Bauer Willi
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Hamsterfreundliche Bauern (mit Video)

Den nachfolgenden Artikel habe ich mit großem Interesse gelesen, denn in unserer Gemeinde gab es einmal eine der größten Feldhamsterkolonien in NRW.

https://www.sueddeutsche.de/politik/international-alarm-im-feld-hamster-sind-ueberall-vom-aussterben-bedroht-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200709-99-731015

Sehr viele Landwirte haben am Programm zur Förderung der Feldhamster teilgenommen, ich selber war auch 5 Jahre dabei. Es gehörte quasi „zum guten Ton“ mitzumachen. Ich könnte lange erzählen, was wir alles gemacht haben. Aber trotz aller Bemühungen und allem guten Willen von allen Seiten (wir haben sehr gut mit der Biologischen Station in Knechtsteden zusammengearbeitet) ist die Kolonie immer kleiner geworden. Im Herbst 2019 hat man schließlich gezüchtete Feldhamster ausgewildert. (siehe Video)

Meine Befürchtung ist aber, dass auch diese Population wenig Chancen hat. Es gibt hier eine unglaublich große Zahl von Greifvögeln, Rabenvögeln und Füchsen. Und auch die im Artikel genannten Faktoren können eine Rolle spielen.

Was mir an dem obigen Artikel aus der Süddeutschen noch gefällt: Die Bauern werden ausdrücklich positiv erwähnt. Sie seien „hamsterfreundlich“. Und das tut richtig gut… 🙂

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32 Kommentare

  1. Marko sagt

    74 gezüchtete Hamster, die in ihrem ganzen Leben nur Fütterung kennen, werden in einem Lebensraum entlassen, dass sie nicht kennen und gewohnt sind.
    Das sie weder Fuchs noch Greifvogel kennen ist ja das Eine,
    aber das sie ihre eigene Futterspeicher vor den eigenen Artgenossen schützen müssen, die Andere. Und Hamster können untereinander sehr, sehr böse sein.

    Auch wenn die Aktion gut gemeint ist, gebe ich den Tierchen keine Chance, weil die Futtergrundlage gar nicht da ist. Was war denn mit der 1960-Technik an Ausfallgetreide zu erwarten und was heute?

    Von einer anderen Perspektive aus betrachtet, könnte man es auch als Tierquälerei bezeichnen. 😉

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  2. Friedrich sagt

    In den 1960er Jahren haben wir uns als Schüler mit dem Hamsterlebendfang gutes Geld verdient. Die Forschung zahlte 10 DM/Hamster und wir haben in den Ferien auf dem Stoppelacker fleißig gebuddelt. So war das Feldhamsteraufkommen so lange da , bis die Grünen die Parlamente eroberten und so nach und nach die Krähen ,Greifvögel usw. unter Schutz stellten. Plötzlich waren sie alle bedroht und weg , die Feldhamster , Kibitze, Fasanen, Rebhühner , Kaninchen , Feldhasen usw. . Diese , in so großer Zahl geschützen Tiere brauchten Futter und das fanden sie in den Nestflüchtern , Junghasen usw. . Mein Freund züchtet seit Jahren Rebhühner und Fasanen. Diese bleiben solange in der Voliere bis sie flug-und fluchtfähig sind. Plötzlich gibt es sie wieder . Auch deshalb , weil in der Nähe die vielen Windräder die Greife dezimieren , was früher die Jäger vornahmen. Habe schon sehr oft mit ansehen müssen , wie zwei/drei Krähen dem Junghasen erst die Augen ausstechen und dann sich an den Braten ranmachen. Ebenso die Gelege der Kibitze oder dann die nestflüchtenden Kibitze verspeisen. Wie oft habe ich auch einen Bussard mit einem Hamster in den Greifen wegfliegen sehen. Speziell die Bussarde sind zuviel vorhanden. Im Winter verhungern sie oft und wenn mal ein Feld gepflügt wird , dann kommen gleich mehrere Dutzend zum Regenwurm- und Mausfressen.

