Bauer Willi
Kommentare 58

Milram: Käse mit Botschaft?

Im Internet sorgt gerade eine Werbekampagne von Milram für Aufregung. Es handelt sich um eine Edition von 10 Käse, die man meines Wissens nur gemeinsam erhalten kann, wenn man an einem Quiz teilnimmt. Die Edition ist mengenmäßig begrenzt. Die Verpackungen wurden von jungen Künstlern gestaltet.

Was zu der Aufregung im Netz führt? Es sind die dargestellten Personen. Blättern Sie selber mal durch.

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Und hier eine Meinung zu der Kampagne:

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Meine Meinung: Leute, haben wir keine anderen Probleme? Wir reden von Käse-Verpackungen, die einfach mal anders sind.

 

(Aufrufe 4.221 gesamt, 1 heute)

58 Kommentare

  1. Andy sagt

    Genau wie Edeka und die deutsche Autoindustrie reiht sich jetzt auch Milram ein …

    Go woke go broke 🙂

    es ist einfach nur traurig 🙂

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  2. Peter Schubert sagt

    Ohne Sammelalbum für die “ limitierten Kunstwerke“ geht da nix. 🤣

    Solche Werbung, die meine Lebensumwelt völlig verfehlt und ihr zuwiderläuft, führt zu dezidierter Kaufverweigerung.
    Es gab bei mir z.B. keine Rügenwalder Wurst mehr, seit die voll die vegane Trommel umgeschnallt hatten.
    Leute, die so werben als wären wir hierzulande alles Patchwork, bunt und sonst was, die sollen ihren Absatz für ihren Industriekäse doch gern bei der angehimmelten Zielgruppe finden.

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  3. Didier Terver sagt

    Nana, Jaguar, also die Automarke, ist weg von Rosa und Woke. Hat Millionen gekostet und rein gar nichts gebracht. Man kann den Leuten Wokeness nict aufzwingen. Genausowenig wie Kommunismus.

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  4. Alfons Nünning sagt

    Bauer Willi DMK hat sogar Markennamen mit Millionen gepuscht und dann eingestampft, genau wie die Werbung hat das ganz sicher viel Milchgeld gekostet.Wieviel diese Aktionen an Mehrertrag gebracht haben wurde uns nicht gesagt.

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  5. Werner Knödler sagt

    Machen Firmen wirklich freiwillig auf dem Wokeness – Trip mit ?
    Ist es nicht vielleicht auch so das von staatlich geförderten NGOs
    darum “ gebeten “ werden ?
    Bin ich ein Verschwöhrungsterroretiker wen ich so etwas denke
    sage ?

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  6. Ferkelhebamme sagt

    Der Menschen ist ein Gewohnheitstier und er greift in der Regel im Regal nach ihm Gewohntem. Ein komplettes Makeover der Verpackung kann ganz schön nach hinten losgehen.
    Andererseits hat Milram mit dieser Werbung gerade viel Aufmerksamkeit generiert und ein Alleinstellungsmerkmal unter all den abgepackten Schnittkäsen erzielt: Ziel erreicht. Chapeau
    Die Verkaufszahlen werden jetzt zeigen ob Top oder Flop

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    • Bauer Willi sagt

      @ Ferkelhebamme
      Bei Twitter/Facebook gibt es zwei Lager: die einen, die Diversität gut finden und gratulieren, die anderen, denen die woke Darstellung auf die Nerven geht.
      Meine Prognose: im Geschäft schaut man eventuell gezielt nach der Packung und nimmt dann den Käse mit, der einem schmeckt.

      In zwei Wochen ist alles wieder vergessen…

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      • Ferkelhebamme sagt

        Ist mir auf jeden Fall lieber, wenn die Werbefritzen mal kreativ werden, als dass immer nur über den Preis geworben wird

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        • Reinhard Seevers sagt

          Ich finds blöd, wenn man gar nicht erkennen kann, was sich in der Packung befindet…..Gut, dass sie im richtigen Regal liegen. Würden sie bei den Süßigkeiten liegen würden bestimmt auch viele zugreifen.🥳

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        • Peter Schubert sagt

          Was ist denn kreativ daran, die gängigen memes der Woken und Bunten in Grafik, die man so überall sehen kann, auf die Plastikpackung eines Industrieproduktes zu klatschen?
          Limitierte Käsepackungen … 🥴
          Will der Käufer nicht mehr über den Preis reden deshalb?

