41 Kommentare

  1. Im Mittelalter gab es außer den Sonntagen ungefähr 100 kirchliche Feiertage, an denen offiziell nicht gearbeitet worden ist. Papst Urban VIII – das ist übrigens derselbe, der mit Galileo Galilei aneinandergeriet – beschränkte die Zahl 1642 dann auf 34.

    Mal rechnen: Heute sind es noch 12 gesetzliche Feiertage plus 30 Tage Urlaub, macht … 42!

    Da brauchen wir schon noch ein paar mehr Maschinen, bis wir wieder dahin zurückkommen, wo wir freizeittechnisch schon mal waren.

    Und Alois: hast du denn die Gräser überhaupt schon gezählt und alle Formulare ausgefüllt, bevor du jetzt auf deine Alpe gehst? 🙂

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    • AdT sagt

      Interessant. Es ist heute aber noch schlechter als Sie sagen. Denn der Urlaub beträgt jährlich mindestens 24 Werktage (Paragraph 3 Abs. 1 Bundesurlaubsgesetz). Wenn der Samstag Arbeitstag ist. Bei einer 5-Tage-Woche sind es in Deutschland also nur 20 Urlaubstage. Und Sie schlagen einfach mal 50 % auf 😉 Aber einige Betriebe sind ja „kulant“ oder tarifgebunden.

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Meine Frau hat 32 Urlaubstage, natürlich bei der 5 Tagewoche.

        Das kann sie sich nur gönnen, weil sie bei mir nicht angestellt ist und war. 😉

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  2. Ehemaliger Landwirt sagt

    Mit Verlaub, moderne Technik sieht für mich anders aus.

    Ich selbst kann mich noch erinnern, als mein Vater einen Ladewagen kaufte, damals war es schon was besonderes so ein Gerät zu besitzen.

    Für den Fall, dass bei Dir noch so ein Gerät am Hof fehl, ich hätte noch einen gut erhaltenen 16 cm Mengele rumstehen. 😉

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    • Ich seh das so sagt

      Er hat komplett übersehen, daß seine Jungen eigentlich ganz gut ohne ihn zurechtkommen. Vor allem brauchen sie keinen mehr, der anschafft, was zu tun ist. Und das hätte es doch früher wirklich nicht gegeben. Da war in der Früh Befehlsausgabe an die Truppe durch den „Generalissimus maximus“ und erst dann ging´s los. Dann gab´s laufende Arbeitsinspektion während des Tages durch selbigen und abends die Standpauke, weil alle sowieso nur weniger gearbeitet haben als der Bauer und der Großknecht. 🙂

      Und jetzt das: die Jungen können auf die Leier vom „Alten“ gerne verzichten – der soll sich lieber in sein Computerkammerl setzten 🙂

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      • Alois Wohlfahrt sagt

        Jaja, sehr richtig erkannt. Ich werde nicht mehr gebraucht. Und ich habe auch noch das Glück, dass die „Jungen“ den Hof übernehmen wollen, obwohl es kein „Weltmarktkonformer Hof“ ist.
        Also lässt man die Jungen machen und betreibt selber einen Blog… ?

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  3. bauerhans sagt

    alois,ich hätt noch nen schönes bier im kühlschrank,leider bist du ein bisschen weit weg.
    obwohl,wir hatten mal ne mieterin,deren freundin kam aus kempten übers wochenende zu besuch.
    apropos früher: opa und vater hatten die zwei höfe von 95ha auf 38ha herunter gewirtschaftet.

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