Alois
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Faire Kommunikation

Hallo, hier ist der Alois.

ich habe eben mit Willi telefoniert. Er ist gerade in Berlin losgefahren und hat jetzt noch 6 Stunden Autofahrt vor sich. Zuvor hatte er am Vormittag noch einen Termin, wo es um Tierwohl und Tierschutz ging. Details dazu kommen später.

Insgesamt ist alles sehr positiv verlaufen. Gestern Nachmittag war Willi zu einer Diskussion mit einem Bio-Bauer bei der Heinrich-Böll Stiftung geladen. Auch dort wurde die Notwendigkeit eines ernsthaften übergreifenden Dialogs zur Landwirtschaft hervorgehoben – und auch praktiziert. Das ist ein guter Anfang. So eine faire Kommunikation müssen wir fortführen.

Wir sind beide überzeugt, dass die oftmals verwendeten Stilmittel der Skandalisierung von Problemen uns nicht zu Lösungen führen, sondern nur zu weiterer Spaltung und Konfrontation. Darüber müssen wir reden. Damit werden wir uns in nächster Zeit im Blog noch intensiv beschäftigen.

Unsere Leser bitten wir schon mal darüber nachzudenken, wie wir das angehen könnten?

Euer Alois

 

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58 Kommentare

  1. Vielleicht könnte die Betonung mehr auf individuellen Lösungen liegen. Landschaft, Böden, Pflanzen, Tiere, Menschen sind unterschiedlich und deshalb ist jedes Miteinander und jede Interaktion einzigartig.

    In den meisten Diskussionen wird die gegenteilige Position vertreten. Da wird behauptet, dass für alle Menschen dasselbe gilt: dieselbe Ernährung für alle, gleiche Bewegung für alle, gleicher BMI für alle, gleicher Blutdruck und gleiche Cholesterinwerte für alle. Dasselbe gilt auch für Tiere, Pflanzen und Böden. Dieselben genormten Ställe, dieselbe Ernährung, dieselbe Hygiene, denselben Dünger und dieselben PSM. Alles, was da so besprochen wird, läuft auf die große Vereinheitlichung hinaus, als ob Soja nun gleichermaßen im Regenwald, in der Wüste, in den Bergen oder in Grönland wachsen würde.

    Der Physiker und Nobelpreisträger Robert Laughlin hat sich von der Weltformel verabschiedet, da könnten wir doch allmählich nachziehen. Wenn vegan für AdT passt, passt vegan noch lange nicht für mich. Wenn Astrid den Nahrungskreislauf für gewalttätig hält, soll sie sich meinetwegen von Sonnenlicht ernähren, aber nicht dasselbe von mir verlangen.

    Vielleicht sollte man einen Bauernhof wieder eher als individuelles Zusammenspiel von Land, Boden, Mensch, Pflanze und Tier begreifen und nicht als einen wissenschaftlich berechenbaren Algorithmus, der nicht Land, Boden, Mensch, Tier und Pflanze, sondern nur Zahlenwerte erkennt.

    Ich war mal in einem Stall, der nicht sehr sauber gewirkt hat. Alt, versifft und so. Aber das Schwein da drin war trotzdem äußerst gut drauf. Der Halter und das Schwein hatten meiner Ansicht nach echt Fun miteinander. Das passt nun wieder gar nicht zu den wissenschaftlichen Lehren, wonach Schweine sehr sauber sind und Futtern, Schlafen und Scheißen auf verschiedene Bereiche aufteilen.

    Ich habe auch jede Menge Menschen getroffen, die nicht unbedingt den Vorstellungen eines geglückten und erfolgreichen Daseins entsprachen und die trotzdem äußerst gut drauf waren. Ich habe festgestellt, dass solche Menschen, die eben nicht der Norm und nicht dem Algorithmus entsprechen, sogar die interessanteren sind.

    Ich wünsche mir eine Politik, die wieder mehr das Individuum und individuelle Lösungen akzeptiert und den Individuen auch zutraut, selber die für sie passenden Lösungen zu finden. Wäre vielleicht in dieser Richtung was zu machen?

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      >>Ich war mal in einem Stall, der nicht sehr sauber gewirkt hat. Alt, versifft und so. Aber das Schwein da drin war trotzdem äußerst gut drauf. Der Halter und das Schwein hatten meiner Ansicht nach echt Fun miteinander.<<

      Ein Landwirt mit einem Schwein, hoffentlich ist das keine Massentierhaltung.

