Bauer Willi
Kommentare 44

Eine Umfrage zur Tierhaltung der Zukunft

Von eine Landwirtschaftlichen Fachhochschule erhielt ich den Hinweis auf die nachfolgende Umfrage, an der sich wohl auffallend viele Tierschützer und Tierrechtler beteiligt haben. Was fehlt, ist eine größere Beteiligung von Landwirten, egal ob mit oder ohne Tierhaltung.

https://thuenen.limequery.com/847856?lang=de

Ich habe die Umfrage, für deren Beantwortung es tatsächlich nur 10 Minuten braucht, ausgefüllt und an manchen Stellen schwer atmen müssen. Die Antworten sind nach meiner persönlichen Auffassung nicht neutral sondern weisen eine Tendenz auf. Das finde ich ärgerlich.

Umso wichtiger ist es, dass möglichst viele Landwirte ihre Meinung kundtun.

Die Umfrage ist bis zum 15.7.2022 offen.

(Aufrufe 2.702 gesamt, 1 heute)

44 Kommentare

  1. Seevers Reinhard sagt

    Langsam frage ich mich, ob es noch ein anderes Volk auf diesem Planeten gibt, das noch schizophrener ist, als das Deutsche.
    Unsere Kultur, die Wirtschaft und die Bürger werden zunehmend transgendertransformatiert.
    Die Tagesschau berichtet vom CSD und blendet Claudia Roth ein, die die Ukraine auf dem Weg zur queeren Gesellschaft und der Rettung vor dem homophoben Putin helfen will. Es wird aber kein Wort über die Lage in den Niederlanden verloren. Auf Phoenix lief ein Beitrag über die wichtige Aufgabe unsere Moore zu retten, weil wir eines der schlechtesten Trinkwasser in Europa hätten……uvm. Auswandern scheint die einzige Alternative zu sein.🥴

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  2. Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

    SocialLab: Zukunftswerkstatt landwirtschaftliche Tierhaltung: “Eine oder mehrere Fragen sind nicht korrekt beantwortet worden. Sie können nicht fortfahren, bevor die Fragen nicht korrekt beantwortet sind.” —–> Winston konnte ganz deutlich 5 Finger sehen, obwohl ihm nur 4 Finger gezeigt wurden. Winstons Gedankenreformierung war erfolgreich. Winston darf Landwirt bleiben.

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  3. Pälzer Buh sagt

    Hier ein Zitat vom ehemaligen Bundespräsidenten Walter Scheel:

    “Es kann nicht die Aufgabe eines Politikers sein, die öffentliche Meinung abzuklopfen und dann das Populäre zu tun. Aufgabe des Politikers ist es, das Richtige zu tun und es populär zu machen.”

    ….und heute 2022 gilt das mehr denn je.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Guter Spruch vom Walter!
      Da die heutigen Politiker weder wissen, was das “Richtige” ist, noch den Schneid haben, dies zu verlauten, deshalb nutzt man Umfragen, um aus dem Kaffeesatz abzulesen, was das Volk will, und, um es ihm anschließend als Lösung, zu verkaufen. “Mein Volk wollte es so, ich konnte nicht anders!”

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    • evo.... sagt

      Das gibt mal Selbstvertrauen (lol) , wenn ich zur gleichen Erkenntnis wie der Schell gekommen bin. Aber der Scheel formuliert das besser.

      Vom Kohl hat es doch schon geheißen, dass er jemandem einen Ballon steigen lässt und er dann schaut wie die Leute reagieren. Merkel hat das nachgemacht. Mit dem Aufkommen des Feminismus hatten die Schwarzen viele Frauenstimmen verloren und deshalb hat man dann die Merkel nach vorne. Und es hat auch funktioniert, denn die Frauen sind zurück gekommen. Mit Laschet hat man die Frauen wieder verloren.

      Der Merz hat ja mal gesagt, dass die C-Parteien wieder lernen müssen Sacharbeit zu leisten. Außer CDU/CSU und FDP traue ich eh keiner Partei Sacharbeit zu.

