Figürlich, im hohen Grade schlecht, geringe, nichtswürdig. Ein armseliger, d.i. schlechter Trost. Eine armselige Rede. Ein armseliges Geschenk. Ein armseliges Dorf …” —–
        Finde ich eigentlich kein wirklich sachliches Argument… Aber wenn einem sonst nichts einfällt…

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        • Eckehard Niemann sagt

          Bitte nicht abermals löschen – ist ebenso wie der vorige Disput gespeichert – würde ein schwaches Bild nur verstärken…

          • Eckehard Niemann sagt

            Sorry, da habe ich “Bauer” Willi Unrecht getan – unseren Disput in einem vorhergehenden Internet-Beitrag hat er nicht gelöscht. Das ehrt ihn.

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        • Inga sagt

          Was hat das mit dem Thema zu tun?
          Können sie dieses psychische Problem nicht wo anders diskutieren, Herr Niemann?
          Wir sind doch nur Bauern.

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          • Eckehard Niemann sagt

            Hallo, Inga,
            dieses “psychische Problem” hat ja “Bauer” Willi aufgeworfen und thematisiert . Aber ich kann Ihre Reaktion gut verstehn und werde sie meinerseits befolgen.
            Hoffentlich auch “Bauer” Willi…

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    • Reinhard Seevers sagt

      Niemann:”Ist der Klimawandel für “Bauer” Willi denn wirklich nur ein nachrangiges Thema? Das mag ich nicht glauben…”

      “Der Club of Rome sieht den Schlüssel in der Verringerung der sozialen Ungleichheit.”

      Der Club of Rome hat 50 Jahre nach seiner ersten Zusammenkunft nun endlich die Lösung gefunden. Jetzt bin ich gespannt, wer von seinem Wohlstand abgeben wird und ob endlich Kreuzfahrten verboten werden. Ich glaube nicht, die Grünen im Land Bremen haben jüngst Fleisch- und Milchverzicht als Lösung präferiert. Das Kreuzfahrtterminal bleibt offen! Ist der Klimawandel für die Grünen nur ein nachrangiges Thema, ich kann es nicht glauben .

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    • A. Feiner sagt

      Ich schließe mich dem an! Kein Bauer kann mehr agieren, wenn der Klimawandel so fortschreitet. Da helfen auch keine Subventionen. Auch die Viehwirtschaft trägt zum CO2-Ausstoß erheblich bei. Da können die Schweinezüchter protestieren,vwie sie wollen.

      • Bauer Willi sagt

        Dann ist doch die logische Konsequenz, die Landwirtschaft einzustellen, oder?

        Erklären Sie mir bitte den CO2-Ausstoß der Viehwirtschaft. CO2 ??

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        • Brötchen sagt

          Das es ein Kohlenstoffkreislauf gibt, fällt doch sowieso unter Mythen und Legenden.;)

          Fleisch ist schlecht und feddich…..

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        • Ferkelhebamme sagt

          Willi, auch Schweine atmen! 😉
          A.Feiner ist ein schönes Sinnbild für den deutschen Bildungsstand, der mir so tagtäglich begegnet. Das frustriert

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Sollen jetzt die Schweinzüchter weniger, oder gar keine Schweine mehr mästen,
        oder soll der Verbraucher generell auf Fleisch verzichten, das wäre hier die Frage?

        Irgendwem müssen wir die Schuld geben.

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      • Günter sagt

        @Feiner;
        So ein Quatsch.
        Erst einmal alle Kreuzfahrten streichen, überflüssige
        LKW Fahrten streichen, Amazon und Co verbieten ,
        Danach kann man vielleicht einmal darüber reden wer denn nun verantwortlich für den Co2 Ausstoß ist. Alle oben genannten Ursachen sind messbar mit Emmissions Messgeräten und somit beweisbar.
        Nennen Sie mir eine gängige Methode mit der Kühe plausibel gemessen werden können.
        Diese ganze Diskussion ist für mich als Praktiker nicht zielführend weil nicht belegbar

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        • Genau,
          ist eben nur ein Beweis für die unbegründete Schuldzuweisung an die Bauern.

          Wann hört das auf, wann werden die Leute schlau.