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    • Lady sagt

      “ Ziel erreicht. Chapeau
      Die Verkaufszahlen werden jetzt zeigen ob Top oder Flop “
      Das sehe ich ähnlich. Solche zeitlich befristeten Editionen sind doch eine gängige Methode, um eventuell eine neue Zielgruppe anzusprechen. Ich denke nicht, dass dadurch die bisherige Kundschaft verprellt wird. Die Typen, die sich im Netz aufspielen, kaufen vermutlich eh keinen Käse, dafür labern sie welchen. Das ist nicht rechts, das ist dämlich.

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        • Limes sagt

          nicht relevant denn sie gehören zur Zielgruppe Käse- Genießer, Experten, Sommeliere die haben andere Ansprüche😉

  7. Alfons Nünning sagt

    Ich war 35 Jahre in den Gremien von Oldenburger und durch den Fusionen bis DMK vertreten.Es ist uns Milchviehhalter nie gelungen unsinnige Fusionen, waghalsige Investitionen, überflüssige Aktionen und einen gigantischen Wasserkopf zu verhindern.Mitschuld sind auch mutlose Berufskollegen. Diese Molkerei hat viele Milchviehhalter auf dem Gewissen und das auch noch in einer Gunstrigion.Mein Sohn betreibt die Jungviehaufzucht für einen Milchviehhalter mit 6400Kuehe auf 3 Standorten,dort werden Verträge für die Milch ausgehandelt.Diese Werbung ist einfach Überflüssig.Im Moment läuft es mit Angebot und Nachfrage gut.

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    • Bauer Willi sagt

      A.N.
      Henry Ford soll gesagt haben, dass 50% der Werbung unnütz ist. Er wüsste nur nicht, welche Hälfte.
      Ganz ehrlich: Bauern verstehen gar nichts von Werbung.

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      • Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war! sagt

        „Ganz ehrlich: Bauern verstehen gar nichts von Werbung“
        Da haben sie Recht, so wie das Projekt Zukunftsbauer des DBV.

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  8. Limes sagt

    Werbung über die Keiner spricht ist Käse.
    Bei Käse ist fast alles ausgeschöpft alle sind mit diversen Siegeln versehen, werben mit glücklichen Kühen, glutenfrei, wenn möglich mit Laktose tolerant und ähnlichem.
    Also wie noch die Marktanteile beim Wettbewerb holen oder gar den Käseverbrauch im jeweiligen Segment ausdehnen. Das geht nicht nach dem Prinzip Hoffnung das wird schon irgendwie, sondern nur durch Aufmerksamkeit insbesondere bei einem eher altbackenen Produkt wie Schnittkäse. Die Aufmerksamkeit ist da die Werbung ist mittlerweile sogar Thema u.a in der BILD, focus, div Tageszeitungen, online Portalen.

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  9. Sonja Dengler sagt

    Das ist kein Kopfzerbrechen wert. Wer das teuer kauft, reißt dann die Packung auf, wie immer , und darunter kommt ganz normaler Käse in Scheiben hervor.
    Wird sich so totlaufen wie vegan z.B.

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  10. Arnold Krämer sagt

    Man verärgert Käufermehrheiten ohne nennenswerten Zugewinn auf der anderen Seite. Ökonomisch ein Schuss in den Ofen.

    Arbeitsbeschaffung für Werbeleute auf Kosten der Milchbauern. Verschiebung der Sozialproduktanteile zu Lasten der Landwirtschaft.

