Bauer Willi
Kommentare 37

Land schafft Verbindung – Ein Aufruf

Es freut mich, dass „Land schafft Verbindung“ die Idee mit  den Grünen Händen aufgenommen hat. Hier ein Video eines Sprechers von LsV Deutschland zur Situation, verbunden mit einem Aufruf.

(Aufrufe 2.190 gesamt, 1 heute)
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37 Kommentare

    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Also,
      wenn ich jetzt Erntehelfer bräuchte, würde ich für die Unterkunft, mal beim Brenner-Parkhotel in Baden-Baden buchen.

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      • firedragon sagt

        Leere Hotels findet man allerdings nur in größeren Orten und Städten, Golfanlagen und Freizeitparks. Wenn man das nicht irgendwo in der Nähe hat, müsste man auf Campingplätze ausweichen, bzw Einmannzelte zu den, oftmals, Wohncontainern stellen. Wobei mir einfällt, leerstehende Kasernen kann man auch in Betracht ziehen.

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  1. Bäuerin sagt

    Deswegen ist es mehr wie wichtig, dass der LsV jetzt mit der richtigen Stelle (n) spricht ….für alle Bauern !!!
    Gemeinsam sind wir stark 👍

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  2. bauerhans sagt

    ich werde heute schweinegülle in den weizen fahren und da wird sich dann dieser oder jener mitbürger im gemeindebüro beschweren,nicht bei mir persönlich!
    im gemeindebüro wissen die schon bescheid,die klären den mitbürger auf,aber melden sich nicht bei mir.
    das ist die solidarität der lieben mitbürger.

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    • Reinhard Seevers sagt

      War gestern in Hamm, da haben die Kollegen den Schieber vom Zubringerfass zum Verteilfass nicht richtig zubekommen…. Fußweg und Teil der Straße hatten eine gewisse Patina…..:-)

      2+
      • Altbauer Jochen sagt

        Vielleicht werden sich doch manche überlegen ob es sich zum
        Aufreger der Woche eignet wenn durch ein Missgeschick
        mal etwas „Schiet“ auf der Straße liegt.
        Viren verbreitet es jedenfalls nicht und giftig ist es auch nicht
        und der nächste Regen kommt bestimmt.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Tatü, Tata,
          die Feuerwehr ist auch noch da.

          Zumindest bei uns würde die Feuerwehr alarmiert.
          Ob mit Sondersignal, da käme es auf die Schilderung an, wie dringend der Naturdünger entfernt werden muss.

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    • Inga sagt

      Muss das Güllefahren auf dem Rathaus genauso angemeldet werden, wie das Strohverbrennen?

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    • Paulus sagt

      Bauerhans, immer wenn so ein dezenter Gülleduft über unsere rheinische Landschaft wabert wirst du als Dörfler von manchen Leuten, bei uns z.B. aus Dormagen „Stadt“ auch noch veräppelt, so nach dem Motto „Habt ihr die Wäsche schon reingeholt?“
      Ist mir aber immer noch lieber als die Störfälle in der unweit ansässigen Chemie, bei denen aufgerufen wird die Türen und Fenster zu schließen. Selbstverständlich mit dem Hinweis, dass keinerlei Gefahr für die Bevölkerung besteht. Also, bei Gülle würde ich das glauben…
      Als es im Westfälischen noch anständige erzkatholische Bauern gab, wurde die Gülle übrigens traditionell am Karfreitag ausgebracht; sozusagen als Referenz an die geächteten Evangelischen die eh in der Minderheit waren. Insofern scheint es selbst bei den Bauern in Sachen Solidarität durchaus Fortschritte zu geben. Ich kann mich über ein wenig Güllegeruch nun wirklich nicht aufregen. Dieser ekelhafte Gestank irgendwelcher Rasierwässerchen und Parfüms, bei morgendlichen Meetings mit den Düsseldorfern ist ungleich schwerer zu ertragen und würde selbst gestandene Schweinebauern und Gülleverplemperer glatt aus den Socken hauen. Das kannst du mir glauben!
      Was soll ich sagen? Die einen klagen ohne zu leiden und die anderen ertragen ihr Schicksal ohne zu klagen. Ich zähle mich (noch) zu den Glücklichen, die trotz Mangels an Klopapier und Nudeln weder leiden noch einen Grund haben zu klagen.

      8+
    • Reinhard Seevers sagt

      Ruckwied sagt, haben sie Vertrauen, die Versorgung ist gesichert.
      Andresen ruft die Bevölkerung auf, mit zu helfen, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten…..

      1+
      • Inga sagt

        Weñn das passiert, dann lernen die Verbraucher die Lebensmittel wieder mehr zu schätzen.
        Kennen dann wieder jede einzelne Kartoffelsorte persönlich mit Namen.

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    • Mark sagt

      Da gabs mal einen Slogan:
      „Satt sein ist selbstverständlich“. Dies suggeriert der Bauernverband noch heute bei jeder Gelegenheit. Über mangelnde Wertschätzung braucht man sich da nicht zu wundern!