  6. Lady sagt

    “Das Video wurde bis Montag abend 29.8. um 22 Uhr 283mal aufgerufen. So viele Menschen interessieren sich also für die Ernte 2022.”
    Ist es nicht eher eine weise, eine sehr weise Entscheidung das Video nicht anzusehen?
    Mal abgesehen von den konkreten Zahlen hätte doch fast jeder Laie einige Kernaussagen hinbekommen. In Brandenburg erntet man eben weniger Weizen als bei Bauer Willi, liegt nicht am Klima.
    Und wie perfide ist es , erneut eine andere Meinung eben als solche, als perfide, abzuurteilen. Das geht nicht Herr Özdemir! Und dass im Süden Asien der Hunger wieder zunimmt liegt nicht am Artensterben oder der Klimaerwärmung.
    Das Gesicht etwa der Menschen in Sri Lanka , den Philippinen oder Afghanistan möchte ich lieber nicht sehen, wenn sie sich solche einen Unsinn anhören müssten.
    Haben wir diese unterirdische Qualität unseres politischen Personal wirklich verdient?

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    • ANDREAS sagt

      Gewählt ist gewählt….
      Arg schlimm finde ich.. Klimaqandel uns saa wurde vergessen.Gras u Maisernte…regional nicht mal die 50% ..
      ARTENREICHE Wiesen verdürren.m, weil es nicht regnet …
      Und dann werden Opfer zu Tätern ernannt…
      Das tut der Herr Minster…Bauern zu Tätern machen, weil er genau wie Kollege Habeck an Tag 3 o4 des Krieges meinte ” fürs Brot wird reichen”
      Ja Herr Habeck und für wieviele reicht es nicht mehr für die Butter?

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    • Das frage ich mich auch
      Ein Naturprodukt wie Weizen lässt sich nicht an jeden Standort gleich herstellen wie Autos.

      Das müssten die Menschen in der Schule schon lernen.

      Und Landwirtschaftsminister müssten es aber wissen.
      Und ein Grüner auch, sonst hat er in der Partei nichts zu suchen.

    • Reinhard Seevers sagt

      “Gleichzeitig leiden andere Arten unter den immer dichter werdenden Blätterdächern des Mischwaldes und werden immer seltener….”

      Brülll, ich schmeiß mich wech….Cem will mit Macht die Mischwälder fördern….sprecht euch ab Vollpfosten😎😄

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        • Inga sagt

          Wieso das?
          Eon gemischter Laubwald rettet unser Klima,

          Die Monokulturen von schnellwachsenden Fichten mit ihren Flachen Wurzeln können das nicht leisten, was Laubäume in unserer Ökologie leisten.

          Deswegen können sie weniger Wasser leiten und werden von Borkenkäfer geschwächt.

          Gehören sie nicht in unsete Ökologie?

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  7. BerndK sagt

    Der Cem Özdemir will mittelfristig Ministerpräsident in Stuttgart werden. Dafür brauchte er, um einen “Kompentenznachweis” zu haben, ein Ministeramt. Das Ihm seine Kollegen aus lauter Verzweifelung das Landwirtschaftsministerium zugeschanzt haben, zeugt von der geringen Wertschätzung und auch des geringen Stellenwerts des eigentlich grünsten Ministeriums innerhalb der (grünen) Partei.

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  8. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    Wir Bauern sind heute Opfer unseres eigenen Könnens. – Nicht mehr, nicht weniger.

    Bislang haben wir in Hülle und Fülle unter höchsten Qualitätsstandards wie am Schnürchen produziert, was jedes Verbraucherherz in den wirklich kühnsten Träumen so alles begehrte, derart reichhaltig und dabei auch noch spottbillig, dass zumindest unsere Wohlstandsgesellschaften ignorant vollkommen schmerzbefreit direkt in die Tonne entsorgen konnten, ohne dass diese qualitativ hochwertigen Lebensmittel jemals einen Teller gesehen hätten. – So what!?

    Denken wir dahingehend doch nur einmal an das Grundsatzurteil, welches das “Containern” als strafbewährtes Delikt auf richterlicher Ebene abtitulierte…. So etwas funktioniert eben aber auch nur in einer dekadenten Wohlstandsgesellschaft der übersatten Bäuche, die verstetigt zumeist ohne große Sorgen und Nöte, was ihre verschmerzbar günstige Grundversorgung mit Nahrungsmitteln angeht, nur noch aus dem Vollen zu schöpfen wussten/wissen, (noch).