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    • Christian Bothe sagt

      A.K.Warum wir darüber so diskutieren, verstehe ich nicht! Ist reines Marketing von DMK ! Ob es sinnvoll und ökonomisch ist, werden die Werbestrategen des DMK genauestens analysieren! Ist wie jede andere Werbung auch im non-Food Bereich verkaufsfördernd je nach Zielgruppe oder nicht…Wichtig ist, das es nicht den Auszahlungspreis Milch belastet…

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      • Christian Bothe sagt

        Während meiner Zeit in einer kleinen Fleischholding als Marketingmanager lagen wir bei ~ 5% vom Umsatz ( einschließlich Grüne Woche u.ä.).
        Wie die Zahlen wohl bei so einer Unternehmung wie DMK aussehen?

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      • Bauer Willi sagt

        CB: Ich habe den Artikel verfasst, weil es im Netz gerade kontrovers diskutiert wird. Hatten Sie vorher schon davon gehört?

    • Christian Bothe sagt

      A.K. Staune, das Sie sich da soweit herauslehnen mit Ihrer Meinung! Können Sie das überhaupt beurteilen? Haben Sie in dem Bereich gearbeitet?

    • Limes sagt

      Interessante Sicht.
      Nehmen wir mal an ein Markt in diesem Fall Milram Käse aus dem Norden ist gesättigt oder gar rückläufig und es gibt Werbekampagnen eines Unternehmens aus dem Süden, Niederlanden, Frankreich oder Dänemark welche ebenfalls Käse produzieren und die Kunden finden deren Produkt ganz, ganz toll und kaufen diese statt Milram Käse weil über Werbung animiert. Was passiert dann wohl mit der Milchmenge und den Preisen der Milram Landwirte?

      • Reinhard Seevers sagt

        Diese unsäglichen Plastikscheibenkäse von Milram sind doch nicht für die Auszahlungspreise verantwortlich. Wer sie mag, kauft sie weiter, wer sie nicht mag, kauft sie kein zweites Mal. Die Verpackung hilft nur einmal pro neuem Kunden. Ich kaufe schon seit Jahrzehnten keinen Scheibenkäse in Plastikfolie, egal welche Sorte. Muss immer an Krankenhaus oder Jugendherberge denken bei den Lappen.

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        • Limes sagt

          die Marketing Aktion von Milram ist wohl nicht konzipiert für Käse- Genießer, Experten, Sommeliere
          Sie gehören offensichtlich nicht zur Zielgruppe und können deshalb entspannt zu schauen

          • Reinhard Seevers sagt

            Das ist ein guter Einwand. Wer soll denn die Zielgruppe sein? Der Bürgergeldempfänger, Oma Schmidt, die Familie am Stadtrand oder der junge tolerante, weltoffene und diverse Bürger, der sich an den Demos gegen Rechts beteiligt? Soll mit dem Cover nun eine Botschaft verbunden sein, oder ist es nur ein Marketinggag?
            Wer ruft die Marketingabteilung von DMK an?

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    • Bergamasca sagt

      Nein, es geht im Social-Media-Zeitalter eben nicht um Geschmack, es geht um Emotionen.
      Wer diese Käse wegen des Geschmacks schon immer gekauft hat, wird sie natürlich weiter kaufen. Mit der Aktion sollen aber, wenn ich recht verstanden habe, eben junge Leute angesprochen werden, von denen man annehmen kann, dass stark durch die Botschaft getriggert werden, die mit dem Produkt kommt.
      Meine Meinung: Auch wenn es den Landwirten selbst natürlich vorderhand nix bringt – wenn’s denn dazu dient, dass auf einmal ein „echtes“ Lebensmittel hipp wird anstelle von hochverarbeiteten, aber pups- und rülpsfreien Soja-Mansche-Varianten, mir soll’s recht sein.

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  11. Reinhard Seevers sagt

    Wie schon oft betont, es ist eine Infantilisierung der Gesellschaft…..kann weg.

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    • Inga sagt

      Ich dachte das wäre für uns relevant, weil hier gleichermaßen Milchbauern und Verbraucher ausgenutzt wird.
      Der Onhalt Käse wäre billiger als die teure Verpackung ???