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  4. Ludwig sagt

    In den Fragen steht hauptsächlich was die Ideologen wollen . Die genauere Sicht der Bauern kommt kaum vor. Die Umfrage ist einseitig ! Die Antwort ist so leicht , wenn man das Verbraucherverhalten an der Ladenkasse analysieren würde , aber man will ja ideologische Umerziehung. Staatswirtschaft eben und das kommt aus den Fragen auch heraus. Statt sich mit diesen Dingen zu beschäftigen , sollten doch die gerade laufenden Probleme angegangen werden. Galloppieremde Inflation, Verringerung der Staatsquote, Energieproduktion (Fracking, AKW-Laufzeitverlängerung, Ertüchtigung aller Kohlekraftwerke ,usw.). Man versucht von den wirklichen Problemen , die man sich in den letzten Jahren selbst geschaffen hat , abzulenken. Naivität und Staatsversagen kann man das nennen. – Bedenke das Ende — diese Worte hat man in seiner Ideologie nie gebraucht.
    In den letzten 20 Jahren haben viele Fachleute und Politiker vor diesem deutschen Ideologieweg gewarnt und jetzt stehen wir vor der Deindustrialisierung , sowie hoher Arbeitslosigkeit , weil die verantwortlichen Politiker immer noch in ihrer Ideologie gefangen sind . Ein Offenbarungseid.

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  5. evo.... sagt

    Ich hab das gerade ausgefüllt und jetzt ärgere ich mich, weil ich noch mehr hätte schreiben sollen:

    Z.B. Demeter verbieten, denn das ist ein Relikt aus der braunen Zeit.

    Zum Tierschutz sollten die sich mal in der Zeit von 1933… 1945 schlau machen, denn damals hatte D das modernste Tierschutzgesetz der damaligen Welt.

    Cem ist ist Vegetarier, da hat er mehr mit Hiddlör gemeinsam als die NPD

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  6. firedragon sagt

    Es geht hierum: ” … Was fehlt, ist eine größere Beteiligung von Landwirten, egal ob mit oder ohne Tierhaltung. …” – also Bitte !

    Landwirte nörgeln die ganze Zeit rum, man wird nicht gehört, man kann sich nicht einbringen und die eigene Meinung nicht vertreten … bitteschön, bei dieser Umfrage ist es zumindest etwas möglich.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Ja….ist doch super, dass ein Landwirt zufällig daraufgestoßen wurde. Wie hätten wir es denn sonst finden können und uns beteiligen sollen? Schon hahnebüchen, eine Beteiligung anzumahnen, wenn man nicht weiß, wo dies möglich ist oder sein könnte.
      Wir spielen dann mal Topfschlagen und wer zufällig eine Umfrage findet, an der sich Bauern beteiligen dürfen/können/sollen, der ruft ganz laut: HIER!!!

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  7. Reinhard Seevers sagt

    Mich treibt die Frage um, wen die Umfrage anspricht, wo sie publiziert wird, wer die Multiplikatoren sind….Steht jedenfalls nicht in der BILd oder in der TAZ, schätze ich mal.
    Evtl. ist die Scheiße lediglich für die Umfrage bei NGOs und noch unversauten Hochschülern vorgesehen, nicht aber für praktizierende Landwirte?😎

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  8. firedragon sagt

    Mädels, füllt die Umfrage aus!
    Ihr könnt teilweise was zu den Antworten schreiben. Macht das !

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  9. Reinhard Seevers sagt

    OT, nur um mal zu zeigen, was in anderen Bereichen so abgeht:
    Nachfolgendes Seminar wurde erneut aufgestellt, weil Nachfrage so groß war.

    Seit dem 1. Juli 2021 werden mit der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) auch das nachhaltige Bauen und die Nachhaltigkeitszertifizierung als Instrument der Qualitätssicherung im Wohnungsbau gefördert. Im April 2022 wurde diese Förderung auch auf Nichtwohngebäude ausgeweitet.

    Voraussetzung hierfür ist eine erfolgreiche Nachhaltigkeitsbewertung und eine Auszeichnung des Bauvorhabens mit dem Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG). Grundvoraussetzung für die Verleihung des QNG ist eine Zertifizierung mit einem registrierten Bewertungssystem für nachhaltiges Bauen (im Wohnungsbau: NaWoh, BiRN oder DGNB oder im Nichtwohnungsbau: BNB oder DGNB).