    Unsere Wissenschaft hat uns Bauern vorausschauend bislang 2-3 Prozent JÄHRLICHES WACHSTUM suggeriert, und wir Bauern haben das schlussendlich auch geglaubt! Vergessen, bzw. nicht imstande war man in selbigen Elfenbeintürmen offensichtlich, dass eben das Vorzeichen vor diesen gemutmaßen Prozenten seitens der Wissenschaft sich auch einmal ändern könnte. Genau da sind wir aktuell “gestrandet” – nur auf dem Papier bzw. unseren hypermodernen Bildschirmen will man das so nicht wahrhaben.

    Zeitsprung – gehen wir jetzt zurück bis zu unseren Ursprüngen:

    Die Bauern waren schon immer autark, bevor die Mechanisierung in ganz großem Stile in der LW Einzug gehalten hatte; meint, wir waren nicht in einer aberwitzig kompletten Abhängigkeit im Bereich der Energieversorgung manifestiert, so wie das heute weitreichend der Fall ist. Unsere Vorfahren brauchten kein Russen-Gas, um durch den Winter zu kommen…

    Solche Erkenntnisse systematisch ausblendend, halten wir nach wie vor allerdings eben genau dieselben Strukturen aufrecht, die eine solche Autarkie auf den Höfen mittlerweile strikt ablehnen, unsere Bauernfesseln nicht wieder lösen wollen. Darum kämpft man bis heute geeint mit Zähnen und Klauen, ganz unabhängig von einem mittlerweile rasant verlaufenden Klimawandel… Der blanke Wahnsinn!?

    Unsere Vorfahren mussten jedenfalls in den Wintermonaten nicht mit den Zähnen klappern, ihre Ställe waren direkt ans Wohnhaus angebaut, damit verfügte man über eine überaus komfortable, bestens funktionierende Zentralheizung. In den Wäldern stand genügend Holz zur Verfügung, um die Gemeinschaftsküche sowie die große Wohnstube für alle wohlig warm zu halten. Gleich drei Mal spendete dieses Wärme. Dabei wurde auch der soziale Zusammenhalt bei den verschiedensten Zusammentreffen untereinander bewusst gepflegt, Spinnabende z.B. trugen dafür Sorge. Ochs und Esel blieben in den Wochen vor Weihnachten jedenfalls im Stall. – Demgegenüber wird der moderne Bauer gerade in dieser besinnlichen, heutigen rastlosen Unruhe-Vorweihnachtszeit auf die Äcker gejagt, um die administrativ aufoktroyierten mechanischen Winterwasser-Zerstörungsmechanismen wider jede gute fachliche Praxis durchzuführen. Gerade ein solche Schreibtischzwangsverwaltung ist vielen Bauern im Dürrejahr 2022 ganz brutal auf die eigenen Füße gefallen, weil in den Sommermonaten in weiten Bereichen das Wasser absolut in den Mangel geriet.

    Mittlerweile ist es deshalb unabdingsbar, dass unsere Bauern-Zwangsverwaltung in den Mininsterien und gerade auch in Reihen unserer Verbände sowie auch eine Wissenschaft, die tatsächlich Wissen schafft, gerade jetzt nicht nur mit Verboten aufwartet, sondern in erster Linie mit kaum mehr haltbaren Denkverboten aufräumt, die den mannigfaltigen Herausforderungen auf unseren Höfen jedenfalls nicht gerecht werden können – nicht den Bauern und auch nicht unseren Kunden, einer Vielzahl von Verbrauchern!!!

