Bauer Willi
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Milchpulver-Preis steigt

Für Milch gibt es einen globalen Index, der in Neuseeland beim Global Dairy Trade fixiert wird. Nach den Terminen 18. August, 1. und 15. September ist der Preis für Vollmilch-Pulver am 6. Oktober diesen Jahres zum vierten Mal in Folge stark angestiegen. Die Discounter haben ja in der zweiten Hälfte September den Preis für Trinkmilch für das letzte Quartal 2015 um einige Cent angehoben. Ganz schön clever, denn der Preis an der neuseeländischen Börse ist im Vergleich zum letzten Termin um 12,9´% angestiegen, im Vergleich zum Preis-Tief am 15. August mit 1.590 USD auf jetzt 2.820 USD sogar um 77%.

War wohl doch nicht so eine soziale Tat, wie es in den Medien verkauft worden ist.

Milk-Powder-Price

Bildquelle: https://www.globaldairytrade.info

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27 Kommentare

  1. Markus Böckler sagt

    Die Kalkulationsgrundlage mit 26ct/kg Milch würde mich auch brennend interessieren: AFA Dauer, akh/Kuh, stundenlohn/akh, pachtansatz, usw. Ich habe mich viel mit solchen Rechnereien beschäftigt aber lasse mich gern eines besseren belehren. Und was heißt schwarze Zahlen schreiben? Liquide bleiben, sodass wenigstens alle Geschäftspartner noch ihr Geld bekommen. Gewinn kann man damit meiner Erfahrung nach nicht mehr erzielen

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  2. Heike Müller sagt

    Das ist doch schon öfter so gelaufen. In dem Moment, wo der Preis anfängt zu drehen, wird „großzügig“ eine Preiserhöhung erklärt.

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  3. Alexis Zsipras sagt

    Das sagt nur, das eingeschätzt wird, das die Nachfrage steigt und das Angebot nicht so üppig ist. Wie sich das realisiert, ist ne ganz andere Hausnummer.

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  4. Bauer Christian sagt

    naja, ist müsste ja theoretisch auch der Milchpreis um 77% steigen, oder sind die Energiekosten um so viel gestiegen (dachte die sinken jetzt immer)

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    • Bauer Willi sagt

      Hallo Christian
      der Anstieg um 77% bezieht sich auf den niedrigsten Stand. Wenn Du auf die Grafik klickst, kannst Du die Zahlen ablesen, wenn Du mit der Maus zu den Punkten gehst. Da man in Europa die Zahlen des GDT kennt, orientieren sich die Einkäufer des Handels auch an diesem Trend. Da zum Monatswechsel September die Kontrakte für die nächsten Monate gemacht werden, konnte der Handel also leicht ein paar Cent drauflegen. Da jetzt auch im Oktober die Preise weiter gestiegen sind, könnte er sogar ein gutes Geschäft gemacht haben. Wenn die Preise jetzt noch weiter steigen (der nächste Termin ist in zwei Wochen) ist das sogar sicher, denn nachverhandelt wird in der Regel nicht.
      Bauer Willi

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