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      • Das waren noch Zeiten! Das Schwein wurde mit den Resten aus dem Landgasthof von nebenan gefüttert. Ich habe mich seinerzeit gefragt, ob das nicht kannibalistisch ist, denn vermutlich waren da auch Reste vom Schweinebraten dabei. Nachgeprüft habe ich das allerdings nicht. Ich weiß gar nicht, ob das heute in Deutschland noch legal wäre. Wahrscheinlich nicht.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Glaube mir, meine Hühner fressen auch ihre eigenen Eier, wenn im Stall eines zu Bruch geht. Habe ihnen schon eindeutig gesagt, dass dies eine Art von Kannibalismus ist, die Viecher haben nur blöd geschaut, entweder verstehen die mich nicht, oder sie wollen nicht verstehen.

          Es ist nicht erlaubt, Küchenabfälle vom nahestehenden Gasthaus zu verfüttern.
          Wer dagegen verstößt, na ja bei einem Schwein werden die Behörden nicht mit Sondersignal anfahren, wenn der Schweinehalter Glück hat, dann befinden sich keine Krankheiten im Futter.

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          • Inga sagt

            Ich habe auch schon gesehen, dass Hühner ein kaputtes Ei verzehren, auch das rohe Innere. Das könnte Kannibalismus sein.
            Wenn Rinder auf der Weide kalben, verzehren sie die Nachgeburt auch, ich dachte, ist ja sinnvoll, denn bekommt die Kalbin wieder viele Vitamine zurück, das kräftigt sie wieder, auch fürs Kalb, denn das säuft ja die von ihr produzierte Milch mit vielen wertvollen Nährstoffen.
            In anderen Tierreichen wird vielleicht der schwache Nachwuchs in Eiform von den Eltern gefressen.

            als ich klein war, 1960, war es üblich, den Küchenabfall, also nur Essensreste in einem Eimer für die Schweine zu sammeln.
            Nur die Kartoffelschalen bekamen die Kühe, weil die ja rohe Kartoffeln in ihrem Verdauungsapparat verwerten können, für Schweine müssten sie abgekocht werden, wie auch in der ‚Kartoffelmast, wo die Kartoffel im Dämpfer gekocht werden.

            Und die Eierschalen von unserem Frühstückstisch wurden zum Fenster rausgeschmissen, denn da flogen sie auf den Hof, wo sie die Hühner fanden. Da hatten sie dann ihren Kalk wieder in ihrem Nährstoffkreislauf.
            Nix durfte ja umkommen.

            Mir fällt gerade ein, als ich schon kochen und backen konnte, ob mir mein Vater da nicht erklärt hat, dass die rohen Eierschalen für Kuchen u.ä. für die Hühner draußen auf dem Hof nicht geeignet sind, die dürfen nur gekochte Schalen.

            ach, mir fällt gerade ein, er sagte, den Hühnern gibt man keine rohe Eierschalen, weil sie sich dann daran gewöhnen, diese zu fressen und dann gehen sie im Hühnerhaus an die frisch gelegten Eier!!
            Macht doch auch Sinn, oder?
            Ein Tipp für dich, Ehemaliger Landwirt?
            Es ist nicht heutzutage nicht erlaubt Küchenabfälle an Schweine zu verfüttern außer sie werden abgekocht oder pasteurisiert.
            Heutzutage werden ja Küchenabfälle von Hotels oder Krankenhäuser verfüttert.
            Aber das Abkochen ist zu teuer für das knappe kalkulieren bei den Schweinpreisen.

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              In der Verordnung (EG)
              Nr. 1069/2009 steht unter

              8. Fütterungsverbot
              Artikel 11 Absatz 1

              Die Fütterung von Nutztieren außer Pelztieren, mit
              Küchen- und Speiseabfällen oder Futtermittel-Aus-
              gangserzeugnissen, die Küchen- und Speiseabfälle
              enthalten oder daraus hergestellt wurden.

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        • Mark Rössler sagt

          Wildschweine fressen Kadaver sehr gerne, ob nun von den eigenen Artgenossen oder mal, meist eher zufällig, erlegtes ein kleines Rehkitz.

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          • Inga sagt

            Ja, Mark,

            die wilden Tiere (das Wild) im Wald und der anderen Wildnis auf der Erde, sind ja oft auch die Hygienepolizei , weil sie die Kadaver fressen, denke ich.

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      • Inga sagt

        Nein,
        ist es nicht, denn wenn jeder Bauer so wirtschaften würde, dann wäre Schweinefleisch viel zu teuer;
        wo sollten dann die ganzen „Fressgassen“ in den Einkaufsstraßen und -galerien ihre Sachen, wie Würste und so her bekommen?