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  9. Sauerland Farmer sagt

    Der BMEL Bericht verschweigt wie so oft allerdings wesentliche Probleme:
    Getreide und Raps Preise haben in Anlehnung an die Matif vorige Woche erneut kräftig nachgegeben, unter anderem wegen der Aussicht auf „Niederschläge“ in Dürreregionen. Selbst im Hochsauerland (450 m) läuft die Silomais Ernte jetzt Ende August an, üblicherweise erst im Oktober. Als weiteres Hauptargument für fallende Kurse gelten ebenfalls die fortschreitenden Ausfuhren aus der Ukraine als Entlastung für die angespannte Weltmarktsituation. Die Schiffe fahren von den ukrainischen Häfen jedoch nicht nach Afrika (wo der Hunger am größten ist), sondern meistens in die Türkei selbst, nach Asien oder finden einen Abnehmer direkt in Europa. Was für ein perfides System?! Während es in Deutschland an Frachtkapazitäten mangelt, möchte DB Cargo eine „Getreidebrücke“ etablieren. Der Verband der europäischen Düngerhersteller fordert Hilfe von der Europäischen Kommission. Danach sind bereits 70 Prozent der Produktion zurückgefahren worden. Ursache ist der dramatische Anstieg der Gaspreise in Europa. Der Dünger-Markt kollabiert und wie sollen die Bestände im kommenden Frühjahr gedüngt werden? Zumal bei sinkenden Tierzahlen auch die organischen Düngemittel knapp werden. Kein Wort davon im BMEL Papier. Ob die langfristige Ernährungssicherheit in Europa gesichert ist, wird sich in den kommenden Jahren zeigen … spätestens mit der geplanten EU Pflanzenschutz Verordnung im Jahr 2030 (hoffentlich früher!) wird das Wort „Getreide Notstandslage“ in den Schlagzeilen zu lesen sein, wenn parallel die wichtigsten Exporteure keine Lebensmittel mehr liefern, da aufgrund von Missernten zunächst die eigene Bevölkerung versorgt wird. Konnte natürlich keiner wissen, aber zumindest in Deutschland können wir uns dann an zahlreichen Blühflächen und Brachen erfreuen. Steuern wir also voll Kanne auf einen (Zusammen)Umbruch zu in Analogie der selbsternannten Bio-Vorzeigerepublik Sri Lanka.

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  10. Elisabeth Ertl sagt

    Jetzt sind wir also bei Özdemir. Ja, dieser Mann ist inkompetent. Er weiß nicht, wovon er redet. Das ist bei einem Fachminister sehr tragisch.

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    • Bauer Willi sagt

      Er ist ein sehr beliebter Politiker. Gleich nach Habeck und Baerbock. Was sagt uns das?

      Ja, wir haben Krisen. Davon redet er ständig. Er redet, redet, redet.
      Was wurde seit seiner Vereidigung angepackt, was wurde umgesetzt? Ich erkenne da nicht viel..

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      • Brötchen sagt

        In der verfahrenen Situation ginge es “nur” um Schadensbegrenzung.

        Alles von was das Grüne Klientel träumt, wird in wenigen Wochen Schall und Rauch sein, wenn man denn noch Wolken sieht. Das verdampft regelrecht.

        Mal ein paar Preise:

        Eier Freiland 10 er 4,50 regional
        Weizen Kleinhandel 76 Euro 100 kg
        Legehennen mehl incl. Spedi bei Grossabnahme 900 Euro die Tonne
        Schweinemast so um die 400 Euro

        Schweinepreis 2,05 Euro je kg schlachtmasse.

        Strom 45 cent je Kwh

        Das Bio lebensmittelangebot wird sich in Luft auflösen.
        Ein paar werden vielleicht noch durchhalten können.

        Das Obst und Gemüseangebot wird sich merklich ausdünnen auch die Importware wird zurückgehen.
        So ab Winter und nächstes Jahr.

        Einige Großmärkte werden große Schwierigkeiten bekommen.
        Wusstet ihr das die Großkliniken einen enormen Energieverbrauch haben.
        Ein Krankenhausbett verbraucht um Größenordnungen mehr Energie als ein Einfamilienhaus.
        Die Konsequenzen kann sich jeder ausmalen.

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      • Christian Bothe sagt

        Beliebter Politiker???Wo?? Der ist genauso schlimm wie Baerbock und Habeck! Ich sage nur armes Deutschland! Die sollten mal in den Osten kommen, von wegen Beliebtheit?

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        • Brötchen sagt

          Der ist schlimmer! weil der kennt sich in den pol. Gefilden aus und überspringt die geschickt die Fettnäpfe.

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        • Bauer Willi sagt

          @C. Bothe

          Ich spreche von den allgemeinen Beliebtheitswerten bei normalen Menschen, also nicht bei Bauern… 🙂

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          • Christian Bothe sagt

            Sicher nur in den alten BL, lieber B.Willi, was die “normalen” Menschen betrifft! Von Oezdemir und LW brauchen wir erst gar nicht zu reden…

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            • Brötchen sagt

              Ja Christian es ist so.
              Ich habe Kontakte nach BW, selbst lw nahe Bevölkerung wählt dort Grün!
              Das kann man dort nicht mit den Lebensbedingungen im Osten vergleichen. Obwohl wir jetzt auch nicht mehr schlecht leben. Die haben dort mehr Industrie in manchem Dorf, als ein halbes Bundesland im Osten. Denen geht es guuuuuut seeehr guut.