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      • Bauer Willi sagt

        Ich finde das Video…suboptimal. Ne, eigentlich peinlich…

        Gibt es keine symphatische Figur beim DBV, der so was vermitteln kann? Frau Klöckner kommt da ganz anders rüber, obwohl sie eigentlich nichts anderes sagt.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Frau Klöckner appelliert ständig, die Bevölkerung solle keine Hamsterkäufe machen, gleichzeitig hört man, dass man an der Grenze sonder Spuren für die LKW machen will, dass die Versorgung sichergestellt ist?

          Und jetzt komm ich zu dem, was ich schon immer gesagt habe, es kommt der Tag, wo man der Politik nichts mehr glaubt.

          Übrigens, heute morgen im Lidl kein Mehl, am Montag hätte ich im Landhandel 2 Paletten Mehl kaufen können.

          Spaßeshalber habe ich gestern Abend nach Toilettenpapier gegoogelt und bei einer Firma 10 Paletten Toilettenpapier eingegeben, Liefertermin in 5 bis 7 Tagen.
          Habe jedoch von der Bestellung Abstand genommen, die Politik sagt ja, man solle keine Hamsterkäufe machen. 😉

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          • Brötchen sagt

            Ehemaliger war gerade bei Aldi,es gab fast alles auch Toilettenpapier. Ausser vielleicht Händedesinfektion. Die Verkäuferinnen hatte Handschuh an! Grosses Lob.

            Ab Grenze staut es sich bei uns fast 20 km von Polen. Am Wochende werden die Lkw wohl fast bis Berlin rein stehen, wenn sich da nichts tut. übertrieben gesagt. Ein anderer Fahrer sagte mir bei ihm war das brot knapp, wegen teiglinge aus China. Bei Aldi gab es da alles.

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Meine Frau war heute im LIDL, weiß gar nicht was sie kaufte,
              wegen Mehl und Klopapier sicherlich nicht, wahrscheinlich wegen den Pflanzen.
              Die normalen Vorräte, die wir immer auf Lager haben, sind derzeit wieder auf dem normalen stand, wie vor Carona.

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        • firedragon sagt

          Selbst einer „sympathischen Figur“ – was auch immer man sich darunter vorstellt – sollte man nicht jeden Mist glauben.

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    • Obstbäuerin sagt

      Schwache Leistung, kann ich da nur sagen. Es ist seine Aufgabe, die Probleme klar zu benennen und gleichzeitig die Leistungsbereitschaft der Bauern aufzuzeigen, diese zu lösen. Es hat ein wenig was von: UNSERE BANKEINLAGEN SIND SICHER!!! und das erscheint mir ebenfalls fraglich.

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  3. Schmeckt gut sagt

    Herr Seevers, auf welchem Tripp sind sie denn. Wenn wir jetzt anfangen, über eine Branche zu urteilen: Sie ist für das Überleben nicht wichtig, dann ist der Zerfall der Gesellschaft eingeleitet. Selbstverständlich ist gesundes O&G überlebenswichtig – für ein gutes Gefühl (Geschmack, Genusserlebnis…) und auch als Vitaminspender. Wenn wir anfangen, uns auseinander dividieren zu lassen, werden wir untergehen. Aber mit diesen Sprüchen müssen wir wohl leben. Und lernen dagegenzuhalten. Unsere moderne Gesellschaft ist so aufgebaut, dass jedes noch so kleine Rädchen gebraucht wird.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Hab ich mir gedacht, dass das wieder falsch verstanen wird….ich weise nur eindrücklich daraufhin, dass es vorangig nicht um das „Überleben“ der Menshen geht, sondern erteinmal um wirtschaftliche Erwägungen. Wenn die Landwirtschaft nicht frühzeitig auf die wirtschaftliche Lage hinweist, aber auf eine Versorgung abhebt, dann wird es wieder schwierig im Nachhinein Geld zu generieren, was der Reisebranche ohne Probleme zugestanden wird. Man wird wieder diskutieren, ob die bereits getätigte „Bauernmilliarde“ nicht ausreichend gewesen ist. Kommunikation ist wichtig, aber Vorhaltungen eben nicht.
      Frau Klöckner musste gestern ja schon kämpfen, um die logistische Seite der Agrarbranche als „kritische Infrarstruktur“ benennen zu dürfen.

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    • bauerhans sagt

      „Wenn wir anfangen, uns auseinander dividieren zu lassen……“

      wir sind noch nie eine gemeinschaft gewesen!

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  4. Reinhard Seevers sagt

    Es ist wichtig, dass die Landwirtschaft sich auch in der Öffentlichkeit zu Wort meldet. Hubertus Heil hat heute morgen die finanzielle Unterstützung von z.B. der „Yogalehrerin“ zugesagt….die Landwirtschaft ist überhaupt kein Thema in der öffentlichen Wahrnehmung. Hier schläft der DBV mal wieder.
    P.S: Der Aufruf kommt mir etwas zu theatralisch daher, es geht in erster Linie um wirtschaftliche Konsequenzen der Betriebe, nicht um die Versorgung der Bevölkerung mit Grundnahrungsmittel……Erdbeeren und Spargel sind keine Überlebens-notwendigen Grundnahrungsmittel.