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  2. Astrid sagt

    Was ist eine faire Kommunikation?
    Die Frage ist, wie kommen wir von der Gewalt gegen die anderen Tiere weg?
    Morgen ist die Demo in Brüssel gegen die Tiertransporte vor dem Europaparlament.
    Wenn wir Tiere schützen und nicht quälen wollen, müssen wir mit unseren Gewalttätigkeiten aufhören. Das bedeutet wir müssen zu einer wirklichen Veränderung bereit sein: biovegane Landwirtschaft ohne Gewalt gegen anderen Tiere, ohne deren Ausbeutung.
    Ja, aber an der Ausbeutung und Gewalt hängt so viel Geld dran …. und dann doch lieber so weiter machen … noch ein schöneres Label … das lassen wir uns auch was kosten … und die Gewalt geht weiter …
    Ist da die Kommunikation das Problem? Oder vielleicht doch das Bewusstsein … denn die Gewalt an die wir gewöhnt sind … die nehmen wir nicht wahr …
    Da gibts dann Bioeier … wofür die Küken so schön bio geschreddert werden … und wir glauben … jetzt ist alles gut …
    Und die schöne Biomilch … wofür die Kühe so schön qualgezüchtet … ausgebeutet … und ihnen so schön bio die Kälber weggenommen werden …
    Ich glaube nicht die Kommunikation ist das Problem, sondern das Bewusstsein und die Angst vor Veränderung … ist sooo groß … und sieht gar nicht so gewinnbringend aus …
    Wir müssen aufhören aufs Geld zu gucken … wir müssen uns ändern … alle …

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    • Sabine sagt

      Ja, Astrid, schau einfach nicht aufs Geld und kauf dir Land und bestell es wie Du es für richtig findest. Du kannst die Hühner vor Lege- und Mastställen bewahren, die Hahnenküken großziehen, die Kälber bei den Kühen lassen und die nicht auf Fleisch oder Milch selektieren … aber sei auf der Hut. Du könntest es mit der Natur zu tun bekommen. Und die Natur versteht keinen Spaß, sie ist immer wahr, immer ernst, sie hat immer recht. Fehler und Irrtümer sind des Menschen. Sie ist rau und gelinde, lieblich und schrecklich, kraftlos und allgewaltig. Leben ist ihre schönste Erfindung und der Tod ihr Kunstgriff viele Leben zu haben.
      Die Fans des alten Geheimrats mögen mir das Spiel mit seinen Worten nachsehen.

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    • Inga sagt

      Du kannst dich zur Tierpsychologin anstellen lassen, Astrid
      um auf so einen Hof mit vielen Kühen, dich um da die Kälbchen und männl. Küken zu kümmern.
      Wirst von landw. Subventionen vom Staat bezahlt!

      Denn welcher Staat will sich schon vorwerfen lassen diese kleinen Tier alle zu ermorden, ohne dass sie kaum selbst haben.
      Oder kannst es ja umsonst machen, wie das früher die Bauersfrauen, -kinder und Omas gemacht haben. Damit wir wenigstens Milch und Eier haben.

      Und als Sonntagsbraten dann folgendes:
      https://www.facebook.com/WDR/videos/1542513122463898/

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    • Aufklärer sagt

      Hab ich Ihnen schon mal gesagt:

      Landwirte können nicht die Arbeit der Psychotherapeuten oder Priesterschaften übernehmen.

      Sie müssen sich weltanschaulich woanders orientieren, hier gehts um züchten, schlachten und essen von Tieren.

      Aber ist schon klar warum Leute wie Sie ausgerechnet hier rein schreiben: Entweder Troll, voll toll oder Selbstgerechte Flitzpiepe, muss öffentlich lospoltern damit sie beim Poltern gesehen wird …

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      • Sabine sagt

        Nanana, warum den gleich so aufgeregt? Lass dat Astrid doch die Frikadelle, wenn se damit schibbeln will. Ich bin gespannt auf das Astrids erstes Gartenjahr mit veganen Anbaumethoden. Wenn es ihr nicht ums Geld geht, dann kann sie all das doch umsetzten, was sie sich von anderen so sehr wünscht.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Letzten Monat konnte ich einen Eintopf mit vegetarischen Würsten probieren, es war meine Schuld, ich wollte das Zeugs mal probieren.
          Mir war völlig schleierhaft, dass manche sowas Ungenießbares zu sich nehmen konnten.
          Soeben habe ich ein Steak vom Iberoschwein (meine Berufskollegen möchten mir für das Fremdgehen verzeihen) verdrückt, ehrlich gesagt, die vegetarischen Pommes dazu waren auch nicht schlecht. 😉