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  3. Ehemaliger Landwirt sagt

    Ein Riesen bericht über den Feldhamster in der Süddeutschen und darunter steht 10.000 Kinder verhungern täglich durch Carona.
    Frei nach der Devise, das wichtigste muss entsprechend gewürdigt werden.

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    • Inga sagt

      Das zeigt die Emotionalität der Journalisten dieser Zeitung!

      Vielseitig interessierte Leute stört das!

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  4. Der Brandenburgbauer sagt

    Moin, in meinem Nachbarlandkreis im sächsischen Torgau, zahlt das Landratsamt
    jetzt einen Finderlohn für Feldhamster. Wer einen Bau des streng geschützten Nagers jetzt finde, erhalte eine Prämie von 50 €.
    Die UNB hofft , mit Hilfe aufmerksamer Bürger Feldhamsterbaue zunächst einmal sichten und zählen zu können.

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    • firedragon sagt

      Na super, rennen da jetzt „aufmerksame Bürger“ durch die Äcker… freuen sich die dortigen Landwirte sicher mächtig.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Tja, so ändern sich die Zeiten…der Osten ist auch nicht mehr das, was er war….:-)

        „In den 1950er Jahren betrug im Bezirk Magdeburg das Hamsterfellaufkommen jährlich 1,1 bis 1,2 Millionen Felle. Auf den Rübenschlägen musste der Hamster sofort nach dem Aufgehen der Rüben gefangen werden, am ersten Tag waren erfahrungsgemäß bereits 10 m² um den Bau herum abgefressen. Noch bis 1975 wurden in Aschersleben die Hamsterbaue auch begast. Da das Hamsterfell einen bedeutenden Wirtschaftsartikel darstellte, bemühten sich die Rauchwarenexperten der DDR darum, statt der Begasung den Hamsterfang durch die nebenberuflich tätigen Hamsterfänger und damit die Verwertung der Felle zu intensivieren. Zu der Zeit machte sich jedoch bereits ein deutlicher Rückgang des Fellaufkommens bemerkbar, wobei man sich nicht sicher war, welcher Anteil den verstärkten Fangbemühungen gegenüber den veränderten Anbaumethoden (Vergrößerung der Felder, Industrialisierung der Erntemethoden) zuzurechnen war. 1979 wurden im Kreis Staßfurt 25.400 Felle angeliefert, im Kreis Oschersleben 8500, im Kreis Halberstadt 31.800, im Kreis Haldensleben 5500 und im Kreis Schönebeck 15.000 Felle. Es wurde gesagt, dass die erheblichen Unterschiede der Fangmengen nicht einfach damit zu erklären seien, dass der Hamster „wandert“, die Zahlen sollten künftig durch verstärkte Fangbemühungen ausgeglichen werden.“

        Quelle Wiki

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        • Paulus sagt

          Tja, Mr. Seevers, die Zeiten ändern sich tatsächlich. In meiner harten Kindheit und frühen Jugend kamen die Frauen der Krauterbauern, die mussten ja strunzen, des sonntags im Pelzmantel zur Kirche – meist irgendwas mit Persern oder so. Weiß der Henker was das für Pelze waren. Und dann gab es noch ein paar adelige Damen, die hatten Stil und trugen feinsten Maihamster, allerdings auf der Innenseite ihrer Lodenmäntel.
          Und wenn die Motten sie nicht aufgefressen haben gibt es sie noch heute; die Mäntel meine ich, nicht die Damen.

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            • Paulus sagt

              Nix Mottenkugeln, Täfelchen aus Zedernholz und Sträußchen aus Lavendel waren auch schon damals angesagt.

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      • Der Brandenburgbauer sagt

        Moin , nein die UNB – Zitat“ Die Baue könnten am besten kurz nach der Ernte ausfindig gemacht werden. Vorher dürfen die Felder auch nicht einfach so betreten werden,betont die Behörde“

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        • firedragon sagt

          Brandenburgbauer, selbst nach der Ernte hätte der „aufmerksame Bürger“ dort nichts zu suchen (meine ganz persönliche verquerte Meinung).
          Und mal ganz nebenbei – der Mähdrescherfahrer sieht alles. Es braucht keine „aufmerksamen Bürger“.