    Diese Systeme erfüllen allgemeine Anforderungen aus den Bereichen Ökologie, Ökonomie, soziokulturelle Qualität und Planungs-­ und Bauprozess. Für die Verleihung des QNG werden diese durch Mindestanforderungen in einigen Kriterien ergänzt, da diese von besonderem öffentlichem Interesse sind:

    Treibhausgase und Primärenergie im Lebenszyklus
    Nachhaltige Materialgewinnung
    Schadstoffvermeidung in Baumaterialien
    Barrierefreiheit bzw. altengerechtes Wohnen
    In diesem Kurzseminar werden die momentanen Förderprogramminhalte kurz umrissen, ein Überblick zu ausgewählten Bewertungssystemen geliefert und die Inhalte der QNG-Anforderung mit besonderem öffentlich-rechtlichem Interesse erläutert.

    Weitere Informationen zum Ablauf der Online-Seminare der Architektenkammer Niedersachsen finden Sie unter dem Menüpunkt “Teilnehmerinformationen”.

    Die Veranstaltung wird voraussichtlich für die Verlängerung der Eintragung in der Energieeffizienz-Expertenliste mit 2 Unterrichtseinheiten (UE) Wohngebäude, 2 UE Nichtwohngebäude und 2 UE Energieaudit DIN 16247 angerechnet, die Anerkennung ist beantragt.”

    Alles klar? alles verstanden und die Umsetzung vor Augen? Die ticken echt nicht richtig…..

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  10. oberländer sagt

    Ausfüllen auch wenn es nix Gescheites ist.
    Datenmüllhaufen einfach vergrößern.
    Linke Propaganda Vereine auch mal mit Müll bewerfen.

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  11. Smarti sagt

    Das Fazit aus dieser Umfrage; Alles und jeder ist wichtiger als Ernährung. Die kam nämlich kaum vor oder die Antwortmöglichkeiten haben die Lebensmittelproduktion gestrichen – die wenigsten Umfrageteilnehmer haben das wahrscheinlich bemerkt – ist ja auch nicht so wichtig :).
    So umgesetzt, wir die Fragen vorformuliert sind, gibt es bald keine nennenswerte Lebensmittelproduktion mehr in Deutschland.
    Das kommt mir vor wie mit Putins Gas oder der Eisberg der Titanic – “wird nicht so schlimm werden, weil es das nicht darf” – und danach sind alle anderen Schuld.

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  12. Piet sagt

    Moin die Umfrage habe ich einfach mal drei aktiven Schweinehaltern weitergeleitet ich bin gespannt was sie mir schreiben und in die Umfrage

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  13. Ferkelhebamme sagt

    Was habt ihr erwartet? Spart euch eure wertvolle Zeit! Lasst die doch weiter Rechtfertigungen für den Umbau der Tierhaltung sammeln, denn sie werden ihn finanzieren müssen. Der Zug ist abgefahren, nicht mehr aufzuhalten.
    Die Realität: Der LEH senkt gerade die Fleischpreise, obwohl wir mit den Erzeugerpreisen meilenweit von einer Kostendeckung entfernt sind. Die Tierbestände werden rasant abgebaut (Viehzählungen aus Mai liegen vor), die Schlachter arbeiten schon nur noch einschichtig.
    Habeck will der Agrochemie keinen Vorrang einräumen, wenn der Gashahn abgedreht wird, d.h. es wird keinen Kunstdünger mehr geben. Wirtschaftsdünger durch die fehlenden Tiere aber auch nicht.
    Der Zug fährt mit Volldampf vor die Wand. Wir haben oft genug gewarnt.
    Wenn wir uns jetzt nicht ganz schnell auf das Wesentliche konzentrieren und retten, was noch zu retten ist, wird es verdammt weh tun
    Professorenschlachtung 2.0

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    • Pälzer Buh sagt

      Kunstdünger durch Gas ist nur ein Problem von vielen, auch Pflanzenschutzmittel werden eingestellt wenn kein Gas Vorhanden ist. BASF hatte zu 100% Gazprom Gas Verträge. Deren Verbrauch ist so hoch wie ganz Dänemark.

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        • Pälzer Buh sagt

          Nordstream2 sag ich nur, denen geht heute der “A…h auf Grundeis”. Für diese Fehler die das Management sich geleistet hat. Die wenigsten setzten alles auf eine Karte.