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          • Wer macht denn so was, Eintopf mit vegetarischen Würsten? Ein Pauschalurlauber, der sein Urlaubsprogramm vom Nachbarn und der Hotelrezeption bestimmen lässt, oder was? My neighbour änd noch ä näjba wos in Santa Catarina. Santa Catarina so nice. Führer Santa Catarina, Führer sääis itts inn! Hotel shuttle? Bus? Transfer? Quanta costa?

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            • Inga sagt

              Aber probieren würde ich das auch, wenn die Möglichkeit dazu besteht.

              Nur veganer oder vegetarische Würstchen !?!

              Widersprüchlich?

              Naja für Besucher und Touristen?

              Ansonsten konnte man doch eine vegetarische Suppe ohne Würstchen herstellen?
              Das kann man mit Käse oder Eierstich machen, gute Köche bekommen das hin.
              Auch mit Sellerie und oder Maggikraut (Liebstöckel)

              Nur ein paar Gedanken zu veganen oder vegetarischen Kost!

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Inga,
              die Würstchen haben scheußlich geschmeckt, habe die nach dem ersten Bissen liegenlassen, der Eintopf war aber gut, ob der Vegetarisch war, ich glaube nicht, es ist nicht als vegetarisches Gericht beschrieben worden.

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Wer macht denn sowas?

              Der Küchenchef einer Klinik,
              der Heilungsprozess war stark gefährdet. 😉

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            • Sabine sagt

              Es gibt tolle vegetarische und vegane Gerichte, kein Zweifel. Vegetarischer Aufschnitt und Würste find ich allerdings sehr merkwürdig und ist, wenn man mich fragt, in der großen Kunst der Herstellung schnittfesten Wassers gegründet. Positiv an der veganen Küche finde ich z.B., dass sie oft sehr viel von der indischen Küche abguckt und stärker mit Gewürzen und Kräutern arbeitet. Wenn man da also vergleicht, sollte man die vegetarische Wurst dann doch eher mit der ganz billigen Geflügelwurst aus Geflügelhaut und Separatorenfleisch vergleichen. Hört sich an, als würde da sogar der Katze von schlecht, wird aber wohl gerne gekauft. Was das Iberico angeht, Glückwunsch. Ich gebe ja die Hoffnung nicht auf, dass – trotz Schweinepest – wir vllt. wieder ähnliches hier auch erzeugen können. Es braucht ja nicht unbedingt 40% seines Gewichts mit Eicheln draufgefuttert haben…. würde das eigentlich auch mit Bucheckern gehen? Und wie würde das dann schmecken?

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            • Hallo Inga, gute Möglichkeiten, vegan zu essen, bieten arabische und indische Küche. Darüber hinaus gibt es vegane Kreaktionen in eigens vegetarischen oder veganen Restaurants und in Großstädten auch in sonstigen Restaurants. Kannst ja mal einfach z.B. „Kassel vegan“ bei Google eingeben.

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Iberico ist wesentlich besser als Schwäbisch-Hällisches, oder das vom Vogelberg, auch besser als Duroc.
              Na ja man kann das im Onlinehandel kaufen für 30.- Euro das Kg, oder bei Edeka auch für 30.- Euro im Angebot, ich kauf das im Großhandel wenn es im Angebot ist, dann kostet es halt um 20 Euro im Angebot, dann kauf ich, ein bisschen Geiz muss sein. 😉

              Ob die Qualität auch mit Bucheckern geht? Keine Ahnung?

              Übrigens, dazu habe ich noch Zwiebeln gedämpft,
              von der Höri-Bülle habe ich Samen gewonnen und ausgesät, eine Delikatesse die nur der kennt, der jemals diese Zwiebel gegessen hat. 🙂