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          • Der Brandenburgbauer sagt

            @firedragon Konnte ich mir fast denken das deine Antwort so ausfällt.
            Nein der MD-Fahrer sieht nicht alles. Das es beim dreschen fast immer sehr staubig ist wirst du ja selber wissen, oder?
            Deine Ansicht in dieser Sache kommt der Krümmelkackerei sehr nahe.
            Wenn bei uns die Felder abgeerntet waren, hatten wir auch nichts dagegen
            wenn die Leute stoppeln gegangen sind, solange keine Technik auf dem Feld war. Wir waren sogar froh, wenn nicht geerntete Maiskolben oder Kartoffel, von diesen abgesammelt wurden.
            Dadurch konnten auch Wildschäden eingedämmt werden,
            es waren meist Leute die privat noch Kleintiere gehalten haben

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            • firedragon sagt

              Freut mich Brandenburgbauer, daß ich Deinen Erwartungen entsprochen habe ;-).
              Das mit dem Staub weiß ich, ist aber nicht immer so extrem, als dass man gar nichts sehen würde. Okay, die Dunkelheit gibt es auch noch (kommt jetzt wahrscheinlich von Dir), ich gebe mich geschlagen.
              Wenn die Menschen Mais und Kartoffel stoppeln würden, wäre das ja nicht schlecht – macht bei uns nur niemand. Bei uns rennen die mit Metallsuchgeräten auf den Äckern rum und buddeln. Würden wir auch nicht viel sagen, ist halt nur so, die sehen nicht, ab wann sie von den Äckern unten zu bleiben haben.
              Deswegen vertrete ich die Ansicht, da hat niemand was zu suchen, ganz egal wann.
              Im Übrigen renne ich auch bei keinem im Garten rum und suche da keine Ahnung was.

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    • Ferkelhebamme sagt

      Wir haben eine Fläche (die nicht den offiziellen Kriterien einer Kiebitzfläche entspricht, das hat den Kiebitzen aber niemand gesagt), auf der jedes Jahr mindestens drei Paare Kiebitze brüten. Wir wissen das, und setzen die Nester beim Ackern um, klappt wunderbar. „Aufmerksame Bürger“ haben die Nester dann gekennzeichnet und die sehr lernfähigen Dohlen und Krähen so schön auf die Brut aufmerksam gemacht. Dämliche Idioten.
      Gegenüber am Ortsrand befindet sich eine Fläche der Stadt, ein kaum zu nutzende, weil sehr nasse Wiese. Dort sollte eine Mountainbike-Strecke entstehen, die Jugendlichen im Ort haben sich sehr drauf gefreut und haben viel Eigenleistung angekündigt. Ein „aufmerksamer Bürger“ will da jetzt irgendwas gesehen haben , jetzt ist das keine vernässte Wiese mit Drainageproblem mehr, sondern ein Feuchtbiotop. JKK blüht schon freudig und die Jugendlichen bekommen auch keine Ersatzfläche.

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  5. Reinhard Seevers sagt

    Die Verarschung der Landwirtschat ist einfach nicht mehr hinnehmbar. Ich muss für eine Strohlagerhalle von 600m² Grundfläche auf einem Grundstück ohne jeglichen Schutzstatus eine Potentialanalyse aus Artenschutzsicht machen lassen.
    Tesla kann Gegenzug 92ha Wald roden und darf ohne Gutachten im Vorfeld starten….das Gutachten wird nachgeliefert. Wer jetzt noch irgendeine Form des Verständnisses für die Verantwortlichen findet, oder für Naturschützer, der darf sich melden.

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    • Brötchen sagt

      Reinhard die haben richtig tiefe Pfahlgründungen gemacht, ohne eine richtige Genehmigung.
      Gestern stand in der Zeitung, dass Musk begeistert ist, es wird wohl der schnellste Fabrikbau.
      Irgendwas von vorgefertigten Elementen stand da noch.