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          • Seevers Reinhard sagt

            Pälzer Buh, das ist zu simpel gedacht. Wir sind IMMER von anderen abhängig. Wenn China sein Monopol auf seltene Erden ausspielt, dann ist Ende mit Alternativer Energie. Lass dich nicht verarschen, nur weil es diesesmal das Gas betrifft. Wir müssen unsere Fahne immer in den Wind hängen und werden weiter über Menschenrechte heucheln…das ist unser Schicksal geworden.

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            • Pälzer Buh sagt

              Ich wills mal so sagen, es gibt immer mehrere Obtionen wie ich was bekomme. Dass Wir Europäer ausbeuterisch Handeln ist ja kein Geheimnis mehr. Dennoch gibt z.B beim Auto auch Alternativen siehe:

              https://youtu.be/-EdWJ6kggCk

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  14. sonnenblume sagt

    Müssen wir uns die Fragen bezüglich der Tierhaltung noch stellen? Aldi senkt die Preise für Frischfleisch. Und das bezahlen sie bestimmt nicht aus der eigenen Kasse.

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      • sonnenblume sagt

        Ich fürchte, dass man das Klopfen ganz bewußt ignorieren wird. Ist die, für den Staat, billigste Variante im Vergleich zu den Niederlanden. Hat aber den gleichen Efekt.

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  15. firedragon sagt

    Ich hab schon bei Frage eins ein Problem …
    Was bin ich?
    Konventionelle LW inkl. Tierhaltung ?
    oder
    Bäuerliche LW inkl. Tierhaltung ?
    Hat das was mit Größe zu tun, mit Umsatz, mit Lebenseinstellung oder ob ich Arbeitskräfte eingestellt habe ? Zählen SAK dann auch … ?

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    • firedragon sagt

      Ich habe eine Frage an das Team von SocialLab,

      kann es sein, dass Ihr da was geändert habt ?
      Weil ich jetzt “bäuerliche konventionelle Landwirtschaft (inkl. Tierhaltung)” finde ?
      Das stand da vorher nicht oder ich bin blind gewesen.

  16. Seevers Reinhard sagt

    Frage 4, Sie sind zum Tode verurteilt. Welche der aufgeführten Hinrichtungsarten bevorzugen Sie. Sie müssen mind. 1 Antwort geben.
    – Erschießen
    – Erhängen
    – Gaulliotine
    – Ertränken
    – Verhungern

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    • Smarti sagt

      Herr Seevers, jetzt habe ich extra wegen Punkt vier an der Umfrage teilgenommen und musste enttäuscht feststellen, die Frage gabs nicht ?!
      Aber Sie haben die Studie gut zusammengefasst.
      Sterben durch Gift – so wie bei Kaiser Nero, wo auch Rom abgefackelt wurde – gehört noch auf die Liste. Die “Transformanten” sind auf gutem Weg.

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  17. Jochen sagt

    Planwirtschaft 2.0
    Eine Umfrage die quasi keine ist.
    Die Richtung steht schon fest es ist nur noch nach der Ausgestaltung des Weges gefragt…
    Fürchterlich wie hier versucht wird mit einer Umfrage die Meinung zu lenken. Pfui…

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  18. Dominik Paßmann sagt

    Es fehlen die Fragen und Antworten, die die Ziele der sogenannten Transformation erläutern.

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  19. Hans Gresshöner,Landwirt sagt

    Ich konnte die Antworten meiner Sicht entsprechend auswählen und kommentieren.

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  20. Seevers Reinhard sagt

    Das ist keine Umfrage, das ist reine Indoktrination….übelster Art. Staatlich gelenkt und steuerlich gefördert.

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      • Pälzer Buh sagt

        Das Thünen Institut steht doch den NGO’s sehr sehr Nah, wenn ich mich recht entsinne.

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        • Pälzer Buh sagt

          Nachtrag:
          Das ist wie bei den Wahlen, das Kreuzchen bzw Antwort an der richtigen Stelle setzen.

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  21. Arnold Krämer sagt

    Der Weg in eine sozialistische Planwirtschaft ist vorgezeichnet. Haarsträubend, wie die Antwortvorgaben den Weg vorzeichnen.

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