      • Reinhard Seevers sagt

        Vor Jahren haben die Grün-Alternativen sich schon gegen die Verbrauchertäuschende Werbung auf den Verpackungen ausgesprochen. https://www.n-tv.de/ratgeber/Viel-Schmu-mit-der-Kuh-article10382716.html
        Nun hat die Agrarindustrie endlich zeitnah richtig reagiert und die „richtige“ Werbung geschaffen. Es ist einfach nur noch peinlich, wie sich alle dem wokeismus unterwerfen.
        Man muss es mal bewusst verfolgen. Es gibt so gut wie keine TV-Werbung mehr, ohne dass darin mind. ein POC vorkommt. Nicht, dass es das nicht geben soll, aber es ist so offensichtlich anbiedernd, weil es nun in nahezu jedem Clip auftaucht.

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    • Bauer Willi sagt

      @RS: Die Meinung von alten weißen Männern ist bei diesem Thema völlig unerheblich!
      😎😉
      Was nicht heißt, dass Sie nicht recht haben.

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    • Limes sagt

      „es ist eine Infantilisierung der Gesellschaft…..kann weg.“
      Die Infantilisierung der Gesellschaft ist keine Erscheinung der Neuzeit.
      Wo soll das alles bloss hinführen, das wird Böse enden, sagten die Alten als plötzlich die Jungs lange Haare und die Mädels Minirock trugen, selbstverständlich ausgenommen der meisten hier im blog. 😉
      Schaut man sich heute um kann man feststellen der Twiggy Look hat sich auch nicht wirklich durchsetzen können.
      Alles hat seine Zeit.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Die Infantilisierung ist etwas anderes, als lange Haare Limes. Ließ Alexander Kissler dazu.

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        • Limes sagt

          ja entscheidend ist nicht die Haarlänge sondern die Einstellung des Hirns unter dem Haar.
          Infantilismus bezeichnet den Zustand des Stehenbleibens auf der Stufe eines Kindes. Die mit dem kurzen Haar und Seitenscheitel haben damals die Langhaarigen nicht ernst genommen und ihr Verhalten als Verhalten von Kindern eingestuft. Die wollten sich nur von den Eltern abnabeln was ja jede Generation versucht.
          Wer die 70er mit der heutigen Zeit vergleicht wird wohl feststellen so schlimm wie von den Seitelträgern befürchtet ist es nicht gekommen. Vielen geht es heute besser statt kein Auto oder wenn Käfer bzw Kadett und vergleichsweise vielen Verkehrstoden haben wir Autos mit Sicherheitsgurt, ABS…. und die Milram Produkte sind heute breit verfügbar. Um nur zwei Bsp zu nennen.

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  12. firedragon sagt

    Käse, wie auch Wein und andere Lebens-, bzw. Genussmittel überzeugen mich durch Qualität, nicht durch irgendwelche schräge Verpackungen.
    Milramprodukte haben mich noch nie hinter’m Ofen hervorgelockt und mit dieser Verpackung erst recht nicht.

    Marketingstrategisch bin ich mir durchaus bewusst, willst das Produkt platzieren, muss es sich im Regal von der Masse abheben.
    Milram hat also schon erreicht, dass man sich mit den Verpackungsmotiven „beschäftigt“ … und sei’s auch nur ein genervtes Augenrollen 🙄😏

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  13. Smarti sagt

    Die Deutsche Milchkontor (DMK) ist eine Grossmolkerei, die aus dem Zusammenschluss zweier Molkereien entstanden ist. Mit oft den niedrigsten Milchauszahlungspreisen und dadurch sehr vielen abspringenden Milchlieferanten fehlte plötzlich sehr viel Milch, so dass auch Standorte geschlossen wurden. Bei denen ist eine Käseverpackung eher das Kleinste Problem. Jetzt wird DMK wohl von Arla ( Holländische Mega-Molkerei ) übernommen, falls die Behörden zustimmen.
    Diese Käseverpackungen sind doch schon so was wie ein politisches Statement… und dieser Schuss könnte wohl so richtig nach hinten los gehen.
    Ich erinnere mich an die Werbekampagne mit „den blauen „Früchten“ von Edeka… Witzigerweise danach die Werbung mit den vielen blauen Kugeln kurz danach von Edeka mit Paypal hat niemanden interessiert.