              Die Windräder stehen ja im Osten und Getreide wird ja in der Ukraine angebaut.

              Aber langsam sickert da auch was durch bzw. der Milch und Honig strom versiegt langsam

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              • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

                Im Ländle werden nicht die Grünen von den Gelbfüßlern gewählt.

                Dort ist es weit eher einen Personenwahl, und da erfreut sich Winfried Kretschmann eben einer sehr großen Beliebtheit. Deshalb wurde er auch geradezu fulminant wiedergewählt.

                Mit der Realpolitik hat er sich allerdings auch weitaus früher konfrontiert gesehen, heute ist er für mich kein Grüner im klassischen Sinne mehr.

                Sein “Waschlappen-Fauxpas” sei ihm dahingehend verziehen – schmunzeln und abhaken! 😉

                Hoffentlich erkennt er frühzeitig, mit welcher Personalie er diese, seine Politik komplett “versauen” würde…(in bäuerlichem Jargon sachlich nüchtern auf den Punkt gebracht)

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                • Brötchen sagt

                  Wie ich das wahrgenommen habe, sind das durchaus überzeugte Grünenwähler….
                  beflissene Grüne, aus ihrem Wohlstand und dem Wohlstand der Umgebung heraus.

                  Das ist nicht nur Personenwahl.

                  Die folgen schon diesem Mea Culpa, böse SUV usw. Narrativ….

                  Nur meine persönliche Wahrnehmung.

                  Weil von den Auswirkungen ist nur bis jetzt der Osten betroffen gewesen. Das Geld haben die Investoren eingesackt.
                  Die Strom preise z.b. und auch andere Preise sind dort immer viel niedriger als im Osten.

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                • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

                  Dafür sind die Stadtwerke in BaWü bisweilen extrem verbohrt und könnten vielleicht das alte Rom mit ihrem Wissen eindrucksvoll beglücken, nicht aber die Fragen im Hier und Heute adäquat zeitnah beantworten, geschweige denn lösen.

                  Die sind noch zu Pferde mit Ritterrüstung unterwegs in Badisch Sibirien…

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              • Smarti sagt

                In BW wurde den Grünen-Wählern eingetrichtert, dass die Bauern ohne Hilfe der Grünen verloren sind. Nur die Grünen seien es, die das Höfesterben aufhalten können, ( indem sie den Landwirten erklären, wie Landwirtschaft funktioniert- siehe Oezdemir) die auch gleich noch die Natur retten und das Klima mit dazu.
                Also sind alle anderen Wähler Schuld am Klimawandel, am Insektensterben und am Klimawandel – und wer will an so vielen Problemen “mitschuldig sein” ?

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        • Christian Bothe sagt

          Dann haben wir noch Lemke, die kommt auch noch aus dem Osten! Ist? studierte Dipl.Agr.Ing. und Absolvent der Humboldt-Uni. Grämt mich als Absolvent derselben Uni besonders und ich weiß gar nicht wie sie auf so eine “schiefe” Bahn kommen konnte… Na ja lieber B.Willi, höre jetzt lieber auf mit dem C.V. von den Grünen…Ist ja nicht das Thema direkt!

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          • Brötchen sagt

            Christian es ist ja immer auch der Satz : ” nicht vergessen, aus welchem Stall man kommt”

            Aber das ist vielleicht zu spiessig, nein……es ist ein Unterschied, ob man mal 10 Jahre der harten Realität in die Augen gesehen hat…..oder eben so ein bisll da oder da rungespielt hat…..

            Die der harten Realität ausgesetzt sind, das sind heute nur noch verschwindend wenige! Daraus resultiert das meiner Meinung nach.

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        • Die in BWB sollten sich das vor Augen halten.

          Und die Verbraucher in der Stadt sind auch nicht begeistert von ihm.

      • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

        …Dr. Habecks Beliebtheitswerte brechen derzeit ein, man straft ihn jetzt für seine Energie-Umlage ab.