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    • firedragon sagt

      Herr Seevers,
      Sie und die Öffentlichkeit bekommen das nicht mit, der DBV ist seit etwas über einer Woche damit beschäftigt, irgendwelche Regelungen wg SAK mit der Politik zu besprechen, das findet natürlich nicht auf der großen Bühne statt, warum auch.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Es muss aber in die Medien, es reicht heute nicht, im Verborgenen zu agieren…..in den Medien treten Problemfelder auf, die ausschließlich ökonomischer Art sind. Da stehtdie Reisebranche, die Hotel – und Gastroindustrie ganz oben…der Spaß hat immer noch Vorrang vor der Versorgung. Die Versorgung wird als gegeben vorausgesetzt.

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        • firedragon sagt

          Herr Seevers,
          jeder Selbstständige, sei es LW oder ein Berufszweig, der „rund um die Uhr rödelt, weiß, dass die heutige Gesellschaft“ bespaßt “ werden muss (wurde ja darauf hingearbeitet).
          Alles, was in Krisensituationen nicht der Lebenserhaltung (Medizin, Ernährung, Energie) dient, fällt zuerst weg (das ist nicht negativ oder gehässig von mir gemeint, das ist einfach so).
          Es verdienen trotzdem Menschen dort ihr Einkommen und auch diesen Menschen steht finanzielle Unterstützung zu.
          Natürlich wird auch der einzelne landwirtschaftliche Betrieb vor großen Problemen stehen, ohne Frage wird es da auch um betriebliche Existenzen gehen. Wird ein mehr, als harter Stresstest werden, da macht sich keiner was vor.

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          • Reinhard Seevers sagt

            Ich sehe das auch so, ich weise nur daraufhin, dass die Landwirtschaft sich wieder einmal in eine Kommunikationskrise begibt. Die anderen fordern bereits nach zwei Wochen Lebenserhaltende Gelder, die Landwirtschaft versichert Versorgungssicherheit und muss dann im nachhinein Gelder fordern, wenn der Rest schon wieder über die Krise hinweg ist.

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            • firedragon sagt

              Herr Seevers,
              ist ’ne blöde Situation für die LW.
              Sie, ich und alle Landwirte wissen, dass es Betriebe geben wird, die auf „extra“ – Hilfe angewiesen sein werden. Glaube, da macht sich keine was vor.
              Jetzt schon danach „rufen“, nach der Bereitstellung der „Zukunftsmilliarde“, bei eh schon „unberechtigt“ „hohen“ Dauersubventionen und noch nach der Bitte, die Bevölkerung müsste der LW auf dem Acker behilflich sein, weil die Menge der SAK, die wir auf dem Acker benötigen, nicht ausreichen werden?
              Was meinen Sie, wie das draußen ankommt?
              Deshalb (meine Meinung), eins nach dem anderen, Ruhe bewahren und machen was geht.

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              • Ehemaliger Landwirt sagt

                Das Problem sehe ich bei fehlenden Arbeitskräften,
                stehen die zu Verfügung, dann sind auch Einnahmen da.

                Kann nicht geerntet werden, dann hat man die selben Probleme wie zb. die Gastwirte und wesentlich größere finanzielle Probleme wie die Yogalehrerin.

                In so fern halte ich es richtig, darauf aufmerksam zu machen, dass auch die Landwirtschaft riesige Probleme in manchen Betrieben bekommen kann.

                Es ist auch Richtig, dass man dem Verbraucher mal darlegt, dass die Ernährungssicherheit, nicht Chile oder Südafrika sichert, sondern die deutschen Bauern.

                Ob der Kellner, oder der Koch zu Spargelstechen kommt,
                habe ich meine Bedenken.

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Genau das meine ich Ehemaliger!
                  Man sollte sagen, dass es hilfreich wäre, Hilfe zu bekommen, aber nicht davon ausgehen kann, dass die nicht zur Verfügung stehenden SAK dadurch ausgeglichen werden.
                  Man muss daraufhinweisen, dass die Grundversorgung sicher sein wird, es aber zu Engpässen bei gewissen heimischen Produkten der Saison kommen kann, weil eben die SAK fehlen….man muss daraufhinweisen, dass landw. Betriebe in finanzielle Engpäse kommen werden, aber eben die Bereiche auch benennen. Aber diese Art der Kommunikation darf sich nicht widersprechen, weil unterschiedlcieh Gruppen und Personen sich unterschiedlich äußern.

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                • firedragon sagt

                  Tja, das altbekannte Problem – einheitliche Kommunikation. Ist ja eigentlich schon „lustig“, wie die Versorgung von Mitteln für Leben von verschiedenen Seiten gesehen wird.
                  Was sagen eigentlich die Bioverbände?

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