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    • Arnold Krämer sagt

      DMK ist durch mehrfache Fusionen entstanden, u.a. mit Humana, Herford aber auch mit einer Genossenschaftsmolkerei aus Hoogeveen, Niederlande
      Arla ist ein dänische Konzern

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    • Hauke Jaacks sagt

      Moin, es ist eine Dänische Molkerei die im Skandinavischen Gebiet fast Monopol hat, mit der DMK nun fusionieren will.Bei der einzelne Genossen fast keinen Einfluss haben ausser zugehen.

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  14. Angelika Halama sagt

    Mal abgesehen davon, dass ich Kunst immer noch von Können ableite und nicht von Wollen (dann müsste es ja Wullst heißen), sehe ich ein anderes Problem: Schnittkäse abgepackt erhöht die Menge an Plastikmüll. Aus diesem Grund kaufe ich die beworbenen Käsesorten, die mir gut schmecken, am Stück an der Theke. Die Motive an den vorgestellten Packungen sind ja nicht neu, sie begegnen uns in vielen Werbemaßnahmen.

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    • Thomas Bröcker sagt

      Dummerweise kaufen die meisten Kunden abgepackt und da ist Plastik im Moment in Bezug auf Hygiene und Preis alternativlos. Das wird vom LEH ja auch befördert und gehypt. Schließlich kosten Bedientheken Personal, Geld und sind hygienisch komplizierter zu handhaben. Ob die bunten Bilderchen sich ändern oder nicht ist wurscht. Die Werbebranche setzt mal auf „Erkennbarkeit“ und mal auf „Neugier“ … braucht zwar kein Verbraucher, aber die sind nun mal da und wollen auch etwas tun.
      Der Umstand, dass „eben Jemand da ist, der etwas tun will“ zieht sich doch quer durch die Gesellschaft. Produktive Tätigkeiten („Etwas“ herstellen) werden immer weniger und die Menschen wollen für ihr Geld halt auch etwas tun … Wirtschaftswachstum „Bullshit“ ist immer noch besser als keines.

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  15. Eckart Grünhagen sagt

    Natürlich haben wir weit wichtigere Probleme zu lösen. Ein viel wichtigeres Anliegen ist es, die immer weiter fortschreitende gesellschaftliche Spaltung zu überwinden. Das schafft man bestimmt nicht, wenn woke (besondere Achtsamkeit gegenüber den Befindlichkeiten marginaler Minderheiten) Themen immer und immer wieder in den Vordergrund gerückt werden.

    Schon immer gelebte Toleranz gegenüber Minderheiten schlägt bei provokant woker Themensetzung im öffentlichen Diskurs gewiss nicht in „Liebe“, sondern eher in „Intoleranz“ um.

    Milram muss sich bei dieser Kampagne vorhalten lassen, dass die gesamte Marketingabteilung nichts, aber auch gar nichts aus den ähnlich angelegten Kampagnen von etwa Budweiser oder Jaguar gelernt hat. Jaguar und Budweiser haben Wokeness in der Werbung ein finanzielles Fiasko zu verdanken.

    Bedauerlicherweise könnte eine Fehleinschätzung des Käsekunden durch Milram Milchbauern Mindereinnahmen durch geringere Milchpreise bescheren, während das DMK schadlos weiterwurschteln könnte. Als wenn nichts gewesen wäre.

    Vielleicht denken betroffene Bauern jetzt endlich darüber nach, dass es ein Fehler gewesen sein könnte, das operative Geschäft einer Genossenschaft in GmbHs auszulagern.

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  16. Werner Knödler sagt

    DMK macht hier eben auf woke ,
    vielleicht gibt es da ja Treuepunkte
    im linksgrünen Ökohimmel ?

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