        Innerhalb kürzester zeitlicher Verläufe verabschiedete sich dieser charismatische “Politiker-Dreamboy” der Grünen, ausgestattet, man möchte meinen, mit einer geradezu “genialen”, durchaus intellektuellen Eloquenz sich von seiner bisherigen Flapsigkeit, stellt sich jetzt seiner Verantwortung, ER(!) ist heute in der Realpolitik angekommen, widmet sich den verschiedenen omnipräsenten Themenkreisen und stösst da natürlich auch auf den Unmut der Bürger. Die Vorzeichen sind derzeit eben generell nicht die besten…

        Cem Özdemir verlustiert sich allenthalben als nicht unbedingt gerne gesehener “Märchenonkel” auf unseren Äckern, in unseren Ställen, und schafft damit den Bauern noch mehr Problemfelder, als dass er großspurig bei Amtsantritt als Anwalt derselben von Ihnen fern halten wollte. Dass das keine Begeisterungsstürme in Reihen des Bauernstandes auszulösen weiß, ist selbstredend.

        Im Gegensatz zu Habeck und Baerbock hat Özdemir in den letzten Monaten wenig bis nix dazugelernt, dabei bleiben die Sorgen und Nöte vieler Bauern geradezu erdrückend.

        FAZIT:

        Cem Özdemir kann nicht Krise!!! – Ernsthaft, eine objektive Feststellung, keine persönliche Beleidigung in seine Richtung…

        Im Gegensatz zu ihm bleibe ich bei der Wahrheit.

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      • evo.... sagt

        Warum soll er denn auch groß agieren. Für seine Klientel läuft es doch. Das bisschen Einbruch wegen der Energiekrise wird er aussitzen wollen. Ein paar gehen pleite , aber nach der Krise machen es halt andere weiter,

        Aber es freut mich, wenn ein Mann mit soviel landwirtschaftlichem Hintergrund wie Thomas Bröcker auch zu der Meinung kommt, dass man die Beißhemmung gegenüber den Bios ablegen soll.

        Meine Meinung seit längerer Zeit:

        Wenn die Konvis realisieren würden, mit welchen Lügen die Bios an ihre Flächen kommen wollen, dann gäbe es Krieg auf den Dörfern.

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        • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

          Den “Krieg” um die Flächen gibt es doch schon längst in unseren Dörfern, bislang haben diesen die Beißwütigsten ohne jedwede moralische Hemmungen zumeist auch gewonnen…

          Wobei hier bloße Größe nicht für einen fortwährenden betriebswirtschaftlichen Erfolg steht. In so manche Bücher mag man heute wohl nicht unbedingt Einblick haben wollen!?

          …Wesentlich ruhiger und beileibe sehr viel angenehmer lebt es sich allerdings als freigeistiger Bauer, ganz ohne die wadelnbeißenden Banker mit im eigenen Bett. – Bisweilen widerlicher Fremdbesatz, der förmlichst Bauerngeld wegzusaugen weiß.

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          • evo.... sagt

            Bisher sind aber die Konvis noch der Meinung, dass die Bios die Besseren sind. Von deren Lügen weiß kaum ein Konvi. Deswegen:

            —-realisieren würden…..

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            • firedragon sagt

              Hüstel … ich weiß, dass Bio (im Weinbaubereich) nicht besser oder guter ist.
              Ich habe allerdings generell etwas dagegen mit “dem Finger auf andere zu zeigen”.

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    • Hans Gresshöner,Landwirt sagt

      Er weiß genau,was er sagt,er betrachtet die Welt aus den Augen eines Sozialpädagogen.
      Die reden und diskutieren gern und viel,kommen aber nie zu Ergebnissen,sonst wären sie ja irgendwann überflüssig.

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      • evo.... sagt

        Die lernen wie man Menschen beeinflusst. Die können für ganz angenehme Stimmung sorgen.

        Aber nach meinen schulischen Erfahrungen läuft es im Wesentlichen so:

        Leute die Mathematik und Physik verstehen gehen in technische Fachrichtungen.
        Wenn es mit M. un P. nicht so proper läuft, macht man was Kaufmännisches.
        Und wo es mit M. un P. gar nicht geht, wird es dann was Kreatives oder was Soziales.

        Insofern sollten wir vom Cem kein logisches Denkvermögen erwarten.

