30 Kommentare

  1. Friedrich sagt

    Ich muß hier oft auf der Bundesstrasse fahren . Hier sind auch Ampeln. Die PKWs können auch gut überholen. Leider gehen die PKW-Fahrer mit uns sehr rücksichtslos um . Überholen auf der Linksabbiegerspur an der Kreuzung, kurzes schnelles überholen und vorsetzen an der Ampel und lauter solche Rüpeleien. Trotz Linksblinken und Rundumleuchte auf freier Straße noch überholen. Solche Dinge sind hier normal. Manches mal hat man dann Last den 40 to Schlepperzug bei dem plötzlich verkürzten Anhalteweg zum Stehen zu bringen. Ich fahre nicht mehr an die Seite bei solch einer Rüpelei. Wir haben unsere Schlepper mit zwei Rundumleuchten ausgerüstet, weil auf den Blinker keiner mehr achtet. Ein hier im Ort aufgestellter Blitzer hat letzte Woche mehr als 400 Autos mit mehr als 63 kmh in drei Stunden geblizt. Der Schnellste hatte 132 kmh. Auch von der Feuerwehr haben wir jedes Jahr mehr als vier schwere Unfälle zu bearbeiten. Und immer wieder Tote zu bergen. Alle zu schnell gefahren. Viele landen dann bei uns auf dem Acker mit den entspr. Flurschäden. Da heißt es dann zahlen oder Gutachter und RA holen. In den letzten 30 Jahren hatte ich 20 Jahre mit diesen Leuten zu tun. Wer muß wohl auf wen Rücksicht nehmen ??

    0
    • Stadtmensch sagt

      Wenn jeder im anderen immer nur ein „krummes Holz“ sieht, kommt es zur selbsterfüllenden Prophezeiung des „Kampfes aller gegen alle“. Aber vielleicht sind die Feinsinnigen auch nur überempfindlich?
      Immer wenn ich mich über den kleinen aber relativ stark auffallenden Anteil Rüpel an der Gesellschaft aufrege, kommen mir die vielen Annehmlichkeiten in den Sinn, die vom anderen Teil geschaffen werden. Meine eingebildete Toleranz wurde bisher aber auch noch nicht nennenswert auf die Probe gestellt.

      Hier noch das Wort zum Freitag 😉

      „Auf jeden, der gegenwärtig die Illusionen eines aufklärerischen Humanismus durchschaut, lauert die Falle des Entweder-Oder. Wenn die linken Tröstlichkeiten versagen, winkt jener Trost, den die abgebrühten Wahrheiten der Rechten versprechen. Dann ist der Scharfsinn zwar groß genug, um jene hergebrachten Selbsttäuschungen zu demontieren, die Ausdruck eines humanitär gepolsterten Seelenfriedens sind, aber nicht groß genug, um jene andere Selbsttäuschung zu erkennen, die in der Faszination des kalten, bösen Blicks besteht. “
      http://www.zeit.de/1993/36/die-droge-der-illusionslosigkeit/seite-3

      0

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.