      Nur unter uns der Wald da ist nur eine Kiefernplantage und davon gibt es nicht weit weg davon riesige Gebiete, da kann man schon mal auf 100 ha verzichten. W

      Was einen stutzig macht, plötzlich geht da was, davon kann der normale Mensch nur träumen!

      Oder bei uns wird eine Windkraftanlage gebaut, das sind genau 1000 m bis zum Dorf, aber der Clou ist, die Zuwegung geht parallel zur Straße, die vielleicht 50 m entfernt ist, dafür wird Acker geopfert, gut ist eh nur Sand, aber ich darf das nicht so schnell.
      Also die bauen parallel zur Straße eine Zuwegung 100 – 200 m.

      Da sind zwei Straßen vielleicht in 100 m Nähe, wenn da ein Flügel geflogen kommt, weiß ich nicht was einem dann im Auto blüht, aber das geht alles.

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      • Brötchen sagt

        Nachsatz aber vielleicht gibt es ja ein Gutachten, das die Flügel weiter als 100 m fliegen, falls es mal eine Havarie gibt.

        Wir haben noch so ein Windrad, da ist es nicht weit zur Straße und die ist stark befahren!

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      • Reinhard Seevers sagt

        Brötchen, das ist mir senkrecht Wurscht, ob das eine Mono-Kiefernkultur ist oder nicht. In Niedersachsen musst du bei jedem Baumbestand über 1000m² = Wald per Definitionem, ein Waldgutachten machen lassen. Da streitet man sich dann darüber, ob es Wirtschaftswald oder Hofgehölz ist usw. Da wird der Einfluss von Ammoniak berechnet und muss kompensiert werden. Es sind 1000m²….in BB sind es 92ha und man geht da so drüber weg. Sogar die Schutzgemeinschft Deutscher Wald kann damit leben, wenn Tesla in „richtigen“ Wald als Kompensation investiert. Die deutsche Denke ist geprägt von einer merkwürigen Natursteuerungsdenke, je nach politischer Lage.

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        • Brötchen sagt

          Du Reinhard es geht noch nicht mal um das komische Naturverständnis es geht um das zweierlei Maß. Kein anderer würde das so schnell genehmigt kriegen, die sind gerannt, wie die Kaninchen, um das auf die Reihe zu bekommen.

          Aber der eigentliche Hintergrund ist der, dass die Lausitz für den Kohlekompromiss geopfert wird und nun schnell was als Ausrede her muss.

          Weil es ist glasklar, wo Industrie weggeht, kommt nichts neues! Und da ist nichts, nur Sand und Wald!

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      • sonnenblume sagt

        Die gesonderte Zuwegung ist sicher eine Bauauflage um die andere Straße nicht durch Baufahrzeuge und späteren Wartungsverkehr zu schädigen. Das kennt man auch von anderen Baumaßnahmen.

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        • brötchen sagt

          Die andere Straße ist auch nicht anders, vielleicht nachrangiger. Die erstere ist stärker befahren, ist aber relativ. ( ist ein 90 ° winkel der beiden Straßen)
          Das Problem ist ja, die könnten ja weiter weg von der Straße bauen, aber da ist das Dorf dann unter 1000 m. Die haben alles möglich gemacht, bloss das das Ding da hingeht.

          Ich würde mal schätzen, wenn da ein Flügel zerbirst, fliegen die Teile ein paar 100 m weit.

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  6. bauerhans sagt

    ich hab ne Kiebitzschutzfläche für die ich sehr guten finanziellen ausgleich bekomme,aber die vögel werden immer weniger.
    wenn man ideen hat,wie man dem kiebitz ein attraktives umfeld gestalten könnte,scheitert das an den vorgaben.
    dieses „ganz böse“ mittel mit G spielt dabei ne rolle,aber nix zu machen.