              http://www.hoeri-buelle.de/seite/244839/die-höri-bülle.html

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            • Sabine sagt

              Ich finde das schön. Ich freue mich, wenn mir jemand sagen kann: Da hab ich was gefunden, was wirklich lecker ist und was ich dringend auch in meinem Garten haben muss oder wenigstens regelmäßig auf dem Teller. Es gibt eine wahnsinnige Vielfalt von Aromen und Texturen zu entdecken. Und Aldi und Lidl wissen das auch, sonst wären die bei ihrer „nur das Billigste“-Strategie geblieben. Inzwischen kann man da ja auch etwas mehr ausgeben, wenn man es will. Die starten z.Z. auch Versuchsballons mit Bio-Hähnchen für irgendwas um die 7 Euro das Kilo. Das ist sicher nicht der Demeter-Bruder-Hahn, aber das zeigt mir, dass sie mit einer Kundschaft rechnen, die bereit ist tiefer in die Tasche zu greifen und die auf keinen Fall einer wie auch immer gearteten anderen Vertriebsschiene überlassen wollen. Der Bauer Willi hat ja letztens gepostet, dass Rewe seine Bio-Märkte schließt. Das heißt nicht, dass das Experiment nicht erfolgreich war. Neue Marke oder einen eigenen Vertriebszweig aufzumachen ist ja eine recht gängige Strategie Käuferschichten auszuloten. Wenn es in die Hose geht, beschädigt es die Hauptmarke oder den Hauptvertriebsweg nicht und wenn es einigermaßen gut läuft, nimmt man das, was am Besten ankommt in die Hauptlinien auf. Versicherungen und Banken haben das im z.B. großen Stiel mit ihren Online-Produkten gemacht. Also es tut sich was.

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          • Aufklärer sagt

            vegetarische Würste gehen eigentlich, aber nur mit Mayo, Zwiebel, Senf oder sonstigem, das den Geschmack etwas verbreitert.

            Ich mochte die Teile. Sind aber zu teuer für das, was sie bieten und woraus sie gemacht sind.

            Sojaschnitzel mag ich eher, aber sind so aufwändig…

            Nur auf die Idee eine Suppe draus zu machen, aus den veggiewürsten … darauf hätte man nicht kommen dürfen, das kann nur schief gehen …

            Da geht eher Soja-Fleischersatz, den man aber auch erstmal mögen und würzen muss. Mit den Aromen, die sonst beim Fleisch typisch sind *g

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            • Der Aufklärer verwendet/isst so was? *staun
              Mit Senf, Ketchup, (veganer) Mayo und diesen Steak-/Grill-Soßen, die z.T. für sich vegan sind, geht ohnehin so ziemlich alles, sogar ein Block Tofu. Und Salz und Pfeffer natürlich, Glutamat, Maggi, ist auch gut. Wenn’s schnell gehen muss, warum nicht?
              Hab gehört, dass Köche in ihrer Ausbildung ein Schnitzel aus Küchenrollenpappe machen. Wer ein schmackhaftes Küchenrollenpappenschnitzelgericht machen kann, ohne vorgenannte Hilfsmittel, ist ein guter Koch.

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            • Aufklärer sagt

              Ich schockiere dich jetzt mal ADT: Ich war gerne jahrelang vegetarisch / pescetarisch unterwegs.

              Nicht wegen die Tiiiirrrääääh! mehr wegen weil Bock drauf und Spass dabei.
              Jeder muss entscheiden dürfen was er ißt – Fleisch oder nicht Fleisch ist gar nicht die Frage, die Frage ist, wie wir Menschen miteinander umgehen.

              Auch heute es ich aus diversen Gründen nicht alles, was mir an Produkten vorgesetzt wird. Jeder wie er mag.
              Heute ess ich auch gerne mal wieder ein paar Kilo Fleisch – in der Woche.
              Oder auch mal ein paar Wochen nix.

              Kein Fleisch ist auch keine Lösung ;>

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      • Inga sagt

        Aber Astrid kann das, sie kann sich ja
        zur Tierpsychologin

        umschulen lassen!

        Bauern können das auch, wenn die das lernen, viele ihre Kinder studiert das bestimmt!

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Kommunikation (lat. communicatio, ‚Mitteilung‘) ist der Austausch oder die Übertragung von Informationen.

      „Information“ ist in diesem Zusammenhang eine zusammenfassende Bezeichnung für Wissen, Erkenntnis, Erfahrung oder Empathie. Mit „Austausch“ ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen gemeint; „Übertragung“ ist die Beschreibung dafür, dass dabei Distanzen überwunden werden können, oder es ist eine Vorstellung gemeint, dass Gedanken, Vorstellungen, Meinungen und anderes ein Individuum „verlassen“ und in ein anderes „hineingelangen“. Dies ist eine bestimmte Sichtweise und metaphorische Beschreibung für den Alltag – bei genaueren Beschreibungen des Phänomens Kommunikation wird die Anwendung dieser Metapher allerdings zunehmend schwieriger.

      Aus Wikipedia

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