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    • Inga sagt

      Ja,
      warum macht er sich nicht schlau, das ist doch sehr dumm von ihm.
      Denn das Thema Ökologie und somit Klimakrise kann man nur mit und nicht gegen die Bauern bewältigen.

      Das weiß auch ein Sozialpädagoge.

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    • Wolfgang Kolbe sagt

      Das ist nicht tragisch, das ist die ausgewiesene Dummheit und Ideologietreue dieser Politikkasper.

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  11. Frikadellen piet sagt

    Schön hat er das berichtet eins verstehe ich nur nicht weniger mineralischen Dünger und weniger organischen wenn es richtig verstanden habe wie soll das gehen

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    • Inga sagt

      Davon kennt er bestimmt nocht den Unterschied.
      Btaucht man nicht auch Gülle zum Humusaufbau?
      Und den Minetalischen kann man ja sparen, dann bekommen wir nicht mehr so orange und dicken Möhren.
      Und nicht mehr so pralle Ähren, mit Körnen mit viel Backqualität drin.

    • Reinhard Seevers sagt

      Man glaubt wirklich, dass ein Biotop in Deutschland die Welt rettet….unglaublich.

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    • evo.... sagt

      Ich habe es vor ein paar Tagen schon geschrieben: Die wirksamste schnelle Maßnahme gegen das Artensterben bei uns wäre es durch einen Windrad -Lockdown wieder für Wasser zu sorgen.

      Gestern Abend habe ich mich bei “Hart aber fair” wieder geärgert, weil noch mehr Windräder gefordert werden. Haben die Grünen noch gar Nix begriffen, oder wollen sie nur vertuschen bis zum totalen Zusammenbruch?

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      • Inga sagt

        Die bei Hart aber fair mussten auf Windräder setzen, weil im Moment zu wenig Wasser da ist, und wenn der Permafrost nicht mehr da ist, gibt es in Zukumft noch weniger Wasser in den Flüssen.
        In was soll man in Zukumft investieren?

        • evo.... sagt

          Die Windräder im Norden Europas nehmen dem Wind dort die Kraft und deshalb kann trockene und heiße Luft aus Nordafrika leichter nach Europa vordringen. Auf den Gletschern in den Alpen liegt eine Schicht Saharastaub. Dadurch schmelzen die noch schneller ab, weil das Sonnenlicht weniger reflektiert wird. Wenn der Staub nicht daliegen würde, wäre momentan noch weniger Wasser im Rhein, weil weniger abschmelzen würde.

          Ich froh, dass die Franzosen auf Atom setzen. Wenn die jetzt auch in Windenergie einsteigen wird es noch trockener.
          Es könnte aber auch sein, dass die Politik es nicht sagen kann, wegen der europäischen Zusammenarbeit. Oder es nicht sagen will, weil sie einen Riesenfehler eingestehen müssten. Wahrscheinlich beides.

          Ansonsten glaube ich mittlerweile das Bio-Frass unsere Politiks verdummt hat.

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          • Inga sagt

            Danke für die, für mich neue Erkenntniss.
            Das ist ja eine ganz neue Sicht oder Wissen über die Wirkung der Windräder.
            Wie lange ist es her, dass Saharastaub hier manchmal zu sehen ist?

            Und die Franzosen verabschieden sich vom Windstrom, wenn ich richtig informiert bin. Sie kaufen Strom aus Deutschland.

          • Wolfgang Kolbe sagt

            Physik, Thermodynamik, Mathematik sind die Feinde jedes Grünen. Deren geistige Ergüsse sind die Ausgeburt primitiver Denkweisen.

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            • Inga sagt

              Nur wenn man sich in diesen Disziplinen auskennt,
              kann man zum Thema der Grünen, gewissenhaft mitreden, -denken und -entscheiden.
              Wer sich da nicht auskennt, ist nur ein Möchtegern-Grüner.
              Wollen wir von Möchtegernen regiert werden?

            • Jeder Grüne, oder nur manchen?
              Ich meine, wer sich zu einer Partei bekennt, die die Ökologie schonen will, muss ein halber Naturwissenschaftler sein.

              Sonst wird die Partei nur für Pseudowissenschaften und persönliche Befindlichkeiten ausgenutzt.

              Dann sind wir Wähler denen egal.

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