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  7. Obstbäuerin sagt

    Ich habe mal wieder erlebt, dass das Artenleben eigentlich kein Schwein interessiert außer den üblichen Verdächtigen, die wieder mal aus einem positiven Anlass ihre Frames verbreiten und alles Übel der Konventionellen Landwirtschaft anlasten. Da wird aus einer Schmetterlingsführung in konventionellen Obstanlagen, eine Jagd auf Schmetterlinge gemacht und in einem begleitenden Beitrag alle Klischees bedient, die das Thema hergibt. Zu Wort kommen Nabu und BUND und eine Hobbyfotografin, die in einer stadtnahen Anlage 2020 nur sehr wenige Schmetterlinge fotografieren konnte.
    Nicht fehlen darf der Satz:“Auf den Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln und auf das häufige Mähen von Wiesen verweist Magnus Wessel … (BUND Berlin) … Schmetterlinge brauchen nährstoffarme, offene und blütenreiche Landschaften und lichte, naturnahe Wälder. Doch solche Biotope gibt es fast nur noch in Schutzgebieten.“ Das kann man ja an Krefeld sehr gut nachvollziehen.

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    • Bauer Willi sagt

      Stimmt. Außer nährstoffarm stimmt aber in Krefeld davon sonst nichts. Oder er meint die Monokultur von Jakobskreuzkraut…

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  8. firedragon sagt

    „die Bauern werden ausdrücklich positiv erwähnt“ – tatsächlich?
    Ist mir allerdings auch egal. Mir geht es um was anderes, was in dem Text erwähnt wird, dass sich auf andere Beutetiere verlegt wird.
    Wir können bei uns sehr viele Füchse beobachten (eventuell sogar zu viele?). Beim Dreschen sieht man gut ihre Jagtspuren nach Mäusen. Auch die Zahl der Greifvögel und Rabenvögel wächst stark. Letztere sind extrem lästig, da sie die gekeimte Saat auszupfen.
    Im Artikel wird der Hamster als fehlendes Beutetier für Prätatoren bezeichnet, trotzdem vermehren sich Füchse und Bussharde stark.
    Meine Frage: welchen Nutzen hat der Hamster noch, ausser den des Beutetieres? Im Artikel wird kein weiterer aufgeführt.
    Nur kurz am Rande – wir konnten bei uns auch wieder einige Hasen und Fasane beobachten.

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    • Brötchen sagt

      Drachen es ist schon schön, wenn man eine Vielfalt an Tieren hat.
      Das kann Touristen anziehen. Wenn ich wüßte an einem Ort sind Feldhamster würde ich da mal hinfahren und mir das Feld ansehen.
      Kann man Naturführungen machen usw..

      Wäre jetzt nur noch ein kleiner Aspekt. Wird sicher nicht die Masse an Leuten begeistern.

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      • Obstbäuerin sagt

        Brötchen, ich habe am Sonnabend eine Schmetterlingsführung mit einem Interessenten gemacht. Von unserer regionalen Zeitung waren außerdem ein Fotograf mit seiner Frau dabei. Der Fotograf war begeistert von der Artenvielfalt. Ein Foto landete auf der Titelseite mit besagter Unterschrift (Obstbäuerin auf Schmetterlingsjagd) und eine ganze Seite widmete sich dann dem Artensterben. So geht kontraproduktive Medienpräsenz, auf die man überhaupt keinen Einfluss hat.

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      • firedragon sagt

        Guten Morgen Brötchen,
        Vielfalt an Tieren ist schön, gebe ich Dir gerne recht. Ich persönlich verzichte sehr gerne auf noch mehr Touristen im Feld (besonders die mit Hunden).
        Wenn Du ein Feld wüsstest, wo Hamster leben, was erwartest Du dort zu sehen? Die Tiere an sich, könntest Du nur in der Nacht „beobachten“. Wenn ich wüsste, wo sich eher seltene Tiere aufhalten, würde ich das nicht an die große Glocke hängen – weil ich eben nicht wollen würde, dass sie durch Touristen gestört werden.

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  9. Reinhard Seevers sagt

    Ist eben ein Kulturfolger, der hier nur sesshaft werden konnte, weil der deutsche Wald seit dem Mittelalter durch Agrarflächen ersetzt wurde…..der Wolf ist dafür ja zurück. Man kann nicht alles haben. 😎

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